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Geeignetes Stereo-Set für 15 m²-Zimmer (Standlautsprecher?)

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Autor
Beitrag
MarcoSono
Stammgast
#1 erstellt: 23. Okt 2009, 08:00
Hallo Allerseits,


Ich suche nach einer guten Möglichkeit Musik in meinem Zimmer (ca. 15m²) zu hören.

Vorgeschichte:
Seit fast einem Jahrzehnt höre ich Musik am PC aus einem 2.1 Lautsprechersystem von Boston. Fand die Ausbeute immer ganz in Ordnung. Aber Mittlerweile haut mich das Ergebnis nicht mehr vom Hocker: Stimmen klingen zu blechig und der Sub dröhnt mir zu sehr.

Zunächst wollte ich mir ein 5.1-Set als Ersatz kaufen (Logitech Z 5500). Da ich kein Gamer bin und eher selten Filme schaue erwies sich die Alternative als eher unsinnig.
Dann kam ich auf die Idee 2 Regallautsprecher in Verbindung mit einem Sub wären besser geeignet. Man könnte sie im Laufe der Jahre (bei Bedarf) zu einem 5.1 nachrüsten. Als ich gelesen habe, dass die Sound-Qualität schnell nachlässt wenn man die Boxen etwas aufdreht fiel die Alternative auch ins Wasser.

So landete ich bei Standlautsprechern… Und jetzt brauche ich Euren Rat…

Ich (=Student) habe mir folgendes Budget vorgestellt: max 200€ pro Lautsprecher + max 250€ für den Receiver + ca. 50€ für Kabel, Porto,… =MAX 700€

Mein Zimmer ist ca. 15 m² groß (nach dem Studium mehr). Lautsprecherabstand würden 2,5-3m betragen. Abstand zwischen mir und Lautsprecher 1,5m wenn ich hinterm Schreibtisch sitze, 5m wenn ich aufm Bett sitze. (wobei ich eh vor habe meine Zimmer umzuräumen). Hören tue ich alle Musikrichtungen: Pop, Rock, Hip Hop, House… Wichtig ist mir ein klarer Sound mit satten Bässen. Whitney Houston darf nicht nach Barry White klingen Als unangenehm empfinde ich dröhnende Bässe wie sie aus 5.1 Systemen bei Filmen zu hören sind.

Folgende Lautsprecher (die in mein Budget passen) habe ich schon mal ins Auge gefasst:

-JBL E 80 Northbridge
-Magnat Monitor Supreme 1000/2000
-Teufel Ultima 60
-Hecto Victa 700
-Canton GLE 409
-Pioneer S-H 520 V-QL
-Yamaha NS-50 F
-Infinity Primus 250

Fragen:

1.Welche Lautsprecher (max 200€/Stck) könnt ihr mir empfehlen?
2.Welchen Receiver/Verstärker könnt ihr mir dazu empfehlen? (Musik-Quelle ist der PC mit einer X-Fi 5.1 USB Creative Soundkarte; bevorzugt mit optischem Digitalanschluss wegen Soundkarte)
3.Sind Standlautsprecher für meine Bedürfnisse die richtige Wahl?

Danke
Haiopai
Inventar
#2 erstellt: 23. Okt 2009, 08:28
Moin Marco und willkommen im Forum .

Um deine letzte Frage gleich als erstes zu beantworten , eigentlich nein , auf 15 qm sind Standboxen problematisch weil nur schwer aufzustellen .

Die 3m Hörabstand wirst du wohl nur erreichen , wenn du die Lautsprecher wandnahe aufstellst , in dem Falle fallen die von dir genannten :

JBL E80
Heco Victa 700
Canton GLE 409

schon mal definitiv raus , weil sie absolut nicht für Wandabstände unterhalb 50cm-100cm gedacht sind .

Weniger ist hier mehr , wenn von Heco oder Canton , dann eher die 407 bzw. Victa 500 .

Besser aber , wenn Standlautsprecher , dann Modelle die auch für wandnahe Aufstellung taugen .

Elac FS 57 (link)

oder

ASW Cantius IV (link)

wären solche Kandidaten , wobei die ASW dein Budget leicht überschreitet , dafür aber ein ganz hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis hat , denn sie war mal genau doppelt so teuer laut Listenpreis und ist für das Geld mit Echtholzfurnier auch noch perfekt verarbeitet .

Als Receiver böte sich der 507 von Onkyo an , welcher gerade in deiner Preisvorstellung wohl derzeit das beste Angebot darstellt .(Bei versch. Händlern im Net zu kriegen )

Gruß Haiopai

P.S. Korrigiere mal deine Kabelpreise ,optische Verbindung zum Receiver + Lautsprecherkabel 2,5qmm brauchen 25 Euro nicht zu überschreiten .
MarcoSono
Stammgast
#3 erstellt: 23. Okt 2009, 09:46
Hallo Haiopai,

ich danke dir für die schnelle Antwort!

den Onkyo 507 gefällt mir gut. Das Thema Receiver ist somit vom Tisch

Dann wären noch die Lautsprecher:
Kann ich wegen der räumlichen Beschränkungen 3-Wege Standlautsprecher ganz abschreiben? War vorhin beim Saturn und habe mir die JBL angehört. Fand Bässe schon satt und den Klang sehr angenehm (obwohl nur 30cm Abstand zur Wand).

Wie klingen die Bässe von ELAC? Ist ein zusätzlicher Sub empfehlenswert? Was hältst du von Regallautsprechern + Sub?

Mein Ziel ist einen vollen, hochwertigen Sound mit satten Bässen zu erhalten.

Nochmal danke für deine Mühe!

PS: 25€ für Kabel klingen besser als 50€
Haiopai
Inventar
#4 erstellt: 23. Okt 2009, 10:30
Da kommt das subjektive Empfinden zum tragen, was für dich satt und angenehm ist kann beim Nächsten eben das totale Augenrollen erzeugen , von wegen aufgebläht und viel zu fett .

Schön wäre es , wenn dir dein Händler die JBL mal fürs Wochenende nach Hause geben würde und du das Ganze eben mal in deinen Räumlichkeiten erleben kannst .

Elac Lautsprecher sind gegenüber JBL generell schlanker im Bass abgestimmt , dafür meist auch etwas präziser (nach meinem Empfinden ).

Die Anzahl der Wege , ob nun 3 , 2,5 oder zwei lässt generell erstmal keinen Rückschluss auf die Qualität zu , die da am Ende bei raus kommt.

Regallautsprecher plus Woofer sind rein theoretisch für deine Raumgröße besser geeignet , zumal man die Kleinen im Laufe der Zeit dann als Rears weiter verwenden kann , wenn es dann mal vorne Standlautsprecher werden sollen .
Problem hier ist aber den Sub vernünftig einzubinden , so das er eben nicht als Fremdkörper wirkt , sondern als solcher gar nicht wahrnehmbar ist .
Das ist schwieriger als sich viele das vorstellen und kann je nach Raumakustik manchmal auch gar nicht klappen .

Aber ab von aller Theorie zählt erstmal das was dir gefällt und wenn dir die JBL zusagen würde ich zumindest einen Versuch zu Hause starten , wenigstens ein Kauf mit abgesprochenem Rückgabe Recht sollte beim Händler machbar sein und sollte das dann in die Hose gehen , kannst du sie immer noch wieder austauschen .

Gruß Haiopai
eddy08
Stammgast
#5 erstellt: 23. Okt 2009, 10:56
Hallo kannst dir ja auch noch die Klipsch rf 62 anhören die könnte genau passen, sie braucht nur 30cm wandabstand und klingt sehr dynamisch und satt. Bass hat sie auch genug und sie ist Pegelfest bis es weh tut

Sie kostet zwar 270 pro stück aber dafür kannst du beim verstärker sparen weil sie so einen hohen Wirkungsgrad hat!

MarcoSono
Stammgast
#6 erstellt: 23. Okt 2009, 19:25
Danke für deine Empfehlung eddy aber die Klipsch würden preislich einfach meine Budgetobergrenze überschreiten. Trotzdem danke für den Hinweis.

Ich war heute nochmal beim Saturn und habe mal Canton, Magnat, JBL, Elac und Bose im Vergleich Probe gehört. Hören sich alle ganz unterschiedlich an. Elac und Canton eher im Hochtonbereich und Magnat und JBL eher Tieftonbereich (so mein subjektives Empfinden).
Der Verkäufer meinte noch die Canton könne man quasi ohne Abstand zu Wand stellen und die Magnat oder JBL mit Bassreflexgehäuse (da Öffnungen hinten) würden auch mit ab 30cm zur Wand ausreichen.

