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Amp für Dynaudio Focus 110?

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Autor
Beitrag
Nitrofunk
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Mrz 2008, 22:00
Hi!

Ich betreibe die Dynaudio Focus 110 mit einem Maranz PM7001-Amp. Da ich ein bisschen Geld über habe :-), überlege ich, mir einen besseren Amp für die Boxen zu kaufen. Welchen würdet Ihr mir für die Dynaudios empfehlen (bis ca. 1700 Euro neu/gebraucht)? Gibt's einen Röhrenamp, der genug Power hat, um die Dinger ordentlich anzutreiben?
Gruß
Peter
saltonm73
Stammgast
#2 erstellt: 30. Mrz 2008, 22:20
Wieso willst du ne neue Amp kaufen , wo deine kombination super ist

Vincent Link
http://www.vincent-tac.de/de/produkt/voll.php


[Beitrag von saltonm73 am 30. Mrz 2008, 22:21 bearbeitet]
jopetz
Inventar
#3 erstellt: 31. Mrz 2008, 09:00
Hi Peter,

gefällt dir irgend etwas an der Kombination nicht? Oder willst du 'einfach nur mal Geld ausgeben' -- da kann ich dir auch meine Bankverbindung mailen.

Im Ernst: bevor hier jetzt die ganzen 'nim-den'-Tipps kommen, gieße ich etwas Wasser in den Wein. Ich will nicht behaupten, alle Verstärker klingen eh gleich (oder wenn nicht, dann weil sie 'gesoundet' sind), aber der Einfluss des Verstärkers auf den Klang ist m.E. eher gering. Sprich: wenn dir was nicht (mehr) gefällt, würde ich eher an den Boxen oder an der Raumakustik ansetzen -- da ändert sich dann wirklich deutlich was am Klang. Und die Focus 110 ist sicher nicht schlecht, aber m.E. auch noch lang nicht das Ende der hifidelen Fahnenstange. 1700 Euro würde ich jedenfalls sicher nicht für einen Amp für die Focus ausgeben.


Jochen
Nitrofunk
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 31. Mrz 2008, 09:21
Sehr interessante Antworten bis jetzt. Ich bin mit dem Sound an sich sehr zufrieden. Aber das Bessere ist der Feind des Guten. Und ich frage mich eben, ob ich noch "mehr" herausholen kann. Aber das kennt Ihr ja. :-)
Haichen
Inventar
#5 erstellt: 31. Mrz 2008, 10:39

Nitrofunk schrieb:
Hi!

Ich betreibe die Dynaudio Focus 110 mit einem Maranz PM7001-Amp. Da ich ein bisschen Geld über habe :-), überlege ich, mir einen besseren Amp für die Boxen zu kaufen. Welchen würdet Ihr mir für die Dynaudios empfehlen (bis ca. 1700 Euro neu/gebraucht)? Gibt's einen Röhrenamp, der genug Power hat, um die Dinger ordentlich anzutreiben?
Gruß
Peter



Hi Peter!

Schau mal nach dem

Music Hall a25.2 Vollverstärker oder nach der

z Serie von Myryad.


Beide kosten unter 1000 Euro.

Ich sehe das auch so wie jopetz.
Nitrofunk
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 31. Mrz 2008, 10:44
Hmmm - vielleicht sollte ich mir für meinen großen Raum doch keinen neuen Amp, sondern die Focus 220 kaufen. Mal überlegen...
Hifi-Tom
Inventar
#7 erstellt: 31. Mrz 2008, 13:26
Hallo,

1700€ für einen Amp auszugeben ist bei Boxen, die ca. 1200€ das Paar kosten schon ein wenig fragwürdig, da wärst Du meiner Meinung nach etwas übermotorisiert. Ich bin nicht der Meinung daß alle Amps gleich klingen, gerade erst wieder auf der Sehen u. hören in Nürnberg konnte ich erleben, hören, wie groß doch auch der Einfluß eines guten bzw. schlechten Amps sein kann, wobei hier der teurere deutl. schlechter war als der günstigere.

Aber, natürlich wird der Klang in erster Linie durch die Boxen u. die Raumakustik bestimmt, dazu zählt auch die Aufstellung der Lautsprecher u. die Wahl des Hörplatzes. Hier macht es also auch am meisten Sinn zu investieren bzw. sich mit der Materie zu beschäftigen. Allerdings bin ich auch der Meinung daß es bessere Amp-Alternativen zur Dynaudio gibt als den Marantz-Amp. Ich würde Dir also auch empfehlen mal einige andere Probanden im direkten Vergleich gegenzuhören. Wenn Du natürlich richtig aufsteigen willst, solltest Du über andere Boxen nachdenken, aber nur solche, die Du dann auch optimal aufstellen kannst u. die sich in Deinen räumlichen Gegebenheiten gut entfalten können.


[Beitrag von Hifi-Tom am 31. Mrz 2008, 13:42 bearbeitet]
Reinhard
Inventar
#8 erstellt: 31. Mrz 2008, 13:37

Nitrofunk schrieb:
Hmmm - vielleicht sollte ich mir für meinen großen Raum doch keinen neuen Amp, sondern die Focus 220 kaufen. Mal überlegen...


Lass Dich nicht von "Argumenten" verunsichern wie "alle Verstärker klingen gleich". Mag sein, dass man bei preiswerten LS die Unterschiede der vorgeschalteten Elektronik nicht so stark wahrnimmt.

Am besten, du liest Dir mal den ganzen DYNAUDIO-Thread durch sowie den Thread "Welche Verstärker habt ihr zu DYNAUDIO". Da wird das Ganze etwas ernsthafter diskutiert. Du wirst dort immer wieder die Aussage finden, dass gerade DYNAUDIO-LS durch ihre sehr gute Auflösung und Homogenität deutliche Klangunterschiede von Verstärkern darstellen können.

Ich selbst besitze die 110 und wenn es Dich interessiert, ich habe viel gehört ;-))

http://www.hifi-foru...7172&back=&sort=&z=5

Der Music Hall war mir etwas zu schlapp (undynamisch) an DYNAUDIO und in den Stimmen etwas zu rauh... Das hörst Du oft nur im Direktvergleich. Die wenigsten allerdings, die hier zu Deiner Frage zur Focus 110 posten, haben direkt mehrere Amps in Ruhe gegeneinander gehört und/oder besitzen keine DYNAUDIO-LS...

Es lohnt sich also absolut, zu probieren...

Gruß Reinhard
Reinhard
Inventar
#9 erstellt: 31. Mrz 2008, 13:46

Hifi-Tom schrieb:
Hallo,

1700€ für einen Amp auszugeben ist bei Boxen, die ca. 1200€ das Paar kosten schon ein wenig fragwürdig, da wärst Du meiner Meinung nach etwas übermotorisiert.


