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ATM/ABL Modul für Elac FS 68.2

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roho_22
Stammgast
#1 erstellt: 26. Mai 2012, 11:41
Hallo Hifi-Fans,

ich habe jetzt schon längere Zeit mit dem Gedanken gespielt, mir neue Lautsprecher zu kaufen. Aber die Boxen, die ich will, kosten mir zu viel.

Jetzt habe ich schon öfters über die ATM/ABL-Module von Nubert gelesen. Finde das echt interessant. Was ich mir vor allem wünsche ist eine Zunahme im Bassbereich. Aber auch die Abstimmung der Mitten- und Höhenwiedergabe finde ich spannend.

Nur habe ich echt keine Ahnung welches Modul zu meinen Lautsprechern passt. Der unterste Frequenzbereich ist lt. Elac-HP mit 38Hz angegeben, aber ich habe echt keine Ahnung, ob das auch stimmt.

Vielleicht hat ja ein User hier diesselben Boxen wie ich und hat schon einmal mit den Nubert-Modulen experimentiert? Aber auch für Kenner der Nubert-Module wäre ich sehr dankbar, wenn sie mir weiterhelfen könnten.

Schöne Grüße,
Robert
ALUFOLIE
Inventar
#2 erstellt: 26. Mai 2012, 11:46
Statt so ein Modul von Nubert zu kaufen, würde ich für das gleiche Geld einen Behringer Ultracurve DSP kaufen. Damit bist du nochmals deutlich flexibler und kannst dir den Klang wirklich nach deinen Wüschen einstellen oder einfach nur optimieren.


[Beitrag von ALUFOLIE am 26. Mai 2012, 11:49 bearbeitet]
roho_22
Stammgast
#3 erstellt: 26. Mai 2012, 11:57
Ist das nicht ein bissl kompliziert zu bedienen?
ALUFOLIE
Inventar
#4 erstellt: 26. Mai 2012, 12:03
Jein. Natürlich braucht sowas etwas Einarbeitungszeit, aber ich hab zum Beispiel nach 4 Tagen schon zufriedenstellende Ergebnisse gehabt.
Außerdem muss man ja nicht alle Funktionen nutzen, nur weil sie da sind. Aber man hat für die Zukunft immer noch diese Funktionen in der Hinterhand, wohingegen man mit dem ATM Modul sehr schnell alles ausprobiert hast.
Und guck mal: Bei dem ATM kannst du den Bass doch nur sehr begrenzt einstellen. Beim DSP kannst du den Bass in mehreren Frequenzbändern einzeln einstellen. Wie bei guten Subwoofern mit DSP.
roho_22
Stammgast
#5 erstellt: 26. Mai 2012, 12:17
Ja, dass man wirklich viel einstellen und experimentieren kann, spricht für das ultracurve. Optisch hingegen will das Gerät nicht so recht in mein Hifi-Rack passen.
Steuerst du das alles via PC oder direkt am Gerät?
ALUFOLIE
Inventar
#6 erstellt: 26. Mai 2012, 12:28
Ok, das stimmt schon. Dem klassischen Anlagenbild entspricht es leider nicht. Zum Glück stört mich das nicht mehr. Früher hätte ich mir das Teil wahrscheinlich auch aus optischen Gründen nicht gekauft.

Das Gerät lässt sich wunderbar selber bedienen. Dazu braucht man also keinen PC. Was ich allerdings mit dem PC mache, ist das Messen. Ich habe auf dem PC eine Messsoftware ( diese liegt dem Gerät nicht bei! )
Das Ganze läuft dann bei mir so: Ein Messmikro hängt an einer externen Soundkarte und das Messprogramm wird gestartet. Dann lasse ich über meinen DVD-Player eine CD mit Rosa Rauschen abspielen und messe das Signal am Hörplatz. Und dann korrigiere ich am Behringer und messe jede Veränderung nach. So kann man sich fast seinen Wunschklang zusammenbauen.

Man braucht aber nicht zwangsläufig einen PC. Man kann ein Mikrofon auch direkt an den Behringer anschließen. Dieser bietet dann die Funktion einer automatischen Einmessung. Da ist mir allerdings aufgefallen, dass man 5x messen kann und 5x ein geringfügig anderes Ergebnis bekommt.
Aber trotzdem: Mit nem Nubert ATM müsstest du alles komplett ohne Messung machen.
Und so könntest du beim Behringer auch vorgehen. Einfach alles nach Gehör einstellen. Jedenfalls soweit es dir möglich ist.

Ich will dir das ATM ja gar nicht schlecht reden. Ich will dir nur eine Denkanstoß geben
roho_22
Stammgast
#7 erstellt: 26. Mai 2012, 12:37
Ja, ich weiss, ich werde mir diese Option vorerst mal offenlassen und danke für deine Erklärungen.

