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Dynaudio Contour 3.3 durch Sub unterstützen?

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Beitrag
cryptochrome
Stammgast
#1 erstellt: 12. Jul 2005, 14:13
Hi,

nicht dass jemand denkt, die Contour hätte mir zuwenig Bass. Aber ich setze diesen Lautsprecher in einem Surround Setup ein und plane den Kauf eines Subwoofers. Die Überlegung hierbei ist, ob ich einen "einfachen" nehme, der mir bei Filmen einen ordentlichen LFE liefert, oder ob ich mehr Geld ausgebe und mir einen "musikalischen" Sub kaufe, der neben Filmsound auch zur Musik läuft (also nicht nur LFE). Macht sowas Sinn? Haben so potente LS wie die Contour das nötig bzw. würde es den Sound aufwerten? Oder eher zumatschen, weil die LS für Musik schon tief genug spielen und der Subwoofer das überlagern könnte?

Was meinen die Experten?

Merci.
taubeOhren
Inventar
#2 erstellt: 12. Jul 2005, 14:18
... also ich habe mit den JMLab Electra 946 auch keine "Bassschwächlinge", aber für DD/Kinosound werden sie von einem wirklich potenten Sub (SVS PB12/Ultra 2) unterstützt ... und da ist nichts "zugematscht"


http://64.66.138.220/subs_pb12_ultra_2.htm


taubeOhren


[Beitrag von taubeOhren am 12. Jul 2005, 14:19 bearbeitet]
taubeOhren
Inventar
#3 erstellt: 12. Jul 2005, 14:23
... ansonsten "Natrilix" fragen ... er ist Dynaudio-Experte ...



taubeOhren
cryptochrome
Stammgast
#4 erstellt: 13. Jul 2005, 06:24
Lässt Du den Sub den parallel zur Musik laufen (Also Einstellung LFE Out = Sub+Mains)? Oder wirklich nur als .1 Kanal bei DD?

Sascha
taubeOhren
Inventar
#5 erstellt: 13. Jul 2005, 06:32
... nur als .1 Kanal bei DD ...

ich habe Stereo und DD auch getrennt ... Vor/Endkombi/CDP für Stereo (völlig ohne Sub) ... und AVR/DVDP für DD mit Sub ...


taubeOhren
cryptochrome
Stammgast
#6 erstellt: 13. Jul 2005, 06:35
Ok. Hört sich ja gut an. Hm. Ich denke ich werde wohl demnächst meinen Beitrag zum Aufschwung der Konjunktur leisten und einen Sub besorgen :-)
taubeOhren
Inventar
#7 erstellt: 13. Jul 2005, 07:00
... also bei Filmen bin ich der Meinung ist ein Sub schon ein MUSS ... habe dann auch gleich richtig zugeschlagen ...
und mir dieses "Mörderteil" gegönnt


http://64.66.138.220/subs_pb12_ultra_2.htm


Reserven sind halt immer gut!!!!


taubeOhren


[Beitrag von taubeOhren am 13. Jul 2005, 07:01 bearbeitet]
taubeOhren
Inventar
#8 erstellt: 13. Jul 2005, 07:13
... habe gesehen, Du hast noch ein Thread für den Sub aufgemacht ... wollte nur sagen "Bass-Oldie" hat mir bei der Sub-Auswahl, Aufstellung, Einmessung u.a. sehr geholfen .... er besitzt das Know-How, was mir damals noch fehlte !!!!!



taubeOhren
cryptochrome
Stammgast
#9 erstellt: 13. Jul 2005, 07:52
Ok. Danke.
natrilix
Inventar
#10 erstellt: 13. Jul 2005, 08:55
Jup, mich fragen

da ich die 3.3 bis vor kurzem noch selbst hatte, und auch einen Sub dazu laufen ließ kann ich dir gerne ein paar Erfahrungswerte mit auf den Weg geben.

