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Westdeutsche HiFi Tage in Bonn - lohnt sich das?

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imebro
Inventar
#1 erstellt: 04. Nov 2010, 14:15
Hallo an Alle.

Ich habe gelesen, dass am kommenden Wochenende (6 & 7.11.10 von 10-19 Uhr) die Westdeutschen HiFi Tage in Bonn (Maritim Hotel) stattfinden.

Auf dem Plakat stand jedoch nichts dazu, was einen dort erwartet...

Wer von Euch weiß da mehr - bzw. weiß, ob es sich lohnt, dort hin zu fahren?

Auf jeden Fall ist der Eintritt frei

Danke und schöne Grüße,
imebro
Highente
Inventar
#2 erstellt: 04. Nov 2010, 18:21
da diese Veranstaltung zum ersten Mal stattfindet gibt es noch keine Erfahrungswerte.

In Hamburg finden ja seit ein paar Jahren die Norddeutschen Hifi Tage statt und die finde ich immer sehr schön.

Ich denke das Konzept wird ähnlich sein. Hersteller werden ihre Anlagen zeigen und auch vorführen. Allerdings wird man keine unabhängige Beratungen bekommen. Trotzdem kann man sich natürlich durch verschiedene Anlagen durchhören und auch die Hersteller zu ihren Produkten auf den Zahn fühlen.

In Hamburg gibt es dazu noch ne große Plattenbörse und auch audiophile CDs werden angeboten.

Ich werde in Hamburg im Februar 2011 wieder dabei sein.

Highente
Hüb'
Inventar
#3 erstellt: 04. Nov 2010, 19:08
Hallo,

Veranstalter ist den Suchergebnisse zu Folge Hifi Linzbach.

Grüße
Frank
Highente
Inventar
#4 erstellt: 09. Nov 2010, 13:59
War einer von euch da und wie hats gefallen?

Highente
ronin2908
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Nov 2010, 23:34
Ja ich war da, da ich inzwischen 20 Jahre bei HiFi-Linzbach einkaufe.
In Kürze: Aus meiner Sicht sehr gelungene, fast familiäre Veranstaltung. Es waren u.a. vertreten:
Denon (Jubiläumsanlage, leider nur zum anschauen), Projekt, creaktiv und noch einige andere im großen Saal des Maritims Bonn.
Oben in 5 Salons zum Anhören bzw. zum workshop-Erleben mit Herrn Böde von STEREO: Dynaudio, Burmester (mit den ganz teueren Teilen), B&W (mit der neuen 802 Diamond an Classé), Magnepan, Brocksieper und eine große German-Physics an Accuphase.
Und Herr Hannl war mit seinen Plattenwaschmaschinen auch da. Direkt mal die Aufrüstung meiner limited mit der Rundbürste klargemacht
Sehr cool: Einer der Inhaber hat aus seinem Privatbesitz auch einige sehr seltene Vinylplatten zum Kauf angeboten. Es gab auch gängiges Vinyl und hochwertige CDs (XRCD, mfsl etc.)zu kaufen.
Alles in allem eine sehr runde Sache. Da gibt's bestimmt in einer der nächsten STEREO-Ausgaben einen Bericht.


[Beitrag von ronin2908 am 12. Nov 2010, 23:46 bearbeitet]
AnthonyP
Inventar
#6 erstellt: 02. Nov 2011, 11:57
Hallo zusammen,

am Wochenende habe ich hier in Bonn ein Plakat gesehen, auf dem steht:

HIFI Tage im Maritim12./13.11.2011 von 10-18 Uhr (So. ab 11 Uhr)

Da ich durchaus positives über die Erstausgabe gefunden habe, so wie diesen Thread hier, werde ich dort mal hingehen und wollte dies anderen Interessierten mitteilen.

Viele Grüße
Jo
TheJokerfromBon
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 03. Nov 2011, 00:20
da es von mir aus nur einen Katzensprung über die Brücke ist werde auch ich mit ein paar Gästen aus einem anderen Forum dort auftauchen.
Mal schnuppern, hören und sicher viel zu lästern...
Tricoboleros
Inventar
#8 erstellt: 12. Nov 2011, 18:10
Ich komme gerade von der Veranstaltung und fand es absolut erlebenswert.

Dabei habe ich einen neuen Lieblings-LS gefunden, die Audio Physik Avantera. Spielte für mich noch schöner als die 3 mal teureren Isophon Berlina.

Absolute Enttäuschung mal wieder Dynaudio, ich konnte denen noch nie was ab. Hier spielte glaube ich eine Confidence, kann mich nicht mehr erinnern, war so etwa 2 meter hoch das Teil. Labbriger Bass, keine Pegelfestigkeit aber tolle Höhen.


Es gab viel zu sehen und zu hören jedoch hat mich die teure Elektronik wenig interessiert. Es waren natürlich zu 99% männliche Besucher, ein paar hatten ihre Frauen dabei.

