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Suche Amp mit warmer Stimmenwiedergabe

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Autor
Beitrag
hifijan
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Sep 2010, 15:00
Hallöchen,

vielleicht kann mir der eine oder andere einen Tipp aus seinem Erfahrungsschatz geben.
Bin auf der Suche nach einem Transistor-Vollverstärker mit warmem Timbre, vor allem im Stimmbereich. Leistung ist zweitrangig, an meinen wattgenügsamen Quadral Platinum Ultra 9 laufen auch Röhren prima (die kommen jedoch aus verschiedenen Gründen zur Zeit nicht in Frage!).
Habe bereits diverse Amps ausprobiert:
Von der Geschmeidigkeit im Stimm-/akustischen Instrumentenbereich (z.B. Holztöne) war der Marantz PM7200 im Class-A-Betrieb der beste, allerdings zeigte er eine dermaßen flache Bühnendarstellung, dass er wieder ausschied. Momentan läuft mein alter Schlafzimmer-Amp Harman Kardon HK610 und der hat tatsächlich sogar eine bessere Raumdarstellung als meine alte Vor-/Endkombi (NAD/Rotel), allerdings wünsche ich mir halt noch etwas mehr Standfestigkeit im Rythmusbereich und eine
größere Abbildung, von der Klangwärme ist der HK610 gar nicht mal schlecht im Gegensatz zum HK680, der wie ein Zombie ohne Gefühl einfach nur drauflosdrischt - obwohl er aus derselben Serie stammt.

So, nun etwas konkreter:
Gibt es einen Gebraucht-Amp (bis ca. 500,-/nicht älter als 20 Jahre), der eine warme/auch bei Sängerinnnen/akustischen Instrumenten runde Wiedergabe mit räumlich tiefer Bühnenstaffelung verbindet?
Bin durchaus zu Kompromissen bei Endleistung oder Bass-Qualität bereit - suche also praktisch einen impressionistisch und mit großem Strich malenden "Schönklinger", der ruhig etwas "mogeln" darf

Ich kenne klanglich praktisch jeden gängigen Saturn-/Media-Kandidaten aktueller Serien der letzten 2 Jahre - die fallen alle (!) raus.
Daher mein Blick zurück Richtung Oldies (so ein "fett" abgestimmter Amp wie der Marantz PM7200 ist offensichtlich Lichtjahre vom Geschmack heutiger Entwickler entfernt, obwohl der erst vor ca. 7 Jahren auf den Markt kam...)

Aber vielleicht gibt es ja noch irgendwelche "Geheimtipps" für unverbesserliche "Softies" wie mich. Erst vor ein paar Wochen kam ich übers Forum an meinen ebenso warm abgestimmten Sennheiser HD650 - ich liebe dessen deftige und sonoren Klangfarben!

Wie steht es z.B. mit älteren HK, Pioneers oder evtl. dem PM17?

Vielen Dank schonmal vorab für einen Tipp oder eigene Erfahrungen,
Alex
CarstenO
Inventar
#2 erstellt: 08. Sep 2010, 06:42

hifijan schrieb:
Gibt es einen Gebraucht-Amp (bis ca. 500,-/nicht älter als 20 Jahre), der eine warme/auch bei Sängerinnnen/akustischen Instrumenten runde Wiedergabe mit räumlich tiefer Bühnenstaffelung verbindet?


Creek 5350 (SE)
puma77
Stammgast
#3 erstellt: 08. Sep 2010, 06:46
Ich würde mal nach einem gebrauchten Jungson JA-88D Ausschau halten.

Gruß,
snoooopy
lorric
Inventar
#4 erstellt: 08. Sep 2010, 06:48
[quote="hifijan"]
...auch Röhren prima (die kommen jedoch aus verschiedenen Gründen zur Zeit nicht in Frage!).
[/quote]

Schade - Lua hätte ich Dir sofort empfohlen. Warum keine Röhren? Wie steht es mit Hybrid?

