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Autor
Beitrag
wohlenberg_
Neuling
#1 erstellt: 06. Dez 2013, 19:52
Hallo,
ich habe lange mit diesem Beitrag gewartet und möchte mich und meine Anlage hier kurz vorstellen.
Bin 60 Jahre alt und habe jetzt nach Auszug der Kinder ein eigenes ca 18qm großes Musikzimmer.
Boxenabstand ca. 2,5m (1,2 m von den Wänden entfernt)
Raumakustik: bis auf die üblichen Moden ganz gut (Bücherregal im Rücken, Teppich auf Laminat, Ledersofa)

Musik: fast alle Stilrichtungen, Schwerpunkt Jazz und Klassik

Quelle:
A: Apple lossless auf einer NAS
B: SACD-Player Onkyo C-S5VL -> digital an Onkyo-Digitalverstärker A-5VL

Weiterleitung: (mit Itunes ohne Equalizer)
A1: Macbook Pro (2011) -> per USB an Onkyo ND-S1- > optisch an A-5VL
A2: Macbook Pro (2011) -> optisch an A-5VL. Anmerkung: ich höre hier keinen Unterschied, habe aber auch Jitter nicht gemessen)

Verstärker -> Lautsprecher
Onkyo A-5VL >Verstärkerumschalter Dynavox Amp-S -> Quadral Argentum 390
Onkyo A-5VL line out -> Röhrenverstärker Eigenbau -> Verstärkerumschalter -> Q.Argentum 390

Anmerkung Röhrenverstärker:
Single ended mit Tungsol-6L6 als Triode oder Ultralinear
Hochwertige Reinhöfer-Ausgangsübertrager , Choke, Mundorf-Caps, Konstantstromquelle

Keine Voodoo-Teile

Eigentlich bin ich ganz zufrieden, aber wenn ich mich hier so im Forum umsehe, was alles so gut und teuer ist, dann frage ich mich, wo ich ansetzen sollte um weitere signifikante Verbesserungen zu erzielen.

Für Kritik und Anregungen wäre ich sehr dankbar.

Gruß Bernd
der_Flo
Stammgast
#2 erstellt: 06. Dez 2013, 20:21
Mach was gegen "die üblichen Moden".
gundus
Stammgast
#3 erstellt: 07. Dez 2013, 15:12
probier mal audirvana das kostet erst mal nichts-
ansonsten spielt natürlich der lautsprecher die größte rolle- hier ist sicherlich auch das meiste potential wenn man bereit ist zu investieren

gruß gunter


[Beitrag von gundus am 07. Dez 2013, 15:15 bearbeitet]
Pergament
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 07. Dez 2013, 15:25
Hallo,
hast Du schon einmal versucht, die rückwärtigen Bassreflexöffnungen der LS etwas zu "verschließen" (kleiner Schwamm o.ä.) und die LS dann etwas mehr in die "Raumecken", u.U. leicht angeschrägt, zu stellen und die so entstehende "Bühne" bei Deiner bevorzugten Musik (Jazz, Klassik) mit der bisher gewohnten zu vergleichen? Einen (kostenlosen) Versuch wäre es u.U. wert.

Gruß vom PM


[Beitrag von Pergament am 07. Dez 2013, 15:26 bearbeitet]
wohlenberg_
Neuling
#5 erstellt: 07. Dez 2013, 15:31
Hallo Gunter, danke für die Anregung.
zu Audirvana:
Eigentlich ist es nicht mein Ziel, irgend eine Art von Klangbeeinflussung im Mac vorzunehmen, deshalb habe ich bei Itunes auch den Equalizer deaktiviert. Der Mac soll die Daten bitgenau und jitterfrei rausschieben, so wie vom Produzenten vorgesehen.
Habe auch schon mal Fidelia ausprobiert und dort ohne Klangbeeinflussung keinen Unterschied zu Itunes ferstgestellt.

zu Lautsprecher:
klar, die Quadrals spielen in der 700€ Paarpreis-Liga. Die Bühne und Ortbarkeit ist jetzt schon recht gut. Hab schon viele Chesky-Test-CDs durchlaufen lassen.
bis zu welchen Lautsprecherpreis (für 18qm) bekomme ich mindestens linear eine bessere Qualität - bzw wann ist der Qualitätsgewinn trotz höheren Preises nur noch marginal. Ich lege keinen Wert auf "schöne" Boxen, sonern auf gute innere Werte

Dank für Eure Mühe
Bernd
hl-ufg
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Dez 2013, 15:39
Hallo Bernd,

bei dem Thema "Laminat / Parkett" in schwimmender Ausführung kann ich Dir aus eigener Erfahrung nur raten als ersten Schritt Deine Boxen mit Spikes zu versehen und auf Granit zu stellen. Ansonsten schwingt der ganze Boden mit und erzeugt unschöne Bassresonanzen. Meine Boxen stehen auf Garnitplatten aus dem Baumarkt und werden demnächst durch schönere vom Steinmetz ersetzt.