Imo reichten eigentlich für Musik die 3.3 alleine schon aus, denn bis knapp über 30Hz spielen die 3.3 sehr brachial (was auch immer etwas vom Raum und Aufstellung abhängt).
Ein guter Sub kann aber im absoluten Frequenzkeller bis 20Hz schon noch einen Zahn zulegen.
Ich habe den Sub bei 40Hz getrennt, sodass er unterhalb der 40Hz die 3.3 unterstützen konnte.
Ein guter Präziser Subwoofer kann hier wirklich Potential nachlegen, und den "Fühlfaktor" enorm anheben.

V.a. im Heimkinobetrieb bringt das enorm etwas, bei Musik ließ ich den Sub nur dezent mitlaufen - es sei denn es musste mal zwischendurch krachen

Angeschlossen war der Sub über den Sub-Out (LFE) des Receivers (ich nutze 2 Verstärker, für Surround und Stereo), sodass ich im Bassmanagement des receivers bei 40Hz getrennt habe und am Sub auch bei etwa 50Hz (Flankensteilheit des Filters).

Bislang haben leider nur wenige Subs einen guten Eindruck bei mir hinterlassen, und schließlich habe ich die Subwoofer-Erfüllung bei SVS gefunden.
Tief, Präzise und Kraftvoll, und das zu einem relativ günstigen Preis!

Im Link in meiner Signatur kannst du mehr über SVS erfahren, auch Vergleiche mit Nubert/Dynaudio Subs etc.

Thomas
cryptochrome
Stammgast
#11 erstellt: 14. Jul 2005, 04:36
Hi Natrilix,

vielen Dank für Deine ausführliche Info. Noch 'ne andere Frage (es wird jetzt auch ein bisschen off-topic): Du schreibst, die 3.3 wäre untenrum schon richtig brachial. Ich kann das bei mir nicht so richtig nachvollziehen - klar, sie hat einen guten Bass, deutlich, sauber, ordentlich durchgezeichnet. Aber brachial? Wie meinst Du das? Mir fehlt ein bisschen der Druck, das Feeling. Das bekomme ich erst, wenn ich die Boxen ralativ laut aufdrehe, was dann auch gleich die Nachbarn auf die Matte holt

Mache ich hier evtl. bei der Ansteuerung etwas verkehrt? Hab die LS an einem Denon AVR-3805 hängen, über Auto-Setup eingepegelt und dann noch ein bisschen nachgeholfen (Bass auf +6 dB angehoben). Bis hier Anfänger und wäre für ein paar Tips dankbar.

Achso, Raum ist übrigens alles andere als optimal: Riesige Grundfläche (Loft mit 170 qm :-))), Laminat und PArkett Böden, Holzdecken.

Sascha
natrilix
Inventar
#12 erstellt: 14. Jul 2005, 06:10
ich denke so wie sich das anhört liegt es wirklich an deinem Raum, Große Räume sind richtige Schallschlucker, und Klangveränderer.

Bei deinem Raum kann es schon sein, dass viel unterer Bassanteil "geschluckt" wird.
Auch ist immer wichtig wie die LS aufgestellt sind:
Stereodreieck,
nicht zu weit von den LS entfernt sitzen, so ab 2,5m wirds kritisch (geht aber auch etwas mehr),
ob sie leicht eingedreht sind, oder gerade stehen (imo jeden LS leicht auf das jeweilige Ohr eindrehen),
ob sie weit von Rück/Seitenwand entfernt stehen (ca. 1m ist jeweils ideal)
Ob du sie auf Spikes stehen hast, oder direkt auf dem Boden...
viele Dinge nehmen Einfluss.

Das Setup war recht einfach, angestöpselt und fertig, ein kräftiger Stereoamp (bei mir NAD C372) konnte den Bassbereich noch etwas verbessern. Kontrolle und Leistung entlasten die Chassis der 3.3 und das macht sich klanglich schon bemerkbar.
Klar, richtige Subbassmonster sind die LS nicht, aber sie spielen knackig und voluminös auch im Frequenzkeller.
Für den ordentlich spürbaren Tiefbass habe ich unter 40Hz den SVS PB12-Plus laufen lassen - ein guter Sub kann eben die gewünschten Tiefbasseffekte zaubern.
Bei deiner Raumgröße wäre auf jeden Fall ein oder besser 2 Subwoofer in der 1000€ Klasse eine Bereicherung - kann man auch nach und nach kaufen.