Eine Fundgrube für alte Schätzchen ist http://hifi-leipzig.de/
Eventuell ein Denon PMA 980R. Ist natürlich schwierig einzuschätzen wie Du "warme Stimmen" interpretierst. Wenn Du schon so viele Verstärker vergeblich getestet hast, dann wäre eventuell ein Wechsel der LS angebrachter?

Gruß
lorric


[Beitrag von lorric am 08. Sep 2010, 06:49 bearbeitet]
Jeremy
Inventar
#5 erstellt: 08. Sep 2010, 08:36
Eine weitere Empfehlung wäre ein Luxman L-510/530.
Im Audio-Markt wird grad ein L-530 angeboten. Man sollte aber doch in jedem Fall eine Generalüberholung mit einplanen und preisl. entsprechend mit hinzuaddieren.

BG
Bernhard
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 08. Sep 2010, 08:55
Moin

Eigentlich wäre das die Aufgabe des Lsp. in Verbindung mit der passenden Raumakustik.
Allerdings empfand ich den Heed Obelisk als sehr angenehm und einer Röhre recht ähnlich.
Nur leider sprengt der Amp Deine veranschlagten 500€, was ein Gebrauchtgerät kostet, weiss ich nicht.

http://www.justhifi....%A4rker-i_a2849.html

Saludos
Glenn
hifijan
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Sep 2010, 10:18
Hallo again,

bin leider erst heute wieder an meinen PC gekommen...

Zum Thema Röhren:
Tja, wirklich gut (also einigermaßen "vollständig") klingende Röhren beginnen erst deutlich über 1000,- und haben dann z.B. meist keinen KH-Anschluß bzw. Tape-Ausgänge, mögen den tagsüber bei mir durchaus gebräuchlichen mehrmaligen Kurz-Einsatz (Ein-/Ausschalten) nicht etc. etc.
Das klangfarben-bezogene Potential bei Röhren finde ich auch durchaus beeindruckend (habe schon einige ausprobiert, sind dennoch sehr unterschiedlich im Charakter!); allerdings fehlt oft die "Schwärze" im Raumeindruck, d.h. alle Klanginformation schwebt zwar faszinierend im Hörraum - aber die Luft zwischen den Instrumenten ist quasi "leer".
Hier spielen die guten Transistor-Amps wieder ihr Potential aus: Ihr Klangbild wirkt oft in sich vollständiger, ähnlich einer musikalischen Druckwelle ohne (Frequenz-)"Löcher" zwischendrin, was mir persönlich mehr Einblick in die Situation des Aufnahme-Raumes/Saales gewährt. Schwer zu beschreiben, hängt wohl auch mit der kontrollierteren, "schwärzeren" und daher informationshaltigeren Darstellung des Tieftonbereichs bei Transistor-Verstärkern zusammen.

Aber egal:

Von den Luxmännern hab ich bis dato nur den großen A383 gehört - und der klang nicht sonderlich "warm" - eher kraftvoll-analytisch mit etwas nervös-rauer Mittenwiedergabe.
Wie alt sind denn die L510/530? Klingen die anders als die A-Serie?


Aktuelle Denon empfinde ich als durchaus kraftvoll und untenrum "bärig", aber im Stimmbereich doch etwas dünn.
Wenn die älteren Modelle noch etwas vollere Mitten hätten - why not?
Muß mich mal umschauen.


Hybrid hat mich bis dato (noch) nicht so begeistert - hatte mal probeweise eine Hybridvorstufe von Vincent an der Rotel RB981 hängen - auch hier eher etwas angestrengter Klang im Vgl. zur NAD-Vorstufe.
Ein Unison Unico an einer Cabasse-Standbox (die hat durchaus Ähnlichkeit mit der Quadral) hat mich ebenfalls nicht vom Hocker gerissen - aber zu Hause wär´s vielleicht wieder anders gewesen.
Welche Hybriden sind denn (gebraucht) empfehlenswert?


Sind die Jungson J-88D soweit zuverlässig? Ich kann die noch nicht einschätzen, hatte noch keinen an der Hand.
Das sind - glaub ich - ganz schöne Oschis, oder?