Also fahrt morgen noch hin, es lohnt sich.
Tiggel87
Stammgast
#9 erstellt: 12. Nov 2011, 23:46
Ich war heute auch da, fand es auch sehr interessant, vor allem die Atmosphäre das man teilweise von Hotelzimmer zu Hotelzimmer geht fand ich sher speziell aber gut!

Hab leider nicht ganz so viel gehört, aber ich war von der B&W 800 Diamond ziemlich enttäuscht. Für den Preis hätte die mich wesentlich mehr begeistern müssen. Fand aber auch das sie nicht perfekt eingestellt war, der Bass war irgendwie nicht sauber. So empfand ich es zumindest.
Auch die Titelauswahl fand ich mehr als fraglich

Die Burmester B20 hat mir da schon wesentlich besser gefallen :-)

Generell ein sehr nettes Ambiente und viele schöne LS und viel Elektronik zu sehen. Ärger mich nur das ich erst so spät da war und dementsprechend zu wenig gehört habe.

Gruß
Tiggel
Tricoboleros
Inventar
#10 erstellt: 13. Nov 2011, 01:11
Naja, aus den Top Ten werden die sicher nichts spielen, da könnte man ja sonst meinen, dass sich das wie zu Hause anhört.
Da muß schon Tingel Tangel Esotherik-Kram spielen.

Aber hat auf jeden Fall Spaß gemacht
AnthonyP
Inventar
#11 erstellt: 13. Nov 2011, 20:52
Hallo,

bin auch gerade zurück aus dem Maritim. Lohnenswert war es auf jeden Fall und meine Erwartungen wurden weit übertroffen. So einen Umfang an Hörräumen hätte ich nicht erwartet.
Auch wenn die Akkustik in den ca. 20 leeren Hotelzimmern teils problematisch war.
HifiTage Bonn
Ein paar der Aussteller, die ihr Handwerk verstehen, hatten immerhin für Schallabsorber-Elemente gesorgt.

Einige Anlagen klangen schon enttäuschen wie zB die Dynaudio. Absolut genial waren die großen Isophon (23.000€!!!) (sorry Modelle hab ich mir nicht gemerkt) - wahnsinn, was die aus Vinyl rausgeholt haben.
Hammer auch die Stax Elektro-/Magnetostaten für 22.000€ mit externer Weiche.
HitiTage Stax

Als Luxman-Fan war ich enttäuscht von den Boxen, die hier aufgestellt waren, sicher nicht billig aber in den Mitten echt aufdringlich, dass wir den Hörtest (mit eigenem Hörmaterial einfach mangels Ansprechpartner frech selbst eingelegt) abbrachen.
HifiTage Luxman

Zum Abschluss haben wir den Hörraum von Johannes Krings mit den Silbersand Aktivboxen für ca. 50.000€ besucht. Wirklich beeindruckend, was aktig geregelte Boxen darzustellen vermögen.

Muss mich grad wieder an meine Anlage gewöhnen - geht aber schon wieder

Also, empfhelenswert für nächstes Jahr!

LG
Jo
Poetry2me
Inventar
#12 erstellt: 02. Dez 2011, 00:31
Ja, mir ging es auch so. Insgesamt eine lohnende Veranstaltung.

Zahlreiche Vorführräume, genug für zwei Tage, wenn man so viel Zeit hat.

Mich hat Claus Zapletal mit den Im-Ohr-Hörern "Fabs-fabulous earphones" und dem mobilen HighEndPlayer "colorfly" sehr angesprochen. Die in-ears sind Zweiwegesysteme !

In Erinnerung geblieben sind mir außerdem besonders vier tolle Klangerlebnisse in den Hörräumen:

- TAD Reference (Bild von AnthonyP)
- Isophon, Octave, Transrotor
- Mal Valve Röhrentechnik + Stax (Bild von AnthonyP)
- Silbersand präsentiert von Johannes Krings

Akustik war dröhnend in fast allen Räumen,
Ausnahmen
1. Isophon (großer Raum, diagonale Aufstellung, evtl. Eckabsorber?)
2. Mal Valve hatte ausreichend Absorber aufgestellt und damit kam die Kette toll zur Geltung.
3. Im Raum von Silbersand war kein Absorber erforderlich. Die Lautsprecher haben Dröhnen durch ihre aktive Regelung gar nicht erst entstehen lassen. Mitten und Höhen waren durch Teppichboden und Holzvertäfelungen gerade richtig bedämpft bzw. gebrochen und damit gut hörbar.

Meine bleibendste Erinnerung war die Vorführung von Johannes Krings. Er hat als einziger mit normaler Zimmerlautstärke vorgeführt. Vor dem Silbersand Zimmer hat man überraschenderweise keinen Lärm von innen heraus gehört. Wir dachten deshalb zunächst, es sei keiner da und sind erst mal daran vorbeigegangen :-) Trotzdem war der Genuss dort am höchsten, die räumliche Abbildung am klarsten. Einfach entspannt "in Ruhe" zuhören und genießen. Ein toller Abschluss eines eines doch recht lauten Tages.

- Poetry2me
*Röhrenfreak*
Neuling
#13 erstellt: 20. Jan 2012, 15:14
Ich war auch an beiden Tagen an der Messe anwesend.

