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Klangverbesserung erwünscht (Nachfolger für Canton GLE 490 gesucht)

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sunnyboy93
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Mai 2011, 15:20
Guten Tag!
Nachdem eine Wohnzimmer-Neugestaltung anstand, was zu einer etwas veränderten Raumsituation geführt hat (Sitz-/Hörabstand beträgt jetzt mind. 5 Meter!), habe ich meine Hifi-Komponenten noch einmal einer näheren Prüfung unterzogen.

Mittlerweile bin ich mit dem Klang nicht mehr ganz zufrieden, etwa gefällt mir das etwas zu helle Klangbild nicht und der schwache Tiefbassbereich der Boxen. Deshalb bin ich nun auf der Suche nach neuen Standboxen und vielleicht auch einem neuen Verstärker.

Meine jetzigen Komponenten:
AV-Receiver: Onkyo TX-SR578
Lautsprecher: Canton GLE 490
Fernseher: Sony 60EX705
Bluray-Player: Sony BDP-S380

Was die Musikrichtungen angeht höre ich wohl am meisten Electronica, Rock und Klassik. Da auch der Fernseher über die Anlage läuft, werden selbstverständlich auch TV-Sendungen, Nachrichten und Filme gehört, sowie natürlich auch über den Bluray-Player. Allerdings liegt die Priorität des Nutzungsverhalten wohl doch bei Musik und nicht Filmen.

Anhand von vielen positiven Erfahrungsberichten und Testberichten habe ich nun die Canton Ergo Serie im Auge, allerdings passen diese wohl nur gebraucht in mein Budget:
Canton Ergo RC-L (gebraucht ab 400 Euro)
Canton Ergo RC-A (gebraucht ab 600 Euro)
Canton Ergo 695 DC (gebraucht ab 800 Euro)

Was würdet ihr mir empfehlen? Worin unterscheiden sich die 3 letzten Ergo-Serien klanglich? Ich habe sogar einmal gelesen, dass gerade das neueste Modell klanglich am schwächsten sein soll, stimmt das?
Oder könnt ihr mir womöglich klanglich empfehlenswertere Alternativen bis ca. 750 Euro (gebraucht) empfehlen?

Ich würde mich auf eure Antworten freuen, vielen Dank.
sunnyboy93


[Beitrag von sunnyboy93 am 16. Mai 2011, 16:03 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 16. Mai 2011, 15:26
Du könntest den GLEs auch einen Harman Kardon AVR X60 spendieren, der kompensiert das, was du an den GLEs zu bemängeln hast.
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Mai 2011, 15:43
Achja, fast hätte ich es vergessen:
Wenn mich nicht alles täuscht haben wir die Canton Ergo RC-A (in kirsche gibt es die RC-L ja nicht, oder?) in der Schule im Musikkurs im Einsatz, deshalb kann ich deren Klang schon einigermaßen gut einschätzen.

Ich weiß zwar nicht welcher Verstärker da dranhängt, aber ich muss schon sagen, dass meiner Empfindung nach schon Längen zwischen deren Klang und den der GLE in meinem Wohnzimmer liegen.

sunnyboy93
Tricoboleros
Inventar
#4 erstellt: 16. Mai 2011, 17:36
Auch wenn ja viele sagen, Verstärkerklang gibt es nicht, gebe ich auch noch einen Tipp. Ich hatte 3 Onkyos AVRs auch an Canton ERGO92 laufen, danach hatte ich Stereo Verstärker und Yamaha AVRS dran hängen. Der Unterschied war schon gewaltig.

Die Onkyo AVRs taugen m.M. nach nichts für die Musikwiedergabe. Vielleicht hast du die Möglichkeit bei einem Bekannten einmal einen anderen Verstärker auszuleihen.

