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Grundsaetzliches zum Auslagern von TT (Subs)

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Beitrag
Vadi
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 03. Dez 2005, 03:15
Hi!

Macht es Sinn, schoene 3-Wege Boxen zu bauen, die bis ca. 80Hz gehen und dann wegen der Kosten und des Platzes einen gemeinsamen Subwoofer fuer die tiefsten Frequenzen zu nutzen?


Gruss,

Sladan


edit:

Ich meinte eigentlich ob dabei das selbe herauskommt (abgesehen von der Aufstellung)?
z.B.:
links ein 50Hz Ton,
rechts der gleiche dazu,
--> +3dB

wird der Sub in dieser Situation auch 3dB lauter spielen?


[Beitrag von Vadi am 03. Dez 2005, 03:21 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 03. Dez 2005, 10:27
Ich sag mal: Es ist möglich. Ob es Sinn macht, ist eine andere Frage.

Ich habe an meiner Zweit- (oder dritt-) Anlage hübsche, hochwertige, unbekannte und sehr preiswerte Kleinboxen gehabt (10cm Bass, 2,5cm Hochonkalotte). Diese wollte ich in die Surroundanlage integrieren. Folglich habe ich mir zwei Bassboxen gebaut mit einem 12 zöller und einer passiven Weiche mit Trennung bei 150 Hz. Das ganze (die kleinen stehen auf den grossen) bildet die beiden Rückkanäle. Da ich professionelle Messmittel zur Verfügung hatte, war alles kein Problem.
Ich hätte natürlich ebensogut eine selbstgebaute kleinere Zweiwegbox auf die Bassdinger stellen können. Das wäre dann so in etwa das, was Du planst.

Nur ist es nicht ganz einfach, eine vernünftige Trennung bei 80 Hz hinzukriegen. Da sind doch schon recht ansehnliche Spulen nötig. Abgesehen davon, dass die echt Geld kosten, verschlechtern sie mit ihrem Drahtwiderstand (wenn auch nicht erheblich) die Dämpfung der Tieftöner. Und wenn irgendwelche ferromagnetischen Dinger eingesetzt werden, kann es zu Klirr kommen. Ausserdem müsste man entweder einen Doppelspulen-Bass oder zwei Basslautsprecher verbauen.
Sauberer wäre ein aktiver Subwoofer.

Der Vorteil einer derartigen Einrichtung ist, dass man die Hauptlautsprecher vom Bass entlasten kann. Kleinerer Hub ergibt kleinere Verzerrungen und vor allem kleinere Intermodulationen. Das bringt schon etwas. Aber man sollte die Hauptlautsprecher mit eigenen Endstufen betreiben können (am Verstärker Vor- und Endstufe auftrennbar), weil sonst geht das mit der Bassentlastung nicht.

Also:
Ob man in Deinem Fall Dreiwegeriche braucht, hängt von den verwendeten Chassis ab. Ob es klug ist, alles passiv zu bauen, ist sehr die Frage. Oder wenn, dann wie in meinem Fall kleine Zweiwegbox (10 oder 13 cm mit Hochtonkalotte) und Trennung bei 150 bis 250Hz. Dann muss man natürlich auch zwei Bassboxen bauen, die unmittelbar in Falllinie unter den kleinen Dingern platziert werden müssen.
Oder man nimmt (baut) irgendwelche guten Boxen mittlerer Grösse (16er Bass, Dreiweg) und verwendet eine aktive Weiche und einen aktiven Subwoofer.

Zu der Rechnung:
Wenn die Sub-Endstufe aus einem Kanal (L oder R) ein Basssignal bekommt, oder ob das Basssignal in beiden Kanälen eintrifft (mono), so addiert sich das Signal. Eine Spannungsaddition ergibt +6dB, was aber vierfacher Leistung entspricht. Das bedeutet, dass eigentlich der Bass mit einem Sub meistens um 3dB zu laut ist. Das kann man aber zurückregeln und schon passt es ziemlich gut.
Vadi
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 03. Dez 2005, 12:34
Vielen Dank!


mfg

Sladan
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