Da ich viel Zeit hatte konnte ich mir einige Ketten in Ruhe anschauen und anhören. Persönlich fand ich die Vorführung von WLM-Loudspeakers / Acoustics sehr interessant; klanglich wie preislich.

Kette:
- La Scala Monitor
- Referenzlautsprecher GRAN VIOLA SIGNATURE MKII
- Vor-/End-Kombi ( ich glaube WLM Linea + Sonata Röhrenverstärker)


Hier gibt es auch einen sehr guten Testbericht vom Diva Monitor auf Stereo. Die Gran Viola ist wirklich ein Traum, bin schon am überlegen mir diesen anzuschaffen. Über die Gran Viola gibt es auch etwas auf Hörerlebnis zu lesen.


wlm lautsprecher messe

wlm sonata messe

wlm lyra messe


[Beitrag von *Röhrenfreak* am 21. Jan 2012, 01:31 bearbeitet]
ingo74
Inventar
#14 erstellt: 08. Okt 2013, 17:43
war wer am wochenende da und hat fotos gemacht bzw kann seine eindrücke schildern..?
oelschlucker
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 08. Okt 2013, 23:40
Ich war am Samstag da. War meine erste Messe und wurde nicht enttäuscht. Die meisten Aussteller haben sich richtig Mühe gegeben. Ein paar, so hatte ich den Eindruck, haben einfach keine Lust gehabt. Etwas Voodoo war dabei: Da wurde an einer Canton Vento 890.2 DC
auf der Rückseite in Höhe des Hochtöners ein Viereck aus Quartz angebracht. Um den Elektrosmog zu reduzieren, die vom Hochtöner kommen. Nennt sich Aktivator Glas Chip. Wurden im ganzen Raum angebracht. Hab irgendwie keinen Unterschied gehört. Hab mir viele Ketten angehört. Enttäuscht war ich von der Burmester/Evidence Platinium Kombi. Entweder lags an der Aufnahme und/oder Raumakkustik. Überzeugt war ich von der Kombi Kef Blade und Yamaha A-S3000/CD-S 3000. CX-A5000 und MX-A5000 waren auch ausgestellt, aber nicht angeschlossen. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. :-)
lubri
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 05. Okt 2014, 22:56
War diese WE da und hat mir sehr gut gefallen! Werde definitiv nächstes Jahr wieder hinkommen.
Dadof3
Inventar
#17 erstellt: 05. Okt 2014, 23:36
Ich war auch da, und muss sagen, dass es zwar ein interessanter Tag war, aber meine Erwartungen wurden nicht völlig erfüllt.

Mir war dort viel zu viel unbezahlbares Highend und zu wenig in normalen Preisklassen. Fast überall standen fünfstellige Preisschilder an den vorgeführten Lautsprechern. Die waren natürlich nett anzuhören, aber mich interessieren vielmehr Lautsprecher, die auch aus niedrigeren Budgets viel rausholen. Das ist für mich die größere Kunst als die dort zu findende Materialschlacht mit meterhohen Türmen, bei denen Geld keine Rolle spielt.

Desweiteren ist die Musikauswahl in den Vorführungen überwiegend unbrauchbar, um die Qualität der LS zu beurteilen. Es wurden fast überall nur die sogenannten audiophilen Aufnahmen mit Jazz, Chanson, Klassik usw. gespielt. Die klingen toll, aber die klingen nun mal auf fast jedem Lautsprecher toll. Wie soll ich da beurteilen, was der vorgeführte LS kann?

Zuhause angekommen spielt das dann doch kaum jemand, sondern da laufen dann Madonna, Metallica, Supertramp und die Toten Hosen. Wie so etwas wiedergegeben wird, das wäre interessant.

Ich verstehe natürlich, dass kein Hersteller solche durchschnittlich klingende Stücke für seine Vorführungen nimmt, aber es begrenzt den Nutzen für die Besucher doch sehr.

Sehr interessant aber fand ich die Vorführungen und "Workshops" zu MP3 versus Highbit, Kabelklang, Anti-Elektrosmog-Leuchten usw. Da konnte man mal eingehend studieren, wie akustische Suggestion funktioniert. Es war nämlich jedes Mal überhaupt gar kein Unterschied zu hören, aber dennoch allgemeines anerkennendes Gemurmel aus dem Raum, wenn die mit "So, jetzt aber!" angekündigte Variante abgespielt wurde. Blindtests waren natürlich nirgends zu finden. Unglaublich, wie die Leute dort vera...t werden.

Wie auch immer, trotz aller Kritik werde ich wohl gerne nächstes Jahr wieder kommen.


