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Erfahrung mit Magnat MA 600 ?

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drohlala
Neuling
#1 erstellt: 05. Mai 2015, 07:37
Einen schönen guten Tag,
ich möchte mir eine neue Anlage zulegen und bin derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Verstärker. Hierbei bin ich auf den Magnat MA 600 gestoßen und zwar aus folgenden Gründen: passt ins Budget, hat, zumindest nach Datenblatt guten DAC integriert, kann auch noch Bluetooth (für mich nicht wichtig aber für die Partnerin :-) ) und die Magnat Reihe wird generell als nicht schlecht beschrieben. Außerdem sieht er wie die ganze Reihe ganz hübsch aus. Die Boxen die derzeit zur Auswahl stehen sind Quadrat platinum M35, Q-Acoustics concept 40, b&W 683S2 oder B&W CM5S2 (aber andere Baustelle). Wie dem auch sei, leider findet man über das Gerät so gut wie keine Infos, außer auf der Seite von Magnat und im italienischen, französischen, russischen, türkischen und polnischen Sprachraum. Zumindest auf den französischen Seiten sind die Besitzer zufrieden mit dem Gerät (die anderen Sprachen verstehe ich nicht :-) ) Kaufen kann man ihn aber bei einigen Händlern, auch in der Schweiz. Meine Frage ist jetzt, ob irgendjemand positives oder negatives über das Gerät berichten kann. Ist einfach zur Meinungsbildung, bevor ich den Weg zum nächsten Händler auf mich nehme der es vorliegen hat, was leider nicht in der Nähe ist.

Grüße und Danke,
dirk
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 05. Mai 2015, 08:44
Hallo Dirk,


Ausgangsleistung/Nennleistung

20 Hz – 20 kHz, THD < 1.0%, 4 Ohm, 2 x 70 W

20 Hz – 20 kHz, THD < 1.0%, 8 Ohm, 2 x 55 W

Impulsleistung

1 kHz, 4Ω: 2 x 150 W


normale HiFi-Verstärker werden mit der Leistung bei 0,1% Verzerrungen oder weniger angegeben. Vergleichsweise hat dieser Verstärker also nur etwa 50% der angegebenen Leistung.

Allein der Umstand dieser (Schummel-)Angabe, wäre für mich ein NoGo und ich würde schon deshalb das Gerät nicht kaufen. Ein Amp mit 27,5 bzw. 35 Watt ist aber - wenn es nicht um Lautsprecher vom Kaliber Dali Zensor 1 geht - nicht unbedingt dazu geeignet bei HiFi-gerechten Lautstärken einen "richtigen" Lautsprecher genügend antreiben zu können.

Für leises Hören oder Hintergrundmusik, sind solche Überlegungen aber nicht relevant.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 05. Mai 2015, 08:45 bearbeitet]
zuyvox
Inventar
#3 erstellt: 05. Mai 2015, 14:53

Ein Amp mit 27,5 bzw. 35 Watt ist aber [...] nicht unbedingt dazu geeignet bei HiFi-gerechten Lautstärken einen "richtigen" Lautsprecher genügend antreiben zu können

Das ist falsch.

Es gibt natürlich Lautsprecher mit einem extrem geringen Wirkungsgrad und auch Kompaktboxen haben idR. einen niedrigeren Wirkungsgrad als große Standboxen oder Boxen mit Breitband Lautsprecher... aber selbst 20 Watt reichen aus, um auch kleine Kompaktboxen normal zu betreiben. Natürlich sollten keine Sporthallen beschallt werden, aber ein Wohnzimmer mit 35m² ist so zB. kein Problem.

Die Platinum M35 mit einem Wirkungsgrad von 87dB sollte keine Probleme machen.

Habe hier zu Hause einen 5 Watt Mini Verstärker, der schon alle meine Boxen angetrieben hat. (Quadral Argentum 02, 03, Quadral Shogun MK4 (Standbox). Und das war nie ein Problem.
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 05. Mai 2015, 15:02
Hallo,


Es gibt natürlich Lautsprecher mit einem extrem geringen Wirkungsgrad und auch Kompaktboxen haben idR. einen niedrigeren Wirkungsgrad als große Standboxen oder Boxen mit Breitband Lautsprecher... aber selbst 20 Watt reichen aus, um auch kleine Kompaktboxen normal zu betreiben. Natürlich sollten keine Sporthallen beschallt werden, aber ein Wohnzimmer mit 35m² ist so zB. kein Problem.


das halte ich wiederum für falsch.

