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Ernüchternd -> Wie hoch hört Ihr wirklich?

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pcpanik
Stammgast
#1 erstellt: 10. Mai 2007, 15:48
Bin ich bisher mit meinen 31 Jahren davon ausgegangen noch recht gut hören zu können, da ich mein Gehör eigentlich geschont und trainiert habe, habe ich heute einen einfachen Test gemacht, da ich herausfinden wollte, auf welcher Frequenz mein Tinitus liegt.

Frequenzgenerator

Den AKG Kopfhörer angeschlossen, eine angenehme Lautstärke eingestellt und die Frequenzschieber mal nach Rechts geschoben. Um Sicher zu sein die Frequenz auch wirklich wahrzunehmen auf Start/Stop klicken.

Mein Tinitus befindet sich bei rund 9000Hz

Aber was mich mehr erschreckte:

Bei 14200Hz ist links nichts mehr auszumachen.
Bei 14500Hz versagt das rechte Ohr.

Erhöhung der Lautstärke treibt mich links auf 14400 und rechts auf 14600, aber dann war es das.
Alles was nun folgt fällt nicht mehr in die Region hören.

Ich hätte doch mit einem höheren Ergebnis gerechnet. Zumindest bis zu 16000 hatte ich erhofft.

Ernüchternd.


Sicher, kein fundierter, klinischer Test, aber durchaus mal einen Versuch Wert. Wie hoch kommt Ihr?
kobold01
Stammgast
#2 erstellt: 12. Mai 2007, 20:36
ernüchternd ist nur der Frequenzgenerator, der bei mir starke Nebengeräsche macht.

Deine Bandbreite ist ok, Dein Tinnitus nicht.
bei mir ist ab 16 kHz die Empfindlichkeit nur noch sehr niedrig und ab 18kHz höre ich nichts mehr.


[Beitrag von kobold01 am 12. Mai 2007, 20:42 bearbeitet]
Blut-aus-Ohren
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 15. Mai 2007, 09:07
Naja das problem können auch unsere Soundkarten sein. Die müssen nicht Linear sein.


Wichtig ist auch das Alter. Und der Hochtöner.


Ich z.B. hab leider nur ne Notebooksoundkarte. Dafür einen HT der bis 40kHz kann 1Meter Abstand geringer Pegel.

Bin fast 27 jahre alt und kann bis 16500Hz hören. Geht noch in Ordnung sag ich mal.


[Beitrag von Blut-aus-Ohren am 15. Mai 2007, 09:08 bearbeitet]
pcpanik
Stammgast
#4 erstellt: 15. Mai 2007, 20:18
Also, Störgeräusche erzeugt der bei mir überhaupt nicht.

Ich werde mal einen Gegentest auf meinen I.Q A500 am Onkyo machen.
StefanHuber
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Mai 2007, 20:55
Wie weit soll man denn bei komplett gesunden Ohr und einem "jungen" Alter hören ?
Ich bin 18 und höre die 20k(also das Maximum des Generatos) noch klar und deutlich..
sparkman
Inventar
#6 erstellt: 15. Mai 2007, 21:07
also mit 25 jahren komme ich noch auf 17500hz.
x-fi gamer
Pro-ject headbox
Beyer 880dt
lonestarr2
Stammgast
#7 erstellt: 16. Mai 2007, 07:28
ich, 36, kann ansatzweise noch 16kHz hoeren, wenn auch deutlich im Pegel abgeschwaecht, also eher erahnen, darueber ist dann aber stille
gehoert mit Test-CD ueber ScanSpeak-HT
lars92
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 16. Mai 2007, 16:04
Also ich höre mit
Inca 28
Sennheiser PC160
alles bis 20000, dann aber nurnoch seeehr leise.
Ich bin 15.
armindercherusker
Inventar
#9 erstellt: 16. Mai 2007, 16:12
42 Jahre - und 2/3 davon in KHz höre ich noch ausreichend gut.

