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Stereo oder AV Verstärker

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otti1993
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Apr 2011, 11:42
Hallo

Ich werde mir diese Woche die Heco Celan 500 zulegen.
Aktuell betreibe ich 2 Noname-Regallautsprecher mit einem Fisher RS 140.
Ein paar Infos zum Fisher
Nun meine erste Frage: In welcher "Liga" bewegt sich dieser Verstärker?
Prinzipiell bin ich mit ihm zufrieden (das einzige was mich stört ist die fehlende Fernbedienung), habe allerdings noch nichts anderes im direkten Vergleich gehört.
Deswegen spiele ich mit dem Gedanken mir einen moderneren und dann natürlich auch gleich einen besseren Verstärker in einem preislichem Rahmen von ca. 300-500€ anzuschaffen. Ist dies prinzipiell sinnvoll oder ist mein guter, alter Stereo Tuner so gut, dass ich keine klanglische Verbesserung erwarten könnte?
Ich gehe im folgenden einfach mal davon aus, dass es Sinn ergibt den Receiver zu ersetzen:

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich mir einen Stereo Verstärker oder einen AV Receiver zulegen soll.
Es sollen nur 2 Standlautsprecher am Verstärker betrieben werden. Surround-Lautsprecher wären erst mi einer räumlichen Veränderung möglich, die jedoch nicht so bald stattfinden wird. Also sind die ganzen zusätzlichen Endstufen in einem 5.1 oder gar 7.1 Receiver für mich nicht nötig.
Jedoch sind 2 Features der AV-Receiver für mich sehr wichtig. Zum einen das Umschalten von HDMI-Signalen, welches jedoch auch mit einem relativ günstigem Switch gelöst werden könnte.
Das andere Feature sind die optischen Eingänge, die bei einem Stereo Verstärker durch einen D/A Wandler erst hinzugefügt werden müssen. Dieser kostet, wenn ich mich nicht irre, auch eben nochmal 100-200€, oder?
Den optischen Eingang benötige ich, da ein relativ langes Kabel (2 verschiedene Installationen möglich: entweder 10m oder 20m Kabel, wobei die mit 10m aufwendiger wäre (Kabelkanäle usw.). Bei diesen Längen ist ein günstiges analoges Kabel ein No-Go, oder? Und ein Kabel für 150€ kommt für mich nicht in Frage.

So. Was ist jetzt die bessere Möglichkeit?
Deutlich mehr Komfort würde mir der AV Receiver bieten, bin jedoch auch bereit für einen besseren Klang darauf zu verzichten. Zudem haben AV Receiver von Haus auf optische Eingänge.
Gehen wir mal von einem Denon AVR 1911 aus.
Wäre auch bereit, für eine "All in One"-Lösung etwas mehr auszugeben. Evtl. den Yamaha 767 (hat für mich wieder einen Mehrwert, wegen 2 HDMI-Ausgängen).

Die andere Möglichkeit wäre ein Stereo Receiver + D/A Wandler + HDMI-Umschalter.
Was haltet ihr vom Denon PMA 710? Könnt ihr mir einen anderen guten um ca 300€ empfehlen? Könnt ihr mir einen D/A Wandler empfehlen, davon hab ich garkeine Ahnung.

Welche Alternative wäre klanglich in Anbetracht des Budgets besser?

Übrigens ich hatte schonmal für eine kurze Zeit einen Onkyo 508 und war klanglich von diesem im Vergleich zu meinem jetzigen Verstärker (Fisher) ziemlich entäuscht.

Würde mich über Vorschläge für AV-, Stereoreceiver und D/A Wandler freuen und ihr würdet mir sehr bei meiner Entscheidung helfen, wenn ihr die klanglichen Vor und Nachteile der Lösungen ein wenig erörtern würdet.

Liebe Grüße

Mathias
Hifi-Tom
Inventar
#2 erstellt: 29. Apr 2011, 14:07

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich mir einen Stereo Verstärker oder einen AV Receiver zulegen soll.


Da es sich bei Dir um eine reine Stereoanwendung handelt, ist die Antwort sehr einfach und klar..., bleib bei Stereo!!!
john_frink
Administrator
#3 erstellt: 29. Apr 2011, 14:14
Naja, bei den ganzen Features, die benötigt werden, halte ich einen AV-R für eine gute Lösung. Durch die Biamping Möglichkeiten und dadurch, dass das Netzteil nur von zwei Kanälen beansprucht wird, ginge dem AVR auch nicht so schnell die Puste aus. Den 1911 würde ich wegen der schwachen Ausstattung eher weniger nehmen, da sehe ich meinen Zuspruch eindeutig beim 767. Klanglich wesentliche Unterschiede zw. AVR und VV auszumachen, ist mMn nur beim äusserst genauen hinhören möglich.

