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Canton Vento 890 vs. 890.2 vs. Reference 5

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shodan2006
Stammgast
#1 erstellt: 17. Jun 2013, 19:57
Hallo zusammen,

ich möchte mir demnächst ein Paar neue Frontlautsprecher aus dem Preissegment bis etwa 3000 EUR zulegen. Neben dem Klang ist für mich inzwischen auch die gute Verarbeitung und ein schön anzuschauendes Gehäuse wichtig (ich sage nur WAF). Generell würde ich gerne weg von der einfachen "Kastenform" kommen, und einfach schwarz müsste es meinetwegen auch nicht mehr sein...

Nach dem Durchforsten diverser Testberichte, Kataloge, Foren und Userbewertungen scheinen mir derzeit die folgenden Modelle in die engere Wahl zu kommen:

1) Canton Vento 890 DC
2) Canton Vento 890.2 DC
3) Canton Vento Reference 5 DC
4) Nubert nuVero 11

Dabei finde ich bei den genannten Modellen von Canton (Vento 890, Vento 890.2 und Reference 5) insbesondere die Form des Lautsprechers sehr schick (ist augenscheinlich immer das gleiche Gehäuse).
Und in kirsche hochglanz gefallen sie mir besonders gut...

Die Nubert finde ich auch recht schön, allerdings ist die Farbauswahl für mich nicht optimal - hier würde ich wohl notgedrungen am ehesten doch zu anthrazit greifen.

Kurz zur Erklärung: mir ist schon klar, dass ich um ein Probehören (am besten in den eigenen vier Wänden) nicht herumkommen werde, aber das Problem dabei ist, dass ich im Raum München bisher keinen Händler gefunden habe, der mehr als nur einen der vier Lautsprecher vorführbereit hat, wodurch ein direkter Vergleich unter gleichen Bedingungen vor dem Kauf unmöglich ist.

Die Nubert kann man eigentlich nur direkt vom Hersteller kaufen, somit müsste man nach Schwäbisch Gmünd zu Nubert fahren oder eben testweise bestellen und probehören und ggf. wieder zurückschicken.

Die Vento Reference 5 DC ist ja kein aktuelles Modell mehr, und die bisher besuchten Händler mit Canton Reference im Programm hatten nur die aktuellen Modelle da.

Sowohl die Vento 890 als auch die Vento 890.2 habe ich in einem Saturn bzw. einem Media Markt vorführbereit gefunden, aber eben immer nur eine von beiden. Somit auch hier kein direkter Vergleich möglich. Einzeln jeweils mal probehören werde ich sicher demnächst mal machen, aber ohne A-B Vergleich gegeneinander im gleichen Geschäft und im gleichen Hörraum wird man wohl schwerlich ausmachen können, welche nun besser klingt.

Lustigerweise hat mir ein Canton-Vertreter/Berater im Media Markt erzählt, dass sie die alte Vento 890 gar nicht mehr nebeneinander im Hörraum aufstellen würden, weil im Direktvergleich alle Kunden ausnahmslos zur aktuellen 890.2 gegriffen hätten, obwohl diese ja deutlich teurer sei.
Und im Saturn meinten die Verkäufer umgekehrt, dass sie die neue 890.2 noch nicht bestellt hätten, weil sie diese eh nicht zu dem deutlich höheren Preis verkauft bekommen würden, solange sie noch die 890 zum wesentlich günstigeren Abverkaufspreis auf Lager hätten.
Somit bin ich so schlau wie zuvor...

Preislich aufsteigend sortiert würden sich meine möglichen Optionen wie folgt darstellen:
1) Canton Vento 890 DC in schwarz hochglanz für 1500 EUR
2) Canton Vento 890 DC in kirsch hochglanz für 1800 EUR
3) Canton Vento 890.2 DC in kirsch hochglanz für 2600 EUR
4) Canton Vento Reference 5 DC in schwarz hochglanz für 2600 EUR
5) Nubert nuVero 11 in anthrazit für 2700 EUR

Ist die Vento 890.2 im Vergleich zur Vento 890 (jeweils in kirsch hochglanz) satte 800 EUR Aufpreis wert?
Oder gar 1100 EUR Aufpreis, wenn man sich mit schwarz arrangieren würde?
Wie schlägt sich die aktuelle 890.2 im Vergleich zur alten Reference 5?
Achja, und da war ja auch noch die Nubert nuVero 11...

BTW, ist die Vento 890.2 in schwarz für deutlich weniger als das mir vorliegende Angebot für die Variante in kirsch zu haben? Bei den Internet-Händlern steht immer nur entweder der Listenpreis oder "auf Anfrage"...

Wie gesagt, natürlich werde ich auch selbst im Laden probehören (soweit möglich) und ggf. auch ein Lautsprecherpaar bestellen und zu Hause testen, aber ich würde letzteres ungern für mehr als ein Paar machen (Zeit- und Platzmangel sowie die Umstände beim Zurückschicken und bei der Rückabwicklung der Zahlung).

Am besten wäre es, wenn ich den optimalen Lautsprecher für mich irgendwie vorab herausfiltern könnte und dann dieses Ergebnis nur noch nach dem Kauf zu Hause bestätigt sehe...

Ich bin momentan echt hin- und hergerissen...

Deshalb schonmal danke für eure Meinungen!
haid
Neuling
#2 erstellt: 19. Jun 2013, 07:40
Hallo shodan2006,

Ich stimme dir grundsätzlich zu, dass beim Kauf von LS, wie bei anderen HiFi-Geräten auch, optische Gründe eine Rolle spielen. Ich würde in der Hinsicht auch keine Kompromisse eingehen. Schließlich müssen die Geräte später zu deiner Einrichtung passen. So wie ich Dich verstehe, haben die Canton Vento (welche auch immer) aus optischen Gründen Priorität. Ich finde sie auch sehr elegant. Daher würde ich mich auf diese LS fokussieren und bei mehreren Händlern ausgiebig im Vergleich zu einer oder mehreren anderen Boxen in der Preisklasse anhören. Damit bekommst Du schon einmal ein Gefühl, ob es passt. Die Nubert wäre die Back-Up-Lösung, falls die Canton-LS dann doch nicht deinem Musikgeschmack entsprechen.

Je nach Raumgrösse würde ich auch die kleineren Vento-LS 880 und 870 in Betracht ziehen und vergleichen. Möglicherweise empfindest kaum Unterschiede, beide kleineren LS würden sich wohl noch etwas einfacher in eine kleinere Wohnung einfügen. Aus meiner Sicht werden Unterschiede zwischen der 890.2 und der 890 gering ausfallen, wenn das überhaupt hörbar ist. Daher würde ich die ausgelaufene Vento 890 auf jeden Fall in Betracht ziehen.

Gruss HR
shodan2006
Stammgast
#3 erstellt: 19. Jun 2013, 11:44
Hallo haid,

stimmt, keine schlechte Idee, einen oder mehrere andere Lautsprecher als Vergleichsmaßstab hernehmen, dann kann ich die Lautsprecher meiner engeren Wahl vielleicht doch irgendwie (zumindest indirekt) in Relation setzen und besser einschätzen. Danke für den Tipp!

Wobei das wohl leider nur für die Vento 890 und 890.2 funktionieren wird, weil ich bisher noch keinen lokalen Händler gefunden habe, der die alte Reference 5 noch hat. Und bei Nubert dürfte es auch schwierig werden, die nuVero 11 mit Modellen der Konkurrenz zu vergleichen.

Kleiner als die 890er wollte ich eigentlich nicht nehmen - ist auch nicht zwingend nötig, da meine derzeitigen I.Q TED 4 ähnliche Ausmaße haben und somit ein passender Aufstellungsort bereits reserviert ist...

Hast Du selber Hörerfahrungen mit den Ventos machen können?
Floater
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Jun 2013, 18:44
Hi Shodan,

Anfang des Jahres hatte ich genau die gleichen Lautsprecher von Canton ins Auge gefasst.

Ich wohne nicht weit weg von HiFi Schluderbacher und konnte da alle drei im selben Raum hören mit einem Freund und meinem Onkel zusammen. Haben auch jeweils ein paar Standlautsprecher von Klipsch, KEF, Dynaudio und noch ein paar andere gehört.

Der Focus lag aber auf den drei LS, da Sie mir besser gefallen haben als die anderen ( nur Dynaudio haben mir fast auch so gut gefallen, wie die Canton).

Die 890 klangen gut, aber ein deutlich klareres detailreicheres Soundbild hatten die 890.2 im Vergleich. Und dann haben die Ref 5 noch einen drauf gelegt. Und je mehr wir zwischen den LS hin und her geschaltet haben, wurde das immer deutlicher und die 890 waren definitiv raus.

Dann haben wir den Hörraum gewechselt und noch Ref 5.2; 3; 2.2 & 1 gehört. Die Ref 1 haben mit einer unglaublichen Leichtigkeit gespielt, waren aber zu groß und zu teuer. Letztendlich bin ich bei den Ref 3 geblieben, die jetzt hier stehen, weil die mir im Bassbereich besser gefallen haben als die Ref 5 & 5.2.

Ich würde mindestens 890.2 nehmen.

