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Umfrage
Mit welchem Medium hört ihr derzeit hauptsächlich Musik?
1. CD (25.8 %, 23 Stimmen)
2. SACD / DVD-Audio (3.4 %, 3 Stimmen)
3. LP (9 %, 8 Stimmen)
4. Lossy-Downloads (MP3, AAC etc.) (2.2 %, 2 Stimmen)
5. Lossless-Downloads (FLAC, ALAC etc.) (3.4 %, 3 Stimmen)
6. Streaming (Spotify, Apple Music, Tidal, WiMP etc.) (12.4 %, 11 Stimmen)
7. Rips von CD / digitalisierte LPs (FLAC, ALAC, MP3 etc.) (38.2 %, 34 Stimmen)
8. Radio (UKW, DAB, Internet etc.) (4.5 %, 4 Stimmen)
9. Musik-Blu-ray / Musik-DVD (0 %, 0 Stimmen)
10. MD (MiniDisc) (0 %, 0 Stimmen)
11. MC (Tapes) (1.1 %, 1 Stimmen)
12. Bandmaschine (0 %, 0 Stimmen)
13. andere (0 %, 0 Stimmen)
(Die Umfrage ist beendet)

Mit welchem Medium hört ihr derzeit hauptsächlich Musik?

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Autor
Beitrag
Paesc
Inventar
#1 erstellt: 08. Feb 2016, 20:11
Hallo zusammen

Wäre mal interessant zu wissen, mit was man bei HiFi-Forum.de eigentlich derzeit in erster Linie und gewollt Musik hört

Habe die Umfrage auf 90 Tage (8. Mai 2016) begrenzt, damit möglichst viele an der Umfrage teilnehmen können (länger bringt's wohl nicht, Hörgewohnheiten können sich ja wieder ändern).

Grüsse
Paesc
Pigpreast
Inventar
#2 erstellt: 08. Feb 2016, 21:22
Mein Hauptmedium ist nach wie vor die CD. Über dieses Medium höre ich im Wohnzimmer, im Auto und teilweise in der Küche. Allerdings wird jede CD kurz nach dem Kauf gerippt und als mp3 auf verschiedene mp3-Player, USB-Sticks bzw ein Smartphone verteilt, so dass unterwegs, im Schlafzimmer und teilweise in der Küche diesem Medium im Endeffekt eine ungefähr gleich hohe Bedeutung zu kommt.


[Beitrag von Pigpreast am 08. Feb 2016, 21:26 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#3 erstellt: 08. Feb 2016, 21:50
Geht mir sehr ähnlich Derzeit ist bei mir die CD noch Nummer 1, und wird es voraussichtlich auch noch lange bleiben: u.a. als Vorlage für FLAC-Rips. FLAC-Rips werden bei mir wohl die CD als erstes Wiedergabemedium ersetzen, sobald ich ein NAS installiert habe.

An sich reitzt mich der Umstieg nach HiRes - bisher habe ich die Unterschiede jedoch in einem Selbsttest als sehr klein empfunden, und ein Blick in die DR-Datenbank hat - zumindest hinsichtlich der Dynamik von CD vs. HiRes-Downloads - kleine bis meist gar keine Unterschiede aufgezeigt. Es scheint, dass derzeit oftmals noch die gleichen Master als Vorlage dienen. MP3-Downloads nur in Einzelfällen.
HiFi_Addicted
Inventar
#4 erstellt: 08. Feb 2016, 22:45
Ich höre zu 99% gerippte CDs oder digitalisierte Platten als FLAC.

CD kann ich direkt gar nicht mehr wiedergeben. Da geht bei mir nur noch der Umweg über die Festplatte. Schallplatten auch nur noch mit digitalem Umweg (48/24 + RIAA in Software). Die Musik liegt bei mir direkt auf dem PC. Das NAS verwende ich nur zur Sicherung.

Generell läuft die Anlage nur mit 48kHz alles andere muss durch den SRC egal ob CD, SACD oder Hochauflösende FLAC Datein.

Im Auto höre ich FLAC von meinem Galaxy Note 3 am Line In.
eifonman
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Feb 2016, 22:57
Hallo zusammen,

wollte auch noch meinen Senf dazugeben. Ich sammle und höre seit 3 Jahren wieder Schallplatten. Nachdem ich mal zusammengerechnet hab, was ich seit 2006, also seit da wo ich mir den ersten iPod zugelegt hab, MP3 geladen hab, dachte ich mir, das kann es nicht sein. Alles nur Nullen und Einsen, und dafür so viel Geld? Ne ne ne! Vinyl, das läuft auch noch wenn ich in Rente bin und auch ohne Internet....
Mickey_Mouse
Inventar
#6 erstellt: 08. Feb 2016, 23:01
ich habe alle meine CDs als FLAC gerippt und neue werden direkt nach dem Kauf ins Laufwerk zum Rippen gelegt.

in letzter Zeit funktioniert allerdings Tidal HiFi (lossless) sowohl auf dem LMS als auch mit der nativen App so gut, dass ich sogar manchmal meine gekauften CDs darüber streame statt die Quelle zu wechseln
Melf12
Stammgast
#7 erstellt: 09. Feb 2016, 01:21
Hallo zusammen,

da ich mittlerweile die meiste Musik unterwegs von meinem Fiio höre, sind es fast nur eigene gerippte CDs.