Einerseits will ich Standlautsprecher (möglichst 3-Wege, damit nicht noch ein Sub) andereseits weiss ich nicht ob es sinnvoll ist in meinem kleinen Zimmer (wobei ich die Lautsprecher auch in Hinblick auf meine künftige Wohnung suche). Darum die Frage, ob doch besser 2 Regallautsprecher (an die Wand) und ein Sub und warum nicht später erst die Standlautsprecher zum nachrüsten.
Bei Regallautsprechern bin ich aber nicht bereit den gleichen Preis je Stück zu zahlen wie bei Standlautsprechern (heisst, keine 200 € für einen Regallautsprecher, aller höchstens 150 €), denn der Sub muss ja auch noch hinzu.

Würde mich freuen falls jemand da Vorschläge, Erfahrungen oder Vorstellungen dazu hätte.
eddy08
Stammgast
#7 erstellt: 23. Okt 2009, 19:29
Kein problem (:

Schön das du diese Unterschiede schon mal herausgehört hast, das mit dem Wandabstand stimmt soweit ich das von hier sehen kann.

Also dann würde ich eher zu Standlautsprechern tendieren wenn du schon für deine zukünftige Wohnung planst.

Welcher der heute gehörten hat dir denn am besten gefallen?

MarcoSono
Stammgast
#8 erstellt: 23. Okt 2009, 19:46
Hallo eddy,

die Bose lasse ich jetzt mal raus: waren zwar akustisch in Ordnung aber das Preis/Leistungs Verhältnis bestimmt nicht...

die Canton hatten einen sehr klaren Ton aber etwas zu hoch (kalt) für meinen Geschmack. Die Elac, die ja bekannt für die Hochtonqualität sind, fand ich sogar besser und die Tiefen waren eigentlich auch ausreichend.

die Magnat fand ich wiederum nicht ganz so glasklar und etwas zu "brummig", dann noch eher JBL die ein Mix aus Klarheit und Tiefton anbieten. Obwohl Verkäufer und Bruder die JBL lobten, empfand ich die (ES 80) als unangenehm in meinen Ohren (irgend eine Hochtonfrequenz die mir sogar weh tat beim Aufdrehen des Pegels). Dann gab es noch JBL à 1500 € Stück, die waren obwohl JBL sehr angenehm (und sehr tiefer, satter Bass) zu hören.

Zusammenfassend, Elac gefällt mir gut (leider etwas teuer), Canton "kalt", JBL verwirrend/teilweise unangenehm, Magnat "brummig"
Haiopai
Inventar
#9 erstellt: 23. Okt 2009, 20:07
Gut beschrieben Marco ,das deckt sich durchaus mit dem was mir so einfällt bei den genannten Marken .

Bei der JBL ist es übrigens eine "Loudness Abstimmung " mit leicht angehobenem Oberbass und Höhen .
Stimmen treten dadurch ein wenig in den Hintergrund , der Bass klingt druckvoll ohne echten Tiefgang und die Höhen nerven vor allem wenn die abgehörte Aufnahme auch noch in diese Richtung tendiert .

Bei den Elac Lautsprechern verstärkt sich der Bassbereich übrigens ganz gewollt , je dichter sie in Richtung Wand kommen , das tuts bei anderen auch , aber bei Elac ist dies bei fast allen Modellen so gewollt und Teil der Abstimmung .
Deswegen sind sie auch grundsätzlich eine Empfehlung wert , für alle die wenig Platz haben zur Wand .

Gruß Haiopai
MarcoSono
Stammgast
#10 erstellt: 23. Okt 2009, 20:29
Hallo Haiopai,

ist ein schönes Gefühl verstanden zu werden, danke Haiopai. Scheinbar sind wir uns einig und du scheinst ähnliches subjektives Empfinden wie ich zu haben

ich will dir nochmal danken für den Hinweis auf die Elac. Wäre wohl nicht auf Elac aufmerksam geworden. Beeindruckend bei den Elac (kosten ca. 700 € Stück bei Saturn also leider zu teuer für mich ) fand ich die Dimensionen der Standlautsprecher und den verhältnismäßig "mächtigen" bzw. harmonischen und vor allem klaren Ton. Elac im Moment mein absoluter Favorit!

Beim JBL ES 80 handelte es sich sogar um einen 4-Weg-System mit einem Superhochtöner (der ist es vielleicht weswegen es an den Ohren unangenehm wirkt?!)

Ist denn ASW vom Klangtyp vergleichbar mit Elac, also im Hochtonbereich positioniert? Kennst du andere Marken (oder Modelle von Elac) oder potentielle Kandidaten die mich eventuell überzeugen könnten?
Chrisnino
Stammgast
#11 erstellt: 23. Okt 2009, 20:49
Hallo Marco,

sorry falls ich etwas überlesen habe aber brauchst Du wirklich einen AV Receiver??
Ich könnte mir vorstellen, dass du auch mit einem Onkyo 9155 ganz glücklich werden kannst.

Wenn Dir die Elac wirklich gut gefallen haben, dann solltest nach meiner Meinung noch etwas warten / sparen.
Vielleicht bringt ja der Weihnachtsmann noch etwas Kleingeld

Ach ja, vielleicht wäre eine KEF IQ 7 auch etwas, was Du Dir mal anhören solltest

http://www.die4helden.de/kef_iq7se_detailinfo.html


[Beitrag von Chrisnino am 23. Okt 2009, 20:55 bearbeitet]
High_Fidelity_Freak
Inventar
#12 erstellt: 23. Okt 2009, 21:12
Hi,
kenne dein Problem und stand vor mindestens schon nem halben Jahr vor dem selben.
Mein Zimmer hat sogar nur 11m²
JBL ES80 und E80 hab ich ebenfalls probegehört, haben mir noch am besten gefallen.
Jede Canton und Bose die ich gehört habe fiel sofort raus. Viel zu schrill die Cantons und bei Bose fang ich gar nicht an, sonst wird der Thread hier 20 Seiten lang
JBL ES 80 spielen sehr detailreich, aber der Hochtonbereich könnte bei längerem Hören wohl nerven, denk ich.
Die E80 spielt für ihren Preis genial, ist ja auch ein Auslaufmodell.
Dass die E80 nicht für 50 - 100 cm Abstand brauchbar ist ist schlicht Schwachsinn.
Hab sie mit ca. 30 - 40 cm gehört und da dröhnte sie nicht.
Würde dir empfehlen, einfach mal die E80 mit nach Hause zu nehmen (wenn sichs einrichten lässt) und probehören.
Die LS klingen bei dir komplett anders.
Elektronik macht ebenfalls einen Unterschied. (allerdings nicht so extrem wie bei verschiedenen "Klangmöbeln")

Bei mir ists letztendlich ein Paar PSB Image T55 geworden.
Das sind schlanke Standlautsprecher mit frontseitigen BR-Öffnungen.
Regulärer Preis 1000€ das Paar, ich hab sie mir Glück und Handeln für 690€ bekommen. Hatte sie als einer der Ersten in ganz Deutschland stehen, weil PSB zu der Zeit frisch in den Markt Deutschland eingestiegen ist. (PSB gibts schon 35 Jahre, sind Kanadier)

Die LS klingen einfach genial für meine Begriffe. Auch das Problem "Bassfalle", sprich das extreme Dröhnen bei bestimmten Frequenzen, ist bei mir wenig vorhanden.

Also:
Hör dir jeden Lautsprecher an bevor du ihn kaufst und hör ihn dir dann auf jeden Fall nochmals im eigenen Zimmer an.
Jeder seriöse HiFi-Händler wird dir die Möglichkeit dazu geben.

Zum Verstärker:
Auf jeden Fall gebraucht. Für 250€ bekommst du einfach neu keine großartige Qualität. Gebraucht lässt sich da schon was machen. Schau einfach mal ein bisschen im Forum nach den üblichen Verdächtigen, Onkyo, Yamaha, Pioneer, Harman/Kardon, Sony....
MfG,

Daniel
MarcoSono
Stammgast
#13 erstellt: 23. Okt 2009, 21:21
Hallo Chrisnino,

Zum Receiver: Ich will die Lautsprecher über meine Creative X-Fi USB steuern bzw. meine Lieder befinden sich auf dem PC und es muss somit eine Verbindung von PC -> externe Soundkarte -> Receiver -> Lautsprecher sein. Die Soundkarte hat nur die Anschlussmöglichkeiten 1x Front Left (weiss) + 1x Front Right (rot), 1x Rears (schwarz), 1x Center/Sub (rosa) und 1x optischen TOS-Link. Darum dachte ich AV-Receiver muss sein wegen optischem TOS-Link. Vollverstärker bieten nur analge Anschlüsse an

Ansonsten stimme ich dir zu, lieber mehr in Lautsprechern investieren und etwas weniger im Receiver
High_Fidelity_Freak
Inventar
#14 erstellt: 23. Okt 2009, 21:27
Hi,
nein, AV muss nicht sein.
Zauberwort:
Externer D/A-Wandler...
Warum brauchst du eigentlich unbedingt TOS-Link?

