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Aktivlautsprecher (Stereo) bis 1000€

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Autor
Beitrag
Xxtest83
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Jan 2010, 05:54
Hallo,

ich besitze bislang die Wharfedale Diamond 8.2A Pro und würde gerne klanglich höherwertige aktive Lautsprecher bis zu 1000€ kaufen. Hat jemand Empfehlungen?

Grüße,
Stefan
Erik030474
Inventar
#2 erstellt: 06. Jan 2010, 08:47
Vielleicht hilft dir das ja weiter:

http://www.hifi-foru...m_id=32&thread=34891

EMES Quartz
Dynaudio BM5A
ADAM A7

Wären meine Favoriten.
Xxtest83
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Jan 2010, 14:05
Vielen Dank für den Link, war sehr aufschlussreich.

Und ich dachte, ich könnte von dem damaligen Plan, ein Paar K+H o300 zu erwerben noch abrücken, aber wie mir nun wieder bestätigt wurde, kommen die günstigeren Kandidaten nicht ran. Bedeutet dann zwar ein Aufstocken des ursprünglichen Budgets, aber andererseits sollte ich dann viele Jahre keine Upgraditis mehr haben, oder!?

Viele Grüße,
Stefan


[Beitrag von Xxtest83 am 06. Jan 2010, 14:16 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#4 erstellt: 06. Jan 2010, 14:17
Vermutlich dürfte man mit der K+H O 300 in die Nähe von "angekommen" kommen.

Ich zumindest, dazu ein Benchmark DAC PRE und ich hätte bis 2054 Ruhe.

Hör dir aber auch mal die EMES black an oder auch die JBL 4326, im Paket mit Messmikro und Software für ca. 1000 € zu haben. Die automatische Raumanpassung soll phänomenal sein.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 06. Jan 2010, 14:27

Erik030474 schrieb:

..... oder auch die JBL 4326, im Paket mit Messmikro und Software für ca. 1000 € zu haben. Die automatische Raumanpassung soll phänomenal sein.


Mach bei der JBL am Ende eine 28 draus und nicht nur die Raumanpassung ist phänomenal!
Die JBL ist klanglich top, allerdings ist die Optik für ein Wohnzimmer gewöhnungsbedürftig!

Saludos
Glenn
Erik030474
Inventar
#6 erstellt: 06. Jan 2010, 14:33

GlennFresh schrieb:

Erik030474 schrieb:

..... oder auch die JBL 4326, im Paket mit Messmikro und Software für ca. 1000 € zu haben. Die automatische Raumanpassung soll phänomenal sein.


Mach bei der JBL am Ende eine 28 draus und nicht nur die Raumanpassung ist phänomenal!
Die JBL ist klanglich top, allerdings ist die Optik für ein Wohnzimmer gewöhnungsbedürftig!

Saludos
Glenn


Da ich unterhalb der proklamierten 1.000 € bleiben wollte, wäre die 26 passend ... es ist aber anzunehmen, dass die 28 noch besser ist. Und wenn das Budget bis zur K+H O 300 ohnehin offen ist, dann ist der Thread ja schon fast beendet ...
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 06. Jan 2010, 14:36

Erik030474 schrieb:

Da ich unterhalb der proklamierten 1.000 € bleiben wollte, wäre die 26 passend ... es ist aber anzunehmen, dass die 28 noch besser ist. Und wenn das Budget bis zur K+H O 300 ohnehin offen ist, dann ist der Thread ja schon fast beendet ...


Die K+H konnte ich im Vergleich mit den JBL noch nicht hören, daher kann ich kein Statement abgeben.
Aber der persönliche Geschmack geht oft andere Wege und nicht immer ist der teurere Lsp. auch der Bessere!

Erik030474
Inventar
#8 erstellt: 06. Jan 2010, 14:39
Daher mein obiges:


Erik030474 schrieb:
Ich zumindest, dazu ein Benchmark DAC PRE und ich hätte bis 2054 Ruhe.
Hüb'
Inventar
#9 erstellt: 06. Jan 2010, 14:42

Xxtest83 schrieb:
Vielen Dank für den Link, war sehr aufschlussreich.

Und ich dachte, ich könnte von dem damaligen Plan, ein Paar K+H o300 zu erwerben noch abrücken, aber wie mir nun wieder bestätigt wurde, kommen die günstigeren Kandidaten nicht ran. Bedeutet dann zwar ein Aufstocken des ursprünglichen Budgets, aber andererseits sollte ich dann viele Jahre keine Upgraditis mehr haben, oder!?

Viele Grüße,
Stefan

Ich kann Deinen Plan nur unterstützen.

Grüße
Frank
Xxtest83
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 06. Jan 2010, 15:33
Danke für die moralische Unterstützung :).
Drei Fragen hätte ich noch:

Die Lautsprecher würden an einem Benchmark DAC (HDR) zum Einsatz kommen. Da ich aber die Lautstärkeregelung nicht mag (L/R-Unausgeglichenheit bei bestimmten Poti-Stellungen), würde ich einen SPL Volume 2 zwischenschalten. Gäbe es dabei Probleme, z.B. mit der erreichbaren Lautstärke, oder klangliche Einbußen?

Reicht für diesen Einsatzzweck die nicht-digitale Version aus, die pro Box immerhin 300 Euro weniger zu Buche schlägt?

Falls ich mich irgendwann für den passenden Sub (o800) entscheiden würde, kann ich diesen dann direkt integrieren ohne zusätzliche Geräte erwerben zu müssen? Ich habe etwas Probleme mir vorzustellen, wie man diesen anschließt. Auf der K+H website konnte ich mir die Rückseite ansehen und ich vermute mal, dass man die L/R XLR Ausgänge des DAC bzw. des Volume 2 zunächst in den Sub leitet und von dort aus an die L/R Lautsprecher geht. Stimmt das?

Viele Grüße,
Stefan
Hüb'
Inventar
#11 erstellt: 06. Jan 2010, 15:36
Hi,

zu Deinen Fragen:

1) meiner Einschätzung nach nicht, nein. Beides sehr gute Geräte
2) ja
3) ja
4) richtig getippt

Grüße
Frank
Hüb'
Inventar
#12 erstellt: 06. Jan 2010, 15:38
Vielleicht ebenfalls von Interesse :):
http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-10998.html
Erik030474
Inventar
#13 erstellt: 06. Jan 2010, 15:42

Xxtest83 schrieb:
... Benchmark DAC (HDR) zum Einsatz kommen. Da ich aber die Lautstärkeregelung nicht mag (L/R-Unausgeglichenheit bei bestimmten Poti-Stellungen) ...