[Beitrag von Dadof3 am 05. Okt 2014, 23:43 bearbeitet]
ALUFOLIE
Inventar
#18 erstellt: 06. Okt 2014, 00:00
Ich war auch dort und wurde leider nur bestätigt, wie unbrauchbar solche Messen sind.
Wie Dadof schon schrieb, war die Musik für mich persönlich nicht geeignet, um die Qualitäten zu prüfen und dann auch noch oft die selbe Musik. Zudem waren die akustischen Bedingungen eine Katastrophe. Kaum eine Vorführung litt nicht unter Bassgedröhne.
Mickey_Mouse
Inventar
#19 erstellt: 06. Okt 2014, 00:31
ich kenne nur die Hifi Tage in HH.

da ist es so, dass meist die Hörräume weder nach Fisch noch Fleisch eingerichtet sind. Die wollen da partout auf weniger als 30qm am besten 9 Leute (3x3) rein quetschen. Und wenn man dann nach der Vorstellung den "Klang" (wer mich kennt, der weiß dass ich damit in erster Linie die räumliche Auflösung meine) bemängelt (ich gehöre eben auch nicht zu denen, die nur "anerkennendes Murmeln" von sich geben), dann kamen Sprüche wie: ja, wir mussten hier einen Kompromiss für die etwas große zu beschallende Fläche finden, wenn sie die LS zuhause richtig aufstellen und besser auf einen Hörplatz einwinkeln, dann ist das VIEL besser! Das könnte man hier prinzipiell auch aufführen, aber in 5 Minuten beginnt die nächste "große" Vorführung und da kann man jetzt natürlich nichts an der Aufstellung ändern.

Aber ich sehe die Musik Auswahl genau gegensätzlich. Für Madonna, Metallica oder gar die Hosen brauche ich keine "hochwertigen" Lautsprecher, gerade solcher Kram hört sich doch auf jedem LS gleich an. Da geht es doch nur darum, wie sehr der Grundton/Kickbass (über) betont wird, den die meisten Leute als "echten Bass" ansehen. Supertramp lasse ich als Test allerdings gelten

Eine wirklich gute Anlage erkennt man mMn daran, dass z.B. die Solo Klarinette ein paar Schritte vor dem Orchester steht, das sich dahinter in Breite und Tiefe staffelt. Solche "Tugenden" kann man schlecht mit Metallica vorführen. Und wer darauf nicht achtet, der erkennt natürlich auch keine Unterschiede.
"Geschmeidig" (d.h. ohne großen Klirr oder andere (unangenehmen) Auffälligkeiten) spielen i.d.R. alle LS die an solchen Tagen vorgeführt werden.
Die Spreu trennt sich erst bei höheren Ansprüchen vom Weizen.

ich drücke es jetzt mal bewusst etwas provokant aus, aber wer sich den Unterschied von Metallica auf Canton GLE oder Karat anhören möchte, der ist im nächsten Mediamarkt vermutlich besser aufgehoben als auf solchen HiFi-Tagen
Dadof3
Inventar
#20 erstellt: 06. Okt 2014, 01:06

Mickey_Mouse (Beitrag #19) schrieb:
ich drücke es jetzt mal bewusst etwas provokant aus, aber wer sich den Unterschied von Metallica auf Canton GLE oder Karat anhören möchte, der ist im nächsten Mediamarkt vermutlich besser aufgehoben als auf solchen HiFi-Tagen :L

Das ist völlig richtig, aber zwischen Canton GLE und den dort aufgefahrenen Boliden in der Preisklasse eines Mittelklassewagens ist ja noch ein weites Feld, das man nicht im Mediamarkt findet. Ich hätte mir von solch einer Messe erhofft, vor allem Lautsprecher von 1000 bis 10.000 € zu hören, aber die waren zwar ausgestellt, aber kaum zu hören, auch auf Nachfrage nicht.

Komischerweise waren die wenigen, die es getan haben, gerade die bekannteren Marken. Focal führte die Electra und Aria auf und nicht die Utopia, Dali die Rubicon und nicht Epicon oder Helicon usw. Damit gehen die es meiner Meinung nach professioneller an. Es wäre gerade für kleinere Hersteller eine Chance gewesen, Produkte zu präsentieren, die bezahlbar sind, und für die man sonst weit fahren müsste, weil sie nur bei drei Händlern in Deutschland in der Vorführung sind. Ich bin sicher, dass mindestens 90 % der Besucher maximal 10 k€ auszugeben bereit sind, und diese Klientel nimmt bei den High-End-Demos zwar mit, dass es Hersteller X und Y überhaupt gibt, aber dass der etwas auch für sie im Repertoire hat und wie es klingt, erfahren sie nicht, und ich glaube auch nicht, dass irgendjemand dann auf Verdacht 500 km durch die Republik fährt, um es herauszufinden, sondern dann doch wieder zu B&W & Co. greift.
lubri
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 06. Okt 2014, 13:51
Zum Thema Musik, einige Schausteller fragten auch nach mitgebrachten CDs! oder spielten Daftpunk und ähnliches.
Hier ein link zu flickr mit ein paar bildern: https://www.flickr.com/photos/lubrimaster/sets/72157648452467585/
Dadof3
Inventar
#22 erstellt: 06. Okt 2014, 14:38
Sehr sympathisch, welche Aussteller waren das? Muss ich mir merken fürs nächste Mal.
Apalone
Inventar
#23 erstellt: 06. Okt 2014, 14:40

Dadof3 (Beitrag #17) schrieb:
........
Desweiteren ist die Musikauswahl in den Vorführungen überwiegend unbrauchbar, um die Qualität der LS zu beurteilen. Es wurden fast überall nur die sogenannten audiophilen Aufnahmen mit Jazz, Chanson, Klassik usw. gespielt. Die klingen toll, aber die klingen nun mal auf fast jedem Lautsprecher toll. Wie soll ich da beurteilen, was der vorgeführte LS kann?

