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Kaufberatung Vollverstärker bis 1000 EUR gesucht

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Anon7
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 30. Okt 2006, 10:28
Hallo Community,

da die Reparaturkosten für meinen bisherigen Verstärker (Onkyo A8830) mit 200€ zu hoch für diesen sind, habe ich vor, diese Komponente zu erneuern und auch klanglich etwas voran zu kommen.

Das Budget liegt bei bis zu rund 1000€. Habe mich im Forum bereits über einige potenzielle Kandidaten informiert, einige Fragen sind jedoch noch offen geblieben. Ein Hifi-Händler hat mir in der Preisklasse den Arcam A80 und NAD C372 ans Herz gelegt, wobei letzterer aufgrund der Farbgebung nicht ganz so gut mit den übrigen Komponenten harmoniert...

Und nun entschuldigt meine Anfänger-Fragen:

1. Der Arcam ist ja inzwischen auch "schon" aus 2003. Hat sich in der Zwischenzeit Technik-seitig einiges getan, so dass man eher noch neuere Modelle suchen sollte, oder ist diese Zeitspanne unproblematisch?

2. Der Arcam hat Leistungsangabe 65W bei 8 Ohm. Meine bisherigen LS (Quadral Taurin MK2, die ich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht austauschen wollte) haben eine Nennbelastbarkeit von 150W bei 4 Ohm. Harmoniert das?

3. Hifi-Händler führen ja häufig keine Geräte von Denon (schon eher) oder Onkyo (nicht gefunden) mehr, so dass eine direkter Hörvergleich meist nicht möglich ist. Geschieht dies nur um einem Preiswettbewerb mit MM&Co aus dem Weg zu gehen oder können die Geräte in der Preisklasse mit den spezialiserten Herstellern wirklich nicht mithalten (z.B. Onkyo A 9755, hätte den Vorteil, dass evt. noch andere Komponenten noch mit der FB zu nutzen wären)?

4. Obligatorische Frage, welche Modelle würdet Ihr mir noch empfehlen (Creek, Cambridge?; Denon kommt nicht in Frage)?

Ach ja, Gebrauchte kommen aufgrund Garantie etc eher nicht in Frage. Musikrichtung ist im Prinzip relativ querbeet, daher keine Festlegung auf nur Klassik/Jazz oder Rock etc., wobei letzteres ein leichtes Übergeiwcht aufweist..

Vielen Dank
Anon


[Beitrag von Anon7 am 30. Okt 2006, 11:11 bearbeitet]
Cha
Inventar
#2 erstellt: 30. Okt 2006, 10:43
Worauf legst Du denn WErt bei der Musikwiedergabe?

Käme evtl. auch ein röhrenverstärker in Frage? Oder soll es Transistor sein (ich denke mal ja)?

Interessante Alternativen wären z.B.

Rega
Audiolab
Creek
Exposure
MarantzRotel

und und und.. Es gibt in dem Preisbereich wirklich eine Vielzahl guter alternativen. Auf 2 oder 3 Jahre kommt es da übrigens nicht an!

Gruß
Anon7
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 30. Okt 2006, 12:38
@cha

es soll eher ein gerät mit transistoren sein, ja. wichtig ist, dass nicht nur eine musikrichtung "gut klingt", sondern dass dies ebenfalls über eine relativ breite auswahl gewährleistet ist, ohne die musik groß zu verfälschen.

Danke + Gruß
Anbeck
Inventar
#4 erstellt: 30. Okt 2006, 12:46
Hallo
vielleicht käme da auch ein Class A Verstärker in Frage?
Dann kann ich den JungSon JA 88D empfehlen.
paffel
Stammgast
#5 erstellt: 30. Okt 2006, 13:13
jou, Thema paßt gut,

wir haben am Freitag unseren Stammtisch beim Händler unterbrochen, weil ein Kunde auf dem Weg von der Arbeit nach Hause noch einen Verstärker kaufen wollte.
Die Test-Kandidaten waren: Rega, Exposure, Musical Fidelty 3.5, Creek Destiny und naim nait 5i.
Ein Stammtischler fand die 3.5 am angenehmsten, 3en gefiel der der Creek am besten (allerding 1850€) und der Kunde spielte die intensivste Luftgitarre beim naim, den er dann auch mitnahm.
(ich besitz ihn auch)

Gruß werner


[Beitrag von paffel am 30. Okt 2006, 13:14 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#6 erstellt: 30. Okt 2006, 16:45

Anbeck schrieb:
vielleicht käme da auch ein Class A Verstärker in Frage?

Nur, wenn man keine Zentralheizung im Haus hat oder sich über eine zu niedrige Stromrechnung ärgert.


