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NAD C320 BEE, B&W DM601S3

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toaster
Neuling
#1 erstellt: 04. Okt 2003, 15:51
Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einer Verstärker/Lautsprecher-Stereokombi für ca 12m². Beim Händler habe ich mir heute die B&W DM601S3 mit dem NAD C320 BEE angehört. Erster Einruck: Der NAD ist ziemlich lebendig... die B&W eher rund, aber mit solidem Baß. Zusammen eine schöne Kombination.

Was denkt ihr davon? Andere Vorschläge?

Gruß,

Daniel
penzlb
Neuling
#2 erstellt: 04. Okt 2003, 15:55
Hallo Daniel,

ich habe mir vor kurzem auch B&W Lautsprecher der 600er Reihe angehört (welche weiß ich nicht genau) und habe sie wunderbar räumlich, aber eher kühl empfunden. Ich habe orchestrale Musik mit ihnen gehört und das Zusammenspiel der Instrumente fehlte fast völlig...

Kann auch an dem Hörraum gelegen haben oder ich hatte einen schlechten Tag, würde aber an deiner Stelle auf jeden Fall nochmals andere dagegen hören.

Viel Spaß beim Suchen, mfG

Barni
toaster
Neuling
#3 erstellt: 04. Okt 2003, 17:11
Hallo,

naja, es waren nicht die einzigen, die ich gehört habe :)
Zum Vergleich habe ich mir die KEF Q1 und Dynaudio Audience 52 angehört. Die KEF war mir mit dem NAD doch etwas zu spritzig. Außerdem konnte sie mich im unteren Frequenzbereich nicht überzeugen - nein, ich bin kein BUM-BUM-Fan. Die Dynaudio ist sehr neutral, fast zu neutral trotz des NAD.
Ich habe mir alle drei Lautsprecher auch mit einem Rotel RA02 nochmals angehört - B&W klang dann noch runder - Hörner sind schon zu weich, der Klang war tatsächlich nicht befriedigend. Die Dynaudio war flach (wie sie sein soll). KEF etwas ruhiger, nicht so schön wie B&W mit NAD. Insofern: Die B&W ist ziemlich wählerisch, was den Verstärker angeht.

Gruß,

Daniel
anon123
Administrator
#4 erstellt: 04. Okt 2003, 17:19
Hallo toaster,

genau diese Kombination hatte ich einen Monat bei mir zu Gast. Wenn es Dir darauf ankommt, bei Musik auch feinere Details aufzuspüren, dann wäre das _eine_ empfehlenswerte Kombination. Zudem spielen beide zusammen sehr knackig und sauber auf, verbunden mit einem sehr kräftigen, "punchigen" Bass (den ich den kleinen B&W nicht zugetraut hatte).

Aber: Diese Kombination muß nicht jedem gefallen. Der NAD gibt sich sehr analytisch und detailverliebt, stellt Mitten, Saiteninstrumente und Stimmen IMHO ziemlich in den Vordergrund. Die B&W folgt der Elektronik recht genau, und ihr offener Charakter unterstreicht (i.S.v. verstärken) den des NAD sehr deutlich.

Insgesamt also eine Kombination, die sich ein wenig anhört, als würde man durch eine frisch geputzte Lupe schauen. Viele Details, viele formidable Einzeltalente -- vor allem für's Geld. Ob das zusammenpaßt, muß man für sich selbst entscheiden. Ich habe mich nach einem Monat Ausprobieren für einen deutlich teureren, tendenziell wärmeren und musikalischeren Rotel RA-1060 entschieden. Andere Preisklasse, aber auch andere Qualitätsklasse.

Übrigens ist die 601 -- wie eigentlich alle B&Ws -- nicht unbedingt unkritisch in Sachen Aufstellung, und der Hörraum sollte eher deutlich bedämpft sein. Mal abgesehen davon, daß die _unbedingt_ auf einen _soliden_ Ständer gehören, ist auch wandnahe Aufstellung nicht ihre Sache. Die Nähe zur Rückwand mag noch angehen (auch wenn ich den Baß dann zu aufgedickt finde und die Tiefenstaffelung leidet), die seitliche Nähe zu einer Wand empfinde ich als sehr kritisch. Wenn der unter einen halben Meter oder gar unter 30cm fällt, kann sich ihr "gutes" Rundstrahlverhalten negativ bemerkbar machen. Das bedeutet, daß die Musik durch frühe Reflexionen leicht verwaschen und weniger präzise (i.S.v. Ortbarkeit einzelner Instrumente u.ä.) klingt. Man kann das durch leichtes Einwinkeln zwar ein wenig kompensieren, muß dann aber ggf. Abstriche in der Räumlichkeit hinnehmen. Bei einem sehr kleinen Raum wie Deinem _könnte_ also die Aufstellung der 601 ein Problem werden.

Die von Dir genannten Komponenten gehören unstrittig zum "besten" in ihrer Preisklasse. Ob sie einzeln und auch zusammen gefallen, kann man (und sollte man auf jeden Fall) durch ausgiebiges Probehören (im Studio _und_ zu Hause) ausprobieren. Als Alternativen würde mir (aus meiner Hörerfahrung in diesem Segment) einfallen: Rotel RA-01/02 mit den 601 oder Dynaudio Audience 42 mit dem NAD. Aber: Nur eigenes Hören, Hören und nochmals Hören hilft letztlich, die für die eigenen Ansprüche (und den eigenen Geldbeutel) optimal befriedigende Lösung zu finden.

Es gilt übrigens wie immer: IMHO.

Viel Spaß dabei und beste Grüße.
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