Ach ja, und ich wollte noch sagen, dass man meiner Meinung nach nicht "übermotorisiert" sein kann. Bekanntlich gibt es viele Stimmen, die sagen, dass DYNAUDIO-LS problemlos mit der vorgeschalteten Elektronik mithalten können, heißt sie können jeweils den Qualitätszuwachs problemlos darstellen.

Ich persönlich habe fast immer erheblich besseren Klang erlebt mit Kombis aus 1.000-Euro-LS und 3.000-Euro-Verstärker als umgekehrt. Das wird m. E. immer falsch dargestellt. Was nützt Dir ein hochauflösender LS, wenn das ankommende Signal nur mittelmäßig ist? Das Verlorene kann der beste LS nicht wieder herstellen... Raum und LS=90% des Klangs stimmt nach meiner persönlichen Erfahrung nicht.

Alles subjektiv, höre und urteile selbst, aber höre.

Gruß R.
Hifi-Tom
Inventar
#10 erstellt: 31. Mrz 2008, 14:21

Ach ja, und ich wollte noch sagen, dass man meiner Meinung nach nicht "übermotorisiert" sein kann. Bekanntlich gibt es viele Stimmen, die sagen, dass DYNAUDIO-LS problemlos mit der vorgeschalteten Elektronik mithalten können, heißt sie können jeweils den Qualitätszuwachs problemlos darstellen.


Ja geredet wird viel! Der Lautsprecher besitzt aber ungleich mehr Potential als der Verstärker, der auch wichtig ist. Was nützt mir also ein Super-Verstärker, wenn der Lautsprecher das gar nicht umsetzten kann. Das meinte ich mit übermotorisiert.

Ich würde mehr Geld in die Lautsprecher als in den Verstärker investieren. Denn die 110 ist ganz sicher kein schlechter LS aber nicht das Ende der Fahnenstange. Da geht noch wesentl. mehr. Bevor man also viel Geld in einen Verstärker investiert, sollte man sich zuerst nochmal Gedanken über seine Lautsprecher machen, sowie die Optimierung der LS-Aufstellung u. natürl. über die Raumakustik.


Ich persönlich habe fast immer erheblich besseren Klang erlebt mit Kombis aus 1.000-Euro-LS und 3.000-Euro-Verstärker als umgekehrt.


Tut mir leid, aber ohne Dir zu nahe treten zu wollen, das ist einfach Quatsch u. wiederspricht der Realität.


Das wird m. E. immer falsch dargestellt. Was nützt Dir ein hochauflösender LS, wenn das ankommende Signal nur mittelmäßig ist? Das Verlorene kann der beste LS nicht wieder herstellen...


Was soll denn bitte groß verloren gehen auf dem Weg vom Amp zum Lautsprecher. Natürlich muß der Amp passen u. in der Lage sein den Lautsprecher adecuat zu betreiben u. zu kontrollieren. Ungleich schwieriger ist es aber die Aufgabe des Lautsprechers, hier kann sehr viel mehr verschenkt werden u. was der Hörraum mit seinen akustischen Gegebenheiten aus der Wiedergabe machen kann das ist noch einmal eine ganz andere Sache.


Raum und LS=90% des Klangs stimmt nach meiner persönlichen Erfahrung nicht.


Wir können uns gerne auf 89% einigen, von mir aus auch auf 85%.
jopetz
Inventar
#11 erstellt: 31. Mrz 2008, 14:28

Reinhard schrieb:
Bekanntlich gibt es viele Stimmen, die sagen, dass DYNAUDIO-LS problemlos mit der vorgeschalteten Elektronik mithalten können, heißt sie können jeweils den Qualitätszuwachs problemlos darstellen.

Bekanntlich sage viele Stimmen auch das Gegenteil.


Reinhard schrieb:
Ich persönlich habe fast immer erheblich besseren Klang erlebt mit Kombis aus 1.000-Euro-LS und 3.000-Euro-Verstärker als umgekehrt.

Das will ich gar nicht bestreiten. Aber für 3000 Euro bekommt man m.E. z.B. deutlich bessere Boxen als die Focus 110 (die dann auch mit einem 1000-Euro-Amp besser klingen als die Focus mit einem 3000-Euro-Amp). Aber das ist natürlich auch Geschmacksache.


Reinhard schrieb:
Was nützt Dir ein hochauflösender LS, wenn das ankommende Signal nur mittelmäßig ist? Das Verlorene kann der beste LS nicht wieder herstellen.

Nach der Logik muss der Großteil des Budgets in die Quelle -- und CarstenO freut sich. Nur wie viel Signal geht in einem 'mittelmäßigen' Verstärker 'verloren? Es ist technisch wesentlich einfacher, einen Verstärker herzustellen, der das Signal 'unverfälscht', d.h. mit möglichst geringen Verzerrungen verstärkt, als einen LS, der über das ganze relevante Frequenzspektrum einen linearen Frequenzverlauf hat. Wenn man z.B. die Verzerrungen nimmt: bei Verstärkern liegen die idR bei deutlich unter 0,1 %, bei LS-Chassis z.T. gut und gerne im Bereich von 1-2 %. Das heißt m.E. nicht, dass alle Verstärker gleich klingen (hat hier auch keiner behauptet), aber das wichtigste Glied der Hifi-Kette sind sie in meiner Erfahrung nicht. Und, ja, ich habe schon verschiedene Verstärker gehört, u.a. auch an einer Focus 110.


Reinhard schrieb:
Alles subjektiv, höre und urteile selbst, aber höre. ;)

Das kann man in jedem Fall unterschreiben.


Jochen
jopetz
Inventar
#12 erstellt: 31. Mrz 2008, 14:29
Hoppla -- seit wann bin ich denn mit Hifi-Tom so einig? Und das auch noch fast zeitgleich.


Jochen
LiK-Reloaded
Inventar
#13 erstellt: 31. Mrz 2008, 14:29

Reinhard schrieb:
Ich persönlich habe fast immer erheblich besseren Klang erlebt mit Kombis aus 1.000-Euro-LS und 3.000-Euro-Verstärker als umgekehrt. Das wird m. E. immer falsch dargestellt. Was nützt Dir ein hochauflösender LS, wenn das ankommende Signal nur mittelmäßig ist? Das Verlorene kann der beste LS nicht wieder herstellen... Raum und LS=90% des Klangs stimmt nach meiner persönlichen Erfahrung nicht.

Ich will Dir bestimmt nicht Deine Erfahrung mit verschiedenen Amps an den Dynaudios absprechen, aber...

