Stereo-(Stand-)Lautsprecher + Verstärker für Studentenzimmer gesucht (Budget: max. 1500€)

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Körk
Stammgast
#1 erstellt: 29. Nov 2011, 22:06
Guten Abend zusammen.

Wie dem Titel zu entnehmen ist bin ich auf der Suche nach einer "HiFi-Anlage". Ich bin ein ziemlicher Laie auf dem Gebiet und kenn mich nur in groben Zügen aus.

Ich habe bisher ausschließlich PC-Systeme von Teufel besessen und habe das Gefühl, dass diese einen verhältnismäßig "starken" Bass haben. Das ist für mich jedoch keineswegs ein Kritikpunkt, da ich fast ausschließlich elektronische und rocklastige Musik höre und somit den Bass auch gerne körperlich "spüre".

Ich möchte bei meinen zukünftigen Standlautsprechern also auch ein solides Fundament für den tieffrequenten Bereich haben!

Eine Empfehlung eines nahegelegenen Geschäfts wäre die
- Wharfedale Diamond 10.7 mit
- Yamaha A-S500
Die Lautsprecher wurden mir vorgespielt, konnten klanglich grundsätzlich überzeugen, aber der Bass dürfte ruhige etwas kräftiger und spürbarer sein.

Welcher Lautsprecher mir auch von Testberichten und Foreneinträgen interessant erscheint wäre der "Nubert nuBox 681". Allerdings weiss ich nicht welcher Verstärker hier für den richtigen Klang passen würde.

Anfangs wird das System an meine "X-Fi Titanium Fatal1ty Professional" angeschlossen und später überwiegend von einem CD-Player sein Signal erhalten.


Mir ist eigentlich relativ egal ob die Boxen groß und klobig sind und bin auch von Gebrauchtgeräten nicht abgeneigt, habe aber eigentlich zu wenig Erfahrung ein Schnäppchen von einem "Reinfall" zu unterscheiden.

Ich bin für Tipps und Anregungen dankbar und beantworte selbstverständlich alle aufkommenden Fragen so gut ich kann!

Vielen Dank für Eure Hilfe!



Ergänzend möchte ich noch folgendes Anführen:

Die Lautsprecher dienen ausschließlich der Wiedergabe von Musik!

Mein Zimmer ist ungefähr 25m² groß und in meinen Augen "relativ" vollgestellt (Bett, großer Schreibtisch, kleinere Wandregale, Kleiderschrank, Eckschrank für den Fernseher), ließe sich aber noch halbwegs umräumen. Falls relevant: Ich habe Laminat verlegt.

Ich höre auch gerne und lange (gefühlt) LAUTE MUSIK!!!!


Ergänzung #2:

Ich bin auch einem späteren Kauf eines Subwoofers nicht abgeneigt, solange man mir Tipps gibt welche Eckdaten dieser dann haben sollte.


[Beitrag von Körk am 01. Dez 2011, 12:54 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 29. Nov 2011, 23:04
Hallo,

das alles hört sich fast so an als ob du ohne Sub auch in Zukunft kaum auskommen wirst.

Ohne Sub würde ich es eventuell mit Gebrauchtware versuchen,

Heco Celan 800,
Canton RC-A,
Klipsch RF 63,RF 83,RF 7.


Die Nubox 681 benötigt definitiv einen grösseren Verstärker als den AS 500 um längere Zeit zu hören,
deren Wirkungsgrad ist eher mässig.

Aber auch für die anderen Kandidaten darf es ruhig etwas mehr sein,
denn du schreibst ja länger und laut....

Das entscheidet man wenn man durch Probehören seinen Favoriten ausgemacht hat,
denn die Lautsprecher klingen halt unterschiedlich.

Zum eventuellen Sub,
im Biete Bereich steht ein Klipsch RW 12,der wäre schonmal was zum spüren...

Gruss
Örny
Stammgast
#3 erstellt: 29. Nov 2011, 23:27
Weiter Kandidaten wären vll noch...