Töne kommen aus Lautsprechern bei solch geringer Leistung schon und für Gedudel, Hintergrundmusik und TV-Ton mag das ausreichend sein, für mehr aber nicht.

Da der Wirkungsgrad oft bei 1000 Hz gemessen/angegeben wird, sollte man sich bei so wenig Leistungsfähigkeit des Verstärkers nicht wundern, wenn es dem Klang bei HiFi-gerechter Lautstärke vorne und hinten an Dynamik - insbesondere in den tieferen Tonlagen - fehlt.


Habe hier zu Hause einen 5 Watt Mini Verstärker, der schon alle meine Boxen angetrieben hat. (Quadral Argentum 02, 03, Quadral Shogun MK4 (Standbox). Und das war nie ein Problem.


Dann höre Dir mal Musik mit relevantem Tieftonanteil mit 70-80dB Grundlautstärke mit deinem 5W Verstärker an und danach mit einem der über 100W liefern kann. Vielleicht überrascht Dich der zu hörende Unterschied.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 05. Mai 2015, 15:03 bearbeitet]
zuyvox
Inventar
#5 erstellt: 05. Mai 2015, 15:04
Zum Verstärker selbst kann ich nix sagen. Habe den mal vor langer Zeit angehört, fand den okay, aber auch nicht weltbewegend. 600 Euro wäre er mir nicht wert. Da gibts spezielle Amps.
Soll es denn eine Röhrenhybrid sein? Oder gibt es sonst irgendwas, was direkt für den Magnat spricht? Bluetooth kann man auch anders, also über externe Adapter hinzufügen.

Gruß
Zuy
Fanta4ever
Inventar
#6 erstellt: 06. Mai 2015, 09:06
Hallo,

Vergleichsweise hat dieser Verstärker also nur etwa 50% der angegebenen Leistung

wie kommst du denn zu dieser Aussage ?

Da steht doch nur das der THD bei den angegebenen Werten kleiner als 1% war. Das kann 0,99%, oder 0,00001% gewesen sein, du weisst es nicht und ich auch nicht

Ich meine das nicht böse, aber was hier in der letzten Zeit alles aus den Herstellerangaben bei Verstärkern abgeleitet wird ist mMn höchst fragwürdig.

@TE, ich würde mir das Gerät online bestellen, dann kannst du es in Ruhe zu Hause an deinen Quadral testen, danach bist du schlauer

Meine Empfehlung in diesem Bereich bezüglich der Preis-Leistung ist der Yamaha A-S501, Bluetooth kann man ggf. nachrüsten.

LG
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 06. Mai 2015, 09:30
Hallo Fanta,

Sorry, ich hätte darauf hinweisen müssen, dass die 50% von mir "aus gutem Grund" angenommen werden


aber was hier in der letzten Zeit alles aus den Herstellerangaben bei Verstärkern abgeleitet wird ist mMn höchst fragwürdig.


Nicht ganz so fragwürdig wie die - für die Ableitungsversuche ursächlichen - Herstellerangaben selbst.

LG Tywin


[Beitrag von Tywin am 06. Mai 2015, 09:32 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#8 erstellt: 06. Mai 2015, 13:11
Hallo Tywin,

ich möchte nur zum Hinterfragen anregen. Für mich persönlich käme der MA600 nicht in Frage, er wäre mir (für das Gebotene) zu teuer.

Nicht ganz so fragwürdig wie die - für die Ableitungsversuche ursächlichen - Herstellerangaben selbst

Leider wahr, obwohl ich frage mich gerade, wenn die Herstellerangaben selbst schon fragwürdig sind, wie können dann Ableitungsversuche daraus weniger.....

Ich hör schon auf, bei Verstärkern wird´s halt immer lustig hier, wenn es anders wäre würde auch igendwie etwas fehlen

Leider habe ich keine Messungen für den MA 600 gefunden, wohl aber für den MA 800.