Trotzdem würde ich mich über ATM-Berichte freuen.
SFI
Moderator
#8 erstellt: 26. Mai 2012, 14:18
Servus,

naja ihm gehts wohl in erster Linie um eine Erweiterung der unteren Grenzfrequenz und nicht um "Sounding" der Frequenzbereiche, von daher ist das ATM imo schon die bessere Alternative, wenn man keinen Sub nutzen will, oder kann der DSP das? Bei den von Elac angegeben 38Hz handelt es sich wohl eher nicht um den -3db Punkt: http://www.visaton.de/de/forum/lexikonneu/U/161.html ergo kann das ATM da helfen, allerdings solltest du da eher ins Nubert Forum oder bei der Hotline anrufen. Die können dir genau sagen, welches ATM zu welchem Fremdfabrikat passen könnte.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 26. Mai 2012, 15:12
Hallo,

man kann auch immer zwei Module zum Vergleichen bestellen,
hier favorisiere ich das ATM 102,
würde ich jetzt bestellen.

Gruss
roho_22
Stammgast
#10 erstellt: 26. Mai 2012, 15:31
@SFI
Servus,
wollte eh schon bei der Hotline anrufen, war aber keiner mehr da. Werde das am Dienstag machen. Oder ich schreib schonmal ins Nubertforum. Hoffe die können mir weiterhelfen, also danke.

@weimaraner
Hallo,
ja, danke für den Tipp. Ich wollte sowieso ein ATM ordern, dass 3 Eingänge hat und nicht nur einen wie zB das ATM 311. Dass ich dann 2 Module ordere, erscheint mir auch sinnvoll, zumal man dann ja auch 4 Wochen Zeit hat zum testen.
Und warum favorisierst du das ATM 102?
ALUFOLIE
Inventar
#11 erstellt: 26. Mai 2012, 18:39

SFI schrieb:
Servus,

naja ihm gehts wohl in erster Linie um eine Erweiterung der unteren Grenzfrequenz und nicht um "Sounding" der Frequenzbereiche, von daher ist das ATM imo schon die bessere Alternative, wenn man keinen Sub nutzen will, oder kann der DSP das?.


Klar. Wie gesagt, man kann den Bassbereich in verschiedenen Frequenzen einstellen. Und der TE hatte im Eingangspost geschrieben, dass er auch die Anpassung der Mitten-Höhen interessant findet. Auch das würde man mit dem DSP noch umfangreicher realisieren können. Aber vielleicht reicht ihm ja tatsächlich das Nubertmodul. Dann ists ja auch gut
roho_22
Stammgast
#12 erstellt: 26. Mai 2012, 18:58
Habe noch eine Frage wegen des Verstärkers bei aktiviertem ATM. Verlangt das ATM dann noch zusätzliche Leistung vom Verstärker ab, wenn zB der Bass/EQ Regler voll aufgedreht ist?
Und wenn das Modul nicht 100%ig zu den Boxen passt, können dann die Chassis beschädigt werden?
weimaraner
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 26. Mai 2012, 19:10
Hallo,

ja,das Modul verlangt dem Verstärker mehr ab wenn du quasi Bass erweiterst.

Die Chassis werden nur beschädigt wenn du zu weit aufdrehst,
das ist aber bei Nubert Lautsprechern dann genauso der Fall,
das nicht 100% passen hat damit nichts zu tun.

Einen Behringer 2496 hatte ich mal parallel dazu,
ist natürlich sehr komplex,
von der Funktionsweise was ganz anderes,andere Möglichkeiten,
aber trotzdem blieb bei mir das ATM und der Behringer ging,
gerade der Bassbereich ist fummelig und die automatische Einmessung taugt wenig,
da ist eigentlich richtige Einmessung und händische Einstellung gefragt,
also plug and play eher nicht,

Gruss
chrisy
Stammgast
#14 erstellt: 27. Mai 2012, 04:53
Hallo;

ich habe vor ca 4 Monaten das ATM 102 bestellt, da ich in meinem Hörraum (am bevorzugten Hörplatz) einen massiven Einbruch im Bereich zwischen 65 und 45 Hz (lt Raumakkustikrechner, meinem Einruck und Berechungen duch die Fa Nubert) habe und wenig Lust bzw auch kaum Möglichkeiten habe, die Anlage umzustellen oder das ganze Wohnzimmer mir Absorbern etc zu verschandeln.

Das ATM unterstützt bei mir die Quadral Vulkan Vi und wird am T&A V 10 Röhrenverstärker - eingeschleift über die Tape-Monitor Schleife - betrieben.

