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Einsteiger: Plattenspieler und Anlage

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Beitrag
finger-q
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Mai 2008, 08:30
hallo,

ich und ein freund wollen seit ein paar tagen in die vinyl-szene einsteigen und uns einen plattenspieler und eine daugehörige soundanalage kaufen.
nur leider haben wir im prinzip keine ahnung von der materie, ich kenne mich also überhaupt ncht aus... ich weiß nicht was es für unterschiede gibt, worauf man achten muss etc.
also wir wollen beiden nen ganz guten spieler, der vll am anfang nicht zu teuer ist, trotzdem wollen wir natürlich auch nen schönen analogen guten sound.
das heißt wir brauchen noch eine dazugehörige anlage, die scheint ja widerum auch zum plattenspieler passen zu müssen...

wie ihr seht hab ich wirklich keine ahnung, könntet ihr mich also etwas aufklären?

grüße finger-q
roger23
Stammgast
#2 erstellt: 21. Mai 2008, 08:32
Was für Musik, was für einen Raum, was für ein Budget, was ist schon vorhanden?

- Roger
finger-q
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 21. Mai 2008, 08:46
-im moment dachraum, aber in kürze evtl. normal, mittelgroßes zimmer
-200-350€
-Rock, Funk-Rock, Alternativ, Hard-Rock, Jazz...
ruedi01
Gesperrt
#4 erstellt: 21. Mai 2008, 08:50
...mit einem Budget von maximal 350 € eine vernünftige Anlage inkl. brauchbarem Plattenspieler?!?

Vergiss es...alleine ein guter (Mittelklasse) Plattenspieler mit System kostet soviel...ohne Phonovorverstärkerentzerrer versteht sich....

Hoffentlich kommt jetzt nicht wieder unser Freund Yorck um die Ecke und empfiehlt einen dieser uralten Reibradtriebler...

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 21. Mai 2008, 08:50 bearbeitet]
finger-q
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 21. Mai 2008, 08:53
ok dann vergesst mal das geld und sagt mir wie viel ich für was investieren sollte....
Gyaku
Stammgast
#6 erstellt: 21. Mai 2008, 08:53
Naja.
Bei dem Budget darfst du halt nur gebrauchte Sachen kaufen.
Die Budget-Verteilung könnte z.B. so aussehen.

200€ Lautsprecher (wichtigstes Glied für den Klang)
100€ Verstärker/Receiver
50€ Plattenspieler

Gruß
Haiopai
Inventar
#7 erstellt: 21. Mai 2008, 09:23

finger-q schrieb:
ok dann vergesst mal das geld und sagt mir wie viel ich für was investieren sollte....


Moin ,wie Gayku schon sagte ,gebraucht wäre da ein vernünftiger Einstieg schon machbar .

Problem ist bei euch beiden nur ,das ihr nach eigenem Bekunden recht wenig oder gar keine Ahnung habt ,wer günstig UND gut gebraucht einkaufen will ,der sollte diese Ahnung aber haben .
Sowas lässt sich aber nicht von heute auf morgen per Forum bewerkstelligen .

Ein Beispiel ,der Plattenspieler .

Es ist überhaupt kein Thema über Ebay einen halbwegs vernünftigen Dreher für unter 100 Euro zu bekommen ,selbst unter 50 ist es mit ein wenig Glück machbar .

Nur dann gehts los ,meist ist die Nadel verschlissen ,die Systeme oft so alt ,das es keine vernünftigen Ersatznadeln mehr gibt ,Riemen sind ausgeleiert ,Lager wollen gewartet werden ,Potis zur Geschwindigkeits Regulierung sind verdreckt usw. .

Wer da also null Ahnung hat und weder fähig ist ein neues System wirklich richtig zu installieren und auch sonst keinen Plan hat ,wie man solch ein älteres Schätzchen wieder zum Leben erweckt ,dem kann ich nur raten sich vor dem Kauf Wissen anzueignen oder die Finger weg zu lassen .

Und dann seit ihr an einem Punkt wie ihn ruedi erwähnte ,nämlich Neukauf ,zumindest den Plattenspieler .

Da geht das Budget für einen vernünftigen Einstieg zwischen 200-300 Euro los .

Project Debut oder Denon DP 300 wären Kandidaten mit denen man schon was anfangen kann .

Dazu ein gebrauchter Verstärker vom Händler mit Garantie ,ebenfalls zwischen 100 - 200 Euro machbar mit Augenmerk auf vernünftige Phonosektionen .
Ältere Yamaha Modelle bieten da zum Beispiel recht gute Qualität .

Am Ende das wichtigste ,passende Lautsprecher ,je nach Raum gute Kompakte oder Standlautsprecher .
B+W ,Heco ,Canton ,Mission bieten zum Beispiel vernünftigen Einstiegslösungen an .
Als Budget würde ich hier zwischen 300-400 Euro bei Neukauf und 200 bei Gebrauchten ansetzen .