Von Auto Setup´s halte ich nicht so viel, es sei denn du hast einen digitalen TACT Vorverstärker (um 4500€).
Lieber mit dem Pegelmeßgerät hinsetzten und durchmessen.
Auch dein Gehör sollte über die Einstellungen entscheiden.

Die Trennung des Subs obliegt auch dem Geschmack, manche trennen ihn höher um mehr den Oberbass zu verstärken, die 3.3 haben das aber nicht wirklich nötig, und ab 40-60Hz Trennung halte ich für sinnvoll.

Falls du Lust hast, kannst du gerne ein Setup mit SVS bei mir hören - unten in meiner Signatur ist auch ein Link, der zu vielen SVS Tests führt, auch gibts einige Leute in D die ihr Modelle zum Probehören anbieten.
Mit einem SVS wirst du sicher am besten fahren - jecenfalls was meine Subwoofererfahrungen mit Dynaudio angeht...


ach ja - bei Holzböden (bei mir Parkett) hat es viel gebracht die LS auf Granitplatten zu stellen, hier der aktuelle Links dazu:
http://www.hifi-foru...=30&thread=9224#last

hier auch gleich noch ein Link zu SVS Preisen und Hörmöglichkeiten... in ein paar Wochen gibts auch einen deutschen Vertrieb der SVS Modelle! bislang waren sie nur über Import zu haben:
http://mws.hifi-forum.de/Bass-Oldie/SV_Subwoofer_Uebersicht.htm
natrilix
Inventar
#13 erstellt: 14. Jul 2005, 10:49
da fällt mir gerade so auf, Sascha, wir kennen uns doch - Thema 3.3
ducatiracing
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 14. Jul 2005, 12:41
..... zu eurer Info ohne die bereits gepostet beiträge weiter zu bereichern...

der neue naim sub ist ein hammer, verschiedenste eingänge, fernbedienbar und druck ohne ende, dazu noch wahnsinnig musikalisch ,etc
spiel ziemlich alles an die wand was ich bisher gehört habe

http://www.naim-audio.de/seite_nsub.html
natrilix
Inventar
#15 erstellt: 14. Jul 2005, 13:22
hört sich ja schinmal nicht schlecht an...
und was soll der naim-Spass kosten?

Wenn er bei 600€ liegt wäre er durchaus interessant, denn der kleinste SVS SUB, PB10-ISD hat ähnliche Daten, 25er Bass-Chassis mit 325Watt (Sinus).

Die Dimensionen von denen ich hier rede ist z.B mein SVS PB12-Plus mit 30er Langhubbass und 500 Watt von einer digitalen Endstufe, das ganze im extrem großen Gehäuse... mehr über SVS im link meiner Signatur und hier in diversen Threads im Forum.
Nur ein groß dimensionierter Sub mit ordentlich Power kann auch große Stand-LS mit ausreichend Power im Bass-Keller versorgen - meine Erfahrung - und der Naim SUb würde leider schon alleine wegen den Daten und Abmessungen bei den Dynaudio 3.3 nicht ausreichen... einen Sub in dieser Größe und Kategorie hatt ich bereits mit den 3.3 laufen, leider fast keine Verbesserung gewesen.

Am besten wären natürlich 2 SVS PB12-Plus, oder gleich der Plus/2...
zudem der deutsche Vertrieb hat heute gestartet, und die ersten Modell können bei www.benedictus.de im shop geordered werden...
ducatiracing
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 14. Jul 2005, 13:34
.... so kann 'mann' sich täuschen. war auch meine grundeinstellung--- hör dir das ding einmal an
Preis ca. 2.300,-
drtkerk
Stammgast
#17 erstellt: 14. Jul 2005, 14:24
Hallo espique,

ich finde, du solltest mal über den Denon nachdenken. Ich habe mal kurz deine letzten Posts zum Thema Denon und deinen alten Dynaudios überflogen und ich habe das so verstanden, dass es schon bei deinen 1.3 etwas mau mit dem Bass war.

