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Lautsprecher für mein (kleines) Zimmer

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Autor
Beitrag
xdarklight
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Nov 2010, 16:18
Hi,

ich bin derzeit auf der Suche nach passenden Lautsprechern für mein Zimmer.
Da ich aber Hifi-Anfänger bin hab ich ein paar Fragen

Erstmal ein paar Hintergrund-Infos zu meinem Zimmer:

  • ca. 10m²
  • eine Dachschräge über dem Bett
  • Musik wird am Schreibtisch gehört (und geschätzt alle 8 Wochen mal ein Film vom Bett aus geschaut).
  • Bild:
    Skizze Zimmer


Nun stellt sich für mich die erste Frage: welche Art von Lautsprecher überhaupt?
Ich denke in meinem Fall machen nur "Kompaktlautsprecher" oder Aktiv-Monitore Sinn.
Standlautsprecher lohnen sich in meinem Zimmer wahrscheinlich nicht, da ich sie nicht mit genügend Abstand zur Wand platzieren kann.

Je nach Lautsprecher dann (vermutlich aber erst zu einem späteren Zeitpunkt) ein Subwoofer zur Unterstützung im unteren Frequenzbereich dazu.

Bei den Lautsprechern gibt sich ja dann ein weiteres Problem in meinem Zimmer: die Akustik.
Kann es sein, dass ich Probleme bekomme, weil ich direkt neben der Tür sitze?
Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, die Lautsprecher auf den Schreibtisch zu stellen. Wären hier Ständer eine gute Wahl?


Zum Abschluss noch kurz etwas zu meinem Musik-Geschmack:
ich höre hauptsächlich Musik aus der Metal/Hardcore/Punk-Richtung.
Zwischendurch hört man bei mir aber auch etwas sanftere Klänge, meistens Acoustic-Songs (ein Mann, seine Stimme und eine Gitarre :)).

Ich bin auf jeden Fall für jeden Tipp offen

Gruß und Danke schon mal
Martin
zausel
Stammgast
#2 erstellt: 21. Nov 2010, 17:05
Hallo Martin,

zuerst folgendes.
Unter den gegebenen Umständen (Zimmer+Möbel) ist eine optimale Aufstellung nicht möglich.
Deine Einschätzung ist schon richtig.
Das beste Ergebnis hast du direkt am Schreibtisch.
Du sitzt im Nahfeld und die Probleme der Raumakustik sind dadurch auch minimal.

Kompaktlautsprecher sind als absolut vernünftig und ausreichend.
Ich höre in vergleichbarer Situation mit ADAM A5 Aktivmonitoren.Kenne zu diesem Preis keinen passiven LS der diesen Klang auch nur annähernd erreicht.
Die A5 sind auch nicht so super neutral und steril wie viele andere Studiomonitore.
Vorteil von guten aktiven LS ist unter anderem die Bassfähigkeit.
Da ich auch viel Metal und Punk höre kann ich dir sagen,dass ich einen Sub garnicht vermisse.
Aber natürlich kann der nicht schaden

Kenne dein finanzielles Budget nicht,aber ich würde unter diesen Umständen nicht soviel ausgeben.
Deine Wohnsituation wird sich ja auch mal ändern.
Vielleicht ist sowas eine Alternative http://www.thomann.de/de/samson_media_one_5a.htm
Dazu dann bei Bedarf einen Sub http://www.thomann.de/de/samson_resolv_sub_120a_subwoofer.htm

Meine Tochter hat eine Kombi von A5 und diesem Sub.Das macht richtig Spaß!Der Sub ist auch verblüffend gut.

Gruß-zausel
xdarklight
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 21. Nov 2010, 20:35
Hi zausel,

vorab mal ein kurzes Wort zum Budget:
also angedacht sind so ca. 800 bis 1000 Euro.

Das mit der Raum-Akustik war mir fast klar.
Meinst du Nahfeldmonitore sind (gegenüber "Kompaktlautsprechern") zu bevorzugen?

