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das 'klangerfüllter Raum'-Gefühl bei kleinen Lautstärken

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Autor
Beitrag
SirNero
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Nov 2011, 13:25
Hallo zusammen.

Wie kommt es eigentlich, dass das Gefühl eines klangerfüllten Raumes - also, das Gefühl direkt in der Musik zu sein... dann wenn Musik "Spaß macht" - erst ab einer bestimmten Lautstärke eintritt?
Es sollte doch eigentlich auch bei kleinen Lautstärken das gesamte Herz-Spektrum gespielt werden?

Nimmt das Ohr des Menschens manche Frequenzen erst ab einer gewissen Lautstärke überhaupt (oder deutlich untscheidbar) wahr? Oder ist es das Gehirn?

Das hatte ich mich gefragt, als ich Gestern kurz vor dem einschlafen war... vielleicht weiß jemand Rat.



Nero
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 18. Nov 2011, 13:27
Das Ohr "denkt" => lauter = besser
gammelohr
Inventar
#3 erstellt: 18. Nov 2011, 14:11
Es ist auch so das das Ohr, wenn leise Pegel herschen, höhere und tiefere Töne nicht so gut wahrnehmen kann.

Zu dem Thema ist hier auch einiges erklärt:

Gehörrichtige Lautstärke
Hassi$7
Stammgast
#4 erstellt: 18. Nov 2011, 14:21

SirNero schrieb:
Hallo zusammen.


Nimmt das Ohr des Menschens manche Frequenzen erst ab einer gewissen Lautstärke überhaupt (oder deutlich untscheidbar) wahr?



Nero


Hi,

......joh, so ist das......siehe auch "Fletcher-Munson-Kurve".

Grüsse: Hassi
SirNero
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 18. Nov 2011, 14:27
@Eminenz ja, das habe ich schon öfters gelesen, wenn es darum ging Verstärker zu vergleichen.

@gammelohr Das ist ein interessanter Beitrag, auf den entsprechenden Namen muss man erst einmal kommen als Laie.
Also benötigen 2 verschiedene Frequenzen tatsächlich unterschiedlich große Lautstärken um gleich laut für das Ohr zu klingen (was noch einmal verschieden auf verschiedenen Lautstärkepegeln ist, von den Kurven her). Woha! Irgendwie eine fehlkonstruktion das Menschliche Ohr?

Ich dachte mir noch, dass der 'allegmeine Lärm', der am Tag lauter ist als in der Nacht (Autos, Flugzeuge, Bauarbeiten, Maschinen... Vögel), auch im Verhältnis zu der Musik lauter wird, wenn die Musik leiser wird.

LG,

Nero


€dit: Auch Hassi hats gewusst


Danke für eure Antworten.


[Beitrag von SirNero am 18. Nov 2011, 14:30 bearbeitet]
gammelohr
Inventar
#6 erstellt: 18. Nov 2011, 14:32

Woha! Irgendwie eine fehlkonstruktion das Menschliche Ohr?


Das würde ich so nicht bezeichnen, das sind wichtige Wahrnehmungsfilter die dad Gehirn hat.

Würdest du alles akustische was um dich herum passiert immer "voll mitbekommen" würdest du durchdrehen.

Es ist genau richtig wie es ist.
SirNero
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 18. Nov 2011, 14:49
Wenn das Ohr so wäre, wäre vermutlich auch das Hirn zur Verarbeitung (mit ohne durchdreh-Effekt) entsprechend angepasst.
Aber gut, das ist natürlich spekulativ.
Dass das Ohr deshalb aber besser ist, wie es ist, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

LG,

Nero


[Beitrag von SirNero am 18. Nov 2011, 14:50 bearbeitet]
gammelohr
Inventar
#8 erstellt: 18. Nov 2011, 14:53
Das kann man nicht wissen weil mans nicht als Vergleich hat.

Ich denke das alles gut ist wie es ist und man dankbar sein sollte das das mit unseren Sinnen überhaupt so gut funktioniert:)

Als wir entstanden sind war, ja noch nicht angedacht das mal jemand auf die Idee kommt "Töne einzufangen um sie anschließend wiederzugeben"
Bunbury
Stammgast
#9 erstellt: 18. Nov 2011, 16:41
Das ist so alles in Ordnung. Die Katze hört das Fiepen von Kleinsäugern und Vögeln besonders gut, die Maus hört die Schritte des Fuchses, die Hirschkuh hört die Maus nicht, dafür aber Mensch und Wolf. Das Gehör jeder Spezies ist auf die für sie wichtigen Frequenzen optimiert.
Evolution konnte nur bisher die Hifi-Din noch nicht ins menschliche Gehör einbauen.
niclas_1234
Inventar
#10 erstellt: 18. Nov 2011, 19:22
Genau für das Problem was du angesprochen hast wurde ja Loudness entwickelt.

Um bei geringen Lautstärken den Klang "voll" wirken zu lassen.

Leider sind viele dem Irrglauben verfallen das dies für den Kompletten Lautstärkerbereich sei udn lassen Losdness dauerhaft an.

Gordenfreemann
Inventar
#11 erstellt: 18. Nov 2011, 19:57
Wenn es eine Lautstärke abhängige Loudness ist, spricht auch nichts dagegen.
niclas_1234
Inventar
#12 erstellt: 18. Nov 2011, 21:19

Wenn es eine Lautstärke abhängige Loudness ist, spricht auch nichts dagegen.


das kenne ich bis jetzt nur bei meinen Grundig 100 mm Bausteinen.

Bunbury
Stammgast
#13 erstellt: 18. Nov 2011, 21:50
Die großen SABA Receiver konnten das auch und bei Yamaha zB gibt es teilweise regelbare Loudness.
niclas_1234
Inventar
#14 erstellt: 18. Nov 2011, 22:01
Ok das wusste ich nicht.

Man lernt dazu.

cr
Moderator
#15 erstellt: 18. Nov 2011, 22:11
Letztendlich hilfts auch nicht viel. Zu leise hören macht keinen Spass, weil halt (zumindest natürliche) Musikinstrumente einen gewissen Pegel haben, Sprache auch und Streit auch. Wenn das alles nur geflüstert wird, wirkt es eben nicht emotional.
SirNero
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 18. Nov 2011, 22:21
"Evolution konnte nur bisher die Hifi-Din noch nicht ins menschliche Gehör einbauen."
-> ich war amüsiert

Dass die Evolution sich etwas "dabei gedacht" hat bei der Verteilung des Hörvermögens habe ich ja nicht bezweifelt. Jedoch vermute wie ich wie Bunbury andeutet, dass einfach nur das notwendigste verteilt wurde, wozu wohl Musik hören nicht zählt (für die Evolution).

Lodness kannte ich bis vor kurzem noch gar nicht - fand aber, dass der Effekt nicht bahnbrechend war. Etwas besser für Freunde der Gitarrenmusik klang es dennoch. Ansonsten hat cr schon die passenden Abschlussworte gefunden.

Gut gut. Ich entziehe mich dann mal hier und wünsche allen ein schönes Wochenende!



Nero


[Beitrag von SirNero am 18. Nov 2011, 22:22 bearbeitet]
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