Unterm Strich also zwischen 600 und 900 Euro geht es los .

Gruß Haiopai
ruedi01
Gesperrt
#8 erstellt: 21. Mai 2008, 09:24
Na dann will ich mal...

Ein guter Stereoverstärker ist der Yamaha AX-397. Dazu einen Phonovorverstärkerentzerrer (PhonoPre). Entweder den PP2 von NAD oder die Phonobox II von Pro-ject. Lautsprecher je nach Geschmack, ich würde ein Pärchen Kompaktboxen empfehlen, damit es nicht zu teuer wird. Z.B. Canton GLE 402 oder Magnat Quantum 503.

Als Plattenspieler den Pro-ject Debut III.

Kostenpunkt:

Verstärker: rund 250 € (Preise schwanken stark!)
PhonoPre: knapp 100 €
Plattenspieler: 230 €
Lautsprecher: 220 € (Paarpreis)

Um Deinem Budget so nahe wie möglich zu kommen, habe ich mich auf preiswerte Sachen beschränkt. Natürlich kann man qualitativ noch aufrüsten, vor allem bei den LS und dem Plattendreher, aber darüber können wir ja später sprechen...

Gebraucht geht es natürlich noch deutlich günstiger.

Ein guter gebrauchter Stereoverstärker kostet in der Bucht rund 100 bis 200 €. Hier kann man so ziemlich alles nehmen, was nicht älter als 25 Jahre ist. Voraussetzung, es ist technisch in Ordnung. Bei Marken wie Yamaha, Denon, Onkyo, Pioneer, Marantz, NAD, Rotel kann man sicher wenig falsch machen. Ältere Verstärker haben dazu noch den Vorteil, einen Phonoeingang zu besitzen, ein externer PhonoPre entfällt somit.

Auch Plattenspieler sind gebraucht recht günstig zu haben, hier ist das Risiko aber größer als bei einem Verstärker. Auch muss in den meisten Fällen die Nadel oder das ganze System (falls es keine Nadel für das verbaute System mehr gibt) ersetzt werden, was mit weiteren Kosten verbunden ist.

Ein guter gebrauchter Dreher, der technisch OK ist, kostet in der Bucht zwischen 50 und 150 €. Spezielle Empfehlung meinerseits für gute und preiswerte Geräte: Alle Dual 505, 6xx und 7xx Modelle (recht teuer!), auch 1237 bzw. 1239. Die älteren Dual (1218, 1225 usw.) sind grundsätzlich auch sehr gut, für einen blutigen Anfänger aber nicht wirklich zu empfehlen. Von Technics (und anderen Japanern) natürlich auch die guten alten direkt getriebenen Modelle der Endsiebziger bzw. frühen Achtziger.

Gruß

RD
finger-q
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 21. Mai 2008, 17:38
was ist ein Phonovorverstärkerentzerrer?
h4x0r0r
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 21. Mai 2008, 18:49

Bei der Aufzeichnung werden aus physikalischen Gründen die Höhen angehoben (Preemphasis) und die Tiefen abgeschwächt, bei der Wiedergabe wird der Frequenzgang wieder entzerrt. Dazu gibt es eine genormte Kennlinie der RIAA. Zum Entzerren verwendet man einen Entzerrervorverstärker oder einen speziellen Tonabnehmer.


danke, wikipedia.

früher hatten verstärker so was mal an bord. neuere geräte, wie zb der genannte yamha 397 (wohl aus preisgründen) nicht mehr/sehr selten.
Haiopai
Inventar
#11 erstellt: 21. Mai 2008, 19:30
Ich darf da mal kurz einhaken und auch ruedi korrigieren ,der AX 397 hat sehr wohl einen Phono Vorverstärker eingebaut .
Bei ihm brauch man also einen solchen nicht separat .


Gruß Haiopai
ruedi01
Gesperrt
#12 erstellt: 22. Mai 2008, 06:30
...isses wahr..?!?

Du hast vollkommen Recht, das Teil hat einen Phonoeingang...unglaublich, dass es heute so was noch gibt.

Ein Grund mehr, den Yamaha zu kaufen, damit ist er ein absolutes Must-Have.

Yamaha war mir als Marke schon immer sympathisch, jetzt noch mehr.

Gruß

RD
Paddy_HH_1984
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 22. Mai 2008, 08:17
Die DENONs, Marantz und ONKYOs haben mitlerweile auch wider einen PHONO-Eingang.

