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Solideres Bassfundament

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Joe_D
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Jul 2015, 11:37
Hallo zusammen,

nachdem in einem anderen Thread die Idee aufkam wollte ich das Ganze mal hier einzeln ansprechen. Um ein solideres Bassfundament zu bekommen gehen mir gerade zwei Alternativen durch den Kopf.

Rahmenbedingungen sind ein kleiner rechteckiger Raum mit ca. 18 qm, ein Hörabstand von ungefähr 2,50m - 3m, Musikgeschmack verlangt keine großen Pegel (Jazz, Pop & viel Zeug wo ich bis heute nicht weiss wie man es einordnet z.B. bei Bonobo, Fink,…), eine wandnahe Aufstellung und ein Budget von 1000 Euro.
Derzeit laufen bei mir Sonus Faber Venere 1.5 Kompaktlautsprecher deren Klang mir persönlich sehr gut gefällt. Das einzige was mir persönlich fehlt ist ein solides Bassfundament. Ich brauche keine Wände einreißen aber der gewisse Kick untenrum, schön knackig und präzise, das fehlt mir noch.

Variante A
Die Kompaktlautsprecher mit einem Sub ergänzen. Problem dabei ist dass ich einen älteren Pioneer A777 Verstärker im Einsatz hab, der auch bleiben wird, an dem ich aber nicht mal schnelll den Sub anhängen kann. Also müsste wahrscheinlich ein Vorverstärker her, wobei der A777 ja anscheinend gar nicht so wirklich auftrennbar ist und dann eben doch ersetzt werden müsste. Bin auf dem Feld eher Amateur als Profi… : )
Vernünftiger Subwoofer ist noch keiner vorhanden.

Variante B
Die Kompakten durch Standlautsprecher ersetzen. Hier wiederum das Problem dass ich bisher noch keine Stand LS gefunden hab die im Budget liegen und klanglich passen (nach Tests und Forenbeiträgen – konnte noch keine Probehören). Favoriten wären momentan die KEF R500, Epos Elan 30 oder Audio Physic Classic 10 bzw. 20.
Größte Schwierigkeit ist eben die wandnahe Aufstellung und der kleine Raum. Die SF Venere haben das Bassreflex vorne, was hier ein großer Vorteil ist.

Soooo…genug geschwafelt

Was haltet ihr davon? Danke euch schonmal!
Lichtboxer
Inventar
#2 erstellt: 15. Jul 2015, 11:52
Falls der Pio doch auftrennbar sein sollte (Steckbrücken?), könntest Du ein miniDSP 2x4 einschleifen und das Subwoofersignal über die 2.1-Software abgreifen und bearbeiten. Auch lässt sich so der Frequenzgang der Satelliten optimieren, selbst wenn der Pio nicht auftrennbar ist.


[Beitrag von Lichtboxer am 15. Jul 2015, 11:55 bearbeitet]
oledefence
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Jul 2015, 11:59
Der Pioneer A777 bietet doch eine Auftrennung an ("ADPT 2")?!?

Dann hast Du alles, was Du für eine Sub-Einbindung brauchst.
Da kannst Du z.B. einen SVS-Subwoofer leicht einbinden! Auf jeden Fall Deine LS behalten, wäre mein Tip.
megaholli
Stammgast
#4 erstellt: 15. Jul 2015, 19:30
Der Pioneer hat doch Speaker A+B. Wenn du einen Sub mit high Level in Anschlüssen nimmst (sind die normalen Lautsprecheranschlüsse) kannst du ihn als Speaker B anschließen und lässt ihn mit deinen Sonus zusammen laufen.

Noch besser wäre ein Subwoofer mit high Level in und out, dann kannst du deine Sonus nach unten begrenzen und der Tiefmitteltöner spielt evtl. noch freier auf.
Modelle kann ich dir aber nicht nennen. Im Selbstbaubereich gibt es einige Submodule, die das können, bei den Fertigsubs kenne ich mich nicht so gut aus.
Joe_D
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Jul 2015, 20:16
Danke euch schonmal!

Dann könnte ich mir ja den Umweg über nen Vorverstärker bzw. extra Modul komplett sparen...

Habt ihr bei der Geschichte Erfahrungen was die Homogenität des Klangbilds angeht?
Oft liest man ja dass der Sub den LS bei ner 2.1 Kombi hinterher wummert oder eben kein stimmiges Klangbild bei rauskommt.

