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Sennheiser und die goldenen Ohren

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Magnuson
Stammgast
#1 erstellt: 05. Dez 2008, 00:15
Gestern war beim "Deutschen Zukunftspreis 2008" auch die Fa. Sennheiser nominiert. Ihr Produkt ist ein digitales Mikrophon, welches offenbar eine neue Qualität bietet. Anscheinend bei der Entwicklung ganz am Ende dürfen dann Goldohren (Dirigenten, Musiker ...) ihren Kommentar zum Klang(!)des Mikrophons abgeben. Sie sollen sozusagen aus künstlerischer Sicht ihr OK zum Produkt geben.

Anschauen kann man sich das in der ZDF Mediathek (ab Minute 14), viel Spaß dabei

Deutscher Zukunftspreis 2008
Don-Pedro
Inventar
#2 erstellt: 09. Dez 2008, 21:30
Ich würde das Fahrwerk eines Sportwagens auch eher am Ende nochmal einem Rennfahrer vorsetzen als der Oma meines besten Kumpels.

Is halt Marketing.
Jazzy
Inventar
#3 erstellt: 10. Dez 2008, 21:25
Ist schon mehr als Marketing.Zum Bsp. bessere Störsicherheit und Fernsteuerung der Mics.Ist für Tonings schon sehr wichtig.Außerdem ist der ADC optimal an den Headroom der jeweiligen Kapsel angepasst.Klanglich dürfte auch nichts anbrennen.Für Klassik sicher fast ideal.
aloitoc
Inventar
#4 erstellt: 11. Dez 2008, 11:01
Musiker so etwas bewerte zu lassen ist immer schwierig.
Die Herren achten auch beim Lautsprecherkauf hauptsächlich darauf wie ihr Instrument wiedergegeben wird (oder die stimme), alles andere ist sekundär
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Dez 2008, 10:19
Ich wäre mit dem Urteil des Musikers auch vorsichtig. Massgebend ist zuerst mal, was das Mikrofon können muss, also wie es eingesetzt wird. Es macht einen riesen Unterschied, ob es als Gesangsmik nah besprochen wird, wie heute meist der Fall, ob es im Abstand von z.B. 1m eingesetzt wird oder als Hauptmik in einer Konzertaufnahme mit Abständen von 5m.

Der Sänger beurteilt das Mik danach, ob die Stimme den gewünschten Glanz hat und präsent vor dem Orchester steht. Ein solches Mik ist für Aufnahmen mit grösserer Entfernung nicht unbedingt geeignet.

Der Dirigent hört anders. Er hat in der Oper das Orchester nah vor sich, die Sänger aber aus grösserer Distanz. Er ist sich also gewohnt, dass die Präsenz, das vor dem Orchster stehen bei ihm nicht stattfindet und wird möglicherweise diese Präsenz als störend empfinden.

Und logischerweise geht in so eine Beurteilung immer auch der Klang des Abhörraums und der Abhöranlage in die Betrachtung ein.
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