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Frequenzbereich Hörtest Ü30 40 50 / Yello Toy / etc.

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Limes_x
Neuling
#1 erstellt: 04. Okt 2016, 21:16
Hallo zusammen,
ich will mich mal outen, habe heute mal verschiedene Hörttests online gemacht, gibt ja doch den ein oder anderen Online Hörtest der Rückschlüsse zulässt.
Zu meiner Person:
50,5
Meine Anlage:
Ordentlich, Verstärker Röhre CST 80T, PMC GB1-i, A/D Wandler Cambridge Audio...
nix besonderes aber geht schlechter denke ich.
Kopfhörer & Audio Interface:
Sennheiser HD595 & Steinberg UR22

Ergebnis:
15 K gerade so (vol+++)
16 K No way

Warum das Ganze:
Habe am Samstag die vorbestellte Yello Toy bekommen und fand die Sound Ideen und alles mehr als nett aber irgend etwas war anders als früher. (Bin Yello Fan & Hörer der ersten Stunde).
Räumlichkeit, Gesamteindruck, alles irgendwie anders als aus der Erinnerung heraus,
Also die alten Dinger aus denen die Zitate der aktuellen CD stammen mal gegen gehört.
Ergebnis:
Anders als in der Erinnerung, aber irgendwie doch voluminöser, runder, usw., aber doch anders.
Frage liegt es an mir oder was, also ein wenig nachgedacht, mal nach Hörtest gegoogelt, gemacht.
Ergebnis war wie schon erwähnt frustrierend, gerade als ehemaliger Verfechter linearer Verstärker ohne Korrektur.
Naja lange Rede kurzer Sinn, den Equalizer mal aktiviert, den Online Hörtest Ergebnissen angepasst,
seufz, schnief, und siehe da alles deutlich besser.
Frequ Ü50

Meine Frage an Euch:
Habt Ihr ähnliche oder vergleichbare Erfahrungen gemacht, macht Ihr altersgerechte Frequenzanpassungen?
Bin gerade dabei mein Hörverhalten komplett zu überdenken.

Mein Fazit:
Ich höre nach wie vor supergerne Musik, funktioniert auch fast so wie früher, aber linear macht nur noch halb soviel Spass wie mit altersgerecht angepasster Frequenzkorrektur.
Daher sind meiner Meinung nach Hardware Empfehlungen und Hörtests von Leuten Ü40 mehr eine geschmackliche Einschätzung bzw. Empfehlung in Abhängigkeit des noch vorhandenen Hörvermögens.

Wie seht Ihr das, wie sind Eure Erfahrungen?

Also bin gespannt.
Anro1
Inventar
#2 erstellt: 05. Okt 2016, 14:49
Hallo Limes X

kenne die neue Yello CD noch nicht, aber Yello ansich ist nahezu vollständig
synthetisch erzeugte Spassmusik die m.M.n auffallend tönt & fetzt und bei entsprechender
Lautstärke schnell vom Sound her begeistert.
Nichts gegen Yello oder Bosis Blank/Malia hör ich auch sehr gerne, würde ich
aber nicht als Hörbeispiele zur Bewertung meines Gehörs hernehmen.

Mir ist es bei dieser Art von synthetischer Musik unmöglich einen neutralen Höreindruck zu
gewinnen, da ich keinen Bezug zu einem natürlichen Instrument respektive der
Qualität der Aufnahme und Wiedergabe über die Lautsprecher für mich gibt.
Denke Du hörst auf der neuen Yello CD einen gezielten oder einem veränderten Mastering Ansatz
also vielleicht einen veränderten Yello "Sound".

Bin 60+ und mache keinerlei Gebrauch von einem EQ Einsatz >10Khz, weil ich diesen Bereich kein bisschen vermisse. Ich höre je nach Pegel noch bis knapp 13Khz und damit zumindest derzeit basta.

Ist das irgendwie schlimm ?
m.M.n nicht, denn mir sind andere Aspekte der tonalen Energieverteilung / Wahrnehmung viel wichtiger.
Ich höre Grundton betont, kenne auch einige Musikliebhaber denen die 2.te Harmonische des höchsten Tons einer Violine bei 16kHz ins Ohr schneiden muss.
Mir nicht, aber das ist sicher Geschmackssache.

Mein Fazit
ich brauche zum höchst vergnüglichen Musikgenuss noch keinerlei Frequenzkorrektur nach oben.
Grüsse
Wish
Stammgast
#3 erstellt: 05. Okt 2016, 15:24
Auch Yello mastern Ihre neue Alben dem "Zeitgeist" entsprechend, d.h. lauter als früher und mit deutlich weniger Dynamik und Räumlichkeit.

Insofern hat die Frage vielleicht weniger etwas mit "Hörvermögen" sondern eher mit "Hörgewohnheiten" zu tun. Zumindest in dem konkreten Beispiel mit Yello, die seinerzeit wirklich hearausragend klingende Alben produziert haben.

Dass das Hörvermögen in zunehmendem Alter nachlässt, ist davon natürlich unbestritten. Aber aus meinen CD's der letzten 30 Jahre fällt mir spontan lediglich Saga's "In Transit" ein, die ich im Höhenbereich besser in Erinnerung habe als wenn ich sie heute höre.

