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Verstärker bis 1000,- für ELAC BS403?

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hifijan
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Mai 2014, 08:00
Hallo beisammen,

ich suche einen kraftvollen, in den Mitten farbstarken Stereoamp für meine neuen ELAC BS403.
Bezahlbare Röhren scheiden aufgrund des bescheidenen Wirkungsgrades (86 dB, Impedanz-Minimum: 3.2 Ohm) leider aus. Phono ist nicht zwingend nötig.

Mein jetziger Hörraum ist recht klein (15 m2), es geht also nicht um Endlospegel, sondern um Kraft und Substanz besonders in den Mitten, auch bei moderaten bis leisen Lautstärken. Die kleinen Elacs lösen fantastisch auf und fetzen auch im Bass, brauchen aber gute Kontrolle und Saft im Rücken. Mein an wirkungsgradstarken Boxen (Quadral Platinum Ultra 9) hervorragend laufender Braun-Oldie Regie 550 z.B. ist an ihr klanglich/leistungsmäßig kläglich gescheitert.

Ggf. ginge auch ein reine Stereo-Endstufe, da ich noch eine älteren NAD-Preamp habe, den ich immer noch als MC-Vorstufe nutze.

Wer kennt die Elac und/oder hat einen Tipp/Erfahrungen, durchaus auch im Gebrauchtbereich (alles bis ca. 1000,- Euronen)?
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 30. Mai 2014, 08:19
Hallo,

schaue dir mal die Produkte von AMC an. Speziell den AMC 3100 MK2 und den 3150 MK2
http://www.visonik.de/gesamt_voll_amc.php?&PATH=0;2;10;87;
Die Amps haben nicht nur eine hohe Leistung (Watt), sondern sind auch laststabil bis 2Ohm und können viel Strom (Ampere) liefern.

Gruß
Bärchen
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 30. Mai 2014, 08:49
Hallo,

da Du schon eine Vorstufe hast:

Endstufe AMC 2100 MKII (600€)

http://www.elektrowe...rz-.html&refID=42345

Oder auch zwei davon

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 30. Mai 2014, 08:49 bearbeitet]
Stereo33
Inventar
#4 erstellt: 30. Mai 2014, 12:21
Wie wärs mit einem Sony F690ES, F770ES oder in der Liga?
Da bleibt noch genug für eine Inspektion nach Kauf da,
und du wirst es bestimmt nicht bereuen. Einmal ES immer ES

Oder einen fetten AVR (Einmesssystem).
hifijan
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 30. Mai 2014, 19:22
Danke, Tywin und Bärchen, für die schnelle Empfehlung!

Ja, an einen AMC hatte ich auch schon gedacht, habe die halt noch nie selbst gehört.
Die Endstufe wäre ja erstaunlich preiswert...

Deren Beschreibung erinnert an die gute alte NAD-Philosophie mit großzügiger und schneller Stromabgabe.
Vielleicht sind sie mehr "britisch" wie die Ur-NADs abgestimmt. Bei ROTEL z.B. finde ich die Entwicklung seit Ende der 90er hin zu einer eher schlanken, bisweilen "bassharten" Wiedergabe keinen wirklichen klanglichen Fortschritt. Ganz ähnlich lief die Entwicklung bei Harman-Kardon: Am Schluss hat nur noch der Bass regiert und alles andere "erschlagen"...

Habt ihr selbst schonmal einen AMC gehört?
hifijan
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 30. Mai 2014, 19:39

Stereo33 (Beitrag #4) schrieb:
Wie wärs mit einem Sony F690ES, F770ES oder in der Liga?
Da bleibt noch genug für eine Inspektion nach Kauf da,
und du wirst es bestimmt nicht bereuen. Einmal ES immer ES

Oder einen fetten AVR (Einmesssystem).



Merci, Stereo, für den Tipp!

Habe gerade meinen Marantz-SR5005 (der einzige 5000er mit Klappe ) an den Elacs laufen, der klingt schon nicht schlecht, aber ich denke, die Box hat soviel Potential, da wird noch mehr gehen. Und die AK-Empfehlung von Audio für kleine Elacs (BS244 etc.) legt einen sehr laststabilen Amp nahe, was ich nachvollziehen kann angesichts der kleinen Maße und der erstaunlichen Dynamik, mit der sie loslegt.
Habe heute nach Feierabend Raggae mit ihr gehört - fantastische Räumlichkeit und super swingend...