Hol dir doch bei div. Händlern telefonisch ein Angebot, die meisten lassen gut mit sich reden.

MFG Floater
shodan2006
Stammgast
#5 erstellt: 19. Jun 2013, 23:23
Hi Floater,

super, auf genau solche Rückmeldungen hatte ich insgeheim gehofft - kann ja nicht sein, dass ich der einzige bin, der die Ventos schick findet und vor dieser Entscheidung steht...

Und auch ich habe die Reference 3 DC noch auf dem Zettel, da sie mit 4000 € nicht mehr sooo viel teurer ist als die Reference 5 DC oder die aktuelle Vento 890.2 - leider scheint sie bei Schluderbacher und Co. nur noch in schwarz vorrätig zu sein, aber mir persönlich wäre kirsche lieber...
Auch die alte 890 ist in kirsche kaum noch zu bekommen, und wenn doch, ist sie deutlich teurer als in schwarz.

Ich gehe mal davon aus, dass Deine Reference 3 auch schwarz sind, oder? Apropos Schluderbacher: als ich noch in Köln gewohnt habe, wäre Willich nur ein Katzensprung weit weg gewesen, aber vom Großraum München aus ist das leider nicht ganz so nah... Hast Du noch ungefähr im Kopf, was die 890.2 dort gekostet hätten? Habe bei dem Modell noch kein richtiges Gefühl für den Preis, denn im Internet steht entweder nur der Listenpreis oder "auf Anfrage"...

Die alte 890 habe ich hauptsächlich wegen des eklatanten Preisunterschieds von über 1000 € noch auf meiner Liste - klanglich würden mich 890.2 oder Reference schon noch mehr reizen (und mein von mir selbst lose gesteckter Budgetrahmen würde dies ja auch hergeben, wenn es den Aufpreis wert ist).

Laut den Testberichten und Messdiagrammen der STEREO soll die 890 basstechnisch nicht ganz so weit runterkommen wie die 890.2 und auch die Reference 5 - kannst Du das bestätigen? Und klingen die beiden letzteren tonal ähnlich, oder gibt es deutliche Unterschiede in der Abstimmung? Was konnte die Reference 5 noch besser als die 890.2?

Dass die Reference 3 einen überlegenen Bassbereich hat, wundert mich bei dem größeren und deutlich schwereren Gehäuse nicht wirklich...

BTW, wie groß ist Dein Hörraum? Bei mir sind es knapp 25 qm - ob dafür die Reference 3 nicht etwas überdimensioniert sind?
Andererseits habe ich meine I.Q TED 4 auch schon in meinem Kinderzimmer betrieben, was kaum mehr als 10 qm hatte...

Hmm, wenn ich kirsche haben will, läuft es wohl oder übel auf die 890.2 hinaus - mal schauen, zu welchem Preis mein örtlicher Media Markt mir die anbieten kann, wenn er sie bestellen würde (hat leider keine Ventos auf Lager). In schwarz stünden mir mehrere Optionen zur Wahl...

Vielen Dank für Deine Meinung, das hilft mir schon deutlich weiter!

Gruß, Shodan.
Floater
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 20. Jun 2013, 14:18
Hi,


mein Hörraum/Wohnzimmer hat 25-30 m², so genau weiß ich das nicht. Funktioniert ganz gut, einzig bei einigen wenigen Musikstücken, z.B. Tron 2 Soundtrack - Solar Surfer, geht der Bass so runter, das meine Fenster anfangen zu vibrieren.

Meine Ref. 3 sind auch schwarz.

http://www.hifi-foru...8&postID=35079#35079

Es gibt die nur noch in schwarz und nur bei Schluderbacher, soweit ich weiß. Aber ich glaube die werden für die noch produziert, genau so wie ich glaube, dass die Canton Ergo 695 noch für Elektrowelt24 produziert werden.

Ruf bei ein paar Händlern an und lass dir Angebote für die 890.2 machen.

MFG Kai


[Beitrag von Floater am 20. Jun 2013, 14:21 bearbeitet]
Floater
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Jun 2013, 16:15
Um kurz auf die Frage des Bassbereichs zurückzukommen, da hab ich bei den drei LS gar nicht so darauf geachtet, sondern auf das Klangbild insgesamt. Bei den Ref. 3 war es dann aber sehr deutlich.

Die 890 klangen im Vergleich mit 890.2 und Ref. 5 irgendwie etwas dumpf. Die 890.2 waren einfach klarer, harmonischer und detailreicher, sie klangen einfach schöner. Diese Steigerung gab es von 890.2 und Ref. 5 auch noch mal, da war einfach noch mehr, aber der Unterschied war nicht mehr so eklatant.

Ich kann es schlecht beschreiben, ist ja auch schon 5 Monate her. Die 890 sind bestimmt auch gute Lautsprecher, aber im direkten Vergleich waren die deutlich schlechter. Da war klar, die werden es definitiv nicht. Da ich sowieso bereit war preislich bis zu den Ref. 5 zugehen, war auch schnell klar, dass es die 890.2 auch nicht werden.
Aber natürlich ist das Bessere des Guten Feind und so hab ich die Ref. 3 gekauft, da war dann auch aus finanzieller Sicht Schluss. Will mir ja auch noch andere schöne Dinge leisten können.

Ich hatte vorher Canton Ergo 91, die mir an sich gut gefallen haben, aber ich wollte mich einfach noch steigern. Als die Ref. 3 hier waren und meine Freundin die das erste Mal gehört hat, hat sie als erstes gesagt: "Krass. Da hört man viel mehr."

Bedenke bitte, dass das meine subjektiven Eindrücke sind, die meinen Hörgeschmack entsprechen.

MFG

Floater
shodan2006
Stammgast
#8 erstellt: 20. Jun 2013, 23:06
Hallo Floater,

hey, schickes Wohnzimmer, und so ordentlich und luftig! Bei mir zu Hause sorgt schon mein zweieinhalbjähriger Sohnemann dafür, dass es nie zu aufgeräumt ausschaut - notfalls werden Spielzeug und Malsachen künstlerisch wertvoll drapiert oder das Bobbycar vor der Anlage geparkt...

Die Reference 3 machen bei Dir IMHO eine sehr gute Figur und wirken auch gar nicht überdimensioniert, nur der im direkten Vergleich eher kleine Subwoofer lässt erahnen, dass sie doch nicht so zierlich sind...

Allerdings scheint mir die Aufstellung der LS suboptimal zu sein. Wirkt sich die Nähe zur Rückwand sowie bei der rechten Box zur Seitenwand nicht nachteilig auf den Klang aus? Aber irgendwo muss man wohl immer gewisse Kompromisse eingehen, wenn auch noch andere Möbel aufgestellt werden müssen...

Apropos Kompromisse, Lautsprecher aufstellen ohne Frontbespannung bzw. Frontgitter kann ich derzeit vergessen - das Risiko, von Kinderhänden begutachtet zu werden, ist derzeit einfach noch zu groß...

Das mit dem (exklusiven) Weiterproduzieren für Schluderbacher wäre möglich, oder die Händler haben einfach die gesamten Lagerbestände dieser Modelle zum Schnäppchenpreis bei Canton aufgekauft.

Habe mittlerweile auch ein noch etwas günstigeres Angebot für die 890.2 in kirsche bekommen (immerhin 2400 EUR statt 2600 EUR, dafür ohne Umtauschmöglichkeit bei Nichtgefallen, was mir der andere Händler einräumen würde). Beim Versandhandel hätte man ja dank Fernabsatzgesetz automatisch 2 Wochen Zeit. Oder ich lasse mir den Preis auch beim anderen Händler machen...

Ich muss die 890.2 wohl demnächst mal in irgendeinem Laden, der sie da hat (egal welche Farbe) mit eigenen CDs probehören, um die Geschichte besser abwägen zu können.

Und Du fandest die alten Reference 5 trotz des alten Alu-Mangan-Hochtöners sogar noch etwas besser als die 890.2 mit dem neuen Keramik-Hochtöner?
Deine Reference 3 hat wohl (als einzige der alten Serie) auch schon den Keramik-Hochtöner, was sicher die Entscheidung zwischen Ref 5 und Ref 3 etwas erleichtert hat.

Preislich wären die Ref 3 auch absolut am Limit, aber mit den Lautsprechern bräuchte man sich dann wohl erstmal keine Gedanken um ein weiteres Update zu machen...
Wenn die jetzt noch in kirsche verfügbar wären, würde mir die Entscheidung wohl recht leicht fallen...

BTW, danke für die PN, werde mal ein paar Anrufe tätigen, vielleicht gibt es ja auch ne aktuelle Ref .2 in kirsche zu erträglichen Konditionen.

Zu dem Feedback Deiner Freundin: super, so soll es sein, dann hat sich die Investition sicher gelohnt, wenn schon "Unbeteiligte" einen deutliche Verbesserung heraushören können zu den vorherigen Lautsprechern. Glückwunsch!
Floater
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Jun 2013, 10:17

shodan2006 (Beitrag #8) schrieb:
...