Die GLEs sind jetzt zwar nicht mein Geschmack, aber ich halte es durchaus für sinnvoll mal einen anderen Amp auszuprobieren (Ausschlußprinzip)
Eminenz
Inventar
#5 erstellt: 16. Mai 2011, 19:44
Ich sag doch, so ein Harman dürfte da klanglich genau passen.
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 16. Mai 2011, 19:51
Klar, ich hatte ja auch schon den mittlerweile fast 40 Jahre alten Technics Stereoverstärker (siehe Signatur) mit dem passenden Tuner drangehängt und selbst der UKW-Radiosound (sogar ohne Antenne ) war eine Klasse besser als bei diesem Onkyo AVR mit seinen hundert digitalen Klang- und Einmessoptionen

Das Problem ist halt nur, dass ich über den Verstärker sowohl den TV, Bluray-Player, iPod (über eingebauten USB-Anschluss oder Docking-Station) sowie Radio (über eingebauten Tuner) laufen lassen möchte, um nicht unnötig viele Geräte rumstehen zu haben.
Tricoboleros
Inventar
#7 erstellt: 16. Mai 2011, 20:39
Wenn, du analog Radio hören möchtest, da habe ich leider auch nur schlechte Erfahrungen mit AVRs. Kein einziger konnte auch nur ansatzweise einem ollen 70er oder 80er Tuner das Wasser reichen.#
die hören sich einfach nur grauenvoll an.
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Mai 2011, 12:54
Hallo nochmal,
ich habe mein Budget nun ausgelotet und hätte folgenden Vorschlag als neue Anlage...

Standboxen (alt): Canton GLE 490
Standboxen (neu): Canton Ergo RC-A (gebraucht in Kirsche)
Receiver (alt): Onkyo TX-SR578 mit Onkyo UP-A1 iPod Dock
Receiver (neu): Denon AVR-2311
Blurayplayer: Sony BDP-S380 (bleibt erhalten)

Der Denon Receiver ist mir aufgefallen, nachdem ich mich wie von Eminenz vorgeschlagen über die Harman Kardon x60 Serie erkundigt habe. Laut AUDIO Test 3/2011 wurde nämlich der besagte Denon für den besten Stereoklang im Test gelobt und er besitzt einen iPod USB-Port, was ich sehr praktisch finde.

Meint ihr, dass sich diese Umstellung (Kostenpunkt für mich etwa +500 Euro) mit dem Zweck einer hörbaren Klangverbesserung lohnt?

Liebe Grüße
sunnyboy93
Tricoboleros
Inventar
#9 erstellt: 17. Mai 2011, 13:13
Ja
Eminenz
Inventar
#10 erstellt: 17. Mai 2011, 13:29
Allein schon der Denon an den GLEs dürfte deutlich besser klingen.
Eminenz
Inventar
#11 erstellt: 17. Mai 2011, 14:05
Aber auch den RC-A wird ein helles Klangbild nachgesagt.

Du kannst ja mal testweise eine Heco Celan gegenhören. (das wäre klanglich dann fast das Gegenteil der Canton-Abstimmung)
UweM
Moderator
#12 erstellt: 17. Mai 2011, 14:34
Da jede Box in jedem Raum anders klingt, u.U. sogar ganz massiv anders, sind Ferndiagnosen praktisch unmöglich. Die RCA ist zumindest im Bass teilaktiv und regelbar, d.h. man könnte einen zu schwachen Bass verstärken.

Gegen raumakustische Phänomene kann man nur wenig machen außer eben in die Raumakustik einzugreifen und/oder die Aufstellung von Boxen und Hörplatz zu ändern.

Auf jeden Fall sollte man sich Boxen nur kaufen, die man in dem Raum gehört hat, in welchem sie künftig spielen sollen.

Grüße,

Uwe
Eminenz
Inventar
#13 erstellt: 17. Mai 2011, 14:41

UweM schrieb:
Da jede Box in jedem Raum anders klingt, u.U. sogar ganz massiv anders, sind Ferndiagnosen praktisch unmöglich. Die RCA ist zumindest im Bass teilaktiv und regelbar, d.h. man könnte einen zu schwachen Bass verstärken.


Absolut! Aber wenn der TE den beißenden Hochton der GLEs bemängelt, wird die RC-A nicht seidig aufspielen Da kann man dann nur auf Audyssey vertrauen
UweM
Moderator
#14 erstellt: 17. Mai 2011, 15:57
Das kann man nicht wissen. Der Eindruck zu starker Höhen kann auch durch einen Bassmangel entstehen.

Die GLEs haben tendenziell eine leichte Bass- und Höhenanhebung, während die RCA linearer abgestimmt ist, dafür aber erheblich tiefere Bässe abstrahlen kann.