Focal JMLab Chorus 816 V
Monitor Audio RX 8

liegen beide bei knapp 580€ pro LS
dr.dimitri
Stammgast
#4 erstellt: 29. Nov 2011, 23:53
Wie hast du denn vor, die LS aufzustellen? Also Entfernung von der Wand hinten und an den Seiten.

Sind auf dem Laminat Teppiche?

Wenn Du eine 681 probehörst, solltest unbedingt auch ein ATM dran haben - sofern möglich.

Dim
Körk
Stammgast
#5 erstellt: 30. Nov 2011, 00:33
Vielen Dank erstmal für die Informationen und Vorschläge!

Also ich würde mich natürlich freuen wenn ich ohne Subwoofer auskomme, da das ganze denke ich mal auch preislich attraktiver wäre.
Ich werde demnächst die Möglichkeit haben verschiedene Monitor Audio und PSB Lautsprecher Probe zu hören.
Die Nubert Lautsprecher Probe zu hören wird ohne passenden Verstärker ja nicht möglich sein, da die Hörstudios eine ganze Ecke weit weg sind, aber vielleicht lässt sich das ja einrichten.

Auf dem Laminat liegen keine Teppiche. Der Abstand zur Wand ließe sich je nach Tiefe der Lautsprecher auf bis zu 0,8m Abstand (Wand - Vorderseite d. Lautsprechers) variieren. Der Seitenabstand zur Wand lässt sich auf einer Breite von 4m frei variieren. Notfalls könnte ich auch noch durch Umstellen die Breite auf 6m erweitern.



Eine Frage bzgl. des Subwoofers hätte ich jedoch:
Mir wurde in dem Geschäft in welchem ich die Wharfedale probehören konnte davon abgeraten. Die Begründung lag darin, dass es bei Musik keine "extra Spur für den Bereich" geben würde, im Gegensatz zum Heimkino Bereich wo der Bass ja als extra Tonspur hinterlegt ist.
Es würde nicht mehr Bass wiedergegeben werden als im Lied enthalten.

Ist ein Subwoofer also praktisch "sinnfrei", oder bei meiner gewünschten/gern gehörten "Atmosphäre" doch berechtigt?
Ich weiss, dass es auch ohne geht - ein guter Freund hat relativ große I.Q. Lautsprecher mit ordentlichem Bass.
dr.dimitri
Stammgast
#6 erstellt: 30. Nov 2011, 00:50
Es geht auch ohne Sub je nach LS. Es kommt drauf an, was Du möchtest. Mein einem schlecht platzierten oder ungeeigneten Sub kannst Du dir problemlos das ganze Stereobild verderben.
Wenn ich deinen Musikgeschmack allerdings richtig interpretiere, dann bist Du nicht der Typ, der die dritte Querflöte von links noch raushören möchte, sondern sich lieber vom Bass massieren läßt.

In dem Fall ist ein Sub natürlich schon eine Aufwertung, da zum einen der Verstärker entlastet wird, und Du im Kickbassbereich einfach mehr Druck bekommst. Bei Lautsprechern wie den 681ern würde ich aber eher zu einem passenden Verstärker und ATM greifen. Selbiges bei den Klipsch und Konsorten. Auch hier wirst auch ohne Sub ganz ordentlich was um die Ohren bekommen.

0,8 Meter von der Vorderseite sind nicht zuviel. Seitlich ist augenscheinlich genug Luft.

Dim
weimaraner
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 30. Nov 2011, 01:05
Hallo,

ich war ja jetzt bei dem Gespräch nicht dabei,

aber auch von hier aus kann ich mir das schmunzeln nicht verkneifen.

Du brauchst für den Subwoofer auch bei Musik keine extra Tonspur,
wozu auch,der Sub bekommt ja das gesamte Signal und filtert raus was er nicht wiedergeben soll/muss.

Wenn ich Hauptlautsprecher nutze welche (linear)statt bis 20Hz nur bis 40Hz spielen,
dann fehlt halt ohne Sub untenrum eigentlich etwas.