Fazit: Das ATM ist nach der Testphase bei mir geblieben und ich höre nahezu nie mehr ohne ATM; der Bass ist genau in jenem Berich, der mich nicht zufrieden gestellt hat, deutlich kräftiger, federnder, jedoch nicht im Ansatz schammig oder unpräzise. Ebenso sehr fein ist die Möglichkeit der Einstellung des Mitten/Höhen Bereiches, da eben nicht jede CD so perfekt aufgenommen ist. Üblicherweise steht der Regler in der Neutralstellung, klingt das ganze jedoch zu schrill wird einfach ein wenig reduziert, bei CDs die eher muffig klingen, wird ein wenig erhöht.

Natürlich wird dem Verstärker mehr Leistung abgefordert, der T&A kommt mit seinen bloß 90 Watt aber gut damit zurecht.

Ich kann das ATM somit nur wärmstens empfehlen, vor allem zum in meinen Augen schlanken Preis und der Top Verarbeitung.

Einfach bestellen, ausprobieren und bei Nichtgefallen zurückschicken
roho_22
Stammgast
#15 erstellt: 29. Mai 2012, 12:34
hi,

habe soeben das atm82er modul von nubert bestellt.

gottseidank passt es zu 99% auf meine boxen. der mitarbeiter von der hotline meinte, die elac würde bis zu ca 30hz runterspielen, da kommt freude auf

was mir noch nicht wirklich klar ist, wie das mit der tape monitor funktion ausschaut. wenn ich das atm über die anschlüsse rec und play einschleife, kann ich dann nur mehr via rec out regler zwischen den quellen hin und her schalten? oder funktioniert das dann ganz normal mit dem input selektor? zur info, habe einen denon pma710er.

gruss
und sry für kleinschreibung
SFI
Moderator
#16 erstellt: 29. Mai 2012, 14:11
Servus,

dank deinem Fred hast du mich auf die Idee gebracht und ich habe mir nach Rücksprache das 102er bestellt. Bei meinem Rotel [hatte schon die nuLine 32 + ATM] wird in der Tat über den Recorder Regler geschaltet.
roho_22
Stammgast
#17 erstellt: 29. Mai 2012, 14:18
Servus,

das freut mich
Hoffe, dass das ATM bei mir richtig "einschlägt"

An welchen Boxen wirst du das 102er verwenden?




[Beitrag von roho_22 am 29. Mai 2012, 14:19 bearbeitet]
SFI
Moderator
#18 erstellt: 29. Mai 2012, 14:27
Klick - Ja das hoffe ich auch. Hatte zwar auch mit einem Subwoofer geliebäugelt, etwa dem B&W ASW 608, der kompakt, tief und präzise spielt, aber aus Erfahrung habe ich mit dem ATM in der Vergangenheit die besseren Ergebnisse erzielt. Bin nur irgendwie nie auf die Idee gekommen, das ATM mit Fremdfabrikaten zu kombinieren.
roho_22
Stammgast
#19 erstellt: 29. Mai 2012, 14:33
Anscheinend ist dies auch gar nicht so abwegig , weil der Mitarbeiter, mit dem ich telefonierte, hatte mir gesagt, er muss in der Datenbank nachschauen, ob jemand eben genau meine Lautsprecher schon mit ATM probiert hat.
roho_22
Stammgast
#20 erstellt: 22. Jun 2012, 16:43
So habe nun das ATM im Betrieb. Gleich eines vorweg, bei meinem Setup ist das ATM NICHT der erhoffte Quantensprung gewesen. Wenn ich den Bass/EQ-Regler voll nach rechts aufdrehe, ist da wirklich nichts von einem deutlichen Bassunterschied zu merken. Da ich vor allem gerne leise höre, bin ich etwas enttäuscht vom 82er Modul.
Die Loudness-Funktion bei meinem Verstärker bringt da deutlich mehr was die Basswiedergabe betrifft.

Habe natürlich alles mit unterschiedlichen Musikmaterial probiert, aber so wirklich glücklich mit dem ATM bin ich nicht. Hätte mir gewünscht, dass es bei leisen Lautstärken besser eingreift.

@SFI
Wie spielt das ATM bei dir?

Gruß
SFI
Moderator
#21 erstellt: 23. Jun 2012, 07:55
Moin,

ist aber erst einmal klar, denn Loudness soundet ja u.a. den Bass, sprich hebt die Lautstärke im entsprechenden Frequenzbereich an, ohne dass dadurch der Lautsprecher tiefer spielt. Ich weiß nicht, wie tief die Elac spielt, aber wenn durch das ATM eben nur 10Hz. mehr Tiefgang dazu kommen, dann hörst du das natürlich auch nur bei der Musik, die entsprechend den Anteil auch wiedergibt. Bei mir selbst steht es aktuell auf Halde, da ich wohl meine LS verkaufe und ein neues Konzept starte.
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