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D/A Wandler: Audiolab M-DAC oder Pioneer U-05

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Autor
Beitrag
mranguish
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Nov 2014, 12:07
Hallo Zusammen,

ich würde gerne mal einen D/A Wandler in meiner Kette ausprobieren, weiß aber noch nicht genau welchen.
Meine Kandidaten bisher:

Pioneer U-05
Audiolab M-DAC

Der Preis sollte sich höchstens so im Bereich 700-800 € bewegen (in dem ja beide liegen)
Wünschenswert wäre eine Fernbedienung mit Lautstärkeregelelung.

Ich möchte das dann per Toslink von meinem Apple TV und/oder FireTV verbinden und dann direkt auf die Endstufe (die auch ein vollwertiger Vollverstärker mit Lautstärkeregelung ist)

Endstufe ist ein Abacus 60-120D Dolifet und daran hängen Ecouton LQL 200

Eine grundsätzliche Frage wäre noch, ob es da schon Erfahrungen gibt mit den D/A Wandlern, oder ob ich klangtechnisch vielleicht gar keine Verbesserung erfahre?

Vielen Dank.
ATC
Inventar
#2 erstellt: 05. Nov 2014, 12:36
Moin,

bevor wieder die allesklingtgleich Fraktion hier auftritt,
wenn es um einen reinen D/A Wandler mit Vorverstärkerfunktion geht würde ich mit dem audiolab beginnen,
wenn es in deinem Preisbereich bleiben soll.
Darüber hätte ich noch was aus der Studioecke, aber vierstellig...

Ein ganz anderer Ansatz mit dem größten Potenzial klanglicher Veränderung hättest du wenn du 875€ auszugeben bereit bist,
Antimode Dual Core 2.0,
D/A Wandler, Fernbedienung, Vorverstärker und Einmesssystem in einem.

Gruß
mranguish
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Nov 2014, 13:04
Hallo,

die Antimode klingt auch sehr interessant. Vor allem Einmesssystem wäre bei meinem kleinen Raum mit eigentlich viel zu großen Lautsprechern sicher eine super Sache.
Allerdings hat die mein Hifihändler leider nicht im Sortiment.
Ich bin leider an diesen gebunden, da es um eine Rückgabe eines dort gekauften Gerätes geht, die aber nur in Verbindung mit einem Neukauf eines anderen Gerätes funktioniert. Von dem her eine etwas verzwickte Angelegenheit.
ATC
Inventar
#4 erstellt: 05. Nov 2014, 17:53
Hmm,

was gibst du denn zurück wenn ich fragen darf?

Kannst du die "Gutschrift" nicht aufheben und später in ein anderes Gerät wandeln?
Hat er auch Aussteller welche du eventuell ohne weiteren Verlust weiterverkaufen könntest?
Ist der Verlust groß wenn du das gekaufte Teil wieder weiterverkaufst?

Du kannst das AM 2.0 ja testen,
wenn dir der klangliche Zugewinn es wert ist wirst du es nicht mehr hergeben, auch wenn du auf der anderen Seite etwas Verlust machen solltest.

Gruß
Dadof3
Inventar
#5 erstellt: 05. Nov 2014, 20:35
So, hier kommt jetzt die Allesklingtgleich-Fraktion.

Vielleicht helfen dir diese Links dabei zu entscheiden, ob sich der Versuch lohnt, durch einen teuren DAC den Klang zu verbessern:

http://www.hifi-foru...read=1857&postID=3#3 (etwas runterscrollen für die DACs).
http://www.tomshardw...c-audio,3733-19.html
http://www.whathifi.com/forum/hi-fi/dac-blind-test (zweiter Beitrag)
http://www.elektronikinfo.de/audio/cd.htm#Player (zweiter und dritter Absatz)

Wenn du es trotzdem selbst ausprobieren willst, denk dran:
* Pegelabgleich mit Pegelmesser und Rosa Rauschen durchführen.
* Eine zweite Person bitten, umzustellen und so einen ABX-Test machen.
Turbochris2
Stammgast
#6 erstellt: 06. Nov 2014, 05:02
Hi,
hier gibt es eine Fraktion von "Alles klingt gleich" Teilnehmern. Bereite Dich schon mal drauf vor, das die Dir Deinen Thread zerstören werden mit dem ewig selben:
1.: Alle Kable klingen gleich, alle Verstärker klingen gleich, alle CD Spieler klingen gleich, alle OpAmps klingen gleich, alle DACs klingen gleich usw.
2.: Sollte etwas nicht gleich klingen, ist es kaputt und muss repariert werden, so lange bis 1. wieder gilt.
3.: Nur Messtechnik ist relevant, wenn jemand etwas hört, was man nicht messen kann, ist er ein Spinner, aka "kaputt", weil ja immer Punkt 1. gilt.

So, nachdem das geklärt wäre, mag ich Dir meine Erfahrungen zu verschiedenen DACs kurz schildern, auch wenn ich Deine Modelle nicht kenne.
Ich habe und hatte diverse CD Spieler, DVDs und Bluray Player, die mit Audio CDs durchaus unterschiedlich klingen, nicht immer gut..
Im Laufe der Jahre habe ich z.B. die Modelle von Maranz als sehr angenehm klingend empfunden, warum auch immer. Auch mein DVD von der Marke klingt sehr gut als reiner CD betrieben.
Dazu habe ich zwei externe DACs.
Einen DAC in the Box, ein sehr preiswertes Kästchen, das sehr einfache CD Spieler aber durchaus aufwertet, bessere Modelle allerdings eher verschlimm-bessert.
Dann einen eher unbekannten, aber sehr schön aufgebauten Marvel DAC, der auch den Klang eines Maranz aus der OSE oder KI Ecke (das sind ab Werk getunte Modelle) nicht verschlechtert, aber dennoch verändert. Wenn ich an den Marvel DAC einen billig CD (von Maranz zb. das Einstiegsmodel ohne Fernbedienung oder einen uralten Denon) anschließe, wird es schwer sie von meinem 600 Euro Lieblings-CD Spieler zu unterscheiden.

Bei CD Spielern gegen Wandler ist ja ein Vergleich relativ leicht möglich, wenn man den Digitalausgang und den geregelten analogen benutzt um die Pegel an zu gleichen und dann die Eingänge des Vorverstärkers umschaltet. Eine Rosa Rauschen CD zum einpegeln kann sich ja heutzutage jeder mal eben selber brennen. Aber Vorsicht, manche Player klingen bereits über den geregelten Ausgang schlechter (anders?) als über den fixen!

Mein Onkyo TX-NR818 ist ein recht guter AV Receiver, doch wenn ich meinen Lieblings CD Spieler dort über den Digitaleingang anschließe, ist der Klang eindeutig schlechter als analog, obwohl die getrennten Wandler des AV als extrem hochwertig gelten und in diversen Tests immer gelobt wurden.
Das zu Tests der Fachpresse.
Ich bastele immer mal wieder an HIFI Geräten und habe dabei festgestellt, das vor allem die Netzteile der Geräte deutliche Auswirkungen auf den Klang haben, so z.B. bei dem "Spielzeug" DAC in a Box.

Was kannst Du nun damit anfangen? Aus meiner Erfahrung kann ein externer DAC durchaus den Klang verbessern, aber genauso gut auch verschlechtern. Ab einer gewissen Qualitätsstufe ändert sich zwar der Klang immer noch, ob man es besser oder schlechter findet, ist aber sehr relativ.
Unter Umständen ist dann gar nicht der Wandlerbaustein selber, sondern eine Stromversorgung oder Ausgangsstufe für 90 Cent schuld an der Veränderung. Bei Röhrengeräten wird oft versucht "sanft" klingende Verzerrungen bei zu mischen. Nicht unbedingt mein Geschmack, aber wenn es gefällt?