Erklär mir doch mal, warum ein "günstiger" Amp grundsätzlich schlechter als ein "teurerer" ist. Erst recht warum ein 1000€ Amp nicht "gut genug" für irgendwas, oder das Signal gar nur mittelmässig sein sollte? Auf was genau muss man denn klanglich für "nur 1000€" verzichten? Was geht in so einem "billigen" Verstärker denn verloren, das ein solcher (tschuldigung) Mittelklasse-LS wie die 110 reproduzieren könnte?

Insbesondere der letzte von mir zitierte Satz zeigt, dass Du anscheinend ne Menge Amps probiert hast, aber wohl noch keine anderen LS , oder die LS mal in einem anderen Raum, oder eine andere Aufstellung. Oder aber Du gar nichts dabei gelernt hast...

Sorry, ich kann Tom und Jochen nur zustimmen. Deine Ausführungen sind ein absoluter Rückfall in die "Hifi-Steinzeit"!


[Beitrag von LiK-Reloaded am 31. Mrz 2008, 14:32 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 31. Mrz 2008, 18:04

Nitrofunk schrieb:
Welchen würdet Ihr mir für die Dynaudios empfehlen (bis ca. 1700 Euro neu/gebraucht)?


Hallo Peter,

folgende Vollverstärker finde ich an den Dynaudio Focus 110 gut:

Pioneer A-A9J, 900,00 EUR
Creek 5350 SE, 1350,00 EUR
Cambridge Audio Azur 840 A, 1400,00 EUR

Wenn Dir der Klang der Focus 110 optimal gefällt, helfen Dir Tipps, wie der Kauf der Focus 220, nicht wirklich weiter. Die Focus 220 finde ich weniger fein als die 110.


Reinhard schrieb:
Ach ja, und ich wollte noch sagen, dass man meiner Meinung nach nicht "übermotorisiert" sein kann. Bekanntlich gibt es viele Stimmen, die sagen, dass DYNAUDIO-LS problemlos mit der vorgeschalteten Elektronik mithalten können, heißt sie können jeweils den Qualitätszuwachs problemlos darstellen.

Ich persönlich habe fast immer erheblich besseren Klang erlebt mit Kombis aus 1.000-Euro-LS und 3.000-Euro-Verstärker als umgekehrt. Das wird m. E. immer falsch dargestellt. Was nützt Dir ein hochauflösender LS, wenn das ankommende Signal nur mittelmäßig ist?


Ja, dem kann ich mich nach einigen Versuchen anschließen. Dynaudio Audience 42 an Roksan Kandy gehen echt gut.


HiFi-Tom schrieb:
Tut mir leid, aber ohne Dir zu nahe treten zu wollen, das ist einfach Quatsch u. wiederspricht der Realität.


Nö.


jopetz schrieb:
muss der Großteil des Budgets in die Quelle -- und CarstenO freut sich.


Wenn damit eine Qualitätssteigerung an der Quelle einhergeht, ja.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 31. Mrz 2008, 18:14 bearbeitet]
Reinhard
Inventar
#15 erstellt: 31. Mrz 2008, 18:23

Loch_im_Kopf schrieb:
Erklär mir doch mal, warum ein "günstiger" Amp grundsätzlich schlechter als ein "teurerer" ist. Erst recht warum ein 1000€ Amp nicht "gut genug" für irgendwas, oder das Signal gar nur mittelmässig sein sollte? Auf was genau muss man denn klanglich für "nur 1000€" verzichten?
:prost


Den ersten Satz hast Du Dir ausgedacht, der stammt nicht von mir.

Nun, man wird Dir das nicht erklären können, wenn Du zu der Fraktion gehörst, für die ein Verstärker nur die Funktion hat, etwas "laut" zu machen. Schließlich heißt er ja so (tolles Argument )

Solange Dir Begriffe wie z. B. Auflösung oder Basspräzision fremd sind, werden wir aneinander vorbeireden...

Gruß R.
LiK-Reloaded
Inventar
#16 erstellt: 31. Mrz 2008, 19:04
Nö, gar nix ausgedacht!

Reinhard schrieb:
Ich persönlich habe fast immer erheblich besseren Klang erlebt mit Kombis aus 1.000-Euro-LS und 3.000-Euro-Verstärker als umgekehrt.

Das impliziert nicht nur, dass ein Amp für 3000,- besser, als einer für 1000,- ist, sondern sogar noch besser an (vermeintlich) schlechteren Lautsprechern.

Mir ist auch so Einiges ein Begriff und überhaupt nicht fremd! Allerdings bin ich der Meinung, dass man auch schon für 1000€ einen gescheiten,und vor allem klanglich unauffälligen Verstärker bauen kann. Und nur weil gewisse Konstrukte schräger gesoundet sind als andere, müssen die nicht zwangsläufig mehrere tausend Euretten kosten.
travis76
Stammgast
#17 erstellt: 31. Mrz 2008, 19:33
Aus meiner Sicht solltest du deine jetzige Anlage verkaufen und dir dann für ca.3500€ ne neue Anlage kaufen. Auf dem Gebrauchtmarkt würdest du z.B. einen Dynaudio Special 25 für ca. 2500€ finden . Jene wäre dann in Verbindung mit einem Cambridge Azur 740a(1000€) eine deutliche Verbesserung.

LG
Christian
tommyro
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 31. Mrz 2008, 20:58
Hab die Focus am WE an den verschiedensten Receivern - u.a. auch an einem richtig teuren T+A Receiver gehört! Die Unterschiede sind wirklich minimalst (und das im Studio) - und der PM7001 hat nach meinem Geschmack ganz weit vorne mitgespielt! Ich würde mir das Geld also definitiv sparen!
Gruß,
Thomas
J.Star
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 31. Mrz 2008, 21:03
@ Nitrofunk

Wirf doch einfach einmal einen Blick in mein Profil, denn dort kannst Du eine Kombi sehen, welche ich, nach langem Probehören und schier endlosen Kombinieren verschiedener Komponenten, für mich gefunden habe und jedem an's Herz legen kann.

Ich vermute, dass Du mit dem Sound Deiner Kette grundsätzlich nicht zufrieden bist, weshalb sich eine Zufriedenheit nicht durch den bloßen Tausch der Elektronik oder der Lautsprecher, sondern einzig durch eine neue Kombi einstellen wird, welche allerdings ausschließlich Du selbst herausfinden kannst.

Hören geht über diskutieren .


MfG,


J.Star
foe!
Stammgast
#20 erstellt: 31. Mrz 2008, 21:14

Nitrofunk schrieb:
Hi!