Meine eigene Hörerfahrung mit dem Denon 3805 hat mich zu der Überzeugung gebracht, dass der zum Musikhören ungeeignet ist. Unter anderem waren die Contour 1.4 und auch B&W 703 angeschlossen, das war alles schlecht. Besonders bei der 1.4 war ich (als bekennender Dynaudio-Fan) schwer enttäuscht.

Dazu kommt, dass dei Raum ja angenehm groß ist. Ich würde wirklich mittelfristig eine vernünftige Vor/End-Kombi einplanen, die 3.3 kann das auch gut umsetzen. Und sie können dann auch durchaus "brachial" zu Werke gehen.

Gruß
Thomas


[Beitrag von drtkerk am 14. Jul 2005, 14:25 bearbeitet]
taubeOhren
Inventar
#18 erstellt: 14. Jul 2005, 17:40

der neue naim sub ist ein hammer, verschiedenste eingänge, fernbedienbar und druck ohne ende, dazu noch wahnsinnig musikalisch ,etc
spiel ziemlich alles an die wand was ich bisher gehört habe





.... so kann 'mann' sich täuschen. war auch meine grundeinstellung--- hör dir das ding einmal an
Preis ca. 2.300,-



... druck ohne ende und dann noch präzise und sautief ...
das kann der SVS PB12-Plus locker ... und der ist ´nen schlappen Tausender billiger ...


taubeOhren
cryptochrome
Stammgast
#19 erstellt: 14. Jul 2005, 20:31
Natrilix,

Danke erstmal für Deine ausführliche Antwort!


natrilix schrieb:

Bei deiner Raumgröße wäre auf jeden Fall ein oder besser 2 Subwoofer in der 1000€ Klasse eine Bereicherung - kann man auch nach und nach kaufen.


Zum Beispiel? Du wirst mir sicher jetzt einen SVS nennen, aber gibts noch andere, die Du empfehlen würdest und evtl. etwas besser aussehen?

Sascha
cryptochrome
Stammgast
#20 erstellt: 14. Jul 2005, 20:39

drtkerk schrieb:

ich finde, du solltest mal über den Denon nachdenken. Ich habe mal kurz deine letzten Posts zum Thema Denon und deinen alten Dynaudios überflogen und ich habe das so verstanden, dass es schon bei deinen 1.3 etwas mau mit dem Bass war.


Sowas hab ich ja schon befürchtet. ICh habe mich vor dem Kauf auf unzählige Tests, auch von renomierten Quellen wie AreaDVD , den ganzen Audio/Stereoplay Zeitschriften und zahllosen Foren verlassen. Da war überall die Rede davon, dass der Denon auch im Stereo Bereich durchaus einiges zu bieten hat. Außerdem glaube ich, dass der Verstärker zwar einen Einfluss auf den Sound hat, aber nicht so entscheidend ist, wie die Box selbst...

Aber spinnen wir das Thema mal fort... ich hätte im Moment die Chance, an einen Atoll Verstärker ranzukommen. Ein modifizierter IN 100. Ich würde mir das durchau überlegen, den noch hinzu zu kaufen. Dazu müsste ich aber voraussetzen, dass ich den in die vorhandene Anlage "einschleifen" kann, also den Atoll für Musik nutze und den Denon für Film. Kann man die beiden Geräte nicht irgendwie als Vor/Endstufe aufsplitten?

Sascha
natrilix
Inventar
#21 erstellt: 14. Jul 2005, 20:50
hmm, andere Subs in der 1000€ Klasse kenne ich nicht unbedingt die das Potential haben... und in Echholzfurnier sind die SVS doch schnuckelig
verglichen habe ich vieles, auch teurere, z.B den 500er von Dynaudio, oder auch im Preisbereich den Nubert AW1000... leider brachten sie mir nicht den gewünschten Kick im Tiefenraum.
Klar sind das schon Monster, aber das Volumen und die Größe sind für den Klang mit entscheidend...

kann dir nur empfehlen mal ein paar Subs auch SVS anzuhören... dann kannst du am besten beurteilen was du brauchst und willst.


Ein guter Amp kann deiner Anlage sicher nicht schaden.
Ich habe auch einen Stereo-Amp für CD Klang, und einen AV-Receiver für Surround.