Aber wers nicht braucht,auch kein Problem.


Desweiteren spielen Raummoden dem Bassbereich in jedem Raum ein Schnäppchen,
da kann durch diverse Einstellmöglichkeiten oder gar durch den Zusatz eines Antimode 8033s der bassbereich viel harmonischer,gleichmässiger gestaltet werden.

Zudem kann dem eigenen Geschmack etwas nachgeholfen werden wenn dieser nach mehr Bass ruft...

Für Kickbass ist ein Subwoofer übrigens nicht erfunden worden und das ist auch nicht sein Einsatzbereich (im Normalfall),


noch zu dem Abstand der Lautsprecher zueinander,
Stereodreieck beachten,
6m sind immens,du sitzt doch auch keine 6m von den Lautsprechern weg,
dann hast du in der Mitte ein "Loch" beimHören.

Gruss
sg-289
Stammgast
#8 erstellt: 30. Nov 2011, 01:07
die nubert nubox 511 finde ich preis/leistungstechnisch
besser, mit atm-modul sollte das ausreichen, zumindest tut es das ohne atm
schon für meine bedürfnisse
weimaraner
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 30. Nov 2011, 01:10
Die 511er spielt in grossen Räumen im Bass doch eher,

ähh,mau.

Da ist die 681 schon was anderes...sowie die Anderen auch.


Gruss
sg-289
Stammgast
#10 erstellt: 30. Nov 2011, 01:21
meine ansicht ist natürlich auch subjektiv,
aber ich betreibe die beiden in einem 40qm wohnzimmer,
und finde den bass subjektiv nicht wirklich mau, sondern schon sehr gut und das ohne atm-modul!
wie gesagt alles subjektiv, ich bin auch ein 5.2 system am aufbauen,
von daher vllt doch was anderes, da geb ich dir recht, ich bin aber auch ein
designfanatker wo ich die 511er weit vor den 68er sehe!
Körk
Stammgast
#11 erstellt: 30. Nov 2011, 19:09
Nochmals vielen Dank für eure Meinungen und Empfehlungen

Das ganze soll ja erstmal eine Grundausstattung sein.
Ich habe nur die Befürchtung, sollte ich mich für die nuBox 681 (mit ATM) entscheiden und der Bass mir nicht reichen, dass ein zusätzlicher Subwoofer dann eventuell bereits "überdimensioniert" wäre und zusammen mit den Lautsprechern ZUVIEL Druck aufbaut, oder ist das aufgrund des Übergangs der Frequenz von Lautsprecher-Tieftöner auf Subwoofer kein relevantes Kriterium?

Die 681er gefallen mir bis jetzt optisch sehr gut, meine Bedenken sind momentan hauptsächlich, dass ich mir nachher einen für die Lautsprecher passenden Verstärker besorge (Neu ginge ja noch, lieber wäre mir gebraucht, da wär das mit der Rückgabe ja aber etwas kompliziert) und der dann nicht zu anderen Lautsprechern passt, sollten die Nubert doch nicht meinen Geschmack treffen (klanglich).

Mir wurde in einer PN der Selbstbau empfohlen - bin ich natürlich nicht abgeneigt, aber ich glaube da hat sich das mit dem Probehören auch ziemlich erledigt, oder?
weimaraner
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 30. Nov 2011, 20:33
Hallo,

warum hörst du dir nicht erstmal die genannten Vorschläge an??

Wenn du dann berichtest die aufgeführten Lautsprecher hätten zu wenig drive im Bassbereich,

dann kommt eine 681 ohne Sub auch nicht in Frage...


Gruss
Körk
Stammgast
#13 erstellt: 30. Nov 2011, 20:56
Hab mich schon an verschiedene HiFi-Läden in der Gegend gewandt und wegen Probehören und Terminen nachgefragt.