Sicherlich kann man mit dem EQ Anpassungen vornehmen, das ändert aber leider nichts an der zumeist fehlenden Dynamik/Räumlichkeit heutiger Aufnahmen. Die findet man im Rock/Pop-Bereich fast nicht mehr. Leider...
Westerland
Stammgast
#4 erstellt: 05. Okt 2016, 16:23
Hallo Limes,
wir haben bei uns zu Hause vor einigen Wochen mittels einer Test CD genau das ausprobiert. Das Ergebnis war ähnlich ernüchternd:

15 kHz
Annika (34 Jahre) - kein Problem
Mathias (47 Jahre) - musste schon sehr genau hinhören
Lara (7 Jahre) - kein Problem

16 kHz
Annika (34 Jahre) - musste schon sehr genau hinhören
Mathias (47 Jahre) - konnte ich mit dem Ohr am Hochtöner gerade noch so erahnen
Lara (7 Jahre) - kein Problem

17 kHz
Annika (34 Jahre) - keine Chance
Mathias (47 Jahre) - keine Chance
Lara (7 Jahre) - kein Problem

Die Kette über die wir gehört haben, bestand aus einem Advance Acoustic X-i120 Vollverstärker, einem Onkyo CD-Player und Elac FS 210 Standboxen. An den Geräten hat es also nicht gelegen....

Frustrierend wenn man dann immer die Frequenzgänge und deren Liniarität bis 22 kHz in den Testzeitschriften liest und der Bereich über 15 kHz für mich praktisch keine Rolle mehr spielt....

Trotzdem habe ich die Frequenzen oberhalb von 15 kHz nicht mittels Equalizer künstlich angehoben, sondern einfach akzeptiert, dass mein Gehör nur noch bis 15 kHz wirklich wahrnimmt....

Viele Grüße,
Mathias
Dadof3
Moderator
#5 erstellt: 05. Okt 2016, 16:58

Limes_x (Beitrag #1) schrieb:
Ergebnis war wie schon erwähnt frustrierend, gerade als ehemaliger Verfechter linearer Verstärker ohne Korrektur.

Und dann eine Röhre?

Dass es mit der Korrektur auf dieser Scheibe besser klingt, mag durchaus sein, aber deswegen generell zu korrigieren, halte ich für falsch. Schließlich ist dein Ohr das ja gewöhnt, wenn ein natürliches Instrument vor dir spielt, hörst du die hohen Frequenzen auch nicht mehr.

Aber stell es doch einfach so ein, wie es dir Spaß macht, dieses Linearität um jeden Preis habe ich nie verstanden. Es soll einem ja gefallen.


Wish (Beitrag #3) schrieb:
Auch Yello mastern Ihre neue Alben dem "Zeitgeist" entsprechend, d.h. lauter als früher und mit deutlich weniger Dynamik und Räumlichkeit.

Ich habe sie mir die Tage mehrmals angehört und kann nichts davon bestätigen. Das ist eine hervorragend abgemischte Scheibe, auf der ich keine Dynamik oder Räumlichkeit vermisst habe.


[Beitrag von Dadof3 am 05. Okt 2016, 17:00 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#6 erstellt: 05. Okt 2016, 17:23

Dadof3 (Beitrag #5) schrieb:
Aber stell es doch einfach so ein, wie es dir Spaß macht, dieses Linearität um jeden Preis habe ich nie verstanden. Es soll einem ja gefallen.

Also bei 16 kHz 12dB (* !!!!) drauf zu geben ist schon gefährlich. Wenn man die Frequenz nicht mehr hört bekommt man auch nicht mit, dass sie viel zu laut ist.
Der Hochtöner bekommt die deutliche Mehrleistung trotzdem zu spüren. Würde nicht davon ausgehen, dass jeder Hochtöner das ohne abzurauchen mitmacht.

* Man mache sich bitte mal klar, was 12 dB bedeutet!
sumpfhuhn
Inventar
#7 erstellt: 05. Okt 2016, 20:31
Ich habe vor 8 Jahren(45) mal mit der Burosch Referenz DVD getestet
Da werden alle möglichen Töne vom Tief bis Hoch ansteigend wiedergegeben(Referenzpegel 75db), bei 16k war schluß, habe ich nicht mehr gehört/wahrgenommen, wie auch immer.
Ab zum Ohrenarzt und gescheckt, war alles in Ordnung, ist Altersbedingt.

Ich stell doch aber jetzt nicht an der Anlage rum, um nicht hörbare Frequenzen wieder Hörbar zu machen.
Ist halt so und fertig, klingt Musik oder Film dadurch schlechter?, in meinem Fall jedenfalls nicht.
RocknRollCowboy
Inventar
#8 erstellt: 06. Okt 2016, 11:18
Welches Musikinstrument gibt denn überhaupt Töne über 15 kHz von sich?

Gruß
Georg
Anro1
Inventar
#9 erstellt: 06. Okt 2016, 12:18
Grundton Rekordhalter sind m.W. bei knapp ~10Khz die kleinsten Orgelpfeifen.
Die 2. Harmonischen einer Geige gehen in den höchsten Tönen bis ~16Khz.
flyingscot
Inventar
#10 erstellt: 06. Okt 2016, 12:46

Wish (Beitrag #3) schrieb:
Auch Yello mastern Ihre neue Alben dem "Zeitgeist" entsprechend, d.h. lauter als früher und mit deutlich weniger Dynamik und Räumlichkeit.


Das kann ich auch nicht bestätigen. Man hört allerdings sehr deutlich die "Blanksche Abmischung". Die Höhen sind z.B. eher "crisp", d.h. recht deutlich hervorgehoben.

