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Regalboxen gesucht - höre fast nur Metal

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Autor
Beitrag
sfu06
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Mrz 2007, 11:38
hallo

bin stolzer besitzer von 4000 origianl CDs - im Prinzip alle Schattierungen harter Rockmusik
von Hard Rock bis Grindcore und Death Metal

Suche nun Regalboxen - ich hoffe da kann mir wer helfen

ins Auge gefasst habe ich:

KEF IQ3
Dynaudio Audience 42
Nuwave 35 (oder sonst irgendeine von Nubert)

mein Verstärker:

Onkyo TX-DS676

CD-Player:

Denon DCD-1450AR

kann mir da vielleicht irgendwer raten, wass am besten zu meiner Musikrichtung passt??

lg

rene
Amperlite
Inventar
#2 erstellt: 10. Mrz 2007, 12:18
Von der KEF würde ich abraten, die macht schlapp, bevor du anständige Headbang-Lautstärken erreichst.

Von Nubert würde ich ggf. eher die nuBox 381 nehmen, was auch meine Empfehlung wäre.
Mit dem optionalen ABL-Modul kann man etwas flache Aufnahmen ein wenig anfetten und zu helle etwas zähmen.

Letzteres ist gerade zum laut hören recht angenehm.
Hannes2k2
Stammgast
#3 erstellt: 10. Mrz 2007, 16:50
In der Preisklasse solltest Du auch mal eine Monitor Audio Silver RS1 hören. Viele Rock/Metal-Fans stehen auf Klipsch. Ich weiß aber nicht, welches Modell da in deinem Budget liegt.

Was Dir am besten gefällt, weißt nur Du selbst.

Suche mal einige örtliche Händler auf, und höre Dich ein wenig um. Bei größerem Interesse solltest Du einige LS-Paare auch mit nach Hause nehmen können, um sie dort nochmal miteinander vergleichen zu können.

Das macht Spaß, und anschließend kannst Du sicher sein, die optimale "macht-dich-glücklich"-Anlage zu Hause stehen zu haben.

MfG
Hannes
mannimmond
Stammgast
#4 erstellt: 10. Mrz 2007, 17:26
habe seit heute auch die nb 381 und bin begeistert..was die an pegel kann ist schon beachtilich

allerdings soltest du amperlites abl tipp beachten..da helle aufnahmen bei großen lautstärken schnell nervig klingen.
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 10. Mrz 2007, 18:17

mannimmond schrieb:
allerdings soltest du amperlites abl tipp beachten..da helle aufnahmen bei großen lautstärken schnell nervig klingen.

Ja, im Metal/Hardrock-Bereich gibts teilweise echt miese Aufnahmen.
Die kann man damit etwas "entschärfen".

Das gute ist, dass mit der nuBox kaum ein Stück wirklich nervig klingt, wie es mit manch unlinearem Modell (z.B. Klipsch) werden kann.
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 11. Mrz 2007, 11:05

Amperlite schrieb:
Von der KEF würde ich abraten, die macht schlapp, bevor du anständige Headbang-Lautstärken erreichst.


Hallo Michael,

Deine Aussage kann ich nicht bestätigen. Ich betreibe die KEF iQ 3 am Dynavox VR 70 E2 (Röhre, EL 34) in einem 32 qm-Raum.

Es wäre im Falle Nubert 381 auch schade, wenn sie in Anbetracht der vorhandenen Membranfläche nicht pegelfest wäre.

Hallo Rene,

die Boxen von Triangle und BC Acoustique verdienen Deinen Hörtest.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 11. Mrz 2007, 11:05 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#7 erstellt: 11. Mrz 2007, 14:14

CarstenO schrieb:

Amperlite schrieb:
Von der KEF würde ich abraten, die macht schlapp, bevor du anständige Headbang-Lautstärken erreichst.


Hallo Michael,
Deine Aussage kann ich nicht bestätigen. Ich betreibe die KEF iQ 3 am Dynavox VR 70 E2 (Röhre, EL 34) in einem 32 qm-Raum.

"Schlapp machen" war etwas übertrieben ausgedrückt, aber zum laut hören ist sie nicht prädestiniert.
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 11. Mrz 2007, 14:22

Amperlite schrieb:
"Schlapp machen" war etwas übertrieben ausgedrückt, aber zum laut hören ist sie nicht prädestiniert.