Die LS hängen grundsätzlich an den Endstufen des Stereoamps, und bei Surround nutze ich die Vorstufe des AV-Receivers.
Ist eigentlich kein Aufwand...
wenn du nur einen DVD Zuspieler hast, musst du einfach an den Vorstufen der Amps umstecken.
cryptochrome
Stammgast
#22 erstellt: 14. Jul 2005, 21:03
Hm. Die SVS werden überall als besonders voluminös und "tiefbassig" bezeichnet. Mir gehts aber primär um musikalität und Unterstützung der Main LS. Ich brauche keine Kiste, die mir die Fenster zum klirren bringt und den Nachbarn beeindruckt (bzw. städndig beschweren lässt - ich wohne in einem Mietshaus). Aber ich lasse mich trotzdem gerne überzeugen...

Was das Einschleifen des Amps angeht: Man hat mir gesagt, die Vorstufe des AV Receivers für den Stereo Amp zu benutzen, sei das nicht das Wahre. Hier mal ein Auszug einer PM eines freundlichen Forum-Kollegen:



Pre-ausgang des Surrounders an eine Cinch-eingang des Stereo Amps. Dann bei Surroundbetrieb, hast du auch den Stereo Amp an und merkst dir eine Lautstärkenstellung, z.B. 12 Uhr. In dieser Stellung pegelst du den Surround-Amp ein und voila .... Du musst halt immer nur beim Filmeschauen den Stereo Amp anschalten und auf die 12 Uhr-Stellung.
So mach ich das mit meinem Deneon AVC A1se auch immer. Das Problem ist nämlich, das wenn du einen Amp als reine Endstufe nutzt, dann hast du auch beim Stereo immer die Vorstufe des Surrpunders mit drin und das ist in den meisten Fällen echt Müll!!! Auch bei meinem großen Denon ist die Vorstufe nicht wirklich gut ....


Kann man das so stehen lassen? Und was passiert beim Film gucken mit den Front LS, werden die nach dem Einschleifen des Stereo Amps auch bei Filmen von diesem angetrieben, oder schaltet das System dann um? Sorry, hab da nicht wirklich Ahnung. Stelle mir nur vor, dass das dann nicht mehr wirklich homogen klingt. Fronts vom Stereo Amp, Rest vom AV Amp?

Danke!

Sascha
ducatiracing
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 15. Jul 2005, 06:20
....langsam könnte man ja glauben dass natrilix den svs selbst vertreibt......

aber zurück zum Verstärkerthema, ich wollte es eigentlich vorher nicht ansprechen, weil ich keine bösen reaktionen hervorrufen wollte..
Versuch einmal den Denon zu verkaufen ---Vom Preis leistungsverhältnis empfehle ich dir den AVR 250 od 300 von Arcam, ist super musikalisch und absolut gleich aufgebaut wie die Stereoendstufe, Wenn du nur 5.1 nutzt kannst du 2 Kanäle Bi- Ampen ( steht so bei mir zuhause ) macht mörderisch drucvk auch ohne Sub. Ausserdem kannst du zusätzlich endstufen dranhängen wenns notwendig ist.
lg aus wien

Info unter www.bridgeaudio.de
natrilix
Inventar
#24 erstellt: 15. Jul 2005, 06:28
du solltest wirklich SVS mal hören!
ich habe direkt mit den Dynaudio500 verglichen einem äußerst musikalischen Sub, und der SVS stand dem in nichts nach, trocken und präzise - aber selbst hören


Du musst dir vorstellen, dass in einem Vollverstärker (Stereo-Amp) und in einem Surroundreceiver/verstärker (AV-Amp) immer quasi 2 Geräte verbaut sind, 1x Vorstufe, die das Signal decodiert, und die Lautstärke verändert, und zum 2ten die Endstufe, die eigentliche Verstärkereinheit, die letztendlich das Signal um eine bestimmte Lautstärke erhöht. Natürlich immer im Bezug zur gewählten Vorverstärkung im Vorverstärker.

Viele Worte...