Diese Abmischung kennt man ja schon vom Touch-Album oder auch von den anderen Blank-Projekten, Malia/Convergence bzw. Electrified.
cr
Inventar
#11 erstellt: 06. Okt 2016, 13:40
Das Ganze ist die ideale Rezeptur, möglichst schnell den Hochtöner zu zerschießen. +12dB sind 16-fache Leistung, und die üblichen HT vertragen max 10W. Wenn da nur ein wenig Signal vorhanden ist, kann das schnell zuviel werden bei Versechzehnfachung

Vor allem, wozu was anheben, wo man sowieso nichts mehr hört (16 kHz). Und selbst wenn man 16 kHz noch hört, bringt die Anhebung nichts. UKW macht schon bei 15 kHz dicht.

PS: Als ich noch über 20 kHz hörte, habe ich festgestellt, wie wenig eigentlich eine Höhenanhebung ab 10 kHz zum Klang beiträgt....
MichNix0815
Inventar
#12 erstellt: 06. Okt 2016, 13:57
Gibt es davon etwas Inhaltliches zu berichten ?

Also die Musikrichtung

Gruß Reiner


[Beitrag von MichNix0815 am 06. Okt 2016, 13:59 bearbeitet]
13mart
Inventar
#13 erstellt: 06. Okt 2016, 14:14

Anro1 (Beitrag #2) schrieb:

Mir ist es bei dieser Art von synthetischer Musik unmöglich einen neutralen Höreindruck zu
gewinnen, da ich keinen Bezug zu einem natürlichen Instrument respektive der
Qualität der Aufnahme und Wiedergabe über die Lautsprecher für mich gibt.


Hallo Anro, Freude
denn nun bin nicht der Einzige, der so denkt.
Ein Klavier, eine Violine, eine Männer- und
eine Frauenstimme geben Hinweise auf die
Hifi-Tauglichkeit der Wiedergabe. Für alles
Andere gilt der der Satz von Alan Parsons:
A sound is a sound

Gruß Mart
golf2
Inventar
#14 erstellt: 06. Okt 2016, 14:27
Die alten Alben von Yello waren tatsächlich besser - auch im Sound finde ich. Mit der neuen Toy kann ich wirklich nichts mehr damit anfangen. Sie wiederholen halt Ihren Stil - mehr aber auch nicht.
Da höre ich mir dann doch lieber die neue Moderat III an. Vor 30 Jahren habe ich mal einen Equalizer geliehen bekommen, den ich dann ganz schnell wieder abgegeben habe. Wenn ich sowas mal brauchen sollte würde ich mir dann wohl eher eine andere Anlage zulegen anstatt nachzuregeln.
Klangproben gibt es doch so viele. Das muss nicht immer Yello sein.
Aber das kann ja auch jeder selber entscheiden. Wichtig ist natürlich, dass es einem selber gefällt im Klang - egal bei welchem Alter.


[Beitrag von golf2 am 06. Okt 2016, 14:28 bearbeitet]
Wish
Stammgast
#15 erstellt: 06. Okt 2016, 16:06
Die neueren Yello-Alben haben nun mal weniger Dynamik als die Original-Alben aus den 1980er Jahren. Inwieweit das dann besser, schlechter oder genauso gut klingt, hängt einmal mehr von den persönlichen "Hörgewohnheiten" ab. Yellos Best-Of "Essential" von 1992 gehört für mich zu einem Referenz-Album in Sachen Dynamik & Transparenz, da scheidet nicht nur "Toy" im Direktvergleich schlechter ab.

In die gleiche Richtung geht der Einwand, mit syntetischer Musik könne kein neutraler Höreindruck gewonnen werden. Den Zusatz "neutral" ignoriere ich mal bewußt, davon ab: wer im Rock/Pop-Bereich "zu Hause" ist, wird seine Hifi-Komponenten wohl nicht mit klassischer, natürlicher Musik testen. Letztlich hat diese Beurteilung eben auch wieder viel mit "Hörgewohnheiten" zu tun.

Um mal auf die Frage des TE zurückzukommen: Wenn ich es richtig verstanden habe, bemängelt er nicht nur dieses neue Yello-Album sondern seine Eindrücke insgesamt, also auch bei älteren Aufnahmen. Allerdings wird aus dem Post nicht ersichtlich, ob diese „Einbuße im Hochtonbereich“ nun plötzlich gekommen ist oder es sich bereits um eine längerfristige Entwicklung handelt.

Mein erster Tipp wäre daher: einmal zum HNO-Arzt zum Ohren säubern. Tut nicht weh und danach kann man dann wirklich beurteilen, ob man schlechter hört als früher und ob man deswegen vielleicht Frequenzen am EQ anpassen muss. Die meisten werden danach aber erstaunt sein, wie viel und wie gut sie noch hören. Ich höre seit 30 Jahren auf der gleichen Anlage in der gleichen „fast neutralen“ lautstärkeunabhängigen Einstellung (Bass/Treble + 2 dB). Ich kann da für mich keinen signifikanten Verlust im Vergleich zu früher feststellen, das erwähnte Saga-Album vielleicht mal ausgenommen. Wen’s dennoch gerade mal wieder „nicht so klingt wie’s soll“ sind die eigenen Lauscher aber immer die erste Adresse für „Korrekturen“.
Dadof3
Moderator
#16 erstellt: 06. Okt 2016, 20:07

Wish (Beitrag #15) schrieb:
Yellos Best-Of "Essential" von 1992 gehört für mich zu einem Referenz-Album in Sachen Dynamik & Transparenz, da scheidet nicht nur "Toy" im Direktvergleich schlechter ab.