Das wundert mich allerdings.

Ich konnte selbiges beim Probehören (allerdings an einer deutlich schwächeren Dynaudio Focus 110 A) nicht feststellen und bei einem Gerät für ca. 1500 € sollte das auch nicht vorkommen ... hast du den Benchmark schon?
Xxtest83
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 06. Jan 2010, 15:59
Danke für die Antworten! Den verlinkten Thread kenne ich schon

@Erik: Ja, ich habe das Gerät schon ein paar Monate und zu dem Effekt vor einiger Zeit etwas geschrieben.

Hier der Link:

...hm.. leider kann ich meine vergangenen Posts nicht mehr durchsehen.

Kurz: Ich habe den Effekt am Kopfhörergang zuerst festgestellt und ihn an den XLR Ausgängen an einem Lehmann BCL Pro (die Variante mit XLR Eingängen) bestätigen können, so dass der Kopfhörerausgang als Ursache wegfällt. Der Effekt ist verschwunden, wenn ich den Ausgang auf "Calibrated" eingestellt habe, wobei das Potentiometer umgangen wird.

Als ich in einem englischsprachigen Forum den Benchmark-Techniker persönlich darauf angesprochen habe meinte er, dass dies aufgrund den Beschaffenheiten der Lautstärkeregelung nicht ungewöhnlich sei, sich der Effekt allerdings kaum hörbar und erst recht nicht störbar bemerkbar machen solle. Ich kann bestätigen, dass der Effekt recht klein ist (bei ca. 10 Uhr Stellung 1,5db linkslastig, bei 14-15 Uhr Stellung 1db rechtslastig), dennoch hat er mich gerade am Kopfhörer sehr gestört.

Grüße,
Stefan
Erik030474
Inventar
#15 erstellt: 06. Jan 2010, 16:23

Xxtest83 schrieb:
Danke für die Antworten! Den verlinkten Thread kenne ich schon

@Erik: Ja, ich habe das Gerät schon ein paar Monate und zu dem Effekt vor einiger Zeit etwas geschrieben.

Hier der Link:

...hm.. leider kann ich meine vergangenen Posts nicht mehr durchsehen.


Meinst du diesen Thread:

http://www.hifi-foru...ad=9830&postID=22#22

Ich konnte nur mit dem deutlich günstigeren Beresford Caiman und an ADAM A5 ausgiebig zu Hause testen, also nicht ganz so hochwertig, aber den Effekt kenne ich nicht.

Rein theoretisch könnte der bei jedem Gerät auftauchen, ist mir bislang aber fremd.
RB79
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 06. Jan 2010, 20:52
Ich wage es, noch eben die ADAM SX-Serie zu erwähnen, auch wenn sich der Threadersteller anscheinend schon sozusagen für die O 300 entschieden hat.
Trotz Budget von 1000 Euro

Meines Erachtens ist die neue SX-Serie ein deutlicher Schritt nach vorn für ADAM.
Die S3X-V bspw. konnte mich bei meinen Hörsessions als Gesamtpaket mehr überzeugen als die O 300, aber das hängt natürlich sehr davon ab, wie man mit dem (X-)ART-Hochtöner (und der Optik der beiden Modelle ) zurechtkommt.
Zudem ist die S3X-V hier um einiges billiger als die O 300, aber das mag in D anders sein.

Falls Du also ADAM nicht grundsätzlich ausschliessen kannst, würde ich mir die Zeit nehmen und die S3X-V testen.
Xxtest83
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 07. Jan 2010, 03:02
Die 1000 Euro galten ja pro Lautsprecher, also nichtmal eine 100%-ige Budgetsteigerung :D.

Der von Dir vorgeschlagene Monitor kostet bei Thomann das gleiche wie die o300, ist etwas schwerer, deutlich voluminöser und hat größere Treiber. Außerdem wird er (wohl aufgrund seiner Dimensionierung) auch als Midfield-Monitor beworben, was besonders interessant ist.
Wenn ich mehr erfahren will, muss ich wohl den "Sound on Sound"-Artikel erwerben
http://www.soundonsound.com/sos/dec09/articles/adams3xv.htm

Das große Problem ist, dass ich in Bayern kein Geschäft kenne, das auch nur ein, geschweige denn beide Lautsprecherpaare zur Vorführung hat. Interessant sind diese Monitore aber auf jeden Fall. Danke für den Vorschlag!

Du hast angedeutet, beide Lautsprecher miteinander verglichen zu haben. Könntest Du das bitte etwas ausführen?


Edit: Habe eben diesen Link gefunden: http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-23298.html
Leider kann ich mit den vergleichenden Aussagen zwischen o300 und S3X-V nur wenig anfangen. Zumindest wurde mir dadurch der erste Schreck vor der Optik der ADAM genommen, denn auf Produktbildern gefällt mir die o300 deutlich besser, zumal ich keine Probleme mit horizontaler Aufstellung habe.

Edit2: Für den Fall, dass andere ebenso an diesem Vergleich interessiert sind, habe ich noch einen recht interessanten Link
http://www.gearslutz...3x-h-k-h-o-300d.html

Leider wird dort nur die H-Version und nicht die V-Version diskutiert und eine Vergleichsrezenssion beider Versionen konnte ich nirgendwo finden. Die H-Version ist jedenfalls um einiges teurer.
Ein Kommentar zur S3X-H von dem dortigen User "Ted" hat mich besonders neugierig gemacht:
"The best thing however, and where it counts most, is they play beautifully at very very low volumes too."

Grüße,
Stefan


[Beitrag von Xxtest83 am 07. Jan 2010, 06:05 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#18 erstellt: 07. Jan 2010, 06:01

Xxtest83 schrieb:
Das große Problem ist, dass ich in Bayern kein Geschäft kenne, das auch nur ein, geschweige denn beide Lautsprecherpaare zur Vorführung hat. Interessant sind diese Monitore aber auf jeden Fall. Danke für den Vorschlag!

www.hoerzone.de In München.
Auch hier im Forum unter gleichem Nick aktiv.
Kannst ihn ja mal anschreiben.

Grüße
Frank
Xxtest83
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 07. Jan 2010, 08:16
Danke für den Tipp, habe eben eine PM geschrieben :).

