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Lautstärke - Nachbarn!

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zechyr
Neuling
#1 erstellt: 29. Sep 2013, 14:02
Hallo liebe Leute!

Ich weiß leider nicht, ob ich hier in der richtigen Sparte im Forum bin, aber ich versuchs mal.

Wir (WG, 4 Studenten) sind jetzt gemeinsam in eine Wohnung gezogen. Die Wände sind relativ dick, somit also nicht hellhörig, Pakettboden. Über uns ist der Dachboden. Nun ist der Nachbar unter uns aber relativ lautstärkeempfindlich und wir möchten eine gemeinsame Lösung finden, um diese Problematik aufzuheben.
Natürlich wollen wir sehr viel Rücksicht nehmen, aber gleichzeitig auch unsere Musik in schöner Lautstärke hören :-)

Hättet ihr Empfehlungen, wie so wenig Bass/Musik/Geräusche durch die Decke zum Nachbar in die Wohnung durchdringen?
Also Teppiche,Absorber(?), Stellung der Boxen in dem Raum etc..

Wäre wirklich super, wenn ihr uns helfen könntet!

Vielen Dank
Zechyr
cr
Moderator
#2 erstellt: 29. Sep 2013, 16:12
(mindestens) 5 cm Schaumstoff schwer auf den Boden und drüber 2 Schichten Spanplatten 19mm, gegeneinander verschraubt. Das bringt wirklich was, alles andere sind mehr kosmetische Operationen.
Leider ein teuerer Spass, bzw. arbeitsaufwendig, wenn man es selber macht.
Ich habe mal eine ganze Wand so gedämpft, was aber noch schwieriger ist, denn am Boden liegt das Zeug ohne Befestigung von selber. Auch der Parkett wird nicht beschädigt,
Die Dämmung im Bassbereich wird umso größer, je dicker der Schaumstoff. Frequenzen ab 300 Hz werden auch so schon super gedämpft.

PS: Teppich hilft gar nichts. Man muss unterschieden zwischen Reflexionsbedämpfung (hier hilft Teppich, Schaumstoff an der Wand) und Dämmung. Hier hilft nur ein Masse-Federsystem: Je schwerer die Masse (die Spanplatten) und je weicher die Feder (Dicke des Schaumstoffs), desto besser die Dämmung.


[Beitrag von cr am 29. Sep 2013, 16:15 bearbeitet]
Reinhard
Inventar
#3 erstellt: 01. Okt 2013, 11:49

zechyr (Beitrag #1) schrieb:

Natürlich wollen wir sehr viel Rücksicht nehmen, aber gleichzeitig auch unsere Musik in schöner Lautstärke hören :-)


Ein Widerspruch in sich. Was cr Dir sagen will ist: vergiss es, es gibt keine Lösung, wenn Du Mieter bist und größere bauliche Änderungen nicht in Betracht kommen
countD
Stammgast
#4 erstellt: 01. Okt 2013, 14:46
Hat dein Amp einen Loudnessregler? Wenn ja kannst Du mit dem Ding ja ein wenig rumexperimentieren..

Bei einigen Amps z.B. Yamaha senkt die Loudnessfunktion die Mitten ab. Als Folge werden Bass und Höhen logischerweise stärker betont, sodaß man am Klang (oberflächlich gesehen) nicht viel vermisst.
Bei geringer Lautstärke leiden mW sowieso in erster Linie Höhen- und Basswarnehmung.
Näheres dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Geh%C3%B6rrichtige_Lautst%C3%A4rke

Mittlere Frequenzen werden von den meisten Menschen als besonders störend empfunden. Somit könnte eine Absenkung u.U. den gewünschten Erfolg bringen. Soviel zur Theorie.

In der Praxis ist es leider so, dass sich eine öfters durch Musik "gestörte" Person, nicht selten in die Sache reinsteigert und unfreiwillig ein wenig genauer hinhört. Die Folge ist, dass sich die Person selbst bei objektiv betrachtet "rücksichtsvoller" Lautstärke über kurz oder lang wieder belästigt fühlen wird. Abhängig vom Charakter wird Dein Nachbar entweder Deine Bemühung zumindest zu schätzen wissen und sich nicht mehr beschweren oder eben wieder sein MIssfallen kundtun. Falls Letzteres der Fall kannst Du allenfalls auf eine passendere Uhrzeit ausweichen (Nachbar bei der Arbeit etc.).

Viele Grüße
Elvin30
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 06. Okt 2013, 13:10
Ich glaube man kann das nur durch erheblichen Aufwand (wie z.B. von cr beschrieben) in den Griff bekommen. Da ist es eventuell noch einfacher umzuziehen. Ich bin selbst schon einige Male umgezogen und in meiner jetzigen Wohnung hat sich noch niemand beschwert (fast alles Betonwände, vielleicht hat das auch was mit dem Schnitt zu tun). Im Gegensatz dazu hatte ich in meiner letzten Whg. andauernd Besuch von den Nachbarn
cr
Moderator
#6 erstellt: 06. Okt 2013, 17:46
Wenn mir die Wohnung gehören würde, würde ich die Bodendämmung machen, das ist noch überschaubar. Wenn man aber auch noch 3 Wände und Plafond machen muss, dann ufert es aus.
Bei einer Mietwohnung würde ich es bleiben lassen, zumal es ggf. auch nicht erlaubt ist, solche Veränderungen zu machen.
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