Subjektive Eindrücke will ich nicht diskutieren, aber die Messungen sprechen eine andere Sprache:
Toy: DR-Wert 13
Essential: DR-Wert 14

Das sind beides sehr gute Werte und kein wirklich relevanter Unterschied.
#Yoda#
Stammgast
#17 erstellt: 06. Okt 2016, 21:40
Toy mit den klanglich mit den Yello Alben aus den 80er oder 90er zu vergleichen ist wie bei Äpfel mit Birnen, genetisch einfach anderes Material.

Ich finde Toy klanglich hervorragend, wenn man den speziellen gesampleten Yello-Sound mag. Speziell in 24/48 eine Herausforderung an die dynamischen Qualitäten eines Wiedergabesystems. Ich bin mir sicher, auf den kommenden HiFi Shows in Europa wird man öfter mal Tacks aus Toy zu hören bekommen.

Letzte Woche habe ich mir von Qobuz zudem By Yello in 16/44.1 FLAC heruntergeladen weil es das Album dort derzeit wirklich günstig, im Vergleich zur CD, gibt. Da musste ich allerdings erhebliche Abstriche an der Dynamic Range feststellen, in der Regel zwischen 7 und 10, somit weit unter dem sonst üblichen bei Yello, was auch trotz gutem Remastering teilweise hörbar ist.

Übrigens, obwohl ich auch jenseits der 50 bin und meine bewusste Hörschwelle derzeit bei ca. 15 kHz liegt, käme ich niemals auf die Idee, die Flat-Einstellungen meiner Verstärker zu ändern.
Dadof3
Moderator
#18 erstellt: 06. Okt 2016, 22:04

Da musste ich allerdings erhebliche Abstriche an der Dynamic Range feststellen, in der Regel zwischen 7 und 10,

Das ist faszinierend und erschreckend, was machen die denn bei Qobuz mit den Daten, dass das so verliert?
#Yoda#
Stammgast
#19 erstellt: 06. Okt 2016, 22:32

Dadof3 (Beitrag #18) schrieb:

Da musste ich allerdings erhebliche Abstriche an der Dynamic Range feststellen, in der Regel zwischen 7 und 10,

Das ist faszinierend und erschreckend, was machen die denn bei Qobuz mit den Daten, dass das so verliert?


Gar nichts, die bekommen die Files vom Label. Das Album ist halt mit diesen Werten gemastert worden. Muss auch nichts prinzipiell schlechtes sein, z. B. das HiRes Remaster von Phil Collins - Face Value in 24/96 hat etwas schlechtere DR Werte als die ältere 24/192 Version, klingt aber trotzdem besser, nicht nur in meiner Wahrnehmung. Letztendlich ist das benutzte Quellmaterial und das Mastering einer Aufnahme ausschlaggebend und DR Werte, soweit nicht erheblich schlechter, oder HiRes sind das iTüpfelchen obendrauf.
Dadof3
Moderator
#20 erstellt: 07. Okt 2016, 01:06
Ach so, du sprichst von einem ganz anderen Album. Ich hatte das überlesen.
cr
Inventar
#21 erstellt: 07. Okt 2016, 02:36

Trotzdem habe ich die Frequenzen oberhalb von 15 kHz nicht mittels Equalizer künstlich angehoben, sondern einfach akzeptiert, dass mein Gehör nur noch bis 15 kHz wirklich wahrnimmt....


Die Höhen anzuheben ist auch letztlich ein Unsinn, weil das Gehirn an den Höhenabfall beim Hören gewöhnt ist. Wenn man daher nur beim Musikhören anhebt, sind die Höhen in Relation zum alltäglichen Hören überbetont.
Wish
Stammgast
#22 erstellt: 07. Okt 2016, 07:28

Dadof3 (Beitrag #16) schrieb:
Subjektive Eindrücke will ich nicht diskutieren, aber die Messungen sprechen eine andere Sprache:
Toy: DR-Wert 13
Essential: DR-Wert 14

Das sind beides sehr gute Werte und kein wirklich relevanter Unterschied.


Wären es..... wenn Du hier jeweils CD's bzw. digitale Formate miteinander verglichen hättest. Die Toy-Version ist aber Vinyl, da sind die Dynamik-Werte zumeist besser, wie man ja auch in diesem Beispiel eindrucksvoll sieht.

Die CD-Version liegt im Bereich DR 10 bis DR 11. Das ist, verglichen mit anderen Produktionen heutiger Zeit, gar nicht mal schlecht. Aber ich hab' mir das Album auch angehört und für mich ist das nicht mehr der "Yello Sound von damals". Dynamik ist da sicherlich nur ein Aspekt, die Produktion als solche eine andere. Man müsste halt mal die Vinyl-Version hören, dann könnte man es genauer sagen.
Dadof3
Moderator
#23 erstellt: 07. Okt 2016, 07:51
Ja, du hast recht, ich habe das übersehen.