A new challenger has appeared: Geithain RL 906.
Zwar etwas kleiner als die bisherigen Überlegungen, aber die Wiedergabe soll laut Tabelle für eine Basisbreite von 1 bis 2,5 Meter optimiert sein.

Eine der größeren Schwestern der kleinen Geithain (ich glaube RL 940) hat bei vielen Leuten im Vergleich zur o300 besser abgeschnitten. Außerdem sagt man, dass die Geithains alle sehr ähnlich klingen, bis auf ihre größenbedingte Basswiedergabe, was nun zur Aufnahme in meine Auswahl geführt hat.

Das letzte was ich gebraucht hatte, war eine weitere Alternative..., ich fühle mich gerade ziemlich verloren! Vielleicht kann ja ein baldiges Treffen bei Hörzone etwas Aufschluss geben.

Grüße,
Stefan


[Beitrag von Xxtest83 am 07. Jan 2010, 08:17 bearbeitet]
RB79
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 09. Jan 2010, 20:35

Xxtest83 schrieb:
Außerdem wird er (wohl aufgrund seiner Dimensionierung) auch als Midfield-Monitor beworben, was besonders interessant ist.


Mein Hörabstand beträgt zwischen 2 und 2,5m. Ich konnte bei den Anbietern S3X-V sowie O 300 auch in diesem Abstand hören, was mir wichtig war, und beide LS haben für meinen Geschmack eine ausgezeichnete Figur gemacht.


Xxtest83 schrieb:
Du hast angedeutet, beide Lautsprecher miteinander verglichen zu haben. Könntest Du das bitte etwas ausführen?


Das könnte ich versuchen und allerlei blumige Beschreibungen verwenden, aber meine Eindrücke sind ja nicht relevant und von Dir nach der ersten Sekunde Hörprobe zurecht wieder vergessen
Ich wollte nur das Feld der möglichen Kandidaten erweitern, gerade auch weil ich früher gehörte ADAM (P-33 vor allem) nicht sehr überzeugend fand, im Gegensatz zur SX-Serie.

Kurz zusammengefasst: Ich halte beide LS für ausgezeichnet (ein perfekter Bass auch bei beiden, so wie ich mir das immer vorgestellt hatte), aber der X-ART-Hochtöner war für mich ausschlaggebend in diesem Vergleich.
Was mich weiter besonders beeindruckt hat, war die Tatsache, dass ich beide LS sehr lange intensiv und konzentriert hören konnte ohne zu ermüden. Das lag wohl kaum (nur) an meiner Tagesform.


Xxtest83 schrieb:
Leider wird dort nur die H-Version und nicht die V-Version diskutiert und eine Vergleichsrezenssion beider Versionen konnte ich nirgendwo finden.

Ich hatte das Glück, dass der ADAM-Anbieter von S-2X bis S-4X-V alle Modelle aufgebaut hatte. So konnte ich wortwörtlich stundenlang vergleichen. Der Sprung von S-2X auf S-3X-V schien, wohl wenig überraschend, gewaltig, aber der Unterschied zwischen S-3X-V und S-3X-H eher gering.
Natürlich kann diesbezüglich aber auch mein Wunsch eine Rolle gespielt haben, dass die einigermassen bezahlbare S3X-V mein neuer LS wird


Xxtest83 schrieb:
"The best thing however, and where it counts most, is they play beautifully at very very low volumes too."

Kann ich bestätigen und war für mich auch ein wichtiges Kriterium, da ich häufig leiser höre, als das vermutlich üblich ist.

Ich wünsche spannende Hörprobe! Und lass uns bei Gelegenheit wissen, wie Dir die Kandidaten gefallen haben.
o_OLLi
Inventar
#21 erstellt: 09. Jan 2010, 21:20

Danke für den Tipp, habe eben eine PM geschrieben .

A new challenger has appeared: Geithain RL 906.
Zwar etwas kleiner als die bisherigen Überlegungen, aber die Wiedergabe soll laut Tabelle für eine Basisbreite von 1 bis 2,5 Meter optimiert sein.

Eine der größeren Schwestern der kleinen Geithain (ich glaube RL 940) hat bei vielen Leuten im Vergleich zur o300 besser abgeschnitten. Außerdem sagt man, dass die Geithains alle sehr ähnlich klingen, bis auf ihre größenbedingte Basswiedergabe, was nun zur Aufnahme in meine Auswahl geführt hat.


Probehören kann man in jedem Fall, wobei ich nicht denke, dass die 906 da sehr viel entgegen zu setzen hat. Ich bin zwar selber ein Fan von Koaxiallautsprechern, aber ne 2 Wege mit einer 3 Wege Konstruktion zu vergleichen ist wie mit den Äpfeln und Birnen Auf den Hörbericht bin ich aber mehr als gespannt!
Heule
Inventar
#22 erstellt: 09. Jan 2010, 21:36
Auch ich bin an deinem Bericht interessiert. Vielleicht auch
mit Bildern!?
Gruß Oliver.
Hifi-Tom
Inventar
#23 erstellt: 09. Jan 2010, 21:42
Hallo Stefan,

der Tipp Adam anzuhören ist auf jeden Fall nicht verkehrt, die bauen sehr gute aktive Monitore.

http://www.adam-audio.com/de

Meines Wissens gibts in München 5 professionelle Adamshops, aber das können die Dir bei Adam sicherl. genau sagen.
Xxtest83
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 10. Jan 2010, 10:49
@RB79:

Konntest Du die Größe des "Sweet Spots" der K+H- und Adam-Lautsprecher vergleichen? Gerade der o300 sagt man anderorts eine schlechte vertikale Abstrahlung nach.

Ich weiß.. die blumigen Umschreibungen sind nur bedingt hilfreich, meistens aber sehr interessant! Ich würde mich freuen, wenn Du diesbezüglich die K+H o300 und die vertikale und horizontale Variante der ADAM S3X etwas vergleichen könntest. Meine Höreindrücke, die ich hoffentlich bald sammeln kann, werden wahrscheinlich auch wenig hilfreich sein - dennoch werden sie gefordert :). Vor allem was es mit dem x-Art Hochtöner auf sich hat, ist mir noch ein Rätsel.


Edit: Ich kann die Wharfedales nicht lange hören, bevor sie stressig werden. Bei Kopfhörern ist der Effekt momentan noch schlimmer. Dein Zusatz, dass beide (o300 und S3X) auch in einer längeren Hörsession nicht nerven, ist sehr beruhigend und etwas, dass ich unmöglich in einem Geschäft während meines Tagesausfluges nach München überprüfen kann.