Ich muss zu den ADAM A5 mal ein paar Reviews lesen.
Als Alternative habe ich die ELAC AM 150 gefunden.
Die Kritiken sind positiv ausgefallen. Und der Preis ist sogar ein wenig günstiger als die ADAM (zum Vergleich: ADAM: 600 Euro/Paar - ELAC: 500 Euro/Paar).

Das einzige "Problem" an den Nahfeld-Monitoren ist, dass ich noch einen DAC bräuchte.
Die ELAC-Lautsprecher hätten zwar einen eingebaut, jedoch ist dort die Lautstärkeregelung "unkomfortabel" (auf der Rückseite)
Ohne DAC von meiner Onboard-Soundkarte (Analog Devices AD1988B Chip) aus zu den Lautsprechern gehen möchte ich eigentlich ungern.

Danke übrigens für die Tipps

Gruß
Martin
zausel
Stammgast
#4 erstellt: 22. Nov 2010, 00:22

Meinst du Nahfeldmonitore sind (gegenüber "Kompaktlautsprechern") zu bevorzugen?


Mh.Vor einigen Jahren hätte ich gesagt-ja.
Aber heutzutage bekommt man schon für kleines Geld verblüffend gute passive LS.
Prinzipiell bin ich der Meinung,dass aktive LS einfach entscheidene Vorteile habe.
Ich glaube aber,das das meist in höheren Preislagen deutlich zur Geltung kommt.Da machen Passive keinen Stich mehr.

Ganz ehrlich Martin,für den Schreibtisch sind ein 1000€ Budget schon High End.
"Unsere" Musik stellt auch nicht gerade die höchsten Anforderungen.
Wahrscheinlich ist es relativ Wurscht,ob zB. Elac oder ADAM.
Mir persönlich sagt Elac nicht so zu;was total erstaunlich ist,weil ja auch ADAM den selben Air Motion Hochtöner verwendet.Naja,nicht ganz.ADAM baut den nämlich selbst.
Übrigens gefällt mir die A5 besser als die größere und teuere A7.Die ist nämlich mehr Studiomonitor.Irgendwie fehlt da der Pepp.

Ich muß hier vielleicht noch mal einfügen,dass ich schon vor langer Zeit auf aktive LS umgestiegen bin.Alles was ich so an passiven LS zwischenzeitlich mal höre,finde ich meistens ziemlich belanglos und langweilig.Aber im preiswerten Segment sind Passive schon prima.
Da kann man sich auch gut an den großen Massenherstellern orientieren-Heco,Canton,Magnat...Die hauen sich nämlich mächtig.Und das dann im unteren Preissegment.Darum ist das Preis-Leistungsverhältnis dort auch so wahnsinnig gut.

An deiner Stelle würde ich mir mal einen passiven Kompakten ordern (NUbert zB.) und was Aktives,eben Elac oder Adam.Dann hast du mal einen Eindruck,wie groß oder klein die Unterschiede überhaupt sind.
Einen Sub einplanen,fertig.

Vom gesparten Geld Musik kaufen.

Gruß-zausel
Ingo_H.
Inventar
#5 erstellt: 22. Nov 2010, 00:30
Also ich würde mir ganz einfach gute Komapkte (z.B. Magnat Quantum 603) auf den Schreibtisch stellen und fertig!
xdarklight
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 22. Nov 2010, 19:43
nabend,

@zausel: Die ELAC AM 150 haben keinen "JET"-Hochtöner (oder wie er bei ADAM heißt: "Air Motion"). Spricht das für die ADAM?

@Ingo: die Quantum 603 waren die ersten Lautsprecher die ich mir angeschaut habe. Ursprünglich wollte ich die aber nicht haben, weil man ja noch einen Verstärker/Receiver dazu braucht.
Jedoch sind "gute" Aktiv-Lautsprecher nicht viel billiger als eine Passiv-LS/Verstärker-Kombination.