Bei 17 KHz ist definitiv Schluß

Gruß
Riemuwde
Stammgast
#10 erstellt: 16. Mai 2007, 16:28
Hallo alle,
keine Panikmache es ist zwars schön, 20 KHz noch zu hören, aber
in Wirklichkeit, geht bei normalen Instrumenten über 8500 Hz
nichts mehr ab.
Sehe also froh meinem Gehörverlust entgegen, da es eh nur Snar und Becken betrifft, die Leider eh oft kaputt gemischt sind.

Gruß Uwe
tiger007
Stammgast
#11 erstellt: 16. Mai 2007, 18:52
Hab auch mal probiert, Anlage am PC ist ne Philips-Kompaktanlage.

Ab 16,5khz gibts Aussetzer mal laut,mal leise...,die Hochtöner,(und überhaupt der gesamte Frequenzgang) der Philipsboxen sind halt auch nicht die besten

jedenfalls höchster Wert wo ich dann noch was hör ist bei 17250 hz, darüber ist Schluss.
born2drive
Inventar
#12 erstellt: 16. Mai 2007, 19:09
Hab mit die Nubert NuLine120/AW-1000 und den HD650 von meinem Vater geschnappt, und höre alles klar und deutlich bis hinauf zu 18'500. 20k höre ich zwar noch, aber leise.
Bass höre ich ohne Lautstärkenverlust bis ~28-30 hz und erkennen kann ich den Ton bis ca 18hz.


Ach ja, ich bin 16.


[Beitrag von born2drive am 16. Mai 2007, 19:11 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#13 erstellt: 16. Mai 2007, 20:02

born2drive schrieb:
...höre alles klar und deutlich bis hinauf zu 18'500. ...Ach ja, ich bin 16.

( Neid ... )

Gruß und
bertram
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 16. Mai 2007, 20:30
Hi,

ich höre mit meinen 37 Jahren noch bis knapp unter 18kHz (toitoitoi)

Dafür kenne ich jüngere Leute, bei denen es schon unter 15kHz aussetzt ...

MfG Bertram
tremore
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Mai 2007, 00:27
Cooles Programm.

Die absoluten härte Werte sind: 40-17000 Hz
Aber so "richtig" den Ton hören erst bei: 60-16000 Hz

Bin 23 Jahre. Aber ich denke mal auch wenn man gewisse Bereiche "nicht hört", würde man trotzdem ein unterschied hören wenn man selbige Bereiche wegschneiden würde, oder was meint ihr?

MfG

Achja, mein Testequipment: Audigy 2 und Speed Link 5.1 Medusa Kopfhörer (nicht so der bringer )


[Beitrag von tremore am 17. Mai 2007, 00:29 bearbeitet]
cr
Moderator
#16 erstellt: 17. Mai 2007, 01:31
Die Töne unter 40 Hz zu hören ist weniger ein Problem des Ohres als des verwendeten Equipments und des Raumes.
Riemuwde
Stammgast
#17 erstellt: 17. Mai 2007, 06:17
Hallo alle,
ein weiterführender LinkAuf die Ohren
(erster Artikel),ist aber schon mal in einem Thread behandelt worden.
Die Empfindlichkeit für verschiedene Frequenzen, ist Pegel abhängig, es würde also nur Sinn machen, wenn Ihr den Test, alle gleich laut durchführt.

Gruß Uwe


[Beitrag von Riemuwde am 17. Mai 2007, 06:20 bearbeitet]
Giustolisi
Inventar
#18 erstellt: 17. Mai 2007, 10:20
Bei mir geht über 19,5kHz nichts. Ich bin aber auch erst 23. Liegt wohl daran, dass ich fast nie in Discos gegangen bin und auch bei der Arbeit den ehörschutz benutze, wenn´s laut wird. Ich bin froh, dass sich mein linkes Ohr nach der Mittelohrentzündung vor gut einem Jahr wieder vollständig erholt hat.
Riemuwde
Stammgast
#19 erstellt: 17. Mai 2007, 10:40
Hallo pcpanik,
hast du wirklich einen Tinitus (Öhrgeräusche)?
Hörst du also wenn sonst alles still ist einen Sinuston oder ein hohes zischen?
Oder hast du bei 9 KHz,eine Senke?