Grüße,
Stefan


[Beitrag von Xxtest83 am 10. Jan 2010, 14:46 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#25 erstellt: 10. Jan 2010, 16:09
Hallo,

die Nicht-Nervigkeit bei längeren Hörsessions mit der O300 kann ich nur unterstützen und unterstreichen.

Grüße
Frank
Xxtest83
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 11. Jan 2010, 17:09
Habe heute nachmittag mal bei ME Geithain angerufen, um mich für die Auswahl eines Lautsprecherpaares für meinen Anwendungsbereich zu informieren (15-30qm, 1,5-2,5m Basisbreite). Mir wurde die noch recht neue RL 940 empfohlen, sie soll von 1,5-3m Basisbreite ihren Optimalbereich haben und für beide Raumgrößen gut geeignet sein.

Auf die Frage, wo ich mir in meiner Umgebung einen Eindruck von den Monitoren machen kann, wurde mir der Geithain-Leihservice nahegelegt, bei dem ich gegen Bezahlung der (versicherten) Versandkosten über eine Spedition und Verpackungsaufwand die Lautsprecher für 3-5 Tage in meinen Räumlichkeiten testen kann.

Klar, diese Lautsprecher übersteigen das Anfangsbudget deutlich, aber wenn es eine endgültige Lösung sein soll,... (mir ist keine bessere Ausrede eingefallen), dann darf es auch einmalig etwas mehr sein.

Ich konnte per Suche wie erwartet wenig zu diesem noch recht neuen Modell finden. Gibt es hier vielleicht schon ein paar Eindrücke oder gar Vergleiche?

Viele Grüße,
Stefan
Hifi-Tom
Inventar
#27 erstellt: 12. Jan 2010, 21:26
Sind auf jeden Fall eine interessante Option u. vergiß dabei die Adams nicht, velleicht kommst Du ja doch billiger zum Zug.
Xxtest83
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 22. Jan 2010, 04:02
Hallo,

leider weiß ich nicht, wie ich den Threadtitel im nachhinein editieren kann. Ich würde ihn nun "Suche Führung beim Irrweg durch den Lautsprechergarten" nennen. Mittlerweile beziehe ich auch passive Standlautsprecher plus Stereoverstärker mit XLR-Eingängen ein. XLR-Eingänge deshalb, weil ich den SPL Volume 2 am Benchmark DAC als Vorverstärker verwenden möchte. Das Budget, inklusive eventuellem Stereoverstärker, beträgt nun 6-7k €.

Kürzlich war ich in einem "Blöd-markt" in der Umgebung und habe mir bei der Gelegenheit gleich mal ein paar passive Standlautsprecher von 300 bis 2000 Euro (Stückpreis) von Magnat, Canton, Heco, JBL und Elac vorführen lassen. Ich kann mich nur an ein Modell erinnern: die JBL L 890, da sie mir von allen gezeigten am besten gefallen hat. Mir ist bewusst, dass dies auf Sounding zurückzuführen sein könnte und mittel- bis langfristig nicht das Richtige ist. Mit der teuren Magnat war allerdings laut dem Mitarbeiter der Verstärker überfordert, was sich in einem recht dünnen und drucklosen Klangbild geäußert hat.

Nach einem neuen Anhaltspunkt und weiterer Recherche im Internet wurde die Heco Celan 700 interessant, da sie im Allgemeinen für deutlich besser als die gehörte JBL im gleichen Preissegment gehalten wird. Also habe ich mir weitere Berichte über die neueren (besseren?) Celan XT und Vergleiche mit der Statement durchgelesen. Die Statement ist mir definitiv zu schwer und wohl ein "Overkill" für Raumgrößen von 15-30qm.

Letztlich bin ich in der Rangliste der "Audio" spazieren gegangen, welche mir von einem Bekannten als "seriöste unter den Unseriösen" empfohlen wurde. Dabei bin ich dann wieder, die Rangliste nach unten bis zu meinem Budget, bei Geithain gelandet - der ME 150. Weitere Recherchebemühungen führten u.a. zu Vergleichen mit der nuVero 14 (welche auch auf meiner Liste stand) und zusätzliche Höreindrucke der ME 25 bis ME 150.

Ich konnte nirgends vergleichende Höreindrücke zwischen den mittleren aktiven (RL 904/940) und den mittleren passiven (ME 110-150) finden. Interessant wäre dabei vor allem, wie sich das größere Volumen hörbar macht (bei geringerer Tieftongrenzfrequenz). Hat hier jemand entweder selbst Erfahrungen oder einen Tipp, wo ich suchen sollte? Da das Leihgeschäft der RL 940 noch aussteht, wäre es naheliegend, gleich die ME 150 mitliefern zu lassen. Dafür habe ich aber (noch) keinen würdigen Verstärker.

Zwischenzeitlich habe ich (wiederum nach einiger Recherche) sogar an B&W 805D gedacht und dann wieder ausgeschlossen, da ich sie nirgendwo Probe hören kann, was das Problem mit den meisten Top-Lautsprechern ist, und sie tonal recht eigen sein sollen.

Ich kenne keinen besseren Plan, als in jedes mittelmäßige Hifi-Geschäft in der Umgebung zu laufen, den Leihservice von Geithain in Anspruch zu nehmen, nächsten Monat bei der Hörzone vorbeizuschaun und Euch hier mit gestellten und nichtgestellten Fragen zu überhäufen.

Wenn man die Geduld hatte, bis hierhin noch mitzulesen, stellt man leicht fest, dass ich wahrhaftig auf einem Irrweg durch den Lautsprechergarten bin. Ich freue mich daher über jeden Tipp, der mich auf den rechten Pfad weist.

Viele Grüße,
Stefan


[Beitrag von Xxtest83 am 22. Jan 2010, 04:04 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#29 erstellt: 22. Jan 2010, 06:48

Zwischenzeitlich habe ich (wiederum nach einiger Recherche) sogar an B&W 805D gedacht und dann wieder ausgeschlossen, da ich sie nirgendwo Probe hören kann, was das Problem mit den meisten Top-Lautsprechern ist, und sie tonal recht eigen sein sollen.

Von diesem LS kann ich nur abraten.
Der Vorgänger konnte in keinster Weise bspw. mit einer O300 mithalten.