Zuhause am PC wird gestreamt und im Wohnzimmer läuft noch ein CD - Player, aber beides in der Summe weniger als mobil.

Viele Grüße
Paesc
Inventar
#8 erstellt: 09. Feb 2016, 12:28
Es scheint, dass sich viele HiFi-Fans je länger je mehr CDs als Rip-Vorlage für FLAC-Rips nutzen/kaufen. Ist auch ok so, brauchen weniger Speicherplatz als HiRes und sind derzeit erst noch günstiger.
haltelinie
Stammgast
#9 erstellt: 09. Feb 2016, 13:15
Seit mittlerweile über 15 Jahren fast ausschließlich Streaming. CDs werden eingelesen und dann eingelagert. In seltenen Fällen direkt mal im CD-Player vorgehört(von dem ich mich hauptsächlich aus haptischen Gründen nicht trennen kann).

Hin und wieder lege ich auch mal eine Schallplatte auf...
shaboo
Stammgast
#10 erstellt: 10. Feb 2016, 18:06

haltelinie (Beitrag #9) schrieb:
Seit mittlerweile über 15 Jahren fast ausschließlich Streaming.

Wow, seit 15 Jahren, nicht schlecht! Da warst Du aber echt früh dabei!
Paesc
Inventar
#11 erstellt: 10. Feb 2016, 19:21
Yep, Hut ab... Da gab es noch nicht mal FLAC resp. wurde erst gerade eingeführt
tumblertoy
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 10. Feb 2016, 19:31
Ich habe seit 1997 keine dedizierte Anlage mehr, sondern höre mit aktiven Lautsprechern oder Endstufen/Passivsystemen aus dem PC.

Den letzten CD-Player habe ich 1995 entsorgt, er war auch mein erster, ein Sharp DX610. Zusammen mit dem Fernseher übrigens...
Archivo
Inventar
#13 erstellt: 11. Feb 2016, 07:25
Aktuell genutzte Medien:

1. MC

2. LP

3. CD


Anlagen und Geräte siehe Profil.

LG, Ivo


[Beitrag von Archivo am 11. Feb 2016, 07:25 bearbeitet]
haltelinie
Stammgast
#14 erstellt: 11. Feb 2016, 08:33

Paesc (Beitrag #11) schrieb:
Yep, Hut ab... Da gab es noch nicht mal FLAC resp. wurde erst gerade eingeführt :D

Stimmt, ich hatte ca. 1998 angefangen, meine CDs als MP3 zu rippen und Squeezeboxen (und mobile Player) zu nutzen. Als dann Flac kam (200x bei mir), habe ich alle neu eingelesen... Mein Hifi-(Linn-)Dealer hat mich damals noch ausgelacht und was von PC-Audio gefaselt. Als Linn dann die Produktion von CD-Playern eingestellt hat und auf Streamer gesetzt hat, habe ich gelacht. Und einen Streamer gekauft...
Pigpreast
Inventar
#15 erstellt: 11. Feb 2016, 09:49
Ich muss mich jetzt mal als jemand outen, der noch keine Erfahrung mit FLAC hat. Ist das nur etwas für Selbst-Ripper oder gibt es auch ein mit mp3 vergleichbar großes Downloadangebot? Zweitens: Lassen sich FLACs auch auf handelsüblichen mp3-Playern abspielen bzw. von den meisten Standgeräten mit USB-Anschluss auslesen?
Paesc
Inventar
#16 erstellt: 11. Feb 2016, 12:24
FLAC ist ein verlustlos komprimiertes Musikformat. Es gibt viele verlustlos komprimierte Lossless-Formate. Eine Übersicht findest Du hier.

Wie Du sehen kannst, ist FLAC der am weitesten verbreitete Codec. ALAC ist die Alternative für Apple-Fans (FLAC und ALAC sind sich sehr ähnlich).

Konkret heisst das in der Praxis:
- Wenn Du CDs rippst: möglichst alle CDs in ein Lossless-Format rippen (FLAC oder ALAC)
- In der Handhabung (Abspielen) ähnlich wie MP3, nur eben verlustlos
- FLAC reduziert die CD-Daten um 30% bis 50%
- FLAC benötigt ca. 3x mehr Daten als die höchste MP3-Auflösung (320 kbps), CD benötigt 1411 kbps.
- FLAC-Dateien kannst Du auch kaufen, z.B. bei Highresaudio.com.
- Heute spielen so gut wie alle mobilen MP3-Player und auch Handys FLAC ab; ausser Apple-Produkte (iPod, iPhone, iPad).
- Ja, auch so gut wie alle modernen Geräte mit USB-Anschluss spielen FLAC ab.
Pigpreast
Inventar
#17 erstellt: 11. Feb 2016, 13:32
Vielen Dank!
Tom_44
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 13. Feb 2016, 23:59
Hallo,

derzeit höre ich meistens Vinyl. Liegt vielleicht auch daran das ich endlich den Plattenspieler so hinbekommen hab das ich zufrieden bin :-). Sonst meistens CD.