Schon traurig, dass die technisch gerade bezüglich Dynamik unterlegene Schallplatte (mal wieder!) hier mit einer besseren Abmischung versehen wird als die CD.
Limes_x
Neuling
#24 erstellt: 07. Okt 2016, 21:48
1. Freue ich mich über die zahlreichen Antworten
2. Ist das Thema offensichtlich nicht trivial
3. werde ich das Wochenende mal die verschiedensten Musikarten auf die Hörgewohnheiten / Fähigkeiten Ü50 probehören und hier berichten.
Bis dahin der Limes
S_Urkel
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 10. Okt 2016, 19:26
Hallo,

ich habe seit ein paar Wochen die fünf vorangestellt. Bin aber bisher nicht auf die Idee gekommen irgendwelche klanglichen Veränderungen vorzunehmen.
Das Abnehmen des Hörvermögens ist doch ein sehr schleichender Prozess und man gewöhnt sich daran.
Andererseits hatte ich bisher auch nicht das Gefühl meine Musik nicht mehr richtig erleben, erhören zu können.
Da meine Anlage über keinerlei technischen Schick-Schnack verfügt, kann ich auch keine Experimente mit EQ oder sonstigem machen. Nach Deinem Artikel würde es mich aber doch ein wenig interessieren.
Allerdings habe ich aufgrund der bisherigen Antworten auch nicht das Gefühl, dass es gravierende Defizite gibt.

Bin mal gespannt auf Deine weiteren Erfahrungen...

Viele Grüße
Michael
Roendi
Inventar
#26 erstellt: 06. Mai 2020, 11:14
Sorry schon ziemlich alt der Artikel aber mit Corona hat man ja Zeit.

Zu Yello: Hatte ziemlich Raumprobleme in meiner neuen Wohnung und wollte ein Antimode. Der Händler wollte aber unbedingt meine Wohnung ausmessen und den Frequenzgang anpassen. (Antimode hat er sogar vergessen). Wir haben also so lange bis alles gepasst hat an den Frequenzen rumgebastelt bis es einigermassen tönte. Als er gegangen war habe ich mal eine andere CD eingelegt. War der Sound wie aus einem Kofferradio. Nach 5 Minuten alle Settings in die Tonne geschmissen. Also die Yello ist schon extrem.

Habe jetzt einen anderen Sub und einiges an Absorbern und Diffusoren installiert. Jetzt tönt alles um Welten besser und zum Schluss das. Selbst auf dem Häny gibt es für das alterbedingte Hören Equalizer anpassung.

Die sind aber sehr moderat und aus meiner Sicht auch sehr cool :-). Nennt sich Adapt Sound. Gibt es als

- Standard
- Unter 30
- 30 -60 Jahre
- Ü 60
8bitRisc
Inventar
#27 erstellt: 09. Mai 2020, 01:00
Ich bin auch 50 und mein Gehör ist mittlerweile so grottenschlecht daß ich hin und wieder schon überlege mich von meinem gesamten HIFI Krempel zu trennen und nur noch mit meinen alten Röhrenradios höre.
Alles was aus meiner Jugend bei mir im Regal steht und damals richtig gut klang hört sich heute oftmals flach und dumpf an. Ich meine damit meine CDs und Vinyls.
Ich suche immer die Schuld bei meiner Anlage aber aus meinem Bekannten- und Freundeskreis wird mir schon recht häufig eine gewisse Schwerhörigkeit bescheinigt. Auf dem rechten Ohr habe ich mit einem leichten bis mittleren Tinnitus zu kämpfen.
Wenn ich einen guten Equalizer hätte (gibt es die überhaupt) würde ich ihn sicherlich behutsam einsetzen wenn er den Klang für mich verbessert.

Früher stand in den Bedienungsanleitungen der HIFI-Hersteller daß man mit den Klangreglern die Wiedergabe an seine Klangvortsellungen anpassen darf. Heute darf man das nicht mehr.

Das Schöne an meinem schlechten Gehör ist, daß ich über teures High End nicht nachdenken muss.
Roendi
Inventar
#28 erstellt: 09. Mai 2020, 10:06
Mein Kumpel ist fast 70ig. Er hat noch einiges in Hifi investiert unter anderem auch in ein Hörgerät und er ist happy damit. Meint nun kann er die Musik wieder geniessen.


[Beitrag von Roendi am 09. Mai 2020, 10:06 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#29 erstellt: 09. Mai 2020, 10:23

Früher stand in den Bedienungsanleitungen der HIFI-Hersteller daß man mit den Klangreglern die Wiedergabe an seine Klangvortsellungen anpassen darf. Heute darf man das nicht mehr.


Warum sollte man das denn nicht mehr dürfen?
Gut ist was gefällt.

Gruß
Georg
.JC.
Inventar
#30 erstellt: 09. Mai 2020, 10:52
Moin,


8bitRisc (Beitrag #27) schrieb:
Ich bin auch 50 und mein Gehör ist mittlerweile so grottenschlecht ...


ich bin > 50 und höre noch sehr gut.
Mir ist aber aufgefallen, wenn ich den 20 Hz bis 20 kHz Frequenzsweep mit dem Kopfhörer höre,
dass ich Senken bei gewissen Frequenzen habe (links oder rechts ist jeweils auf einem Ohr stärker zu hören).
ZeeeM
Inventar
#31 erstellt: 09. Mai 2020, 11:08
Wer über 50 kommt noch an 20KHz? Also nicht nur bei ordentlichen Pegel da was hören, sondern auch bei normalen Pegel wahrnehmen?
RocknRollCowboy
Inventar
#32 erstellt: 09. Mai 2020, 11:14

Wer über 50 kommt noch an 20KHz?

Ich kenn keinen.

Gruß
Georg
grautvOHRnix
Stammgast
#33 erstellt: 09. Mai 2020, 14:26
Chuck Norris
Roendi
Inventar
#34 erstellt: 10. Mai 2020, 10:06
Also ich hab mal meine Test CD von Alan Parson genommen (Sound Check 2).