Wenn du die Endstufe über main-in des Amps direkt ansteuern kannst, musst du die Lautstärke gar nicht auf 12 Uhr einstellen, denn nur die Endstufe des Gerätes wird genutzt (vom Vorverstärker des AV-Amps, der nun die Lautstärke regelt).
Hängt immer vom Stereo-Amp ab... bei mir wird, wenn ich nur die Endstufen nutze, die Vorstufe (Vorverstärker im Gerät) überbrückt, und die Lautstärkeeinstellung ebenfalls, ist ja ein Teil des Vorverstärkers.


Der AV-Amp steuert bei Surround die Lautstärke des Systems, die beiden rears lässt du am Surround Amp angeschlossen, die Front Kanäle schließt zu an den Stereo-Amp an.
Die Vorstufenausgänge des AV-Amps (Pre-Outs) gehen hierbei direkt in die Endstufen-Eingänge des Stereo-Amps (Main-Ins).

Dadurch hast du im Sourround die Power der Stereo-Ednstufe, aber du braucht ja den Vorverstärker des AV-Amps um den DD5.1 Ton zu dekodieren.

Bei Stereo geht der CD Player/DVD Player dann direkt in den Vorstufeneingang des Stereo-Amps (Chinch Eingänge). Und auch die LS sind an der Endstufe des Stereo-Amps angeschlossen - alles an einem Gerät.

Hoffe das war verständlich.

Stereo bleibt Stereo - guter Klang, und bei Surround nutzt du für die Front-LS nur die Surround Vorstufe des AV-Amps.
Natürlich musst du dann dein System neu einpegeln...

Was würdest du denn so ausgeben wollen, für einen guten Stereo-Amp - (mein NAD C372 steht nämlich mom. zum Verkauf)
cryptochrome
Stammgast
#25 erstellt: 15. Jul 2005, 07:25
Hi,

also wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, dann benutzt manin diesem Fall nur die Endstufe des Stereo Amps, die Vorstufe kommt vom AVR. Hat das klangliche Auswirkungen? Wenn ich nachwievor einen Verstärker Teil des AVRs verwende, macht es dann überhaupt Sinn, die Endstufe des Stereo Amps zu verwenden?

Und weiter: Wenn ich sowieso nur die Endstufe verwende, macht es da nicht mehr Sinn, eine gute Stereo Endstufe zu kaufen, statt einem Vollverstärker? Könnte mir vorstellen, dass man da dann fürs gleiche Geld mehr Leistung bekommt. Was ist da klanglich von zu halten, also spielen reine Endstufen auf dem selben Niveau wie Vollverstärker? Und da ich schon Denon habe, können Denon Endstufen was (so sie überhaupt existieren)?

Fragen über Fragen.... :-)

Eigentlich mochte ich den Ansatz sehr, alles in einem Gerät zu haben... Was halten denn die anderen von ducatiracings Vorschlag bzg. Arcam - sind das wirklich AVRs die auf Stereo Niveau spielen?

Danke vielmals Leute! Ihr seid eine große Inspiration :-)
drtkerk
Stammgast
#26 erstellt: 15. Jul 2005, 07:39
Hallo espique,


ICh habe mich vor dem Kauf auf unzählige Tests, auch von renomierten Quellen wie AreaDVD , den ganzen Audio/Stereoplay Zeitschriften und zahllosen Foren verlassen.


Grober Fehler, den du wenn möglich nicht gleich noch einmal machen solltest. Also nicht blind, bzw. taub, einen Atoll dazubestellen, egal, was irgendwo darüber geschrieben steht. Ich würde jetzt erst mal nichts überstürzen, sonst wirst du Dauerkunde bei ebay und den diversen Flohmärkten.

Ich habe bisher bei Dynaudio immer die Erfahrung gemacht, dass man sehr wohl Unterschiede in der Elektronik hört. Es ist also ganz wichtig, sich die Sachen selbst anzuhören, um herauszuhören, was dir gefällt. Und ich würde dabei auch versuchen, mal sehr teure Elektronik zu testen, um einen Eindruck zu bekommen, was mit dem Lautsprecher wirklich geht. Aber Vorsicht, Suchtgefahr!