5m Hörabstand ist ohnehin alles andere als ideal. Da spielen indirekte Schallanteile schon sehr stark mit und die Präzision leidet.

So wie ich den TE verstanden habe, besteht die Unzufriedenheit ja im Wesentlichen seit das Wohnzimmer umgeräumt wurde. Die jetzige Aufstellung ist anscheinend ganz einfach zum Musikhören schlechter geeignet.

Grüße,

Uwe
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Mai 2011, 16:05

UweM schrieb:
So wie ich den TE verstanden habe, besteht die Unzufriedenheit ja im Wesentlichen seit das Wohnzimmer umgeräumt wurde. Die jetzige Aufstellung ist anscheinend ganz einfach zum Musikhören schlechter geeignet.
Nein, das stimmt nicht ganz.
Ich war schon vor der Wohnzimmer-Umstellung (Sitzabstand damals knapp 3 Meter) nicht wirklich mit dem Klangbild zufrieden. Damals hatte ich zwar noch ein Paar Heco Victa 700 an einem Onkyo TX-SR507 und dort kam mir der ganze Klang zu "dumpf" vor.

Aber bei beiden Anlagen und Hörpositionen habe ich das Gefühl, dass die Boxen unter ihrem Niveau spielen bzw. sich ein noch klarerer Ton herauskitzeln liese. Das hat ja dann etwa bei den GLE auch geklappt, als ich den alten Technics Stereoverstärker (35 Jahre alt) hervorgekramt hatte.

Deshalb erhoffe ich mir nun durch einen neuen Receiver ein "klareres Klangbild" und durch die neuen Lautsprecher ein "besseres Bassfundament" sozusagen.

Ich hoffe, dass meine Situation etwas verständlicher geworden ist. Vielen Dank für eure Antworten schonmal!
Nice_Try
Stammgast
#16 erstellt: 18. Mai 2011, 18:00

sunnyboy93 schrieb:

UweM schrieb:
So wie ich den TE verstanden habe, besteht die Unzufriedenheit ja im Wesentlichen seit das Wohnzimmer umgeräumt wurde. Die jetzige Aufstellung ist anscheinend ganz einfach zum Musikhören schlechter geeignet.
Nein, das stimmt nicht ganz.
Ich war schon vor der Wohnzimmer-Umstellung (Sitzabstand damals knapp 3 Meter) nicht wirklich mit dem Klangbild zufrieden. Damals hatte ich zwar noch ein Paar Heco Victa 700 an einem Onkyo TX-SR507 und dort kam mir der ganze Klang zu "dumpf" vor.

Aber bei beiden Anlagen und Hörpositionen habe ich das Gefühl, dass die Boxen unter ihrem Niveau spielen bzw. sich ein noch klarerer Ton herauskitzeln liese. Das hat ja dann etwa bei den GLE auch geklappt, als ich den alten Technics Stereoverstärker (35 Jahre alt) hervorgekramt hatte.

Deshalb erhoffe ich mir nun durch einen neuen Receiver ein "klareres Klangbild" und durch die neuen Lautsprecher ein "besseres Bassfundament" sozusagen.

Ich hoffe, dass meine Situation etwas verständlicher geworden ist. Vielen Dank für eure Antworten schonmal!



Jetzt vergleichst du aber Äpfel mit Birnen. Die Heco Victas sind doch von Hause aus deutlich dumpfer als die Canton GLE Serie.

Also an deiner Stelle würde ich mich erstmal nur für einen neuen Receiver entscheiden und dann erstmal hören, ob sich die gewünschte Entwicklung abzeichnet. Die LS könntest du bei fehlender Verbesserung immer noch ersetzen. Beim Gebrauchtkauf ist es halt schwierig mit Probehören in den eigenen Wänden, gibt ja kein Widerrufsrecht.
Eminenz
Inventar
#17 erstellt: 18. Mai 2011, 20:31
Ich sag doch, probier nen Harman. Auch wenn die Geräte technisch nicht immer auf dem neuesten Stand sind und die klangliche Abstimmung nicht unbedingt immer passt, aber auf die Anforderungen des TE könnte das genau passen.
Detektordeibel
Inventar
#18 erstellt: 19. Mai 2011, 00:24
In dem Fall würde ich es auch mit nem besseren Verstärker erstmal probieren.