Gruß Uwe
pcpanik
Stammgast
#20 erstellt: 17. Mai 2007, 23:18
Ich habe auf beiden Ohren, rechts leider wesentlich lauter, einen Sinuston bei etwa 9kHz. Nicht ganz sauber, aber ein Ton.
Kein Rauschen oder Zischen.

Je nach Gemütszustand und Nackenverspannung lauter oder leiser, aber immer present. Besonders, wenn ich schlafen möchte

Zum Versuch:

Der Lautstärkepegel istin der tat wichtig, ich hatte beim Test jetzt nicht so aufgedreht ... hatte bisher leider nicht die Zeit gefunden es noch einmal zu Versuchen.

Was den Frequenzgang von Instrumenten angeht ... einige (Kirchen-)Orgeln spielen im Breich von 12kHz und darüber hinaus.


[Beitrag von pcpanik am 17. Mai 2007, 23:18 bearbeitet]
StefanHuber
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 18. Mai 2007, 07:53
Hab den Test gerade mit meinen Eltern gemacht:

Mutter(56) 13500
Vater (58) 12500

Und meine Eltern haben weder ihr Leben lang laut Musik gehört, noch in Discos gegangen.
Giustolisi
Inventar
#22 erstellt: 18. Mai 2007, 10:35
Im Alter verliert das Trommelfell leider in zunehmenden Maße seine Elastizität und wird auch dicker, wodurch hohe Töne am Durchtritt gehindert werden.
rtjstrjsrtj
Stammgast
#23 erstellt: 18. Mai 2007, 12:56
was genau ist denn dieser tinnitus, von dem du erzählt hast pcpanik?

(also was ein tinnitus an sich ist, weis ich, mir gehts mit dem leisen ton, der gerade beim einschlafen geht genauso)

aber wie macht einem dieser geräuschgenerator darauf aufmerksam, bzw, woher weißt du auf welcher frequenz dein tinnitus ist?

ich habs übrigens mal probiert und von 30 hz bis 20 khz alles gehört (auf normaler zimmerlautsärke, auf der ich auch meine musik höre...)
aber ich hab nur ne philips kompaktanalge + magnat vivo lautsprecher (falls die jmd kennt ;-)

ach ja: 19 lenze
Riemuwde
Stammgast
#24 erstellt: 18. Mai 2007, 17:30
Hallo pcpanik,
willkommen im Club. Habe mir meinen Tinitus bei der Bundeswehr
geholt, 4 KHz und das ist schon verdammt hoch finde ich!
Konnte mir 9 Khz nicht vorstellen, obwohl es ja nur eine Oktave ist.
Gruß Uwe

(* übrigens ein Tinitus ist ein Ohrgeräusch, das heißt man hört wirklich etwas was nicht da ist!
Das kommt davon das in der Schnecke, Gewebe zerstört wird und beim abheilen vernarbt, dass wirkt dann für die Höhrnerven wie ein Dauerreitz.
Also aufgepasst Hififreaks, Ihr setzt bei jedem Konzert, oder
Discobesuch (in Grenzen) euer Hobby, auf Spiel. Also Gehöhrschutz tragen!)
Blut-aus-Ohren
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 18. Mai 2007, 18:37


Mutter(56) 13500
Vater (58) 12500



Da fragt man sich echt warum sich Leute
in dem alter noch fette High End Anlagen kaufen.


