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Amp+LS f. ca. 1.500 €

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Autor
Beitrag
schattengaenger82
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 17. Aug 2009, 20:59
Hallo miteinander,

bin jetzt schon seit einigen Monaten auf der "Reise" durch die verschiedenen HiFi Foren. ( Kein gescheites HiFi Studio in der Nähe )

Suche derzeit ne neue Kette um meine ( mehr oder wenigen audiophilen ) Ansprüche zu befriedigen.
Und wie des nunmal so ist, ist auch nicht wirklich Geld zum ausgeben verfügbar.

Habe nen Hörraum von ungefähr 30 qm und höre bevorzugt Symphotic Metal, Rock und Klassik.

Da ich ein Liebhaber von eher warmer und doch zugleich differenzierter Wiedergabe bin, hat sich in letzter Zeit eine Kette
aus

Marantz PM 7003 oder
Denon PMA 700 AE

mit Hecu Celan XT 701 Ls

manifestiert.

Liegt aber leider deutlich von meinem Budget von ca 1500 € entfernt.

Nun meine Frage :

Hat jemand von euch schon ein vergleichbares Set gehört und kann es vergleichen mit
anderen LS und gerne auch Rotel, Cambridge und NAD Verstärkern ???

Bin für jegliche Hilfestellung sehr dankbar, da Studio Besuche aufgrund der Entfernung gut durchdacht und
abgesprochen sein müssen.
Laser12
Stammgast
#2 erstellt: 18. Aug 2009, 00:42
Moin,


schattengaenger82 schrieb:
Da ich ein Liebhaber von eher warmer und doch zugleich differenzierter Wiedergabe bin

boah, ist das schwierig. Ich habe den Eindruck, dass hier Feuer und Wasser vereint werden sollen.

Warm nenne ich jetzt mal auch: verbindlich, abgerundete Ecken.
Differenziert geht für mich eher in die Gegenrichtung: Klarheit, eckiger.

Ich versuche mal, die Verstärker ein wenig zu sortieren:
Cambridge, NAD, Rotel, Denon, Marantz

Rotel steht ungefähr neutral in der Mitte. Denon ist auch häufig relativ neutral, ein kleines Stück Richtung Wärme, betont unspektakulär. Marantz ist sehr warm, rund, ein richtiger Weichspüler.

NAD geht von Rotel aus in die Gegenrichtung, ist nicht ohne Wärme, ist nicht zu hart und eckig. Cambridge tendiert zur Klarheit, ist differenzierter.

So weit liegen die auseinander (nach meinem Empfinden):
Cambridge---NAD---Rotel-Denon-------Marantz


Konkreter Vorschlag:
Onky DX-7355 CD Player
Ich fange hier mit dem CD-Player an, weil er Deine Anforderung Wärme erfüllt, ohne dass die Differenzierung völlig verloren geht und er weniger als 200 € kostet. Cambridge würde ich an dieser Stelle audrücklich ausschließen.

Canton GLE 407 sehe ich als Boxen mit Auftrag, auch differenziert darzustellen. Die Boxen laufen aus, sind derzeit mit ca. 200,- das Stück günstig zu haben. Aus meiner Sicht bekommt man nur schwer Boxen, die wesentlich besser sind, ohne dass man viel mehr Geld ausgibt.

Für den Verstärker würde ich mich bei NAD oder Denon umsehen. Bei NAD ist der 326 relativ neu, den 325 gibt es günstig als Ausläufer für ca. 400,-. Bei Denon kenne ich mich in der Preisklasse nicht so gut aus.

Insgesamt macht das ca. 1.000,-. Die restlichen 500,- Reserve würde ich für Alternativen im Boxenbereich ansehen. Wenn ich Dich mit Deinen Klangwünschen richtig verstanden habe, sehe ich durch weitere 500,- auch keine wesentliche klangliche Verbesserung aber eventuell eine Richtungsänderung, falls Dir die Canton nicht warm genug klingen.

Die Aussagen zu Herstellern unabhängig von Modellen können natürlich nur sehr pauschal sein und müssen natürlich im Einzelfall überprüft werden.
zuyvox
Inventar
#3 erstellt: 18. Aug 2009, 00:56
Also ich würde eine Kombination aus Marantz und Heco vorschlagen.

Den Vorgänger der Celan XT, die reine Celan gab es mal sehr günstig. Die Celan 800 für 850 Euro das Paar. Momentan gibts die Celan 700 fast zum gleichen Preis:

hier

Könnte für 30 Quadratmeter gerade noch passen.

Dazu vielleicht einen Marantz PM6003 oder besser 7003.
Ein älterer PM 7001 tuts aber auch.