Sicherlich haben böse Zungen recht, die sagen das ein um 20% geänderter Vorwiederstand an einem Hochtöner mehr Veränderung bringt als mancher teure DAC oder ein Endstufentausch im hochwertigen Bereich. Für manche Ohren mag das sicherlich auch leichter zu hören sein, als ein "breiterer Raum" oder eine "deutlichere Tiefenstaffelung", etwas was manche im Stereosystem ja als ohnehin nicht real darstellbar beweisen wollen. Deren Ohren geben es eben nicht her, ist meine persönliche Meinung dazu. Ich bin auch nicht auf Kommando mitten im Tagesgeschäft zum "fein hören" bereit, kann mich aber darauf einlassen, wenn es denn passt. Manche lassen sich eben nie drauf ein.
Ich würde vorzugsweise in den Abendstunden hören, weil dann etwas weniger Störungen auf dem Stromnetz liegen. Bis mir das klar wurde, hat es auch eine ganze Weile gedauert.
Ob das immer von den "Nichts Hörern" beschworene im A-B Blindtest Vergleichen wirklich etwas für den Audiophilen in seiner privaten Hörumgebung bringt, wage ich zu bezweifeln. Mir fallen eigentlich immer bei längerem, entspannten Hören Details auf, die ich dann besser oder schlechter finde, wobei eine Verschlechterung um so störender wird, je öfter man sie identifiziert. Wenn man dann auf die geänderte Technik umschaltet oder umsteckt und die störende Kleinigkeit verschwunden ist, hat man seine Wahl getroffen.

Fazit, wenn Du unbedingt einen DAC probieren willst, nimm ihn mit nach Hause und räume Dir einen längeren Testzeitraum ein. Wenn die Steuererklärung noch nicht fertig, aber fällig ist, ist z.B. kein guter Zeitpunkt für Klangtests.
Dadof3
Inventar
#7 erstellt: 06. Nov 2014, 07:53
Ich will hier keinen erneuten Voodoo-Streit lostreten - jeder muss selbst wissen, ob er unterschiedliche Höreindrücke bestimmten Gerätekomponenten zuordnet, die sich erwiesenermaßen weder messtechnisch noch in Blindhörtests unterscheidenllassen, oder unterschiedlichen Einstellungen und Zwischenkomponenten (zum Beispiel die von dir verwendeten Kopfhörerausgänge, die keinen Rückschluss auf den "Klang" des DAC zulassen) oder Stimmungsschwankungen.

Wo ich aber protestiere, sind Behauptung 2 und 3 in deinem ersten Absatz. Nur eine kleine Minderheit der von dir gescholtenen Fraktion dürfte sich diesen Sichtweisen anschließen.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 06. Nov 2014, 08:57

Turbochris2 (Beitrag #6) schrieb:

Ich würde vorzugsweise in den Abendstunden hören, weil dann etwas weniger Störungen auf dem Stromnetz liegen. Bis mir das klar wurde, hat es auch eine ganze Weile gedauert.


du hast viele interessante sachen geschrieben aber ab dem punkt kann ich es leider nicht mehr für voll nehmen.
angenommen, die störungen des stromnetzes würden sich wirklich auf das klanggeschehen auswirken, dann stellt sich die frage was du wohl für schlechte geräte hast, die das zulassen? und warum soll das stromnetz abends sauberer sein? womit wurde das gemessen?

es ist auch nachgewiesen, dass gerade abends das gehör eher schlechter reagiert als nach dem aufstehen.


[Beitrag von Soulbasta am 06. Nov 2014, 17:51 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#9 erstellt: 06. Nov 2014, 09:46
Hallo,

auch in diesem Beitrag ist es gestattet und sogar erforderlich darauf hinzuweisen, dass es bei digitalen Quellgeräten und DAC keine relevanten Klangunterschiede abseits von Lautstärkeunterschieden der analogen Ausgangsstufen zu hören gibt, falls nicht vom Hersteller gesoundet wurde, die Geräte defekt oder eine Fehlkonstruktion sind.

In allen Blind- und Fakevergleichen konnte dies bewiesen werden.

Gleichzeitig ist aber die Wirkung der Psychoakustik unbestritten. D.h. wenn jemand mit einem schöneren, teureren und imagetriefenden Gerät "besser" Musik hören kann, ist das doch toll.

Dies sollte aber hinsichtlich der Abzocke bei HiFi-Voodoo im vollen Bewusstsein der Preis- und Leistungsrelation erfolgen. Auch wenn dies den Herstellern solcher Produkte, dem Vertrieb, den gläubigen Goldohren und der "testenden" Schwurbelpresse nicht passt. Oder natürlich Menschen, die sich dieser Klientel verpflichtet oder nahe fühlen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 06. Nov 2014, 09:50 bearbeitet]
mranguish
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 06. Nov 2014, 10:45

Soulbasta (Beitrag #8) schrieb:

Turbochris2 (Beitrag #6) schrieb:

Ich würde vorzugsweise in den Abendstunden hören, weil dann etwas weniger Störungen auf dem Stromnetz liegen. Bis mir das klar wurde, hat es auch eine ganze Weile gedauert.


du hast viele interessante sachen geschrieben aber ab dem punkt kann ich es leider nicht mehr für voll nehmen.
angenommen, die störungen des stromnetzes würden sich wirklich auf das klanggeschehen auswirken, dann stellt sich die frage was du wohl für schlechte geräte hast die das zulassen? und warum soll das stromnetz abends sauberer sein? womit wurde das gemessen?

es ist auch nachgewiesen, dass gerade abends das gehör eher schlechter reagiert als nach dem aufstehen.


Vielen Dank schon mal für die vielen Entscheidungshilfen.
Ich habe mir jetzt mal den M-DAC von Audiolab bestellt zum Testen und werde mir dann selber mal ein Bild machen.

Gerade das oben zitierte klang für mich sehr interessant, da ich auch so das Gefühl hatte, Abends klingt es besser.
Ich jedoch vermutete, dass einfach die Geräusche im Haus und Umgebung grundsätzlich leiser sind und somit das Klangerlebnis nicht beeinträchtigen können.
Aber der Ansatz mit dem Stromnetz macht mich doch etwas hellhörig, da wir hier im Haus ein extrem schlechtes Stromnetz haben, weswegen ich sogar für meinen PC eine Master-Slave Steckdose nehmen musste, weil sonst immer die Sicherung rausgeflogen ist.

Ich hätte da mal eine Idee....
Da ich aus der IT Branche komme, könnte ich mir vielleicht vorstellen, das Ganze mal an einer USV auszuprobieren. Ich komme zwar eher aus dem Software Bereich, aber meines Wissens sorgt eine gute USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) auch für eine saubere Stromlieferung (bügelt Spannungsspitzen und Einbrüche aus,...). Der Clou wäre ja sogar, Hifi Genuss bei Stromausfall, oh man wie sich die Nachbarn wundern würden...


[Beitrag von mranguish am 06. Nov 2014, 10:46 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 06. Nov 2014, 10:49
ein USV macht nur sinn, wenn die versorgung schlecht ist, für den klang hat es keine auswirkung.

da du ja hoffentlich mit der abacus endstufe zufrieden bist, die bauen auch gute sachen.
schaue dir an was die fachleute, die viel ahnung haben, für ein wandler als zubehör verkaufen
http://www.abacus-electronics.de/136-0-DA-Wandler+FiiO.html

wenn du den audiolab als vorstufe nutzt ist das bestimmt nicht verkehrt.