Wenn man die Trennfrequenzen richtig einstellt und die Aufstellung des Subs beachtet dürfte das doch wohl nicht so schwer sein, oder?
ton-feile
Inventar
#6 erstellt: 16. Jul 2015, 05:14
Hallo zusammen,


megaholli (Beitrag #4) schrieb:

Noch besser wäre ein Subwoofer mit high Level in und out, dann kannst du deine Sonus nach unten begrenzen und der Tiefmitteltöner spielt evtl. noch freier auf.

Die Satelliten passiv nach unten zu begrenzen, funktioniert in der Praxis nicht, weil das passive Filter mit der Impedanz des Sats wechselwirkt.
Da bekommt man dann untenrum einen gruseligen Frequenzgang.

Wenn es jemanden interessiert, habe ich das hier mal aufgedröselt:
Link!

Gruß
Rainer
megaholli
Stammgast
#7 erstellt: 16. Jul 2015, 19:02
Danke Rainer, man lernt ja nie aus

Bisher habe ich immer aktiv getrennt.
megaholli
Stammgast
#8 erstellt: 16. Jul 2015, 19:27

Joe_D (Beitrag #5) schrieb:


Habt ihr bei der Geschichte Erfahrungen was die Homogenität des Klangbilds angeht?
Oft liest man ja dass der Sub den LS bei ner 2.1 Kombi hinterher wummert oder eben kein stimmiges Klangbild bei rauskommt.

:)


Für Musik brauchst du kein Tiefbassmonster. Diese haben oft eine schwere Membran und weiche Aufhängung, um untenrum noch genug Dampf zu machen.

Kannst du den Sub den optisch verstecken? Bei deinen schönen Sonus würde ich nicht einfach eine schnöde schwarze Kiste daneben stellen wollen.
Evtl. ist ein Selbstbausub ja etwas für dich. Bei deinen 1k€ Budget kannst du dir beim Tischler ein schönes Gehäuse im Stil deiner Sonus basteln lassen.
Ich mag z.B. Visaton für Musik ganz gerne. Keine Schlammschieber, die Chassis laufen auch als normale Tieftöner noch gut.
Dazu ein passendes Submodul und du hast noch 600,- für den Tischler über.
Don_Tomaso
Inventar
#9 erstellt: 17. Jul 2015, 11:16

oledefence (Beitrag #3) schrieb:
Der Pioneer A777 bietet doch eine Auftrennung an ("ADPT 2")?!?

Dann hast Du alles, was Du für eine Sub-Einbindung brauchst.
Da kannst Du z.B. einen SVS-Subwoofer leicht einbinden! Auf jeden Fall Deine LS behalten, wäre mein Tip.

Genau! Dieses Bildchen, aus dem I-Net gemopst, sagt doch alles:

Pio777

Die Steckbrücken bei ADPT 2 kommen raus (Verstärker ausschalten!). Dort schliesst du an "Out" einen aktiven Sub an, gerne den von mir vielgepriesenen SVS SB1000, dessen hochpassgefiltertes Rücksignal gibst du in "In" und gut ist. Die gerne angeführten "Timingprobleme" kenne ich persönlich nicht, es empfielt sich aber eh, den Sub bei spätestens 80 Hz zu trennen. Und dann ist der eh immer langsam.
Geiler Bolide, btw, umbedingt behalten.
bassboss77
Stammgast
#10 erstellt: 17. Jul 2015, 13:43
Das funktioniert leider nicht... Hatte damals die gleiche Idee.... Das ist ein "fixed" line out. Sprich: Du kannst da zwar nen sub dranhängen, der hat aber immer die gleiche Lautstärke egal ob du am verstärker lauter oder leiser machst....

Ich hab das mit einen "high-low-level-adapter" gelöst. Den an die Lautsprecher B Ausgänge und dann mit cinch zum sub.

Funktioniert wunderbar :-)
Joe_D
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Jul 2015, 14:07

bassboss77 (Beitrag #10) schrieb:
Das funktioniert leider nicht... Hatte damals die gleiche Idee.... Das ist ein "fixed" line out. Sprich: Du kannst da zwar nen sub dranhängen, der hat aber immer die gleiche Lautstärke egal ob du am verstärker lauter oder leiser machst....

Ich hab das mit einen "high-low-level-adapter" gelöst. Den an die Lautsprecher B Ausgänge und dann mit cinch zum sub.