Grüße
Frank
M.Cremaster
Stammgast
#30 erstellt: 22. Jan 2010, 07:32
Haben Klein und Hummel nicht schon günstige Aktivmonitore im Programm? Adams wären möglicherweise ideal für Dich.

Oder ein Einstiegsmodell von Sonics, optisch etwas gewöhnungsbedürftig.. aber hat was!
Erik030474
Inventar
#31 erstellt: 22. Jan 2010, 08:54

Xxtest83 schrieb:
... 300 bis 2000 Euro (Stückpreis) von Magnat, Canton, Heco, JBL und Elac vorführen lassen.


Das ist natürlich wieder ein ganz breiter Bereich, den man gar nicht miteinander vergleichen kann. Aber wenn auch passive nicht ausgeschlossen werden, hier im Forum wurden auch HECO STATEMENTs angeboten. Habe die mal an einer Yamaha A/S 2000-Kombi gehört und war schon beeindruckt.

Ansonsten ist in deinem Preissegment auch ADAMs mit einem schicken (Echtholzfurnier oder Hochglanzlack) LS vertreten, die Compact MK III konnte ich aber noch nicht hören.

Ansehnlich ist auch die Semi-Aktive SONICS ARGENTA.
Hifi-Tom
Inventar
#32 erstellt: 22. Jan 2010, 15:13
Hallo Xxtest83,

da sich Dein Rahmen deutl. erweitert hat, kannst Du jetzt einfach Hörerfahrungen sammeln. Wenn einem wirkl. etwas sehr gut gefällt, dann bleibt man da auch ein wenig hängen bzw. zieht dies dann in die engere Wahl mit ein.


Von diesem LS kann ich nur abraten. Der Vorgänger konnte in keinster Weise bspw. mit einer O300 mithalten.


Auch wenn ich kein B&W Fan bin, die Lautsprecher müssen Dir gefallen, insofern zählt nur Dein eigener Höreindruck, Dein eigenes Hörempfinden. Es gibt auch viele, die mit dieser Marke glückl. werden u. mit anderen wiederum nicht.


[Beitrag von Hifi-Tom am 22. Jan 2010, 20:56 bearbeitet]
M.Cremaster
Stammgast
#33 erstellt: 23. Jan 2010, 06:04
Ich habe eine Frage.

Ich bin persönlich begeistert, was Aktivkomponenten angeht, mein Budget hingegen ist knapp.


Ich habe momentan ein Paar Canton Karat 795 und restliche Komponenten für den Surroundbetrieb. Aus finanziellen Gründenm müsste ich alles auflösen, wenn ich mir neue Speaker zulegen müsste.

Wo lioegen preislich eher günstige K+H Lautsprecher und welcheMöglichkeiten, an frischen, dynamischen Klang zu kommen bleiben mir sonst noch innerhalb des Budgets?

Ansonsten kann ich auch nur von den B&W ganz stark abraten. Dürten nicht in die Richtung gehen, die dich der Themanstelle nach den Hörerfahrungen mit den K+H vorgestellt hat.


Die Heco Celan 800 hatt eich mal und sie sofort zurückgegeben. Gesoundet ohne Ende. Preislich sind sie schon interessant, aber sehr im bass gesoundet und schlechte Räumlichkeit. Die Mitten sind aber samt und gefallen sehr gut.

Spielen die Statement denn sehr ander und zu welchem Kurs werden sie im Forum angeboten?

An den Themensteller: Wo kann man die Geithan denn günstig beziehen, mitunter die ME 150?





Viele Grüße
Xxtest83
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 23. Jan 2010, 18:19
Hallo Cremaster,

"Günstig" - im Sinne von Rabatte - gibt es meines Wissens nach bei Einzelabnahmen von MEG Lautsprechern nicht, da diese die (Händler-)Preise selbst festlegen und diesen recht strikt durchsetzen. Allerdings gibt es natürlich die Möglichkeit des Gebrauchtkaufes. Ein Paar 1 Jahre alter ME 150 wurde vor nicht allzu langer Zeit bei Claus Bücher unter "Gelegenheiten" für 3900 Euro verkauft.

Nun habe ich auch noch zwei Fragen:

Für welche Hörabstände ist die ME 150 ausgelegt? Selbst die offizielle Website schweigt sich zu diesem Thema aus.

Welche Stereoverstärker mit XLR-Eingängen (zwingend, da Benchmark DAC HDR + SPL Volume 2 vorgeschaltet würden) würdet ihr für die ME 150 bis maximal 2000€ empfehlen?

Viele Grüße,
Stefan


[Beitrag von Xxtest83 am 23. Jan 2010, 18:20 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 23. Jan 2010, 18:36
Hallo,

vllt kann ich noch helfen etwas Verwirrung zu stiften.


Zu den Aktiven Vorschlägen hätte ich noch die Backes& Mueller BM 2 anzuhängen,
wenns günstiger sein sollte die opt. abgespeckte Studioversion davon,
nämlich KS Digital ADM 30 genannt.

Müsste die Hoerzone normal auch haben

Einen VV mit XLR habe ich auch,
ohne zu wissen ob der hier passen könnte,
einen Jungson JA 88 D,
fast noch im Budget die "Kleine" Röhre Jungson V 88.

Als Sonics Fan lege ich dir noch die Sonics Allegra zum Probehören nahe,
ist natürlich eine Passive.

Gruss
Heule
Inventar
#36 erstellt: 23. Jan 2010, 18:41

Erik030474 schrieb:
Vermutlich dürfte man mit der K+H O 300 in die Nähe von "angekommen" kommen.

Ich zumindest, dazu ein Benchmark DAC PRE und ich hätte bis 2054 Ruhe.

Hör dir aber auch mal die EMES black an oder auch die JBL 4326, im Paket mit Messmikro und Software für ca. 1000 € zu haben. Die automatische Raumanpassung soll phänomenal sein.


Hast du sie jetzt alle gehört? Auch die 300er?
Gruß Oliver.
Xxtest83
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 23. Jan 2010, 18:43
Danke für den Vorschlag, auch die KSM Digital ADM ist eine Option, wenn ich sie tatsächlich mal probehören kann.