Die Soundkarte bringt Front R/L als analoge Chinch ---> alles in Ordnung.

Damit kannst du direkt auf einen Hochpegeleingang eines VV. Beispielsweise den AUX.

Wenn der PC eine eingebaute Soundkarte hat dürfte sogar das reichen, geht ja schließlich nur um lineare Ausgabe eines Signals, Effekte werden nicht benötigt.
MfG,

Daniel
MarcoSono
Stammgast
#15 erstellt: 23. Okt 2009, 21:34
Hi Daniel,

ich danke dir für deinen Beitrag. Ein halbes Jahr ist eine lange Zeit in der man sich mit den Gedanken quält und irgend hinnehmen muss, dass das Zimmer der Engpass ist

Du sagtes zu den Canton schrill, und das stimmt auch nur traute ich mich nicht es so zu beschreiben...

Ich danke dir auch für die Brücke die zu schlägst zwischen den JBL ES 80 und E 80. Denn dieses S macht den Unterschied im Preis Ich meine die ES 80 haben nicht meinen Geschmack getroffen und bein den günstigen E 80 (hoher Kaufanreiz!) weiss ich nicht wie die klingen.

Also würde deines Erachtens der Onkyo 507 nicht ausreichen?!... Welchen empfehlst du mir (z.B. zu den E80 oder zu Elac FS 57)?

Du hast absolut recht mit erst Probehören bei Möglichkeit zu Hause, dann erst kaufen (ansonsten Gefahr der Enttäuschung oder Unstimmigkeit wegen Platzmangel)
MarcoSono
Stammgast
#16 erstellt: 23. Okt 2009, 21:47
Hi Daniel,

erstmal vielen dank für die Antwort. Da bin ich aber schon überfordert bzw. verwirrt

ist denn meine X-Fi ein Fehlkauf gewesen oder kann ich die Lautsprecher an den Vollverstärker über die zwei (weiss/rot) Anschlüsse der Soundkarte an den PC verbinden? Ok wie du sagtest: weiss und rot über Cinch an Vollverstärker

So ein D/A-Wandler sieht wie eine Mischung aus externe Soundkarte und Remote Center aus...

Meine Vorstellung war AV biete die möglichkeit des digitalen (besser?!) und vor allem Ausbau auf 5.1 und mehr und Flexibilität (also in der Zukunft an TV). Andererseits ginge VV jetzt, später erst AV...

trotzdem danke Daniel für den Tipp
High_Fidelity_Freak
Inventar
#17 erstellt: 23. Okt 2009, 22:01
Hi,
irgendwie blicke ich da nicht mehr durch
Du hast eine PCI-Soundkarte gekauft, welche über getrennte Ausgänge für 5.1 als analogen Chinch bieten und über einen TOS-Link Ausgang verfügt.
Hat dein Mainboard eine OnBoard-Soundkarte?
Wenn ja, wirst du dich zwar nicht verschlechtern mit der PCI-Karte, wohl aber auch nicht deutlich verbessern.

Für ein Stereo-System ist ein AV-Receiver (in ähnlicher Preisregion) absolut unsinnig.
Analoger Vollverstärker sind für 2-Kanal-Stereo gebaut, AV-Receiver sind für 5.1-Systeme gemacht.

Zu den JBL's:
Die ES80 ist eigentlich nur die Nachfolgerserie der E80. Unterscheidet sich praktisch nur durch den in der ES80 verbauten Superhochtöner. Bass, Mittel- und Hochton dürften bei E und ES gleich sein. (soweit ich weiss)
Gibts bei dir in der Nähe einen halbwegs großen Conrad?
Da konnte ich z. B. die E80und ES80 probehören.

Der Onkyo dürfte theoretisch schon reichen (den Daten nach, hab ihn noch nicht gehört), besser wäre aber ein gebrauchter Stereo-Vollverstärker zum selben Preis.
Etwas in der Größe und Leistung würde ich empfehlen:
LINK
Leider steht nicht dabei, ob das Gerät das für diese Serie typische Kratzen der Schalter und Regler hat. Da würde ich bei der H/K PM-Serie aufpassen. (gilt meines Wissens für Vxi und Non-Vxi)
Alternativ wäre soetwas auch ganz nett:
LINK2
Ist sogar von nem Händler
MfG,

Daniel
MarcoSono
Stammgast
#18 erstellt: 23. Okt 2009, 22:26
Hi Daniel,

vielen dank für dein Mühe

bei meiner externen Soundkarte von Creative präzisierte ich USB weil ich eben weiss, dass es die als PCI-Karte gibt.

Ist im Endeffekt egal, wir verstehen uns . Meine bietet natürlich analog 5.1 (Front L + Front R + Rears + Center/Sub) oder digital über TOS-Link (leider nur bei AV-Receiver möglich!).

Ich kann doch einen Vollverstärker an eine AV-Receiver anschließen sollte ich später erweitern wollen um Sub/Center oder Rears?

Im Moment ist mir ein gutes Stereo wichtig darum VV wäre eventuell ausreichend.

Sollte ich einen VV zum Preis von 250 € kaufen, dann kann ich doch gleich den Onkyo 507 kaufen und über TOS-Link gehen oder? Klar wenn der VV 150 € kostet dann analog verbinden und keinen AV

Beim Harman/Kardon VV der bietes 2x 85W und der Onkyo 507 130W/Kanal. Bloß so einen Vergleich zwischen AV und VV... Sicher viele Anschlussmöglichkeiten sind im Falle eines AV für meine Zwecke überflüssig. Letztendlich entscheidet mein Budget mit was in Frage kommt (Hinweis: über eBay habe ich noch nie Ware bezogen, darum lieber gebraucht über Amazon z.B.)
Executer16
Stammgast
#19 erstellt: 23. Okt 2009, 22:32
Da du geschrieben hast Canton zu hell im Hochton, hatte das selbe Problem nur leider bereits gekauft (GLE)...

Habe jetzt die Focal Chorus 816 und muss sagen der Lautsprecher ist ein Traum, genau das was ich immer gesucht habe....satt im Bass, sehr Dynamisch, gut auflösend aber niemals störend im Hochton, auch über längere Hörsessions nicht...

Eventuell würde sich die kleien Schwester die Chorus 716 finanziell vereinbaren lassen...würde ich umbedingt probehören!
MarcoSono
Stammgast
#20 erstellt: 23. Okt 2009, 23:20
Hi Executer,

danke für den Tipp mit Focal, eine für mich bislang nicht beachtete Marke

da musstest du aber etwas tiefer in die Tasche greifen, wenn du von den Canton auf die Focal aufgestiegen bist (glaube von 250 € Stück bei Canton GLE 490 auf ca. 700 € Stück bei Focal Chorus 816)

Wo hast du die Lautsprecher aufgestellt (Raumgröße, Abstand zur Wand) und an welchen Receiver? Die Frage stelle ich nur um eine Vorstellung zu bekommen wie eine gute Konfiguration aussehen kann

Also Canton ist Geschmackssache und eher "schrill". Focal wiederum im Tieftonbereich, aber hoffentlich nicht zu basslastig oder "brummig" wie die Magnat?

PS: Bitte um Nachsicht, wenn ich teilweise pauschalisiere, indem ich die Marke nenne ohne Modellangabe, denn mir ist bewusst, dass da zwischen Einsteiger und High-End Modelle ja auch Unterschiede sind
Executer16
Stammgast
#21 erstellt: 24. Okt 2009, 07:30
Ja der Umstieg hat mich etwas gekostet, die GLE470 gibts um gut 200 Euro und die Chorus 816 hab ich um 500 Euro / Stück bekommen, allerdings bereue ich keinen investieren Euro
Die GLE waren einfach die falschen LS für mich, etwas übertrieben gesagt analysiert und zerlegt die GLE das Klangbild, und die Focal macht einfach harmonische schöne Musik daraus, zeigt genauso Details wie die GLE aber stellt diese niemals störend in den Vordergrund

Mein Raum ist auch nur 3,5 x 4,5m groß, also ca 16qm aber der Bass kommt niemals brummig rüber, ich würde sagen doch sehr fundiert, die Chorus legt einen schönen Klangteppich auf dem der Rest angenehm und harmonisch aufbaut.
Abstand zur Wand ist ca. 20-30cm in alle Richtungen, der linke LS steht ca. 70cm von der Rückwand weg (geht nicht anders).