Hab zwar auch Spotify, das kommt aber fast nur im Auto zum Einsatz. Da ist es einfach praktischer als CD. Alles was man will auf dem Handy, kein überfülltes Handschuhfach mehr in dem alle CD's liegen die man gerade NICHT hören will und die abenteuerlichen CD Wechsel beim 200 auf der Autobahn gehören auch der Vergangenheit an ;-).

Aber Zuhause, zum wirklichen hören und genießen, muss es bei mir ein Medium sein, was man in die Hand nehmen kann!

Mfg Tom
Mickey_Mouse
Inventar
#19 erstellt: 14. Feb 2016, 00:31
ich brauche nicht unbedingt ein "handfestes" Medium. Im Gegenteil, ich stöbere häufiger mal durch meine gerippte CD-Biliothek mit Kodi.
Dabei kann ich durch die Cover "blättern", viel einfacher als in Realität. Ich muss aber auch sagen, dass ich bei >1000CDs nicht die Disziplin aufbringe neue CDs vernünftig einzusortieren, also ist die Reihenfolge (ein Billy mit den CD Einsätzen (die es leider nicht mehr gibt) reicht ja schon lange nicht mehr) auf mehrere Standorte (o.g. Billy, und ein paar Benno) mehr chronologisch (Kaufdatum).
Dazu bekomme ich zusätzliche Infos zum Album und Interpreten, die mir die Auswahl erleichtern. Aber gerade wenn ich dort dann Infos bekomme wie: 4. Studio Album, dann wechsle ich doch manchmal wieder zu Tidal und gucke mir da die Vorgänger an...
Und wenn die Musik dann läuft, dann werden mir sogar noch die Texte "vorgelesen".

Im Auto habe ich schon lange einen iPod Touch im Handschuhfach liegen. Die Playlisten darauf werden automatisch abgeglichen wenn die Karre in der Tiefgarage innerhalb des WLAN steht, dabei werden die Lossless Titel auf der NAS gleich in 256kbit/s AAC konvertiert und dann passen auf so einen 64GB iPod eine Menge (wenn auch nicht alle) Titel drauf. Ich kann auf irgendeinem mit meiner Apple-ID verknüpften Gerät irgendwo auf der Welt (iPhone unterwegs, PC in der Firma, Mac zuhause...) einen Titel in eine der "Auto-Playlisten" schieben und beim nächsten Sync sind die Titel "im Auto".
Pigpreast
Inventar
#20 erstellt: 14. Feb 2016, 17:32
Bei mir haben die handfesten Medien (CDs) eine bestimmte Funktion im Kennenlernen eines Albums. Das ist ein regelrechter Prozess, ohne den so manches Album recht schnell im Nirvana der Festplatte verschwinden würde, ohne dass ich es richtig kenne.
Mickey_Mouse
Inventar
#21 erstellt: 14. Feb 2016, 18:10
bitte nicht falsch verstehen: ich möchte die Scheibe auch haben! Nur was ich physikalisch in den Händen halten kann ist auch wirklich "meins".
nur zum Abspielen brauche ich das nicht unbedingt. Speziell seitdem die Booklets auch nicht mehr das sind was sie mal waren.
Ich kann mich z.B. noch an meine ersten CDs erinnern, z.B. die Modern Times von Latin Quarter bei der es eine Übersetzung der Texte und Erläuterungen dazu gab. Ich hätte damals (1984 oder 85) nicht gewusst, dass eine "Burberry Jacke" (blood on a Burberry jacket) zu der Upper Class gehört. Oder bei den BAP Scheiben, zu denen auch die typisch kölschen Begriffe für den Rest von Deutschland erklärt wurden.

Aber zu welchen Scheiben gibt es denn so etwas heute noch?!?
Da kann ich wirklich die CD rippen und mir die Zusatz-Infos (ok, keine Erklärungen zu Kölschen Texten) von Kodi heraussuchen lassen.
Paesc
Inventar
#22 erstellt: 14. Feb 2016, 18:37
Mir ist heute wieder mal aufgefallen, wie schlecht Musikdownloads als MP3 tatsächlich oftmals sind... Habe mir aus Bequemlichkeit mal ein paar MP3-Downloads auf der Anlage abgespielt. Sind derzeit noch nicht als FLAC auf dem USB-Stick an der Anlage, da hab ich mir mal eben ein paar AutoRips von Amazon drauf geladen.

Sofort fiel mir der flache Klang auf... Dann hab ich am PC mal überprüft, was denn da eigentlich für ein Codec verwendet wurde. Und siehe da: Xing VBR (um 240 kbps), kein LAME... Dass Xing wesentlich schlechter als LAME ist, bestätigt bereits ein Blick auf Wikipedia: "sehr schlechte Qualität" und seit 2004 nicht mehr weiterentwickelt...

