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Schulanlage für Musikraum - evtl. Teac PD-H380

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mic3107
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jul 2012, 18:02
Hallo zusammen,

Meine Mama ist Musiklehrerin an einer Realschule und die "Jugendzimmer"-Kompaktanlage, welche ihren Musikraum beschallt, segnet so langsam das Zeitliche.

Nun habe ich mich auf die Suche nach einer qualitativ und klanglich etwas wertigeren Anlage für diesen Musikraum begeben. (die meißten können sich sicherlich noch erinnern, was den Schülerohren damals zugemutet wurde)

Kenndaten des Raums: 6m * 9m * 2,8m (entspricht 54m² Grundfläche und 151m³ Volumen)

Wichtig wäre ein USB-Anschluss und natürlich ein CD-Player.

Der Preisrahmen sollte inkl. zweier Boxen 500 EUR nicht sprengen. Unter 400 EUR wäre noch schöner.
(es muss ja nicht sensationell klingen, darf aber gern etwas länger halten, als diese typischen Billig-Anlagen mit 1000 Watt P.M.P.O)

Bisher ist mir folgende Konfiguration aufgefallen:

Receiver:
TEAC A-H380
CD-Player:
TEAC PD-H380
Boxen:
Magnat Monitor Supreme 200

Der TEAC ist mit 2x 45W an 6 Ohm angegeben. Ich bin mir sehr unsicher, ob das für die Magnat-Boxen ausreichend ist, da diese mit je 90W (4 Ohm Impedanz) angegeben sind.

Es muss im übrigen nicht zwangsweise eine kompakte Anlage mit Regalboxen sein! Auch Full-Size Komponenten und Standboxen (wenn für den Preis überhaupt möglich) wären in Ordnung.

Hoffe, es finden sich ein paar Alternativvorschläge oder Meinungen zu der Komponentenzusammenstellung.

Vielen Dank im Voraus!

Grüße
Micha
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 09. Jul 2012, 18:33
Hallo Micha,

gerade für eine Musiklehrerin wäre die Monitor Suprem eine Qual ... außer deine Mutter ist schon über 90 Jahre alt und bemerkt dann bauartbedingt das Fehlen aller hohen Töne nicht mehr.

Aber selbst dann müste der blutleere, lustlose und matte Klang noch erschreckend sein.

Das Hauptproblem ist vermutlich die Raumakustik. Gehe ich richtig in der Annahme, dass wir es mit einen relativ kahlen viereckigen Raum mit harten Wänden, Decken und Böden zu tun haben?

LG Michael

P.S.: Ins Blaue geschossen stelle ich den folgenden Vorschlag zur Diskussion:

Yamaha-Piano-Craft-840

http://www.amazon.de...d=1341859364&sr=1-39

Yamaha YST FSW 050 Advanced YST II Subwoofer Down Firing

http://www.amazon.de...TF8&m=A3JWKAKR8XB7XF


[Beitrag von michaeltrojan am 09. Jul 2012, 18:45 bearbeitet]
mic3107
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Jul 2012, 18:44
Genau solch ein Raum ist das! Lediglich die Rückwand besteht aus Spanplatten, da sie verschiebbar auf Schienen gelagert ist.

Das für ein derart schmales Budget keine Wunder zu erwarten sind, ist uns natürlich klar.
Hauptproblem war eben, dass die CD-Player der günstigen Anlagen durch die Reihe weg, nach sagenhaft kurzer Zeit den Geist aufgeben.
Hatte eben die Hoffnung, aus Einzelkomponenten etwas besseres zusammen stellen zu können.

Solch eine Art von Anlage würde nämlich gekauft werden, wenn ich keinen besseren Vorschlag machen kann:
Philips FWM200D (ca. 150 €)
mit etwas Glück wählt vllt sogar jemand etwas in diesem Preissegment:
Kenwood K-731 (ca. 330 €)

Grüße
Micha
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 09. Jul 2012, 18:50
Das Problem ist nicht eine gute Anlage für das Geld zu bekommen. Das Problem ist, dass es schwer ist, in einem solchen Raum überhaupt irgendeine Anlage - zu irgendeinem Preis - zum Klingen zu bringen.

Befrag mal deine Mutter zu der Akustik des Raums ... ich denke sie wird verstehen was ich meine ... ob es eine Anlage ist, oder Instrumente, oder Stimmen ... egal ... es bleibt schlimm.

Ich habe oben einen Vorschlag gemacht. Das könnte man mal ausprobieren.

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 09. Jul 2012, 18:53 bearbeitet]
mic3107
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 09. Jul 2012, 19:04
Die Vorschläge hatte ich doch glatt überlesen. Sorry

Die Pianocraft sind mir auch schon durch den kopf gegangen. Hatte nur befürchtet, dass die zu wenig Leistung und/oder zu klein dimensionierte Boxen hat.

Meinst du, der Subwoofer wäre zusätzlich nötig, um ausreichend Fundament/Klangvolumen in den großen Raum zu bringen?

Grüße
Micha

edit:
Gerade fiel mir ein, das der Raum eine Akustikdecke besitzt. Nach der letzten Renovierung war ein Akustiker da und hat sich da irgendwie Gedanken zu gemacht. Es hallt also nahezu garnicht.

nochmal die Edit:
Was ist den von folgenden zwei Anlagen zu halten:
Denon D F107 (ca. 380 €)
Denon D-M38 (ca. 300 €)


[Beitrag von mic3107 am 09. Jul 2012, 19:21 bearbeitet]
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 09. Jul 2012, 19:22
Hier noch eine Alternative mit Einzelkomponenten:

Magnat-Quantum-605

http://www.redcoon.d...z_Stand-Lautsprecher

Onkyo-A-9155-B

http://www.redcoon.d...%C3%A4rker-Endstufen

Philips-DVP-3850

http://www.redcoon.de/B284003-Philips-DVP-3850_DVD-Player

Der DVD-Player hat einen USB-Anschluss
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 09. Jul 2012, 19:29
Die Yamaha Piano-Craft Anlagen haben einen sehr guten Ruf bezüglich des Klangs und der Verarbeitungsqualität. Da tut man sich mit Denon und Teac vermutlich keinen Gefallen.