[Beitrag von Soulbasta am 06. Nov 2014, 10:55 bearbeitet]
mranguish
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 06. Nov 2014, 12:10

Soulbasta (Beitrag #11) schrieb:
ein USV macht nur sinn, wenn die versorgung schlecht ist, für den klang hat es keine auswirkung.

da du ja hoffentlich mit der abacus endstufe zufrieden bist, die bauen auch gute sachen.
schaue dir an was die fachleute, die viel ahnung haben, für ein wandler als zubehör verkaufen
http://www.abacus-electronics.de/136-0-DA-Wandler+FiiO.html

wenn du den audiolab als vorstufe nutzt ist das bestimmt nicht verkehrt.


Ja aber genau das ist bei mir ja vielleicht der Fall; wie erwähnt ist das Stromnetz eine Katastrophe bei mir im Haus.
Diesen Wandler habe ich schon zuhause, kann aber weder etwas Negatives noch Positives über den Klang darüber ausmachen.

Und ja, mit der Abacus bin ich sehr zufrieden.
Dadof3
Inventar
#13 erstellt: 06. Nov 2014, 12:24
Dass die Sicherung rausfliegt, weil man viele Geräte gleichzeitig einschaltet, sagt nichts über die Qualität des Stroms aus. Da hängen einfach zu viele Geräte an ein und derselben Sicherung - Punkt. Das passiert bei einer nagelneuen Installation genauso, schließlich ist es Sinn und Zweck der Sicherung, bei zu hohem Stromfluss abzuschalten.
Turbochris2
Stammgast
#14 erstellt: 06. Nov 2014, 12:52
Hallo,
wer das Thema Klang nicht mag, möge mich doch bitte auf seine "Ignorieren" Liste setzen. Danke. Ich höre Unterschiede und bin an Individuen oder Gruppen die mir das ausreden wollen nicht interessiert. Noch mal: Danke.

Zu dem "Abends ist der Strom besser" hätte ich früher sicher auch den Kopf geschüttelt, ich erzähl mal wie ich dazu gekommen bin...

Als ich noch viel freie Zeit, Ferien usw. hatte und sehr viel an Hifi gebastelt habe, musste ich für mich feststellen das es an den eigentlichen Schaltungen relativ wenig zu ändern gab, es sei denn man baute neue Platinen. Man kann sagen das Mitte -Ende der achtziger Jahre der "richtige" Aufbau von Transistorverstärkern, egal ob Bipolar oder Mosfet, den Fachleuten und Entwicklern die nicht von gestern waren, bekannt war. Das waren wie heute, nicht unbedingt die Leute die Elektor und Funkschau schrieben und lasen.
Es gab damals grottenschlechte, teure Konsumelektronik (deutscher Hersteller) und auf der anderen Seite bereits praktisch perfekte Geräte, die auch heute noch absolut hörbar sind. Isophon, Heco und Telefunken gegen JBL, Celestion und Rotel, um mal die Fronten an einigen Beispielen zu erklären. Ausnahmen wie Fuchs oder Burmeister kannte damals noch keiner.

Was aber vor allem interessant war, gleiche Schaltungen, aufgebaut von verschiedenen Leuten, klangen immer irgendwie anders. Ich möchte so weit gehen zu sagen das von grausam bis sehr gut alles drin war, mit ein und der selben Platine und Grundschaltung. Dabei rückte neben guten und schlechten Bauteilen das Netzteil irgendwann immer mehr in den Vordergrund.

Ich habe dann irgendwann bei einigen guten Vorverstärkern angefangen die Netzteile zu analysieren und versucht Unterschiede zu verstehen. Dabei habe ich den Vorverstärker z.B. auch unter Last laufen gelassen (Rauschen) und mit einem Osziloskop die Betriebsspannungen am Ausgang des Netzteiles beobachtet. Dabei konnte man außer Ladestromspitzen auch sehr schön diverse, unregelmäßige, aber permanent auftauchende Spikes über der Gleichspannung tanzen sehen. Diese waren Werktags um die Mittagszeit zum Teil extrem, spät nachts aber oft fast nicht mehr zu finden. Da sich dies mit meinem Bauchgefühl, das meine Anlage abends, nach ca. 20 Uhr besser klingen würde, deckte, habe ich für mich einen Zusammenhang hergestellt.
Die Netzteile habe ich dann mit geänderten Bauteilen neu gebaut, dabei optimiert und immer wieder mit dem Original verglichen. Mit unterschiedlichen Kondensatoren, Drosseln und anderen Bauteilen konnte ich dann nach und nach die Spannungen immer weiter glätten. Dabei habe ich auch gelernt, das verschiedene Kondensatorbauformen gleicher Kapazität nicht immer die gleiche Wirkung haben und Gleichrichter nicht gleich Gleichrichter ist, oder ein IC-Spannungsregler anderes ausgibt als eine diskret gebauter aus Transistoren und Zehnerdioden. Auch das wird ja von den "alles gleich" Vertretern heftig bestritten. Dabei habe ich nicht nur bei den "normalen" Sachen nachgeschaut, sondern auch Anleihen bei Röhrenverstärkersiebungen oder anderen Netzteilbauformen wie Shuntreglern gemacht. Gabe es damals schon in der Leihbücherei, gibt es heute noch/wieder im High End.
Das meine Netzteile statt im Original mit einem Gleichrichter mit einem Kondensator natürlich aus Dutzenden Teilen bestanden, sei nur nebenbei erwähnt. Ich habe diese Tuning zeitweise für einen Haufen Leute betrieben und dabei so einige Erfahrungen gesammelt, dabei für einige kleine Wunder vollbracht, wie sie mir noch Jahre später mit Freude berichteten.

So, jetzt zu der Logik hinter der sauberen Spannung: Wenn es Störungen auf der Gleichspannung durch die diversen Bauteile eines Netzteiles schaffen, dann schaffen sie es auch durch die ähnlichen Bauteile des eigentlichen Verstärkers. Was wiederum ganz logisch zu einem geänderten Klang führen sollte. Gemessen an den Signalen eines MC-Tonabnehmers sind diese Störungen übrigens schon ganz schön groß.
Natürlich unterdrückt ein vernünftiger Verstärker solche Störungen nach Möglichkeit, sonst wäre er ja mit "normalem" Netzteil unhörbar, aber was nicht da ist muss auch nicht unterdrückt werden, oder?
Wenn das Stromnetz nun aber nachts gar keine Störungen mehr hat, sollte dann das Gerät mit dem weniger gute Netzteil nicht auch etwas besser klingen? Scheint mir so zu sein. Wobei natürlich besonders gute Netzteile, nach vorherrschender Meinung, vor allem auch mehr Kapazität haben. Das bringt es aber meiner Meinung nach nicht alleine. Nur fette Elkos dazuschalten wirkte oft weniger gut als mehrere kleine zu nehmen und ein paar Folien.

Die theoretisch optimale Akkustromversorgung hat mir übrigens nie so richtig gefallen, klang manchmal langweiliger, aber praktisch nie besser als ein gutes Netzteil. Haben wir natürlich auch probiert...

Um Dir mal ein Beispiel für unsauberen Strom zu geben: Solltest Du Endstufen mit fetten Trafos haben, ist Dir vielleicht schon einmal aufgefallen das sie ohne Musik Signal ab und an einmal mechanisch auf-brummen und dann wieder leiser werden. Das ist unter anderem ein Gleichstrom auf der Wechselstromleitung, der da nicht hin gehört. Wie stark das an Deinem Wohnort ist, kann niemand vorhersagen. Aber in einem 15 stöckigen City Hochhaus kannst Du mehr Störungen erwarten als in einer Vorort Villengegend behaupte ich mal.
Es gibt, übrigens auch in der völlig unesoterischen PA Szene, diverse Power Conditioner, teilweise für sehr viel Geld, aber trotzdem "preiswert". Ich würde eher bei Thomann so ein Gerät kaufen, als bei einem HIFI Laden. Leider überlebt kein Studio ohne Geschwurbel, wie man das so schön nennt.
Thema Netzkabel für tausende Euro...
Wenn aber ein Profi eine perfekte Liveaufnahme machen soll, wird der keine Störungen auf der Festplatte haben wollen. Dann muss so etwas schon wirken. Etwas mehr als nur ein neues Netzkabel!