Ich betreibe die Dynaudio Focus 110 mit einem Maranz PM7001-Amp. Da ich ein bisschen Geld über habe :-), überlege ich, mir einen besseren Amp für die Boxen zu kaufen. Welchen würdet Ihr mir für die Dynaudios empfehlen (bis ca. 1700 Euro neu/gebraucht)? Gibt's einen Röhrenamp, der genug Power hat, um die Dinger ordentlich anzutreiben?
Gruß
Peter


Perfekte Lösung imho: T+A Power Plant, macht den Focus schön Druck, kann auch sonst alles und wird auch noch in Deutschland gebaut

Was die Röhren angeht: es gibt vielleicht den ein oder andere Röhren-Mono-Endstufe oder eben Hybridverstärker, die genug Leistung mitbringen. In dieser Klasse bekommst du für deine 1700 Euro allerdings höchstens die Bedienungsanleitung (z.B. Manley 250, ca. 11000 Euro). Ein China-Tipp wären die Dynavox VR80 zu ca. 1500 Euro das Paar, inwiefern die was taugen ist aber fraglich ..
Nitrofunk
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 31. Mrz 2008, 21:32
Das liebe ich ja an diesen Foren - hinterher ist man verwirrter als vorher ;-).
Spaß bei Seite. Vielleicht hilft's, wenn ich Euch beschreibe, was mir an meiner Kombi gefällt und was nicht.
Ich habe einen ziemlich großen Hörraum (>20qm). Sobald ich die Focus 110 ohne meinen auch noch angeschlossenen Nubert AW550 Sub spiele (der wirklich nur ganz, ganz dezent aufgedreht ist), ist deren Bass doch sehr, sehr dünn und für den Raum einfach unterdimensioniert. Im Zusammenspiel mit dem Sub klingen die Boxen aber geil. Punkt. Warum ich sie so mag: Bei den Focus habe ich das Gefühl, dass sie nichts als die Musik wiedergeben, dass sie auch leise gut klingen, nicht nerven und dass sie eine tolle, dreidimensionale Raumabbildung haben (für mich der wichtigste Punkt).

Mich würden zwei Dinge reizen: Ich suche eine Verstärker/Boxen-Kombi, die mir den jetzigen Sound gibt, aber mit mehr Autorität. Und mit dem ich aber auf den Sub verzichten kann. Denn der Sub sieht a) im Raum nicht so dolle aus und legt mir b) doch noch ein minimales Brummen auf die Anlage (bevor nun jetzt die Antwort kommt "Suche erst einmal die Ursache des Brummens": Habe ich gemacht. Ich konnte es schon entscheidend minimieren. Das Brummen ist wirklich kaum zu hören. Aber ich weiß, dass es da ist und das nervt schon irgendwie. Ihr versteht mich.)

Ein Gerät, das mich reizen würde, wäre der Vincent SV 238. Kennt den jemand? Und wie sieht's mit nem Vintage Marantz-Verstärker aus (wenn ja, welcher)? Die sollen eine tolle Bühnenabbildung haben. Und darauf kommt's mir vor allem an.
foe!
Stammgast
#22 erstellt: 31. Mrz 2008, 21:36
Uhm, wie wärs einfach mit einem vernünftigen Standlautsprecher vom Schlage der Focus 220? Ich würde ehrlich gesagt bezweifeln, dass ein neuer Verstärker (und sei es auch so ein Kraftpaket wie der Vincent) den kleinen 110er plötzlich 80cm-Tieftöner verleiht


[Beitrag von foe! am 31. Mrz 2008, 21:37 bearbeitet]
Nitrofunk
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 31. Mrz 2008, 23:12
Ok, ich habe mir Reinhards Liste mal genau angesehen und interessiere mich besonders für den Krell 300i und den T+A Powerplant. Beide kosten um die 1100 Euro gebraucht und haben ordentlich Wumms, wenngleich die Krell manchmal sehr "grell" klingen soll. Was meint Ihr?
Auch die Cayin/Octave-Röhrenamps klingen gut, allerdings beunruhigt mich da der geringe Wirkungsgrad der Dynaudios. Oder ist das kein Problem?
Gruß
Peter
LiK-Reloaded
Inventar
#24 erstellt: 01. Apr 2008, 06:17

Nitrofunk schrieb:
Ein Gerät, das mich reizen würde, wäre der Vincent SV 238. Kennt den jemand? Und wie sieht's mit nem Vintage Marantz-Verstärker aus (wenn ja, welcher)? Die sollen eine tolle Bühnenabbildung haben. Und darauf kommt's mir vor allem an.

Den kenne ich zufällig ziemlich gut. Das ist genau so ein Kandidat. Minimalst besser (anders) als der SV 233 den ich davor hatte. Ob man die blind auseinander halten könnte..? Kostet aber, über den Daumen, das dreifache des kleineren Modells...

...Wobei mir der 233 wirklich sehr gut gefallen hat! P/L-fand ich klasse (gebraucht gekauft für 5-600,-).

Grundsätzlich wird KEIN Amp dieser Welt Dein Problem lösen können. Dazu bedarf es neuen LS, oder besseren Sub, oder einem anderen Hörraum...
LiK-Reloaded
Inventar
#25 erstellt: 01. Apr 2008, 06:31
Achso

Eine Röhre wäre natürlich eine ganz andere Schiene. Da solltest Du unbedingt an Deinen LS ausprobieren ob das, für Dich zufriedenstellend, hinhaut! Wobei das eben gesagte auch hier gilt!

Mein Cayin klingt meiner Meinung nach gar nicht besonders nach Röhre. Ich habe mich nach ausgiebigem Vergleich trotzdem für den A88 und gegen den 238 entschieden. An durchaus kritischen LS.
Hifi-Tom
Inventar
#26 erstellt: 01. Apr 2008, 09:46
Nitrofunk schrieb:


Ich habe einen ziemlich großen Hörraum (>20qm). Sobald ich die Focus 110 ohne meinen auch noch angeschlossenen Nubert AW550 Sub spiele (der wirklich nur ganz, ganz dezent aufgedreht ist), ist deren Bass doch sehr, sehr dünn und für den Raum einfach unterdimensioniert. Im Zusammenspiel mit dem Sub klingen die Boxen aber geil. Mich würden zwei Dinge reizen: Ich suche eine Verstärker-Boxen-
Kombi, die mir den jetzigen Sound gibt, aber mit mehr Autorität. Und mit dem ich aber auf den Sub verzichten kann.


Größer als 20 qm, das ist ziemlich vage, wie groß ist denn Dein Hörraum genau? Ein Verstärkertausch kann natürlich eine etwas andere KLangcharakteristik bewirken, einen Sub kann er aber nicht ersetzen, aber wie ich Dir schon geraten habe, hör Dir einfach mal einige Kandidaten im direkten Vergleich zu Deinem Marantz an, achte dabei in etwa auf gleiche Pegel, d.h. daß die Amps beim Vergleich gleich laut spielen.