Was haltet ihr von dieser Endstufe für meinen vermeintlichen Einsatzzweck?
http://www.thomann.de/de/yamaha_p2500s_endstufe.htm

Ein Vollverstärker, wie Du ihn mir empfohlen hast, sollte in meinem Fall ja nicht nötig sein, da die Signaleingänge schon im DAC verarbeitet werden und lediglich verstärkert werden wollen. Oder habe ich da einen Denkfehler?

Grüße,
Stefan
Erik030474
Inventar
#38 erstellt: 23. Jan 2010, 18:47

Heule schrieb:

Erik030474 schrieb:
Vermutlich dürfte man mit der K+H O 300 in die Nähe von "angekommen" kommen.

Ich zumindest, dazu ein Benchmark DAC PRE und ich hätte bis 2054 Ruhe.

Hör dir aber auch mal die EMES black an oder auch die JBL 4326, im Paket mit Messmikro und Software für ca. 1000 € zu haben. Die automatische Raumanpassung soll phänomenal sein.


Hast du sie jetzt alle gehört? Auch die 300er?
Gruß Oliver.


Ja und wenn ich endlich jemanden für mein CASTLE-Surroundsystem finde, dann steht die bei mir im Wohnzimmer:)

Kennst du wen?
Erik030474
Inventar
#39 erstellt: 23. Jan 2010, 18:48

Xxtest83 schrieb:
Danke für den Vorschlag, auch die KSM Digital ADM ist eine Option, wenn ich sie tatsächlich mal probehören kann.

Was haltet ihr von dieser Endstufe für meinen vermeintlichen Einsatzzweck?
http://www.thomann.de/de/yamaha_p2500s_endstufe.htm

Ein Vollverstärker, wie Du ihn mir empfohlen hast, sollte in meinem Fall ja nicht nötig sein, da die Signaleingänge schon im DAC verarbeitet werden und lediglich verstärkert werden wollen. Oder habe ich da einen Denkfehler?

Grüße,
Stefan


Für welche Lautsprecher jetzt?
Xxtest83
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 23. Jan 2010, 18:53
Für die ME 150, wie gesagt, als Vorüberlegung um mich besser zwischen aktiv und passiv entscheiden zu können.
Heule
Inventar
#41 erstellt: 23. Jan 2010, 19:05

Erik030474 schrieb:

Heule schrieb:

Erik030474 schrieb:
Vermutlich dürfte man mit der K+H O 300 in die Nähe von "angekommen" kommen.

Ich zumindest, dazu ein Benchmark DAC PRE und ich hätte bis 2054 Ruhe.

Hör dir aber auch mal die EMES black an oder auch die JBL 4326, im Paket mit Messmikro und Software für ca. 1000 € zu haben. Die automatische Raumanpassung soll phänomenal sein.


Hast du sie jetzt alle gehört? Auch die 300er?
Gruß Oliver.


Ja und wenn ich endlich jemanden für mein CASTLE-Surroundsystem finde, dann steht die bei mir im Wohnzimmer:)

Kennst du wen?



Wie würdest du den Unterschied beschreiben? Kurzer Hörbericht zu den JBLs und was die 300er besser macht
(ist ja auch vom Preis eine ganz andere Hausnummer).
Gruß Oliver.
Hüb'
Inventar
#42 erstellt: 24. Jan 2010, 13:31

Xxtest83 schrieb:
Für die ME 150, wie gesagt, als Vorüberlegung um mich besser zwischen aktiv und passiv entscheiden zu können.

Die Yamaha-Endstufe passt schon. Sie ist wirklich gut.
Ich würde dennoch gleich zu einem Aktiv-LS raten.

Grüße
Frank
Xxtest83
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 24. Jan 2010, 14:34
Das Problem ist, dass es in meinem Budget wenige (wenn überhaupt) sehr gute aktive Standlautsprecher gibt. Irgendwas muss das zusätzliche Volumen eines Standlautsprechers im Vergleich zu einer Kompaktbox klanglich unterscheiden, auch wenn die Kompaktbox tiefer spielte. Und wenn es nur der Wegfall der Lautsprecherständer ist, würde mir das, sofern ich mich für die Yamaha-Endstufe entscheide, die RL 940 genauso viel kosten lassen wie die ME 150.


Grüße,
Stefan
Erik030474
Inventar
#44 erstellt: 24. Jan 2010, 16:14

Heule schrieb:

Erik030474 schrieb:

Heule schrieb:

Erik030474 schrieb:
Vermutlich dürfte man mit der K+H O 300 in die Nähe von "angekommen" kommen.

Ich zumindest, dazu ein Benchmark DAC PRE und ich hätte bis 2054 Ruhe.

Hör dir aber auch mal die EMES black an oder auch die JBL 4326, im Paket mit Messmikro und Software für ca. 1000 € zu haben. Die automatische Raumanpassung soll phänomenal sein.


Hast du sie jetzt alle gehört? Auch die 300er?
Gruß Oliver.


Ja und wenn ich endlich jemanden für mein CASTLE-Surroundsystem finde, dann steht die bei mir im Wohnzimmer:)

Kennst du wen?



Wie würdest du den Unterschied beschreiben? Kurzer Hörbericht zu den JBLs und was die 300er besser macht
(ist ja auch vom Preis eine ganz andere Hausnummer).
Gruß Oliver.


Eben drum, daher kann man sie auch nicht vergleichen. Ich habe die JBL vermutlich nächstes Wochenende zu Hause, dann gibt es zu denen einen Hörbericht.
Hifi-Tom
Inventar
#45 erstellt: 24. Jan 2010, 18:47

Welche Stereoverstärker mit XLR-Eingängen (zwingend, da Benchmark DAC HDR + SPL Volume 2 vorgeschaltet würden) würdet ihr für die ME 150 bis maximal 2000€ empfehlen?



Für die ME 150, wie gesagt, als Vorüberlegung um mich besser zwischen aktiv und passiv entscheiden zu können.


Hier würde ich auf jeden Fall auch den vollsymmetrischen C.E.C. Amp 5300R in Betracht ziehen.
Erik030474
Inventar
#46 erstellt: 24. Jan 2010, 19:11

Hüb' schrieb:

Xxtest83 schrieb:
Für die ME 150, wie gesagt, als Vorüberlegung um mich besser zwischen aktiv und passiv entscheiden zu können.

Die Yamaha-Endstufe passt schon. Sie ist wirklich gut.
Ich würde dennoch gleich zu einem Aktiv-LS raten.