Dann ist natürlich zu klären, wie das Budget aussieht. Außerdem musst du dir drüber klar werden, ob du eine Bastellösung möchtest, wie Natrilix sie vorschlägt, oder ob du zwischen CD und DVD ohne irgendwelche Stöpsel- oder Einstellarbeiten wechseln möchtest. Das wäre für dich selbst bequemer und erhöht den WAF ungemein, falls du damit Probleme haben solltest. Ist möglicherweise aber auch teurer.

Wie du siehst, hast du dir mit der 3.3 ganz schön was eingehandelt. Um richtig zufrieden zu werden, wirst du einiges ausprobieren müssen, das wird dir auch Natrilix bestätigen. Daher also jetzt keine Hektik. Falls es irgendwann auf eine Vor-End-Kombi hinausläuft, kann man die ja auch nach und nach umrüsten, der 3805 lässt sich ja auftrennen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

@ducatiracing
Biamping is nich bei Dynaudio.

Gruß
Th. Kerkhoff
drtkerk
Stammgast
#27 erstellt: 15. Jul 2005, 07:45
da warst du etwas schneller

Also ich würde an deiner Stelle wirklich mit einer 2-Kanal oder 3-Kanal Endstufe anfangen und erst mal die Vorstufe des Denon weiter nutzen. Irgendwann fliegt der Denon dann ganz raus. Aber wichtig: probieren.
Mögliche Kandidaten: NAD, Rotel, ganz sicher Arcam, dann etwas teurer Bryston, Audionet. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Gruß
Thomas
cryptochrome
Stammgast
#28 erstellt: 15. Jul 2005, 07:59

drtkerk schrieb:

Außerdem musst du dir drüber klar werden, ob du eine Bastellösung möchtest, wie Natrilix sie vorschlägt, oder ob du zwischen CD und DVD ohne irgendwelche Stöpsel- oder Einstellarbeiten wechseln möchtest. Das wäre für dich selbst bequemer und erhöht den WAF ungemein, falls du damit Probleme haben solltest. Ist möglicherweise aber auch teurer.


Ok. Ich nehme an, Du denkst hier an etwas bestimmtes? Was wäre das für eine Lösung (also jene ohne "Stöpselarbeiten")?

Budget ist so eine Sache. Man gibt ja letzendlich doch mehr aus, als geplant war. Für meinen Geschmack war aber ein Denon AVR-3805 mit seinen damals 1200 Euro schon teuer. ICh werde budgetmäßig sicher nicht in audiophil-teuer Bereiche vorstossen.

Gruß
Sascha
cryptochrome
Stammgast
#29 erstellt: 15. Jul 2005, 08:05

drtkerk schrieb:
da warst du etwas schneller
Also ich würde an deiner Stelle wirklich mit einer 2-Kanal oder 3-Kanal Endstufe anfangen


3-Kanal?? Einer für Sub?



Mögliche Kandidaten: NAD, Rotel, ganz sicher Arcam, dann etwas teurer Bryston, Audionet.


Wenn Du "ganz sicher Arcam" schreibst, dann meinst Du, dass Arcam besser ist als NAD/Rotel?

Und nochmal meine Frage: Welchen Einfluss hat die Vorstufe auf den Klang? Macht es Sinn, eine edle und evtl. teure Endstufe zu kaufen, wenn man sie mit der vergleichweise und Eurer Aussage nach eher schlechten Denon Vorstufe betreibt?

Was muss man denn - unabhängig von Marke - für eine Endstufe rechnen, die in meinem System (Contour 3.3) beim Hören ein Lächeln in mein Gesicht zeichnen würde?

Sascha
drtkerk
Stammgast
#30 erstellt: 15. Jul 2005, 10:00
Hallo,

Der Sub sollte ein aktiver sein, hat also eine eigene Endstufe. Mit dem 3. Kanal kannst du den Center betreiben.


Wenn Du "ganz sicher Arcam" schreibst, dann meinst Du, dass Arcam besser ist als NAD/Rotel?


An der 3.3 habe ich keinen deer Verstärker bisher gehört. An deiner Stelle würde ich mir aber auf jeden Fall Arcam mit anhören. Du wirst sehen, ob sie dir besser gefallen, als NAD oder Rotel.