Der Vergleich mit der CD hat dann den ersten Eindruck bestätigt: sie klingt wesentlich voller und detailreicher.
AkustikLaie
Stammgast
#23 erstellt: 14. Feb 2016, 18:54
Ich hab zwar noch jede Menge LPs und CDs und auch die Player dazu aber neue Musik kommt eigentlich nur noch von iTunes.
Was ich seit vielen Jahren garnicht mehr nutze ist die MC.

NAS und Sicherungsdatenträger + Netwerkfähiger Stereo Receiver reichen mir und liefern auch überzeugende Ergebnisse.
Was nicht heißen soll das ich meine LPs und CDs missen möchte.
Pigpreast
Inventar
#24 erstellt: 14. Feb 2016, 23:08

Mickey_Mouse (Beitrag #21) schrieb:
bitte nicht falsch verstehen: ich möchte die Scheibe auch haben! Nur was ich physikalisch in den Händen halten kann ist auch wirklich "meins".

Darum geht's mir gar nicht mal. CDs dienen mir als Hilfsmittel, meinem Anspruch, ein Album richtig zu kennen, bevor ich es "ad acta" lege, gerecht zu werden. Als Gradmesser, ob ich ein Album kenne, dient mir ein iPod, auf dem ich nur meine Lieblingsstücke sammle. Erst, wenn ich in der Lage bin, meine Lieblingsstücke eines Albums dafür auszuwählen, sage ich, dass ich das Album kenne. Erst dann sortiere ich die CDs ins Regal, so dass ich bis dahin häufiger über sie "stolpere" als über die bereits einsortierten. So werden sie auch häufiger eingelegt bzw. erinnern daran, die entsprechenden Alben auf den anderen Speichermedien zu hören.

So schaffe ich es übrigens auch, nicht endlos viel Musik zu kaufen, die dann doch nur ungehört im Regal bzw. im Nirvana der Festplatte landet: Wenn die Warteschlange zu lang wird (mehr als zwei, drei Alben habe ich selten gleichzeitig "im Anbruch"), wird einfach nichts mehr gekauft, bis wieder "Kapazität" frei ist.


[Beitrag von Pigpreast am 14. Feb 2016, 23:24 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#25 erstellt: 14. Feb 2016, 23:10

Mickey_Mouse (Beitrag #21) schrieb:
bitte nicht falsch verstehen: ich möchte die Scheibe auch haben! Nur was ich physikalisch in den Händen halten kann ist auch wirklich "meins".


Meines Erachtens bieten CD und SACD heute in erster Linie den Vorteil, dass man weiss, dass man ein Original der Plattenfirma und kein Fake in der Hand hat (was ja bei der SACD dennoch vorkommt: aufgeblasene CD-Daten).

Des Übrigen bieten sie sozusagen auch noch ein "Notbackup". Die CD ist zudem oftmals die einzige Alternative zu nicht selten grottenschlechten MP3-Downloads (noch immer findet der über 12 Jahre alte, schlechte Xing-Codec breite Anwendung).

Ansonsten traure ich der CD nicht nach; vor allem nicht, wenn ich die lieblosen Booklets und die vielen miserablen CD-Pressungen in Betracht ziehe. Als Melkkuh für Deluxe-Editionen scheint sich die CD noch immer sehr zu rentieren.

Manchmal fragt man sich bei all dem Loudness-War schon, ob es klanglich nicht am sinnvollsten wäre, nur noch LPs zu kaufen und diese zu digitalisieren (in der DR-Datenbank stehen neue Alben auf LP oftmals besser da als die CD-Ausgaben)...
Pigpreast
Inventar
#26 erstellt: 14. Feb 2016, 23:29

Paesc (Beitrag #25) schrieb:
Manchmal fragt man sich bei all dem Loudness-War schon, ob es klanglich nicht am sinnvollsten wäre, nur noch LPs zu kaufen und diese zu digitalisieren (in der DR-Datenbank stehen neue Alben auf LP oftmals besser da als die CD-Ausgaben)...

Na ja, ein Garant für guten Klang bzw. ein Bollwerk gegen den Loudness-War ist Vinyl ja nun auch nicht. Es werden meist doch die selben Master verwendet.
Hörbert
Inventar
#27 erstellt: 17. Feb 2016, 13:19
Hallo!


......Wäre mal interessant zu wissen, mit was man bei HiFi-Forum.de eigentlich derzeit in erster Linie und gewollt Musik hört......




Hmm.. Das ist bei mir recht schwer zu sagen, im Endeffekt höre ich ein Mix aus CD´s, SACD´s DVD-V´s Schallplatten und Musik via NAS bei dem es eigentlich keine klar umrissenen Präferenzen gibt.

Das ändert sich bei mir nach der jeweiligen Stimmungslage, zudemhabe ich noch lange nicht alle digitalen Tonträger auf die NAS gelegt, -das ist nebenbei bemerkt schließlich auch eine Zeitfrage die bei der Menge der CD´s die ich besitze durchaus mit ins Gewicht fällt-.