Entweder mit nem AV-Schwergewicht mit vernünftiger Stereoleistung oder gleich mit nem Stereoamp.
Hifi-Tom
Inventar
#19 erstellt: 19. Mai 2011, 09:00

5m Hörabstand ist ohnehin alles andere als ideal. Da spielen indirekte Schallanteile schon sehr stark mit und die Präzision leidet.


Das scheint mir hier doch der springende Punkt zu sein. Bei 5 Metern Hörabstand pfuscht der Raum voll rein. Da überwiegen wahrscheinlich deutlich die indirekten Schallanteile, sprich der Dirketschall, der eigendl. deutl. vor dem Diffusschall beim Hörer ankommen solllte geht wahrscheinl. gnadenlos unter. Wenn dem so ist so ist die 1. Stellschraube, an der Du drehen mußt die Optimierung der Raumakustik nebst Aufstellung der Lautsprecher & Hörposition.

Wie schaut es denn genau bei Dir aus, also wieviel Platz hast Du neben den Bocen zu den jeweiligen Seitenwänden, wieviel hinter den Boxen u. wieviel hinter Deinem Hörplatz.
Eminenz
Inventar
#20 erstellt: 19. Mai 2011, 09:57
Man könnte bei dem Abstand auch mal über Klipsch reden
Hifi-Tom
Inventar
#21 erstellt: 19. Mai 2011, 10:07

Eminenz schrieb:
Man könnte bei dem Abstand auch mal über Klipsch reden ;)


Man könnte auch darüber reden, ihn zu verringern, außer der TE sitzt in einem enorm großen Raum. Vielleicht teilt er uns ja mit wie genau nun sein Raum ausschaut. Und dann könnte man über viele Lautsprecher reden.
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 23. Mai 2011, 10:34
So, ich habe mal eine Skizze des Wohnzimmers erstellt, wenn auch mehr schlecht als recht und nicht maßstabsgetreu!

Wohnzimmer

Also das orange X soll die eigentliche Hörposition sein, die beiden grünen X die Lautsprecher.
Die blaue Fläche ist das Wohnzimmer, das schwarze Quadrat ein nicht verrückbarer Kamin und die rote Fläche das Sofa.
Wenn es Fragen dazu gibt, bitte nicht zögern.
Hifi-Tom
Inventar
#23 erstellt: 23. Mai 2011, 14:24
Da gibts gleich mehrere Problemzonen, zum einen sitzt Du zum hören direkt an der Wand, d.h. Bassüberhöhung u. frühe Reflektionen von hinten killen die Räumlichkeit. Rechts seitl. gibt es auch frühe Reflektionen während links sehr viel PLatz ist. Zudem ist die Platzaufteilung so wie jetzt geplant fast quadratisch. Abstand der LS zueinander mit 5 Metern zu groß. Keine guten Vorraussetzungen für einen guten Klang. Ich würde das Zimmer umräumen, wenn möglich u. die Lautsprecher auf der 5,90 Seite aufstellen. Was ist die gelbe Fläche?
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 23. Mai 2011, 19:34
Das Problem ist, dass die 5,90m Seite eine vollständige Glasfront ist. Deshalb wurde der TV (der ja zwischen den Lautsprechern stehen soll) an geschlossene 8m Wand gestellt [wovon ja nur knapp 5m effektiv genutzt werden können], da er vor der Glasfront sehr ungünstig stehen würde (Reflexionen und Ausblick ins Grüne verstellt).

Die gelbe Fläche ist ein knapp 10m² großes Zimmer.
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 07. Jun 2011, 12:39
So, nun bevölkern zwei weiße Standboxen der Firma Heco mein Wohnzimmer. Es sind die The Statement, die ich zu einem Sonderpreis neu ergattern konnte.

Leider habe ich noch keinen Nachfolger für meinen AV-Receiver gefunden. An den neuen Klang bin ich zwar noch nicht richtig gewohnt, aber die Bässe sind jedenfalls schon sehr ausgeprägt und die Stimmen sehr gut verständlich, allerdings denke ich, dass mit einem anderen Receiver doch mehr herauszuholen wäre.