Ich habe mal 3 passive Kompakt-Lautsprecher raus gesucht die mir gefallen könnten:


Dazu habe ich einen Verstärker und einen Receiver raus gesucht. Beide kosten um die 380 Euro.
Harman Kardon HK 3490
Onkyo A-5VL

Bei Receiver/Verstärker gibt es bei mir drei Bedingungen:

  1. er sollte seine Sache gut machen
  2. wenn möglich einen Digitaleingang haben (dann kann ich mir die >100 Euro für den DAC sparen und stattdessen den optischen/coaxial-Ausgang meiner "onboard"-Soundkarte nutzen)
  3. möglichst geringer Stromverbrauch (mir ist klar das ich nicht mit 3 Watt auskommen werde, aber warum 200 Watt im Normal-Betrieb "verpulvern" wenn es auch mit weniger geht?)


Welche der Aktiv-Lautsprecher ich "ausprobiere" muss ich noch mit meinem inneren Schweinehund ausmachen
Irgendwie gefallen mir derzeit die ELAC besser - aber da denke ich am besten in Ruhe nochmal drüber nach.


zausel schrieb:
Vom gesparten Geld Musik kaufen.

Sehr gute Idee - jedoch "vom gesparten Geld gute Musik kaufen" finde ich fast noch besser

Gruß
Martin
zausel
Stammgast
#7 erstellt: 22. Nov 2010, 20:49

Spricht das für die ADAM?


Auf jeden Fall.Die Leistungsfähigkeit von dem Teil ist beeindruckend.
Ich kann dir nur raten,dir diesen oder einen ähnlichen ADAM LS mit dem AMT einmal anzuhören.


Also ich würde mir ganz einfach gute Komapkte (z.B. Magnat Quantum 603) auf den Schreibtisch stellen und fertig!


Das ist im Grunde ja auch meine Meinung.

Es gibt eigentlich nur 2 Gedankengänge.

Ist es eine Lösung für JETZT,oder soll es auch später für größere Räume funktionieren.

Wenn nur für jetzt,dann eine preiswerte Passive und fertig.
Gebrauchten Verstärker und gut ist.

Wenn auch für später,dann doch mal über Aktive nachdenken.
Eine A5+Sub funktioniert nämlich auch auf 20qm richtig gut.


Jedoch sind "gute" Aktiv-Lautsprecher nicht viel billiger als eine Passiv-LS/Verstärker-Kombination


Das stimmt.Aber sie sind innerhalb ihrer Preisklasse meist weit überlegen.


"vom gesparten Geld gute Musik kaufen"


Versteht sich doch von selbst

Gruß-zausel
Ingo_H.
Inventar
#8 erstellt: 22. Nov 2010, 23:48
Welcher Receiver braucht denn heute noch 200Watt im Normalbetrieb? Du darfst das nicht mit Leistungsaufnahme verwechseln!

Die Magnat Quantum 603 klingen auch noch in einem 20m2 Raum sehr gut (selbst schon ausprobiert)!
xdarklight
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 23. Nov 2010, 00:34
Hi,

also je mehr ich mir die ADAM A5X ansehe, desto mehr gefallen sie mir.
Die Quantum 603 finde ich aber auch irgendwie ansprechend...

Bei den ADAMs sehe ich ein Problem: mit DAC dazu sind sie teurer als die Kombination aus Receiver/Verstärker und Passiv-Lautsprecher.

Beispiel-Rechnung:
600 Euro (ADAM A5X) + 100 Euro (DAC) = 700 Euro
200 Euro (Quantum 603) + 400 Euro Verstärker/Receiver = 600 Euro.

Wobei in meinem Beispiel die Passiv-LS Kombination komfortabler wäre, da ich dann eine Fernbedienung dazu hätte (mit welcher ich das ganze zur Not vom Bett aus bedienen kann).

Dass die die Quantum 603 auch in "größeren" Räumen gut spielen macht das ganze komplizierter (ich kann mich bei so etwas schlecht entscheiden ;)).