Track 55 12 KHz höre ich leider gar nix mehr mit meinem Kopfhörer. ;-( Bin 58.

Meine Frau hört den 12 KHz ton noch. 15 geht gar nix mehr.


[Beitrag von Roendi am 10. Mai 2020, 10:14 bearbeitet]
Basstian85
Inventar
#35 erstellt: 10. Mai 2020, 11:03

.JC. (Beitrag #30) schrieb:
Frequenzsweep mit dem Kopfhörer höre,
dass ich Senken bei gewissen Frequenzen habe (links oder rechts ist jeweils auf einem Ohr stärker zu hören).

Das kann auch am KH liegen. Evtl mal Messwerte zu den KHs suchen und mal schauen ob die Stellen hinkommen. Der DT770 zB schwächelt bei den Tiefmitten (ca 200-250Hz) der T90 bei ca 5kHz... Links-Rechts Differenzen insbes. im Hochton sind bei KHs nicht selten...

Bin 34 und kann die glatten 18kHz gerade noch so wahrnehmen... (Im SineGen, keine Test CD oder so)


[Beitrag von Basstian85 am 10. Mai 2020, 11:08 bearbeitet]
net-explorer
Inventar
#36 erstellt: 10. Mai 2020, 11:29
Auch wenn der Thread alt ist, das Thema wird irgendwann für jeden eins, und deswegen ist er schon, und immer noch, interessant.

Das "Musik" sich üblicherweise nicht von 10 bis 20.000 Hz abspielt, müssen viele erst einmal begreifen, daran ändert auch HiRes nichts!

Das man mit dem Älterwerden AUCH beim Gehör nachlässt, völlig natürlich. Der eine hat die Fähigkeit, damit zu leben, der andere fängt an, noch mehr auf die Technik zu schimpfen, als je zuvor, und wieder andere versuchen es mit Hilfsmitteln aller Art. Aber auch künstliche Korrekturen, die eher nur Versuche sind, haben klare Grenzen. Hörgeräte sind anscheinend weniger alltagstauglich als Brillen, wenn ich mir als Beispiele die Leute anschaue, die ich damit kenne.

Der größte Unterschied zu früher ist aber, das man heutzutage viel mehr Möglichkeiten hat, gegebene Umstände in die gewünschte Richtung zu biegen. Und je mehr es davon gibt, um so mehr sind die Menschen der Meinung, dass sie das tun sollten und müssen, und desto mehr erwarten sie davon.
Die Menschheit verliert analog ihrer unnatürlichen Weiterentwicklung die Bodenhaftung, und verhält sich auch in der Masse immer mehr entsprechend.

Hier wurde auch der Verlust der "Linearität" angemerkt.
Das trifft aber nicht zu!
Das menschliche Gehör nimmt nicht linear war, sondern jedes Individuum etwas anders!
Linear abgestimmt, also einem technisch basierenden Ideal gemäß, können nur die Aufnahme- und Reproduktionstechniken sein. Und da die Natur uns keine eindeutige Vorgabe macht, ist "diese" Linearität auch wieder nur von Menschen nach deren individueller Meinung genormt. Einzig die Vorstellung, dass Linearität tatsächlich einer grafischen Linie zu entsprechen hätte, ist irgendwo nachvollziehbar. Akustisch vielleicht doch nicht ideal!
Linearität in der Akustik für Musikreproduktion könnte auch der Philosophie folgen, den Frequenzverlauf so anzupassen, dass er den natürlichen "Schwächen" unseres Gehörs von vornherein etwas entgegenwirkt.
Kann ein Hund Musik "mehr genießen" als ein Mensch, weil der deutlich besser hört?
Wie ist es um sein lineares Hören bestellt? Ist das die Norm, oder irgendeine andere?

Musik hören ist die Voraussetzung, um sich durch diese akustische Anregung geistig in irgendeiner Weise zu stimulieren.
Dabei ist primär wichtig, das Musik grundlegend erzeugt wird, und damit spreche ich von den nötigen Musikern, und am anderen Ende von den Zuhörern in der notwendigen Weise konzentriert gehört wird. Dazwischen gibt es immer mehr oder weniger Faktoren, die unabdingbar bis vollkommen obsolet sind.
Unsere Wiedergabetechnik für die Reproduktion von Tonkonserven aller Art funktioniert vollkommen zufriedenstellend ab der Auslegung, mit der durch minimalsten Aufwand Töne möglichst naturgetreu wieder zu Gehör gebracht werden.
Alles andere ist Marketing, um den gleichen Effekt in möglichst vielfältiger Weise, und damit entsprechend von vielen Herstellern, zu verkaufen.
Wenn alle die exakt gleiche Technik produzieren, erhöhen sie damit nur den Preiskampf aufs Maximum, und so selbstmörderisch ist die sonst so mörderische Wirtschaft dann doch nicht!
Diesen unterschiedlichen Philosophien für die technische Musikreproduktion haben sich die Käufer oft genug zeitlich begrenzt in "Parteien" angeschlossen, und sie verteidigen "ihre soziale Einheit" gegenüber den anderen mit mehr oder meist weniger Toleranz.

Sieht man hier auch wieder sehr schön als Anmerkung zur eingangs als "ordentlich" und im Kontext quasi als klangliche Norm deklarierten Verstärkertechnik durch Röhreneinsatz.
Prompt folgt später die zwangsläufige Infragestellung!