Probier mal Valvet Verstärker aus, die sollen einen sehr schönen, warmen, musikalischen u. vollen Klang haben. Hier im HF sind einige schwer begeistert davon, ich selber habe sie noch nicht gehört.

http://www.hifi-foru...m_id=32&thread=24251

http://www.hifi-forum.de/viewthread-108-6208.html

Was die Bassperformance anbetrifft, so muß ich wieder auf das Thema Raumakustik, Stichwort Raummoden zurückkommen. Hier kannst Du durch Optimierung des Hörraumes u. der Aufstellung der Lautsprecher sowie die richtige Wahl Deines Hörplatzes einiges rausholen u. natürlich auch durch einen größeren Lautsprecher mit mehr Volumen.



Ein Gerät, das mich reizen würde, wäre der Vincent SV 238. Kennt den jemand? Und wie sieht's mit nem Vintage Marantz-Verstärker aus (wenn ja, welcher)? Die sollen eine tolle Bühnenabbildung haben. Und darauf kommt's mir vor allem an.


Marantz ist mir persönlich im Bassbereich zu weich, zu wenig präzise. Vincent hat da deutlich mehr Punch u. Präzision. Auch die Verstärker von Advance Acoustic gehen in die gleiche Richtung, volleres, wärmeres Fundament mit sehr viel Punch im Bassbereich. Die Bühnenabbildung hängt im übrigen auch stark von der Raumakustik ab, Stichwort Nachhallzeiten, erste frühe Reflexionen, ich habe das Gefühl, das Du das Thema Raum nicht ganz ernst nimmst.


Loch_im_Kopf schrieb:


Eine Röhre wäre natürlich eine ganz andere Schiene. Da solltest Du unbedingt an Deinen LS ausprobieren ob das, für Dich zufriedenstellend, hinhaut! Wobei das eben gesagte auch hier gilt! Mein Cayin klingt meiner Meinung nach gar nicht besonders nach Röhre. Ich habe mich nach ausgiebigem Vergleich trotzdem für den A88 und gegen den 238 entschieden. An durchaus kritischen LS.


Und das nach dem ich von Dir einige abfällige Komentare über das Thema Röhre gelesen habe.

Ja ein Röhrenverstärker klingt anders aber auch hier gibt es starke Unterschiede zw. den einzelnen Konzepten. Der Röhrenklirr wird aber von vielen als angenehmer empfunden, da harmonischer. Einige empfinden den Röhrenklang als voller, substantieller, mit mehr Flair, wobei im Bassbereich selten der Punch, die Kontrolle eines Transistors erreicht wird. Du wirst nicht umhin kommen Deine eigenen Erfahrungen zu machen u. vergiß bitte dabei nicht das Thema Raumakustik.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 01. Apr 2008, 14:28
Abgefahren, wenn mir jetzt noch einer erzählt, das nur nach dem Tausch des Verstärkers die Focus (auch ohne Sub)den Klang so reproduziert, wie sich der Besitzer das wünscht, dann muss ich mit meiner Anlage etwas falsch gemacht haben!

Natürlich kann ein größerer Amp einiges bewirken, aber Leute, lasst die Kirche bitte mal im Dorf, Wunder gibt es nur in der Bibel!
LiK-Reloaded
Inventar
#28 erstellt: 01. Apr 2008, 16:40

Hifi-Tom schrieb:
Und das nach dem ich von Dir einige abfällige Komentare über das Thema Röhre gelesen habe.

Ich habe mich niemals abfällig über "die Röhre an sich" geäussert. Da hast Du wohl etwas falsch verstanden..?! Wie und warum sollte ich auch? Ich höre schliesslich selber mit Röhrenverstärker und Röhren-Player...
CarstenO
Inventar
#29 erstellt: 01. Apr 2008, 17:58

Nitrofunk schrieb:
Sobald ich die Focus 110 ohne meinen auch noch angeschlossenen Nubert AW550 Sub spiele (der wirklich nur ganz, ganz dezent aufgedreht ist), ist deren Bass doch sehr, sehr dünn und für den Raum einfach unterdimensioniert.


Das an sich halte ich nicht für einen Nachteil zu Lasten der Focus 110.


Nitrofunk schrieb:
Warum ich sie so mag: Bei den Focus habe ich das Gefühl, dass sie nichts als die Musik wiedergeben, dass sie auch leise gut klingen, nicht nerven und dass sie eine tolle, dreidimensionale Raumabbildung haben (für mich der wichtigste Punkt).


Damit sind m.E. die meisten der Stärken der Focus 110 beschrieben.


Nitrofunk schrieb:
Mich würden zwei Dinge reizen: Ich suche eine Verstärker/Boxen-Kombi, die mir den jetzigen Sound gibt, aber mit mehr Autorität.


Das kannst Du mit einem anderen Verstärker erreichen. (z.B. Creek 5350 SE, Roksan Kandy, Vincent)


Nitrofunk schrieb:
Und mit dem ich aber auf den Sub verzichten kann.


Das geht nicht.

Carsten
Reinhard
Inventar
#30 erstellt: 01. Apr 2008, 19:49
Jedes einzelne Statement volle Zustimmung, Carsten ;), wobei der "dünne" Bass von Nitrofunk eben sehr subjektiv ist. Ich persönlich war im Hinblick auf die Größe des LS erstaunt über den Bass, mag ihn aber ohnehin gern etwas schlanker, aber präzise, da ich allergisch auf Dröhnen reagiere. Ich war darüber hinaus ebenso erstaunt, wie viel man allein durch das Experimentieren mit dem Schaumstoffstopfen verändern kann. Ist er "voll drin" ist der Bass schlank (dünn? ), ist er draußen, m. E. erstaulich mächtig für die Größe des LS, je nach Raum aber kann es schon Moden geben (dröhnen)... Dazwischen allerlei Abstufungen möglich ;-))

Gruß Reinhard


[Beitrag von Reinhard am 01. Apr 2008, 19:58 bearbeitet]
LiK-Reloaded
Inventar
#31 erstellt: 02. Apr 2008, 06:28

Reinhard schrieb:
Jedes einzelne Statement volle Zustimmung, Carsten ;)

Am 1. April kann man so etwas gut durchgehen lassen. Interessanter wäre es allerdings gewesen, wenn Du Dein eigenens Statement noch einmal aufgegriffen hättest..
Hifi-Tom
Inventar
#32 erstellt: 02. Apr 2008, 12:40

Ich habe mich niemals abfällig über "die Röhre an sich" geäussert. Da hast Du wohl etwas falsch verstanden..?! Wie und warum sollte ich auch? Ich höre schliesslich selber mit Röhrenverstärker und Röhren-Player...