Da gibt Magnat
20 Hz – 20 kHz, THD < 1.0%, 4 Ohm 2 x 110 W
20 Hz – 20 kHz, THD < 1.0%, 8 Ohm 2 x 75 W
an.

Die "Audio" hat für dieses Gerät Sinusleistung Stereo 4 Ohm / 8 Ohm 106,0 W / 70,0 W gemessen.

Sehr abweichend scheinen die Angaben von Magnat also nicht zu sein.

Ich kenne natürlich auch keine genauen Werte, das ist von den Herstellern mMn auch so gewollt, die möchten die Vergleichbarkeit so schwierig wie möglich gestalten.

Deshalb auch bitte nix für ungut

LG
zuyvox
Inventar
#9 erstellt: 06. Mai 2015, 18:43
Dennoch reden wir hier doch von eher unkomplizierten "Standard" Lautsprechern. Ich würde den Magnat aus Design Gründen nicht nehmen. Aber Geschmäcker sind halt verschieden.

Wie groß ist denn eigentlich das Zimmer, das beschallt werden soll?
drohlala
Neuling
#10 erstellt: 07. Mai 2015, 09:05
Hallo an alle und vielen Dank für die Infos bzw. Diskussion.
OK, dann beschreibe ich mal kurz wieso ich überhaupt auf den Magnat gekommen bin. Vorweg, der Hörraum/Wohnzimmer ist ein "unkomplizierter" 24m2 Raum. Nun gut, eine neue Anlage soll zur neuen Whg kommen. Musikrichtung: ich 50% CDs, 50% digital dabei 40-50% Klassik, Rest alles was gut ist :-) Meine Freundin 10% CDs und 90% digital. Digital heißt Macs, iphones und ipads alles derzeit in iTunes. Wichtig: unkompliziert für die Freundin :-) CD-Spieler (Marantz) ist gut und soll bleiben. Ich hatte eine zeitlang überlegt Aktivboxen zu nehmen. Xeo 4 oder Raumfeld Stereo L. Bin davon abgekommen, weil entweder zu viele extra-Teile gekauft werden müssen oder ich keine Lust habe auf weitere Software um die Musik zu verwalten, updates etc. Hatte kurz mir Naim Muso angehört, gefiel mir aber vom Klang nicht und war zu geradeaus gerichtet, der Ton. Deshalb der Beschluss, es bleibt einfach und man kann immer noch irgendwann etwas dazu kaufen. Deshalb, Budget Boxen: max 1400 und Verstärker max 600. Darüber hinaus bekomme ich Ärger und genügt mir auch. Da es ersteinmal einfach bleiben soll, war die Idee erstmal bei Airplay zu bleiben. Sprich Airport extreme über TOS-Link als Zuspieler. Somit Verstärker + externen DAC (z.B.musical fidelity v90) oder Verstärker mit DAC. Jede Variante sollte aber bei 600,- max liegen. Will wirklich nicht höher beim Verstärker. Kandidaten: Cambridge 651a, Yamaha A-s701 (auch wenn nicht hübsch :-) ). Viele andere, die mir gefallen haben beim Testhören Musical Fidelity M3i (Auslaufmodell), Rega Brio, eingeschränkt auch Marantz 7005/6005, Pioneer A70, Denon liegen immer bei 700 ohne DAC, oder sie haben keinen DAC. Deshalb war lange der A-S701 mein Favorit. Und dann entdeckte ich irgendwann den Marantz MA600. Dieser ist relativ neu auf dem Markt, im Vergleich zu den 400,800 und 1000ern und hat einen DAC eingebaut, gefällt mir vom Aussehen und kostet mich 600 Euro beim Händler, wenn ich bei diesem auch noch meine Boxen kaufe :-) So kam ich auf den MA600. Aber komischerweise, wurde dieser, obwohl relativ neu, irgendwie nur im nicht-deutschen Raum beworben und man findet so gut wie nichts in Foren etc. Deshalb meine Frage ob jemand etwas gutes/schlechtes über das Gerät berichten kann. Bin nicht so ein Fan von bestellen und zurückschicken, aber könnte wohl darauf hinaus laufen. Warum ich nicht zum Händler fahre - kaum Zeit derzeit und nur zum hören fahre ich erstmal nicht 400km Zug (bin ja gerade umgezogen und habe hier keinen Händler gefunden.
Grüße.
Tywin
Inventar
#11 erstellt: 07. Mai 2015, 13:00
Hallo,

ich würde mich im Budget bei AVR umschauen, die für den Preis in nahezu jeder Beziehung mehr zu bieten haben.