Funktioniert wunderbar :-)



Danke für die Infos.
Bei Subwoofer Typen wie den z.B. den Nubert Modellen lässt sich ja zusätzlich noch die Lautstärke einstellen, das würde dieses Defizit "fixed" line out ja beheben, oder?

Gruß
Lichtboxer
Inventar
#12 erstellt: 17. Jul 2015, 14:43
Das wäre aber extrem unkomfortabel.

Wenn noch Pegelreserven da sind:

miniDSP 2x4 boxed einschleifen. Mit REW ermitteln, ab welcher Frequenz der Pegel abfällt. Spiegelbildlich gegensteuern. Ggf. noch einen Spaßbuckel von 50 bis 80 Hz einbauen. Subsonic / Hochpass bei etwa 40 bis 45 Hz zur Entlastung, da darunter eh nichts mehr geht, dann muss man es erst gar nicht versuchen.
bassboss77
Stammgast
#13 erstellt: 17. Jul 2015, 15:54
Nein. Das hast falsch verstanden.... Jeder subwoofer lässt sich mit dem Pegel an die anderen Lautsprechern anpassen. Aber nicht gleichzeitig automatisch wenn Du an der Lautstärke des Verstärkers der Regalboxen drehst. Du würdest einen Vorverstärker brauchen. Wenn man die grossen vollverstärker wie deinen Pioneer zwischen vor und Endstufe auftrennt , kann man nur einen Equalizer oder ähnliches in den Signalweg einschleifen. Die Lautstärke wird aber danach erst "geregelt". Daher kann man da auch kein Signal abgreifen und eine Endstufe betreiben... .


[Beitrag von bassboss77 am 17. Jul 2015, 15:55 bearbeitet]
ATC
Inventar
#14 erstellt: 19. Jul 2015, 08:19
Moin,

das der Adpt Ausgang nur einer mit fixem , vollem Pegel ist hab ich mir auch erst vor kurzem sagen lassen,
das funktioniert also über low Level nicht.

Die Version mit den HIGH level Eingängen an Subs ist eventuell die theoretisch ungünstigere Varante,
funktioniert aber oftmals besser wie gedacht,
das würde ich gaz einfach testen,
denn Theorie ist das Eine.......

Da du noch schreibst das du mehr Kick haben möchtest....wird dieser erreicht wenn du am Bassregler aufdrehst?
Wenn dann alles in Ordnung wäre ist ein Subwoofer vermutlich die falsche Wahl, Kick gibts von diesem recht wenig

Ich würd nen B&W ASW 610 testen,
geschlossener Sub, sehr präzise.

Wenns damit nicht klappt, dann müsste man mal über was Anderes nachdenken.

Übrigens, Messungen des FG am Hörplatz gibt sehr oft Aufschluss wo und wie man den Bassbereich verbessern könnte
Don_Tomaso
Inventar
#15 erstellt: 19. Jul 2015, 18:47
Das mit dem Fixed-Level ist ja schade, wozu macht man denn so was? Na ja, viele Subs kann man auch High-Level, also an den Boxenausgang anschliessen.
nrwskat1
Stammgast
#16 erstellt: 19. Jul 2015, 19:30
Bei der Ausgangslage und dem Wunsch nach Bassfundament würde ich einen AVR und einen Sub kaufen.
Den A777 verkaufen.

Für den Pioneer solten wohl mind. 200,-- € zu erziehlen sein.

Dann einen schönen SVS oder XTZ und einen Denon 2100 oder so.

Die Sonus Faber sind doch Top.


[Beitrag von nrwskat1 am 19. Jul 2015, 19:35 bearbeitet]
bassboss77
Stammgast
#17 erstellt: 20. Jul 2015, 07:29
Moin,

was soll der Threadersteller denn mit nem Heimkinoreceiver, wenn er hauptsächlich audiophil Musik hören will???

Den Pioneer würd ich behalten und wie schonmal erwähnt den neuen Sub per High-Low-Leveladapter an Lautsprecherausgang B hängen . Bei extremen Raummoden eventuell noch ein Antimode rein und gut!

Habe ich selbst genauso im Einsstz und bin vollauf zufrieden.

Grüße
Lichtboxer
Inventar
#18 erstellt: 20. Jul 2015, 07:44
Ein AVR würde den Vorteil der Korrektur und Trennung der Satelliten bieten, was bei Einsatz eines Subs nicht unwichtig ist, sonst kommt es zu Auslöschungen.