Ich nutze selber noch Sony-Geräte in meiner Anlage (z.B. JA20ES-MD-Recorder mit zeitoptimiertem Spline-Digitalfilter sowie den letzten gebauten CD-Kopierer; gerade das MD-Deck klingt immer noch klasse!)
Mit Sony-Amps habe ich bis dato kaum Erfahrungen, hatten die überhaupt eine besondere klangliche Ausrichtung?
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 30. Mai 2014, 19:50

Habt ihr selbst schonmal einen AMC gehört


Ja, und jedes Mal hat der Verstärker das getan was er tun soll. Der 3100 und 3150 verstärken für meine Begriffe etwa auf dem Niveau, wo auch mein Luxman A373 unterwegs ist. Bislang war die Leistungsfähigkeit für jede bisherige Anforderung ausreichend.

Bezüglich "Verstärkerklang" bin ich aber der falsche Ansprechpartner, da ich Verstärkerklang - abseits einer unzureichenden Leistungsfähigkeit - für einen Konstruktionsfehler oder einen Defekt am Gerät halte. Klangbeeinflussung ist - abseits der beschränkten Klangregelmöglichkeiten - nicht der Job eines Verstärkers. Ein Verstärker soll - hauptsächlich - das eingehende Signal "ansonsten möglichst unbeeinflusst" verstärken und die Lautsprecher antreiben.

Bislang habe ich - tatsächlichen - "Verstärkerklang" auch nur einmal in extremer Form gehört und daran war ein exotischer relativ teurer D-Amp beteiligt und ein anderes Mal führte ein zweifelsfrei ausreichender Verstärker nicht zu einem befriedigenden Klangergebnis, was mit mehreren schwächeren Geräten "zusammen mit den selben Lautsprechern" problemlos möglich war.

Das waren aber in den Jahrzehnten die ich mich mit HiFi beschäftige und bei hunderten gehörten Verstärker-Lautsprecher-Kombinationen absolute Ausnahmen und der zweite geschilderte Fall war bei weitem nicht so extrem wie der erste Fall.

Die nachfolgenden Infos entsprechen ziemlich meinen eigenen Erfahrungen, wenn es um guten Stereo-Klang geht:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 30. Mai 2014, 19:59 bearbeitet]
Stereo33
Inventar
#8 erstellt: 30. Mai 2014, 20:00
Verstärker klingen hauptsächlich mit ihrer Haptik.
Also sowas wie Spaltmasse, technische Qualität und schönen Innenaufbau.

Daher nicht zu viel Geld wegen Verstärkerklang ausgeben, ist mein Rat
Ein paar Spikes/Absorber für paar Dutzend € bringen mehr als paar Tausend in einem Verstärker.
hifijan
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 30. Mai 2014, 20:23

Tywin (Beitrag #7) schrieb:

Habt ihr selbst schonmal einen AMC gehört


Ja, und jedes Mal hat der Verstärker das getan was er tun soll. Der 3100 und 3150 verstärken für meine Begriffe etwa auf dem Niveau, wo auch mein Luxman A373 unterwegs ist. Bislang war die Leistungsfähigkeit für jede bisherige Anforderung ausreichend.
...

VG Tywin



Danke für die Links, werd sie mir am Sonntag in Ruhe zur Gemüte führen, gerade Raumakustik ist wirklich ein spannendes Thema. Verstärkerklang eher nicht, da hier immer Glaubenskriege darüber geführt werden...

Aber wer den Unterschied zwischen einem eher feinsinnigen HK610 und einem bassprallen HK680 oder zwischen einer Twinsound-Röhre und einem Magnat-RV1 nicht hört, hat halt die "falsche" Box angeschlossen: An meiner seligen Quadral Platinum Ultra 9 hatte ich allein bei mir zu Hause ca. 18 verschiedene Verstärker ausprobiert: Sie hat "brav" jedem Verstärker seine Vorlieben gelassen, daher war sie auch jahrelange Audio-Empfehlung als röhrentauglich und elektrisch anspruchslos, was ich immer bestätigen konnte. Wenn der Ringsgwandl am RV1 sein "Wia die Jahr vorbei gehn" sang, glaubte man, das Wohnzimmer endet erst nach 20 oder mehr Metern. Dieser Effekt war bei anderen Röhren wesentlich geringer...

Aber bitte jetzt keine weitere Diskussion um Verstärkerklang, das wird auf Dauer langweilig...
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 30. Mai 2014, 21:06

Aber wer den Unterschied zwischen einem eher feinsinnigen HK610 und einem bassprallen HK680 oder zwischen einer Twinsound-Röhre und einem Magnat-RV1 nicht hört, hat halt die "falsche" Box angeschlossen


Vielleicht schaust Du Dir dazu die Leistungsangaben zum HK 610 (90W an 2 Ohm) und zum HK 680 (240W an 2 Ohm) an. Dann bekommst Du eine Ahnung, warum der HK 680 einen besseren Bass zustande bekommt als der HK 610.