Wie gesagt, die Lautsprecher werden in Zukunft nicht erweitert zu einem Surround-System sondern werden im klassischen Stereomodus betrieben.

Anstatt nun einen sehr teuren AV-Receiver (ab 1000 Euro) mit gutem Stereoklang zu suchen, habe ich mir überlegt doch einen Stereo-Receiver (also Verstärker mit eingebautem Tuner) zu kaufen. Preislich sind diese auch wesentlich günstiger, es kommt mir deshalb nur auf den Klang an.

Leider ist der Markt für diese Receiver anscheinend sehr klein, aber ich habe hier einmal die wenigen interessanten Modelle herausgesucht:
Yamaha RX-797 (289 € - Modell von 2005, was allerdings immer noch sehr beliebt und auf dem Markt verfügbar ist)
Yamaha R-S700 (375 € - wohl ein Nachfolger des o.g. Modells, allerdings existieren fast keine Erfahrungsberichte)
Onkyo TX-8050 (359 € - wohl der Nachfolger des beliebten 8255er Modells und mit direktem iPod-Anschluss)

Die genannten Receiver haben eine Ausgansleistung von max. 150 Watt pro Kanal. Die Lautsprecher eine Ausgansleistung von 300 Watt laut Datenblatt. Wird das eigentlich kritisch oder ist ein Receiver mit diesen Lautsprechern überfordert, d.h. man kann etwa nicht hohe Pegel nutzen?

Und ist es möglich den TV-Ton und des Blurayplayers über einen solchen Receiver laufen zu lassen? Dolby Digital Formate werden dann natürlich nicht mehr funktionieren, deshalb die Frage ob man im Stereomodus zwischen klassichem analogen Ton und digitalen Mehrkanalton überhaupt einen klanglichen Unterschied hört?

Grüße sunnyboy93

PS: Klanglich zufrieden wäre ich wahrscheinlich schon wenn der Receiver etwa an den über 30 Jahre alten Technics (siehe Signatur, jetzt aber leider verkauft) "herankommt"...


[Beitrag von sunnyboy93 am 07. Jun 2011, 13:16 bearbeitet]
Eminenz
Inventar
#26 erstellt: 07. Jun 2011, 14:32
Wenn du digitale Quellen anschließen möchtest (BR z.B.) tendiere ich da stark zu dem Onkyo. Natürlich ist auch der Onkyo kein wirklich würdiger Spielpartner für die Statement, aber das ist mein Yamaha am Revox System eigentlich auch nicht.
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 07. Jun 2011, 14:48
So ich habe mich nochmal schlau gemacht und herausgefunden, dass der Yamaha R-S700 baugleich mit dem sehr gut bewerteten A-S700 ist (sowohl von Nutzern als auch Fachzeitschriften) und sogar günstiger als dieser ist, obwohl er zusätzlich ein Tuner enthält.

Das Problem bei dem Onkyo TX-8050 ist, dass dieser ganz neu auf dem Markt und weder gut erhältlich ist noch irgendwo bewertet wurde.

Preislich sind die beiden ziemlich ähnlich (Yamaha 375 € und Onkyo 339 €). Ich würde mich natürlich für den Receiver mit dem besseren Klang entscheiden. Was meint ihr, nehmen sich die beiden Receiver klanglich viel?
Eminenz
Inventar
#28 erstellt: 07. Jun 2011, 14:51
Ich hatte bereits einem User den neuen Onkyo nahegelegt und sein erstes Feedback war ordentlich. Das einzige, was er zu bemängeln hatte war die Fernbedienung.

Klanglich sind die Unterschiede wohl nicht verschieden, gehe ich mal von der klanglichen Abstimmung der älteren Onkyo Receiver aus (den 8050 hab ich noch nicht gehört), dann wird der Onkyo ein etwas wärmeres Klangbild abgeben, der Yamaha etwas höhenbetonter. Diese Einschätzung basiert natürlich auf subjektiven Eindrücken.