Wäre auch eine Behauptung, der man ja nicht zustimmen muss. Die Audio hat im Heft 5/06 immerhin einen Maximalpegel von 102 dB (ab 85 dB/1 m wird´s gehörschädigend) gemessen. Das schaffen manche Standboxen nicht.

Carsten
balou156
Stammgast
#9 erstellt: 11. Mrz 2007, 15:09

CarstenO schrieb:

Amperlite schrieb:
"Schlapp machen" war etwas übertrieben ausgedrückt, aber zum laut hören ist sie nicht prädestiniert.


Wäre auch eine Behauptung, der man ja nicht zustimmen muss. Die Audio hat im Heft 5/06 immerhin einen Maximalpegel von 102 dB (ab 85 dB/1 m wird´s gehörschädigend) gemessen. Das schaffen manche Standboxen nicht.

Carsten



Habe die nuBox 381 gerade hier und der laut Stereoplay gemessene Max.-Pegel liegt bei 111 dB! Die Kef IQ3 ist ein wirklich hervorragender Lautsprecher, doch was den Wirkungsgrad angeht, schummelt Kef wohl eindeutig. Ich selber gehöre eher zu den Leisehörern und mußte nun mit der Nubert feststellen, das ich bei Lautstärkepoti-Stellung von 10 Uhr an meinem Denon PMA1500AE das ganze Haus abreiße, wohin gegen die Kef nur etwas über Zimmerlautstärke hinaus kam!
Eigentlich wollte ich auf Standlautsprecher umsteigen, doch wenn ich so die nuBox 381 höre, muß ich mir das noch mal genauer überlegen und evt. mal vergleichen. Aber bei einem Paarpreis von 380,- Euro für die Nubert wird es wohl schwer, ein vergleichbares Paar Standlautsprecher zu dem Kurs der Nubert zu finden.
Also ich würde für meinen Geschmack die Nuberts eindeutig vor der Kef vorziehen (ich selber habe die Kef IQ3 besessen).

Gruß Uwe
Hannes2k2
Stammgast
#10 erstellt: 11. Mrz 2007, 15:20
Meiner Meinung nach ist das große Manko der KEF ihr hoher Klirranteil.
Habe schon einige Messungen verschiedener IQs gesehen, und eins haben sie alle gemein: deutlich höherer Klirr als die verglichenen Lautsprecher über den gesamten Frequenzbereich.
Mag sein, dass sie einen recht hohen Maximalpegel erreicht. Bloß macht es einfach keinen Spaß, wenn die Box dabei hörbar verzerrt.

Dennoch sollte der Themenersteller auch die IQ3 einmal hören. Hier im Forum sind einige Leute schwer begeistert von diesen LS; kann ja sein, dass sie trotz (oder gerade wegen) der Verzerrungen gefällt.

Wäre schön, wenn sich sfu06 nochmal melden würde...
Amperlite
Inventar
#11 erstellt: 11. Mrz 2007, 17:22

CarstenO schrieb:
Wäre auch eine Behauptung, der man ja nicht zustimmen muss. Die Audio hat im Heft 5/06 immerhin einen Maximalpegel von 102 dB (ab 85 dB/1 m wird´s gehörschädigend) gemessen.

Darauf wollte ich hinaus:

Hannes2k2 schrieb:
Meiner Meinung nach ist das große Manko der KEF ihr hoher Klirranteil.

Der Klirr soll beim Metal doch bitte im Gitarren-Verstärker bleiben. *zwinker*
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 11. Mrz 2007, 17:24
Hallo,

wie macht sich denn der Klirr beim Hören bemerkbar? In der Theorie dürfte sich daraus eine rauhe Wiedergabe ergeben.

Carsten
CarstenO
Inventar
#13 erstellt: 12. Mrz 2007, 08:19
Hallo Rene,

mir ist noch ein Modell eingefallen. Ich traue mich kaum die Marke auszuschreiben, solltest Du aber trotzdem mal hören:

B... 301

http://www.bose.de/D...kers/301/pricing.jsp

Die haben einen hohen Wirkungsgrad und machen sogar richtig Druck. Ein echter Spaßlautsprecher.