Dass dieser stärkere Bass aus den Lautsprechern - zusammen mit der Raumakustik - die höheren Tonlagen z.T. überlagerte und damit ein HK 610 dagegen "feinsinnig klingt" ....

Mit dem HK 610 wummerte es weniger im Raum, weil dieser Amp die LS nicht ausreizen konnte. Das Klangergebnis war damit in deinen Ohren sauberer (feinsinniger).

Man hätte - bei vorhandener Möglichkeit - auch die Lautsprecher besser (freier) aufstellen können, um dem Gewummer entgegenzuwirken, dann wäre mit dem HK 680 ein genau so feinsinniges Ergebnis möglich gewesen.

Das Ganze hatte mit der Leistungsfähigkeit der Verstärker und der Auswirkung der Raumakustik am Hörplatz zu tun. Mit "Verstärkerklang" hat das aber gar nichts zu tun.

Ein Röhrenverstärker wird "heute" gebaut um einen anderen Klang zu erzeugen. Deswegen ist es selbstverständlich, dass ein Röhrenverstärker "mit seinen vielen technischen Unzulänglichkeiten" anders klingt, als ein ordentlich funktionierender zeitgemäßer Verstärker.

Kauf Dir aber vielleicht besser ein DSP/EQ. Diese Geräte sind tatsächlich geeignet und dafür gedacht den Klang nach deinen Wünschen zu ändern.


[Beitrag von Tywin am 31. Mai 2014, 10:00 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#11 erstellt: 30. Mai 2014, 21:09
Hallo,

meine Empfehlung Denon PMA 1510AE

LG Beyla
ingo74
Inventar
#12 erstellt: 30. Mai 2014, 21:18

hifijan (Beitrag #1) schrieb:

ich suche einen kraftvollen, in den Mitten farbstarken Stereoamp für meine neuen ELAC BS403.
Bezahlbare Röhren scheiden aufgrund des bescheidenen Wirkungsgrades (86 dB, Impedanz-Minimum: 3.2 Ohm) leider aus.

Mit der Impedanz und dem Wirkungsgrad werden die wenigsten Verstärker in deiner Hörsituation Probleme haben, dh. von der technischen Seite her hast du sehr viele Auswahlmöglichkeiten.
Schwer wird es bei deiner Anforderung bzgl der Mitten, hier werden die meisten Verstärker Probleme haben, denn der Frequenzgang der meisten Verstärker ist linear und nicht in den Mitten angehoben. Daher bleiben dir da 3 Möglichkeiten - Verstärker mit der Möglichkeit via Klangregler die Mitten zu beeinflussen, Verstärker mit integrierten DSP und Verstärker, wo man ein externes DSP einschleifen kann.
baerchen.aus.hl
Inventar
#13 erstellt: 30. Mai 2014, 22:27

Deren Beschreibung erinnert an die gute alte NAD-Philosophie mit großzügiger und schneller Stromabgabe.


Nun, NAD Geräte wurden früher mal bei AMC gefertigt und die grünen Netzschalter der AMC Geräte sind tatsächlich Restbestände aus der Zeit als für NAD produziert wurde.... ob und in weit bei der Entwicklung der AMC Geräte NAD Pate stand, ist jedoch nicht ganz klar.....
Stereo33
Inventar
#14 erstellt: 31. Mai 2014, 07:31
Bei Röhrenamps gibt es schon größere Klangunterschiede, das ist korrekt.
Transistorverstärker jedoch, klingen alle nahezu gleich.

Nehm dir den, der die am besten gefällt.
Tywin
Inventar
#15 erstellt: 31. Mai 2014, 08:04

Nun, NAD Geräte wurden früher mal bei AMC gefertigt und die grünen Netzschalter der AMC Geräte sind tatsächlich Restbestände aus der Zeit als für NAD produziert wurde.... ob und in weit bei der Entwicklung der AMC Geräte NAD Pate stand, ist jedoch nicht ganz klar...


Zumindest kann man im Web nachvollziehen, dass relevantes Personal von NAD nach AMC gewechselt ist. Die Ähnlichkeiten zwischen den Produkten von NAD und AMC sind ja kaum zu übersehen.


[Beitrag von Tywin am 31. Mai 2014, 08:07 bearbeitet]
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