Aber allein von den Möglichkeiten her würde ich zum Onkyo greifen, alleine schon wegen der digitalen Eingänge.
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 07. Jun 2011, 15:10
Ich habe halt nur Angst, dass dieser neue Onkyo Stereoreceiver klanglich so "lasch" wie mein jetziger Onkyo AV-Receiver klingt

Wie weit lässt sich solch ein Stereoreceiver eigentlich "aufdrehen" an meinen Lautsprechern?
Ein praktisches Beispiel dazu: Die Canton GLE 490 musste man um vernünftig Musik zu hören beim AV-Receiver etwa auf halben Pegel (40 von 80) stellen, bei dem alten Technics Verstärker war es etwa ein Viertel des Drehreglers um eine ähnliche Lautstärke zu erzielen und dabei wirkte das alte Teil noch wesentlich "dynamischer"...
Eminenz
Inventar
#30 erstellt: 07. Jun 2011, 18:17
Die Stereogeräte klingen zumeist anders. Geh mal davon aus, dass es schon bei 11Uhr des Lautstärkereglers sehr laut sein wird.
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 07. Jun 2011, 20:08
Okay. Dann werde mir den Onkyo TX-8050 zulegen, sobald dieser bei mehreren guten Händler (z.B. Hifi-Fabrik) verfügbar ist und ausprobieren. Vielleicht lasse ich mir auch den Yamaha RS-700 zum Direktvergleich dazuschicken und schicke dann denn unpassenderen zurück.

Was ist nun eigentlich der Vorteil der Digitalformate außer der "verlustfreien" Übertragung der Signale?
Dolby Digital funktioniert ja trotzdem nicht oder wird etwa ein ARD HD Tonsignal von 5.1 auf 2.0 runtergerechnet?
Ist es am sinnvollsten den TV und den Blurayplayer per digital optisch mit dem Receiver zu verbinden?

Grüße sunnyboy93
Nice_Try
Stammgast
#32 erstellt: 08. Jun 2011, 05:18

sunnyboy93 schrieb:


Was ist nun eigentlich der Vorteil der Digitalformate außer der "verlustfreien" Übertragung der Signale?
Dolby Digital funktioniert ja trotzdem nicht oder wird etwa ein ARD HD Tonsignal von 5.1 auf 2.0 runtergerechnet?
Ist es am sinnvollsten den TV und den Blurayplayer per digital optisch mit dem Receiver zu verbinden?

Grüße sunnyboy93


Ich glaub du bringst da etwas durcheinander. Nur die neuen HD-Audio Formate sind verlustfrei (lossless): Dolby TrueHD und DTS-HD. Die bietet aber kein Sender an, weil die Bandbreite viel zu groß wäre und es zu wenig Kunden gibt, die es wirklich nutzen würden.

Die Digitalformate wie Dolby Digital ermöglichen die Übertragung eines echten 6 Kanalsignals, es steht also echtes 5.1 zur Verfügung. Bei analogen Sendern gibt es nur Stereo.

Wenn du es möchtest, wovon ich ausgehe wenn du dir einen Stereoreciever zulegen willst, wird der Reciever das Signal auf Stereo umrechnen. Digitale Signale sind dennoch qualitativ deutlich besser.

Zur Verbindung: Bei deinen Ansprüchen ist es egal, welche Verbindung du nimmst, HDMI, Optisch oder über digitales Coax wirst du die selben Ergebnisse erzielen. Einzig beim Abspielen von HD-Formaten benötigst du ein HDMI Kabel


Mfg
Eminenz
Inventar
#33 erstellt: 08. Jun 2011, 05:30

sunnyboy93 schrieb:
Okay. Dann werde mir den Onkyo TX-8050 zulegen, sobald dieser bei mehreren guten Händler (z.B. Hifi-Fabrik) verfügbar ist und ausprobieren. Vielleicht lasse ich mir auch den Yamaha RS-700 zum Direktvergleich dazuschicken und schicke dann denn unpassenderen zurück.


Der Direktvergleich wäre natürlich prima, dann könntest du dem Forum durch einen Testbericht der beiden Geräte etwas "zurückgeben"


Was ist nun eigentlich der Vorteil der Digitalformate außer der "verlustfreien" Übertragung der Signale?
Dolby Digital funktioniert ja trotzdem nicht oder wird etwa ein ARD HD Tonsignal von 5.1 auf 2.0 runtergerechnet?
Ist es am sinnvollsten den TV und den Blurayplayer per digital optisch mit dem Receiver zu verbinden?