Für mich muss ein Lautsprecher stets angenehm klingen, durchaus detailliert aber Klangdetails niemals in den Vordergrund stellen, darf niemals beginnen zu nerven...für mich erfüllen die Chorus diesen Anspruch sehr sehr gut


[Beitrag von Executer16 am 24. Okt 2009, 07:33 bearbeitet]
MarcoSono
Stammgast
#22 erstellt: 24. Okt 2009, 10:46
Hi Executer,

so wie du das Klangbild beschreibst, nämlich harmonisch und eben nicht nervig (übrigens treffende Ausdrucksweise bei manchen LS ) würden die Chorus mir wahrscheinlich auch sehr gut gefallen. Einziges Problem, mein Budget wäre ausgereizt. Trotzdem danke.

Auch schön zu hören, dass trotz geringem Abstand zu Wand (20cm) kein Brummen und guter Klang. Eine Frage: Wenn die Öffnungen des Gehäuses hinten sind, sollte doch umso mehr Abstand eingehalten werden, oder?

Da wir uns in Punkto angenehmes Klangbild verstehen, würde mich interessieren ob du mit den JBL E80 Erfahrung hast bzw. was du persönlich von denen hälst? (ich weiss, dass es weder Elac noch Canton oder Chorus sind im Sinne von Bass hintergründig, klarer Hochtonklang )

Wie ist es wenn ich bspw. einen Onkyo 507 mit 130W/Kanal an einen JBL E80 mit 100W (RMS) anschließe und richtig aufdreh, brennen mir da die LS durch?
High_Fidelity_Freak
Inventar
#23 erstellt: 24. Okt 2009, 11:52
Hi,
zu deiner Frage mit der Leistung:
Es ist egal, wieviel draufsteht. Wichtig ist, was rauskommt.
Du wirst bei einem vernünftigen Lautsprecher wohl niemals über 10 - 20W hören können. Andernfalls hast du wohl kein Trommelfell mehr Bei meinem Verstärker geht z. B. weder bei CD noch bei Phono mehr als 10 Uhr Stellung. Ansonsten wirds wirklich zu laut (und ich hör gern mal laut^^).
9 Uhr Stellung ist schon heftig
Wichtig ist, dass der Verstärker (egal ob VV oder AV) genug Strom für die kurzen Spitzen liefert. Und das auch mehrere Male hintereinander und nicht erst wieder mit 20 Sekunden Anlaufzeit.
Vergleiche einfach mal in einem der "Blödmärkte" einen AV direkt gegen einen gleichteuren VV (beim AV dürfen keine Effekte aktiv sein).
Beide linaer.
Im Normalfall wird der VV an einem Stereosystem deutlich besser spielen als der AV.

Einen Vollverstärker wirst du wohl nur schwer in ein 5.1 System einbauen können. Eventuell die Endstufe. Ansonsten bräuchtest du wohl 3 Vollverstärker (alle gleiches Modell), was sich nicht lohnen wird.

Wenn du nicht in absehbarer Zeit auf Mehrkanal umsteigen willst wird sich die Anschaffung eines VV lohnen. Kann man ja wieder verkaufen, wenn 5.1 her soll.
Die alten Geräte haben sowieso fast keinen Preisverfall.

Bei hintenliegenden BR-Rohren sollte man in der Regel mehr Abstand lassen, ja.
Sonst kann es dröhnen. Kommt aber auch stark auf die Lautstärke, die Lautsprecher und vor allem den Raum an. Kannst alternativ auch irgendwas absorbierendes dahinter stellen.
Letzte Möglichkeit wäre die BR-Rohre zu verstopfen
Aber davon rate ich tunlichst ab
MfG,

Daniel
Executer16
Stammgast
#24 erstellt: 24. Okt 2009, 12:05

Wenn die Öffnungen des Gehäuses hinten sind, sollte doch umso mehr Abstand eingehalten werden, oder?

Habe ich auch schon gehört, allerdings haben die Chorus (zum. die 800 Serie) keine hintenliegenden Bassreflexrohre

Mit den JBL hatte ich bisher noch keine Erfahrungen, aber dazu gibts auf areadvd meines Wissens nach Testberichte
Haiopai
Inventar
#25 erstellt: 24. Okt 2009, 16:28

MarcoSono schrieb:
Hi Executer,

so wie du das Klangbild beschreibst, nämlich harmonisch und eben nicht nervig (übrigens treffende Ausdrucksweise bei manchen LS ) würden die Chorus mir wahrscheinlich auch sehr gut gefallen. Einziges Problem, mein Budget wäre ausgereizt. Trotzdem danke.

Auch schön zu hören, dass trotz geringem Abstand zu Wand (20cm) kein Brummen und guter Klang. Eine Frage: Wenn die Öffnungen des Gehäuses hinten sind, sollte doch umso mehr Abstand eingehalten werden, oder?

Da wir uns in Punkto angenehmes Klangbild verstehen, würde mich interessieren ob du mit den JBL E80 Erfahrung hast bzw. was du persönlich von denen hälst? (ich weiss, dass es weder Elac noch Canton oder Chorus sind im Sinne von Bass hintergründig, klarer Hochtonklang )

Wie ist es wenn ich bspw. einen Onkyo 507 mit 130W/Kanal an einen JBL E80 mit 100W (RMS) anschließe und richtig aufdreh, brennen mir da die LS durch? :(


Hi Marco , die Stellung des Bassreflexrohres hat definitiv NICHT grundsätzlich was mit dem empfohlenen Abstand zur Wand zu tun .
Das hat einfach den Grund , das dieses Rohr auf eine bestimmte Frequenz abgestimmt ist , wenn nicht gerade diese Frequenz in deinem Raum Probleme macht ist der Abstand nur auf Grund des Reflexrohres völlig egal , so lange es nicht direkt an der Wand steht .

Ebenso wenig ist grundsätzlich etwas gegen das verstopfen der Reflexrohre zu sagen , ganz im Gegenteil , Elac , KEF und auch andere Hersteller liefern sogar Schaumstoffproppen mit , um die Rohre bei Bedarf teilweise oder gänzlich zu verschließen .
Machen kann man das aber grundsätzlich bei jedem Lautsprecher , Sinn macht es aber eben nur , wenn man vorher per Schallpegelmessgerät ermittelt hat , das es eben die Frequenz ist ,auf welche das Rohr abgestimmt ist , die da Probleme macht , ansonsten ist es natürlich Unsinn .

Wo du weiter oben ASW ansprichst , die Cantius IV wäre auch eine sehr gute Empfehlung .
Mit 499 Euro pro Paar auch in deinem Budget .

Hier noch zu bestellen (link)

Diesen Lautsprecher hab ich selber schon genutzt und behaupte mal ganz frech , das es in der Summe der Eigenschaften zu diesem Preis nichts vergleichbares gibt .
Von Echtholzfurnier , Chassis vom norwegischem Hersteller Seas und einer derartigen Klangqualität träumen andere Hersteller nur , wobei man aber fairer Weise sagen muss , das die Cantius ursprünglich mal 1000 Euro pro Paar kostete und selbst dafür ein tolles Angebot war .

Auch die dürfte mit deiner Raumgröße und geringem Wandabstand klar kommen , ich hab sie damals mit knapp 30cm zu den Rückwänden betrieben , was sie gut mitgemacht hat .

Gruß Haiopai
-Robin-
Inventar
#26 erstellt: 24. Okt 2009, 16:38
Was ist denn mit den Klipsch RF 52??

Sind gute Stand-LS für rund 215€ pro Stück.

Da wärst du "nur" 30€ über dem von dir gesetzten Budget und kannst diese leicht zu einem 5. irgendwas system (oder mehr) erweitern...
Aphorism
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 24. Okt 2009, 16:47
Hey Marco!
Tag die anderen, ich lenke mich gerade von nem Referat ab, das heute noch online kommen muss und bin gerade über deinen Thread gestolpert.

Kann zu den anderen Boxen nur begrenzt viel sagen, obwohl ich auch im Saturn ne Runde probe gehört hab, aber viele Namen hab ich vergessen. Die Canton klirren in meinen Augen wenn du lauter hörst. Mal versucht?
Und ich vermute, wenn du auch Student bist, das es schon mal vorkommt, dass man aufdrehen will.