Zum Thema Boxen:
Richtig, es gibt "wärmer" abgestimmte Boxen als die nicht mehr gebaute Platinum Ultra 9 (z.B. Magnat, Dynaudio etc.)
Aber ich kenne keine Standbox in dieser Preisklasse, die so neutral mit der vorgeschalteten Elektronik (einschl. Kabel) "mitgeht" und die Eigenheiten der Komponenten so deutlich durchlässt. Und so klingen auch kleine Amps (wie der erstaunliche HK610 oder Röhren ab ca. 25-30 Watt) erstaunlich dynamisch und "erwachsen".
Auch ist die breite Hochtonverteilung im Raum eine Klasse für sich. Der Bass ist neutral abstimmt, aber schnell.
Drum werd ich ihr wohl noch länger treu bleiben...

Auf jeden Fall erstmal vielen Dank für Eure Tipps - freu mich über jede Erfahrung von Euch!

Ciao,
Alex
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 09. Sep 2010, 12:06

hifijan schrieb:
Das klangfarben-bezogene Potential bei Röhren finde ich auch durchaus beeindruckend (habe schon einige ausprobiert, sind dennoch sehr unterschiedlich im Charakter!); allerdings fehlt oft die "Schwärze" im Raumeindruck, d.h. alle Klanginformation schwebt zwar faszinierend im Hörraum - aber die Luft zwischen den Instrumenten ist quasi "leer".
Hier spielen die guten Transistor-Amps wieder ihr Potential aus: Ihr Klangbild wirkt oft in sich vollständiger, ähnlich einer musikalischen Druckwelle ohne (Frequenz-)"Löcher" zwischendrin, was mir persönlich mehr Einblick in die Situation des Aufnahme-Raumes/Saales gewährt. Schwer zu beschreiben, hängt wohl auch mit der kontrollierteren, "schwärzeren" und daher informationshaltigeren Darstellung des Tieftonbereichs bei Transistor-Verstärkern zusammen.


Hallo Alex,

Deine Quadral-Boxen sind mir bekannt, den von mir empfohlenen Verstärker besitze ich selbst und habe auch beides schon zusammen gehört.

Deine für mich sehr gut nachvollziehbar beschriebenen Höreindrücke beziehen sich nach meinen Erfahrungen nicht auf Röhrenverstärker an sich, sondern auf unpassende Kombinationen aus Röhrenverstärkern und Lautsprechern. Insofern gehe ich davon aus, dass Verstärkerempfehlungen zu gesetzten Boxen immer auch auf der eigenen Erfahrung mit diesem Gespann basieren.

Die von Dir beschriebenen Höreindrücke mit Röhrenverstärkern könnten sich auch mit Transistor-, mehr noch mit Schaltverstärkern wiederholen.

Ein weiterer Verstärker, der im Budget liegt, an allen meinen Boxen einen warmen Klang erzielte und zur Ultra 9 bestimmt passt, ist der Musical Fidelity Caruso.

Gruß, Carsten
hifijan
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Sep 2010, 14:15
Hallo Carsten,

klar, die Vergleiche beziehen sich auf meinen Raum/meine Boxen und jede Kombination wirkt elektrisch/klingt anders.
Dennoch habe ich keine Single-Ended-Trioden mit den Quadrals "gequält" (Wirkungsgrad 91 dB), sondern schon kräftigere Gegentakt-Konstruktionen mit EL34/KT88 etc. (Lyric TI60, Magnat RV1 usw.) getestet.

Auch von der Kraftentfaltung/Dynamik her konnte ich mich somit keineswegs beklagen.
Aber selbst (oder gerade???) ein kleiner, an watthungrigen Boxen vielleicht etwas schwachbrüstiger Amp wie der Harman HK610 zeigt annähernd die Raumtiefe von Röhren und eine ebenso faszinierende Klangverteilung von "hinten/Bühne" nach "vorn/Zuhörer". Allerdings fehlt natürlich der besondere Oberton-Zauber, den die Glühkolben erzielen.
Ebenso eingeschränkt ist die Standfestigkeit/Autorität im Vergleich zu größeren Amps, die zudem die Größe(vertikal) in der Abbildung der Musiker oft glaubhafter vermitteln .
Beides annähernd zu vereinen, wäre also das Ziel meiner Wünsche...