Allerdings werde ich da ja nicht die nuBox Probehören können und wollte deshalb auch mal schauen ob ich mir (dreisterweise) die Lautsprecher und nen passenden Verstärker bestellt, hier höre und dann notfalls zurückschicke.

Tut mir Leid wenn ich etwas übereifrig erscheine. ^^
weimaraner
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 30. Nov 2011, 21:01
Hallo,

und welchen Vergleich hast du wenn du dir ein einziges Paar Lautsprecher nach Hause schicken lässt??

Dann weisst du ja nicht was noch möglich gewesen wäre,
aber bequemer ist das,da hast du recht.

Und die Bequemlichkeit schickt aus Erfahrung auch kaum Lautsprecher mit zig Kilos Gewicht wieder weg

Viel Spass mit den Nuboxen,


Gruss
Körk
Stammgast
#15 erstellt: 30. Nov 2011, 21:06
Sag ja nicht, dass ich mir nur ein Paar anhöre.
Und Kilos schleppen .. kein Thema, spar ich mir einen Tag Gym

Mir gehts ja nicht um die Bequemlichkeit, ich möchte das (für mich) subjektiv "Beste" für mein Geld haben. ^^
Die 681er haben es mir optisch angetan und klingen von Testberichten, etc auch ganz gut.
Körk
Stammgast
#16 erstellt: 05. Dez 2011, 13:56
Da ich meinen ersten Termin zum "richtigen" Probehören am Dienstag habe, stelle ich mir nun die Frage welche Musik ich mitnehmen soll.

Die erste CD beinhaltet ausschließlich Tracks die ich selber auch höre und wo ich gehofft habe einen guten Eindruck von den Lautsprechern zu bekommen:
- Limp Bizkit "Bringt it back"
- Prinz Pi "Ich gehe"
- Pendulum "Watercolour (Deadmau5 Remix)

Jetzt hab ich natürlich auch hier weitergelesen und bin auf den Link zur Seite von hifiaktiv.at gekommen. Da ich dort nun Artikel um Artikel durchlese ist mir soeben folgende Passage "unter die Augen gekommen":

"Mit dabei sein sollten Aufnahmen mit breitem Frequenzspektrum (Hoch- und Tieftonwiedergabe), Musikstücke mit sehr komplexer Instrumentierung (Auflösung und Durchsichtigkeit), aber auch welche wo nur wenige Instrumente vorkommen (Räumlichkeit und Präzision). Nicht fehlen sollten Aufnahmen mit Gesang und “natürlichen” Instrumenten (also solche, die ohne Instrumentenverstärker auskommen). Gute Live-Aufnahmen aus dem Klassik- und Jazzbereich sind wesentlich besser geeignet als beispielsweise Live-Aufnahmen von Popkonzerten. Weitgehend ungeeignet ist “Musik” die ausschließlich am Computer entstanden ist, denn hier fehlt jeder Bezug zum natürlichen Klang."


Ich bin mir nun unsicher inwiefern diese Zusammenstellung auf die oben stehende "Empfehlung" passt, oder für mich sowieso eher nebensächlich ist, da ich selbst (noch) keine Lieder in Richtung Jazz oder Klassik höre.
Allerdings helfen mir Formulierungen wie "Auflösung und Durchsichtigkeit" auch nicht viel weiter.

Ich wäre über nen gut gemeinten Ratschlag - und ggf. auch Vorschläge für gute Alternativen zum Probehören - dankbar.
Örny
Stammgast
#17 erstellt: 05. Dez 2011, 14:05
Es ist ganz einfach.
Nimm die CDs mit die dir wichtig sind, die du gern hört und gut kennst.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 05. Dez 2011, 15:06
hallo,

beim hören muss der funke überspringen,
mit deiner musik,nicht mit irgendwelchem klassikgeplänkel welches du gar nicht hörst.

alles andere ist schnöde theorie und belanglos,

gruss,
viel spass beim probehören
Körk
Stammgast
#19 erstellt: 05. Dez 2011, 15:23
Wird gemacht, Danke. :-)

Ich werde dann mal am Dienstag berichten was mir das erste Probehören beschert hat.
Körk
Stammgast
#20 erstellt: 06. Dez 2011, 21:32
Soooo ...