Oh nein, was hab ich bloß geschrieben ...

Carsten
storchi07
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 12. Mrz 2007, 08:39

CarstenO schrieb:
Hallo Rene,

mir ist noch ein Modell eingefallen. Ich traue mich kaum die Marke auszuschreiben, solltest Du aber trotzdem mal hören:

B... 301

http://www.bose.de/D...kers/301/pricing.jsp

Die haben einen hohen Wirkungsgrad und machen sogar richtig Druck. Ein echter Spaßlautsprecher.

Oh nein, was hab ich bloß geschrieben ...

Carsten


CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 12. Mrz 2007, 08:40
Storchi, heißt das "Zustimmung"?
storchi07
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 12. Mrz 2007, 08:52

CarstenO schrieb:
Storchi, heißt das "Zustimmung"? ;)


nö, das heisst nur "mehr mut" zur meinung.
CarstenO
Inventar
#17 erstellt: 12. Mrz 2007, 09:10
Okay, ich versuche es noch einmal etwas mutiger:

Hallo Rene,

meiner Meinung nach erfüllt die Bose 301 die von Dir genannten Kriterien ganz gut. Ich kenne sie aus einer Bikerkneipe, wo sie an einem Pioneer A-676 laufen. Aus einigen Elektrofachmärkten geht die 301 als Ladenhüter relativ günstig raus.

Carsten
Jacky_Lee
Gesperrt
#18 erstellt: 12. Mrz 2007, 09:16
aber bitte nich für 200€ kaufen...
die is vielleicht 50wert
aldi2106
Stammgast
#19 erstellt: 12. Mrz 2007, 16:08
[OT]
Bei dem Thema kann ich mir ein wenig OT nicht verkneifen:

Ich habe gerade die neue AUDIO gelesen, in der die JBL Everest getestet haben.
Bei 123 dB hat der Messverstärker die Segel gestrichen, obwohl die Klirrwerte noch im relaxten Bereich waren
Mit den Dingern könnte man sicher einiges anstellen

@sfu06:
Wenn du im Lotto gewinnst, ist das eine echte Alternative....
[/OT]

Jetzt will ich aber auch noch was Nützliches von mir geben.
Ich denke bei Nubert findet man doch ziemlich pegelfeste Lautsprecher.
Allerdings sollte man sich Klipsch auch anschauen (habe ich noch nicht gehört, zumindest die Anforderung Pegel erfüllen sie aber doch...)


gruß
aldi2106
sfu06
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 13. Mrz 2007, 17:55
wollte nur mal feststellen dass mir die lautstärke bei meiner boxenwahl überhaupt nicht wichtig ist

die box muss nur ganz klar klingen - stimmen deutlich hervorkommen
und wenn ich akkustikscheiben höre muss man das anschlagen der gitarre ausmachen können

lg

rene
aldi2106
Stammgast
#21 erstellt: 13. Mrz 2007, 18:39
Das hättest du gleich sagen sollen.
Wenn die Lautstärke egal ist, ist die Auswahl natürlich um ein Tausendfaches größer.
Du solltest einfach mal zu einem Hifi-Händler gehen und dir einige Boxen in Ruhe anhören.

Spontan würde mir zu "klar" Canton Karat einfallen, die wirklich viele Details sehr sauber herausarbeitet (unter anderem könnte so der Eindruck eines überspitzten Hochtons entstehen...)


gruß
aldi2106
storchi07
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 13. Mrz 2007, 18:49

sfu06 schrieb:
hallo

bin stolzer besitzer von 4000 origianl CDs - im Prinzip alle Schattierungen harter Rockmusik
von Hard Rock bis Grindcore und Death Metal

Suche nun Regalboxen - ich hoffe da kann mir wer helfen

ins Auge gefasst habe ich:

KEF IQ3
Dynaudio Audience 42
Nuwave 35 (oder sonst irgendeine von Nubert)

mein Verstärker:

Onkyo TX-DS676

CD-Player:

Denon DCD-1450AR

kann mir da vielleicht irgendwer raten, wass am besten zu meiner Musikrichtung passt??

lg

rene


wenn du es dir leisten kannst/willst: dynaudio focus 140 (bei ebay ab ca.1000€)


[Beitrag von storchi07 am 13. Mrz 2007, 18:57 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#23 erstellt: 13. Mrz 2007, 19:28
Hi Marcus,

die Focus-Serie gefällt mir auch. Ich denke jedoch, dass der TX-DS 676 deren Potenzial trotz seiner relativ guten Klangqualität nicht ausschöpfen wird. Ich kenne das Gerät sehr gut.