Die Vorstufe hat schon einen großen Einfluß, da hier die ganzen Wandler eingabaut sind. Ob der Einfluß der Vorstufe oder der Endstufe größer ist, kann ich die nicht sagen.

Eine edle Endstufe macht in meinen Augen nur Sinn, wenn irgendwann auch die entsprechende Vorstufe folgt. Und dann natürlich auch noch die Endstufe für die restlichen Kanäle. Das wird dann allerdings auch recht teuer, aber man kann sich mit sowas auch etwas Zeit lassen.


Was muss man denn - unabhängig von Marke - für eine Endstufe rechnen, die in meinem System (Contour 3.3) beim Hören ein Lächeln in mein Gesicht zeichnen würde?


Schwer zu sagen, ich kenne mich bei den aktuellen Geräten nicht so aus. Ich würde behaupten, unter 1000 € geht gar nix, ab 2000 € kann es interessant werden, stereo wohlgemerkt. Ist auch immer die Frage, ob gebraucht oder neu oder Ausstellungsstück usw. Aber wie gesagt, die Vorstufe muss dann irgentwann folgen.

Wo wohnst du denn, hast du einen Händler in der Nähe?

Gruß
Thomas
cryptochrome
Stammgast
#31 erstellt: 16. Jul 2005, 14:57
Hi.

Sitze in Mannheim. Da kenne ich nur Hirsch & Ille, und das ist eher so ein Boxenschieber. Ich wollte mir da mal ein Gerät zum Probehören mit nach Hause nehmen. Ein guter Händler sollte sowas machen. Hirsch & Ille meinten nur, geht nicht, ich soll doch meine Boxen mitbringen. Ja klar.

Hmmmm.... also das alles geht mir zu sehr in Richtung: "Ich muss noch viel Geld ausgeben". Das hatte ich eigentlich nicht vor. Das Ganzhe muss doch etwas kompakter bleiben. Und wenn die Konsequenz aus dem zuschalten einer Endstufe bedeutet, dass ich auch irgendwann eine gleichwertige Vorstufe kaufe muss, dann ist das im Moment eher ein Show Stopper. Ich geb zwar gern etwas mehr aus, wenns lohnt, aber eine Anlage, die in den 10.000 Euro Bereich vordringt geht mir dann doch zu weit.

Bleiben wir doch mal bei Arcam... Die bieten auch AV Receiver an. Und jemand hier hat geschrieben, dass die so hochwertig wie Stereo Amps sein. Kann man das bestätigen oder irgendwo nachlesen? Wo liegen die Teile preislich?

Danke
Sascha
ducatiracing
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 18. Jul 2005, 06:23
natrilix
Inventar
#33 erstellt: 18. Jul 2005, 10:02
in den aktuellen Audio/HiFi/Heimkino Zeitschriften sind auch immer Inserate und Händler aus allen Regionen verzeichnet...
drtkerk
Stammgast
#34 erstellt: 19. Jul 2005, 11:00
Hallo espique,
wer "A" sagt, muss auch "B" sagen und mit der 3.3 hast du imho laut und deutlich "A" gesagt.

Aber vielleicht wirst du ja auch mit einem guten Receiver glücklich. Ansonsten ist zu Preisen, Händlern und Voegehensweise alles gesagt, denke ich. Viel Spaß und berichte mal, wie sich z.B. ein Arcam im Vergleich zum Denon macht.

Gruß
Thomas
gangster1234
Inventar
#35 erstellt: 19. Jul 2005, 11:27
Ich rate bei Subs ja zu REL.

Ab dem Storm III, besser Stadium III, kann man dann bei einer 3.3 davon sprechen, dass eine Unterstützung, allerdings im Subbass, stattfindet. Die Trennfrequenz wird sich im Fall dieser Kombination wohl bei 26-28 Hz einpegeln.

gruß gangster
cryptochrome
Stammgast
#36 erstellt: 19. Jul 2005, 18:24
Ok Leute, Danke nochmal. Ich denke bis hier ist erstmal alles gesagt. Ich bin noch nicht sicher, wie ich weiter vorgehe. Aber definitv Danke für den Input!
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