Den müsste doch ein Kofferradio reichen.
Giustolisi
Inventar
#26 erstellt: 18. Mai 2007, 18:47
Man hört ja nicht schlechter, sondern nur nicht mehr so hoch. Hifi soll ja das Original so gut wie möglich widergeben. Das Original verändert sich ja nicht und sollte nach wie vor gut widergegeben werden. Ob der Lautsprecher dann bis 20Khz spielt oder vorher schluss ist, wird im Alter immer weniger wichtig. Guten und schlechten Klang kann das Ohr in dem Frequenzbereich in dem es arbeitet aber immernoch gut unterscheiden.
pcpanik
Stammgast
#27 erstellt: 18. Mai 2007, 22:12
UNd des weiteren spielen die meisten Instrumente ja nicht so hoch. Wie schon erwähnt ist idR. bei 12500 Schluß.

@rtjstrjsrtj Ist recht einfach, wenn sich der Frequenzgenerator bei gleicher Laitstärke wie "mein" Ton deckt, habe ich die Frequenz. Der Ton "entschwindet" dann und ist nicht mehr vom Frequenzgenerator zu unterscheiden.

@Riemuwde Würde, wie Du sicherlich auch, auf die Club Mitgliedschaft gerne pfeifen
Bei mir kann ich aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Vernarbung ausschließen.
Ist durch zu viel Stress und Verspannung aufgekommen.
Hatte lange Zeit Schwindel dabei.
Akkupunktur hat mir zum Teil geholfen und es mehr oder weniger erträglich gemacht.
Sathim
Inventar
#28 erstellt: 19. Mai 2007, 16:29
Sachtma ... bei mir erzeugt der verlinkte Frequenzgenerator
neben dem Ton noch jede Menge andere, entsprechend tiefere
Geräusche - ist das normal? Bis über ca. 17kHz nehm ich den Ton
gut wahr, dann geht er in Störgeräuschen unter.

(DT880 an Audigy II - werd mal noch mit dem Btech testen ...)
xPunkYx
Stammgast
#29 erstellt: 19. Mai 2007, 16:51
Also bei mir hoere ich bis 20khz einwandfrei, bin frische 18
Tunbes
Stammgast
#30 erstellt: 20. Mai 2007, 08:41
wenn ich ca. ein fünftel lautstärke aufgedreht hab, wirds auf dem rechten ohr ab ca. 17.500hz happig, wenn ich ca. zwei fünftel aufdrehe kann ich eigentlich links und rechts bis 20.000hz hören...
erstaunlich finde ich aber, das meine kleinen denons (sc-g101) hier am pc ab 50hz einen einigermaßen vernünftigen bass wiedergeben... und das bei einem 10cm-chassis


[Beitrag von Tunbes am 20. Mai 2007, 14:38 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#31 erstellt: 20. Mai 2007, 14:24
also ich finde es auch erschreckend. Ich bin gerade 23 und komme nur noch bis 17kHz hoch

liegt leider daran, dass ich erstens mehrmals ohne Gehörschutz in der Disse war und auch noch nen Knalltrauma erlitten hab.

Und bei mir zuhause höre ich auch nicht gerade leise, ab und an 100dBA sinds schon


Obwohl ich im Vergleich zu einigen Altersgenossen noch ganz gut höre, hab einige in meinem Alter, die hören sogar 15khz nicht mehr so recht.


Achja, nach unten sinds 18-19Hz (mit min. 110dB), darunter fühle ich nur noch den Ton. Denke aber mal, so tief kann jeder hören, nur fehlt den meisten das nötige Equipment
zaboy
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 20. Mai 2007, 14:45
Netter Test.

mit meinen 20 Jahren hör ich bei guter Lautstärke bis 18.500 Hz.
Unter 28Hz merk ich überhaupt nichts! bei 30Hz ist das "Brummen" gut spürbar.
Kanns kaum abwarten meine Freundin mal zutesten denn die muss in den letzten Monaten unnatürlich oft nachfragen weil sie etwas "akkustisch" nicht verstanden hat.
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 20. Mai 2007, 20:57
Wenn ich bei 1kHz die Lautstärke so einstelle, daß ich´s gut ertragen kann, dann höre ich gerade noch 16kHz(ich bin 41). Als ich 18 war, waren es noch 19 kHz.