Und Du fandest die alten Reference 5 trotz des alten Alu-Mangan-Hochtöners sogar noch etwas besser als die 890.2 mit dem neuen Keramik-Hochtöner?
Deine Reference 3 hat wohl (als einzige der alten Serie) auch schon den Keramik-Hochtöner, was sicher die Entscheidung zwischen Ref 5 und Ref 3 etwas erleichtert hat.

...


Die Weichen der Refs sollen ja auch noch völlig andere sein und sogar die Mittelton-/Teifton-Chassis sollen auch anders als bei den Ventos sein.
shodan2006
Stammgast
#10 erstellt: 23. Jun 2013, 01:03
So, nun will ich auch mal meine eigenen ganz frischen Höreindrücke einer mehrstündigen Vergleichssession schildern - vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei seiner Entscheidungsfindung, obwohl es sich natürlich nur um meine rein subjektiven Höreindrücke handelt.

Gehört wurden (in dieser Reihenfolge):
1) Canton Reference 5.2 DC
2) Canton Vento 890.2 DC
3) Canton Reference Jubilee

Verstärker: Denon PMA-2020AE
CD-Player: Denon DCD-2020AE

Hörraum war ungefähr quadratisch mit ca. 30 qm und ca. 4 m Höhe,, bis auf den Teppich eher schallhart und mit Absorbern als Bassfallen in den Ecken.

Als Musik kamen zwei von mir selbst zusammengestellte CDs mit einigen von meinen Lieblingsliedern (die ich natürlich in- und auswendig kenne) zum Einsatz, zum Großteil akustische Musik (Gitarre, Piano, Percussion, Saxophon), aber auch ein paar Liveaufnahmen sowie etwas Dire Straits.

Soviel vorweg, die Latsprecher haben mir eigentlich alle gut gefallen, es war also keiner dabei, den ich schnell von meiner Liste hätte streichen können.
Die Räumlichkeit war übrigens bei allen drei Kandidaten sehr gut - Stimmen und Instrumente haben sich schön von den Lautsprechern gelöst.

Die Reference 5.2 konnte mich vor allem mit ihrer Neutralität und dem Detailreichtum im Mittel- und Hochtonbereich begeistern, sie klang sehr präzise und konnte vor allem bei dynamischen Percussion- und Gitarrenstücken glänzen. Der Hochtonbereich empfand ich über die ganze Hörsession hinweg als sehr angenehm und ohne Schärfe anzuhören auch bei höheren Lautstärken, die die Reference 5.2 übrigens gut verträgt und anscheinend über ausreichende Reserven verträgt. Nun zum Bassbereich: er war IMHO sehr schön straff und konturiert, hat aber (leider) nicht allzuviel Tiefgang und wirkt deshalb bei manchen Stücken etwas zu schlank - bei anderen wiederum hat man das kaum gemerkt.

Insgesamt ist die Reference 5.2 also ein wunderbar neutral und linear abgestimmter Lautsprecher mit praktisch nie nervenden Höhen, dem eigentlich nur etwas mehr Tiefbass fehlt.

Als nächstes war die Vento 890.2 dran. Hier viel mir sofort die etwas andere Abstimmung des Lautsprechers auf, was sich im Vergleich mit der Reference 5.2 manchmal positiv und manchmal negativ auswirkte. Der Bassbereich ist anscheinend etwas angehoben worden, wodurch sie ein wenig fülliger und voluminöser klingt als die Ref. 5.2, aber dabei leider auch etwas von der Straffheit des Basses verloren geht. Die Höhen waren minimal spitzer, weshalb ich sie bei höheren Lautstärken als auf Dauer etwas anstrengender empfunden habe. Auch schien mir die 890.2 schneller ans Limit zu kommen, wirkte dann etwas angestrengter und nicht ganz so souverän wie die Ref. 5.2. Mehr Tiefbass konnte die 890.2 trotz ihrer etwas effektheischenderen Abstimmung übrigens auch nicht erzeugen, während der obere Bassbereich eben etwas dicker klingt, was gut und schlecht zugleich ist. Nichtsdestotrotz gefiel mir bei diesem zweiten Hördurchgang z.B. die Musik von Adele sogar besser als über die Ref. 5.2 - sie wirkte irgendwie lebendiger und kräftiger als zuvor.

Insgesamt ist die Vento 890.2 ein sehr guter Lautsprecher, der durch seine etwas peppigere Abstimmung etwas dynamischer und voluminöser klingt, aber nicht ganz so neutral und präzise ist wie die Ref. 5.2. Sie scheint insgesamt etwas mehr auf Pop und Rock abgestimmt zu sein, ist aber trotzdem durchaus universell einsetzbar.

Tja, und dann kam die Reference Jubilee an die Reihe...
Ich konnte es kaum glauben, aber die Jubilee scheint wirklich ein großer Wurf geworden zu sein. Sie vereint die Neutralität und Linearität der Ref. mit der Dynamik der Vento und packt obendrein eine ordentliche Schippe Tiefbass obendrauf, der wunderbar konturiert und straff ist, so dass man ihn in der Magengrube spüren kann. Sie verkraftet nochmal deutlich höhere Pegel, wirkt dabei aber nie angestrengt und scheint über reichlich Reserven zu verfügen.
Die Lässigkeit dabei war echt beeindruckend - sie bettelt förmlich darum, sich etwas austoben zu dürfen...

Obendrein vermittelt die Jubilee eine Spielfreude, die echt ansteckend ist - ich musste mir mehrmals bei der dritten Session ein Grinsen verkneifen, weil ich einfach spontan begeistert war und immer wieder gerne die Lautstärke nochmal etwas erhöht habe, weil auch hier die Hochtöner keinerlei Schärfe zeigten und nie spitz, sondern immer klar, rein und angenehm klangen.
Auch bekam ich nun deutlich öfter Gänsehaut bei diversen Passagen, was sicher kein schlechtes Zeichen ist...
Jetzt klangen einige Stücke richtig rund, weil eben auch untenrum nun alles stimmte. Die Jubilee ging deutlich tiefer in den Keller und brachte Facetten im Bassbereich zu Tage, die man vorher mit den beiden anderen Lautsprechern kaum hören konnte.

Insgesamt ist die Reference Jubilee ein wirklich hervorragender Lautsprecher, quasi eine Symbiose der guten Eigenschaften der beiden anderen Kandidaten mit noch ordentlich was obendrauf. Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass der Unterschied zu den beiden anderen so eklatant ausfallen würde - er ist IMHO deutlich größer als der Unterschied zwischen den beiden anderen!

Einziger Nachteil ist halt der Preis, wobei die UVP sicher nicht das letzte Wort ist...

Nichtsdestotrotz muss ich mir nun überlegen, ob ich mein mir selbst gesetztes ursprüngliches Preislimit deutlich überschreiten und die Jubilee kaufen soll, oder ob ich doch noch mit einer der beiden anderen (für sich genommen auch sehr guten Lautsprecher) glücklich werden kann...

Wahrscheinlich habe ich eh schon verloren und die Entscheidung ist unterbewusst schon gefallen, ich muss es jetzt nur noch realisieren und mir eingestehen...
thewas
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 23. Jun 2013, 09:19
Danke für deinen Hörbericht, hätte nicht gedacht dass die nur 100 Paare der Jubilee immer noch nicht alle verkauft sind, hier gibt es auch ein günstiges Angebot in weiß http://kleinanzeigen...ar/66866656-172-7793
shodan2006
Stammgast
#12 erstellt: 23. Jun 2013, 19:11
Ja, das mit der Limitierung der Jubilee auf 100 Paare pro Farbe ist auch etwas, woran ich ein wenig zweifle.
Angeblich hat alleine mein Händler bereits zwei Paare davon verkauft, und es gibt ja sicher einige Canton Reference Händler...
Und die Jubilee ist ja auch schon eine Weile auf dem Markt - hätte auch erwartet, dass es nicht mehr allzu viele gibt.

Jedenfalls klang die Jubilee von den drei getesteten Lautsprechermodellen mit Abstand am besten. Leider hatte mein Händler keine Reference 3.2 DC zu Vergleichszwecken auf Lager, weil ich echt gerne gewusst hätte, ob diese vom Klang her näher an der Reference 5.2 DC oder an der Jubilee sind.

Denn auch wenn man bei der Jubilee sicherlich einen Preisnachlass bekommen kann, ist sie auch dann immer noch teuer genug und so teuer, dass mein ursprüngliches Budget gerade mal knapp für eine einzige Box reichen könnte...

Und da bin ich dann auch schon in einem Preissegment, wo man ggf. auch gute und schöne Lautsprecher z.B. von B&W bekommen kann...
bonnie_prince
Stammgast
#13 erstellt: 23. Jun 2013, 22:37
Hallo,

ich habe die Jubilee aus Spaß an der Freude mal mit 'ner Reference 9.2 lange und intensiv verglichen. Ich fand die Jubilee enttäuschend und für den Preis einen Witz (gab's für 6000 € das Paar).
Allerdings stand sie auch beschissen, zu eng mit geringem Abstand, während die Kleinen außen waren.