PS: ich bin kein Freund von "gebrauchten" Verstärkern/Receivern. Ich habe immer Glück was Technik angeht - ich kaufe irgendwas und kurz darauf ist es kaputt.
Daher am liebsten ein neuer (mit genügend Garantie, der dafür aber etwas mehr kostet), als ein gebrauchter, der dank meiner "Glückssträhne" nach ein paar Wochen defekt in der Ecke steht.

Ich merke schon, einen passenden Lautsprecher zu finden ist schwieriger als gedacht

Edit 24.11.2010:
ein Problem habe ich bei den ADAM A5X gerade noch gefunden: die sind nicht magnetisch geschirmt. Zumindest kann ich nichts darüber finden.
Wenn ich die Lautsprecher auf den Schreibtisch stelle habe ich wahrscheinlich ein Problem, da direkt unter dem linken LS der PC steht.

Gruß
Martin


[Beitrag von xdarklight am 24. Nov 2010, 19:44 bearbeitet]
xdarklight
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 22. Feb 2011, 21:45
nabend,

sorry dass ich mich erst jetzt melde

Folgende Lautsprecher habe ich probe-gehört:
-PSB Kompaktlautsprecher für 300 Euro / Paar
-PSB Standlautsprecher für 1000 Euro / Paar
-ELAC BS 243 (teurer als die PSB Standlautsprecher)
-ADAM A5

Mein Fazit:
Der PSB Standlautsprecher war ganz gut.
Die Kompakten von PSB fand ich nicht überragend - aber vom Preis/Leistungs-Verhältnis ganz gut.

Die ELAC klang richtig geil, aber leider nur wenn die Aufnahme-Qualität gepasst hat.

Zum Schluss habe ich dann die ADAM A5 gehört
Der Hochtöner ist genau so geil wie der von ELAC (beides AMTs). Allerdings hat die ADAM viel mehr Bass, und klingt auch bei Aufnahmen mit "akzeptabler" Qualität gut

Dann hab ich noch ein wenig mit dem Verkäufer geredet - der hat mir die ADAM ARTist 5 empfohlen (hat einen USB-Eingang und ein paar ganz nützliche Features).
Tja, coming soon... ich warte

In der aktuellen "AUDIO" wurde die ARTist 3 getestet.
Fazit: Preis/Leistung sehr gut, Klangqualität auch gut bewertet

Das Paar ARTist 5 kostet zwar 800 Euro - aber Lautsprecher kauft man ja nicht jeden Tag.

Gruß
Martin
LukeeeSkywalker
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 22. Feb 2011, 21:55
Nur mal so als Frage am Rande, ich steh nämlich vor einer ähnlichen Entscheidung. Du stellst dir ernsthaft Lautsprecher im Wert von 800 Euro auf den Schreibtisch? Ich frage mich gerade ob das nicht ernsthaft ein kleines bisschen überdimensioniert ist für ein 10qm Zimmer. Wenn du eine größere Wohnung bekommst werden dir die Adam vermutlich als Lautsprecher nicht mehr ausreichen, bzw. du strebst nach einem passivem System.
Nimm es bitte nicht als Kritik, ich versuche nur den Gedanken dahinter zu sehen sich Studiomonitore auf einen privaten Schreibtisch zu stellen, was liegt als Quelle vor? Nen PC über ne 3,5er Klinke?
xdarklight
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 22. Feb 2011, 22:10
Hi,

als Quelle kommt ein PC zum Einsatz (via USB angeschlossen).

Die ADAMs haben meiner Meinung nach auch für größere Räume genügend Reserven.
Ich habe die A5 in einem großen Geschäft (ich schätze mal 150m²) probe-gehört - Hörabstand: ca 2 Meter.

Dass der Bass da nicht ganz optimal ist mir klar.
Aber wenn mir "unten herum" etwas fehlt kann ich mir ja immer noch einen kleinen Sub dazu kaufen.

Gruß
Martin
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