Hifi-Tom
Inventar
#4 erstellt: 29. Apr 2011, 14:36
In Anbetracht dessen, daß ein AVR im Moment nicht wirkl. benötigt wird u. man so viel unnötiges Gimmick/Technik mitbezahlt, die man nicht braucht, muß ich da leider wiedersprechen. Die Halbwertszeiten sind bei den AV-Recivern äußerst kurz u. somit der Wertverlust der Kisten enorm. Dauernd kommen neue Modell mit immer wieder anderen Featuren raus. Erst wenn Mehrkanal wirkl. eine spruchreife Option wird würde ich mir auch so einen AV-Reciver kaufen. Und ob die Heco wirkl. eine echte Bi-Wiring Weiche hat, wage ich mal zu bezweifeln. Ein Bi-Wiring Anschlußterminal alleine bringt diesbezügl. gar nichts, da muß schon die Weiche aufgeteilt sein. Ich bleibe bei meiner Stereoamp Empfehlung.
john_frink
Administrator
#5 erstellt: 29. Apr 2011, 14:52
Das kritisiere ich auch nicht.

Die Halbwertzeiten eines Standard AVR kann man heutzutage noch garnicht ermitteln, dennoch kenne ich nicht wenige, die noch immer einen 15 Jahre alten Dolby Surround Verstärker betreiben - trotz Standard Platinenaufbau, 5 Endstufen etc... ich meine, dass die Dinger stabiler sind, als man meint. Auch kenne ich manche, die mit nem Denon PMA nach zwei Monaten zur Werkstatt mussten, weil da was defekt war. Der Vergleich zieht also nicht wirklich.
Beim Preisverfall muss ich dir Recht geben, aber solche Geräte werden ja nicht primär gekauft, um wieder verkauft zu werden.

Und die Features? Der TE benötigt digitale Eingänge - der AVR bietet diese und auch hochwertigste Wandlung. Der TE benötigt einen HDMI Switch - der AVR hat einen HDMI Repeater, und kann auf Wunsch das Signal auch aufarbeiten. Er spart sich somit schonmal 2 weitere Geräte, die zudem recht selten verkauft werden und somit hohe Einzelfertigungskosten haben. Ganz zu schweigen von dem mangelnden Komfort, den man sich mit den zusätzlichen Umschaltvorgängen mit zusätzlichen Fernbedienungen erkauft. Bleibt das Biamping - ganz egal, ob die Heco ne pasende Weiche dafür hat (hat sie nicht), es geht hier ja in erster Linie darum, ob der AVR genügend Leistung für die Lautsprecher zur Verfügung stellen kann. Und das kann er.
Deshalb bleibe ich bei meiner AVR Empfehlung!

Haiopai
Inventar
#6 erstellt: 29. Apr 2011, 15:10
Moin Mathias , ich schmeiß mal zwei Alternativen zu deinen Überlegungen rein .

Kenwood RA -5000 (link)

Stereo Gerät mit HDMI und weiteren digitalen Eingängen .

Harman Kardon HK 3490 (link)

Stereo Gerät mit zumindest digitalen Toneingängen .

Gruß Haiopai
john_frink
Administrator
#7 erstellt: 29. Apr 2011, 15:16
Wäre auch ein guter Kompromis. Ich sage ja auch in der Regel, dass bei reiner Stereonutzung eine VV beser geeignet ist, nur sind die Anforderungen des TE in diesem Fall so, dass ich den AVR für die bequemere Alternative halte. Den HK kann ich aber auch sehr empfehlen.

otti1993
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 29. Apr 2011, 16:05
Also der Kenwood hört sich (auf dem Blatt) ziemlich gut an.
Doch einige Nutzer sind wohl nicht ganz zufrieden damit.
siehe http://www.hifi-forum.de/viewthread-108-12796.html
Außerdem macht mich der Preis etwas stutzig. Kann man den Kenwood wirklich mit einem 300€-Stereo Vollverstärker wie dem Denon PMA710 vergleichen?
Die ganzen Videokomponenten und die digitalen Anschlüsse am Kenwood kosten ja in der Herstellung auch ne Menge, sodass für die Endstufen (oder was auch immer für den Klang wichtig ist) nicht mehr so viel Geld übrig bleibt. Also irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass der Kenwood z.B. dem PMA 710 das Wasser reichen kann. Allein wegen dem Preis nicht. Falls ich falsch liege dann sagt es mir bitte.
Der Harman Kardon sollte für meine Zwecke eigentlich perfekt sein, allerdings könnte ich dann auch gleich zum Yamaha 767 greifen, der etwa das gleiche kostet, und hätte später noch die Möglichkeit auf 5 Lautsprecher aufzurüsten.

Was für Kompenenten verwendet man denn, um an einen Stereovollverstärker eine digitale Quelle anzuschließen? Bei mir ein Macbook mit optischen Digitalausgang.

Viele Dank schonmal für die Vorschläge
john_frink
Administrator
#9 erstellt: 29. Apr 2011, 16:11


Was für Kompenenten verwendet man denn


Überteuerte.