Jedoch ist das ja auch mit einem zwischengeschaltetem DSP machbar.
Joe_D
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 20. Jul 2015, 10:56

Lichtboxer (Beitrag #18) schrieb:
Ein AVR würde den Vorteil der Korrektur und Trennung der Satelliten bieten, was bei Einsatz eines Subs nicht unwichtig ist, sonst kommt es zu Auslöschungen.

Jedoch ist das ja auch mit einem zwischengeschaltetem DSP machbar.


DSP würde sich, wenn ich das richtige sehe, Kostentechnisch ja in Grenzen halten. Ein neuer AVR hat da schon mehr Gewicht....

Da stellt sich mir halt die Frage ob 1000 € für AVR + Sub (wenn dann noch was von dem Budet übrig sein sollte) sich lohnen oder es sich bei einer solchen Anschaffung nicht mehr rechnet gleich auf andere LS bzw. Stand LS umzuschwenken, die ein solideres Bassfundament bieten.

Gehört wird auf der Anlage ausschließlich Stereo. Filme schauen spielt keine Rolle....
Wichtig ist mir wie gesagt einfach der gewisse Kick in der Musik wenn z.B. der Schlagzeuger in die Vollen haut. Knackig und präzise ohne ein ganzes Bassfeuerwerk abzufeuern

Gruß
ATC
Inventar
#20 erstellt: 20. Jul 2015, 16:19
Moin,

vllt bringt dich ja tatsächlich auch nur ein richtiger Lautsprecher welcher mehr kickt weiter?

Klipsch RP 250 F .....
Lichtboxer
Inventar
#21 erstellt: 20. Jul 2015, 19:33
Wie gesagt: miniDSP für 105 €, Bereich von 50 bis 80 Hz anheben, fertig.

Kein Sub, kein neuer AVR.

Würde das erst mal so ausprobieren.
Joe_D
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 21. Jul 2015, 07:07

Lichtboxer (Beitrag #21) schrieb:
Wie gesagt: miniDSP für 105 €, Bereich von 50 bis 80 Hz anheben, fertig.

Kein Sub, kein neuer AVR.

Würde das erst mal so ausprobieren.


Mir als Laie auf dem Gebiet erschließt sich noch nicht ganz was der Unterschied zu dem und dem manuellen Verstellen des Bassreglers am Verstärker ist? Wenn ich keinen Sub verwenden würde...
Joe_D
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 21. Jul 2015, 07:15

meridianfan01 (Beitrag #20) schrieb:
Moin,

vllt bringt dich ja tatsächlich auch nur ein richtiger Lautsprecher welcher mehr kickt weiter?

Klipsch RP 250 F .....


Klipsch hört sich auf jeden Fall interessant an. Hornlautsprecher und Bändchenhochtöner sollen ja einen ganz eigenen Charakter besitzen, konnte mich aber leider noch nicht selbst davon überzeugen.

Stand LS wäre eine Idee... wobei ich eben skeptisch bin dass die in dem kleinen Raum zum dröhnen neigen.

Bei der Aufstellung kann ich rückseitig ungefähr bis zu 40 cm von der Wand weg. Seitlich ca 30 cm.
ATC
Inventar
#24 erstellt: 21. Jul 2015, 10:32
Moin,

bei den wesentlich größeren RP 280 F schreibt der Hersteller einen ungefähren Mindestabstand von 60cm nach hinten in seiner BDA,
zwei Nummern kleiner....könnte also durchaus passen

Das muss man testen, was aufgrund des möglichen Rückgaberechts bei Internetbestellung risikolos ist,
da Akustik immer sehr individuell ausfällt.


[Beitrag von ATC am 21. Jul 2015, 10:34 bearbeitet]
Lichtboxer
Inventar
#25 erstellt: 21. Jul 2015, 10:34

Joe_D (Beitrag #22) schrieb:

Lichtboxer (Beitrag #21) schrieb:
Wie gesagt: miniDSP für 105 €, Bereich von 50 bis 80 Hz anheben, fertig.

Kein Sub, kein neuer AVR.

Würde das erst mal so ausprobieren.


Mir als Laie auf dem Gebiet erschließt sich noch nicht ganz was der Unterschied zu dem und dem manuellen Verstellen des Bassreglers am Verstärker ist? Wenn ich keinen Sub verwenden würde...

Du kannst gezielt eingreifen und zusätzlich einen Subsonic setzen, um LS und Verstärker vor Überlastung zu schützen.

Außerdem kannst Du nicht nur den Bass anpassen.