Zuhause angekommen spielt das dann doch kaum jemand, sondern da laufen dann Madonna, Metallica, Supertramp und die Toten Hosen. Wie so etwas wiedergegeben wird, das wäre interessant.

Ich verstehe natürlich, dass kein Hersteller solche durchschnittlich klingende Stücke für seine Vorführungen nimmt, aber es begrenzt den Nutzen für die Besucher doch sehr......


Na, da kann man aber gänzlich anderer Meinung sein! Wie kann ich den Akustikmüll, den du genannt hast, zum Beurteilen v LS nehmen wollen?!?

Wieso soll ich Quellmaterial nehmen, von dem ich von Anfang an weiß, dass es die Wiedergabe limitiert? Also die Denke erschließt sich mir nicht!
Dadof3
Inventar
#24 erstellt: 06. Okt 2014, 14:56
Was nützt es mir, wenn ein Lautsprecher Musik gut abspielt, die ich kaum höre? Das ist so wie bei den SUV-Fahrern, die Wert auf Geländegängigkeit legen, obwohl die Reifen ihr Leben lang mit nichts als Asphalt in Berührung kommen.

Die oben genannten sind nur Beispiele, die ich selbst kaum höre, aber es gibt ja auch gut abgemischte Pop- und Rockmusik, die gerade erwähnte Daft Punk zum Beispiel ist gut aufgenommen und wird von mir sehr gerne gehört, sofern das Lied nicht Get Lucky heißt, und es gibt genügend andere Beispiele.
darkphan
Inventar
#25 erstellt: 09. Okt 2014, 11:50
War auch bei den HiFi-Tagen und fand, dass es sich gelohnt hat! Kam leider nicht über den 1. Stock hinaus bei meinem vierstündigen Aufenthalt.

Allerdings wunderte ich mich auch über Musiken (Eso-Synthi) und Medien (Schallplatte) zum Testen von Lautsprechern. So mancher Anbieter hatte gar keinen CD-Player angeschlossen, da frag ich mich schon: Was soll das?

Interessant fand ich die Esoterikecke: Raumtuning von AS Creactiv. Man reinigt eine CD mit ein bisschen Alkoholischem und schon ist sie entspannt und klingt gleich präziser und dynamischer. Ähnliche Effekte brachten eine Entmagnetisierung und nicht zu vergessen ein Acrylglas- und Barren-ähnliches Dingens vor den Lautsprechern. Ich frag mich immer noch, wie er das gemacht hat, dass alle den Eindruck hatten, dass da ein Unterschied war?
Dadof3
Inventar
#26 erstellt: 09. Okt 2014, 12:21
Ich finde diese Vorführungen klasse - deutlicher kann man kaum zeigen, wie mächtig Psychologie und Erwartungshaltung im Hifi-Bereich sind.

Dass an sehr vielen Lautsprechern nur Plattenspieler und Röhrenverstärkern hingen, hat bei mir auch nur Kopfschütteln verursacht. Diese zusätzlich vorzuführen ist ja in Ordnung, aber wie will man an solchen Zuspielern die Qualität der Lautsprecher beurteilen?

Mindestens zwei vorgeführte High-End-Lautsprecher klangen meiner Meinung nach auch ziemlich schlapp und farblos für den aufgerufenen Preis - ich vermute, an einem billigen Denon oder Yamaha hätten die deutlich mehr Drive gehabt.
darkphan
Inventar
#27 erstellt: 09. Okt 2014, 12:38
Sehe ich genauso, und lustig fand ich auch, dass so mancher Edelplayer das Abspielen meiner Selbstgebrannten verweigerte - etwas, das jeder 50-Euro-Player kann ...

Schwer begeistert und, ja man kann sagen geradezu DANKBAR, so etwas mal hören zu können, war ich von den Mitec-Keramikelektrostaten. Ganz wunderbar die Räumlichkeit und präzise der Klang bis in die Tiefen. Hatte bisher nur anderswo einen Elektrostaten gehört, der für den Bass einen Subwoofer eingebaut hatte. Und hatte auch irgnedwo gelesen, dass der Bass und Lautstärke genau das Problem der Elektrostaten seien. Mitec hat es offenbar gelöst. 50.000 Euro müsste man haben ... soviel kostet die gesamte Anlage, denn natürlich braucht es auch besondere Verstärker ...
Dadof3
Inventar
#28 erstellt: 20. Jul 2015, 07:15
Die Westdeutschen Hifi-Tage finden in diesem Jahr am 3. und 4. Oktober statt - selber Ort, selbes Konzept: http://www.bonnaudio.de/westdeutsche-hifi-tage

Tragt's euch schon mal in den Kalender ein!

