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Klang mit billiger Schlafzimmeranlage besser als mit der richtigen im Wohnzimmer...

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xlupex
Inventar
#1 erstellt: 01. Nov 2005, 15:55
Hallo!
Vor längerer Zeit hat es hier mal eine Diskussion unter dem Titel "Warum ist der Klang in meinem Auto besser, als in meinem Wohnzimmer mit der High-End-Anlage" gegeben.
Dem möchte ich mich eigentlich gerne anschließen, auch auf die Gefahr hin, mich lächerlich zu machen.
-Ganz nach dem Motto: Gutes Stereo ist schwer hinzubekommen-

Folgendes: Für mein Empfinden ist der klingt Musik in meinem Schalfzimmer auf der kleinen Panasonic Kompaktanlage besser als auf meiner richtigen Anlage im Wohnzimmer.
Im Schalfzimmer liege ich mit dem Kopf ca. 80-1,2m neben den Lautsprechern. Die LS stehen direkt an der Wand.
Stereo, bzw. Bühnenabbildung ist so natürlich nicht wirklich zu erreichen, aber das ist egal, der Gesamtklang ist viel wärmer, voller im Grundton und macht mehr Spaß. Viel Musik die mich im Wohnzimmer nicht anspricht, gefällt mir im Schlafzimmer gut.

Meine Frage ist nun: Wieso / was wäre im Wohnzimmer zu tun?

a)Ich höre viel bei Zimmerlautstärke und leiser. Der Bass der Kompaktanlage hat deutliche Vorteile, da er zum einen gesoundet ist (kann von mir ebenfalls noch angehoben werden) und direkt an der Rückwand steht.
Dazu kommt, dass der Bass wohl nicht so tief herunter geht, dass er Raummoden anregen würde - zum guten Musikhören reicht er aber völlig, sogar/gerade bei Elektronischer Musik...

b)Ich höre ja quasi im Nahfeld, difusschall ist weniger vorhanden, obwohl mein Schalfzimmer ziemlich Zen-mäßig eingrichtet ist.

Frage: Was wäre zu tun um so im Wohnzimmer Musik zu hören?
Bassangebung kommt vermutlich nicht in Frage, da ich bei 40, 80, 90 etc. Hz. den Raum zum dröhnen anregen würde.
Absenken des Teíefbasses, v.a. der schwierigen Freq. und angeben des Oberbasses?

Okay, wer kann konstruktiv was beitragen?
Antowrten wie: Hör doch immer im Schlafzimmer zählen nicht, weil quatsch.

Grüsse
Ralf
Albus
Inventar
#2 erstellt: 01. Nov 2005, 16:25
Tag,

zum Wieso fällt mir ein: Es ist der Gegensatz von Anmutung und Impact aus schmalbandiger bzw. breitbandiger Wiedergabe. Das Wohnzimmer (wie auch installiert, also vermutlich als typisch genommen) = Anmutung und Impact aus zeichnerischer Durchhörbarkeit eines Stereopanoramas (breitbandig, darin Kleines, Mittleres, Großes). Das Schlafzimmer = Anmutung und Impact aus präsenter Vordergründigkeit einer (bloßen) Klangfläche (Klang-Bild, schmalbandig, von zum Leib passenden Gestalt-Abmessungen). Das dem Leib angemessenere Klang-Bild der kompakten Wiedergabeeinrichtung ist von daher in der unmittelbaren Wahrnehmung angenehmer. Der ähnliche Eindruck stellt sich mittels Regallautsprechern häufig ein. Nachsatz: Hinzu kommt, Musik ist nicht unbedingt besonders breitbandig, wie die Amplituden-/Frequenzstatistik zeigt.

Empfehlung zum Was: Erstens muss man sich ins Wissen heben, wie es ist = es ist so, wie es ist. Zweitens, man könnte sich im Wohnzimmer mit Aussicht auf einen erhellenden Aha-Effekt selbst ins Nahfeld der LS begeben.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Nov 2005, 16:33 bearbeitet]
xlupex
Inventar
#3 erstellt: 01. Nov 2005, 18:10
Hallo Albus!
Anmutung und Impact waren mir nicht bekannt - sind mir allerdings auch noch nicht verständlich...

Mich ins Nahfeld zu begeben, ist mit meiner Wohnzimmereinrichtung leider nicht wirklich zu machen, es sei denn, ich stelle meine 3m Couch mitten ins Zimmer.
Albus
Inventar
#4 erstellt: 04. Nov 2005, 09:18
Morgen,

die Sache ist einfach diese: Der im Wohnzimmer hörende (relativ zum weiten Steropanorama) kleine Kopf ist musikalisch weniger angeregt als der hörende (ausgestreckte, relativ zum kleinen Klangbild) voluminöse Leib im Schlafzimmer. Der (relativ) sich mächtig dünkende Leib fühlt musikalisch ganz (alles Psychologie, alles Psychoakustik). Der kleine Kopf wähnt sich musikalisch verloren. Der Leib, das Zentrum der Wahnehmung: auch von Musik, will überlegen sein.

Wie die Jungen stets überlegen sein wollen: daher der Krach.

MfG
Albus
martin
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 04. Nov 2005, 12:26
@Xlupex


Okay, wer kann konstruktiv was beitragen?
Antowrten wie: Hör doch immer im Schlafzimmer zählen nicht, weil quatsch


Ähem, genau das wollte ich vorschlagen

Ich hatte die Haupt-Anlage im Schlafzimmer optimiert, weil sich dort ein besseres Ergebnis erzielen ließ. Das Doppelbett mit dicker Federkernmatratze war gleichzeitig Breitbandabsorber und wirkte hervorragend gegen Bodenreflexionen. Hatte astreine Abbildung bei 1,80m Hörentfernung und Dank Ortsanpassungsmöglichkeiten auch wenig Probleme im Bass mit der wandnahen Aufstellung.

Grüße
martin


[Beitrag von martin am 04. Nov 2005, 12:27 bearbeitet]
xlupex
Inventar
#6 erstellt: 04. Nov 2005, 13:49
Ach so Martin, dann war das neulich also ein Foto von deinem Schlafzimmer mit den vielen Beuteln Glaswolle...
martin
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 04. Nov 2005, 15:40
Die Betonung lag auf 'hatte'
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