2. Der Arcam hat Leistungsangabe 65W bei 8 Ohm. Meine bisherigen LS (Quadral Taurin MK2, die ich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht austauschen wollte) haben eine Nennbelastbarkeit von 150W bei 4 Ohm. Harmoniert das?

65 Watt reichen für nachbarschaftsfeindliche Lautstärken. Wers richtig krachen lassen will, braucht eventuell mehr.

Ich hätte auch dir den NAD empfohlen, weil ich ihn für den besten/best ausgestatteten Vollverstärker unter 1000 Euro halte, aber wenn er dir farblich (grau/titan) nicht gefällt gehts halt nicht.


Anon7 schrieb:
1. Der Arcam ist ja inzwischen auch "schon" aus 2003. Hat sich in der Zwischenzeit Technik-seitig einiges getan, so dass man eher noch neuere Modelle suchen sollte, oder ist diese Zeitspanne unproblematisch?

Selbst 15 Jahre wären unproblematisch.


3. Hifi-Händler führen ja häufig keine Geräte von Denon (schon eher) oder Onkyo (nicht gefunden) mehr, so dass eine direkter Hörvergleich meist nicht möglich ist. Geschieht dies nur um einem Preiswettbewerb mit MM&Co aus dem Weg zu gehen oder können die Geräte in der Preisklasse mit den spezialiserten Herstellern wirklich nicht mithalten

Mir scheint, diese Firmen haben sich auf AV-Receiver spezialisiert.


[Beitrag von Amperlite am 30. Okt 2006, 16:47 bearbeitet]
RemoteControl
Stammgast
#7 erstellt: 30. Okt 2006, 17:17
hallo,

bei dem buget finde ich ja den advance acoustics map 305DA ziemlich
interessant, da er einen digital in hat, was doch die möglichkeit mp3´s zu
geniessen um einiges steigert....

kann aber leider nichts weiter zu dem gerät sagen, da ich ihn noch nicht hören
konnte... aber vllt ist die möglichkeit ja auch für dich interessant

und vllt können die profis hier was zu dem amp sagen

grüsse
RemoteControl
Anbeck
Inventar
#8 erstellt: 30. Okt 2006, 17:26
Hallo
Amperlite schrieb

Nur, wenn man keine Zentralheizung im Haus hat oder sich über eine zu niedrige Stromrechnung ärgert.

1. reicht es für eine Heizung nicht!
2. ich habe noch Geld zurück bekommen und das das erste mal!
3. tröstet die Verarbeitung und vor allen die FB darüber weg!
Anon7
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 30. Okt 2006, 18:21
danke für die bisherigen antworten..


vielleicht käme da auch ein Class A Verstärker in Frage?



Nur, wenn man keine Zentralheizung im Haus hat oder sich über eine zu niedrige Stromrechnung ärgert.


..daher eher nicht..

@paffel
1850 überschreiten auch ein maximalbudget dann doch etwas.. insofern wirds leider nichts mit dem creek destiny

@amperlite

Mir scheint, diese Firmen haben sich auf AV-Receiver spezialisiert.

hat die stereo-qualität darunter gelitten?


Ich hätte auch dir den NAD empfohlen, weil ich ihn für den besten/best ausgestatteten Vollverstärker unter 1000 Euro halte, aber wenn er dir farblich (grau/titan) nicht gefällt gehts halt nicht.


ich werde ihn mir trotzdem mal zur probe anhören.. aber das design machts echt schwer..


65 Watt reichen für nachbarschaftsfeindliche Lautstärken. Wers richtig krachen lassen will, braucht eventuell mehr.


d.h. es gibt keine technischen probleme mit den 4 Ohm LS an dem Verstärker?

@remote control

bei dem buget finde ich ja den advance acoustics map 305DA ziemlich
interessant, da er einen digital in hat, was doch die möglichkeit mp3´s zu
geniessen um einiges steigert....

auf den bin ich auch schonmal aufmerksam geworden, allerdings kommt mir dieser schon auf den bildern doch arg groß vor
Amperlite
Inventar
#10 erstellt: 30. Okt 2006, 18:36

Anon7 schrieb:
@amperlite

Mir scheint, diese Firmen haben sich auf AV-Receiver spezialisiert.

hat die stereo-qualität darunter gelitten?

Kann ich leider nicht sagen, ich hab in neuerer Zeit kein solches Modell gehört.


Anon7 schrieb:
ich werde ihn mir trotzdem mal zur probe anhören.. aber das design machts echt schwer..

Ging mir anfangs auch so. Aber die Leistung und insbesondere die sehr praktischen Endstufeneingänge (Main-In) lassen ihn (zumindest für mich) aus der Masse herausstechen.


Anon7 schrieb:
d.h. es gibt keine technischen probleme mit den 4 Ohm LS an dem Verstärker?

Lesenswert hierzu:
http://www.nubert.de/downloads/ts_38-39_impedanz.pdf
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