Betrachtet man also die Problematik des Frequenzenhörens, und dann noch in Abhängigkeit zur menschlichen altersabhängigen Entwicklung, fällt auf, dass dabei die menschliche Individualität vollkommen außer Acht gelassen wird, weil man davon fälschlich ausgeht, dass der Mensch grundlegend "das Maß aller Dinge" ist, und somit das Hören untereinander absolut vergleichbar ist.
Wird hier im Forum und anderswo ständig widerlegt, meist ohne die Hintergründe zu erkennen.
Und weil "immer die anderen" schuldig sind, ist es zunächst die Technik, die Kombinationsvielfalt aus dieser, und die Böswilligkeit oder Sturheit der Mitmenschen, die "das andere, falsche, Klangempfinden" zu verantworten haben.

Wie wichtig ist da das Frequenzband noch, das wir, jeder individuell für sich, in welchem Alter noch hören?
Puuhbaer68
Inventar
#37 erstellt: 10. Mai 2020, 11:49

net-explorer (Beitrag #36) schrieb:
... fällt auf, dass dabei die menschliche Individualität vollkommen außer Acht gelassen wird, weil man davon fälschlich ausgeht, dass der Mensch grundlegend "das Maß aller Dinge" ist, ...

Hervorhebung durch mich.

Das gilt leider nicht nur für's Musikhören!
.JC.
Inventar
#38 erstellt: 10. Mai 2020, 14:58
Hi,


Basstian85 (Beitrag #35) schrieb:

.JC. (Beitrag #30) schrieb:
.. (links oder rechts ist jeweils auf einem Ohr stärker zu hören).

Das kann auch am KH liegen.


der KH ist ein einfacher Koss porta pro, den man beliebig re/li tauschen kann und
das habe ich auch gemacht, Ergebnis: genau gleich.


net-explorer (Beitrag #36) schrieb:
Betrachtet man also die Problematik des Frequenzenhörens, und dann noch in Abhängigkeit zur menschlichen altersabhängigen Entwicklung, fällt auf, dass dabei die menschliche Individualität vollkommen außer Acht gelassen wird, weil man davon fälschlich ausgeht, dass der Mensch grundlegend "das Maß aller Dinge" ist, und somit das Hören untereinander absolut vergleichbar ist.


Ich nicht, weil ich Brillenträger war° und von daher weiß: man denkt es sei normal so zu sehen, aber es ist doch nicht so.

° heute nicht mehr wg. grauer Star und OP jetzt Intraokularlinsen und was bei den Augen eben eher auffällt,
wird bei den Ohren noch viel eher nicht beachtet.
Denon_1957
Inventar
#39 erstellt: 10. Mai 2020, 22:12
Also ich bin auch Ü 60 da mein Arbeitgeber darauf besteht das ich und meine Kollegen alle 2 Jahre zum Hörtest müssen kann ich sagen das bei mir zwischen 13500Hz und 14000 Hz nix mehr geht laut dem Ohrenarzt ist das aber noch ein sehr guter Wert für mein Alter.
JC hat es aber richtig beschrieben meine Brille war fast 10 Jahre alt als ich dann eine neue gekauft hab sah ich die Welt mit ganz anderen Augen.
Ihr versteht was ich meine.
Der Körper gewöhnt sich daran wenn er schlechter sieht bzw hört und das muß man erstmal realisieren.
Puuhbaer68
Inventar
#40 erstellt: 11. Mai 2020, 11:19
Tja, schon seltsam.
Ein Hörtest beim HNO-Arzt (auch beim Arbeitsmediziner bei einer Arbeitsschutzuntersuchung) geht mal gerade bis 8kHz.

Da frage ich mich (wenn ich das hier so oft lese) immer, bei welchen speziellen Firmen die Leute arbeiten, dass sie zu einem außergewöhnlichen Hörtest geschickt werden, der bis weit über die 8kHz hinausgeht!?!?

Davon abgesehen geht es ja nicht nur darum, ob man eine Frequenz überhaupt noch hört, sondern mit wie viel Hörabfall bei der entsprechenden Frequenz gegenüber dem "Normal".

Ach ja:
Ich trage auch seit fast 40 Jahren eine Brille ... .
Slatibartfass
Inventar
#41 erstellt: 11. Mai 2020, 11:52
Die Grenze von 8kHz dient eher der Sprachverständlichkeit im Arbeitsalltag, nicht dem Anspruch an ein genussvollen HiFi-Erlebnis.
Es gibt schon Berufe, in denen Kommunikationsfehler zu drastischen Folgen führen können.

Slati
Puuhbaer68
Inventar
#42 erstellt: 11. Mai 2020, 12:24
Kommunikation per Sprache oder akustischer Signalisierung mit >8kHz? Sicherheitsrelevant?

Klär mich auf.

Ich gehe noch weiter, ich würde fast wetten, es würde 80% der "HIFI-" Hörer (von denen wahrscheinlich wiederum >70% >50 Jahre alt sind ) im "Normal-Hör-Bertrieb" nicht auffallen, wenn bei der Musikwiedergabe alles über 12kHz abgeschnitten würde ... .

Ich weiß schon, das wird jetzt lustig .