Bin selbst langjähriger Elac-Hörer, will aber in absehbarer Zeit mal nen neuen Klang haben und denke daran meine zu verscherbeln. Geht zwar noch nicht hier im Forum, weil ich nicht 60 Tage registriert bin (-.-) aber habe 2 SLR 190
Sind ziemlich ordentlich, 3 Wege Bassreflex in schwarz, spielen in meinen Augen unter der FS 249, aber über nem 1000€ Modell, dass die bei Saturn hatten.
Kannst dich ja mal melden, wenn du magst.
Besten Gruß
MarcoSono
Stammgast
#28 erstellt: 24. Okt 2009, 19:24
Hi,

erstmal danke für eure interessanten Empfehlungen

Zu Daniel: so wie ich dich verstehe rätst du mir einen VV da ich vorerst in Stereo hören möchte, da AV nur Sinn macht wenn mehr als 2 LS angeschlossen werden (und eher bei Homecinema und Gamer Geschichten).
Ist mir eben aufgefallen, dass im Verhältnis zu den AV, die VV zum gleichen Preis weniger Watt pro Kanal anbieten. Wenn es aber nicht nötig ist, weil man ja nie voll aufdreht, warum bieten die AV dann solche Wattzahlen?...
Ok, nun frage ich mich ob ein VV im Preissegment 150-200 € ausreichen würde? Welchen empfehlst du mir (nicht bei eBay bitte, und ggfs. neu oder gebraucht über Amazon)?
Was hälst du von folgenden HiFi-Receiver:
- Sony STR-DH 100 (2x 90W an 8 Ohm)
- Yamaha RX-397 (2x 55W an 4 Ohm)
- Onkyo TX-8255 S (2x 90W an 4 Ohm)
- Onkyo A 9155 (2x 65W an 4 Ohm)
- Pioneer A-209-R (2x 60W an 4 Ohm)
Das Verstopfen der BR-Rohre kannte ich nicht, würde ich aber nicht tun...

Zu Haiopai: ist erfreulich zu hören, dass Bassreflex mit Rohre hinten durchaus auch näher an die Wand gestellt werden kann
danke für den Link zu den Cantius IV, nur wichtig wäre, dass ich die ASW mal Probehören könnte, da ich mit denen noch keine Erfahrung habe. Sind ASW im Stil von Elac also Hochtonbereich ohne zu schrill (wie die Canton GLE) zu klingen ? Denn, dann könnte die mir gefallen... vor allem die Vearbeitung und das Holz

Zu Robin: Die Klipsch RF 52 hatte ich auch im Visier, kann mir aber kein Urteil bilden, da ich noch nie angehört habe. Wie klingt denn so Klipsch? Bei Klipsch fällt mir bei den technischen Daten die hohe Empfindlichkeit nit 96 dB auf
Wo du recht hast Robin ist mein Budget. Es muss immer im Auge behalten werden und 30 € mehr wäre nicht di Welt (obwohl die Gefahr besteht, wenn 215 dann 250 usw.)

Zu Aphorism: die SLR 190 ist ein etwas älteres Modell, dass es anscheinend nicht mehr neu kaufen gibt. Bei Elac hatte ich mir die FS 247 beim Saturn angehört und sehr angetan. Wie stufst du die SLR 190 daneben ein (da meine einzige Referenz die FS 247 also von der Linie Audiophile)? Kannst du mir vielleicht einen Preis nennen für deine SLR 190 (letztendlich hängt es auch vom Preis ab)

Nochmal danke für eure aktive Beteiligung
High_Fidelity_Freak
Inventar
#29 erstellt: 24. Okt 2009, 19:36
Hi Marco,
AV-Receiver bieten höhere Wattzahlen, weil von der breiten Masse mehr Watt als mehr Klang aufgefasst wird.
Die AVs können diese Leistung vielleicht auch eine sehr kurze Zeit bringen, brechen dann aber ein.
Ein guter Vollverstärker bleibt da halbwegs stabil. Und ist eben auf 2 Kanäle ausgelegt, heisst zum gleichen Preis z. B. eine bessere Vorstufe.
Warum nicht über ebay? Solange man bei einem Händler kauft dürfte es keine Probleme geben.

Der Pioneer sieht ein bisschen klein aus, macht aber einen halbwegs guten Eindruck von aussen, wenn ich das richtig im Kopf habe. Ist aber schon länger her dass ich den gesehen hab.
Gehört hab ich ihn noch nicht, hatte zu der Zeit meinen Amp schon.

Der Sony sieht irgendwie nicht sehr vertrauenserweckend aus. Von Sony halt ich sowieso nicht sooo viel im Verstärkerbau.

Der Yamaha macht nen guten Eindruck, dürfte aber wie alle Yamahas recht neutral, fast schon Höhenbetont spielen.

Die beiden Onkyos kann ich überhaupt nicht einschätzen, Onkyos hab ich wegen der Optik nie gehört


Willst du Platten hören?
Wenn ja, solltest du auf jeden Fall nen gebrauchten aus den 80ern nehmen, da neuere Amps oft ne recht miese Phonostufe haben. Dann bräuchtest du wieder nen externen PhonoPre. Kostet ja auch wieder Geld
MfG,

Daniel


EDIT: Merkt man, dass ich nicht viel von AVs halte?


[Beitrag von High_Fidelity_Freak am 24. Okt 2009, 19:37 bearbeitet]
Aphorism
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 24. Okt 2009, 19:47
Also ich kenn nur die 49er, aber die dafür ganz gut
bzw.. schon mehrmals gehört. Wird vermutlich etwas runder spielen als die 47er.

Also da gabs n Modell für 1000 die Box, leider die Modellbezeichnung vergessen, aber deutlich dünner als meine und die FS 249, das spielte ähnlich, aber nicht so tief.
Also Vgl zur FS 249: Die 249er war etwas räumlicher als meine. Im Bass kann ich aufgrund der deutlich unterschiedlichen Räume nichts verlässliches sagen, vermute aber mal, dass sich da wenig tut. Aber weder die eine noch die andere lässt da was anbrennen. Hab mir dem Ding vor Studiumbeginn nen ganz andres Wohnzimmer beschallt (ca. 50qm). Der Unterschied zu den neuen, ist der JET-Hochtöner. Der ist schon geil, aber in deinem Raum vielleicht auch zu grell, schwer zu sagen, kommt immer drauf an wie nah du an den Boxen sitzt.

Die 190 (meine) spielt ein leicht warmes Klangkostüm, wobei immer ein gesunder Bass dahinter steht. Nicht übertrieben aber gut. Und der geht tief... Hatte auch mal an 5.1 an für DVDs gedacht, aber das ganz schnell sein gelassen. Die Dinger lassen auch beim Hernn der Dinge oder Star Wars nichts anbrennen. Wenn du etwas Gas gibt, macht's aber erst richtig Spaß, aber das denke ich ist überall so.
Naja, du bist auch Student.. 200 wolltest du pro Box ausgeben, oder?
300 für beide fänd ich fair. Hol dir lieber nen Verstärker für 100€ mehr, das hört man bei den Boxen. Hab gerade erst getunt...
Meld dich doch am besten per PM, dann spammen wir hier nicht alles voll.
Besten Gruß
Haiopai
Inventar
#31 erstellt: 24. Okt 2009, 20:10

MarcoSono schrieb:


Zu Haiopai: ist erfreulich zu hören, dass Bassreflex mit Rohre hinten durchaus auch näher an die Wand gestellt werden kann
danke für den Link zu den Cantius IV, nur wichtig wäre, dass ich die ASW mal Probehören könnte, da ich mit denen noch keine Erfahrung habe. Sind ASW im Stil von Elac also Hochtonbereich ohne zu schrill (wie die Canton GLE) zu klingen ? Denn, dann könnte die mir gefallen... vor allem die Vearbeitung und das Holz



Hi Marco , das du bei der FS 247 Blut lecken würdest , war fast klar , auch das dir der Hochtonbereich da gefallen würde ,der Elac Jet Hochtöner in der 3.Generation ist ein phantastisches Chassis und Elac schafft es auch diese Schnelligkeit im Bassbereich beizubehalten .

Die ASW ist im Bassbereich und in den mittleren Lagen recht ähnlich abgestimmt , in den Höhen aber etwas sanfter ,Problem du kannst sie nur noch da neu kaufen , wo ich sie dir verlinkt habe ,wobei du bei Internetkauf ein 2 wöchiges Rückgaberecht hast ,wodurch du die Teile in Ruhe zu Hause testen könntest .
Der Händler ist seriös , da sollte es keine Probleme geben .

Zum Thema Verstärker fiele mir noch der hier ein .

Harman Kardon HK 3490

Ich weiß , liegt ein wenig über deinem Budget ,hat aber da du mit PC werkeln willst den Vorteil , das er als Stereo Receiver eine sehr gute Digital Sektion mitbringt .
Sprich per optischer Verbindung würde die komplette Digital/Analog Wandlung aus deinem PC ausgelagert werden und im Receiver stattfinden .

Deswegen war deine Idee mit dem AVR eigentlich auch gar nicht dumm , ein Stereo Verstärker mag für einige vielleicht besser klingen , nur wird dabei vergessen , das in diesem Falle bei Zuspielung durch den PC , die Soundkarte das Ergebnis mitbestimmt und die internen sind meist nicht so dolle (wobei es im Profibereich auch Ausnahmen gibt ) .