Ein Bassregler hebt kuhschwanzartig ab einer bestimmten Frequenz an. Sagen wir beispielsweise ab 100 Hz, was bei Dir zu hoch wäre, es käme also zum Dröhnen. Du möchtest aber nur dort anheben, wo die Sonus schon nachlassen, um linear zu bleiben (spiegelverkehrt anheben). Wo jedoch gar nichts mehr geht und das Material nur unnötig gequält wird, kannst Du dann den Subsonic setzen, um das zu vermeiden.

Zusätzlich halt einen kleinen Spaßbuckel zwischen 50 und 80 Hz, das könnte Dir bei moderaten Pegeln gefallen.


Vielleicht tut es auch schon die aktive Basserweiterung von Reckhorn für 60 €. Leichter zu bedienen, dafür nicht so umfangreich. Jedoch müsste der Highcut deaktivierbar sein. Alternativ passendes Nubert ATM.


[Beitrag von Lichtboxer am 21. Jul 2015, 10:35 bearbeitet]
Joe_D
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 21. Jul 2015, 14:07
@ Lichtboxer

Danke für die Mühe! Hört sich auf jeden Fall interessant an. Wäre ja eine schöne Möglichkeit....

@ All

Wenn man davon ausgeht dass die Kompakt LS ersetzt bzw. verkauft werden würden und wir dann ein Budget von ca. 2000 € hätten.
Welche Stand LS würden euch einfallen, die ein ähnliches Klangbild vermitteln wie die Sonus Faber?

Sehr interessant find ich gerade die Elac FS 247.2, die KEF R500 und die Audio Physic Classic 10/20.
Wobei ich nicht starr an den momentanen Klangeigenschaften festhalten würde und natürlich nichts dagegen habe "besser" zu werden.

Gruß
nrwskat1
Stammgast
#27 erstellt: 21. Jul 2015, 20:10
Warum gehst du nicht mal probehören? Soll ich jetzt behaupten das meine Cabasse alles übertreffen und genau richtig für dich sind?

Wenn du an die nächsten 5 Jahre denkst und echt nur die Stereo Option haben willst, mein Ratschlag wäre dann: Stereo benötigt zwei gute Standboxen. Mehr nicht.

Reines Musik Stereo hören und den absoluten Fokus darauf legen erfordert Standboxen.
Mit 16 cm Membranen und kleinem Gehäuse wird Niemand die Physik aushebeln können.

In meiner Jugend hatte eine Stereo Box mind. 30 cm Tieftöner. Und so etwas wurde auch in kleinen Räumen eingesetzt um ein gutes Fundament zu bekommen.

Selbst heute können durch größere Auslenkung und Sounding keine Hersteller zaubern
ATC
Inventar
#28 erstellt: 21. Jul 2015, 20:52
Das ist tatsächlich viel zu sehr Geschmacksache,
was soll man da raten.

Beispiel:

Bei Analog Audio Arts stehen neben den Synopsis 1 oder 2 auch die Venere als Standlautsprecher,
schaltet man zwischen beidem direkt um meint man über den Sonus hängt ein Teppich,
die Synopsis sind viel klarer, offener, freier und selbst die 1er kicken schon mehr als die Sonus.

Mag ich aber stundenlang auch sehr laut Metal hören, dann greife ich aufgrund meines Geschmacks dann doch lieber zu den Sonus,
weil sie auf Dauer kaum nerven werden.

Höre ich auch Pop und kann die Sonus nicht vernünftig stellen so das diese im Bassbereich noch mehr aufdicken,
dann hat man nur noch Gebrumme und die Synopsis ist dagegen eine Wohltat....

Ja, es ist schwierig ,ich weiss.


[Beitrag von ATC am 21. Jul 2015, 20:54 bearbeitet]
Lichtboxer
Inventar
#29 erstellt: 21. Jul 2015, 21:05
Davon ausgehend, dass ihm der Klang der Sonus ansonsten gefällt, würde ich es erst mal mit Tuning im Bassbereich nach dem Nubert-Prinzip versuchen.

Große Standboxen haben nicht nur Vorteile. So muss man sie auch frei aufstellen können.

Die nächste Option wäre die Subwooferlösung, wobei das ohne AVR schon eine Herausforderung ist.
nrwskat1
Stammgast
#30 erstellt: 21. Jul 2015, 21:12

Lichtboxer (Beitrag #29) schrieb:
Große Standboxen haben nicht nur Vorteile. So muss man sie auch frei aufstellen können.


