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Lautsprecher Selbstbau vs. MA RS8

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Janophibu
Stammgast
#1 erstellt: 19. Apr 2007, 14:29
Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, meine mittelmäßigen Infinity Reference 61mkII durch hochwertigere Lautsprecher zu ersetzen.

Bei Fertig-Lautsprechern würde ich Kaliber wie die Monitor Audio RS8, Triangle Antal, Elac FS208 und andere dieser Preisklasse und Größe anvisieren. Ich müsste unbedingt Probe hören.

Nun könnte ich mir aber auch vorstellen, einen Selbstbau Lautsprecher zu wählen. Dort würde ich die Alcone Pascal XT oder die Visaton Vox 200 light anvisieren. Also möglichst um die 500 Euro pro Paar für Elektronik, damit noch Reserve für ein schönes Gehäuse beim befreundeten Schreiner ist.

Dummerweise lassen dich die Selbstbau Lautsprecher nicht Probe hören. Ich mag einen klaren, aber nicht zu aufringlichen HT, voluminöse Mitten und einen kräftigen aber stets sauberen Bassbereich. Meine derzeitigen Lautsprecher kommen bis 30Hz herunter (habe ich nachgemessen) und sind mit 2* 210mm im Bassbereich bestückt. Leider oft in meinem kleinen Zimmer zuviel des Guten. Was kann ich von den heute üblichen 170mm Tief-Mitteltönern erwarten?

Wie schlägt sich eine Alcone Pascal XT oder eine Visaton Vox 200 light im Vergleich zur Moitor Audio RS8? Ist die Qualität von Selbstbaulautsprechern der 500 Euro Klasse (ohne Gehäuse) mit der von Fertig-Lautsprechern der 1000 Euro Klasse vergleichbar?

Fragen über Fragen....

Hoffentlich kann mir jemand Licht ins Dunkle bringen.
horstilein
Stammgast
#2 erstellt: 19. Apr 2007, 15:14
Kommt ganz auf den Bausatz an. Die Pascal XT würde ich z.B. nicht empfehlen, wegen Klirr Problemen.
Die Vox kenne ich nicht, aber es gibt in diesem Preisrahmen einige sehr interessante Entwicklungen, z.B. die Pro 17.05
oder die neue 3 Wege Standbox von Kwesi, wenn sie mal fertig ist. Da dürfte es ziemlich schwierig werden im Fertig Bereich ran zu kommen.

Einfach mal im DIY Unterforum umschauen
Janophibu
Stammgast
#3 erstellt: 19. Apr 2007, 17:50
Es müssen Standlautsprecher werden. Sie sollten zumindestens bis 40Hz runter kommen, da ich auf einen Subwoofer verzichten möchte. Da es mein erster Selbstbau wird und ich nicht die Zeit habe, wochenlang Modifikationen zu testen, sollte es ein fertiger und erprobter Bausatz sein, mit guten Plänen für das Gehäuse und die Weiche.

Mein Plan:
1. Ich schicke die Pläne für das Gehäuse meinem Bekannten (wohnt leider 700km entfernt).

2. Ich löte die Weiche fertig.

3. Ich schnappe mir die Bauteile und fahre quer durch Deutschland meinen Bekannten besuchen. Dort die Chassis und Weiche in die fertigen Gehäuseteile, zusammenleimen und basta.

4. Bei mir zu Hause nur noch aufstellen und hoffentlich einen neuen Musik Genuß erleben.
Janophibu
Stammgast
#4 erstellt: 20. Apr 2007, 09:51
Hier geht es hoffentlich weiter (passendere Rubrik):

DIY
Hifi-Tom
Inventar
#5 erstellt: 20. Apr 2007, 13:10

Ist die Qualität von Selbstbaulautsprechern der 500 Euro Klasse (ohne Gehäuse) mit der von Fertig-Lautsprechern der 1000 Euro Klasse vergleichbar?


Hallo,

dazu müßtest Du den Fertiglautsprecher gegen einen Selbstbau-LS bei Dir zu Hause probehören, so pauschal läßt sich das wohl nicht so einfach zu beantworten.
klingtgut
Inventar
#6 erstellt: 20. Apr 2007, 13:21
Hallo,

wobei eine Pascal XT auf dem Niveau einer B 6 gespielt hat von daher hat sie kaum eine Chance gegen eine RS 8

Hatte das "Glück" die Teile mal in meiner Vorführung zu haben,sicherlich kein schlechter Lautsprecher aber die zeiten in denen sich durch Selbstbau Geld sparen läßt sind imho vorbei.