Grüße b_p.
shodan2006
Stammgast
#14 erstellt: 23. Jun 2013, 23:18
Hi b_p,

bei meinem Vergleichstest liefen die Lautsprecher nacheinander am gleichen Verstärker und wurden jeweils identisch aufgestellt.
Die Lautsprecher hatten einen Abstand von etwa 2,5 bis 3 Metern zueinander und waren nicht eingewinkelt (zuerst kurz leicht eingewinkelt ausprobiert, dann aber doch parallel aufgestellt), die Hörposition war ebenfalls etwa 3 Meter entfernt.

Wie gesagt, ich fand schon die Reference 5.2 im Hoch- und Mitteltonbereich sehr gut, es fehlte nur leider etwas der Tiefgang.
Die Jubilee konnte in allen Bereichen mehr, wobei der Unterschied im oberen Frequenzbereich zwar nicht riesig war, aber dennoch (für mich) hörbar.
Im Bassbereich war der Unterschied IMHO wirklich eklatant, wobei die Jubilee aber nicht einfach nur dicker aufgetragen hat, sondern auch schön straff und präzise, aber eben mit deutlich mehr Tiefgang spielte.
Insgesamt hat sie bei mir halt deutlich mehr Gänsehaut und Hörspaß erzeugt (ob es an einem einzigen Faktor oder an der Summe ihrer Eigenschaften lag, kann ich allerdings nicht sagen).

BTW, wenn die Aufstellung bei Deinem Vergleich beschissen war, ist es eigentlich kein Wunder, dass Dich die Jubilee nicht überzeugen konnte, oder?
Insbesondere, wenn Du schreibst, dass Du sie "lange und intensiv" verglichen hast - dann hättest Du dem Händler in den Allerwertesten treten sollen, damit er die Lautsprecher gefälligst vernünftig positioniert - soviel Zeit muss sein!

Den Listenpreis von 9000 € wäre ich auch sicher nicht bereit zu zahlen, aber man findet ja mit etwas Suchen durchaus auch günstigere Angebote...
Aber auch "nur" 6000 € sind ne Menge Kohle, und dafür bekommt man schon fast ein Paar B&W 803 Diamond, die sicher auch einen Hörtest wert wären - am besten im Direktvergleich zur Jubilee. Das macht die Entscheidung jetzt aber auch nicht wirklich einfacher, eher das Gegenteil ist der Fall...

Und eigentlich wollte ich ja auch gar nicht so viel Geld ausgeben...

Gruß,
Shodan.
audiojck
Inventar
#15 erstellt: 23. Jun 2013, 23:34
Und dann ist der Schritt zur Nautilus auch nicht mehr weit

Interessant zu lesen, aber pass auf, dass du dich nicht zu sehr reinsteigerst. Ich würde aber auch nochmal 1-2 andere Hersteller probehören, das ist ja schon in einem recht großzügigen Preisbereich. Da gibt's doch sicher viele schöne Lautsprecher.
OliNrOne
Inventar
#16 erstellt: 23. Jun 2013, 23:47
Wenn schon im Bereich von 6000,7000 Euro bist, dann ist die Auswahl natürlich massiv...bei soviel Kohle würd ich noch 15-20 andere Ls testen.....
B&W wäre da aber nicht meine erste Option, wenn dir Canton-Sound gefällt......

Denk da eher an Audio Physic, die großen Elacs, Dalis, Monitor Audio, Somus Faber Liuto.....das sind nur ein paar, man könnt locker noch 20 andere aufzählen......

Was wäre denn jetzt das maximale was du ausgeben willst?
Wie groß ist denn dein Raum?
Welche Musik wird denn gehört?
Pegel?
Designvorlieben?
Wo wohnst denn genau, damit man Händler zum probehören empfehlen könnte?


[Beitrag von OliNrOne am 23. Jun 2013, 23:51 bearbeitet]
shodan2006
Stammgast
#17 erstellt: 24. Jun 2013, 12:13
@audiojck:
Ja, das mit dem reinsteigern kann echt zum Problem werden, versuche mich auch schon zu bremsen.
Und der Preisbereich sollte wie gesagt auch eigentlich gar nicht so großzügig ausfallen...

@Oli:
ich habe eigentlich weder die Zeit noch die große Lust, um noch weitere 15-20 Lautsprecher zu testen...
Vor allem ist die Aussagekraft und Vergleichbarkeit von Hörtests in unterschiedlichen Geschäften und Hörräumen eher bescheiden, da ein einziger Händler sicher nicht alle möglichen Alternativen da hat. Und wenn ich mir überlege, das alleine der geschilderte (zugegebenermaßen sehr ausführliche) Hörtest beim gleichen Händler schon weit über 3 Stunden gedauert hat und ziemlich anstrengend war, will ich mir das nicht noch an 6-8 weiteren Wochenenden antun...

Aber wenn ich die Erkenntnisse meines Hörtests in Relation zu den jeweiligen Lautsprecherpreisen setze, dann sind alle drei für sich genommen attraktive Angebote - und dass man für mehr Geld auch (hoffentlich) mehr Leistung bekommt, ist ja auch nicht so ungewöhnlich...


Zu Deinen Fragen:
- Preis: nachdem mein ursprüngliches Budget bei 3000 EUR lag, würde ich jetzt eigentlich ungern deutlich mehr als 4000 EUR ausgeben wollen
- Raumgröße: ca. 25 qm
- Musikrichtungen: querbeet von anspruchsvolleren akustischen Stücken und Jazz über Pop, Rock, Heavy, NuMetal bis hin zu elektronischer Musik fast alles, ausserdem natürlich auch Filmton im Heimkinobetrieb
- Pegel: meistens im nachbarschaftsfreundlichem Bereich, da ich meist erst am Abend zum Musikhören oder Filme schauen komme - ich würde es als gehobene Zimmerlautstärke bezeichnen, meine Frau würde eher zu laut sagen...
- Designvorlieben: schick sollten sie sein, am liebsten keine schwarzen eckigen Kisten, sondern gerne etwas abgerundet und in Holz
- Wohnort: westlich von München

Zu den genannten Marken: Audio Physic gefallen mir optisch nicht so sehr, aber Elac, Dali und auch Sonus Faber kämen schon in Frage - wobei ich eigentlich deutlich unter 5000 EUR bleiben wollte (und somit auch keine aktuellen B&W in Frage gekommen wären)...
Ob mir B&W-Sound gefällt oder nicht, muss ich erst noch in einem Hörtest herausfinden, allerdings muss man dazu eher die High-End-Läden in München aufsuchen, wozu ich noch nicht gekommen bin - und ein Direktvergleich zu den bereits gehörten Cantons ist dann meistens auch nicht möglich...


[Beitrag von shodan2006 am 24. Jun 2013, 17:41 bearbeitet]
bonnie_prince
Stammgast
#18 erstellt: 24. Jun 2013, 19:39
Hallo,

der Händler wollte den Kleinen wohl 'ne Chance geben . Na, da mochte ich ihm den Spaß nicht verderben.

Wobei, gerade im Bass haben mir die Jubilee nicht gefallen; mit Hang zum Dröhnen und leichtem Übersteuern (standen vollkommen frei im sehr großen Verkaufsraum mit was weiß ich wie viel Quadratmetern).
Die Basschassis der Jubilee gaben sich aber vollkommen ungerührt von meiner Musik, während die der kleinen Ref munter rauf und runter hopsten .

Grüße b_p.
shodan2006
Stammgast
#19 erstellt: 24. Jun 2013, 20:12
Hi b_p,

also einen dröhnenden oder übersteuerten Bass konnte ich beim besten Willen nicht bemerken bei meinen Hörtests mit der Jubilée, und ich habe ihr zwischenzeitlich ganz ordentlich die Sporen gegeben!

Allerdings war das auch ein separater, reiner Canton Reference Hörraum, der mit seinen vier Bassfallen in den Ecken sicher bewusst optimiert wurde, um ungewollte Effekte auszuschliessen.

Vielleicht lag es bei Deinem Hörtest eher an der Raumakustik als an den Lautsprechern.
Gerade in einem großen Verkaufsraum könnte ich mir durchaus vorstellen, dass irgendwelche Gegenstände durch den Tiefbass angeregt wurden und dann angefangen haben zu scheppern. Und mit den kleinen Ref. 9.2 ist der Bass vielleicht gar nicht erst soweit runtergekommen, um die benötigte Resonanzfrequenz zu erreichen. Aber das ist natürlich reine Spekulation...

BTW, die Basschassis der Jubilée haben sich bei mir schon bewegt, aber bei gleicher Lautstärke natürlich weniger als bei den kleineren Ref. 5.2.
Und dass die Ref. 9.2 ordentlich pumpen müssen, um die gleiche Menge an Luft zu bewegen mit halb so vielen und obendrein kleineren Basschassis, ist jetzt auch nicht so verwunderlich...

Gruß,
Shodan.
shodan2006
Stammgast
#20 erstellt: 25. Jun 2013, 16:03
Mist, kennt jemand einen Händler im Großraum München, bei dem man sich die Reference 3.2 DC anhören könnte?