Nachdem ich mir nun verschiedene Lautsprecher anhören konnte die prinzipiell ins Budget passen würden kann ich für mich erstmal folgendes Fazit ziehen:

Die Klipsch RF-82 II gefallen mir sowohl optisch, als auch klanglich sehr gut! Allerdings hatte ich das Gefühl, dass der Lautsprecher im Vergleich zum Heco Celan GT 902 in den Mitten teilweise was "verschluckt" hat. Der Bassbereich gefiel mir jedoch besser. (Die GT 902 stand mit im Studio dabei, fällt aber völlig aus dem Budget).

Zwischen RF-82 und GT 702 konnte ich außer im Bassbereich keine allzu großen Differenzen feststellen, wodurch die Klipsch hier eindeutig vorne liegt.

Eine Celan 500 konnte ich auch Probehören, diese gefiel vom Gesamtbild sehr gut, hatte aber nicht genügend Druck für meinen Geschmack.

Außerdem hatte ich darum gebeten eine Canton Karat aufzubauen, da diese bei entsprechendem HiFi-Händler als Ausstellungsstück günstig zu haben war, allerdings konnte der Lautsprecher mich klanglich nicht überzeugen.



Jetzt seid ihr gefragt...
Ich bin über jeden weiteren Vorschlag für passende Lautsprecher dankbar!
Verschiedene Monitor Audio und PSB Lautsprecher werde ich mir hoffentlich nächste Woche anhören können - Gott sei Dank hetzt mich nichts bei der Anschaffung.



Ergänzend möchte ich noch anfügen, dass ich auch eine XT 701 - im direkten Vergleich zur GT 702 und der Klipsch RF 82 - hören konnte diese mir jedoch weder genügend Bass bieten konnte, noch von den Höhen und Mitten gut klang.

Bei den kleineren Lautsprechern hatte ich auch 2 KEF angehört und eine B&W. Die KEF waren nicht mein Fall.
Die B&W hatten den Druck der bei der Celan 500 gefehlt hat, allerdings war sie mir ansonsten zu dumpf.


[Beitrag von Körk am 06. Dez 2011, 21:44 bearbeitet]
Körk
Stammgast
#21 erstellt: 07. Dez 2011, 15:31
Sorry, dass ich jetzt den 3. Post in Folge raushaue, was für mich aber gerade noch interessant wäre ist:


- Wo genau liegt bei Klipsch der Unterschied zwischen Reference IV und Reference MK II?

- Wieso gibt es von der RF 83 keine MK II Ausführung?



Und was haltet ihr von den Pro-Ject Audio System "Box Design" Komponenten? Die wurden mir als Verstärker Nahe gelegt und an Stelle eines CD Players einen Streamer zu nehmen, bzw Nachzukaufen.
Körk
Stammgast
#22 erstellt: 14. Dez 2011, 19:57
Ich fand es etwas schade, dass ich keine Antwort mehr erhalten habe, aber durch die anfängliche Hilfe hab ich es ja auch so geschafft.

Ich eröffne den Thread eigentlich nur nochmal um nen Erfahrungsbericht abzugeben und eventuell anderen Suchenden zu helfen - sollten diese sich der Suchfunktion bedienen.

Ich hatte heute nochmal die Gelegenheit eine "Klipsch RF 82 II" mit einer "Klipsch RF 83" im direkten Vergleich zu hören. Die Richtung war ja durch vorherige Probehör-Termine klar, insofern fehlte nur noch der letzte Schliff.
Zu allererst einmal: ich komme mit dem Budget von 1.500€ nicht aus - es wird jetzt eher Richtung 2.000€ gehen, die endgültige Wahl des Verstärkers ist noch nicht gefallen.