Gruß Haiopai
High_Fidelity_Freak
Inventar
#32 erstellt: 24. Okt 2009, 20:15

Haiopai schrieb:
das in diesem Falle bei Zuspielung durch den PC , die Soundkarte das Ergebnis mitbestimmt und die internen sind meist nicht so dolle (wobei es im Profibereich auch Ausnahmen gibt ) .



Es ist doch eine halbwegs ordentliche, externe Soundkarte mit analogen Ausgängen vorhanden.
Das ist kein Problem
Haiopai
Inventar
#33 erstellt: 24. Okt 2009, 20:22

High_Fidelity_Freak schrieb:

Haiopai schrieb:
das in diesem Falle bei Zuspielung durch den PC , die Soundkarte das Ergebnis mitbestimmt und die internen sind meist nicht so dolle (wobei es im Profibereich auch Ausnahmen gibt ) .



Es ist doch eine halbwegs ordentliche, externe Soundkarte mit analogen Ausgängen vorhanden.
Das ist kein Problem ;)


Eben halbwegs ,nur das dieses halbwegs bedeutend größere klangliche Unterschiede erzeugen kann , wie es in der angepeilten Preislage zwischen AVRs und Stereo Verstärkern der Fall ist .
MarcoSono
Stammgast
#34 erstellt: 24. Okt 2009, 20:39
Hi,

ich danke euch alle für die aufklärenden Antworten. Ich fange glaube ich an zu verstehen worauf man achten muss

Zu Daniel: jetzt ist mir klar warum Watt nicht gleich Watt sind. Deine Erklärung macht Sinn gerade warum VV verhältnismäßig mehr kosten als AV. Auch wird mir klar, dass der Receiver ausschlaggebend ist für das Klangbild.
Also Platten möchte ich nicht abspielen, trotzdem danke für den Hinweis

Zu Aphorism: dein Angebot klingt sehr verlockend mit 300 für beide und käme mir entgegen insofern als dass ich verstanden habe, ein hochwertiger VV ist nicht zu vernachlässigen und kostet dementsprechend. Noch eine kleine Frage zu den SLR 190: Wie lange gilt dein Angebot bzw. wie viel Gedenkzeit habe ich?

Zu Haiopai: Vielen Dank für den Hinweis zum Harman Kardon, es ist genau was ich gesucht hatte, eine Komi aus VV und AV
Wie ist es mit den Wattzahlen: 120W erscheint mir viel aus Sicht eines VV zu dem Preis. Sind es reelle 120 oder wie Daniel (der High Fidelity Freak ) sagte :

AV-Receiver bieten höhere Wattzahlen, weil von der breiten Masse mehr Watt als mehr Klang aufgefasst wird.
Die AVs können diese Leistung vielleicht auch eine sehr kurze Zeit bringen, brechen dann aber ein.
Ein guter Vollverstärker bleibt da halbwegs stabil. Und ist eben auf 2 Kanäle ausgelegt, heisst zum gleichen Preis z. B. eine bessere Vorstufe.

Nun bin ich hin und her gerissen: ASW für 500 € beide + Harman Kardon für 350 € = 850 €
oder die SLR 190 von Aphorism für 300 € + der Pioneer A-209-R (z.B.) für 150 € 0 450 €
Chrisnino
Stammgast
#35 erstellt: 24. Okt 2009, 20:53

MarcoSono schrieb:

Nun bin ich hin und her gerissen: ASW für 500 € beide + Harman Kardon für 350 € = 850 €
oder die SLR 190 von Aphorism für 300 € + der Pioneer A-209-R (z.B.) für 150 € 0 450 €



Nach meiner Meinung solltest Du Deine Priorität ganz klar auf die lS legen.
Höre Dir doch erstmal die ASW zu Probe an und entscheide dann weiter.
Vielleicht musst Du ja weitersuchen
Haiopai
Inventar
#36 erstellt: 24. Okt 2009, 21:05

MarcoSono schrieb:


Zu Haiopai: Vielen Dank für den Hinweis zum Harman Kardon, es ist genau was ich gesucht hatte, eine Komi aus VV und AV
Wie ist es mit den Wattzahlen: 120W erscheint mir viel aus Sicht eines VV zu dem Preis. Sind es reelle 120 oder wie Daniel (der High Fidelity Freak ) sagte :

AV-Receiver bieten höhere Wattzahlen, weil von der breiten Masse mehr Watt als mehr Klang aufgefasst wird.
Die AVs können diese Leistung vielleicht auch eine sehr kurze Zeit bringen, brechen dann aber ein.
Ein guter Vollverstärker bleibt da halbwegs stabil. Und ist eben auf 2 Kanäle ausgelegt, heisst zum gleichen Preis z. B. eine bessere Vorstufe.

Nun bin ich hin und her gerissen: ASW für 500 € beide + Harman Kardon für 350 € = 850 €
oder die SLR 190 von Aphorism für 300 € + der Pioneer A-209-R (z.B.) für 150 € 0 450 €


Der Harman ist ein feines Teil , auch wenn ich nicht unbedingt Fan dieser Marke bin (reine Geschmackssache) .
Er tut genau das was ein Verstärker soll , stabil verstärken , zur Not auch bis 2 Ohm runter , sprich an sehr kritischen Lautsprechern .

Über Klang lasse ich mich bei Verstärkern nicht aus , weil das meiste bewiesener Maßen Einbildung ist , ich teile auch nicht die Ansicht , das ein AVR schlechter bei Stereo klingt als ein reiner Stereo Verstärker , noch das diese Teile schneller von der Leistung her zusammenklappen .

Wenn du blind testen würdest , dann tätest du mit 99 prozentiger Sicherheit an den gleichen Lautsprechern keinerlei Unterschiede zwischen dem vorgeschlagenen Pioneer , dem Harman oder einem beliebigen Marken AVR feststellen .

Wenn du hier im Forum mal mit dem Begriff "Wiener Blindtest " suchst , kannst du nachlesen , das genau solche Versuche seriös durchgeführt wurden und noch nicht einmal mehrere tausend Euro Preisunterschied zu zuverlässig nachhaltbaren klanglichen Unterschieden geführt haben .

Das mag ernüchternd sein ,ist aber Fakt .
Die Unterschiede , welche wirklich nachhaltbar sind ergeben sich immer da , wo das Signal seine Form wechselt .
In deinem Falle im Moment der Wandlung vom digitalen ins analoge Signal und bei den Lautsprechern wenn vom elektrischen Signal in Schall gewandelt wird .

Ob du unter diesen Umständen bereit bist 850 Euro zu investieren musst du wissen , nur eine kleine Anmerkung dazu , du hast dir sehr gute Lautsprecher angehört und das prägt .
Es ist schwer sich dann mit einem niedrigeren Niveau abzufinden ,von daher täte ich dir raten das Geld zumindest testweise auszugeben und dir die Kombi zu Hause anzuhören .
Sollte dir das Geld dann zu schade gewesen sein ,kannst du beides wieder zurück schicken .

Gruß Haiopai
Aphorism
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 24. Okt 2009, 21:05
Naja, wer zuerst sagt, er nimmt sie kriegt sie.
Aber unter Studentin ist man ja solidarisch
Schlaf erstmal drüber, hilf bei mir immer.
Morgen bist du bestimmt schlauer.

N guter anderer Verstärker wär noch der Cambridge Azur 640. Der ist ziemlich geil.
Derzeit für 400 zu haben.
Aber ich kenne den HK nicht. Will da auch nicht drüber urteilen nur weils HK ist....


[Beitrag von Aphorism am 24. Okt 2009, 21:07 bearbeitet]
High_Fidelity_Freak
Inventar
#38 erstellt: 24. Okt 2009, 21:37

Haiopai schrieb:
Über Klang lasse ich mich bei Verstärkern nicht aus , weil das meiste bewiesener Maßen Einbildung ist , ich teile auch nicht die Ansicht , das ein AVR schlechter bei Stereo klingt als ein reiner Stereo Verstärker , noch das diese Teile schneller von der Leistung her zusammenklappen .

Wenn du blind testen würdest , dann tätest du mit 99 prozentiger Sicherheit an den gleichen Lautsprechern keinerlei Unterschiede zwischen dem vorgeschlagenen Pioneer , dem Harman oder einem beliebigen Marken AVR feststellen .