Ich sehe auch bislange gar keinen Grund mich der spezifischen Vorteile einer der unterschiedlichen mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten selbst zu berauben. So bietet z.B. die NAS bei einem Interpretationsvergleich bessere Möglichkeiten als andere Quellen während bei einer "Reise" quer durch die Tonträgersammlung die optischen und haptischen Anreize durchaus ein Argument sein können sich hier und dort auf "'Nebenpfade" in lange nicht mehr gehörte Bereiche zu begeben.

Dazu kommt noch eine Masse an alten Schallplatten mit teilweise recht seltenen Aufnahmen die auch dann und wann einmal zu ihrem Recht kommen wollen.

Hier eine Auswahl zu treffen ist zuweilen schon recht schwierig.

Klar solange es sich um Hintergrundbeschallung handelt hat die NAS das letzte Wort aber sonst...

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 28. Feb 2016, 12:55 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#28 erstellt: 17. Feb 2016, 14:34
ich habe gestern mal wieder etwas in Tidal gestöbert, dabei ist mir etwas aufgefallen:
da gibt es ein Album "Work It Out" von Lucy Rose. D.h. es gibt zwei Alben davon, eine "Deluxe" Version und die "normale", dachte ich erst. Aber das normale Album hat genauso viele Titel, das ist gar nicht das "normale" sondern die "Behind the Music with Lucy Rose (Commentary)" Version!

Zu jedem Lied erzählt die Künstlerin so meist eine, anderthalb Minuten etwas zum Titel, der Entstehung, was dahinter steckt usw. usf.

Das finde ich mal einen genialen Service den früher zumindest eingeschränkt die Booklets geboten haben.
Wenn so etwas bei mehreren Alben angeboten würde, dann sehe ich darin einen großen Vorteil und würde sogar "extra zahlen".
Aber in der heutigen Zeit in der eh kaum noch jemand ein Album hört sondern sich seine Playlists nur aus einzel Stücken zusammen bastelt, interessiert das wohl kaum jemanden. Es gibt wohl auch nicht mehr so viele Leute, die noch "wirklich Musik hören" und sich dafür tatsächlich die Zeit nehmen.
Pigpreast
Inventar
#29 erstellt: 17. Feb 2016, 17:41
Doch, hier. Zwar nicht mehr so viel wie früher, aber doch immer wieder mal...
Melf12
Stammgast
#30 erstellt: 17. Feb 2016, 19:15
Hier auch
Leider habe ich auch nicht mehr so oft und so lange Zeit wie als Jugendlicher dem Hobby Musik mit aller Hingabe zu widmen. Früher war ich dadurch sicher ein deutlich ausgeglichenerer Mensch...
MosiN
Stammgast
#31 erstellt: 27. Feb 2016, 22:18
Eigentlich ist meine Antwort falsch. Ich hab gerippte CD's angegeben, also mp3 in 320kbit. Daneben hör ich aber noch Radio, in der Arbeit dudelt der ja 8 Stunden am Tag und das fünfmal die Woche. Eigentlich hör ich also hauptsächlich Radio
Pigpreast
Inventar
#32 erstellt: 27. Feb 2016, 22:59
Ich höre Stimmen...
Paesc
Inventar
#33 erstellt: 28. Feb 2016, 09:12

MosiN (Beitrag #31) schrieb:
Eigentlich ist meine Antwort falsch.


Radio ist ja meist eher nebenbei. Der bewusste Musikgenuss erfolgt bei den meisten nicht über Radio. Daher ist es durchaus ok, wenn nicht Radio gewählt wurde. Bei mir läuft auch Radio nebenbei

PS: hat es einen Grund, dass Du Deine CDs nach MP3 gerippt hast? Oder hast Du noch Lossless-Versionen davon (FLAC, WAV...)?
Pigpreast
Inventar
#34 erstellt: 28. Feb 2016, 09:50
Das wollte ich mit den Stimmen sagen, die ich höre. Die laufen nämlich auch nebenbei und vor allem kann ich mir, wie beim Radio, nicht aussuchen, was die von sich geben. Selbst wenn die singen würden, wäre das kein Musikhören im Sinne des Threads...

Edit: Nur falls sich einer Sorgen macht: Ich höre nicht wirklich Stimmen.


[Beitrag von Pigpreast am 28. Feb 2016, 10:03 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#35 erstellt: 28. Feb 2016, 09:52
Ganz zu schweigen von fröhlichen Strassenmusikern und dem Gesang unter der Dusche
Pigpreast
Inventar
#36 erstellt: 28. Feb 2016, 10:04
Ich sehe, wir verstehen uns.
Paesc
Inventar
#37 erstellt: 28. Feb 2016, 10:25
Paesc
Inventar
#38 erstellt: 02. Mrz 2016, 20:58
Zwischenergebnis: rund 70% hören CDs oder Rips davon. LP und Streaming scheinen nicht besonders beliebt zu sein...
Pigpreast
Inventar
#39 erstellt: 03. Mrz 2016, 01:00
Da bin ich ja voll Mainstream.
Hörbert
Inventar
#40 erstellt: 03. Mrz 2016, 10:39
Hallo!


..... LP und Streaming scheinen nicht besonders beliebt zu sein........