Carsten
storchi07
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 13. Mrz 2007, 19:51

CarstenO schrieb:
Hi Marcus,

die Focus-Serie gefällt mir auch. Ich denke jedoch, dass der TX-DS 676 deren Potenzial trotz seiner relativ guten Klangqualität nicht ausschöpfen wird. Ich kenne das Gerät sehr gut.

Carsten


hast recht ! hab nicht gesehen, dass es ein av-receiver ist. wie kann man sich nur sowas für stereo kaufen. das kann nicht wirklich gut werden.
Panzerballerino
Inventar
#25 erstellt: 13. Mrz 2007, 19:54

sfu06 schrieb:
wollte nur mal feststellen dass mir die lautstärke bei meiner boxenwahl überhaupt nicht wichtig ist

die box muss nur ganz klar klingen - stimmen deutlich hervorkommen
und wenn ich akkustikscheiben höre muss man das anschlagen der gitarre ausmachen können

lg

rene


Hör dir mal unbedingt die B&W CM1 an.

Klasklarer und baßstarker Sound, aber in den oberen Mitten etwas abgesenkt, was den oft mäßig abgemischten Metal-Scheiben die Schärfe nimmt.

Die KEF iQ5 (bei der iQ 3 dürfte das nicht anders sein) klang im Direktvergleich für meinen Geschmack bei Rockmusik in den Mitten nervig und gepresst.


[Beitrag von Panzerballerino am 13. Mrz 2007, 19:57 bearbeitet]
Panzerballerino
Inventar
#26 erstellt: 13. Mrz 2007, 19:58

CarstenO schrieb:
Hallo Rene,

mir ist noch ein Modell eingefallen. Ich traue mich kaum die Marke auszuschreiben, solltest Du aber trotzdem mal hören:

B... 301

http://www.bose.de/D...kers/301/pricing.jsp

Die haben einen hohen Wirkungsgrad und machen sogar richtig Druck. Ein echter Spaßlautsprecher.

Oh nein, was hab ich bloß geschrieben ...

Carsten


Er hat BOSE gesagt!!! Steinigt ihn!!!
Diego1912
Inventar
#27 erstellt: 13. Mrz 2007, 20:59

Plasmatic schrieb:

Die KEF iQ5 (bei der iQ 3 dürfte das nicht anders sein) klang im Direktvergleich für meinen Geschmack bei Rockmusik in den Mitten nervig und gepresst.

Nunja, die iQ5 hat aber nur 13cm Chassis, die iQ3 16cm Chassis.
Immerhin auf ein Chassis gerechnet fast 60% mehr membranfläche, die Tiefe nicht mit eingerechnet.

Also im vergleich zu einigen Mordaunt Short, B&W und Monitor Audio Boxen haben mir die KEF iQ3 doch am besten gefallen.
Parodontose
Stammgast
#28 erstellt: 14. Mrz 2007, 14:00

Plasmatic schrieb:
Die KEF iQ5 (bei der iQ 3 dürfte das nicht anders sein) klang im Direktvergleich für meinen Geschmack bei Rockmusik in den Mitten nervig und gepresst.


Die IQ3 klingt grundlegend anders als die IQ5. Ich habe beide Lautsprecher gegeneinander gehört. Klanglich ist die 3er der 5er meiner Meinung nach haushoch überlegen, es ist mehr "Körper" in der Musik. Die IQ5 könnte ich mir eher als formschöne Rear-Lautsprecher in einer Surroundanlage vorstellen.
maxa
Stammgast
#29 erstellt: 14. Mrz 2007, 14:23
nur zur Info hier ein Thread aus dem Nubert-Forum mit Vergleich der 381 mit der IQ3:

http://www.nubert-forum.de/nuforum/ftopic17006-10.html

vielleicht hilft es ja..
balou156
Stammgast
#30 erstellt: 14. Mrz 2007, 22:29

Parodontose schrieb:

Plasmatic schrieb:
Die KEF iQ5 (bei der iQ 3 dürfte das nicht anders sein) klang im Direktvergleich für meinen Geschmack bei Rockmusik in den Mitten nervig und gepresst.