VG Tywin
basti__1990
Inventar
#12 erstellt: 07. Mai 2015, 13:05
Das heißt Du brauchst einfach nur einen verstärker mit Toslink Eingang?

da würde ich wirklich zum Yamaha AS 701 greifen wegen der stufenlos regulierbaren Loudness Funktion.
alternativ den Onkyo A9050 oder höher.

den Grund keine aktiv Lautsprecher zu nehmen finde ich sehr seltsam. Du hättest nur eine Vorstufe mit Toslink Eingang benötigt.
Richtig Top wäre es bei dir den Marantz SR1604 oder 1605 als Vorstufe zu nehmen. da könntest du aktive LS ansteuern, per app steuern, hast eine Einmessung, Wiedergabe von USB, Internetradio und über's Netzwerk kannst du direkt auf DLNA oder Airplay zugreifen. und optisch passt es zu deinem cd Player.
drohlala
Neuling
#13 erstellt: 07. Mai 2015, 14:48
Oh, mit Aktivboxen meinte ich solche, die auch eine Streaming-Komponente enthalten, um mir den Verstärker zu sparen und direkt Musik zu streamen (zB Xeo 4). Meine CDs wären dann aber überflüssig geworden :-) Die Sache mit einem AVR hatte ich mir am Anfang auch überlegt, sollte ich vielleicht noch einmal anwerfen. Finde es nur immer müßig für Sachen zu bezahlen, die ich gar nicht brauche wie zB Dolby etc. Und dann ärgert es mich, dass sie auch noch billiger sind. Das AVRs mittlerweile auch im Stereobetrieb gut klingen, glaube ich gerne, habe aber keine Erfahrung. Ich wusste dass es lustig wird wenn ich ein paar ordentlich neue Boxen und nen dazu passenden Verstärker mir zulegen möchte. Aber das kennen ja alle - macht ja auch irgendwie Spaß das hin und her überlegen :-)
Grüße,
dirk
basti__1990
Inventar
#14 erstellt: 07. Mai 2015, 15:11

drohlala (Beitrag #13) schrieb:
Finde es nur immer müßig für Sachen zu bezahlen, die ich gar nicht brauche wie zB Dolby etc. Und dann ärgert es mich, dass sie auch noch billiger sind.

Häää?

Das muss ich jetzt nicht verstehen oder?

Ein AVR bietet einfach nützliche Features (Streaming, Einmessung, USB Wiedergabe, Internetradio) für einen bezahlbaren Preis. im stereo Bereich sind diese Features Mangelware, überteuert und oft nicht in einem Gerät zu haben.
Man muss es mal ganz nüchtern betrachten, Verstärker sind seit Jahrzehnten qualitativ ausgereift und Endstufen mittlerweile €-Produkte. daher kann auch ein günstiger aber sauber und leistungsstark boxen antreiben.
als reine Vorstufe eingesetzt machen sie natürlich auch einen prima Job.


[Beitrag von basti__1990 am 07. Mai 2015, 18:12 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#15 erstellt: 07. Mai 2015, 16:38

Finde es nur immer müßig für Sachen zu bezahlen, die ich gar nicht brauche wie zB Dolby etc. Und dann ärgert es mich, dass sie auch noch billiger sind.


Wenn Du für weniger Ausstattung und Leistung mehr bezahlen willst, dann nimmt Dir dieses Vergnügen niemand
Lowfi
Stammgast
#16 erstellt: 19. Jul 2015, 13:20
Hallo hat inzwischen Jemand Erfahrung mit dem MA-600 sammeln können?
Oder traut sich Keiner, weil er schon ungehört schlecht geredet wird?