Ob so eine USV etwas bringt, bezweifle ich. Im Interesse eines guten Wirkungsgrades wird da vermutlich kein sauberer Sinus raus kommen, sondern eher verrundete Rechtecke, je nach Belastung. Ich habe von sehr objektiven Leuten gehört, das der Effekt solcher Leitungssäuberer durchaus spürbar sein kann, eben so gut aber auch neutral oder sogar lähmend für die Dynamik.

Ich bin mir völlig klar darüber das ich mich in einem Grenzgebiet befinde, mit dem was ich schreibe. Du kannst es als Anleitung oder Weg für handfeste Verbesserungen nehmen, ein unseriöser, auf Umsatz scharfer Guru kann Dir damit aber auch gänzlich nutzlose Dinge für unverschämteste Beträge andrehen. Du bist gewarnt!
Praktisch alles was im Hifi Sektor zu diesem Thema angeboten wird ist nutzlos und überteuert. Das ist meine Meinung die jederzeit belegbar ist.
Ich habe solche Netzreiniger Geräte für tausende Euros gesehen, in denen schlecht zusammengestellt, Standardbauteile aus dem Restpostenhandel für unter 100 Euro steckten.
So wie nach wie vor auch HIFI Endstufen auf dem Markt sind, die inklusive Gehäuse nicht einmal ein zwanzigstel ihres Verkaufspreises wert sind und Schaltungen aus dem Conrad Versand haben. Das bei solchen Geräten die Spannen für den Einzelhändler natürlich verlockend hoch ausfallen, erklärt warum sie in den feinsten Lagen zu finden sind. Da sie nicht wirklich schlecht klingen (siehe oben!), finden sie immer wieder Opfer, die dann dazu neigen sie in den Himmel zu loben. Was teuer ist muss ja gut sein und wer gibt schon offen zu viel bezahlt zu haben?

Also, sei vorsichtig. Du begibst Dich auf dünnes Eis.

Gruß!


[Beitrag von Turbochris2 am 06. Nov 2014, 13:07 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 06. Nov 2014, 13:18

Turbochris2 (Beitrag #14) schrieb:
Aber in einem 15 stöckigen City Hochhaus kannst Du mehr Störungen erwarten als in einer Vorort Villengegend behaupte ich mal.


in der villengegend stehen auch highend anlagen

in der PA welt gibt es auch völlig andere bedienungen und oft »unzählige« amps die sauber versorgt werden müssen, das hat mit home hifi nichts zu tun.
das sie dort starkstrom einsetzen, werden auch sachen benötigt die es in 220 V sauber auftrennen.

das was messbar das stromnetzt verschmutzt sind nicht die geräte die man zu hause nutzt sondern traffos und umspannwerke, die arbeiten rund um die uhr, die villengegend bekommt die gleiche versorgung.

das thema klang mögen hier alle und jeder macht seine erfahrungen und entscheidet was für ihn interessant ist und in frage kommt.
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 06. Nov 2014, 13:32
Es gibt Faktoren wie Raumakustik, Lautsprecher, Lautsprecherpositionierung und Hörplatzposition, die sich tatsächlich relevant auf das Klangergebnis auswirken.

Hier hört man ggf. eine um 5cm veränderte Lautsprecherpositionierung und wenn man den Kopf mal beim Hören um 5cm verlagert oder ein wenig dreht. Bis auf die Lautsprecher kann man damit aber kein Geld verdienen, wenn man nicht Akustiker ist und Kundschaft findet.

Ich habe vier Plattenspieler, wovon ich derzeit drei nutze. Hier hört man, ob ein Tonabnehmer gut justiert ist und ob eine einfache Rundnadel oder eine teure/gute Nadel mit einem aufwändigen scharfen Schliff - womöglich mit einem besonders leichten Nadelträger - spielt.

Ob ein Verstärker für die durch Boxen und Nutzer bestimmten Anforderungen unzureichend dimensioniert ist, hört vielleicht auch noch ein erfahrener Hörer.

Dann hört es aber auch auf, mit relevanten/wahrnehmbaren Klangunterschieden durch einwandfrei funktionierende HiFi-Geräte, die nicht zur Klangveränderung geschaffen wurden.


[Beitrag von Tywin am 06. Nov 2014, 13:36 bearbeitet]
mranguish
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 06. Nov 2014, 13:34

Dadof3 (Beitrag #13) schrieb:
Dass die Sicherung rausfliegt, weil man viele Geräte gleichzeitig einschaltet, sagt nichts über die Qualität des Stroms aus. Da hängen einfach zu viele Geräte an ein und derselben Sicherung - Punkt. Das passiert bei einer nagelneuen Installation genauso, schließlich ist es Sinn und Zweck der Sicherung, bei zu hohem Stromfluss abzuschalten.


Ja das weiß ich, das war auch nur ein Beispiel.
Ich bin zwar kein Elektriker, aber es gibt viele Probleme, die ich in einem anderen Haus nicht hatte

Kann nicht genug Strom liefern (merke das bei meinem Induktionsherd, mehr als 2 Platten funktionieren nur auf niedrigeren Stufen, Powerstufe schaltet um die Mittagszeit sogar manchmal zurück)
Bei aktiven Lautsprechersystemen aus dem unteren Preissegmet (wie auf meinem e-Piano) höre ich den Lichtschalter aus dem Treppenhaus wenn dieser benutzt wird
Die Verkabelung ist teilweise sehr "interessant"

...aber wie gesagt, ich bin kein Elektriker, sehe das nur im Vergleich mit meinem letzten Haushalt, in dem ich keines dieser Probleme hatte.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 06. Nov 2014, 13:55
freunde von mir betreiben ein reggae/dub soundsystem.

so sieht der antrieb aus
http://i.imgur.com/7AYbb1f.jpg
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 06. Nov 2014, 13:57

mranguish (Beitrag #17) schrieb:


...aber wie gesagt, ich bin kein Elektriker, sehe das nur im Vergleich mit meinem letzten Haushalt, in dem ich keines dieser Probleme hatte.


wenn das ganze haus an einer oder zwei sicherungen hängt, wie es früher so oft war, gibt es oft probleme, es ist aber was anderes als das was Turbochris2 gemeint hat.
Dadof3
Inventar
#20 erstellt: 06. Nov 2014, 14:04
Also doch wieder eine Voodoo-Diskussion. Ich denke, der TE hat die grundsätzliche Problematik verstanden, die längst bekannten und hundertfach vorgetragenen Pro- und Kontraargumente haben bislang noch nie zu einem Konsens geführt.

Ich bin auch nicht der felsenfesten Überzeugung, dass alles gleich klingt, möglicherweise gibt es irgendwo auf dieser Welt Kabel oder Verstärker oder DACs, die ein winziges bisschen luftiger/transparenter/heller/dynamischer oder was auch immer klingen.

Nur: Wenn es sie gibt, dann sind sie so verschwindend gering, dass es sich für einen - selbst anspruchsvollen - normalen Hifi-Fan nicht lohnt, sich darüber Gedanken zu machen, geschweige denn, so viel Geld dafür auszugeben.