Dann baut Cambridge aber absolut lausige Verstärker.
Hab den 640A V2 gehört an meinen jetzigen Lautsprechern.
Bass war praktisch nicht vorhanden, Höhen und Mitten relativ normal, aber teilweise etwas scharf.
Als ich sie an den Harman anschloss war deutlich mehr Bass vorhanden. Ebenfalls waren die Höhen nicht mehr scharf.
Irgendwie ist der Klang einfach runder.
Schwer zu beschreiben

Ich weiss, dass der Cambridge ein recht preiswerter Amp ist für heutige Verhältnisse. Aber solch extreme Unterschiede? (im Vergleich zu dem gezahlten Preis für den HK)

Hab auch einen aktuellen NAD gehört. Kann jetzt nicht mehr schwören, welcher es war. Glaube aber es war ein 355.
Da war zwar ein bisschen mehr Bass da und die Höhen waren nicht ganz so scharf wie beim Harman, aber trotzdem nicht so schön wie bei meinem. Und der NAD sah recht imposant aus, auch von der Anfassqualität her.

Egal, glaube ja auch nicht an Kabelklang und Co. Aber das sind die von mir erlebten Unterschiede.
In diesem Fall hier sollte aber auf jeden Fall das meiste Geld auf die Lautsprecher gelegt werden. Ca. 60-70% würde ich sagen.
Der Rest sollte dann am besten in einen gebrauchten Amp fließen, da ist einfach das P/L-Verhältnis besser.
MfG,

Daniel


[Beitrag von High_Fidelity_Freak am 24. Okt 2009, 21:38 bearbeitet]
MarcoSono
Stammgast
#39 erstellt: 24. Okt 2009, 22:03
Hi,

ich danke euch allen für die Anregungen

Zu Haiopai: das was du ansprichst mit dem Blindtest ist interessant und spricht genau mein Problem an.
Ich habe ein Budget und will für das Geld verhältnismäßig "das Beste" (für mich). Heisst will nicht weil da steht "in Harman Kardon Qualität" gleich einen Preisprämium darauf zahlen müssen, gerade wenn Pioneer es auch macht (vor allem Pioneer ist eine gute Marke!)
Der Tipp mit deinem genannten Harman Kardon ist dennoch interessant wegen dem digitalen Anschluss.
In welchem Verhältnis würdest du dein Budget aufteilen zwischen Receiver und Lautsprecher? Bei 600 € z.B. 1/3 Receiver (200€) und für Lautsprecher 2/3 (400€)?
Sollte ich unter dem Strich einen AV (wegen Digitalanschluss) oder VV (damit eventuell besssere Ausbeute)?
Vielleicht muss ich meine Ansprüche runter schraube wenn ich als Referenz immer die probegehörten Lautsprecher nehme...

Zu Daniel: jetzt haben wir uns überschnitten bzgl. der Aufteilung des Budgets. Danke für den Hinweis 60-70% auf Lautsprecher
Cambridge kannte ich nur von den PC Lautprechern (Theatre). 400 € für einen Verstärker ist mir persönlich zu viel. Der Harman Kardon HK 3490 wäre da mit 350 € schon am Limit (da er Qualitäten eines VVs als AV anbietet würde ich vielleicht sogar zum Kauf neigen ) Würdest du Harman Kardon empfehlen?
Kennst du nicht andere VV (oder eventuell AV) die höchstens 250 € kosten vorschlagen und für Lautsprecher wie ASW, Klipsch oder Elac geeignet wären?

danke, ihr hilft mir sehr
High_Fidelity_Freak
Inventar
#40 erstellt: 25. Okt 2009, 00:02
Hi,
hab den 3490 noch nicht hören können.
Würde wirklich einen VV nehmen, ein AV hat einfach zuviel unnötige Ausstattung die du mit 2 Kanälen nie nutzen wirst.
Zum Cambridge Amp: Wär mir auch keine 400 Mücken wert

Bei deinem Budget von 700€ würde ich keine 350€ in der Verstärker investieren. Ist immerhin die Hälfte...
Würde ca. 200 - 250€ für einen gebrauchten Amp ansetzen.

Meine den HK 970 mal probegehört zu haben. Empfand ich als ganz gut für den Preis, wobei ich die neuen Harmänner nicht auseinanderhalten kann Schauen alle gleich aus

Der Pio hier sollte für das Geld auch in Ordnung sein, zumal noch von nem Händler:
LINK

Btw.: Ist das ein nachgebauter, gefälschter Yamaha?
Fälschung?

Der Denon hier macht auch nen guten Eindruck für den Preis, hab ich aber noch nie in Natura gesehen:
DENON
Mehr interessantes find ich bei Amazon nicht im angepeilten Preisbereich.
MfG,

Daniel
eddy08
Stammgast
#41 erstellt: 25. Okt 2009, 00:11
Schon mal über den marantz pm 4001 ose nachgedacht? Ein hammer gerät und ein super klang für den kleinen preis den gibts jetzt schon für 200 euro.

MarcoSono
Stammgast
#42 erstellt: 25. Okt 2009, 00:19
Hi Daniel,

dann bin ich ja erleichtert zu hören, dass du auch nicht bereit wärest für die Cambridge 400 € auszugeben

du scheinst mich verstanden zu haben und ich habe auch gedacht bis max. 250 € für einen VV.
Meinst du ich sollte beim Pioneer zugreifen für 155 + 11 Versand bei Amazon? Stimmt schon, dass man bei gebrauchten VV einiges an Geld spart
Denon finde ich teurer als Pioneer im Allgemeinen, sind sie deswegen auch besser? Bei Harman Kardon will ich nicht für die Marke drauf zahlen

danke für die Antwort zu später Uhrzeit.
MarcoSono
Stammgast
#43 erstellt: 25. Okt 2009, 00:25
Hallo eddy,

habe mir die technischen Daten zum Marantz angeschaut und musste feststellen, dass er lediglich 40W pro Kanal zu bieten hat
Ich meine wenn die Qualität denn auch stimmt, sicher warum nicht, aber bei Idealo über eine Google Suche erst ab 239 € zu bekommen (keine 200). Marantz erscheint mir auch als ziemlich teuer im Verhältnis zu anderen Anbietern wie Pioneer oder Onkyo. Ähnlich wie Denon stufe ich Marantz preislich ein

Trotzdem danke eddy.
eddy08
Stammgast
#44 erstellt: 25. Okt 2009, 01:01
Keine angst die 40 Watt reichen, besonders an den Klipsch ist das schon viel zu viel

Außerdem ist das an 8 ohm, den marantz gibt es nur bei Schluderbacher so günstig deswegen ja auch ein unschlagbares angebot

Chrisnino
Stammgast
#45 erstellt: 25. Okt 2009, 10:31
Guten Morgen,

die Wattangaben sind nach meiner Meinung zu vernachlässigen.
Nicht umsonst haben insbesondere Röhrenverstärker öfters nur 2x 15Watt oder so

Ich meine mal gelesen zu haben, dass für gehobene Lautstärke
(keine Discobeschallung ) 2-3 Watt reichen bin mir da aber nicht ganz sicher
Haiopai
Inventar
#46 erstellt: 25. Okt 2009, 11:28

MarcoSono schrieb:

Zu Haiopai: das was du ansprichst mit dem Blindtest ist interessant und spricht genau mein Problem an.
Ich habe ein Budget und will für das Geld verhältnismäßig "das Beste" (für mich). Heisst will nicht weil da steht "in Harman Kardon Qualität" gleich einen Preisprämium darauf zahlen müssen, gerade wenn Pioneer es auch macht (vor allem Pioneer ist eine gute Marke!)
Der Tipp mit deinem genannten Harman Kardon ist dennoch interessant wegen dem digitalen Anschluss.
In welchem Verhältnis würdest du dein Budget aufteilen zwischen Receiver und Lautsprecher? Bei 600 € z.B. 1/3 Receiver (200€) und für Lautsprecher 2/3 (400€)?
Sollte ich unter dem Strich einen AV (wegen Digitalanschluss) oder VV (damit eventuell besssere Ausbeute)?
Vielleicht muss ich meine Ansprüche runter schraube wenn ich als Referenz immer die probegehörten Lautsprecher nehme...



danke, ihr hilft mir sehr :)


Genau deswegen unterhalte ich mich auch nicht über klangliche Unterschiede , Namen sind Schall und Rauch , die Hersteller kochen alle nur mit Wasser .

Wo unterschiedliche Preise zu rechtfertigen sind , das ist in Punkto Verarbeitung ,Ausstattung und Preis/Leistungsverhältnis .

Der kleine Pio ist der billigste zusammen mit dem kleinen Sony Verstärker (TA-FE370 ) am Markt und beide sind auch ziemlich billig verarbeitet .
Gehäusefront Plastik ebenso wie alle Bedienelemente , ob dir das wichtig ist musst du wissen ,ich für meinen Teil mag mit so etwas nicht hantieren , zumal man es auch ziemlich deutlich sieht .