Ich will auf jeden Fall wieder hin.
padua-fan
Inventar
#29 erstellt: 21. Jul 2015, 12:39
Ich würde mir auch überlegen, hinzugehen.
Wäre es ggf. eine Überlegung Wert, zusammen hinzugehen?
Ich lerne immer gerne die Gesichter hinter den Forennicks kennen
Dadof3
Inventar
#30 erstellt: 21. Jul 2015, 13:20
Klar, gerne.

Aber das zu planen ist ja noch ein bisschen hin.
Ich weiß noch nicht, an welchem Tag ich fahre.
padua-fan
Inventar
#31 erstellt: 21. Jul 2015, 13:43
Cool.
Da ich extra dafür nach Bonn anreisen würde, wäre ich vmtl. an beiden Tagen da, muss ich mir aber noch mal überlegen.
mwaudio68
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 03. Sep 2015, 21:44
Die (vorab) Liste der Aussteller kann sich wie ich, finde sehen lassen.
Ein paar "Neue" sind auch dabei!
GokuSS4
Stammgast
#33 erstellt: 28. Sep 2015, 23:43
Z.B. Kii Audio
Meiler
Stammgast
#34 erstellt: 29. Sep 2015, 15:04

Z.B. Kii Audio


Yepp, deshalb werde ich mich am Sonntag auch mal auf den Weg machen. Wer ist denn sonst noch zugegen?

Gruss
Meiler
Dadof3
Inventar
#35 erstellt: 29. Sep 2015, 17:07
Ich. (Unter anderem auch wegen der Kii!)
ALUFOLIE
Inventar
#36 erstellt: 29. Sep 2015, 17:09
Die Kii wilk ich auch hören. Bin mal gespannt, wie groß der Andrang dort sein wird.
pilobulus
Stammgast
#37 erstellt: 03. Okt 2015, 18:37
3. Stock, Raum 333
Dadof3
Inventar
#38 erstellt: 03. Okt 2015, 18:45
Wollen wir uns da treffen und Ingo zum Schwitzen bringen?
pilobulus
Stammgast
#39 erstellt: 03. Okt 2015, 18:55
Coole Idee, die Kii spielen ja nur ein paar Zimmer weiter, wollen wir mal hoffen da nix von der esoterisch gequirlten ... rüber schwabbt.
darkphan
Inventar
#40 erstellt: 03. Okt 2015, 19:57
Ich war heute da und hab auch einer B&W-Präsentation beigewohnt. Es ging um das Bi-Amping mit der 802: Musik einmal mit zwei Endstufen, die jeweils die kompletten Boxen bedienten und dann so, dass eine Endstufe nur den Bass der Boxen und die andere die Mitten und Höhen bediente.

Ziel: Die Stereoabbildung sollte präziser, der Raum gewissermaßen breiter werden.

Ich bin immer schlecht bei den Hörvergleichen hintereinander, aber beim dritten Musikstück schien es mir tatsächlich deutlich zu sein. Auf die Frage, wie das denn technisch zu begründen ist, sagte der Vorführer, er wisse es auch nicht, warum es so ist.
Mickey_Mouse
Inventar
#41 erstellt: 03. Okt 2015, 20:37

darkphan (Beitrag #40) schrieb:
Ich bin immer schlecht bei den Hörvergleichen hintereinander, aber beim dritten Musikstück schien es mir tatsächlich deutlich zu sein. Auf die Frage, wie das denn technisch zu begründen ist, sagte der Vorführer, er wisse es auch nicht, warum es so ist.

ganz einfach: die eingesetzten Endstufen waren Schrott!
wenn die das tun würden was eine gute Endstufe tun soll, dann gäbe es keinen Unterschied...

außerdem wäre es wesentlich interessanter gewesen diese Änderung vorzunehmen und anschließend zu fragen ob jemand einen Unterschied gehört hat. Und dann ob es vorher oder nachher besser geklungen hat und erst anschließend zu verraten was denn zuerst und was danach gespielt hat.

aber auf sowas lässt sich natürlich niemand ein, weil sie dann alle gnadenlos auf die Nase fallen würden.

Besonders lustig sind solche Tests, wenn man vorher eine Änderung (in eine vermeintlich viel bessere Richtung) ankündigt, in Wirklichkeit gar nichts verändert und dann nach den Meinungen fragt
darkphan
Inventar
#42 erstellt: 03. Okt 2015, 21:18
Es waren Rotel-Endstufen, weiß aber nicht mehr, welche. Und derjenige, der die Show gemacht hat, war ein "Stereo"-Redakteur (die haben wohl in ihrer aktuellen Ausgabe die 802 getestet). Er sagte auch, es müsse unbedingt darauf geachtet werden, dass man beim Bi-Amping dieselben Kabel verwendet und möglichst dieselben Endstufen (wegen des Verstärkungsfaktors).