Gibt´s noch andere ähnlich klingende Musicel Fidelity Verstärker oder evtl. aktuelle Modelle, auf die sich das Hinsparen lohnen würde?

Ciao,
Alex



[quote]
Hallo Alex,

Deine Quadral-Boxen sind mir bekannt, den von mir empfohlenen Verstärker besitze ich selbst und habe auch beides schon zusammen gehört.

Deine für mich sehr gut nachvollziehbar beschriebenen Höreindrücke beziehen sich nach meinen Erfahrungen nicht auf Röhrenverstärker an sich, sondern auf unpassende Kombinationen aus Röhrenverstärkern und Lautsprechern. Insofern gehe ich davon aus, dass Verstärkerempfehlungen zu gesetzten Boxen immer auch auf der eigenen Erfahrung mit diesem Gespann basieren.

Die von Dir beschriebenen Höreindrücke mit Röhrenverstärkern könnten sich auch mit Transistor-, mehr noch mit Schaltverstärkern wiederholen.

Ein weiterer Verstärker, der im Budget liegt, an allen meinen Boxen einen warmen Klang erzielte und zur Ultra 9 bestimmt passt, ist der Musical Fidelity Caruso.

Gruß, Carsten[/quote][/quote]
daniel111
Stammgast
#10 erstellt: 09. Sep 2010, 15:14
Hi wenn es neu und guenstig sein soll dann den Rotel RA04(SE), hab ich gehabt, und den benutzt jetzt mein Bruder, klingt schoen warm, mit sehr farbigen Mitten:)Stimmen kann der gut rausarbeiten. Ein Rotel RA06 klingt in allen belangen feiner, allerdings nicht mehr ganz so warm wie der 04er, aber dafuer mit noch besserer Stimmwiedergabe und natuerlicheren Klangfarben. Ich hab jetzt den Rotel RA1520, der Macht nochmal alles besser was der 06er schon gut macht. Wobei ich den 06er noch als eine Spur waermer bezeichnen wuerde. Ansonsten hab ich gestern den Cambridge Audio Azur 550A gehoert, ebenfalls sehr schoene Stimmwiedergabe und Klangfarbenreich.

Was ich auch noch sehr empfehlen kann wenn es um warmen Klang geht sind aeltere Accuphase modelle. Mein Vater hatte frueher den E305, dann den E308 und jetzt E450. Die neue Serie, E450 etc....,klingt nicht mehr so warm, die aelteren schon. Und Accuphase musiziert ja so auch auf sehr hohem niveau. Nur wirste da wohl mit 500 euro nicht auskommen, waere aber eine ueberlegung wert denke ich.
CarstenO
Inventar
#11 erstellt: 09. Sep 2010, 17:02

hifijan schrieb:
Gibt´s noch andere ähnlich klingende Musicel Fidelity Verstärker oder evtl. aktuelle Modelle, auf die sich das Hinsparen lohnen würde?


Alex, wie viele Modelle willst Du hier am Ende des Threads stehen, von denen jeder Eigner weiß, dass er "warm" klingt?


daniel111 schrieb:
Ich hab jetzt den Rotel RA1520, der Macht nochmal alles besser was der 06er schon gut macht.


Es kommt sicherlich darauf an, was man als Messlatte nimmt. Für 900 EUR war nach meinem Empfinden der Rotel RA 1520 mit das schwächste, was sich an meinen Boxen beweisen durfte. Der hat mit "Wärme" oder "besonderem Oberton-Zauber" oder gar räumlicher Tiefe gar nichts am Hut. Vielleicht macht er das zufällig an einer Quadral Platinum Ultra 9 alles besser ...