Dieses Modell könnte (theoretisch) genau passen:
- preislich über 1000 EUR billiger als die Jubilée
- schickere Form als die Jubilée mit ihren Einbuchtungen im oberen Bereich (IMHO)
- in kirsche high gloss zu bekommen
- anscheinend wie auch die Reference 5.2 DC sehr neutral und linear abgestimmt (was mir gut gefallen hat)
- ähnliches Volumen und gleiche Chassis wie die Jubilée (die mir vom Bass her sehr gut gefallen hat)

Würde sie aber trotzdem nur ungern blind (oder besser gesagt: taub ) kaufen wollen, deshalb lieber wenn möglich bei
einem Händler mit der mir jetzt schon bekannten Ref. 5.2 DC oder Ref. Jubilée vergleichen, um festzustellen, ob 5.2 << 3.2 < Jubilée
oder eher 5.2 < 3.2 << Jubilée gilt...

Wie ist eure Meinung dazu?
OliNrOne
Inventar
#21 erstellt: 26. Jun 2013, 06:13
Hab sie nur einmal im Saturn gehört, fand sie top die 3.2 !! Was P/L- Verhältnis angeht sind die 3.2 und 9.2 imho am besten bei den Refs.Selbst die 890.2 sind schon sehr nah an den Refs dran...da stimmt das P/L-Verhältnis noch mehr, wenn der passende Raum vorhanden !

Zu beachten, die 3.2 sind Männerboxen , 49 Kilo pro Stück.....da brauchst Platz und die richtige Aufstellung !

Schick Canton ne Mail und frag nach den Ref-Händlern, die Antworten immer zügig !


Nüchtern betrachtet solltest noch mind. 10-15 andere Hersteller hören, da es da riesige Unterschiede gibt ! Zudem ärgert man sich sehr, wenn man zu schnell einen Ls kauft, und dann was besseres hört....
Hifitom123
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 03. Jul 2013, 23:29
Hallo, also ich kann bestätigen, dass die alten ref Modelle nur noch in schwarz gebaut werden, die werden wohl am meisten gekauft und sonst kann canton sicher nicht so günstig produzieren....

Ich selbst finde die Kirsche aber auch am schönsten und trotz einiger Top Angebote hat es am Ende nur zur 7.2 gereicht, man will sich ja nicht ruinieren

Bin sehr zufrieden , canton reference sind schlicht schöne Teile.....
DaveX81
Inventar
#23 erstellt: 04. Jul 2013, 13:57
Solltest du dich weiterhin für die Jubilée interessieren sag Bescheid (Pianolack weiß).
Ansonsten wünsche ich dir viel Glück bei der Suche.
Claudi82
Stammgast
#24 erstellt: 09. Jul 2013, 19:08

OliNrOne (Beitrag #21) schrieb:
Zu beachten, die 3.2 sind Männerboxen , 49 Kilo pro Stück.....da brauchst Platz und die richtige Aufstellung !


Huch, dann hab ich mir wohl die falschen ins Wohnzimmer gestellt, was sind denn Frauenboxen, Ref. 9.2?

@ shodan2006,
Sehr schöner Hörbericht!

Auch ich habe div. Premium Hersteller verglichen und viele Stunden und KM in kauf genommen um die richtigen LS für mich zu finden.

Ich wollte mir zuerst die Ref. 2.2 in Kirsch zulegen, war auch schon alles preislich verhandelt, dann hatte noch ein anderer Händler jeweils ein paar Ref. 2.2, Jubilées und Ref. 3.2 nebeneinanderstehen, ich konnte zwischen allen dreien ausgiebig mit eigener CD vergleichen, dabei konnte ich keinen Unterschied zwischen Ref. 3.2 und Jubilée ausmachen.
Die Ref. 2.2 war noch ein kleines Stück Kräftiger und voluminöser als die anderen beiden, aber nicht so stark wie zuerst angenommen, außer beim Preis.

Mein Wohnzimmer

Ich persönlich finde die Ref. 3.2 ist ein absoluter P/L Tipp in der Canton Reference Serie.
bonnie_prince
Stammgast
#25 erstellt: 09. Jul 2013, 21:24
Na, das sieht doch wirklich hübsch aus .

Grüße b_p.
Hifitom123
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 09. Jul 2013, 23:14
Nicht schlecht für ne Frauenanlage....
shodan2006
Stammgast
#27 erstellt: 11. Jul 2013, 00:21
Hallo zusammen,

Ich habe in den letzten Tagen mal sowohl die von Canton auf ihrer Webseite gelisteten offiziellen Reference Händler im Raum München als auch die mir bekannten Hifi-Fachgeschäfte mit Canton im Programm abtelefoniert, um vielleicht doch irgendwo mal die Reference 3.2 probehören zu können - leider erfolglos.

Gerade von den offiziellen Händlern war ich ziemlich enttäuscht, die Auswahl der vorrätigen Modelle beschränkte sich hauptsächlich auf Reference 7.2 und 9.2, bei einem hätte ich immerhin noch die 5.2 haben können...

Schon komisch, wenn der Media Markt es als einziger Laden schafft, sich die größeren Modelle wie Jubilee und 2.2 hinzustellen...

Naja, jedenfalls will ich nichts überstürzen, immerhin habe ich es mit meinen aktuellen Lautsprechern schon viele Jahre ausgehalten, da kommt es auf ein paar Wochen mehr auch nicht an.

Im August bin ich wohl für ein paar Tage in Köln, wo ich einerseits viele Hifi-Fachgeschäfte kenne, die ich abklappern kann - und andererseits ist es von dort aus auch nur ein Katzensprung bis nach Willich, wo ich mir dann hoffentlich zumindest mal die "alten" Reference 3 beim Schluderbacher anhören kann.

@OliNrOne:
Das mit den Männerboxen ist kein Problem, meine I.Q TED 4 sind auch nicht gerade zierlich und unauffällig - obwohl sie schwarz sind!
Die Reference 3.2 sind nur etwa 10 cm höher und tiefer, und das höhere Gewicht ist mir auch egal, sobald die Lautsprecher erstmal aufgestellt sind...

@Claudi82:
Schicke "Frauenlautsprecher", insbesondere der Center ist sehr dezent!
Nein, im Ernst, Deine ausführlichen Berichte und Fotos hier im Forum haben mich darin bestärkt, die Reference 3.2 in die engere Wahl zu nehmen - dumm nur, dass ich die hier nirgends finde...
BTW, hattest Du mit den Reference eigentlich ähnliche Probleme mit der Verarbeitungsqualität gehabt wie bei Deiner Vento-Odyssee?

Gruß,
Shodan2006.
Sonophil
Stammgast
#28 erstellt: 29. Okt 2013, 18:40
Hallo Shodan2006: Was ist aus Deinem Vergleich geworden?

PS: Ich mag den Hochtöner der 890 nicht, die neuen Hochtöner klingen besser. Ich habe leider noch kein Geschäft in Ulm oder Umgebung gefunden mit der Vento 890.2.


[Beitrag von Sonophil am 29. Okt 2013, 18:42 bearbeitet]
shodan2006
Stammgast
#29 erstellt: 30. Okt 2013, 09:42
Hallo Sonophil,

leider habe ich die Lautsprechergeschichte erstmal vertagen müssen (hatte weder die Zeit noch den Kopf dafür frei). Aber vielleicht inspiriert mich die demnächst anstehende Vorweihnachtszeit für eine neue Runde...

Den alten und den neuen Hochtöner habe ich bisher auch noch nicht im direkten Vergleich hören können - weder in der Vento noch in der Reference.

Wenn München für Dich noch zu "Ulm und Umgebung" zählt, dann könntest Du mal beim Media Markt in der Einsteinstr. vorbeischauen (am besten vorher mal anrufen und fragen, ob sie die Vento 890.2 immer noch vorführbereit haben). Ansonsten haben die auch noch mehrere aktuelle Reference Modelle in einem separaten Hörraum.

Gruß,
Shodan.
DaveX81
Inventar
#30 erstellt: 30. Okt 2013, 10:09
@Sonophil

Was mochtest du denn nicht am Hochtöner?

Es ist natürlich Raumabhängig wie der HT letztendlich rüberkommt. Ich für meinen Teil kann sagen das ich auch den Keramikhochtöner nicht gut fand.

Er kam wie eine Kreissäge je nach Musikstück und hat entspanntes Hören unmöglich gemacht. Das mag anders sein wenn du in einem perfekten akustischen Raum sitzt. Allerdings mit den Alternativen die ich danach getestet habe hatte ich das Problem nicht mehr gehabt und heute würde ich auf keinen Fall mehr Canton kaufen - vor allem nicht im Preissegment 2500€ aufwärts.
Für HK könnte ich es mir noch vorstellen wenn z.b. Alternativen wie Klipsch den WAF nicht erfüllen.
Sonophil
Stammgast
#31 erstellt: 30. Okt 2013, 10:36
Mein persönlicher Eindruck: Bei der "alten" Vento 890 (nicht der neuen 890.2) kam mir der Hochtöner-Klang vor wie "aus einer Dose" (vielleicht war da auch etwas kaputt). Die neue Canton-Generation klingen für mich ganz akzeptabel, dynamisch und mit guten Abstrahlverhalten. Ich habe allerdings bisher nur die SLS 790 angehört, aber noch nicht die Vento 890.2.