Die IQ3 klingt grundlegend anders als die IQ5. Ich habe beide Lautsprecher gegeneinander gehört. Klanglich ist die 3er der 5er meiner Meinung nach haushoch überlegen, es ist mehr "Körper" in der Musik. Die IQ5 könnte ich mir eher als formschöne Rear-Lautsprecher in einer Surroundanlage vorstellen.


Also die IQ3 und IQ5 unterscheiden sich tatsächlich sehr! Die 5er spielt mir ihren kleinen Treibern sehr knackig im Bass, auch für die Chassigröße eigentlich recht Tief, insgesamt wirkt sie aber ausgeglichener als die 3er. Wenn hohe Pegel mit komplexer Musik (Metal, Hardrock,usw.) von der 5er gefordert wird, hat sie auch hier ganz klar die Nase vorn, sie bleibt einfach durchsichtiger vom Klang als die kleinere 3er! Das liegt wohl schon allein an der entlastung des 13er Mitteltöner, durch den 13er Bass. Insgesamt voller im Klang wirkt die 3er, doch sobald es in höhere Pegelregionen geht wirkt die Kleine schon angestrengter! Man kann damit leben, aber man merkt ihr doch eine deutliche Überhöhung im oberen Grundtonbereich an, was wahrscheinlich auch den voluminösen Klang der Kompakten 3er ausmacht.
Man sollte aber immer selber hören und urteilen, denn das von mir geschriebene, bezieht sich nur auf mein Hörempfinden und Geschmack!
Ich selber habe die IQ 3 und 5 selber besessen und kann guten Gewissens behaupten, das sind wirklich fantastische Lautsprecher, egal ob 3er oder 5er, was beide gemeinsam haben, eine wahnsinnige, fast schon Dreidimensionale Räumlichkeit!
Seit gut einer Woche bin ich nun im Besitz von einem Paar Nubert nuBox 381 und hierzu kann ich bis jetzt schon schreiben, einziger evt. Kritikpunkt: die Räumlichkeit ist super, aber reicht nicht an die IQ´s ran! Doch in allen anderen Punkten (zumindest für meinen Geschmack) stehen die IQ3+5 weit hinter der nuBox 381. Nur was z.B. schon den Wirkungsgrad angeht, haben die Nuberts hier ganz klar die Nase vorn, Kef schreibt bei der IQ3 etwas von 89db, die nuBox 381 dagegen kommt nur auf 87db. An meinem Denon PMA 1500 AE sieht es dann so aus, bei ca. 10 Uhr Potistellung habe ich etwas mehr als Zimmerlautstärke (unterhalten noch möglich), die gleiche Potistellung bei den Nuberts, eine Abrissbirne scheint das Haus zu bearbeiten (unterhaltung nur noch per Zeichensprache möglich!!!)! Dies ist eine Tatsache und absolut nicht übertrieben, die Testaktion hat dann auch mehrmals meine Nachbarn auf den Plan gerufen!
Da sich mein Musikgeschmack eigentlich sich sehr Vielfältig gestaltet, ist dann auch von Hardrock, Metal, Jazz, Blues, Bigbandsound usw., alles dabei. Z.B. Phil Collins Orchestra Live läßt sich in absolut perversen Pegeln wiedergeben, die Nuberts bleiben hier trocken im Bass, kein vermatschen der Musik wahrzunehmen, absolut Detailreich, einfach Phänomenal was diese Teile rüberbringen. Das ganze funktioniert aber auch bei leisen Pegeln und hier haben die Nubis auch ganz klar die Nase vor den Kef´s, sie klingen einfach Erwachsener und dabei Neutraler.
Aber noch mal angemerkt, ein Probehören ist und bleibt einfach Pflicht, ich selber schildere hier nur mein eigenes Empfinden und kann dies nicht auf andere Leute übertragen!