Grüße
Frank
:prost


Wenn du schon die Wahl hast, dann geh den aktiven Weg. Mach nicht den gleichen "Fehler" wie ich ...
Xxtest83
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 24. Jan 2010, 19:56
Ich verstehe immer noch nicht, warum gute Endstufe (z.b. die Yamaha) + ME 150 schlechter sein soll als RL 940, bis auf eventuelle Konflikte mit Hörabstand und Raumgröße. Vielleicht kannst du mir das erklären, Erik. Irgendwas gutes muss das höhere Volumen doch bringen.

Einen Vollverstärker, wie von Hifi-Tom empfohlen, möchte ich mir nicht kaufen, da ich dann den Vorverstärker umsonst mit dazu kaufe.

Edit: Habe kurz recherchiert und festgestellt, dass eine Standbox für meine Räume (14 bis 28 qm) wohl doch schlechter als eine kompakte ist, da sie höhere Ansprüche an die Raumakustik stellt. Außerdem soll es keinen Nachteil per se für die Kompaktbox geben. Nun, dann bleibt ja nur noch die RL 940 übrig, jetzt fehlt nur noch ein Telefonat mit dem Geithain Service.


[Beitrag von Xxtest83 am 24. Jan 2010, 20:39 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#48 erstellt: 25. Jan 2010, 08:40

Xxtest83 schrieb:
Ich verstehe immer noch nicht, warum gute Endstufe (z.b. die Yamaha) + ME 150 schlechter sein soll als RL 940, bis auf eventuelle Konflikte mit Hörabstand und Raumgröße. Vielleicht kannst du mir das erklären, Erik. Irgendwas gutes muss das höhere Volumen doch bringen.

Ein passiver LS hat natürlich auch eine passive Frequenzqweiche, was ein (per se theoretischer und oftmals auch praktischer) Nachteil ist.

Auf 14 qm würde ich tatsächlich keine Standbox stellen wollen. Bei der doppelten Größe sieht das allerdings wieder anders aus.

Grüße
Frank
Erik030474
Inventar
#49 erstellt: 25. Jan 2010, 08:58

Xxtest83 schrieb:
Ich verstehe immer noch nicht, warum gute Endstufe (z.b. die Yamaha) + ME 150 schlechter sein soll als RL 940, bis auf eventuelle Konflikte mit Hörabstand und Raumgröße. Vielleicht kannst du mir das erklären, Erik. Irgendwas gutes muss das höhere Volumen doch bringen.


Also, die Lautsprecher sind zwar preislich auf einem Niveau, jedoch grundsätzlich verschieden, man kann jedoch folgendes anführen:

1. In der RL940 bilden Verstärker unf Frequenzweiche eine Einheit, es ist davon auszugehen, dass die Endverstärkung auf die verwendeten Chassis abgestimmt wurde, während die Yamaha-Endstufe sicher nicht schlecht ist, jedoch für den Massenmarkt entwickelt wurde.
2. Die Frequenzweiche der RL940 ist aktiv, d. h. jedes Chassis erhält nur die Signale, die es wiedergeben soll und jede Endstufe verstärkt nur dieses und nicht alles. Bei Passivlautsprechern ist das, salopp ausgedrückt, tagesformabhängig.
3. Einzig die Raumgröße könnte ein Problem darstellen, die RL940 hat weniger Membranfläche und der Bass könnte sich im Raum "verlieren" jedoch ist er im Gegensatz zur ME150 aktiv angetrieben. Wieder salopp ausgedrückt: 50 Watt eines Aktivlautsprechers sind 50 echte Watt ... es soll ja auch das ROTEL-Watt geben, ich kenne den Umrechnungsfaktor aber nicht
Das Basshören ist dann aber auch wieder Hörplatzabhängig, sitzt du in der Nähe düfte es gar nicht mal so auffallen, sitzt du weiter weg ist der Bass sachter. Wieder ein Vorteil der Aktiven, du kannst den Bass nach persönlichem Empfinden einpegeln, ähnlich erfolgt es auch mit den ATM/ABL-Dingern von Nubert. Die stellen eine Quasi-Teilaktivierung dar, habe selbst aber keine Erfahrung damit.
4. Eine Standbox ist einer Kompakten nicht unbedingt überlegen, durch das größere Volumen kann der Standlautsprecher in der Regel jedoch tiefer spielen, ein Vergleich zwischen Kompakt-aktiv und Stand-passiv ist aber genauso realistisch wie Filet-Chateau-Briand und Schnitzel "Wiener Art" (wobei die ME150 ein echtes "Wiener Schnitzel" ist!!!).

Vielleicht hat dir das ja ein wenig weitergeholfen.


[Beitrag von Erik030474 am 25. Jan 2010, 09:04 bearbeitet]
Xxtest83
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 01. Feb 2010, 22:03
Hallo Leute,

ich konnte nun eine knappe Woche die Adam S3X-V ausführlich in meinem 15qm und einem ~40 qm Zimmer testen.

Vorweg: Ich musste einmal mehr erleben, dass Klangbeschreibungen höchst subjektiv sind und auch nur ein kurzer Höreindruck tagelange Recherchen verwirft. Alles, was ich nun über diese Lautsprecher sage, trifft für mein Hörempfinden, in meinen Räumlichkeiten, für meinen Geschmack usw. zu und ist nicht repräsentativ für irgendjemanden von Euch. Dennoch möchte ich dem Forum etwas zurückgeben und meine Eindrücke schildern.

Ich werde nicht aufzählen, welche Songs ich gehört habe, denn meiner Meinung nach muss ein guter Lautsprecher mit allen Genres zurechtkommen. Nur soviel: Es umfasst einen Großteil des Spektrums an Musikrichtungen.

Das erste, was mir nach dem Auspacken aufgefallen war, ist der relativ große Unterschied zwischen befürchteter und tatsächlicher Optik. Sie sehen (für mich) deutlich dezenter und schöner aus, als ich das auf diversen Internetseiten sehen durfte. Allerdings sind das auch schon ordentliche Kaliber im Vergleich zu meinen Wharfedales 8.2a.

Nachdem alles angeschlossen und das erste Stück angespielt war, stellte sich ein "Wow"-Gefühl ein, was für ca. 15 Minuten beibehalten wurde. Allmählich wandelte sich dieses aber in ein "Zuviel des Guten ist ungesund". Sowohl der Hochtöner, als auch der Tiefton waren mir, abgesehen von den Raummoden bei bestimmten Bassfrequenzen, zu aufdringlich, zu nervig. Auch die Ortsanpassungsfilter und einiges an Umgestelle konnten diese Charakteristik nicht signifikant entschärfen.