Gruß
Zuy


[Beitrag von zuyvox am 18. Aug 2009, 00:58 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 18. Aug 2009, 20:51
Hallo,

so weit liegt der TE doch gar nicht über seinem Budget mit dem Denon PMA 700 und den Celan.(Max. 250 Mücken)

Wenn die Kombi wirklich gut gefallen hat noch kurz sparen und dann glücklich sein,
oder vllt immer dieser Kombi nachzutrauern.

Wenn du mit dem Auto noch ein paar mal auf Hörtour gehst hast du den Mehrpreis glatt in Benzin umgesetzt.

gruss
schattengaenger82
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 21. Aug 2009, 08:27
Hallo,

erst einmal Danke für das rege Interesse.

@ Laser 12
Vielen Dank für diese super Aufstellung, mein Bild ist dadurch erheblich klarer geworden.



Habe die Canton jetzt probegehört ( leider nur an HK AV Amp ). Sagen mir allerdings nicht wirklich zu ( im Vergleich zu den Hecu kleinere Bühne
und deutlich weniger lebhaft )

Verstärker und CD Player sollten schon aus der gleichen Serie sein, habe die Erfahrung gemacht das in diesem Fall
das Ergebnis mehr ist als die Summe seiner Teile.

Konnte Jemand mal direkt die Celan mit der Celan XT vergleichen, oder Erfahrung mit Klipsch und Wharfdale sammeln ?
lorric
Inventar
#6 erstellt: 21. Aug 2009, 12:05

schattengaenger82 schrieb:
...und höre bevorzugt Symphotic Metal, Rock und Klassik.


Hi,

was Musikgeschmack angeht, liegen wir schon mal nicht so weit auseinander. Hier war meine ursprüngliche Kette aus Arcam und Elac schon ziemlich geeignet


schattengaenger82 schrieb:
Da ich ein Liebhaber von eher warmer und doch zugleich differenzierter Wiedergabe bin...


Voraussgesetzt Deine Definition von "warm" kommt meiner Definition von "warm" nahe, dann hat mir der Umstieg von Elac auf Rega genau das gebracht was Du suchst. Allerdings wirst Du mit dem Budget dann nicht auskommen.

Jedenfalls wird der LS ganz entscheidend sein. Da kann ich nur verstärktes Probehören empfehlen.

Gruß
lorric
Hifi-Tom
Inventar
#7 erstellt: 21. Aug 2009, 15:32
Hallo,

schau Dir mal die neue Elysee-Serie von Advance Acoustic an + den Verstaerker MAP 101 aus gleichem Hause. Auch die RS od. die brandneue RX-Serie von Monitor Audio ist sehr interessant u. bietet eine grosse Modellvielfalt.
Laser12
Stammgast
#8 erstellt: 22. Aug 2009, 00:18

schattengaenger82 schrieb:

@ Laser 12
Vielen Dank für diese super Aufstellung, mein Bild ist dadurch erheblich klarer geworden.

Gerne. Schön, dass ich helfen konnte.


schattengaenger82 schrieb:

Habe die Canton jetzt probegehört ( leider nur an HK AV Amp ). Sagen mir allerdings nicht wirklich zu ( im Vergleich zu den Hecu kleinere Bühne
und deutlich weniger lebhaft )

Das "weniger lebhaft" wundert mich jetzt. Ich habe die Canton 407 GLE an einer Magnat 8xx Kombi mit Röhren im Vorverstärker gehört. Daneben klang eine Heco Statement zwar deutlich besser, aber für den riesigen Preisunterschied nicht gut genug.


schattengaenger82 schrieb:

Konnte Jemand mal direkt die Celan mit der Celan XT vergleichen, oder Erfahrung mit Klipsch und Wharfdale sammeln ?

Ich habe Klipsch Palladium P39 (Paarpreis 16.000) und Wharfdale Opus 2 gehört, kann aber nicht mehr viel dazu sagen, da ich sie für meine Hörwünsche gleich aussortiert habe.

Die Heco Celan 700 und die Heco Celan XT 701 solltest Du beide in jedem größeren blöd ist geil Markt finden.

Ich fand die Heco Celan 700 ganz ordentlich. Sie klingt im Bassbereich so ein ganz klein bisschen brummelig. Am Beginn von Beethovens 5. Sinfonie oder Cat Stevens' "morning has broken" finde ich das ok bzw. sogar gut.

Wenn bei Dir der Schwerpunkt eher auf "symphonic" als auf "metal" liegt, könnte das passen. Wenn Du allerdings extrem harte, kurze Bässe haben willst, passen die Celan 700 weniger. Bässe bis zur Härte wie z.B. bei Axel F. (Beverly Hills Cop) oder Phantom der Oper bringt sie noch gut.

Die Heco Celan XT 701 gefällt mir weniger, da ich den Bass als undifferenziert empfinde.

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass Du auf den Heco-Sound stehst. Dann könnte man die Wärme den Boxen überlassen und die Differenzierung über die Elektronik reinbringen. Also genau umgekehrt wie im 1. Ansatz.