Für einen so großen Raum müsten solch kleine LS schon ein bischen Rückendeckung für den Bass haben. Aber ... bestellen ausprobieren und ggf. zurückschicken.

Da aber der Raum akustisch ein wenig aufgearbeitet worden ist, wäre mein zweiter Vorschlag mit Einzelkomponenten/Standlautsprechern sicher sinnvoller.

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 09. Jul 2012, 19:34 bearbeitet]
mic3107
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Jul 2012, 19:43
Der Teac-Receiver wurde doch von verschiedensten renomierten Audio-Zeitschriften in den höchsten Tönen gelobt?!

Sind die Magnat Quantum 605 nicht zu Leistungshungrig für solch kleine Endstufen? Hätte da ja eher an die Yamaha NS-F140 gedacht. Die werden mit 40 W Nominell angegeben - bei 6 Ohm.

Die Lösung mit dem DVD Player dürfte ungünstig sein, da man da ja immer nen Bildschirm bräuchte um etwas von USB Abspielen zu können.

Grüße
Micha
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 09. Jul 2012, 19:59

Der Teac-Receiver wurde doch von verschiedensten renomierten Audio-Zeitschriften in den höchsten Tönen gelobt?!


Leider ließt man auch Gegenteiliges. Z.B. frühe Ausfälle. Was bei den Yamahas nicht vorkommt


Sind die Magnat Quantum 605 nicht zu Leistungshungrig für solch kleine Endstufen? Hätte da ja eher an die Yamaha NS-F140 gedacht. Die werden mit 40 W Nominell angegeben - bei 6 Ohm.


Die Leistungsangaben sind nahezu irrelevant, Du kannst Dich dazu z.B. in Wikipedia einlesen.

Es gibt Lautsprecherberge für zigtausend Euros die mit Verstärkern unter 2x20 Watt RMS betrieben werden ...

Interessant ist bei den 605ern der nominelle Wirkungsgrad von 93dB in einem Meter Entfernung mit einem Watt Verstärkerleistung. Das ist für einen hifi-Lautsprecher ein sehr hoher Wirkungsgrad. Hörschäden drohen wohl schon ab 86 dB.


Die Lösung mit dem DVD Player dürfte ungünstig sein, da man da ja immer nen Bildschirm bräuchte um etwas von USB Abspielen zu können.


Das müßt Ihr ausprobieren. Ich weis ja nicht was da angeschlossen werden soll. Ich denke USB Stick reinstecken auf USB an der Fernbedienung des Players schalten, Play drücken und gut ist. Da gibt es aber auch hunderte andere Geräte. Der Philips war auf Anhieb das billigste Markengerät mit USB-Buchse.

Leider läßt sich bei LS und AMP nicht viel einsparen, wenn man neue Geräte nutzen will.

LG


[Beitrag von michaeltrojan am 09. Jul 2012, 20:20 bearbeitet]
mic3107
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Jul 2012, 20:44
Okay, auf den Wirkungsgrad hatte ich natürlich nicht geachtet.

Zum Thema Lautsprecherleistungen hab ich schon so viel gelesen. Und immer wieder wird doch empfohlen den Verstärker nicht allzu leistungsschwach zu wählen, bei hochbelastbaren Boxen. Daher meine Mutmaßung bezüglich der geringen Verstärkerleistung.

Erstmal möchte ich dir für deine schnellen und hilfreichen Antworten danken.
Werde nun verschiedene Konfigurationen der genannten Komponenten und auch die PianoCraft vorschlagen. Mal schauen, für was sich dann entschieden wird.

Grüße
Micha
Ralph_P
Stammgast
#11 erstellt: 09. Jul 2012, 20:53
Ich denke, mit der PianoCraft seid ihr gut bedient.. hatte auch mal eine, war richtig gut für's Geld.
michaeltrojan
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Jul 2012, 21:01
Da bin ich ja mal gespannt...insbesondere wäre ich gespannt die Meinung zu Onkyo/Magnat zu lesen

Man bekommt Lautsprecher so oder so kaputt. Ich habe auch schon Antriebe von Basslautsprechern mit zu starken AMPs zerstört. Da half dann w/"mutwilliger Zerstörung" - "Spulen verbrannt" - auch keine lebenslange Garantie für die LS.

Es gibt auch AMPs mit Schutzschaltungen für die LS ...

LG

P.S.: Bevor ich "diese" Magnats kennengelernt habe, habe ich auch die günstigen Yamaha Stand-LS empfohlen.

Ich bin übrigens weder Fan von Magnat, Yamaha, Denon oder Onkyo .... ich höre zumeist ganz andere Sachen. Auch ist mir Teac - auch - aus grauer Vorzeit bekannt und weis, dass zur Zeit mal wieder versucht wird, Fuss im Markt zu fassen. Ich lese auch die ganzen dollen Zeitungen, die man w/der Werbeeinnahmen mit Vorsicht genießen muss.
Ralph_P
Stammgast
#13 erstellt: 10. Jul 2012, 16:47
Auch wenn's nicht zum Thema passt: der Teac UD-H01 DA-Wandler soll für das Geld schon ein Hammerteil sein. Also ich denke, dass man bei Teac zur Zeit bereits gut Fuß im Markt gefasst hat.
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