Übrigens: ein sog. Phasenschieber soll schon Tinitus kompensiert haben. Dabei wird der Tinituston gegenphasig eingestellt.


[Beitrag von Mülleimer am 20. Mai 2007, 21:00 bearbeitet]
pcpanik
Stammgast
#34 erstellt: 20. Mai 2007, 22:00
Mit einem dauernd zu tragendem "Hörgerät" (oder besser Tongerät?) oder wie funktiert das?
Helmholtz
Stammgast
#35 erstellt: 21. Mai 2007, 19:32

Mülleimer schrieb:
Übrigens: ein sog. Phasenschieber soll schon Tinitus kompensiert haben. Dabei wird der Tinituston gegenphasig eingestellt.


Ein Tinnitus kann u.a. als Pfeifen, Zirpen, Rauschen oder Brummen wahrgenommen werden. In den meisten Fällen liegt diese Fehlwahrnehmung im zentralen/neuralen Bereich. Eine Kompensation von aussen mit einem gegenphasigen Signal ist in diesen Fällen leider nicht möglich. Früher maskierte man den Tinnitus mit einem externen Rauschgenerator, mittlerweile ist man davon wieder abgekommen. Heute noch gängig sind sogenannte Noiser, deren Breitbandrauschen vom eigentlichen Tinnitus ablenken soll. Die Erfolgsaussichten sind aber auch bei dieser Variante nicht sehr hoch.


[Beitrag von Helmholtz am 21. Mai 2007, 19:34 bearbeitet]
Helmholtz
Stammgast
#36 erstellt: 21. Mai 2007, 19:46

Giustolisi schrieb:
Im Alter verliert das Trommelfell leider in zunehmenden Maße seine Elastizität und wird auch dicker, wodurch hohe Töne am Durchtritt gehindert werden.


Die Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis) zeigt sich in einer zunehmenden Verschlechterung der Hörfähigkeit in den hohen Frequenzen. Die Ursache dafür liegt im Innenohr. Anatomisch bedingt werden die Sinneszellen der hohen Frequenzen schneller abgenutzt und sterben irgendwann ab.
Riemuwde
Stammgast
#37 erstellt: 21. Mai 2007, 19:55
Helmholz, Helmholz! du bist ja gut drauf.

Gruß Uwe
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 21. Mai 2007, 21:38

Helmholtz schrieb:

In den meisten Fällen liegt diese Fehlwahrnehmung im zentralen/neuralen Bereich. Eine Kompensation von aussen mit einem gegenphasigen Signal ist in diesen Fällen leider nicht möglich.


Das hatte ich schon bedacht, doch dann kam mal ein Beitrag im Fernsehen, daß ebendas doch schon mal funktioniert hätte.

Probieren kann ja nicht schaden, vorausgesetzt, man hat die technischen Mittel. Wenn man sich eine Zeitlang einen Pfeifton anhört, dann klingelt es im Ohr nach. Das wäre dann eine Art mit Absicht provozierter, aber abklingender Tinnitus. Oder man würde sich den gegenphasigen Ton per Ohrhörer reinpfeifen, um schlafen zu können.

Eine Selbsterregung in einem neuralen Netz müßte sich doch zwangsläufig auch im Hörzentrum befinden. Ich kenne die Statistik zwar nicht, aber für alle Fälle würde ich da nichts ausschließen.

Nun ja voll die Ahnung habe ich jetzt auch nicht, aber ich würde einfach immer weiter forschen
Poison_Nuke
Inventar
#39 erstellt: 22. Mai 2007, 07:30
die eigentliche Ursache von Tinnitus ist relativ "einfach". Wenn ein Bereich von Hörzellen abgestorben ist, dann werden die entsprechenden Nerven nicht mehr gereizt.