Nach zwei weiteren Tagen mit Musik, Spiel und Film (mit diesen Boxen bräuchte ich keinen Subwoofer! Ich fühlte mich fast wie im Kino mit diesem 2.0 System) kamen sie in das größere Zimmer. Schon besser! Deutlich präzisere Bühnenabbildung und sauberer Bass. Doch auch hier konnte ich nach 15 Minuten gemäßigter, und später geringer Lautstärke, wegen Kopfschmerzen nicht mehr weiter hören. Selbst die Reduzierung des Hochton- und Tieftonfilters half dabei nicht. Vielleicht komme ich mit dem x-Art Hochtöner und dem impulsiven Tieftöner nicht zurecht?

Für meinen Geschmack ist das kein Mid- oder gar ein Nearfielder, sondern ein Lautsprecher für große Räume und große Hörabstände.

Die Auflösung entspricht fast meinem Sennheiser HD 800 und selbst bei sehr geringen Lautstärken vermisse ich nichts, was mir ja sehr wichtig war. Die Verarbeitung ist recht hochwertig, jedoch ist mir aufgefallen, dass bei der Umstellung des Gains in den Bereichen zwischen den diskreten 4db-Stufen der Gain auf 0 zurückgeht, was bei unsauberem oder langsamen Drehen stört. Außerdem hatte sie von Anfang an zwei leichte, recht unauffällige Materialfehler auf einer Seite im vorderen Bereich, was hinsichtlich der Verpackungsqualität kaum auf Transportschäden oder gar Selbstverschulden zurückzuführen sein kann. Eventuell ist sie bereits ein Rückläufer oder die Endkontrolle ist unzureichend.

Summa sumarum kann ich sagen, dass es sich wohl um einen exzellenten Lautsprecher handelt, der jedoch wegen seiner aggressiven und aufdringlichen Klangcharakteristik, sowohl im Hoch-, als auch im Tiefton, bei mir selbst bei geringen Lautstärken zu starkem Stress (ich reagiere sensibel auf mir unangenehme Audiosignale) und Kopfschmerzen führt und daher keinen Spaß macht.

Nachdem ich meine Wharfedale 8.2a wieder angeschlossen hatte, fühlte sich das wie Balsam für mein Trommelfell an. Leider ist sie viel dumpfer, löst deutlich schlechter auf und bildet viel flacher ab als die Adam, dafür ist sie nicht so aggressiv und für den kleinen Raum unkomplizierter.

Man könnte jetzt vermuten, ich wäre vom Detailreichtum und von der Abbildung erschlagen und müsste mich erst daran gewöhnen, was anfangs Stress bedeuten kann, aber das kann kaum der Fall sein, da ich meine HD 800 für noch etwas detaillierter und viel ausbalancierter halte; zudem spielen sie systembedingt direkter. Die Kopfhörer lösen den Stresseffekt lange nicht so stark aus. Sie sind zwar auch auf Dauer nervig, aber das liegt sicherlich am unnatürlichen Superstereoeffekt.

Ich bin schon gespannt, wie sich die RL 940 hier schlägt, die ich mir demnächst über den Leihservice von Geithain ins Haus hole. Sollte sie mir, bis auf eventuelle Probleme mit Raumakkustik, gefallen, überlege ich mir, eventuell doch auf die 922k zu sparen. Sie soll laut Geithain-Techniker trotz mehr Tiefgang (30Hz vs 40Hz bei der 940) aufgrund der nierenförmigen Abstrahlcharakteristik im Bassbereich unkomplizierter auch für kleinere Räume sein. Kann das stimmen!?


Viele Grüße,
Stefan


[Beitrag von Xxtest83 am 01. Feb 2010, 22:07 bearbeitet]
RB79
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 02. Feb 2010, 01:07

Xxtest83 schrieb:
Vorweg: Ich musste einmal mehr erleben, dass Klangbeschreibungen höchst subjektiv sind und auch nur ein kurzer Höreindruck tagelange Recherchen verwirft.


Das kann man wohl nur unterstreichen, entsprechend habe ich mich auch zurückgehalten mit letztendlich nichtssagenden Beschreibungen, wie sich die S3X-V bzw. -H oder die O 300 für mich anhört.


Xxtest83 schrieb:

Allmählich wandelte sich dieses aber in ein "Zuviel des Guten ist ungesund". Sowohl der Hochtöner, als auch der Tiefton waren mir, abgesehen von den Raummoden bei bestimmten Bassfrequenzen, zu aufdringlich, zu nervig.


Das geht vielen so mit ADAM, was den Hochtöner betrifft, insofern war die Empfehlung sicher heikel.
Ich würde sie trotzdem immer wieder geben, da die ganze SX-Serie meines Erachtens wirklich ausgezeichnet ist... wenn man denn den Hochtöner mag
Vielleicht hätte man vorher noch nach Erfahrungen mit Bändchen-Hochtönern fragen müssen, bspw. dem JET von ELAC.

Für mich war ADAM das Ende einer längeren Hochtöner-Irrfahrt, die mich über einige Umwege zu Bändchen-Hochtönern generell, Heil AMT und schliesslich dem (X-)ART-Hochtöner geführt hat.

Dass auch die HexaCone-Woofer den Leuten nervig erscheinen können, habe ich von meinem Anbieter für Studiokram neulich auch gehört. Das erstaunt mich schon ziemlich, würde ich doch eher präzis und "ehrlich" damit assoziieren. Aber da sind wir wieder beim Thema Klangbeschreibungen

Bei der O 300 dürftest Du diese störenden Elemente meines Erachtens kaum antreffen, aber weiterhin die gesuchte Auflösung und gute Eignung für nicht ganz so lautes Hören. Die O 300 wäre also weiterhin ein interessanter Kandidat, falls sie noch zur Diskussion steht.


Für meinen Geschmack ist das kein Mid- oder gar ein Nearfielder, sondern ein Lautsprecher für große Räume und große Hörabstände.


Das kann ich nicht nachvollziehen. Aber wenn der LS bei Dir Stress und sogar Kopfschmerzen auslöste, erübrigt sich die Diskussion des idealen Hörabstands sowieso.

Danke für den kompakten aber differenzierten Erfahrungsbericht, wir sind weiterhin gespannt, welcher LS das Rennen machen wird.
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