Viele Grüsse

Volker
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 20. Apr 2007, 21:53
Hallo,

das man durch Selbstbau kein Geld mehr sparen kann, stimmt so pauschal auch nicht. Da kommt es auch auf die Situation an. Ich bin auch auf der Suche nach neuen Boxen und liebäugel mit Boxen, welche als Fertigbox 1700Euro/Stück und als Bausatz ohne Gehäuse 800 Euro kosten. Und wer wie ich vor grauer Zeit mal den Beruf des Tischlers erlernt und einen entsprechend ausgestatteten Bastelkeller hat, für den stellt es kein sonderlich großes Problem dar eine Kiste zusammen zu nageln, um es mal salopp auszudrücken. Ich durfte mir den Bauplan der Boxen mal ansehen. Holz, Spachtel und Lack kosten max 200 Euro. Die Arbeitszeit darf man bei seinem Hobby sowieso nicht einrechnen....da lohnt der Selbstbau doch...

Jedoch muß ich zugeben, dass die Kalkulation bei jemanden der sich erst seinen Bastelkeller einrichten und gutes Werkzeug kaufen muß, um ein einmaliges Lautsprecherprojekt durchzuziehen nicht so gut aussieht.

Gruß
Bärchen
klingtgut
Inventar
#8 erstellt: 20. Apr 2007, 22:19

baerchen.aus.hl schrieb:
Ich bin auch auf der Suche nach neuen Boxen und liebäugel mit Boxen, welche als Fertigbox 1700Euro/Stück und als Bausatz ohne Gehäuse 800 Euro kosten.


wie klingt sie denn im Vergleich zu anderen Fertigboxen der 3 - 4000 Euro Klasse ?


baerchen.aus.hl schrieb:
Und wer wie ich vor grauer Zeit mal den Beruf des Tischlers erlernt und einen entsprechend ausgestatteten Bastelkeller hat, für den stellt es kein sonderlich großes Problem dar eine Kiste zusammen zu nageln, um es mal salopp auszudrücken. Ich durfte mir den Bauplan der Boxen mal ansehen. Holz, Spachtel und Lack kosten max 200 Euro. Die Arbeitszeit darf man bei seinem Hobby sowieso nicht einrechnen....da lohnt der Selbstbau doch...


da hast Du sicher recht nur...


baerchen.aus.hl schrieb:
Jedoch muß ich zugeben, dass die Kalkulation bei jemanden der sich erst seinen Bastelkeller einrichten und gutes Werkzeug kaufen muß, um ein einmaliges Lautsprecherprojekt durchzuziehen nicht so gut aussieht.

Gruß
Bärchen


musst Du dann diese Kosten dazu rechnen und dann sind wir wieder bei meiner Aussage
Denn wer das Werkzeug nicht hat bzw. auch die handwerklichen Fähigkeiten nicht der ist mit einer Schreineranfertigung ganz schnell in Regionen in denen er locker und leicht mindestens gleichwertiges fertig bekommt.

Dementsprechend hat Selbstbau meiner Meinung nach nur noch den Vorteil des Individuellen.

Viele Grüsse

Volker
baerchen.aus.hl
Inventar
#9 erstellt: 20. Apr 2007, 23:06
Hallo

hier sind die guten Stücke: . Herstellung und Entwicklung Andreas Prüfer, Dynamik Akustik Hamburg, Modell Ultima Ratio III. Den Klangcharakter würde ich als eine Mischung aus Isophon und Audiophysik beschreiben. Sehr kräftiges aber unaufdringliches Bassfundament gepaart mit hoher Schnelligkeit und Lebendigkeit und einer fantastischen räumlichen Darstellung. Und das schon bei geringen Lautstärken. Für mich besonders auch für Klassik geignet. Einen Vergleich mit der Monitor Audio GS60, Audio Physik Tempo oder Skorpio, Isophon Corava usw. kann diese Box locker entgegen sehen.

Gruß
Bärchen
Murray
Inventar
#10 erstellt: 20. Apr 2007, 23:28
Hi,

jau, die Etongeschichten sind schon feine Teile und müssen, wenns der Entwickler drauf hatte, keinen Vergleich mit gleich teurer bzw. teurerer ( ) Ware nicht scheuen. Der ER4 gehört mit zu den besten Hochtönern, die ich bislang gehört habe, mir persönlich ist er allerdings zu teuer und ich bleibe lieber bei einer guten Kalotte...
Rechnet man die Arbeitszeit mit rein, wird ein Selbstbaulautsprecher aber nie günstiger als entsprechende Fertigware und auch ein komplett selbstgebautes Gehäuse in ansprechender Qualität verschlingt leicht einige hundert Euro. Allerdings klingt selbstgebautes immer noch am besten...

Harry
baerchen.aus.hl
Inventar
#11 erstellt: 21. Apr 2007, 06:37
Hallo,

der Entwickler dieser Box hat es drauf!! Andere Bestückungs-, Gehäuse- und Preisvarianten auf Anfrage.

die Arbeitszeit bei einem Hobby darf man nicht rechnen. Wer rechnet die Zeit im Schrebergarten oder bei der Herstellung eines schönen Stickmotives? Was zählt ist das Ergebnis.

Gruß
Bärchen

Edit: Bei den Materialkosten kommt es natürlich darauf an welchen Aufwand man treibt und welche Qualität man erreichen will.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 21. Apr 2007, 10:56 bearbeitet]
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