Und dann wird ja wohl jeder Phantomschmerzen kennen (vom Begriff her mein ich, will nicht hoffen das jemand die wirklich hat :Y)
Diese kommen halt daher, weil das Gehirn den "Schaltzustand" der Nerven nicht mehr deuten kann, da einfach kein Reizsignal mehr kommt, daher deuted das Gehirn halt irgendeinen Schaltzustand, was dann in Form von Phantomschmerzen sich äußert.

Beim Gehör ist es nicht anders. Wenn hier Hörsinneszellen abgestorben sind, wird der entsprechende Nerv nicht mehr gereizt und das Gehirn muss nun rätseln, welches Signal denn anliegen könnte. Blöd wenn es halt der Meinung ist, es würde ein Reiz anliegen. Man kann es ja nicht vom einfach vom Gegenteil überzeugen, da man die Nerven ja nicht wirklich reizen kann.


Jeder der keine 20kHz hört, hört nebenbei auch die Anfänge davon. Macht euch mal Schaumstoffpropfen rein oder haltet euch in einem absolut stillen Raum auf. Dort werdet ihr normalerweise erstens euren Puls im Ohr hören (würde mich wundern wenn nicht) und zweitens solltet ihr ein sehr hohen Rauschen hören. Je höher das Rauschen ist, und je leiser, desto weniger Hochtonsinneszellen haben bei euch leiden müssen. Je lauter und "tiefer" dieses Rauschen ist, desto mehr geschädigte Sinneszellen habt ihr, und desto mehr "Phantomschmerzen" treten auf.


übrigens ist dieses hohe Rauschen auch ein sehr gutes Anzeichen für eine Überlastung vom Ohr. Wenn ihr beispielsweise nach langem Musikhören oder so dann mal in einem komplett ruhigen Raum oder so seid und ihr hört nun ein recht lautes Rauschen, dann ist das ein definitives Anzeichen dafür, dass gerade ein paar Sinneszellen übern Jordan gegeganen sind. Denn bereits ab 80dBA Dauerschallpegel sterben die ersten Zellen ab, langsam, aber sie tun es. Bei 100dBA geht es entsprechend weitaus schneller. Und wer noch lauter hört...


Das Leute im Alter auch weniger Hochton hören liegt auch daran, dass halt kaum einer in seinem Leben wirklich dauern in ruhigen Umgebungen ist. Denkt doch nur mal die Leute, die halt in der Industrie arbeiten, wo Lüftungsanlagen dauernd arbeiten, oder allein wenn man im Straßenverkehr unterwegs ist mit offenen Fenstern oder zu Fuss, hat man je nach Verkehrsdichte häufig Belastungen, die deutlich über 80dBA sind. Allein schon der Fahrtwind beim Fahrradfahren kann durch die Verwirbelung am Ohr schon extrem hohe Pegel erreichen, je nach Tempo usw.

Es ist also extrem unwahrscheinlich, dass ein Mensch auch bei ruhiger Lebensweise keine Schädigung seines Gehörs erleidet, durch den ganzen Lärmpegel im Alltag, den man meist gar nichtmal als "Lärm" empfindet.
Bei Discogängern usw ist diese Schädigung halt nur noch größer.
cr
Moderator
#40 erstellt: 22. Mai 2007, 10:05
Sofort sterben die Hörzellen nicht ab. Je nach Dauer und Lärmausmaß regenerieren sie sich normalerweise in einer entsprechend langen Ruhephase. Erst wenn diese nicht mehr ausreichend ist, kommt es zum Absterben.
Mülleimer
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 22. Mai 2007, 10:26
Eine andere Ursache von Tinnitus ist Durchblutungsstörung infolge von Müdigkeit oder Streß. Das kann auch zu Hörsturz führen. Als Gegenmaßnahme wenn´s piept, halte ich mir (wenn möglich) Ohren und Augen zu, entspanne mich und atme tief durch.
Es ist möglich, Hörsturz durch eine Behandlung in einer Überdruckkammer zu heilen.
Auch bei lärmbedingtem Tinnitus könnte das vielleicht helfen.
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