Tendiere gerade zwischen MA 400 und MA 600.
Wobei der MA 400 zumindest laut Datenblatt weniger Sinusleistung hat.
Aber ich glaube Fast der Ma 600 ist nur ein MA 400 mit DAC und
die technischen Angaben von Magnat sind Banane ?
drohlala
Neuling
#17 erstellt: 20. Jul 2015, 10:47
Hatte ihn mir doch noch bei einem Händler vor Ort anhören können und war sehr angetan. Auch sind auf Amazon zufriedene Kommentare aufgetaucht - ob die was Aussagen bleibt dahingestellt. Hätte ihn auch genommen, wenn der Händler mir nicht ein sehr, sehr attraktives Angebot für den Yamaha A-S501 mit Quadral platinum m35 gemacht hätte, ging leider nur f diese Kombination. Bin damit übrigens mehr als zufrieden. Zuspieler Marantz CD und sonst alles über AirPlay (Airport Express über Lan in das Netzwerk angebunden und Toslink in Yamaha) . Mir genügts und macht Spaß :-)
Bloody332
Stammgast
#18 erstellt: 20. Jul 2015, 14:11
Ich hatte den MA 400 eine Zeit lang stehen gehabt. Im Vergleich zu dem Yamaha RX-V575 ist das Teil echt super.
Auf Grund von Platzproblemen musste ich ihn bedauerlicherweise abgeben. Für das Geld ist der 400´er top.


[Beitrag von Bloody332 am 20. Jul 2015, 14:12 bearbeitet]
tenkai
Stammgast
#19 erstellt: 03. Mrz 2016, 10:25
Auch wenn der Thread schon etwas älter ist. Hat ein Großteil der Spezialisten den MA 600 jemals gehört?
Gerade in Verbindung mit den kleinen Magnat Edelstein oder den etwas größeren 755/757 eine wirklich sehr sehr geile Kombi. Natürlich gibt es immer bessere und hochwertigere Kombinationen. Aber P/L ist dort wirklich gegeben.

Micha02997
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 22. Okt 2016, 21:49
Reicht der "kleine" MA600 zb. für die Klipsch Cornwall III aus ?
Drowned_In_Trance
Stammgast
#21 erstellt: 22. Okt 2016, 22:08
Ich hatte mal ne Zeit lang einen MA600. Der Sound war eigentlich echt super, die Höhen haben mir sehr gut gefallen (ob die durch die Röhre wirklich gefärbt wurden oder ob ich mir das nur eingebildet hab weiß ich nicht :D). Die Fernbedienung ist ein schlechter Scherz und generell ist die Haptik nicht grad der Brüller. Kennt ihr diese Fernbedienungen von den billigen LED-RGB-Leisten? So ist die, nur schlechter. Reichweite verschwindend gering und die weichen, winzigen Gummitasten hängen gerne mal fest, wenn man zu stark drauf drückt. Da kann ich dann auch auf ne Fernbedienung verzichten. Dem Lautstärkeregler am Gerät gebe ich auch maximal 2 Jahre .. so massiv das Gerät auch ist und so schön es innen auch aufgebaut ist, aber die Haptik der Knöpfe und Regler ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Das Bluetooth-Streaming hat dagegen z.B. wunderbar funktioniert (dank apt-X auch in guter Qualität) und auch als USB-DAC war das Teil gut zu gebrauchen. Der Grund warum ich das Gerät verkauft hab ist einfach die Haptik. Ich wollte was "zum Anpacken" haben und außerdem sollte es optisch zu den Lautsprechern passen (früher 90er halt). Ein bisschen bereue ich es schon, denn ich bilde mir wirklich ein, dass die Höhen mit dem Teil schöner klangen als jetzt ..

Edit:


Reicht der "kleine" MA600 zb. für die Klipsch Cornwall III aus ?


Da die Cornwalls wohl besonders gut für Röhrenamps geeignet sein sollen und einen hohen Wirkungsgrad haben sollte das für so einen Amp kein Problem sein .. (nicht wegen der Röhre, die ist ja nur in der Vorstufe, sondern weil "richtige" Röhrenamps in der Regel eine relativ niedrige Leistung haben und der MA600 definitiv genug ..)


[Beitrag von Drowned_In_Trance am 22. Okt 2016, 22:11 bearbeitet]
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