Denn wenn es in Blindtests nicht gelingt, die Unterschiede zu hören, es gleichzeitig aber für jeden sofort blind erhörbare Unterschiede zwischen Räumen, raumakustischen Maßnahmen, Lautsprechern, Aufstellungen und Hörpositionen gibt, noch dazu die Möglichkeit, durch Equalizer, DSPs, Einmesssysteme usw. deutlich hörbare Verbesserungen zu erzielen, all diese Maßnahmen aber ignoriert oder gar aufgrund kruder puristischer Ideologien gar abgelehnt werden, dann kann ich jemandem, der statt solcher Maßnahmen hunderte oder tausende Euro dafür ausgibt, eventuelle minimalste und kaum oder vielleicht gar nicht hörbare Unterschiede zu erzielen, die dann auch wieder von schlechten Aufnahmen ad absurdum geführt werden, auch nicht helfen.
mranguish
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 06. Nov 2014, 15:28
Ich werde jetzt erst mal den M-DAC testen und dann hier berichten, ob es etwas bringt in meiner Umgebung.
Wenn nicht, dann werde ich es sicher auch gleich wieder zurückgeben. Es muss schon einen deutlichen Vorteil bringen um dafür 800 Euronen auszugeben. Wenn es nur minimale, kaum hörbare Verbesserungen sind, dann ist es mir das niemals wert, dann stecke ich lieber das Geld in raumaktustische Maßnahmen.

Aber es wird sich zeigen...
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 06. Nov 2014, 15:46
bin auf dein bericht gespannt.
spendormania-again
Stammgast
#23 erstellt: 06. Nov 2014, 16:02

Dadof3 (Beitrag #20) schrieb:
Also doch wieder eine Voodoo-Diskussion.


Hättest Du wohl gerne, was?


Dadof3 (Beitrag #20) schrieb:

Denn wenn es in Blindtests nicht gelingt,...dann kann ich jemandem...auch nicht helfen.


Bis Du schonmal auf die Idee gekommen, dass sich nicht jeder von selbsternannten Blindtest-Missionaren helfen lassen will? Wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Wir reden hier über ein schönes Hobby, das jeder nach seinem Gusto betreibt. Insofern wird auch der TE seine eigene Entscheidung treffen. Als Blindtest-Polizist kann man sich Zuhause ausleben. Warum immer jeder Thread gekapert werden muss, erschließt sich mir nicht wirklich.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 06. Nov 2014, 16:25

spendormania-again (Beitrag #23) schrieb:
Warum immer jeder Thread gekapert werden muss, erschließt sich mir nicht wirklich.


kann ich dir erklären.
nicht alle haben das technische wissen und lassen sich durch werbung und »fach«magazine oder händler beeinflussen.
wenn man den leuten einiges erklärt und es gab schon viele fälle in dem sie manches ausprobiert haben und sich selbst überzeugt haben, dann hat man jemanden geholfen sich nicht mehr verarschen zu lassen.

vor kurzem wollte einer teure aktive boxen kaufen weil er davon nach einer hörsession beim händler so begeistert war.
dann kam in der diskussion raus, dass seine jetzigen boxen in den ecken des zimmers 5 m auseinander stehen.
nach einem test, sie richtig aufzustellen, hat derjenige festgestellt, dass seine boxen richtig gut sind, der händler hat ihn danach nicht gefragt wie er die neuen boxen aufstellen kann, warum auch? vielleicht hätte er ihm nach seiner enttäuschung zu hause noch kabeln und verstärker für ein paar tausend verkaufen können? die hätten aber leider auch nicht geholfen.

tja, der eine macht sich zu hobby jeden teuren quatsch zu kaufen der andere sein wissen und erfahrungen zu tauschen.
wir sind alle erwachsen und müssen sich nicht sagen lassen was wir von uns geben. jeder wird für seine meinung von anderen eingestuft, mal so, mal so.

es gibt viele faktoren die den klang verbessern können und die sollte man vielen anfängern oder den technisch unversierten beibringen.


[Beitrag von Soulbasta am 07. Nov 2014, 10:39 bearbeitet]
golf2
Inventar
#25 erstellt: 06. Nov 2014, 16:31

Turbochris2 (Beitrag #6) schrieb:
Hi,
hier gibt es eine Fraktion von "Alles klingt gleich" Teilnehmern. Bereite Dich schon mal drauf vor, das die Dir Deinen Thread zerstören werden mit dem ewig selben:
1.: Alle Kable klingen gleich, alle Verstärker klingen gleich, alle CD Spieler klingen gleich, alle OpAmps klingen gleich, alle DACs klingen gleich usw.
2.: Sollte etwas nicht gleich klingen, ist es kaputt und muss repariert werden, so lange bis 1. wieder gilt.
3.: Nur Messtechnik ist relevant, wenn jemand etwas hört, was man nicht messen kann, ist er ein Spinner, aka "kaputt", weil ja immer Punkt 1. gilt.

Du hast noch was vergessen:
Punkt 4.: Alte Geräte klingen immer besser wie neue - wird insbesondere bei Plattenspielertests angewandt.
Ich muss Dir voll Recht geben. Leider kann man in diesem Forum kaum mal anderer Meinung sein sonst wird man zertreten.
@mranguish
In Punkto DAC gebe zu bedenken, daß dort die eingesetzten Wandlerchips massgeblich für den Klang verantwortlich sind.
Ob sich 800 Euro lohnen sollte man einfach ausprobieren. Das kann sich durchaus lohnen.
Bei einem etwas älterem CD-Player, DAT oder sonstwas kann ein Klangunterschied durchaus feststellbar sein. Wenn man sich die Zeit nimmt, wird man einen anderen Klangcharakter mit einem anderen Wandler
feststellen. Aber das muss jeder selber mal ausprobieren.
golf2
Tywin
Inventar
#26 erstellt: 06. Nov 2014, 16:42
@spendormania-again


Warum immer jeder Thread gekapert werden muss, erschließt sich mir nicht wirklich.


Hier im Forum lesen viele Menschen still mit. Wenn man solches Voodoo-Geschwurbel unkommentiert stehen lassen würde, wie man es bei der Schwurbelpresse leider ertragen muss, dann glaubt vielleicht jemand diesen Unsinn und gibt sein sauer verdientes Geld für solchen wertlosen Tand aus.

Dies versuche zumindest ich zu verhindern, wann immer es mir möglich ist. Das muss Dir nicht passen, das ist mir aber vollkommen egal.

Etwas ganz anderes ist es, wenn jemand im vollen Bewusstsein und in Kenntnis aller Seiten der Medaille, sein Geld für etwas ausgeben möchte, weil er es einfach haben will und nicht weil davon irgend ein tatsächlicher adäquater Nutzen erwartet wird.

Es gibt leider ein erhebliches Informations-Gefälle zwischen den technischen Kenntnissen der Hersteller- und Vertriebsseite und den technischen Kenntnissen auf der Käuferseite, was im Falle von HaiEnd-Voodoo oft den Tatbestand des Wuchers erfüllt.
Dadof3
Inventar
#27 erstellt: 06. Nov 2014, 17:33

golf2 (Beitrag #25) schrieb:

Ich muss Dir voll Recht geben. Leider kann man in diesem Forum kaum mal anderer Meinung sein sonst wird man zertreten.

Wo wurde hier jemand zertreten? Meridianfan und Turbochris haben ihre Meinung kundgetan, und außer einer kritischen Anmerkung von Soulbasta zu einem einzelnen Aspekt habe ich hier keinen Gegenwind bemerkt.

Hier wird auch kein Thread gekapert, sondern mehrere User tragen ihre Ansicht zu der explizit vom TE gestellten Frage

ob es da schon Erfahrungen gibt mit den D/A Wandlern, oder ob ich klangtechnisch vielleicht gar keine Verbesserung erfahre?
bei. Ich wüsste jetzt nicht, warum auf diese Frage jetzt nur Antworten erfolgen sollten, die große Unterschiede prophezeien.



Bei einem etwas älterem CD-Player, DAT oder sonstwas kann ein Klangunterschied durchaus feststellbar sein.

Das bezweifelt niemand - an meinem 30 Jahre alten Toshiba-Player höre ich sogar einen großen Unterschied. Aber damals steckten DACs ja auch noch in den Kinderschuhen, während die in den letzten 15 bis 20 Jahren gebauten 1-Bit-DAC quasi perfekt sind.