Der von Eddy vorgeschlagene Marantz und der Harman sind da ein etwas anderes Kaliber ,zumindest die Fronten sind ganz oder teilweise aus Alu .
In dieser Hinsicht kommt auch der kleine Denon ins Spiel .

Hier mal zu sehen (PMA 500 ae)

Passt auch in dein Preisschema und ist gemessen an diesem ziemlich hochwertig verarbeitet .
Ist übrigens nahezu baugleich mit dem hier schon vorgeschlagenem 510 , dieser ist nur das Nachfolgemodell , wobei die Unterschiede nicht der Rede wert sind .

Beim Preis/Leistungsverhältnis gemessen am ursprünglichem Neupreis liegt der Harman vorne , weil er mal mit 500 Euro Listenpreis auf den Markt kam , er hat die beste Ausstattung und ist mit Abstand der kräftigste und stabilste Verstärker .
Wichtig kann das werden bei Lautsprechern , welche in der Impedanz recht weit runter gehen .
Elac schöpft die erlaubten Toleranzen einer 4 Ohm Box mit angegebenen Werten von 3-3,5 Ohm(je nach Modell) voll aus und kann dadurch kleine Verstärker bei höheren Pegeln durchaus in Schwierigkeiten bringen .
Die ASW und auch die von Eddy vorgeschlagenen Klipsch sind da genügsamer .

Das ist dann auch eine Situation wo Verstärker Klang durchaus vorkommen kann , da der Klirrfaktor der Geräte zur Leistungsgrenze hin stark ansteigt , was sich dann in meist leicht verzerrter und unsauberer Hochtonwiedergabe äußert und im Extremfall die Hochtöner zerstören kann .
Kommt aber meist nur bei Pegeln weit oberhalb normaler Zimmerlautstärke vor .

Was deine Frage nach der Budget Aufteilung geht , da gibt es keine festgelegten Grenzen , wobei deine Aufteilung die du da nennst schon nicht falsch ist , wenn man denn für alles den Listenpreis zahlen müsste .
In der Praxis kann sich das aber durch Schnäppchen gewaltig verschieben .

Nimm als Beispiel mal das was bei mir derzeit im Stereo Betrieb läuft(Ist auch im Profil von mir zu sehen) .

Verstärker: Denon AVC-A1 (Urspr. Listenpreis 5600 DM ergo ca.2800 Euro)

Lautsprecher: Seas MS Konsens II ( Bausätze die sich fertig aufgebaut in dem Gehäuse ,wo ich sie bekommen habe bei ca.750 Euro St. einpendeln ).

In der Praxis hab ich die Lautsprecher dank nicht vorhandener Beschreibung für 42,35 Euro ersteigert und den Verstärker defekt für 89 Euro , dazu kam 300 Euro Reparatur direkt bei Denon .
Du merkst , die Budget Aufteilung kann durchaus auch anders laufen

Gruß Haiopai
-Robin-
Inventar
#47 erstellt: 25. Okt 2009, 12:15

MarcoSono schrieb:
Hi,

erstmal danke für eure interessanten Empfehlungen

...

Zu Robin: Die Klipsch RF 52 hatte ich auch im Visier, kann mir aber kein Urteil bilden, da ich noch nie angehört habe. Wie klingt denn so Klipsch? Bei Klipsch fällt mir bei den technischen Daten die hohe Empfindlichkeit nit 96 dB auf
Wo du recht hast Robin ist mein Budget. Es muss immer im Auge behalten werden und 30 € mehr wäre nicht di Welt (obwohl die Gefahr besteht, wenn 215 dann 250 usw.)

... :)



Hallo,

also ich selbst habe die Klipsch RF 62 und bin hellauf begeistert von den Lautsprechern. Auf Grund des Hohen Wirkungsgrades muss dein Verstärker oder Receiver auch nicht viel Leitung bringen um es mal krachen zu lassen.

Aber dennoch solltest du mal Versuchen, Klipsch probezuhören, da nicht jedem das Horn gefällt.
In den Höhen zu spitz oder was ich da alles gelesen habe.

Ich bin zum Probehören extra nach Köln (knapp 50km) gefahren, um mir die Klipsch RF 62 mal anhören und ggf. direkt mitnehmen zu können.
Diese machen übrigens auch genug Druck in meinem knapp 20m², wodurch ich mir erstmal den Subwoofer sparen konnte.

Diese werden übrigens bei mir von einem Marantz befeuert und selbst mein Vater (der eine alter Technics Anlage besitzt) kommt gerne zum Musik hören in mein Zimmer, weil der Klang einfach klarer ist...
MarcoSono
Stammgast
#48 erstellt: 25. Okt 2009, 15:30
Hi,

Zu eddy und Chrisnino: wie es aussieht sollte ich nicht so sehr auf die Wattangaben pro Kanal bei den Receivern fixieren, da diese in der Regel immer ausreichen. Auch habe ich verstanden, lieber über Cinch von der Soundkarte an den Receiver als über optischem Digitalanschluss. Vielen Dank

Zu Haiopai: der Denon PMA 500 ae gefällt mir sehr gut von der Optik und der Preis ist auch sehr interessant mit 200 €. Wie stufst du den Marantz PM 4001 daneben ein? Bin immer noch nicht vom Harman Kardon HK 3490 weggekommen... was meinst du?
Bei HIFI Leipzig gibt es den Denon auch für 169 € und noch weitere gebrauchte Verstärker . Kennst du denn diesen Händler? Kann man da beruhigt kaufen?
Du hast mich in gewisser Weise überzeugt eventuell auf gebrauchte Ware zurückzugreiffen um zum gleichen Preis höherwertigere Geräte (VV) zu erhalten, nur sollten keine optischen Defekte vorliegen

Zu Robin:
da du den Horn beim Klipsch ansprichst habe ich tatsächlich die Befürchtung, dass der Hochtonbereich zu dominant wirkt, aber letztendlich kann ich es schlecht beurteilen da ich diese noch nicht gehört habe.

Bestellen von Lautsprechern ohne Probehören tue ich nicht, da habt ihr alle auf jeden Fall recht. Aber zum Filtern der breiten Auswahl ist es hilfreich auf eure Erfahrungswerte zurückzugreifen, von daher danke
Bei Verstärkern kann man sich vielleicht auf die technischen Daten verlassen, sich durch die Optik beeinflussen lassen und hoffen, oder?
eddy08
Stammgast
#49 erstellt: 25. Okt 2009, 15:38
Also ich würd mir um den Verstärker nicht so nen Kopf machen in dem Preisbereich sind die unterschiede so gering...

Da klingt der eine halt etwas Wärmer und der andere leicht kühler. Das hört man aber kaum.

Ich z.B. werde einen alten Kenwood ka 8100 aus dem Jahr 1977 an meine Klipsch rf 82 anschließen

Der wird sicher auch nicht schlechter klingen als die neuen Verstärker.

Eigentlich kannst du einfach den verstärker nehmen der dir gefällt zwischen Denon und Marantz wird es auch keine großen unterschiede in der Qualität geben.

MarcoSono
Stammgast
#50 erstellt: 25. Okt 2009, 15:51
Hi eddy,

ok, wenn letztendlich der VV das geringste Übel ist bzw. in meiner Preisspanne keine spürbaren Unterschiede bei der Wiedergabe sind, bewege ich mich auf sicherem Boden. Danke

Dafür muss ich mir umso mehr Gedanken bei der Lautsprecherwahl machen und hilft wohl nur Probehören

Werde mich nun umgucken müssen wo ich in meiner Umgebung spezialisierte Hifi-Fachgeschäfte habe bei denen ich Probehören kann und so meine Erfahrungswerte und Vergleichswerte erweitern kann.

Elac hatte mich sehr beeindruckt durch die Klarheit... dafür Magnat weniger wegen dem "brummen".

Eine Frage: Was hälst du (oder andere) vom Teufel Ultima 60 wobei mir bewusst ist, dass Teufel eher für Homecinema und Surround Sound als für Stereo geeignet ist

Ich habe seitdem ihr mir hilft einiges begriffen insbesondere, dass für einen Musikgenuss (Stand-)Lautsprecher in Kombination mit einem VV besser geeignet sind als jetzt "Brüllwürfel" (etwa von Teufel) und im Sub integrierter Decoder wie ich ursprünglich mal wollte

Ein Fortschritt für mich...
eddy08
Stammgast
#51 erstellt: 25. Okt 2009, 16:01
ja schonmal gut das du begriffen hast das solche pc systeme nicht auf dauer glücklich machen können

Ich habe mal bei einem Freund Teufel standlautsprecher hören dürfen weiß die bezeichnung leider nicht mehr, aufjedenfall klangen sie dünn und als ob der sound aus zwei kleinen boxen kommen würde also keine konkurrenz zu Klipsch.

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