Gruß
Uwe
Parodontose
Stammgast
#31 erstellt: 15. Mrz 2007, 10:59
Ich lese jetzt immer öfter vom Wirkungsgrad, der bei den IQs so schlecht ist. Macht das überhaupt was aus? OK, ich muss vielleicht den Verstärker weiter aufdrehen um die gleiche Lautstärke zu erhalten und verbrauche dadurch 2,50 Euro mehr Strom im Jahr, aber sonst?
Vielleicht gibt's ja wirklich einen bedeutenden Unterschied, aber für mich ist die Frage nach dem Wirkungsgrad im Jahr 2007 etwa gleich wichtig wie die Schuhgröße des Chefentwicklers der Boxen.
storchi07
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 15. Mrz 2007, 11:01

Parodontose schrieb:
Ich lese jetzt immer öfter vom Wirkungsgrad, der bei den IQs so schlecht ist. Macht das überhaupt was aus? OK, ich muss vielleicht den Verstärker weiter aufdrehen um die gleiche Lautstärke zu erhalten und verbrauche dadurch 2,50 Euro mehr Strom im Jahr, aber sonst?
Vielleicht gibt's ja wirklich einen bedeutenden Unterschied, aber für mich ist die Frage nach dem Wirkungsgrad im Jahr 2007 etwa gleich wichtig wie die Schuhgröße des Chefentwicklers der Boxen.


wenn dein amp zu schwach wäre, dann könnte dabei nichts gutes rauskommen.
Parodontose
Stammgast
#33 erstellt: 15. Mrz 2007, 11:18
Ja das ist klar, aber das meinte ich auch mit dem Jahr 2007. Ich behaupte, dass man die KEF IQs mit 99% aller auf dem Markt erhätlichen, gängigen HiFi-Verstärkern/AV-Receivern in sehr hoher Lautstärke betreiben kann, ohne dass es verzerrt oder clipt. Sogar mein 5x50 Watt Uralt-Kenwood AVR hat das geschafft. Halte ich nicht für ein Qualitätsmerkmal der Lautsprecher.


[Beitrag von Parodontose am 15. Mrz 2007, 11:19 bearbeitet]
aldi2106
Stammgast
#34 erstellt: 15. Mrz 2007, 14:38
Natürlich ist das kein Qualitätsmerkmal, bei einem ausreichend kräftigen Verstärker fällt das eh nicht auf.
Doch bei kleinen Verstärkern (ich denke da an Röhren) mit wenig Leistung kann es schon knapp werden....

Dass man mit den KEFs oder mit so kleinen Boxen allgemein sehr hohe Lautstärken erreichen kann, wage ich mal anzuzweifeln.....(insofern spielt der Wirkungsgrad nur eine untergeordnete Rolle)


gruß
aldi2106
Parodontose
Stammgast
#35 erstellt: 15. Mrz 2007, 14:56
Es gibt klar Boxen die lauter können. Ich bekomme mit den IQs sicher kein Metalkonzert in Real-Lautstärke hin, aber wer will das schon zu Hause haben So laut, dass man sich nur noch schwer unterhalten kann, können die schon.

Derjenige wäre mit sowas sicher besser bedient, da ist die Optik auch Metal-gerechter und die sind auch mit schwachen Verstärkern laut ;-)
CarstenO
Inventar
#36 erstellt: 15. Mrz 2007, 15:41

aldi2106 schrieb:
Doch bei kleinen Verstärkern (ich denke da an Röhren) mit wenig Leistung kann es schon knapp werden....


Stimmt nicht, siehe #6.
balou156
Stammgast
#37 erstellt: 16. Mrz 2007, 10:32

CarstenO schrieb:

aldi2106 schrieb:
Doch bei kleinen Verstärkern (ich denke da an Röhren) mit wenig Leistung kann es schon knapp werden....


Stimmt nicht, siehe #6.


Stimmt leider doch! Dein Dynavox zählt mit 2*30(oder 35) Watt schon zu den kräftigeren Röhrenamps und wenn du nun die IQ3 (konnte ich schon selber testen!) an einem Singelended mit 2*8 Watt hängst, streicht die Kombi spätestens bei gehobener Zimmerlautstärke die Segel!