PS: Ich habe mir die B&W cm10 angehört. Super Bass, super Dynamik, aber etwas zu dumpf.

Stuttgart ist näher an Ulm (1h) als München (2h). Am Liebsten wäre mir aber etwas in der Nachbarschaft, um ggf. auch meine "alten" LS + AVR mitzunehmen.
DaveX81
Inventar
#32 erstellt: 30. Okt 2013, 10:47
Ich hab meine Canton 890.2 und Reference Jubilée weggegeben sonst hätte ich gesagt komm vorbei und hör es dir an (hab inzwischen die BM Prime 14).

Die B&W macht auch schöne Boxen gerade die mit Diamanthochtöner sind dann auch nicht mehr so dumpf. Die 802D hatte mir ganz gut gefallen die ich zu Hause zum Test hatte. Gegen die Prime hatte sie aber auch keine Chance.

Ich kann dir nur zu der APC24-23C raten (wenn das Geld nicht reicht A-10) von Abacus. Spielt ähnlich analytisch wie die Canton aber deutlich über dem Niveau einer Reference Jubilée besonders im Bereich Dynamik und Bass ist aber halb so teuer. Bei Abacus gibt es unverbindliche Probierpackete für zu Hause was sich auf jeden Fall lohnt zu testen.

Gruß
Dave
shodan2006
Stammgast
#33 erstellt: 30. Okt 2013, 11:10
Ja, die B&W CM10 will ich mir auch mal anhören, habe sie aber bisher noch in keinem Geschäft gesehen.
Auf dem Papier und laut Testberichten wohl ein gelungener Lautsprecher, aber für deutlich über 3000 € hätte ich schon gerne ein schickeres abgerundetes Gehäuse und keine Kiste mit spitzen Ecken...
Da es die 800er Serie nur noch als Diamond gibt, kosten die kleinsten Standlautsprecher leider gleich 7000 €...
Tobi673)
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 19. Dez 2013, 20:10
Hallo zusammen

ich habe mir die 890 dc geholt und habe beide Modelle angehört 890.2.
was der einzige underschiet ist das bei der 890 dc ein alu magan hochtöner ist und kein keramik hochtöner wie bei der 890.2.aber ich denge das wisst ihr
muss ganz erlich sagen das ich keinen unterschied gehört habe.kommt halt auch drauf an welcher verstärker gerade dran hängt.
und welcher player läuft.aber ganz erlich bei mir zuhause an meiner anlage hören sie sich wunderbar warm weitläufig deteilreich an.
ich habe noch die 820.2 dc und da ist ein keramik hochtöner verbaut hören sich auch wieder zu hause besser an als im Geschäft.
und der hörraum zu hause ist auch wichtig.
Hauptsache man hat spass mit seiner Anlage.
aber vielleicht gibt es unterschiede bei der Referenz reihe.

Schöne Weihnachten


[Beitrag von Tobi673) am 19. Dez 2013, 20:12 bearbeitet]
shodan2006
Stammgast
#35 erstellt: 19. Dez 2013, 21:10

Tobi673) (Beitrag #34) schrieb:

Hauptsache man hat spass mit seiner Anlage.


Dazu kann ich nur sagen:
aguero1805
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 28. Dez 2013, 15:31
Habe selbst die Vento 890 DC bei mir zu Hause.
die klangen damals als ich sie geholt habe sehr gut...mittlerweile bin ich nicht mehr ganz so davon überzeugt.

Nachdem ich nun diesen Thread hier gelesen habe, wurden mir die 890er ganz madig gemacht^^
spl83
Stammgast
#37 erstellt: 22. Jul 2014, 08:45
Hallo shodan2006!

Mit viel freude und Interesse habe ich deinen Thread gelesen.
Ich bin aktuell auch auf der Suche nach einem passenden Upgrade für meine Chrono 509 DC und überlege mir die Ventos 890.2 oder die alte Reference 5 zuzulegen.

Allerdings konnte ich bisher noch keine der Reference-Boxen probehören.
Ich wohne zwar quasi direkt neben Canton, aber leider ist es mir nach vielen Bettel-Versuchen (und leichtem Vitamin-B) nicht gelungen dort zum Probehören vorbeischauen zu können
Demnächst werde ich dann wohl Hifi-Profis aufsuchen - das sind die einzigsten Händler die wohl die Reference-Serie in meinem Umkreis führen.

Was gibt es denn neues bei deiner Boxen-Suche? Hast du dich inzwischen schon für eine Serie entschieden?
shodan2006
Stammgast
#38 erstellt: 05. Aug 2014, 21:20
Hallo zusammen,

nachdem ich das Thema Lautprecher für mehrere Monate auf Eis gelegt hatte, habe ich es nun im letzten Monat nochmal in Angriff genommen.

Also wieder bei mehreren Hifi-Studios vorbeigeschaut und ein paar Alternativen probegehört. Bei den Cantons hat sich leider keine neue Vergleichsmöglichkeit ergeben - keine Chance, die Reference 3 bzw. 3.2 irgendwo probezuhören, geschweige denn mit anderen Lautsprechern zu vergleichen...

Naja, aber im Preissegment ab 2500 EUR aufwärts pro Paar gibt es ja viele Kandidaten, somit hatte ich mal wieder die Qual der Wahl...
Da ich mich nicht wieder von vorneherein auf bestimmte Marken oder gar Modelle festlegen wollte, habe ich mir dieses Mal insbesondere die Empfehlungen der Händler angeschaut bzw. angehört.

Als erstes wollte ich mir mal die B&W CM10 anhören, die nicht nur in den einschlägigen Zeitschriften gelobt, sondern auch von vielen Händlern empfohlen wird. Tja, dumm nur, dass anscheinend B&W gerade die komplette CM-Serie (inklusive der gerade erst letztes Jahr erschienenen CM10) abgekündigt und die Produktion wohl auch schon eingestellt hat, so dass es nun richtig schwierig wird, überhaupt noch welche zu bekommen.

Der Händler hätte sie noch in weiss auf Lager gehabt, aber wenn überhaupt hätte ich sie in schwarz haben wollen. Naja, zumindest anhören wollte ich sie mir dennoch, also ab in den Hörraum.

Klanglich war ich von der CM10 durchaus angetan, insbesondere die Stimmwiedergabe empfand ich als sehr angenehm und natürlich. Hier macht sich wohl auch der abgesetzte Hochtöner bezahlt, denn die Musik löst sich schön von den Lautsprechern. Basstechnisch wurde auch ordentlich was geboten, was ich angesichts der Größe gar nicht so erwartet habe. Der Bass hätte vielleicht noch etwas straffer sein können, aber Volumen und Tiefgang war wirklich anständig für diese relativ kompakte Box.

Nur optisch war die CM10 nicht ganz mein Fall, denn bei einem Listenpreis von immerhin 3600 EUR hätte ich mir zumindest abgerundete Ecken gewünscht. Und dieser dämliche Sockel gegen versehentliches Umkippen macht das ganze dann auch nicht schöner...

Naja, ich war etwas hin- und hergerissen, aber da der Händler die CM10 eh nicht in schwarz da hatte und der Tag noch jung war, bin ich erstmal weiter zu einem anderen Hifi-Studio gefahren.

Dort war die CM10 gar nicht mehr verfügbar, aber als Alternative hat man mir dort die Dynaudio Focus 260 empfohlen. Da dieses Modell sogar noch kompakter als die B&W CM10 ist, wollte ich noch einen etwas größeren Lautsprecher im Vergleich hören - der Händler hat mir dann die Focal Aria 948 gezeigt.

Den Hörtest habe ich dann auch mit der Focal begonnen, und man bekommt hier schon einiges geboten fürs Geld, wenn man große Lautsprecher mag. Rein optisch gesehen wurde hier viel in die Waagschale geworfen, auch wenn es meinen persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen hat - der Materialmix für Standfuß, Schallwand, Seitenwangen und Oberseite, gepaart mit den exotischen Flachs-Membranen und der inversen Kalotte war mir dann doch etwas zu wild...

Klanglich hat die Focal ihre Sache durchaus gut gemacht, lediglich den Oberbass-Bereich fand ich etwas zu fett - hier hätte ich es lieber etwas schlanker und straffer gehabt. Stimmen klangen angenehm, ohne mich jedoch vom Hocker zu reissen.

Irgendwie hatte ich mir klanglich aufgrund der Größe noch etwas mehr versprochen, was aber in Anbetracht des vergleichsweise günstigen Preises vielleicht doch zu viel verlangt war. Insgesamt hat mich aber eher die etwas unruhige Optik gestört als der Klang - und mein Budget hatte noch etwas Spielraum nach oben... :-)

Dann war die Dynaudio Focus 260 dran, die im direkten Vergleich klein und grazil wirkt, aber vom Finish her elegant und hochwertig ausschaut. Und nach den ersten Tönen stand auch fest, dass man die "Kleine" durchaus ernst nehmen muss und sie sich nicht hinter der Focal zu verstecken braucht. Schön straffer Bass mit ordentlich Druck und anständigem Tiefgang, und auch die Stimmen kamen etwas präziser und natürlicher rüber. Lediglich bei höheren Lautstärken wirkte die Dynaudio manchmal etwas angestrengter, was aber aufgrund des kompakten Gehäuses nicht allzu verwunderlich ist und lediglich beim Partybetrieb eine echte Einschränkung bedeutet.