Der TE wird es ja nun ausprobieren, und solange ergebnisoffen, systematisch und sorgfältig vorgegangen wird (insbesondere Pegelabgleich, idealerweise blind), ist doch alles gut.
spendormania-again
Stammgast
#28 erstellt: 06. Nov 2014, 17:48

Tywin (Beitrag #26) schrieb:
@spendormania-again


Warum immer jeder Thread gekapert werden muss, erschließt sich mir nicht wirklich.


Hier im Forum lesen viele Menschen still mit. Wenn man solches Voodoo-Geschwurbel unkommentiert stehen lassen würde, wie man es bei der Schwurbelpresse leider ertragen muss, dann glaubt vielleicht jemand diesen Unsinn und gibt sein sauer verdientes Geld für solchen wertlosen Tand aus.


Noch ein Robin Hood der entrechteten Fachpresseleser.

Der TE hat gefragt, ob jemand Erfahrung mit unterschiedlichen DA-Wandlern habe, da er diese ausprobieren wolle. Dabei wurde weder nach teuren NF-Kabeln, Klangschälchen, Brettchen oder sonstigem Tinnef gefragt, sondern nach einer Komponente, die aufgrund ihrer Konstruktion sehr wohl unterschiedlich klingen kann - vor allem im Langzeitgebrauch, was aber nur jemand versteht, der intensiv und lange Musik hört.

Sofort kommt das übliche Blindtestgeschwurbel und der Quark, dass alle Digitalquellen gleich klingen, sprich, DVD Player für 30 Euro und CD Player für 1.000 €.

Unabhängig davon, dass das natürlich hanebüchener Quatsch ist, scheint mir der TE ein mündiger Konsument zu sein, der eine plausible Vorauswahl getroffen hat und nun anhand der Ergebnisse in puncto Klang und Handhabung in seinem Wohnzimmer eine Entscheidung treffen wird.

Hier erscheint mir eher der Hase im Pfeffer zu liegen: die Unfähigkeit oder der Unwille zu erkennen, dass andere Menschen sehr wohl Entscheidungen treffen können, wie sie ihr eigenes Geld ohne Maßregelungen ausgeben wollen und können. Das scheinst Du wie einige andere hier nur schwer zu ertragen.

In diesem Sinne: da helfen, wo Hilfe angebracht ist, sich aber nicht anmaßen, ständig die Hifiwelt retten zu müssen.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 06. Nov 2014, 17:58
das hat jetzt echt geholfen.
ATC
Inventar
#30 erstellt: 06. Nov 2014, 18:28
Moin TE,

hat dein Händler eigentlich Cambridge Audio?
Eventuell wäre der DacMagic Plus ja auch noch interessant für dich.

Wer hat eigentlich von den Blindtestern hier mal einen Cambridge DacMagic getestet? Oder den Audiolab?
Nu mal Butter bei die Fische .....

Alleine jeder dieser einzelnen DAC´s klingt je nach Filter unterschiedlich,
wer jetzt behauptet er hätte diesen getestet und keinen Unterschied gehört , derjenige ist Defekt.

Den audiolab M-Dac hatte ich nie Zuhause, aber den 8200 CDQ, da sind die Unterschiede geringer im Vergleich zum Cambridge.

Man sollte aber generell nicht erwarten das eine Anlage durch einen anderen DAC wie ausgewechselt klingt.

Gruß
mranguish
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 07. Nov 2014, 00:02

meridianfan01 (Beitrag #30) schrieb:
Moin TE,

hat dein Händler eigentlich Cambridge Audio?
Eventuell wäre der DacMagic Plus ja auch noch interessant für dich.

Wer hat eigentlich von den Blindtestern hier mal einen Cambridge DacMagic getestet? Oder den Audiolab?
Nu mal Butter bei die Fische .....

Alleine jeder dieser einzelnen DAC´s klingt je nach Filter unterschiedlich,
wer jetzt behauptet er hätte diesen getestet und keinen Unterschied gehört , derjenige ist Defekt.

Den audiolab M-Dac hatte ich nie Zuhause, aber den 8200 CDQ, da sind die Unterschiede geringer im Vergleich zum Cambridge.

Man sollte aber generell nicht erwarten das eine Anlage durch einen anderen DAC wie ausgewechselt klingt.

Gruß


Mein Händler hat leider nur folgende Marken bei DACs
Advance Acoustic, audiolab, Vincent, Denon, NAD, Ayon Audio, Pioneer, Marantz

Heute kommt der audiolab, bin doch sehr gespannt ob man den Unterschied hört, habe zur Unterstützung noch einen Bekannten dann da.
Fanta4ever
Inventar
#32 erstellt: 07. Nov 2014, 10:33

mranguish (Beitrag #31) schrieb:
Heute kommt der audiolab, bin doch sehr gespannt ob man den Unterschied hört, habe zur Unterstützung noch einen Bekannten dann da.

Bitte die Rückmeldung nicht vergessen

LG
mranguish
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 07. Nov 2014, 23:53
Habe das Gerät heute Abend mal getestet, leider konnte ich keinen Blindtest machen, da mein Kumpel keine Zeit hatte, aber der war garnicht nötig...

Ich habe mir verschiedene Stücke aus unterschiedlichen Musikrichtungen angehört mit Wimp Hifi, das ich überwiegend zum Hören benutze.
Das ganze über Airplay dann einmal über HDMI->MarantzAVR->Umschalter->Endstufe und der andere Weg über Toslink->DAC->Umschalter->Endstufe.
Fazit war dann, dass ich keinen Unterschied heraushören konnte, bei keinem einzigen Lied...
Mag ja durchaus sein, dass vielleicht einer mit perfekter Raumakustik und ausschließlich Referenzklasse Geräten einen Unterschied vernehmen kann, aber das sind ja nun nicht meine Gegebenheiten.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 08. Nov 2014, 00:06
danke, fürs feedback.
Tywin
Inventar
#35 erstellt: 08. Nov 2014, 00:24
Danke für deine Rückmeldung.
Dadof3
Inventar
#36 erstellt: 08. Nov 2014, 00:39
Dank auch von mir!

Hast du denn auch die unterschiedlichen Filter getestet?
Wenn ja, dann bist du ja nach Meridianfans Maßstäben defekt und musst zur Reparatur.
Turbochris2
Stammgast
#37 erstellt: 08. Nov 2014, 02:45
Hi,
ich würde noch einmal Deinen CD Spieler mit dem eingebauten und dem externen DAC vergleichen, einfach um mal eine Idee der möglichen Unterschiede zu bekommen. Bei dem ganzen AVR/HDMI etc Kram sind zu viele Faktoren beteiligt.
Einfach vom CD und DAC in die Endstufe und vergleichen, falls Du das mit Deiner Anlage hin bekommen kannst. Da kann dann nichts schief gehen.

Ich bin immer wieder überrascht was (meine Töchter sind natürlich Computer und Smartphone Hörer) da alles passieren kann. Irgendwann beim Hören schüttel ich dann den Kopf und merke dann dass das falsche Format läuft, obwohl man eigentlich meint das richtige gewählt zu haben, oder die gehosteten Stücke sind hin und her gewandelte MP3s, also sinnlos aufgeblähte Datenmengen ohne Klangvorteil. Wenn die Quelle nicht sehr gut ist, hörst Du garantiert keinen Unterschied bei verschiedenen Wandlern. Ist vielleicht nicht ganz logisch, aber meine Erfahrung. Stützt aber die These, das es eben keine simpel messbaren Frequenzgangunterschiede sind, die man hört.

Diese Fehlerquellen gibt es bei der guten, alten CD nicht. Wenn dann immer noch alles identisch klingt, kannst Du den DAC auch für alles andere vergessen.