Loch im Kopf schrieb vor kurzem:


Zusammen mit dem (eigentlich unnötigen) Röhrenausgang...

...die Sorte Musikliebhaber, die etwas rationaler an die Sache rangehen. Die Menschen, die auf diesem Niveau (auch bei einem gescheit konstruierten Röhrenplayer) nach diversen Hörvergleichen gar keinen nennenswerten Unterschied mehr ausmachen können/wollen/müssen.


Diese Deine Zeilen, die Du vor kurzem in einem anderen Thread geschrieben hast, könnte man durchaus als abfällig od. abwertend verstehen, zumindest gegen Röhren-CD-Player. Um so mehr amüsiert es mich, daß Du selber einen besitzt. Ich weiß ja um die Vor u. Nachteile, Eigenheiten der Röhren, bin aber dem Röhrenklang durchaus nicht abgeneigt. Ich denke eben, daß es eine Geschmacksache ist, was einem besser gefällt.
LiK-Reloaded
Inventar
#33 erstellt: 02. Apr 2008, 13:13
Mein lieber Tom,

das Zitat ist erstens völlig aus dem Zusammenhang gerissen, zweitens hier unangebracht und auch OT! Es ging in dem Fall um ein besonders innovatives Konstrukt von einem Röhren CD-Player. Einem Player der mit der Röhre High-End Anspruch erheben, oder vermitteln will, aber aufgrund seines oftmals "vorlauten DVD-Laufwerks" bei einige Anwendern nicht einmal geringsten Ansprüchen genügen konnte. Dafür aber tollerweise MP3´s spielt... Im gleichen Thread stand auch schon vorher:

Loch_im_Kopf schrieb:
...die "grundsätzliche " Frage müsste wohl eher lauten: Macht ein Röhren-CD überhaupt Sinn?


Loch_im_Kopf schrieb:
Ich kann Dir die aber beantworten... ...Man kann durchaus auch mit, oder gerne auch trotz Röhrenausgang im Player ganz nett Musik hören!

Da ging es auch nicht um die Röhre an sich, sondern allein darum, dass dieser spezielle CD-Spieler (wie mehrfach im Forum dokumentiert wurde) offensichtlich nicht einmal in der Lage ist vernünftig CD´s zu spielen. Dafür aber mit einem - hier kommt dann der Sinn aus Deinem Zitat: - unnötigen Röhrenausgang glänzt. Ich dachte, wir hätten unsere Meinungen in besagtem Thread schon ausreichend ausgetauscht und die Problematik auch erschöpfend erläutert..?!

Wens interessiert: http://www.hifi-foru...m_id=158&thread=3170

Nein, ich habe natürlich nichts gegen Röhren. So lange keiner behauptet, das wäre die einzig wahre Wiedergabe, oder gar unbedingt nötig zum gescheiten Musik hören. Erst recht in CD-Playern!
Richard3108
Stammgast
#34 erstellt: 02. Apr 2008, 14:15
hallo, es ist vielleicht wieder an der Zeit auf den Themesteller einzugehen:

also ich habe mal den Marantz 7001 besessen und habe einen wesentlichen Unterschied gehört, als ich dann einen doppelt so teuren angeschlossen habe, vor allem war die Räumlichkeit viel besser. Ich finde der 7001 klingt doch irgendwie flach. Ich habe ihn auch an der Dynaudio Audience 72 gehört und das war wirklich nicht gerade gut auflösend.
Bei Dynaudio würde ich immer darauf achten , einen Amp zu nehmen mit einem guten Wirkungsgrad. Ich finde Dynaudio sind sehr anspruchsvoll in Bezug auf den Amp. Es muss nicht einer für 1700 sein, es reichen schon 1000 Euro für einen Amp , der eine ordentliche Auflösung hat.
GRUSS


[Beitrag von Richard3108 am 02. Apr 2008, 14:40 bearbeitet]
Reinhard
Inventar
#35 erstellt: 02. Apr 2008, 14:37

Loch_im_Kopf schrieb:

Reinhard schrieb:
Jedes einzelne Statement volle Zustimmung, Carsten ;)

Am 1. April kann man so etwas gut durchgehen lassen. Interessanter wäre es allerdings gewesen, wenn Du Dein eigenens Statement noch einmal aufgegriffen hättest..
:prost


Sei nicht böse, aber ich finde es wenig nutzbringend, wenn jemand, der deutliche Unterschiede bei Verstärkerwechsel hört, längere Diskussionen mit jemandem unterhält, der dies aus prinzipielen Erwägungen verneint.

Wozu soll das führen? Ich habe sehr viel gehört in 30 Jahren Hifi-Hobby ;-)), auch LS und bestimmt tausendmal probiert, gerückt, Zimmer gewechselt, wie Du vorschlägst, aber es hat m. E. keine Sinn, zu diskutieren, wenn das Gegenüber nur festgefahrene Dogmen ablässt: Verstärker klingen gleich, 95% des Preises müssen in den Raum und LS etc. etc. Fehlende Offenheit für neue Erfahrungen regen den Geist nicht an und bringen keinen Gewinn und keinen wirklichen Erfahrungsaustausch. Ebensowenig wie Beschimpfungen, versteckte Ironie und kollektives unsachliches Zerpflücken von Meinungsäußerungen ;), was alledings offenbar in Internetforen wegen der Anonymität schon fast zum Standard geworden ist. Sachliches höfliches Diskutieren scheint die Ausnahme.


Nitrofunk schrieb:
Ok, ich habe mir Reinhards Liste mal genau angesehen und interessiere mich besonders für den Krell 300i und den T+A Powerplant. Beide kosten um die 1100 Euro gebraucht und haben ordentlich Wumms, wenngleich die Krell manchmal sehr "grell" klingen soll. Was meint Ihr?
Auch die Cayin/Octave-Röhrenamps klingen gut, allerdings beunruhigt mich da der geringe Wirkungsgrad der Dynaudios. Oder ist das kein Problem?
Gruß
Peter


Hallo, Peter,

das Problem eines Hifi-Forums bleibt, dass es nur Anregungen geben kann. Leider hört man nichts. Auch wenn Du nach meinen Versuchen, die Klangcharakteristik der Verstärker zu beschreiben, weiterfragst, wird Dir das, fürchte ich, keine Erhellung bringen. Du musst jetzt Verstärker schleppen Dass das nervt wegen oft schwieriger Ausleihmöglichkeiten, weiß ich nur zu genau

Krell klingt bei richtiger Abstimmung der Anlage nicht grell, einfach hervorragend aufgelöst, aber Du hast es ja gelesen. Krell ist ein gutes Beispiel für Unterschiede von Verstärkern. Höre nach Krell einen NAD und Du hast verstanden, was Auflösung ist. Cayin geht in eine völlig andere Richtung. Hinsichtlich Wirkungsgrad: es ist ausreichend laut ;-))Du musst entscheiden, ob Dir Dynamik und Basspräzision reichen, solltest aber wegen der Emotionalität der Musik unbedingt mal Röhre an DYNAUDIO hören!!!