Insgesamt hat mir die Dynaudio sowohl optisch als auch klanglich mehr zugesagt als die Focal.

Im Vergleich zur B&W CM10 hätte mir die Optik der Dynaudio sogar noch etwas besser gefallen - klanglich hätte ich einen Direktvergleich unter identischen Bedingungen gebraucht, um meinen Favoriten zu finden.

Weil ich noch etwas Zeit hatte, bin ich danach noch zum örtlichen Media Markt gefahren. Dort habe ich mir dann (quasi als Ausgleich zu den bereits gehörten eher schlanken und kompakten Modellen von B&W und insbesondere Dynaudio) wieder einen richtig ausgewachsenen Standlautsprecher der alten Schule angehört, nämlich die Heco The New Statement.

Und was soll ich sagen, hier habe ich dann (trotz eher widriger Umstände im Hörraum und schlechter Aufstellung der Lautsprecher) viele Dinge vereint gefunden, die mir wichtig waren: angenehme und auch auf Dauer nicht nervende Höhen, schön natürliche Stimmwiedergabe, sehr guter Tiefbass (reicht sehr weit runter, hat ordentlich Druck und ist dennoch straff und knackig), Souveränität auch bei höheren Lautstärken, hervorragende Verabeitung und großer Materialaufwand (pro Lautsprecher knapp 50 kg schwer), trotz der Größe elegantes Gehäuse in Schwarz hochglanz mit schönen Proportionen (an den Seiten abgerundet und sich nach hinten verjüngend).

Natürlich war ich mir nicht sicher, ob der Lautsprecher bei mir zu Hause auch gut klingen würde, aber die Heco bietet am (Tri-Wiring-fähigen) Anschlussterminal Anpassungsmöglichkeiten für den Mittel- und Hochtonbereich (Absenkung um 2 dB bzw. Anhebung um 2 dB). Obendrein hat mir der nette und kompetent wirkende Verkäufer 2 Wochen Umtauschrecht eingeräumt und vorab auch die OVP aus dem Lager geholt, damit ich schauen und ausmessen konnte, ob ich sie denn im Falle eines Kaufs überhaupt in meinem Auto transportiert bekommen würde.

Naja, und als er mir dann ein Angebot machte, dass ich nicht ablehnen konnte, habe ich dann kurzerhand zugeschlagen und mir die Hecos einpacken lassen.

Meine Frau war zwar zuerst leicht entsetzt, als sie die riesigen Kartons gesehen hat, aber nachdem ich die Lautsprecher dann mit Hilfe meines Bruders im Wohnzimmer aufgestellt hatte (alleine ohne Hilfe praktisch unmöglich), wusste die schicke Optik dann doch sehr zu gefallen.
Meine Prognose bzgl. des WAF war jedenfalls deutlich düsterer als die Realität...

Und was soll ich sagen, auch klanglich passt es prima! Die beim Händler im Ansatz gehörten guten Eigenschaften kommen zu Hause im Wohnzimmer noch viel besser zur Geltung, und das trotz der recht wandnahen Aufstellung. Ich bin jedenfalls echt begeistert von den Heco The New Statement und kann nun meine Musiksammlung quasi neu entdecken. Details in der Musik werden nun viel besser herausgearbeitet, die man zuvor kaum gehört hat.

Somit hat meine lange Suche nach neuen Frontlautsprechern nun doch noch ein glückliches Ende gefunden...

Vielleicht rümpfen selbsternannte "High-Ender" jetzt die Nase ob des fehlenden Images von Heco, aber damit kann ich gut leben - mir ging es vorrangig um guten Klang und einen schönen, gut verarbeiteten Lautsprecher, den ich wieder viele Jahre bei mir im Wohnzimmer stehen haben möchte, und dies scheint die Heco The New Statement hervorragend zu erfüllen.

Einziges echtes Manko: die Teile sind so groß, dass mein 50-Zoll-Plasma nun etwas unterdimensioniert wirkt!

Gruß,
Shodan.
DaveX81
Inventar
#39 erstellt: 06. Aug 2014, 04:57

shodan2006 (Beitrag #38) schrieb:


Vielleicht rümpfen selbsternannte "High-Ender" jetzt die Nase ob des fehlenden Images von Heco, aber damit kann ich gut leben - mir ging es vorrangig um guten Klang und einen schönen, gut verarbeiteten Lautsprecher, den ich wieder viele Jahre bei mir im Wohnzimmer stehen haben möchte, und dies scheint die Heco The New Statement hervorragend zu erfüllen.

Gruß,
Shodan.



Man darf nicht alle Heco's über einen Kamm scheren. Natürlich gibt es Heco's die wirklich nicht besonders gut sind aber die Statements sind ganz ordentlich und machen sicherlich Spaß. Und wenn sie dir gefallen hast du ja alles richtig gemacht. Ich finde sie auch nicht schlecht nur das P/L ist nicht optimal.
Kann für andere nur den Tipp geben mal eine Abacus APC-24-23C auszuprobieren (sowohl WAF als auch die klanglichen Eigenschaften sind überragend und als HT werkelt inzwischen ein Mundorf AMT). Meine ehemaligen Canton Ref Jubilée spielen die in Gund und Boden trotz des wesentlich besseren Preises.
shodan2006
Stammgast
#40 erstellt: 06. Aug 2014, 06:34

DaveX81 (Beitrag #39) schrieb:
Ich finde sie auch nicht schlecht nur das P/L ist nicht optimal.


Hmmja, sagen wir es mal so: den Listenpreis von 4800 € hätte ich auch nicht für die Heco The New Statement bezahlt. Wobei das im Vergleich zur UVP für die Canton Reference 5.2 DC von 6000 € fast schon harmlos ist...

Aber effektiv hätte ich sowohl für die B&W CM10 als auch für die Dynaudio Focus 260 mehr ausgeben müssen - insofern hat für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis gepasst.

Gruß,
Shodan.
Tywin
Inventar
#41 erstellt: 06. Aug 2014, 07:24

Vielleicht rümpfen selbsternannte "High-Ender" jetzt die Nase ob des fehlenden Images von Heco


Wenn man die Heco Victa oder auch die nicht viel besseren Music Colors - am untersten Ende der HiFi-Nahrungskette - als klanglichen Maßstab nimmt, dann ist Naserümpfen über Heco-Lautsprecher (Magnat gehört dazu) vollkommen legitim.

Allerdings decken Music Style, Aleva und Celan schon einen großen Teil der verschiedenen Bedürfnisse, die ein HiFi-Fan haben kann.

HighEnder haben aber noch andere Bedürfnisse, die über die klanglichen Bedürfnisse von HiFi-Fans hinausgehen und dazu gehört auf jeden Fall auch ein Preis, den das Produkt unter praktischen Gesichtspunkten bei Weitem nicht wert ist.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 06. Aug 2014, 07:26 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 06. Aug 2014, 07:59
glückwunsch und viel sBass.
sind das die gleichen?
http://www.hifi-schl.../Heco-Statement.html
DaveX81
Inventar
#43 erstellt: 06. Aug 2014, 09:04
Heco Statement und New Statement sind zwei verschiedene. Letztere sind eben die Nachfolger von den Statements.
shodan2006
Stammgast
#44 erstellt: 06. Aug 2014, 14:44
Wie Dave schon geschrieben hat, ist die Heco The New Statement das aktuelle Nachfolgemodell von der Heco The Statement.
Es wäre also die hier:
http://www.hifi-schl...e-new-Statement.html

Danke für die Glückwünsche... - das mit dem Bass erledigen die Hecos schon!
DaveX81
Inventar
#45 erstellt: 07. Aug 2014, 05:16

shodan2006 (Beitrag #40) schrieb:

Hmmja, sagen wir es mal so: den Listenpreis von 4800 € hätte ich auch nicht für die Heco The New Statement bezahlt.
Gruß,
Shodan.


Ich will dir auf keinen Fall deine Schätzchen irgendwie schlecht reden aber nur um mal Canton als Beispiel zu nehmen. Die Canton Jubillée mit einem UVP von 9.000€ würde ich klanglich auf keinen Fall über 1500€ vom Wert her einstufen.
Das Gehäuse ist das einzige was diesen LS auszeichnet aber auch 5000€ ist eben kein Schnäppchen auch wenn das Audio&Co dir das gerne suggerieren (bin ja selbst drauf reingefallen). Das ist ja der Trick von Canton das sie angeblich in der "Klasse bis 10.000€" die besten sind um dann mit 40-50% Megaschnäppchen jeden Verstand ausschalten wollen.
Die New Statements sind da schon recht ordentlich aber eben weder den UVP noch den Schnapper Preis meistens wert.
shodan2006
Stammgast
#46 erstellt: 07. Aug 2014, 06:49
Also ich stimme Dir insofern zu, dass die Canton Reference Jubilee (und die anderen Reference-Modelle auch) mit ihrer UVP deutlich zu teuer sind.
Aber ich bezweifle ehrlich, dass man für 1500€ ein Lautsprecherpaar im normalen Fachhandel bekommt, das mit der Jubilee in allen Punkten zumindest gleichzieht. Das scheitert IMHO alleine schon am Materialaufwand und dem aufwendigen Gehäuse mit Hochglanzlackierung.