Dafür würde ich dann Cambridge in die Überlegungen einbeziehen. Die 640er sind mir schon für 400,- angeboten worden, da die 650er Serie rausgekommen ist. Die Präzision der 640er hat mich beeindruckt.

Wenn man 2 x 400 für CDP und AMP ausgibt, bleiben noch 700,- über, auf die der Preis für die Celan 700 gedrückt werden muss. Das ist nicht unmöglich, wenn jemand ein Auststellungsstück loswerden möchte.

Eine Kombination Heco-Cambridge wird man kaum in einem Laden finden. Heco ist ein Lieferant für Märkte, Cambdidge für Fachhändler.

Vielleicht mal die Cambrdige an besseren KEF hören und schauen, ob die gefallen. Die KEFs werden Dir wahrscheinlich dünner erscheinen als die Hecos.


[Beitrag von Laser12 am 22. Aug 2009, 00:22 bearbeitet]
schattengaenger82
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 22. Aug 2009, 15:37
So war jetzt grade nochmal auf "Hörtour"

Konnte mir die GLE 407 heute an einem Denon 1500er
anhören, und siehe da der Eindruck den sie an der HK Amp
hinterlassen haben muss revidiert werden.

Die Lebhaftigkeit ist deutlich gestiegen.
Höhen und Bässe klingen so viel differenzierter und im
Gesamteindruck harmonischer.
Sie können also doch.


Hab hier im Forum in der Biete Sektion ein wenig herumgestöbert und bin an ein paar Canton Ergo RC-L geraten.

Kann man zwischen dieser und den GLE 407 Vergleiche ziehen ?
schattengaenger82
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 04. Sep 2009, 16:42
Hallo,

habe mir in der Zwischenzeit ne Menge angehört und bin zu einem Ergebniss gekommen.

Das Ergebniss steht nun seit drei Tagen bei mir daheim.

Habe mich bei der Elektronik für eine Rotel Kombi aus
RA 05 und RCD 06 entschieden.

In der Bucht beim fischen gewesen und beides zusammen
gebraucht beim Händler gekauft.

Bei den Lautsprechern hat eine Kombi aus Heco Celan XT 301 mit passendem Subwoofer celan XT 32A das Rennen für sich
entscheiden können.

Diese konnte ich dann hier im Forum, ein halbes Jahr alt, erwerben.Der Kauf hat wunderbar geklappt.

( Vielen Dank Dirk ! )


Das ganze trifft zusammen genau meine Vorstellungen.


Eine warme und zugleich differenzierte Wiedergabe muss nicht unbedingt wie Feuer und Wasser zueinander stehen.


Die Rotel Kombi spielt neutral, in den Höhen wunderbar aufgelöst, klar, aber niemals zu "scharf".
Noch etwas differenzierter und weniger "analog" als ein Cambridge Azur.

@ Laser, bei den Verstärkern erlebte ich die Cambridge Azur Reihe im Vergleich mit NAD und Rotel etwas wärmer, analoger
als die letztgenannten.


In Kombination mit den grundton starken, leicht "warmen" Heco´s und der fantastischen Tieftongestaltung
des Sub´s ein absoluter Ohrenschmaus.

Klangen die Heco´s an einem Marantz, HK oder Denon Amp etwas gedämpft und im mittleren und hohem Bereich
zurückhaltent, erlebte ich sie am Rotel spielfreudig, klar differenziert. Mit einer tollen Bühne, super Ortbarkeit,
toll aufgelösten Höhen und einem, rollenden, toll gestaffelten Tieftonbereich schon bei leisen bis mitteleren Lautstärken.

Da alles, kaum gebraucht und preiswert erstanden reicht sogar das angesetzte Budget fast aus.

Vielen Dank an alle die mir zu diesem thread mit Rat und Fachwissen zur seite standen.
lorric
Inventar
#11 erstellt: 04. Sep 2009, 18:23
Uff - herzlichen Glückwunsch und noch lange Freude damit.

Gruß
lorric
Laser12
Stammgast
#12 erstellt: 06. Sep 2009, 11:14
danke für die Rückmeldung und viel Spaß
schattengaenger82
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 06. Sep 2009, 20:42
Servus,

poste einfach mal meine Entwicklung weiter.

Die Elektronik ist wirklich super und entgegen ihres optischen Erscheinungbildes recht potent.

Die Lautsprecher hingegen stellen sich als aufstellungskritisch heraus.
Liegt aber mit Sicherheit am schlecht eingerichteten Hörraum.

Da ich aber grade eh auf wohnungssuche bin stehen mir von der Raumakustik her die Pforten offen.

Werde mich dann mal an das Gebiet heran wagen. Gibt hier im Forum ja einige Threads dazu.

Mal schauen ob ich die High End, und Kabelvoodoo Beiträge schadlos überstehe.

MfG Micha
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