Der Erfolg dieser Aktion war ein um Welten präziserer Bassbereich und die gesamte Wiedergabe hat dadurch unglaublich gewonnen.

Und das Beste, diese Aktion hat nur rund 20€ gekostet.

Gruß Heinz
wohlenberg_
Neuling
#7 erstellt: 07. Dez 2013, 16:30
@ pergament:
genau das habe ich gestern gemacht. bei Patricia Barber Cafe blue "Ode to Billy Joe" mit dem gezupften Bass war da ein nerviges Dröhnen - da habe ich mit dem Verstopfen experimentiert. das beste Ergebnis hatte ich, wenn ich die obere der beiden Reflexöffnungen verstopft hatte.
Gruß Bernd
wohlenberg_
Neuling
#8 erstellt: 07. Dez 2013, 16:34
@h-ufg
Hallo Heinz, tut es als Quick-and-dirty-Methode auch ne Waschbetonplatte?
Was könnte man anstatt Spikes aus der Grabbelkiste nehmen?
wohlenberg_
Neuling
#9 erstellt: 07. Dez 2013, 16:40
@ der Flo
Bin letztes Jahr mal bei den Wasserfall-Diagrammen abgestorben, da ich keinen Microfonverstärker hatte und das Micro am Line-in des Macbook zu wenig Pegel brachte.
Ich denke, hier werde ich ansetzen und mir nen Billig-Micro-Verstärker kaufen, damit ich endlich gescheite Akustikmessungen machen kann.
audiophilanthrop
Inventar
#10 erstellt: 07. Dez 2013, 18:08
Ich antworte mal ersatzweise:

wohlenberg_ (Beitrag #8) schrieb:
@h-ufg
Hallo Heinz, tut es als Quick-and-dirty-Methode auch ne Waschbetonplatte?

Klar, Hauptsache reichlich Masse und einigermaßen plan.

wohlenberg_ (Beitrag #8) schrieb:
Was könnte man anstatt Spikes aus der Grabbelkiste nehmen?

Schwierig. Die Auflagefläche unten sollte halt möglichst gering sein, um eine gute Ankopplung zu gewährleisten, und da läuft es nun mal auf irgendwas grob kegelförmiges hinaus.

Zusätzlich kann man die Waschbetonplatte dann noch mit Gummifüßen o.ä. vom Boden entkoppeln.
TKCologne
Inventar
#11 erstellt: 07. Dez 2013, 18:16
Waschbetonplatte ist eher schlecht. Die Oberfläche ist alles andere als plan. Eine normale Betonplatt 40/40/5cm in grau oder schwarz tut es auf jeden Fall und ist mit rund 1,50 bis 2 Euro günstig. Spikes sollten es dann schon sein oder alternative Gummifüße aus dem PA-Bereich. Liegen so bei 30 Cent je Stück.
gundus
Stammgast
#12 erstellt: 07. Dez 2013, 18:18
meines wissens nimmt audirvana keine klangverbiegende maßnahmen vor wenn man es nicht einstellt- die unterschiede zu itunes sind aber tatsächlich in relation zur verbesserung von raumakustik und der lautsprecher marginal -

wo wohnst du - gerne kannst du bei mir mal zum vergleichshören vorbeischauen- lineare wiedergabe ist mir ebenfalls sehr wichtig

gruß gunter
std67
Inventar
#13 erstellt: 07. Dez 2013, 19:05
Hi

Teste doch mal DIRAC, auch wenn du ¨Klangverbiiegern¨ gegenüber abgeneigt bist

Richtig eingesetzt sollenn solche DSPPs aber die Schwächen des Raumes korrigieren, also nur zurückbiegen was der Raum eh schon verbiegt.
Bauliche Maßnahmen wie Absorbber etc sind natürlich noch besser, scheiden aber in vielen fällen wohl aus
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