Grüße sunnyboy93


Wie schon erwähnt, heißt digital nicht verlustfrei. Den Vorteil den du bei dem Onkyo hast, ist dass du Quellgeräte digital anschließen kannst. Meistens haben Quellgeräte wie TVs (sofern sie überhaupt analoge Ausgänge haben), Settop Boxen, Konsolen, PCs usw einen eher minderwertigen DA-Wandler (digitale Signale müssen ja in ein analoges Signal gewandelt werden) und da hilft dann der Onkyo, der hochwertige Wandler verbaut hat.
ABI
Stammgast
#34 erstellt: 08. Jun 2011, 06:42
Hallo,

alternativ würde ich noch den HK 3490 Empfehlen.
Hat Digitale Eingänge und darüber hinaus Virtual Dolby Surround und Dolby Headphone.
Virtual Surround Funktioniert Erstaunlich gut.
Der HK Klingt in Stereo an Klipsch RF 82 sehr gut.
IMHO sind HK und Klipsch eine recht Empfehlenswerte Kombi.


Gruß Abi
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 11. Jun 2011, 20:50
So, vielen Dank für eure hilfreichen Antworten!

Ich habe nun den neuen Onkyo TX-8050 nach etwas E-Mail-Nachverhandlungen zum UVP-Preis des günstigeren Modells (8030) bestellt. Allerdings hat er etwas Lieferzeit und kann wohl erst gegen Ende nächster Woche verschickt werden.

Ich werde mich melden sobald ich das Teil ausprobieren konnte.

Nun habe ich aber noch eine Frage zu dem Phono-Anschluss des Onkyo Receivers:
Lässt sich ein Revox B 795 Plattenspieler (wurde vom Hersteller generalüberholt) einigermaßen gut an diesem Stereoreceiver betreiben bzw. funktioniert das überhaupt ohne Phonovorverstärker?
Eminenz
Inventar
#36 erstellt: 12. Jun 2011, 06:22
Glückwunsch zum Kauf, wir sind gespannt auf deinen Eindruck.

Den Revox-Hobel kannst du problemlos betreiben, sofern du ein MM Tonabnehmersystem verbaut hast. Schöner Dreher übrigends, der würde gut zu meinen Lautsprechern passen (Revo)
sunnyboy93
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 16. Jun 2011, 20:08
Oh nein, heute wurde mir mitgeteilt, dass der Hersteller nur einen kleinen Teil der vom Händler angeforderten Onkyo TX-8050 ausliefern kann. Selbstverständlich ist mein Gerät bei diesem Teil nicht enthalten und wird erst gegen Ende Monat erwartet...

So etwas doofes, jetzt habe ich hier tolle Standboxen, Blurayplayer und Schallplattenspieler rumstehen ohne sie verwenden zu können.

Naja, ich hätte noch eine Nachfrage zu den Tonformaten:

Meine DVDs haben alle eine Dolby Digital 5.1 und meine Blurays alle eine DTS Master-HD Tonspur (laut Hülle).

Den Blurayplayer werde ich wohl per HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbinden (dann kann er über die TV-Fernbedienung gesteuert werden) und den Fernseher dann per digital optisch mit dem Stereo-Receiver.

Wandelt der Receiver dieses jeweilige "unpassende" digitale Signal auf PCM Stereo herunter oder wie funktioniert das denn? Entstehen dabei irgendwelche Verluste bzw. wäre ein reines Stereo 2.0 Signal etwa auf älteren DVDs klanglich "besser"?
Eminenz
Inventar
#38 erstellt: 17. Jun 2011, 05:30
Schwer zu sagen, was der TV mit dem Signal macht, das müsstest du mal selber testen.

Empfehlenswert wäre die Verbindung per HDMI zum TV (fürs Bild) und den Ton getrennt über Toslink.
Hifi-Tom
Inventar
#39 erstellt: 17. Jun 2011, 09:14

Wandelt der Receiver dieses jeweilige "unpassende" digitale Signal auf PCM Stereo herunter oder wie funktioniert das denn? Entstehen dabei irgendwelche Verluste bzw. wäre ein reines Stereo 2.0 Signal etwa auf älteren DVDs klanglich "besser"?


Normalerweise gibt es eine Mehrkanal u. eine Stereospur auf dem entsprechenden Tonträger.
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