Da ist die Auswahl groß genug


[Beitrag von Paddy_HH_1984 am 22. Mai 2008, 08:22 bearbeitet]
h4x0r0r
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 22. Mai 2008, 08:42
ups, sry.

ich sah gerade, dass auch der yamaha ax 497 nen phono in hat.
finger-q
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 22. Mai 2008, 08:58
-und welchers modell ist demzufolge klanglich zu empfehlen? eins mit eingebautem Phono Vorverstärker, oder eher ohne... wo ich dann zukaufen muss

- ich suche die ganze zeit ein bild, so eine art schaltbild, wo ich sehe wie ich plattenspieler, verstärker etc. zusammenschließe

grüße
finger
Paddy_HH_1984
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 22. Mai 2008, 09:35
Hi

Ich würde mal sagen, besodners in der einsteiger Klasse, reicht ein interner aus (Vorallem zum kennen lernen, worum es dir ja immoment geht). Die meisten int. Phono Vorverstärker sind für MM-Tonabnehmer, nicht für MC-Tonabnehmer.

Der hier schon genannte Denon (DP 300) Plattenspieler z.B. hatauch schon einen mit an Bord "Eingebauter, schaltbarer Phono-Entzerrer (Anschluss an den AUX-Eingang möglich)"

Damit du dir mal ein Bild machen kannst mal ein test zum Denon

Klick

Gibt aber auch andere sehr gute Plattenspieler, war jetzt nur mal ein Beispiel.


[Beitrag von Paddy_HH_1984 am 22. Mai 2008, 09:42 bearbeitet]
h4x0r0r
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 22. Mai 2008, 10:06


sprich: wenn du nen phono-vorstärker inkl. entzerrer hast, hängst du den plattenspieler einfach an die anschlüsse wie auch CD, tuner etc.

um sich zu verdeutlichen, was diese entzerrung bedeutet: schließ mal nen CDP an den phono-eingang eines verstärkers...;-)
finger-q
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 22. Mai 2008, 13:19
vielen dank für die vielen schnellen antworten...

ich hab vorhin bei meiner alten großtante nen ganz alten spieler endeckt, da ist so nen riesen klotz. name:
Graetz Music Center 308

http://www.del-servi...usic_Center_306a.jpg

http://www.del-servi...ereothek_HMC_300.jpg

http://www.radiomuseum.org/r/graetz_music_center_308.html

das müsste das teil sein...

kann man damit nochwas anfangen? also wenn ich dazu gute boxen etc. kaufe... ich möchte eigentlich schon ganz guten sound haben, ich bin musiker und hör jetzt schon lang keine mp3s mehr.

grüße finger


[Beitrag von finger-q am 22. Mai 2008, 13:24 bearbeitet]
Paddy_HH_1984
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 22. Mai 2008, 16:35
Hi

Am besten mal im Hifi-Klassiker forum fragen, meine Eltern hatten auch mal so ein ähnliches Gerät, ist aber schon lange her (glaube bis 1987), waren aber damals ganz zu frieden.

Dazu kommt es halt drauf an wie der zustand des Gerätes ist (u.a. Die Nadel und der Antriebsriemen).

Wenn du es für lau bekommen kannst, warum nicht.

Ohne dass ich jetzt hier werbung für Denon machen möchte, bin eben über das angebot gestolpert

Denon DP-300 F **Aussteller** SCHWARZ
bender_rodriguez
Stammgast
#20 erstellt: 22. Mai 2008, 17:42
is zwar OT, aber grad bei deinem Link gesehn: Der NAD c325 BEE is günstiger (1 €) als der 315 BEE?????

Angebot oder Tippfehler?
SmoothCriminal
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 26. Mai 2008, 11:09
Möcht auch mal meinen Senf dazu geben.
Also ich habe folgende gute Erfahrungen gemacht wenn man jetzt echt nur ganz wenig ausgeben will:

I.
Verstärker aus den 80er Jahren gibts teilweise schon realtiv günstig bei ebay und die Dinger sind teilweise echt gut und kräftig.
Denke da um mal einen zu nennen an den Harman Kardon PM 655. Ich selbts habe einen für einen Freund für 140 euro bekommen und das war er auch wirklich wert.

II.
Es gibt Momentan bei ebay extrem Preiswerte, kompakte Standlautsprecher
Lautsprecher
Die kosten 20 euro das Stück plus Versand. Ich habe schon einige Paare davon gekauft. (Das mit den 2 x 130 Watt aber bitte ganz schnell vergessen, vielleicht eher messbare 2 x 30 Watt Belastbarkeit). Die klingen wirklich gut dafür dass es sie fast umsonst gibt!
Davon entweder gleich 4 Stück und man landet bei 4 Ohm
oder einen Sinus Live W300, das ist ein geschlossener 30er Subwoofer, dazu. Kostet im Conrad Anschlussfertig 100 euro.

III.
Zum Plattenspieler: Ich hab hier
Erfahrungsbericht
mal einen kleinen Bericht geschrieben wie ich es gemacht habe. Bekommst also auch einen sehr guten Plattenspieler schon für unter 100 euro.

Fazit: Kannst dir also für 300 euro eine brauchbare Soundanlage hinstellen.
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