Ich bin bei den externen DACs immer sehr misstrauisch, zu viele davon habe im Inneren nichts anderes als die von BB, Wolfson oder anderen IC Herstellern vorgeschlagenen Evaluations-Boards verbaut, vielleicht garniert mit einem hübschen Ringkern und ein paar großen Folienkondensatoren. Die Entwicklung einer eigenen Schaltung um diese Wandlerbausteine herum, lohnt sich für kaum einen Hersteller, es sei denn er kann Unsummen für seine Geräte einfordern, wie Burmeister z.B. oder er baut gigantische Stückzahlen. Solche guten Standard DACs werten dann einen schlechten Player erstaunlich auf, bringen aber bei einem guten Spieler gar nichts oder sogar eine Verschlechterung.
Die umschaltbaren Filter klingen meiner Ansicht nach nur bei mancher Musik unterschiedlich und verändern etwas den Raum (der auf der Aufnahme auch drauf sein muss), manchmal bringen sie praktisch gar keine Veränderung.

Das ist natürlich nur meine persönliche, spinnerte Meinung aus meinen Erfahrungen.
Ich halte das Preis-Leistungs Verhältnis externer DACs eigentlich für extrem schlecht, zumindest wenn man neu kauft. Etwas anderes ist es, wenn Du einen objektiv schlecht klingenden CD oder ein Vorverstärkedigitalteil damit auf das Niveau eines besseren Gerätes bringst. Ich gestehe meine DACs gebraucht, für einen Bruchteil ihrer Neupreise gekauft zu haben.
Da machte es für mich natürlich auch preislich Sinn, weil ich so einen wirklich mäßig klingenden, aber mechanisch soliden 100 CD Wechsler auf das Klangniveau eines fast Spitzengerätes bringen konnte. So etwas gibt es auch für viel Geld nicht zu kaufen.
In dem anderen Fall konnte ich den im Design zur Vorstufe passenden, aber mir klanglich nicht mehr zusagenden CD mit dem DAC so tunen, das er wieder richtig Spass macht. In so fern war das also durchaus sinnvoll und preiswert.

Gruß!


[Beitrag von Turbochris2 am 08. Nov 2014, 02:47 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#38 erstellt: 08. Nov 2014, 10:37
Vielen Dank für die Rückmeldung.

LG
mranguish
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 08. Nov 2014, 11:53
Ja ich hätte es gerne mal mit meinem Denon CD Spieler versucht, jedoch hat der leider seinen Dienst quittiert.
Vielleicht werde ich mir noch einen richtig guten Bluray Player mit SACD und Co kaufen und dann vielleicht nochmal mit dem Pioneer U-05 mal versuchen, würde dann diesen Thread wieder reaktivieren und die Ergebnisse hier posten.

ATC
Inventar
#40 erstellt: 08. Nov 2014, 14:18
Moin,

hast du wie von turbochris2 schon angedeutet die Filter getestet?

Welche Musik hast du wenn gehört wenn ich fragen darf?

Zum Testen der momentanen Situation Lautsprecher/Raum/Aufstellung,
eben ob es die Situation zulässt auch musikalische Informationen über die Lautsprecher hinaus darstellen zu können verweise ich recht gerne auf Roger Waters, z.B. mit der Amused to Death CD,
wenn sich hier alles nur zwischen den LS abspielt hast du ganz andere Sorgen als den DAC.

Du schriebst ja im ersten Post von erwünschten "klanglichen Verbesserungen",
gar nicht erörtert wurde WIE du dir diese Verbesserungen vorstellst bzw. was du genau erwartest/erhoffst.

Gruß

Ach, Dadof3, einfach mal den Hintern hochbewegen und den oben angesprochenen CA DacMagic selbst begutachten,
das hört man sogar mit den Focal Arias,
und den Sarkasmus sparen
mranguish
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 08. Nov 2014, 14:42

meridianfan01 (Beitrag #40) schrieb:
Moin,

hast du wie von turbochris2 schon angedeutet die Filter getestet?

Welche Musik hast du wenn gehört wenn ich fragen darf?

Zum Testen der momentanen Situation Lautsprecher/Raum/Aufstellung,
eben ob es die Situation zulässt auch musikalische Informationen über die Lautsprecher hinaus darstellen zu können verweise ich recht gerne auf Roger Waters, z.B. mit der Amused to Death CD,
wenn sich hier alles nur zwischen den LS abspielt hast du ganz andere Sorgen als den DAC.

Du schriebst ja im ersten Post von erwünschten "klanglichen Verbesserungen",
gar nicht erörtert wurde WIE du dir diese Verbesserungen vorstellst bzw. was du genau erwartest/erhoffst.

Gruß

Ach, Dadof3, einfach mal den Hintern hochbewegen und den oben angesprochenen CA DacMagic selbst begutachten,
das hört man sogar mit den Focal Arias,
und den Sarkasmus sparen ;)


Ja die Filter habe ich auch mal getestet, wobei nicht sehr lang, vielleicht hätte ich da etwas ausgiebiger testen sollen.
Das mit der CD werde ich mal testen. Wie bereits beim Fazit erwähnt, ist sicher nicht alles optimal bei mir.
Ich beschäftige mich auch erst seit ca einem halben Jahr intensiver mit Hifi und bin noch in der Lernphase.
Turbochris2
Stammgast
#42 erstellt: 08. Nov 2014, 15:00
Hi,
wenn wir hier am Ende den TE von einem DAC weg und zu einem neuen BL in würdiger Qualität getrieben haben, war es ja doch ganz erfolgreich.

Was ich Dir zu DVD /BL dringend raten würde, ist die Einlese und Umschaltgeschwindigkeiten mit mehreren selbst mitgebrachten CD/DVD/BL Medien im Laden zu testen. Das nervt Dich zu Tode, wenn es zu lange dauert, bis der Kasten endlich erkannt hat das es "nur" eine CD ist die in der Lade liegt und Du zum Anwählen eines Stückes jedes mal 10 Sekunden warten musst. Einige Geräte sind da schlichte Katastrophen und da ändert dann auch die ach so tolle Bildqualität nichts dran, als CD Ersatz gehen sie schlicht nicht.

Zweitens solltest Du die Geräuschentwicklung beim Abspielen (also Boxen leise stellen) im leisen (!) Laden testen. Einige sind so laut das sie zum abendlichen Musikhören nicht taugen.
Das sind zwei sehr Banale, aber am Ende im Gebrauch sehr wichtige Sachen.

Sicherlich ist die CD wie die Schallplatte für die breite Masse langfristig ein Opfer der Computer und Online Medien. Aber das sinnliche Erleben eine Platte aufzulegen ist nun mal nicht durch die Anwahl eines Titels vom NAS auf dem Mobile Phone zu ersetzen.

Ich gebe allerdings auch zu, meinen 100er Wechsler nicht zuletzt deshalb zu pflegen, weil ich denke meine Sammlung in naher Zukunft mal voll gefüllt auf die Festplatte zu spielen und die Titel dann automatisch mit einem noch zu entdeckenden Programm zu sortieren.
Gibt`s so ein Programm schon, by the way?

Viel Erfolg dem TE!
Turbochris2
Stammgast
#43 erstellt: 08. Nov 2014, 15:03
PS Die Filter sind wirklich subtil und ändern nichts wirklich gravierendes. Nur ein winziges Kakao-Streuselchen auf dem Sahnehäubchen...
ATC
Inventar
#44 erstellt: 08. Nov 2014, 15:14

Turbochris2 (Beitrag #43) schrieb:
... ändern nichts wirklich Gravierendes.


Richtig, hat auch niemand behauptet.
Beim CA einiges mehr wie beim audiolab, aber wie gesagt keine komplett andere Anlage zu erwarten.