Also Alex, ich denke, nun bist Du an der Reihe, eine Entscheidung zu treffen. Hier noch konkrete Verkaufsangebote von Händlern, die ich allerdings nicht im Zusammenhang mit Deinen Boxen beurteilen kann:

Accuphase E-205
http://www.audio-markt.de/index.htm

Hatte für mich eine Vorliebe für mittlere Lagen und brachte Soloereignisse schön nach vorne.

Linn Majik
http://www.audio-markt.de/index.htm

Auch einen Versuch wert. Aber: Kundenauftrag, keine Gewährleistung!

Creek 4330 Mk II SE
http://www.audio-markt.de/index.htm

Hmm, was soll ich sagen? Dieses Gerät war mein Einstieg in gute Musikwiedergabe.

Audiolab 8000S
http://www.audio-markt.de/index.htm

Nicht der schönste Schöngeist, aber trotzdem fein.

Lecson Quattra
http://www.audio-markt.de/index.htm

Creek 5350 SE
http://www.audio-markt.de/index.htm

Leider von Privat.

Schwarz mit grüner Schrift: DEN hätte ich damals nehmen sollen!

Rega Mira 3
http://www.audio-markt.de/index.htm

Den werde ich auch noch irgendwann besitzen!

Gruß, Carsten
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 09. Sep 2010, 17:07
Stelle gerade fest, dass meine Links lediglich zum Audio-Markt, nicht jedoch zum Gerät führen. Sorry!
Wurmholz
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Sep 2010, 17:16
Hallo,

liebe auch den warmen Klang.
Habe noch eine Steigerung in diese Richtung mit Kabeln von Fa. Tocaro gemacht. Sowohl die Lautsprecherkabel, als auch die filigranen Cinchkabel gehen in diese Richtung und sind wirklich nicht zu teuer.
Wenn du welche testen willst schicken Sie Dir bestimmt welche zu.

Gruß Wurnholz
Erik030474
Inventar
#14 erstellt: 09. Sep 2010, 18:30

Wurmholz schrieb:
Hallo,

liebe auch den warmen Klang.
Habe noch eine Steigerung in diese Richtung mit Kabeln von Fa. Tocaro gemacht. Sowohl die Lautsprecherkabel, als auch die filigranen Cinchkabel gehen in diese Richtung und sind wirklich nicht zu teuer.
Wenn du welche testen willst schicken Sie Dir bestimmt welche zu.

Gruß Wurnholz


???

Ein AMP fehlt: HEED OBELISK bzw. die Vorgänger ION SYSTEMS OBELISK oder NYTECH OBELISK sind bei Ebay manchmal für ca. 150 - 200 € zu haben.
CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 09. Sep 2010, 18:33

GlennFresh schrieb:
Allerdings empfand ich den Heed Obelisk als sehr angenehm und einer Röhre recht ähnlich.


Nö, kam schon.
hifijan
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 09. Sep 2010, 19:10
Hallo Carsten,


ich hatte mich nicht so klar ausgedrückt:
Ich meinte aktuelle Modelle von Musical Fidelity, da ich den Caruso gerade nirgends gebraucht im Net gefunden habe. Ich kannte bis dato eh nur den Mini-Caruso von T&A.

Und vielen Dank für Deine zahlreichen Empfehlungen, werde sie gern in Betracht ziehen.