Aber, und das ist für mich das wichtigste: Ich habe nichts gehört diesmal, das ich meiner eigenen Anlage vorziehen würde. Viele der Anlagen in den kleineren Zimmern würde ich als völlig überteuert für ihre Leistung bezeichnen. Dann gibt es natürlich ein paar schöne große Standlautsprecher (Fischer & Fischer Schiefersteinlautsprecher), die richtig Spaß gemacht haben - die aber nicht besser sind als meine NuVeros.

Ein richtiger Flop war die 4K-Beamer-Demo von Sony: Die Geräte waren so eingestellt, dass eine Konzert-BD (also nur HD!) eine ganz grässliche Bewegungsdarstellung ablieferte. Dann gab es ein echtes 4K-Filmchen vom brasilianischen Karneval, das den erweiterten Farbraum demonstreieren sollte: Die Farben waren auch sehr differenziert, aber der Beamer kann natürlich nicht den Schwarz- und Weißwert eines OLEDs liefern. Und schließlich gab's Hollywood-Filmschnipsel, die recht wenig Aussagekraft hatten, weil bei dem einen nur zwei Menschen in einem Raum zu sehen waren (Nahaufnahmen ok, aber keineswegs brillant) und bei dem anderen eh alles aus dem Computer kam (Die Spinne).

Ebenfalls enttäuscht haben die Wilson-Benesch-Lautsprecher (Vertex): schwacher Bass und verfärbte Mitten für 6700 Ocken ...
Frank.Kuhl
Inventar
#43 erstellt: 03. Okt 2015, 22:12
Gabs auch was Gutes? Ist doch frustrierend wenn man anscheinend nur Quark gehört hat. Irgendwie komisch zumal da wirkliche Highligts waren und sind!
_ES_
Administrator
#44 erstellt: 03. Okt 2015, 22:18
Hi Frank,

Zu solchen Veranstaltungen geht man ja auch hin, um sich zu gruseln....
holger63
Stammgast
#45 erstellt: 03. Okt 2015, 23:09
Hi,

ich war da, leider nur ca. 3 Std..
Klar gabs auch gutes.
Bei Goldnote, die auch die ganz dicken Sachen dabei hatten, lief grade eine kleine Anlage mit schmalen Standlautsprechern, bei denen die Seiten per Mitschwingen quasi die schallabstrahlende Fläche im Bass erweiterten. Hat gut funktioniert, in einem für die Dinger schon großen Raum.

20151003_164341[1]

Bei T&A gabs die großen Geräte mit einer TML Box. Man konnte teilweise die gute Qualität auch hören, leider wars nicht mein Musikgeschmack, und auch oft Beispiele mit hohem Hallanteil. Aber schon geile Panzerschränke Foto leider zu unscharf..


Dann war ich bei einer Wilson Benesch Vorführung, in der es auch um einen neuen sub ging. Also an- und ausschalten desselben dann während der Wiedergabe, mit den zu erwartenden Effekten. Es war beim ersten Ausschalten aber schon überraschend, dass es sich anhörte, als ob der Musik komplett das Leben entzogen worden wäre. Die Hauptlautsprecher waren natürlich Kompaktboxen. Davor was teures aus der Schweiz, die silbernen Geräte, komm grad nicht auf den Namen. Insgesamt schon ziemlich guter Klang.
Die riesengroßen Viva Röhren gabs leider grade nicht zu hören, hätte mich interessiert.

20151003_163022[1]


Dann eine fette Anlage von Soulution mit Verity Lautsprechern. Fett ist natürlich relativ, für Soulution wars wohl dezent.. Es lief Hallelujah, und das war wirklich gnadenlos transparent. Es war aber irgendwie zu viel der Gnadenlosigkeit, ein bisschen mehr Wärme wäre für meinen Geschmack nicht falsch gewesen. Vielleicht lag es ja daran, dass die Veritys natürlich sehr frei standen, aber, soweit ich es weiss, eher für nahe Wandabstände abgestimmt sind. Ich hätte jedenfalls gedacht dass mich das grandiose Hallelujah mehr packt. Aber auf jeden Fall schon beeindruckend.

20151003_165630[1]

20151003_165641[1]


Bei der Hifi Akademie kurz reingehört, die Amps kenn ich ja, der neue LS mir offener Schallwand klang auf die Schnelle hervorragend, sehr unnervig. War in einem kleineren Raum als die anderen erwähnten und vermutlich eingemessen, dafür gibts ja hier den hauseigenen dsp.