Nur Mut!

Gruß an alle
Reinhard
jopetz
Inventar
#36 erstellt: 02. Apr 2008, 14:39

Richard3108 schrieb:
Bei Dynaudio würde ich immer darauf achten , einen Amp zu nehmen mit einem guten Wirkungsgrad.

Wasndas?

Damit könnte der Verstärkungsfaktor gemeint sein, oder das Verhältnis aus aufgenommener und abgegebener Leistung (was z.B. bei echten Class-A-Verstärkern außer unter Volllast miserabel ist). Aber dass das eine oder andere ein Qualitätsmerkmal wäre (außer für die Stromrechnung) wäre mir neu... In Sachen 'Wirkungsgrad' kämst du dann jedenfalls um Digitalverstärker kaum herum.


Jochen
Richard3108
Stammgast
#37 erstellt: 02. Apr 2008, 14:43
Ich wüsste jetzt nicht, an welcher Stelle ich geschrieben habe, dass der Wirkungsgrad ein Qualitätsmerkmal ist. Hast du wohl meinen Beitrag mit einem anderen Beitrag irgendwo verwechselt.

GRUSS
jopetz
Inventar
#38 erstellt: 02. Apr 2008, 14:46

Richard3108 schrieb:
Ich wüsste jetzt nicht, an welcher Stelle ich geschrieben habe, dass der Wirkungsgrad ein Qualitätsmerkmal ist. Hast du wohl meinen Beitrag mit einem anderen Beitrag irgendwo verwechselt.

GRUSS

Äh, das Zitat stammte direkt aus #34, also fast direkt über meiner Frage. Und wenn du auf einen Amp mit gutem Wirkungsgrad achten würdest, scheint es ja wohl für dich ein Qualitätsmerkmal zu sein, oder?

Ich vermute mal, du meintes Leistungsreserven oder so was? Daher die Frage, damit man nachvollziehen kann, was gemeint ist...


Jochen
Reinhard
Inventar
#39 erstellt: 02. Apr 2008, 14:48

Richard3108 schrieb:
Ich finde Dynaudio sind sehr anspruchsvoll in Bezug auf den Amp... GRUSS


Hallo, Richard.

Das sehe ich auch so und erklärt wohl meinen Verstärker-Hörmarathon . Das "anspruchsvoll" darf aber nicht dahingehend mißverstanden werden, dass die LS "schlecht" sind (wird gern so dargestellt), sondern, dass sie wegen guter Auflösung gnadenlos die Schwächen der Elektronik aufzeigen. Dafür wird man dann aber, wenn's passt, mit umso schönerem Klangerlebnis belohnt.

Der Umkehr-"Logik" einiger, lieber einen nicht so gut auflösenden LS zu kaufen, dann bräuchte man auch nur einen günstigen Amp, kann man m. E. nicht ernsthaft folgen... ;-))

Gruß Reinhard
Reinhard
Inventar
#40 erstellt: 02. Apr 2008, 14:52

jopetz schrieb:

Richard3108 schrieb:
Bei Dynaudio würde ich immer darauf achten , einen Amp zu nehmen mit einem guten Wirkungsgrad.

Wasndas?

Damit könnte der Verstärkungsfaktor gemeint sein, oder das Verhältnis aus aufgenommener und abgegebener Leistung (was z.B. bei echten Class-A-Verstärkern außer unter Volllast miserabel ist). Aber dass das eine oder andere ein Qualitätsmerkmal wäre (außer für die Stromrechnung) wäre mir neu...
Jochen


Was soll man darauf antworten??? Legionen von Hifi-Jüngern wissen, dass Richard3108 recht hat und dann solche Diskussionen...

Gruß Reinhard
jopetz
Inventar
#41 erstellt: 02. Apr 2008, 14:58

Reinhard schrieb:
Was soll man darauf antworten???

Ja mei dann sag mir doch, was gemeint ist, damit ich mich in die Legionen einreihen kann!

Ich kann mir unter 'Wirkungsgrad' bei einem Verstärker wirklich nur das genannte vorstellen -- und wüsste nicht, warum das ein relevantes Kriterium wäre.

Oder ist doch 'Leistungsreserve' oder so was ähnliches gemeint?

Ich wollte damit überhaupt keine Diskussion anzetteln, verstehe nur nicht, was gemeint ist. Daher die Nachfrage.


Jochen


[Beitrag von jopetz am 02. Apr 2008, 15:00 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#42 erstellt: 02. Apr 2008, 15:45

Reinhard schrieb:
Jedes einzelne Statement volle Zustimmung, Carsten ;), ...


Hallo Reinhard,

ich für meinen Teil habe meine Ausführungen nicht als "Aprilscherz", sondern ernst gemeint.

Carsten
J.Star
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 02. Apr 2008, 16:09
Ich könnte mir unter dem Terminus des Wirkungsgrades im Falle eines Verstärkers das Verhältnis der abgegebenen Leistung zur aus dem Netz aufgenommenen Energie vorstellen.

Da Verstärker auf unterschiedlichen Schaltungskonzepten etc. basieren können, variiert auch der genannte Wirkungsgrad, vergleichbar mit einer konventionellen Glühbirne, welche lediglich 30% der aufgenommenen Energie in Licht und den Rest in reine Wärme umwandelt.


J.Star
LiK-Reloaded
Inventar
#44 erstellt: 02. Apr 2008, 16:51

Reinhard schrieb:
Legionen von Hifi-Jüngern wissen...

...dass wir das Niveau eines Aprilscherzes längst überschritten haben.

Du schlägst hier anfangs auf mit längst überholten Statements wie:

Ich persönlich habe fast immer erheblich besseren Klang erlebt mit Kombis aus 1.000-Euro-LS und 3.000-Euro-Verstärker als umgekehrt. Das wird m. E. immer falsch dargestellt. Was nützt Dir ein hochauflösender LS, wenn das ankommende Signal nur mittelmäßig ist? Das Verlorene kann der beste LS nicht wieder herstellen...

Auf meine Nachfrage hältst Du aber eine Diskussion darüber für

wenig nutzbringend

weil Du Dir eine weitgehend vorgefertigte Antwort darauf

...Verstärker klingen gleich, 95% des Preises müssen in den Raum und LS etc. etc.

schon selber gegeben hast. Wirfst mir aber gleichzeitig

...festgefahrene Dogmen

vor...