Und selbst, wenn man Optik (ist eh Geschmackssache) und Verarbeitung außen vor lässt, ist mir bisher kein Modell für 1500€ Paarpreis über den Weg gelaufen, dass auf dem gleichen oder gar höherem Level spielt (in einzelnen Disziplinen vielleicht schon, z.B. Kompaktlautsprecher im Bereich Stimmwiedergabe oder Neutralität, aber dann scheitert es spätestens konstruktionsbedingt im Bassbereich).

Welche Modelle für diesen Preis spielen denn Deiner Meinung nach in einer Liga mit der Jubilee? Selbst die von Dir genannten Abacus liegen bei knapp 3000€ Paarpreis als Standlautsprecher...

Und in welchem Preissegment würdest Du die B&W CM10, die Dynaudio oder die Heco einordnen?

Bei mir stellte sich halt die Frage, welche der von mir gehörten Lautsprecher den besten "Kompromiss" zwischen Preis und Leistung darstellen (wenn man davon ausgeht, dass alle Lautsprecher erstmal zu teuer sind), und das war in meinem Fall eben die Heco.

Gruß,
Shodan.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 07. Aug 2014, 07:54

shodan2006 (Beitrag #46) schrieb:
... ist mir bisher kein Modell für 1500€ Paarpreis über den Weg gelaufen, dass auf dem gleichen oder gar höherem Level spielt (in einzelnen Disziplinen vielleicht schon, z.B. Kompaktlautsprecher im Bereich Stimmwiedergabe oder Neutralität, aber dann scheitert es spätestens konstruktionsbedingt im Bassbereich).


da gebe ich dir recht.
ich bin auf der suche nach neuen lautsprechern (große stands kamen eigentlich aus verschiedenen gründen nicht in frage) letztendlich bei kompakten KEF LS50 + REL T5 sub gelandet. das klangerlebnis ist zum teil besser als bei manchen weit teureren stands, die ich bei proberhören erlebt habe.
KEF hat auch bei den LS50 (uvp 1000,- das paar) mehr reingesteckt, da es ein prestige model zu 50-jährigen jubiläum war. ich denke andere hersteller hätten für diese lautsprecher einiges mehr verlangt. das gehäuse ist wie stein wenn man drauf klopft, das ist in der preisklasse nicht selbstverständlich.

wenn ich mehr geld und platz zu verfügung hätte, kämmen dann eher elektrostaten von martin logan in frage.
DaveX81
Inventar
#48 erstellt: 07. Aug 2014, 07:57

shodan2006 (Beitrag #46) schrieb:

Aber ich bezweifle ehrlich, dass man für 1500€ ein Lautsprecherpaar im normalen Fachhandel bekommt, das mit der Jubilee in allen Punkten zumindest gleichzieht. Das scheitert IMHO alleine schon am Materialaufwand und dem aufwendigen Gehäuse mit Hochglanzlackierung.
Gruß,
Shodan.


Das ist richtig ich habe mich auf nur auf die klanglichen Eigenschaften bezogen. Das Gehäuse wird man sicherlich nicht in dieser Preisklasse finden. Aber was bringt mir ein schönes Gehäuse wenn der Klang nicht passt? Canton sind halt für den WAF und das machen sie in der Regel auch gut aber man darf halt lange nicht das erwarten was der Preis bzw die Tests versprechen wenn es um den Klang geht.

Ich hab z.b. die APC-2423C mit AMT zusätzlich zu meinen BM Prime14 geholt als Kompaktvariante und ich habe noch nie einen LS gehört in der Preisklasse der nur annähernd gleichziehen kann. Abacus ist halt eine Hifi-Schmiede die aus Überzeugung und Herzblut am Hifi arbeitet. Sie machen auch sehr faire Upgrade Preise für Bestandskunden. So etwas kenne ich nur von Premiumherstellern die das zehnfache verlangen (z.b. bei meinen BM). Man muss ja nur darüber nachdenken was der Mundorf AMT allein schon kostet und ab welcher Preisklasse (außer DIY) man diesen sonst erst bekommt.

Man darf nur auf keinen Fall den Fehler machen nur weil eine APC z.b. keine 60Kilo wiegt und 1,5 Meter hoch ist das diese keine Pegel und Bass kann ganz im Gegenteil. Ich kann dir nur sagen das du überrascht sein wirst welche Steigerung gegenüber deiner Heco noch möglich sein können mit dem Volumen.

Es gibt neben Abacus noch sicher andere Marken die zu vernünftigen Preisen ordentliche LS anbieten. Ich kenne aber eben eher wenige daher war mein Kompromiss die BM Prime 14 damals gewesen was ich auch nicht bereut habe denn bis auf den Preis sind diese sehr zu empfehlen.

Die CM10 kenne ich nicht und kann sie daher nicht einordnen ich kenne aber die B&W 802D die ich damals bei mir zum Test hatte aber eben klar gegen die Prime 14 verlor. Das heißt nicht das sie schlecht war sondern eben nur nicht ganz mithalten konnte.
Eine gut umgesetzte Aktivtechnik ist eben gerade im Bassbereich meist überlegen . In Profi Studios wirst du daher nur selten passive LS finden.

Und nehm mal eine Abacus A10 mit AMT für 1500€ und ich sage dir du wirst überrascht sein wie hoch der Pegel sein wird bis der Begrenzer einsetzt trotz das der FGU Regler auf 16hz steht und das diese kompakt konstruiert sind. Für 50qm Wohnzimmer sind die aber natürlich nichts ohne Unterstützung bzw müsste man dann ein anderes Modell nehmen.

LG


[Beitrag von DaveX81 am 07. Aug 2014, 08:01 bearbeitet]
jo's_wumme
Inventar
#49 erstellt: 07. Aug 2014, 09:19
Interessanter Thread, auf den ich leider erst jetzt gestoßen bin.

ad Shodan) Beim LS-Kauf kann man nicht alles anhand von PLV, Zahlen und Ähnlichem festmachen. Da spielt das Gefühl u. der persönliche Geschmack (sowohl Klang als auch äußeres Erscheinungsbild) eben auch eine gewichtige Rolle. Von der Seite hast du alles richtig gemacht: erst informiert, dann solange Probe gehört, bis dich ein Modell angesprungen hat, daher ist das jetzige Modell genau das richtige für dich - zumindest solange, bis dich wieder der Hafer sticht und du was neues brauchst

Also Gratulation u. Viel Spaß mit den LS


Nur für den Fall, dass sonst wer noch viel Wert auf eine gute Verarbeitung in Holz mit gerundeten Ecken in diesem Preisbereich sucht... für mich wären es die Monitor Audio GX200 oder GX300.

Selten so schöne Boxen gesehen, mit einer leicht warmen, dennoch neutralen Abstimmung und einem Bändchen-Hochtöner, der trotz hohem Auflösungsvermögen niemals nervig ist (hätte ich nicht geglaubt, bis ich die Box gehört habe) - natürlich alles subjektiv.
shodan2006
Stammgast
#50 erstellt: 07. Aug 2014, 14:16

Soulbasta (Beitrag #47) schrieb:

ich bin auf der suche nach neuen lautsprechern (große stands kamen eigentlich aus verschiedenen gründen nicht in frage) letztendlich bei kompakten KEF LS50 + REL T5 sub gelandet. das klangerlebnis ist zum teil besser als bei manchen weit teureren stands, die ich bei proberhören erlebt habe.


Ach, das waren doch diese kompakten Koax-Boxen mit vertikal gewölbter Front und kupferfarbener Membran, richtig?
Die habe ich bisher nur gesehen (schicke Teile!) und nicht selbst gehört, aber es freut mich für Dich, dass sie auch gut klingen!
Da Dein Subwoofer auch eher kompakt baut, wolltest Du wohl nicht allzu viel Platz für die Aufstellung der Lautsprecher opfern...


wenn ich mehr geld und platz zu verfügung hätte, kämmen dann eher elektrostaten von martin logan in frage.


Habe ich auch noch nicht gehört, aber Elektrostaten sind vom Konzept her schon spannend...
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 07. Aug 2014, 14:30

shodan2006 (Beitrag #50) schrieb:


Ach, das waren doch diese kompakten Koax-Boxen mit vertikal gewölbter Front und kupferfarbener Membran, richtig?
Die habe ich bisher nur gesehen (schicke Teile!) und nicht selbst gehört, aber es freut mich für Dich, dass sie auch gut klingen!
Da Dein Subwoofer auch eher kompakt baut, wolltest Du wohl nicht allzu viel Platz für die Aufstellung der Lautsprecher opfern...


genau die sind es.
ich höre nur musik damit, ein größerer sub wäre in meinen ohren ein falscher, der hat das was den LS50 fehlt, mehr wäre quatsch oder gar falsch.
ein kleiner geschloßener ist für musik oft besser und ausreichend. die REL subs sind für eine eckaufstellung konzipiert das war mir wichtig und es funktioniert.
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