Zurück zu meiner Meinung bezüglich der beiden Klipsch Modelle:

Während die RF 82 II im Vergleich zu verschiedenen Modellen in einer ähnlichen Preisklasse überzeugen konnte und ich vor allem von der Tiefe und Intensität des Basses gefesselt war, war ich mir ziemlich sicher dass für mich nur eine Klipsch in Frage kommt.
Auch bei höheren Lautstärken empfand ich die Höhen nicht als agressiv oder anstrengend - im Vergleich zu einer XT 901 die ebenfalls im Studio stand hatte ich jedoch das Gefühl, dass einige Bereiche im mittleren Frequenzbereich "verschluckt" werde, oder nur untergeordnet wahrnehmbar waren. Im Vergleich jedoch mit den Lautsprechern der gleichen Preisklasse (Celan GT 702, ...) konnte ich dieses "Defizit" allerdings nicht wiederfinden, hier fiel mir nur der wuchtige Tiefton der RF 82 II positiv auf.

Nachdem ich etwas gesurfed habe und mit dem Verkäufer einen Preisnachlass bei der RF 83 aushandeln konnte, wollte ich mir beide Lautsprecher nochmal im direkten Vergleich anhören.
Ich weiss nicht wie aussagekräftig dieser Vergleich ist, da die RF 83 einen größeren Hoch-Mittelton-Treiber und ein Tiefton-Chassis mehr besitzt und preislich auch eine Nummer höher spielt, der Verkäufer meinte jedoch zu mir, dass sich viele Leute im Vergleich für die 82 II entscheiden.
Nichts desto trotz möchte ich meine Erfahrungen, ob "vergleichbar" oder nicht mit dem Forum teilen.

Ich habe mit der RF 82 II angefangen und siehe da, bekanntes Klangbild - klare Höhen, angenehme Mitten und donnernde Tiefen. Ich war schon wieder froh mich für Klipsch entschieden zu haben.
Umgestellt auf die RF 83 und ...
Der Lautsprecher hat mich einfach nur umgehauen. Ein viel imposanterer Bass, mehr "Details" im Tiefton (sofern man das so sagen kann, ich würds auf das größere Frequenzspektrum schieben - aber ich bin blutiger HiFi-Laie) und der Mittel-Hochton-Bereich war eventuell einen Tick dumpfer. Das minderte allerdings nicht die Klangqualität sondern hat mir auch sehr gefallen, mindestens so gut wie bei dem "kleinen Bruder".
Alles in allem empfand ich die RF 83 als voller und "wärmer". (Ich weiss nicht wie weit diese Begriffe Definitionssache sind, kann nur von meinem Gefühl ausgehen). Egal ob ich in einer gemäßigten Lautstärke oder mal mit ordentlich Dampf gehört habe, die RF 83 hat mir durch die Bank weg besser gefallen.
Ausschlaggebend dafür war nicht nur das dritte Chassis und der größere Treiber, sondern (laut Verkäufer) die andere Abstimmung und die anderen Abmessungen des Gehäuses. Die RF 83 ist ca. 10cm tiefer.

Wer also von der RF 82 II begeistert ist, sollte sich die RF 83 im Vergleich anhören und ggf. noch eine Weile sparen, ich bin froh dass ich mit meinem Händler über den Preis der RF 83 handeln konnte, denn der Klang war in meinen Ohren einfach wuchtiger, etwas dumpfer und gefiel wesentlich besser als von der RF 82 II.

Gehört wurde an einem "Musical Fidelity M3i".

Sollten Details des Studios relevant sein würde ich die noch ergänzen.
Ich hoffe ich rufe bei den "alten Hasen" kein Kopfschütteln hervor, weil ich 2 Lautsprecher miteinander vergleiche die unterschiedliche Ausgansvorraussetzungen haben - bitte seht es mir nach, ich bin Neu

Nichts desto trotz hoffe ich dem einen oder anderen Neuling zu helfen die für ihn passende Box zu finden. In dem Sinne: Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei der Suche nach dem passenden Lautsprecher.
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