Die Problematik bei den gebrauchten ist nunmal, dass man vor einem Kauf schwer zu Hörproben kommt, wenn nicht gerade der Kumpel einen passenden zu Hause hat.
Da hilft evtl. schon die Erfahrung der anderen, wie gesagt: Mit dem Forums-Hinweis auf eine für mich eigentlich nicht besonders attraktive Marke hat der Sennheiser HD650 letztendlich genau meine klanglichen Erwartungen erfüllt
Dazu kommt, dass die technische Entwicklung manche Bewertung der Hifi-Presse für mich just auf den Kopf stellt:
Die heute zwar subjektiv "präziseren", detailreicheren, vielleicht auch "schnelleren" Amps bezahlen diese Vorteile oft mit einem Defizit in der für mich wichtigen wogenden, bruchlosen Musikalität. Ein minutiös in seine Bestandteile zerlegtes Musikstück klingt vielleicht auf den ersten Ansatz interessant, läßt aufhorchen, ist aber nicht zwangsläufig "musikalischer".
Das betont fließende, wohlige Moment kann zumindest mir mindestens so viele Schauer über den Rücken jagen wie die ultrapräzise, aber seelenverachtende Vivisektion einer Darbietung.
Darum stelle ich (im Gegensatz zu Lautsprechern!) bei mir eine wachsende Vorliebe für bereits "veraltete" Klangabstimmungen bei den Verstärkern fest, auch die Röhren gehen ja in genau diese Richtung.

Dass Kabel zu vorlaute Höhen (natürlich in Grenzen!) zähmen können, hat sogar meine Frau bestätigt (Bei mir das vollmundig-dunkle Cinch-Kabel Hama Gold vs. dem sehr neutralen T&A Koax). Aber das ist halt immer nur das "Sahnehäubchen", der letzte Feinschliff.

Da die alten Pioneers (den akutellen A9 empfinde ich klanglich als wenig herausragend) auch schon mal als eher vollmundig abgestimmt beschrieben wurden und selbst die toll verarbeiteten Oldie-Boliden dieser einst so coolen Marke noch bezahlbar sind:
Kann mir jemand bestimmte Modelle von Pioneer empfehlen?

Schönen Abend noch,
Alex











CarstenO schrieb:

hifijan schrieb:
Gibt´s noch andere ähnlich klingende Musicel Fidelity Verstärker oder evtl. aktuelle Modelle, auf die sich das Hinsparen lohnen würde?


Alex, wie viele Modelle willst Du hier am Ende des Threads stehen, von denen jeder Eigner weiß, dass er "warm" klingt?



Also Alex, ich denke, nun bist Du an der Reihe, eine Entscheidung zu treffen. Hier noch konkrete Verkaufsangebote von Händlern, die ich allerdings nicht im Zusammenhang mit Deinen Boxen beurteilen kann:


Gruß, Carsten
hifijan
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 09. Sep 2010, 19:16
Der Heed scheint ja interessant zu sein - hab von dem bis dato kaum was gehört/gelesen.
Werd mich mal schlau machen - Thanks!

Alex



Erik030474 schrieb:

Wurmholz schrieb:
Hallo,

liebe auch den warmen Klang.
Habe noch eine Steigerung in diese Richtung mit Kabeln von Fa. Tocaro gemacht. Sowohl die Lautsprecherkabel, als auch die filigranen Cinchkabel gehen in diese Richtung und sind wirklich nicht zu teuer.
Wenn du welche testen willst schicken Sie Dir bestimmt welche zu.

Gruß Wurnholz


???

Ein AMP fehlt: HEED OBELISK bzw. die Vorgänger ION SYSTEMS OBELISK oder NYTECH OBELISK sind bei Ebay manchmal für ca. 150 - 200 € zu haben.
nautilu$
Stammgast
#18 erstellt: 09. Sep 2010, 19:54

hifijan schrieb:
Die heute zwar subjektiv "präziseren", detailreicheren, vielleicht auch "schnelleren" Amps bezahlen diese Vorteile oft mit einem Defizit in der für mich wichtigen wogenden, bruchlosen Musikalität. Ein minutiös in seine Bestandteile zerlegtes Musikstück klingt vielleicht auf den ersten Ansatz interessant, läßt aufhorchen, ist aber nicht zwangsläufig "musikalischer".
Das betont fließende, wohlige Moment kann zumindest mir mindestens so viele Schauer über den Rücken jagen wie die ultrapräzise, aber seelenverachtende Vivisektion einer Darbietung.


...ich weiß genau was du suchst,der definitive Tip: ein ASR EMITTER,leider nicht für 500€ zu bekommen.
Suche:
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