Das finde ich jetzt nicht sonderlich überraschend, CD/NAS bietet m.E. die komfortabelste Zugriffmöglichkeit und somit auch für die allermeisten User die höchste Praxistauglichkeit.

Schallplatten sind ein netter Nebenzweig des Hobbys der vor allem zum Friemeln und Frickeln einläd aber dazu hat man halt nicht ständig Lust, Laune und Zeit.

Streaming ist wohl für viele hier eher ein netter Zusatz den man ähnlich wie Radio vorwiegend dazu nutzen kann sich neue Sachen anzuhören bevor man sie sich dann doch als Tonträger zulegt.

Lustigerweise zeichnet sich in meinem BK eine ganz ähnliche Entwicklung ab. Hier wird Streaming eigentlich als interaktives Bezahlradio gesehen und CD´s werden mittlerweile mehr oder weniger als Sicherheitskopien des auf der NAS liegenden Musikmaterials begriffen die für den Fall der Fälle sorgfältig verpackt nach dem Rippen möglichst nur noch im Kastastrophenfall genutzt werden.

Schallplatten gibt es zwar in einigen wenigen Fällen auch noch aber bei vielen halt eigentlich nur als nicht allzu oft genutzter Legacy-Bestand.

Wohlgemerkt interessienn sich ohnehin nur etwa 10% aller Leute in meinem direkten Freundes- und Bekanntenkreis überhaupt für HiFi und selbst für Musik ganz allgemein auch höchstens 25% der hier oft aufgebauschte "Vinyl-Hype" ist bislange in meinem BK fast spurlos vorübergegangen ich weiß eigentlich nur von zwei Leuten die sich in den letzten 10 Jahren einen Plattenspieler zugelegt haben und die vorher nie einen hatten, der Rest interessiert sich dafür entweder gar nicht oder, -das betrifft einige wenige-, sie haben immer noch Schallplatten und irgendein Abspielgerät das ab und an technisch gewartet, -mit einer neuen Nadel und wenn´s hochkommt mal mit einem neuen Abtastsystem versehen wird.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 03. Mrz 2016, 10:41 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#41 erstellt: 03. Mrz 2016, 12:31
Scheint so, ja Somit ist absehbar, dass sich der Trend weg von CD wahrscheinlich zu Downloads und nicht zu Streaming verschieben wird, wenn ja bereits der Trend von der CD nach CD-Rips stattfindet.

Mein Vater will sich auch wieder einen Plattenspieler für seine alten LPs zulegen Ich hab meine paar wenigen längst auf CD nachgekauft und weggegeben


[Beitrag von Paesc am 03. Mrz 2016, 12:38 bearbeitet]
Hörbert
Inventar
#42 erstellt: 03. Mrz 2016, 16:31
Hallo!

Hmm, ja, mittelfristig wird sich der Music-Downlod durchsetzen und langfristig wird das Ganze wohl auf Abbonierbare Musikdatenbanken hinauslaufen bei denen du durch Zusatzabos unterschiedliche Ebenen freischalten kannst und die dann mit entsprechender Community versehen sind.

Bis sich die Mayors aber auf solche Geschäftsmodelle einlassen muß erstmal die weltweite Verfügbarkeit von Breitband-Internet etabliert sein da in weiten Gebieten der USA z.B. immer noch das 96KB-Modem "State of the Art" ist kann so etwas noch eine ganze Weile dauern.

In den nächsten 5-10 Jahren wirst du wohl noch so ziemlich alles wie auch jetzt auf CD´s erhalten.

MFG Günther
Pigpreast
Inventar
#43 erstellt: 03. Mrz 2016, 19:21
Kam heute auch im Radio: Die Musikindustrie hat mehr Umsatz gemacht als im Vorjahr. Deutlicher Zuwachs bei Download und Streaming. Auch die Nische Vinyl hat zugelegt. Die CD ist mit 60% aber weiterhin mit Abstand das beliebteste Medium.
Paesc
Inventar
#44 erstellt: 03. Mrz 2016, 19:37

Hörbert (Beitrag #42) schrieb:
... mittelfristig wird sich der Music-Downlod durchsetzen und langfristig wird das Ganze wohl auf Abbonierbare Musikdatenbanken hinauslaufen ...


Her damit


Hörbert (Beitrag #42) schrieb:
In den nächsten 5-10 Jahren wirst du wohl noch so ziemlich alles wie auch jetzt auf CD´s erhalten.


Yep. Daher ist auch bei mir die CD noch immer "State of the Art": der beste Lieferant für FLAC-Dateien. Und noch immer dreht immer wieder mal ne CD im Player.


Pigpreast (Beitrag #43) schrieb:
Kam heute auch im Radio: Die Musikindustrie hat mehr Umsatz gemacht als im Vorjahr. Deutlicher Zuwachs bei Download und Streaming. Auch die Nische Vinyl hat zugelegt. Die CD ist mit 60% aber weiterhin mit Abstand das beliebteste Medium.