So etwas habe ich hier auch noch nicht erlebt! Wenn Du etwas ernsthaftes zu sagen hast, vielleicht sogar begründen kannst warum Du Recht hast und ich nicht, dann antworte doch bitte einfach auf meine gestellten Fragen. Anstatt weiter mit Dir selbst zu reden und Deinen Diskussionspartnern irgendwelche Dinge in den Mund zu legen, die hier überhaupt keiner gesagt hat. Ein Satz von Dir war nämlich völlig richtig:! Nur handelst Du selbst völlig gegenteilig:

Fehlende Offenheit für neue Erfahrungen regen den Geist nicht an und bringen keinen Gewinn und keinen wirklichen Erfahrungsaustausch.

Denk mal drüber nach!

...ich für meinen Teil habe ziemlich genau erläutert, was und warum ich Deine Aussage nicht korrekt fand. Von Deinen vorgegebenen Antworten war darin nichts zu finden.


[Beitrag von LiK-Reloaded am 02. Apr 2008, 17:00 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#45 erstellt: 02. Apr 2008, 17:06
Hallo zusammen,

ich denke alle hier wissen, worin sich der Wirkungsgrad bei Verstärkern und Lautsprechern voneinander unterscheiden.

Den Wirkungsgrad der Focus 110 finde ich jetzt auch nicht so dramatisch niedrig, dass da jetzt enorme Verstärkerleistung vonnöten wäre. Schließlich erwartet ja auch von einem Lautsprecher mit dieser Membranfläche und diesem Gehäusevolumen niemand pegel- und tiefbassmäßig Wunder. Die Techniker können bestimmt berechnen, mit welcher eingegebenen Verstärkerleistung deren Maximalpegel erreicht ist. Ich tippe auf 100 bis 150 Watt.

Hier wurde schon gesagt, dass die Focus 110 auflösungsmäßig imstande sei, ungeeignete Verstärker bloß zu stellen. Dem schließe ich mich nach meinen Erfahrungen mit Focus 110, Focus 140, Audience 42 und Audience 122 uneingeschränkt an.

Die Aussagen von Dir, "Loch_im_Kopf" wurden so ausgelegt, als hättest Du Klangunterschiede zwischen Verstärkern geleugnet. Ich hatte Dich vielmehr so verstanden, als sähest Du keinen Bezug zwischen Eignung eines Verstärkers für die Focus 110 und Preis. Wenn dies so gemeint war, kann ich mich dem anschließen. Die Preise meiner Favoriten für diese Boxen zeigen dies wohl auch.

Ich gehe selbstverständlich zunächst davon aus, dass die notwendigsten raumakustischen Maßnahmen bereits ergriffen wurden. Bei uns müssen bspw. Sitzkissen unserer Balkonstühle herhalten. Ein optischer Genuss ...

Carsten
Reinhard
Inventar
#46 erstellt: 02. Apr 2008, 17:21

CarstenO schrieb:

Reinhard schrieb:
Jedes einzelne Statement volle Zustimmung, Carsten ;), ...


Hallo Reinhard,

ich für meinen Teil habe meine Ausführungen nicht als "Aprilscherz", sondern ernst gemeint.

Carsten


Hallo, Carsten,

war mir schon klar, das mit dem Aprilscherz kam von Loch_im_Kopf...

Gruß Reinhard
LiK-Reloaded
Inventar
#47 erstellt: 02. Apr 2008, 17:31

CarstenO schrieb:
Die Aussagen von Dir, "Loch_im_Kopf" wurden so ausgelegt, als hättest Du Klangunterschiede zwischen Verstärkern geleugnet. Ich hatte Dich vielmehr so verstanden, als sähest Du keinen Bezug zwischen Eignung eines Verstärkers für die Focus 110 und Preis.


Sorry "CarstenO",

ich habe nirgendwo gar nichts geleugnet! Wenn Du, oder irgendwer, irgendwo in meinen Aussagen irgendetwas "auslegen" musst/willst/kannst, dann zitiere bitte die unklare Stelle. Ich erkläre das bei Bedarf gerne noch einmal.
CarstenO
Inventar
#48 erstellt: 02. Apr 2008, 17:38
Hallo Loch_im_Kopf,

es war nur ein Versuch. Ein einfaches "Du hast mich mißverstanden" hätte mir gereicht.

Nein, weitere Erklärungen benötige ich nicht von Dir.

Carsten

(ohne )
Nitrofunk
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 02. Apr 2008, 18:14
Hallo!
Eine Info bin ich Euch bis jetzt noch schuldig geblieben: Mein Hörraum ist 22 QM groß, die Anlage und Boxen stehen an der Stirnseite des Raumes, strahlen also längs in den Raum hinein. Also, Jungs. Vielleicht kann mir jeder noch mal zwei seiner Amp-Favoriten für die Dynaudios nennen, damit ich mir - wenn ich demnächst mal "hören" fahre - schon mal ein Paar Amps vormerken kann. Nochmal: Mir kommt´s auf ´ne große Bühne, schöne Auflösung und Wärme/Emotionalität an. Also: Feuer frei.
LiK-Reloaded
Inventar
#50 erstellt: 02. Apr 2008, 18:28
Mein Tip stand in #24:

Loch_im_Kopf schrieb:
...Wobei mir der 233 wirklich sehr gut gefallen hat! P/L-fand ich klasse (gebraucht gekauft für 5-600,-).

Wichtig ist was danach dann kam:

Grundsätzlich wird KEIN Amp dieser Welt Dein Problem lösen können. Dazu bedarf es neuen LS, oder besseren Sub, oder einem anderen Hörraum...

@CarstenO: Einer Meinung waren wir ja eh selten, aber Dein heutiges "Problem" ist mir tatsächlich unklar.


[Beitrag von LiK-Reloaded am 02. Apr 2008, 18:56 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#51 erstellt: 02. Apr 2008, 20:19
Hallo,

Weitere Amps für die 110?

Audiolab 8000SE
Music Hall a25.2
Atoll IN 100
Heed Obelisk
Pioneer A6
Onkyo A933
Twinsound Röhrenamp

Aber wie Schon gesagt wurde, wirst Du dein Klangziel eher mit neuen Lautsprechern erreichen. Ich würde bei deiner Raumgröße dafür die Focus 140 oder die Phonar Veritas m3 anvisieren. Wobei ich die m3, die in der Liga Focus 110/140 locker mitspielt, vorziehen würde. Sie hat wesentlich sattere Klangfarben als die 110. hat aber nicht ganz die Bassgewalt der Focus 140. Sie ist auch wesentlich verstärkerfreundlicher als die 140 (der Marantz 7001 sollte sie locker im Griff haben) und schlägt mit gerade mal 800 Euro nicht so ins Kontor.

Gruß
Bärchen
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