@TE

zu den gewünschten Verbesserungen noch ein Kommentar?
Turbochris2
Stammgast
#45 erstellt: 08. Nov 2014, 16:51
Habe die "Probleme" des TE zum Anlass genommen um meine Wohnzimmeranlage mal wieder abzustauben und dabei ein paar Heavy Metall Promo CDs gehört. War mal wieder erheiternd wie enorm doch die Klangunterschiede sind. Je nach Quelle klang es von uninteressant-nervend bis zum Mittanzen animierend.
Nach wie vor ist aber bei mir der interne Wandler meines Maranz CD der Gewinner, auch wenn DVD und sogar der (Nase rümpf) Samsung Bue Ray über aushäusige Wandler erstaunlich frisch und punchig klingen. Wieso auch nicht, sind ja nur Bits und Bytes.
Das mal erwähnt, um ein paar Holzohren auf die Zinne zu bringen.
Wobei der nüchterne Techniker in mir fragte, wieso die über die digitalen Weichen getrennten 2-Wege der Frontlautsprecher überhaupt die Unterschiede des Wandlers des gleichen Gerätes herausarbeiten können... logisch ist das nicht.

Was ich sagen will, für Hörer, um die einmal von den Messern zu unterscheiden, lohnen sich auch Experimente auf digitaler Ebene.
mranguish
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 08. Nov 2014, 18:18
Was ich mir erhofft habe ist schwer zu sagen. Habe eher so einen "Ja! Das ist es" Effekt erhofft. Habe bisher noch nie den Gänsehauteffekt erreicht. (Vielleicht bin ich auch resistent dagegen, denn den hatte ich nicht mal beim live Symphonie Orchester mit Lisa Gerrard (ja bin auch der Meinung, dass die zu hoch in den Himmel gelobt wird, aber das ist ein anderes Thema, bitte nicht drauf eingehen. :D))
Erhofft vielleicht so, dass der Sänger oder Sängerin noch präsenter im Raum steht, das die Ortbarkeit der einzelnen Instrumente sich hörbar verbessert, der Bass noch kontrollierter und knackiger spielt.... aber ja, das ist etwas viel verlangt vielleicht,... Aber es hätte schon so viel sein müssen, dass ich bereit bin dafür 800€ hinzulegen...

Ich habe jetzt mal den alten Onkyo CD Spieler von meinem Vater abgerippt.
Ist zwar nur ein Einstiegsgerät zu damaliger Zeit gewesen und ohne optischen Ausgang, aber damit klang die CD aus der letzten Audio Ausgabe, die ich zum Testen benutzt habe, schon richtig gut. Ich könnte mir vorstellen mit einem richtig guten Bluray Player bzw. Universalplayer wie es so schön heißt, vielleicht eher meinem Ziel näher zu kommen... Ich habe allerdings festgestellt, dass die Hersteller wie Marantz, Denon, Onkyo,... fast alle Player im Sortiment haben, die schon etwas älter sind. Und ich als (auch) Heimkino Fan, möchte dann natürlich zumindest die aktuellen technischen Features haben, auch wenn diese sich wieder drastisch ändern werden nächstes Jahr, wie man so liest. Sonst würde ich mir wahrscheinlich einen Marantz UD7007 kaufen, da ich auch schon bei einem bekannten ein ähnliches Gerät von Marantz, nur älter gehört habe.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 08. Nov 2014, 19:05
mit anderem player wird es auch nicht anders klingen.
deine wünsche kannst du nur mit boxen erreichen, vorausgesetzt du kannst sie gut stellen und deine raumakustik nicht die schlechteste ist.

was hast du für boxen und wie stehen sie im raum?
Hifigourmet
Stammgast
#48 erstellt: 08. Nov 2014, 19:19

mranguish (Beitrag #46) schrieb:
Sonst würde ich mir wahrscheinlich einen Marantz UD7007 kaufen, da ich auch schon bei einem bekannten ein ähnliches Gerät von Marantz, nur älter gehört habe.


ich habe den Marantz Player auch und einen sehr guten US Dac von Emotiva.
Klangmäßig geben sich beide Geräte nichts, es klingt fast alles gleich gut.
Ich wollte den Dac schon verkaufen, behalte den aber doch wegen dem USB Eingang (asynchron) so kann ich
mit meinem Laptop sehr gut Musik abspielen.
Wenn du dir so einen Player holst brauchst du eigentlich keinen Dac mehr.
Air Play kann auch ein Receiver.

Gruß

Georg
XdeathrowX
Inventar
#49 erstellt: 08. Nov 2014, 19:20

Soulbasta (Beitrag #47) schrieb:
mit anderem player wird es auch nicht anders klingen.
deine wünsche kannst du nur mit boxen erreichen, vorausgesetzt du kannst sie gut stellen und deine raumakustik nicht die schlechteste ist.

was hast du für boxen und wie stehen sie im raum?

Neben den Erkenntnissen von mranguish der beste Post in diesem Thread!
spendormania-again
Stammgast
#50 erstellt: 08. Nov 2014, 19:48

mranguish (Beitrag #46) schrieb:
Was ich mir erhofft habe ist schwer zu sagen. Habe eher so einen "Ja! Das ist es" Effekt erhofft.


Den gibt's bei einer digitalen Quelle nicht. Da geht es um Nuancen, die sich vor allem im Langzeitbetrieb wahrnehmen lassen. Preiswerte CD-Spieler können z.B. eher hell abgestimmt klingen. Merkt man im direkten Umschalten nicht unbedingt, aber nach der 2. oder 3. CD nervt dann plötzlich was, was einen zu einer Hörpause zwingt.

Aber ansonsten ist das doch ein prima Ergebnis deines Tests. Wenn keine Unterschiede zu hören sind, hat man Geld gespart. Besser geht's doch nicht.
Turbochris2
Stammgast
#51 erstellt: 08. Nov 2014, 23:20
Ich habe mich bisher nicht getraut Deine Boxen, ich möchte mal ganz vorsichtig sagen, etwas mehr in den Mittelpunkt zu rücken.

Diese Boxen sind uralt, werden meines Wissens nach immer noch gebaut und es gibt sehr viele Upgrades und Umrüstungen. Welche Du nun hast, weis ich natürlich nicht.
Eigentlich wäre es logisch solch eine impedanzkritische Box zu Bi-Ampen, das geht aber wegen der Serienweiche nicht mal eben so.
Ein Umbau auf eine "normale" Weiche würde die Idee des Erfinders, um ihn einmal so zu nennen, natürlich verändern.

Ich denke man könnte die Box recht einfach auf 2 oder 2 1/2 getrente Wege umbauen, was richtig gemacht auch sicher sehr gut, vielleicht sogar sehr viel besser klingen würde. Nur, eine Ecouton LQL 200 wäre das dann nicht mehr.
Außerdem erfordert das dann doch schon sehr viel Know How und ein wenig Messwerkzeug.

Ich bin ehrlich gesagt ein wenig ratlos, wie man Dir helfen könnte. Die Box mal eben zu Audiolabor schicken zum überholen und up daten ist meiner Ansicht nach jenseits jeder finanziellen Vernunft. Es ist natürlich schön wenn man dem Entwickler so eine üppige Rente verschafft...
Bevor ich mich in diese Richtung festlege, würde ich mir einmal ein Paar (nur als Beispiel, weil Rückgaberecht OHNE Wenn und Aber!) Nubert kommen lassen, im Gesamtwert dessen, was die Überarbeitung Deiner Boxen kosten soll. Das könnte Dir ganz neue Ideen bringen.

Hilfe bei einem Hifi Laden suchen, wird vermutlich auch nur Kosten, aber keine wirklich objektive Besserung bringen, das sind nun mal Verkäufer, keine Idealisten wie wir hier. Vielleicht solltest Du erst mal mehr über Deine Boxen erzählen?


[Beitrag von Turbochris2 am 09. Nov 2014, 01:06 bearbeitet]
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