Sehr gut. Die Musikindustrie entspricht damit endlich dem, was die Kunden wollen und zwingt ihnen nicht länger LP, SACD und CD auf. Fehlt nur noch verbreitet der FLAC-Download in CD-Qualität bei namhaften Portalen, dann haben wir endlich alles Lossless als Download verfügar. Da hinkt die Filmindustrie noch arg hinterher: kein Download, das Streaming-Angebot ist unzureichend, Disc-Medien in aller Regel kopiergeschützt...

Wenigstens können wir bei vielen Neuveröffentlichungen zwischen CD und HiRes wählen, auf CD gibt's noch immer fast alles.
PLOS
Inventar
#45 erstellt: 03. Mrz 2016, 20:20
moin

ich möchte meine Musik lieber physikalisch vorliegen haben, also als CD oder Vinyl. Allerdings verschwinden die CDs nach dem Rippen im Regal und drehen sich nur ganz sporadisch. Per iTunes Match kann ich die Musik auf alle Anlagen / Geräte streamen, was ich vor allem unter der Woche nutze.

Am Wochende und wenn Abends mal Zeit ist, höre ich überwiegend Vinyl.

Vor ein paar Jahren habe ich mal den Versuch gestartet, auf physikalische Medien zu verzichten. Die CDs sind in den Keller gewandert und aktuelle Sachen gabs ne Zeit lang nur als DL... Lange habe ich das nicht durchgehalten und die CD waren wieder da, und als Bonus habe ich den Vinyl Zweig reaktiviert Tja - heute kaufe ich sowohl CDs als auch Platten, je nach Lust, Laune und Anschaffungswiderstand. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, gibts auch mal nen Download v.a. via Bandcamp.

Gruß

Michael
Pigpreast
Inventar
#46 erstellt: 04. Mrz 2016, 00:10

Paesc (Beitrag #44) schrieb:
Sehr gut. Die Musikindustrie entspricht damit endlich dem, was die Kunden wollen...

Da hinkt die Filmindustrie noch arg hinterher:...

Ich glaube, auch da ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich Angebot und Nachfrage gegenseitig aufschaukeln. (Aus purer Nächstenliebe kommt die Musikindustrie dem Kunden auch nicht entgegen. )

Es dauert halt etwas länger, weil es auch etwas länger dauert, einen Film zu sehen, als einen Song zu hören. Klingt jetzt vielleicht etwas albern, aber ich denke, dass das Befürfnis, sich auch mal einen Mix zusammenzustellen, seine Mediathek per Zufall anzuhören oder einfach schnell das nächste Album parat zu haben, zumal, wenn man unterwegs oder nur nebenher hört, bei Musik doch deutlich für "nichtphysikalische" Medien spricht. Einen Film hingegen startet man und dann juckt es einen die nächsten 90 Minuten in der Regel nicht mehr, von welchem Medium er kommt.


[Beitrag von Pigpreast am 04. Mrz 2016, 00:20 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#47 erstellt: 04. Mrz 2016, 08:54

Pigpreast (Beitrag #46) schrieb:
Ich glaube, auch da ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich Angebot und Nachfrage gegenseitig aufschaukeln. (Aus purer Nächstenliebe kommt die Musikindustrie dem Kunden auch nicht entgegen. )


Ist zu hoffen... Die Nutzungsbedürfnisse der Konsumenten haben sich in den letzten Jahren stark geändert. Das musste EMI und weiterer Vertreter der Musikindustrie schmerzhaft erfahren. Die ersten Downloads, AAC DRM und WMA DRM, sind kläglich gescheitert: zu kompliziert, zu mühmsam, zu viele Probleme.


Pigpreast (Beitrag #46) schrieb:
Klingt jetzt vielleicht etwas albern, aber ich denke, dass das Befürfnis, sich auch mal einen Mix zusammenzustellen, seine Mediathek per Zufall anzuhören oder einfach schnell das nächste Album parat zu haben, zumal, wenn man unterwegs oder nur nebenher hört, bei Musik doch deutlich für "nichtphysikalische" Medien spricht.


Musik elektronisch zu haben ist in der Tat gegenüber Filmen mit noch vielen weiteren Vorteilen verbunden, wenn's ums abspielen geht (Playlists, eigene Best-Ofs usw.). Allerdings wollen je länger je weniger Leute das ganze Wohnzimmer mit DVDs und Blu-rays zugekleistert haben resp. sie haben schlicht keinen Patz mehr. Alles geht Richtung Files, das wäre es auch sinnvoll, seine Filmsammlung rippen zu können/dürfen. Zudem möchte sich manch einer auch mal unterwegs einen Film anschauen.
Pigpreast
Inventar
#48 erstellt: 04. Mrz 2016, 09:54
Beim Autofahren?!

Nein, schon klar. Auch bei Filmen gibt es Argumente für elektronische Medien (die dann aber ebenso für Musik gelten, was umgekehrt eben nicht bei allen Aspekten der Fall ist). Ich wollte nur verdeutlichen, dass aus den erwähnten Gründen bei Filmen der "Leidensdruck" der breiten Masse nicht ganz so hoch ist wie bei Musik und es deshalb auch etwas länger dauert mit der Entwicklung.
Paesc
Inventar
#49 erstellt: 04. Mrz 2016, 10:17

Pigpreast (Beitrag #48) schrieb:
Beim Autofahren?!