Parodontose schrieb:
Ich lese jetzt immer öfter vom Wirkungsgrad, der bei den IQs so schlecht ist. Macht das überhaupt was aus? OK, ich muss vielleicht den Verstärker weiter aufdrehen um die gleiche Lautstärke zu erhalten und verbrauche dadurch 2,50 Euro mehr Strom im Jahr, aber sonst?
Vielleicht gibt's ja wirklich einen bedeutenden Unterschied, aber für mich ist die Frage nach dem Wirkungsgrad im Jahr 2007 etwa gleich wichtig wie die Schuhgröße des Chefentwicklers der Boxen.


Also die Sache mit dem Wirkungsgrad sehe ich zwar nicht so wie Du, aber Tatsache bleibt, die Kef IQ3 bleibt ein Top-Tipp unter den Kompakten! Man muß einfach selber hören, urteilen und dann für sich entscheiden, was das Beste ist.
Tatsache bleibt aber auch der fade Beigeschmack, das die Fa. Kef auch teilweise sehr merkwürdige Angaben zu ihren Lautsprechern machen. Als da wären, der schon erwähnte Wirkungsgrad, die Impendanzangabe von 8 Ohm (die aber in jedem Test weit unterboten wurde!!!), so wird die IQ3 auch immer als reine 4 Ohm Box in diversen Zeitschriften beschrieben und hat sogar ein Minimum von gerade mal 3,3 Ohm (?), was bei einem schwachbrüstigen Amp bzw.AVR evt. zum sterben führen kann!
Und dann gibt es auch noch den oft erwähnten, hohen Klirranteil! Nun ja, dies ist wieder eine Sache, die mir nicht aufgefallen ist, mich störte (wenn man es überhaupt als Kritikpunkt bezeichnen kann) der kleine Bassbuckel im oberen Grundtonbereich.
Und noch mal, selber hören und das am besten (wenn möglich?) zu hause!

Gruß
Uwe
klingtgut
Inventar
#38 erstellt: 16. Mrz 2007, 10:53

balou156 schrieb:

die Kef IQ3 bleibt ein Top-Tipp unter den Kompakten! Man muß einfach selber hören, urteilen und dann für sich entscheiden, was das Beste ist.


dem kann man sicher nur zustimmen.


balou156 schrieb:

Tatsache bleibt aber auch der fade Beigeschmack, das die Fa. Kef auch teilweise sehr merkwürdige Angaben zu ihren Lautsprechern machen. Als da wären, der schon erwähnte Wirkungsgrad, die Impendanzangabe von 8 Ohm (die aber in jedem Test weit unterboten wurde!!!), so wird die IQ3 auch immer als reine 4 Ohm Box in diversen Zeitschriften beschrieben und hat sogar ein Minimum von gerade mal 3,3 Ohm (?), was bei einem schwachbrüstigen Amp bzw.AVR evt. zum sterben führen kann!


vielleicht ist ja auch die Nubert lauter wie angegeben ;),oder die Messung erfolgte unter anderen Bedingungen/nach anderen Normen ?! auf jeden Fall gibt KEF doch ganz klar bei den technischen Daten an :


KEF schrieb:
(min 3,2 Ohm)



Viele Grüsse

Volker


[Beitrag von klingtgut am 16. Mrz 2007, 10:56 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#39 erstellt: 16. Mrz 2007, 13:42
War die IQ3 nicht mal günstiger als 200 Euro das Stück?
Wenn nicht gäbe es für mich gar keinen Vorteil mehr gegenüber einer nuBox 381.
Jacky_Lee
Gesperrt
#40 erstellt: 16. Mrz 2007, 13:43
http://www.hifi-foru...read=9804&postID=4#4

mit treiber ca 50€ das stück
balou156
Stammgast
#41 erstellt: 16. Mrz 2007, 18:29

klingtgut schrieb:


vielleicht ist ja auch die Nubert lauter wie angegeben ;),oder die Messung erfolgte unter anderen Bedingungen/nach anderen Normen ?! auf jeden Fall gibt KEF doch ganz klar bei den technischen Daten an :


KEF schrieb:
(min 3,2 Ohm)