Das war alles ganz gut, was ich bis dahin gehört hatte, aber auch alles mit Kritikpunkten, und alles irgendwie so, dass ich auch dachte, da höre ich zuhause nicht schlechter.
Bis ich dann einer Vorführung zuhörte, in der anscheinend - ich war nicht von Anfang an dabei - mittels Nagra aufgenommene LPs digital abgespielt wurden. Der Mensch erzählte ganz interessant zu den Musikstücken, hatte für meinen Geschmack auch die beste Auswahl.
Und das war dann wirklich ein Klang wie ich ihn mir besser kaum vorstellen kann. Völlig selbstverständlich, total unnervig und entspannt, da hätte ich noch Stunden zuhören können. Und auch getan, wenn ich die Zeit gehabt hätte und nicht auch um 18 Uhr Schluss gewesen wäre.
Die Lautsprecher waren von Marten. Und dass die einfach auf Rollen da standen, ist ja auch ein ziemlich cooles Statement.
Den überragenden Klang rechne ich mal in erster Linie den LS zu, für mich also das heutige Highlight:

20151003_172145[1]
Dadof3
Inventar
#46 erstellt: 04. Okt 2015, 01:40

darkphan (Beitrag #42) schrieb:

Und derjenige, der die Show gemacht hat, war ein "Stereo"-Redakteur

Lass mich raten, Matthias Böde... Der ist bekannt dafür, den Leuten auf irgendwelchen "Workshops" den letzten Voodoo-Scheiß als Realität zu verkaufen.


Er sagte auch, es müsse unbedingt darauf geachtet werden, dass man beim Bi-Amping dieselben Kabel verwendet und möglichst dieselben Endstufen (wegen des Verstärkungsfaktors).

Dieselben? Eher wohl die gleichen...
Halte ich aber für Quatsch, man muss nur darauf achten, dass der Widerstand der Kabel etwa gleich ist, den unterschiedlichen Gain der Endstufen kann man ausgleichen. Was man außerdem beachten sollte, ist die Notwendigkeit von Ausgleichswiderständen, davon hat er vermutlich nichts erzählt, das könnte ja abschrecken und an Widerständen lässt sich auch kein Geld verdienen.
_ES_
Administrator
#47 erstellt: 04. Okt 2015, 01:49
Hi,


Halte ich aber für Quatsch


Quatsch ist es nicht, will man sich das :


den unterschiedlichen Gain der Endstufen kann man ausgleichen


Nicht antun, ist nämlich nicht so trivial, wie man zuerst denken mag.


Was man außerdem beachten sollte, ist die Notwendigkeit von Ausgleichswiderständen


Nähere Erklärung bitte....
.JC.
Inventar
#48 erstellt: 04. Okt 2015, 07:30
Moin,


holger63 (Beitrag #45) schrieb:
.. - mittels Nagra aufgenommene LPs digital abgespielt wurden. Der Mensch erzählte ganz interessant zu den Musikstücken, hatte für meinen Geschmack auch die beste Auswahl.
Und das war dann wirklich ein Klang wie ich ihn mir besser kaum vorstellen kann.
Völlig selbstverständlich, total unnervig und entspannt, da hätte ich noch Stunden zuhören können.


das könnte Schule machen ...
man muss nicht mit LPs hantieren, hat aber dennoch den quasi analogen Klang.
jororupp
Inventar
#49 erstellt: 04. Okt 2015, 09:16
@Mickey Mouse


...ganz einfach: die eingesetzten Endstufen waren Schrott!


Ich staune immer wieder, wenn ich hier solche hoch qualifizierten "Ferndiagnosen" lese....

@darkphan,


Es waren Rotel-Endstufen, weiß aber nicht mehr, welche.


Die 802 D3 wird dort mit Classé-Elektronik präsentiert, mit der CP-800 MKII Vorstufe und zwei CA-D200 Stereo-Endstufen und Bi-Wiring Verkabelung von audioquest.

Classé Elektronik

Auf dem B&W Stand im Foyer spielt Rotel Elektronik.

Gruß

Jörg
Mickey_Mouse
Inventar
#50 erstellt: 04. Okt 2015, 13:09

jororupp (Beitrag #49) schrieb:
@Mickey Mouse


...ganz einfach: die eingesetzten Endstufen waren Schrott!


Ich staune immer wieder, wenn ich hier solche hoch qualifizierten "Ferndiagnosen" lese.... ;)

warum hast du dann nicht gleich die Begründung im nächsten Satz mit zitiert?!?
"wenn die das tun würden was eine gute Endstufe tun soll, dann gäbe es keinen Unterschied..."

die Aufgabe einer Endstufe ist es, das Audio-Signal möglichst ohne Verzerrungen zu verstärken, das sollte sie über den ganzen hörbaren Frequenzbereich ohne Probleme schaffen! Schafft sie es nicht und es klingt mit einer zweiten (sogar identischen) Endstufe besser, dann erfüllt diese Endstufe offensichtlich nicht die relativ einfachen Aufgaben die an sie gestellt werden und ist nach meiner Definition ganz einfach Schrott!
jororupp
Inventar
#51 erstellt: 04. Okt 2015, 14:28
@Mickey_Mouse,

darkphan schrieb, dass die Frage nach der Ursache für mögliche klangliche Unterschiede in der Vorführung nicht beantwortet wurde, was mich etwas wundert.

Für mich liegen die technischen Unterschiede zwischen horizontalem und vertikalem Bi-Amping hinsichtlich Übersprechen und Lastverhalten mit Auswirkungen auf die Wiedergabe auf der Hand.

Deine Behauptung, mit "guten Endstufen" gäbe es da keine Unterschiede halte ich von daher zumindest für gewagt.



Gruß

Jörg
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