Meiner Meinung nach doch sehr Pegelabhängig.
Joe_D
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 30. Sep 2015, 18:00
Falls noch jemand mitliest...ich hab eure Mühe nicht vergessen, vielen Dank an dieser Stelle nochmals!

Konnte leider wegen akutem Zeitmangel aber die Vorschläge noch nicht in die Tat umsetzen.


PS:
Die Rahmenbedingungen haben sich etwas geändert. Da meine Freundin mit einem Raumwechsel einverstanden ist ( ) kann ich die LS jetzt wesentlich freier stellen.
Zu allen Seiten wären jetzt mind. 50 cm oder sogar 1m machbar. Der Raum als solches ist auch ein wenig größer geworden.
Vielleicht ändert das ja bei manchem etwas an den bisher vorgeschlagenen Tipps.

Grüße
ATC
Inventar
#32 erstellt: 30. Sep 2015, 18:14
Moin,

na wenn der Raum größer ist und du frei aufstellen kannst,
die Klipsch RP 280F sind ja im Budget,
da braucht es keinen Subwoofer

http://www.stassen.nl/luidsprekers/luidspreker/klipsch-rp-280f
Joe_D
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 30. Sep 2015, 18:29
@meridianfan01

Denkst du dass Klipsch zu favorisieren wäre wenn zu 95 % moderate / leiste Lautstärken laufen? Im Netz munkeln die Leute häufig dass man hauptsächlich mit Klipsch sehr glücklich wird wenn es auch mal lauter werden darf.

Bei mir stehen zur Zeit hoch im Kurs:

- Dynaudio Excite X34
- Audio Physic Classic / Sitara
- KEF R500

Kompakte behalten & mit Sub ergänzen ist natürlich noch im Gespräch, wäre aber wie wir schon festgestellt haben evtl. gar nicht nötig (wäre ja auch durchaus aufwändiger als die Kompakten durch Stand LS zu ersetzen, da ich keine hohen Pegel oder Bassmonster brauche).

PS:
Falls die Kompakten inkl. Stands verkauft werden (was vlt.1000 € abwirft) kommen noch 1000 € Cash obendrauf. Sprich bei Standlautsprecher Neuanschaffung liegt das Budget bei ca. 2000 €.

Wird mit Sub ergänzt liegt das Budget eben bei ca. 1000 €
ATC
Inventar
#34 erstellt: 30. Sep 2015, 18:37
Nun,
die Klipsch haben ja quasi ne kleine eingebaute Loudnessabstimmung, also eigentlich sehr gut zum Leisehören

Hast du deine 3 hoch im Kurs stehenden Kandidaten denn schon gehört?
Die klingen nämlich überhaupt nicht ähnlich

Du wirst deine Ohren halt irgendwann mal selbst quälen müssen,
du willst ja auch zukünftig mit den Lautsprechern hören
A-Abraxas
Inventar
#35 erstellt: 30. Sep 2015, 18:41
Hallo,

wenn jetzt ein Raumwechsel ansteht, wäre es sinnvoll erstmal die Anlage im neuen Raum aufzubauen und - in der für gut befundenen Aufstellung - zu hören . Da der Raum gerade im Bassbereich gehörig "mitspielt", sollten dann erst evtl. feststellbare Mängel angegangen werden ...

Viele Grüße
Joe_D
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 30. Sep 2015, 18:46
Probehören ist natürlich Pflicht!
Ganz klar, als ich die Sonus Faber wählte "quälte" ich den Verkäufer auch ne ganze Weile
Bewusst habe ich mich damals auch für die SF entschieden, obwohl der Bass nicht so kräftig ist, da es meine ersten wirklichen HiFi Lautsprecher waren, wusste ich nur noch nicht dass es mir einmal wichtiger werden würde. Geschmäcker ändern sich wohl nunmal....

Meine drei momentanen Favoriten habe ich noch nicht hören können, lediglich die Vorgänger bzw. Schwestermodelle in den unteren Preiskategorien. Damals war ich sehr bei Audio Physic...die Klangfarbe hat mir bei der Yara II sehr gut gefallen.
(Basstechnisch spielt Audio Physic natürlich auch nicht an vordester Front )
Joe_D
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 30. Sep 2015, 18:49
@A-Abraxas

Kommt die Tage hoffentlich.
Die Freundin wird wieder die Krise kriegen wenn ich mit dem Meterstab rumlaufe
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