Du bräuchtest einen DA Wandler - auch DAC genannt. Gibts in günstig (Solisto, Project USB Box) bis 100,-, aber auch in teurer:Cambridge Audio Azur DacMagic, Musical Fidelity M1 DAC,

für dein Mac gäbs auch die Möglichkeit eines USB Audiointerface, die sind günstiger und können meist mehr!

otti1993
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 29. Apr 2011, 16:56
Und das Audio-Interface stell ich dann neben den Verstärker und lege ein langes USB Kabel vom Mac? Gibt ja auch ganz günstige USB Repeater. Klappt das dann so?

Edit:
Was ist denn von so einem Kabel zu halten? (Als Alternative)
http://www.amazon.de/HQ-Doppelt-geschirmtes-Cinch-Kabel-20/dp/B000O77U5W/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1304096489&sr=8-1


[Beitrag von otti1993 am 29. Apr 2011, 17:02 bearbeitet]
john_frink
Administrator
#11 erstellt: 29. Apr 2011, 17:44
Wenn die Schirmung stimmt, spricht nichts dagegen!

Haiopai
Inventar
#12 erstellt: 29. Apr 2011, 18:05

otti1993 schrieb:
Kann man den Kenwood wirklich mit einem 300€-Stereo Vollverstärker wie dem Denon PMA710 vergleichen?
Die ganzen Videokomponenten und die digitalen Anschlüsse am Kenwood kosten ja in der Herstellung auch ne Menge, sodass für die Endstufen (oder was auch immer für den Klang wichtig ist) nicht mehr so viel Geld übrig bleibt. Also irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass der Kenwood z.B. dem PMA 710 das Wasser reichen kann. Allein wegen dem Preis nicht.


Hi , solche Fragen laufen hier allzu oft auf ne Grundsatzdebatte hinaus .

Zuerst mal ohne den PMA 710 schlecht reden zu wollen , sein Innenleben samt Aufbau und verwendeter Bauteile beeindruckt mich nicht sonderlich .
Ähnelt stark dem des PMA 655 R von vor mehr als 10 Jahren .
Weder Trafo noch der Rest des Netzteils ist besonders kräftig dimensioniert oder mit besonders "edlen" Bauteilen bestückt , soweit ich das sehe und beurteilen kann , Standardware , nicht mehr und nicht weniger .

Das muss nichts schlechtes sein , aber ein MEHR oder BESSER gegenüber den Sachen , die in AVRs verbaut sind ,sehe ich da nicht .

Ein "klanglicher " Vorteil lässt sich daraus ebenso wenig schließen , wie das er nun kräftiger oder stabiler wäre .

Der Preis wird heute in der Hauptsache über die Masse gesteuert und da haben Stereo Verstärker in den unteren Preisklassen eher schlechte Karten , weil sie heute Nischenprodukte sind .
Der gute "klangliche" Ruf durch die Fachpresse sorgt als netter Nebeneffekt auch dafür ,das die Marge ein ganzes Stück höher ausfallen darf , als bei AVRs die einem wesentlich höherem Konkurrenzdruck ausgesetzt sind .

Ein wirkliches Mehr an baulichem Aufwand sehe ich im Stereo Bereich erst bei Geräten wie einem Pioneer A-AA9 ,Preisbereich um 700 € , ob sich das aber auf das klangliche Ergebnis auswirkt , ist nicht garantiert .

Der Kenwood den ich dir da verlinkt habe ist dagegen praktisch ein Abfallprodukt der AVR Herstellung , bei dem man schlicht 3bzw. 5 Endstufen weggelassen hat .
Entwicklungskosten dadurch nahezu null ,Fertigung ein bisschen einfacher als das Mehrkanalmodell , dadurch werden dann solche Preise realisiert .

Wenn du aber doch irgendwo auf die Mehrkanal Variante schielst , ist natürlich Johns Vorschlag der sinnvollste , um den "Klang " , würde ich mir dabei weniger Sorgen machen .

Gruß Haiopai
kueste0960
Neuling
#13 erstellt: 29. Apr 2011, 21:48

Was haltet ihr vom Denon PMA 710? Könnt ihr mir einen anderen guten um ca 300€ empfehlen? Könnt ihr mir einen D/A Wandler empfehlen, davon hab ich garkeine Ahnung.

Welche Alternative wäre klanglich in Anbetracht des Budgets besser?

Moin, also erstmal solltest du dir über 2 dinge mal klar werden. was willst du wirklich.
stereo oder mehrkanalton.
das zweiteres bei deinen budget von 300€umels keine klangliche offenbarung bei einem avr(auch nicht in stereo)liefert dürfte dir klar sein. also ist der tip mit dem kenwood oder hk doch schon garnicht mal so schlecht. ich gebe dir den tip: stöbere doch mal in der bucht.
dort kannste vieleicht einen guten gebrauchten avr oder ein auslaufmodell welches mal über 500 € gekostet hat ,abschießen.
ob nun ein stereo vv oder mehrkanal avr- das mußt letzendlich du entscheiden.
übrigends, da du ja keinen highfidelen anspruch hast, das kabel von amazon ist für deinen gebrauch nicht schlecht.
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