[Beitrag von Puuhbaer68 am 11. Mai 2020, 12:44 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#43 erstellt: 11. Mai 2020, 12:40
Man kann denen aber prima sowas verkaufen.
https://www.audioaffair.co.uk/tannoy-prestige-gr-super-tweeter
RocknRollCowboy
Inventar
#44 erstellt: 11. Mai 2020, 12:47
Das Tannoy Teil sieht irgendwie nach "Steam Punk" aus.
Ist das aus Capt. Nemos Nautilus?

Gruß
Georg
DEKRA
Stammgast
#45 erstellt: 11. Mai 2020, 13:08
Hallo, welch eine Thematik…

Slatibartfass (Beitrag #41) schrieb:
Die Grenze von 8kHz dient eher der Sprachverständlichkeit im Arbeitsalltag, nicht dem Anspruch an ein genussvollen HiFi-Erlebnis.

Wenn ich meine Kappas aufdrehe halten die Kids sich die Ohren zu weil´s durch die höhen schon wehtut, da bin ich doch froh das nicht mehr zu hören
Aber mal Ernst…
Die Sprachverständlichkeit wird beim Anheben im Bereich von etwa 4 kHz bis 6 kHz erhöht.
Die Hauptinformation der Stimme liegt so zwischen 1 kHz und 2 kHz, die Zischlaute einer „Singstimme“ liegen bei 7 bis 11 kHz, ebenso der „Anstrich“ und die „Brillanz“ eines Streichers (kein Maler und Lackierer-gg).

Bei Live-Beschallung eventuell die Höhen bei 10 kHz bis 12 kHz wegnehmen und Trittschallfilter einschalten.


[Beitrag von DEKRA am 11. Mai 2020, 13:09 bearbeitet]
Roendi
Inventar
#46 erstellt: 11. Mai 2020, 14:27
Juhu habe nochmals den Track bei mir getestet auf den Sonus Faber. Da gehts bis 12,5 KHz.

Aber ja danach ist defensiv Schluss. Bei High Res Material haben nur meine Katzen noch was davon. Da wird dann heftigst mit den Ohren geflattert.
Dadof3
Moderator
#47 erstellt: 11. Mai 2020, 14:36

8bitRisc (Beitrag #27) schrieb:
Ich bin auch 50 (...) Alles was aus meiner Jugend bei mir im Regal steht und damals richtig gut klang hört sich heute oftmals flach und dumpf an.

Da stimmt aber was nicht. Entweder mit deinem Gehör nicht oder mit deiner Anlage.

Frequenzen bis 13 kHz sollte man in dem Alter noch hören können, und alles über 13 kHz ist ziemlich unwichtig für das Musikhören.
Puuhbaer68
Inventar
#48 erstellt: 11. Mai 2020, 17:59

Roendi (Beitrag #46) schrieb:
... Bei High Res Material haben nur meine Katzen noch was davon. Da wird dann heftigst mit den Ohren geflattert.


Die armen Katzen!
Jazzy
Inventar
#49 erstellt: 11. Mai 2020, 19:44
Komisch,in den Böde-Workshops sitzen immer Männer Ü50 und delektieren sich an Hires: "Riesenunterschiede zu CD,bei 192kHz Samplingfrequenz ging noch mal die Sonne auf!"
Ingor
Inventar
#50 erstellt: 11. Mai 2020, 20:11
Die ganzen Tests, die hier so gemacht wurden um die Hörfähigkeit im Alter zu bewerten sind leider wenig aussagefähig. Behauptungen: Mit 60 muss man noch so und so viel hören können, sind es auch.

Wer wirklich mal feststellen möchte, wie gut sein Gehör noch ist, muss zunächst die Hörschwelle bei 2000 bis 3000 Hz festlegen. Also Kopfhörer auf, den Ton langsam aufdrehen, bis man ihn gerade erahnen kann. Dann geht man so in dieser Einstellung plus 10 dB bis 8 kHz. Da werden schon ganz viele aussteigen. Ab 10 kHz hört man dann natürlich nichts mehr. weil da die Hörschwelle ansteigt. Also Lautstärke erhöhen, bis man wieder was hört, dB Wert notieren (AVR sind meistens mit dB Anzeigen ausgestattet) und weiter geht es bis man dann bei den Frequenzen um 15 kHz schon 30 dB und mehr drauf gelegt hat um was zu hören. Um dann zu sehen, wie hoch der Verlust ist, muss man das Erebnis mit einer normierten Hörkurve vergleichen. Wer über 50 noch 14 kHz gut hören kann, darf sich freuen.

Zum Thema Ohrenarzt. Kein Ohrenarzt untersucht Frequenzen oberhalb 8 kHz. Die Geräte sind dafür nicht ausgelegt, Alles über 8 kHz interessiert einen Arzt nicht, da die Sprachverständlichkeit nicht leidet, wenn bis 8 kHz alles ok ist. Siehe diesen Artikel:https://www.aerztebl...ung-und-Lokalisation Da wird die grausamen Wahrheit dargestellt. Und darauf achten, es geht nur um Frequenzen bis 8 kHz.

Jetzt nimmt man sich ein Musikstück und spielt es in der gewohnten Lautstärke ab und spielt dann die Frequnenzen in dieser Einstellung nochmal durch. Das was man jetzt an Frequenzumfang noch hört ist das absolute Maximum, das man in der Musik hören kann. Man bedenke dabei, dass die hohen Frequenzen nur in den Obertönen sind, und daher keine hohe Intensität haben.
ZeeeM
Inventar
#51 erstellt: 12. Mai 2020, 06:49
Dann kommen noch andere Veränderungen des Hörsinns, wie beispielsweise Hyperakusis dazu.
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