Stimmt, aber dann sollte Kef zumindest die IQ3 als 4 Ohm Lautsprecher deklarieren und wie ich schon beschrieben habe, kann es hier tatsächlich zu Problemen kommen. Ich besitze noch einen Pio 915 AVR und dieser hatte wirklich seine liebe mühe mit 4 IQ3 und einem Center. Der Pio hat noch zusätzlich einen Lüfter für seine Endstufen und dieser lief fast unentwegt mit und der Pio hat mächtig Wärme abgestrahlt, trotz nur geringer Leistung! Mit meinem alten JBL-Surroundboxenset kann ich selbst hohe Lautstärken mit dem Pio fahren und der Lüfter bewegt sich nicht ein mal!
Es ist doch mit Sicherheit nicht Konform, solche Angaben zu machen, die eine so große Toleranz haben, oder?
Aber trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, die Kef IQ3 ist ein wirklich hervorragender Lautsprecher! Auch wenn ich momentan, und wahrscheinlich auch auf längere Zeit, die Nubert zu meinen Favoriten zähle, ist Kef immer eine Empfehlung wert. Doch es gibt eine so große Auswahl an Lautsprecher, da kann man immer nur eine sehr grobe Richtung für einen Kaufinteressenten vorschlagen!


Amperlite schrieb:
War die IQ3 nicht mal günstiger als 200 Euro das Stück?
Wenn nicht gäbe es für mich gar keinen Vorteil mehr gegenüber einer nuBox 381.


Eigentlich hinkt der Vergleich nuBox 381 gegen Kef IQ3 doch ein wenig. Wenn man bedenkt, schon das Gehäusevolumen ist doch schon sehr unterschiedlich (oder täusche ich mich da?), dann die Treiber, insbesondere der Tief/Mitteltöner (Nubert 22cm/Kef16,5cm) ist sehr deutlich!
Vom Preis her liegen sie fast gleich auf und jetzt wo ich die Nubert hier stehen habe, würde ich auch fast behaupten, man bekommt bei Nubert einfach mehr Lautsprecher und evt. Klang für das gleiche Geld. Ist aber trotzdem immer eine Frage des eigene Geschmack (ich kann mich nicht oft genug wiederholen)!

@Volker:
Interessant wäre auch mal von dir ein Empfehlung zu Lautsprechern und aufgrund deiner Kompetenz, in Sachen HiFi, wäre das für mich auch noch von interesse!

Gruß
Uwe
sfu06
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 19. Mrz 2007, 15:06
bei mir hat sich jetzt budgetmäßig eine kleine änderung ergeben:

hab jetzt ca. 800 euro zur verfügung:

angestrebte modelle wären jetzt:

Focal Chorus 807 V
Klipsch RB-35
Triangle Comete ES

weiss irgendwer was zu diesen Teilen?? Wie verhalten die sich mit meiner Musik (Stromgitarre !!!)

lg

rene
Amperlite
Inventar
#43 erstellt: 19. Mrz 2007, 15:10
Zwei der Lautsprecher tauchen in einem Test in der "AUDIO" 3/06 auf.
Hat da mal jemand die Mess-Schriebe aus dieser Ausgabe?

Zur Triangle ein Beitrag von jemandem, dem ich eine objektive Meinung zutraue:
http://www.hifi-foru...&thread=6&postID=5#5


[Beitrag von Amperlite am 19. Mrz 2007, 15:11 bearbeitet]
klingtgut
Inventar
#44 erstellt: 19. Mrz 2007, 15:12

balou156 schrieb:
@Volker:
Interessant wäre auch mal von dir ein Empfehlung zu Lautsprechern und aufgrund deiner Kompetenz, in Sachen HiFi, wäre das für mich auch noch von interesse!

Gruß
Uwe


Hallo Uwe,

in der Klasse der KEF iQ 3 tummeln sich einige Kandidaten die neben der KEF iQ 3 anhörenswert sind:

Monitor Audio Bronze Reference BR 2 oder Silver RS 1
Mission M 31 i oder M 32 i
Wharfedale Diamond 9.2 bzw. Evo 8

Wobei ich persönlich die KEF und die Monitor Audio für die interessantesten Kandidaten halte.

Viele Grüsse

Volker
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