Klar


Pigpreast (Beitrag #48) schrieb:
Ich wollte nur verdeutlichen, dass aus den erwähnten Gründen bei Filmen der "Leidensdruck" der breiten Masse nicht ganz so hoch ist wie bei Musik und es deshalb auch etwas länger dauert mit der Entwicklung.


Ich habe eher den Eindruck, dass die Filmindustrie sich so stur wie möglich präsentieren und auf keinen Fall den heiss geliebten Kopierschutz aufgeben will. Bei Blu-ray und UHD Blu-ray 4K ist der "Leidensdruck" schon höher als bei DVD: Hard- und Software müssen mit Updates für die neuen Kopierschutzschlüssel versorgt werden, sonst spielen sie neue Discs nicht ab. Leider klappt das nicht immer problemlos: oftmals ist bei Abpsielprogrammen nach 2 Jahren Schluss mit Updates... Und natürlich all die bekannten Gängeleien, von denen je länger je mehr Kunden genug haben (Raubkopiererwarnungen, Filmwerbungen am Anfang, unerlaubte Nutzerausführen (z.B. Skippen der Filmwerbungen), Regionalcodes, Hinweise dass der Film nicht die Ansicht des Filmstudios widerspiegelt usw.). Man stelle sich vor, man hätte am Anfang jeder CD oder MP3 irgendwelche Warnhinweise oder Werbungen...

Immerhin da bin ich aktuell einigermassen "zufrieden" mit der Musikindustrie: sie ist mal wieder einen Schritt voraus. Und mit der CD und den FLACs, die ich daraus erstellen kann, bin ich die nächsten Jahre bestens versorgt, sonst bleiben immer noch HiRes-Downloads. Die gute alte CD lässt sich einfach nicht totkriegen
Pigpreast
Inventar
#50 erstellt: 04. Mrz 2016, 10:54

Paesc (Beitrag #49) schrieb:
Ich habe eher den Eindruck, dass die Filmindustrie sich so stur wie möglich präsentieren und auf keinen Fall den heiss geliebten Kopierschutz aufgeben will.

Das war bei der Musikindustrie ja lange Zeit ähnlich. Ich erinnere mich noch gut an dieses Napster-Gezeter. Wenn illegale Downloads aber irgendwann so verbreitet sind, dass sie eine bestmmte Menge überschreiten, erkennt die Industrie, dass sie bessere Geschäfte macht, wenn sie legale Wege dafür anbietet, als wenn sie die Verbraucher lediglich am illegalen Treiben zu hindern versucht.


Bei Blu-ray und UHD Blu-ray 4K ist der "Leidensdruck" schon höher als bei DVD: ....

Wenn der Leidensdruck groß genug ist, zieht der Verbraucher Konsequenzen. Die Musikindustrie agiert im Sinne des größtmöglichen Geschäfts. So lange es mit der beschriebenen "Gängelung" noch am besten funktioniert... letztlich hat es auch die breite Masse der Verbraucher in der Hand, was man ihnen anbietet.


Immerhin da bin ich aktuell einigermassen "zufrieden" mit der Musikindustrie: sie ist mal wieder einen Schritt voraus.

Nun war der Inhalt der erwähnten Radiomeldung allerdings auch nicht primär Ausdruck eines gegenüber dem Vorjahr veränderten Angebotes seitens der Industrie sondern eher Ausdruck davon, was die Vebraucher von den angebotenen Medien in Anspruch nehmen.
Hörbert
Inventar
#51 erstellt: 04. Mrz 2016, 11:34
Hallo!

Nun, nicht die alte etablierte Filmindustrie a´la Hollywood wird hier den Vorreiter machen sondern Firmen wie Amazon die jetzt schon eigene Serien für ihre Prine-Accounts drehen lassen die nur via Netzzugang und Amazon-Account zugänglich sind (Mozart in the Jungle und The Man in the High Castle sind hier einmal als Beispiel genannt)

Möglicherweise wird früher oder später auch ein Teil der Musikproduktion von diversen Netzanbietern nur für die eigene Account-Kundschaft produziert werdenm, so ergäben sich dann fast zwangsläufig hochspezialisierte Anbieter.

Das der Grau- und Schwarzmarkt dadurch natürlich nicht ausgetrocknet werrden kann sondern eher zur neuer Blüte gebracht wird ist eines der Nebenergebnisse, aber hier hat die Software-Industrie ein deutlich anderes Verhältniss zu dieser Angelegenheit als die ettablierte MI, illegale Kopien von Softwareprodukten wurden in der Vergangenheit zuweilen gar nicht so ungern gesehen da sie die Verbreitung der Produkte ernorm förderten und selbst die Spiele-Industrie die hier stets den größten Schaden hatte duldete oft so etwas mit einem lachendem und einem weinendem Auge. Auch wenn solchre Praktiken hier nicht gern gesehen werden so ist man sich aber auch über die Vorteile im Klaren und oft werden ja aus Raubkopierern die besten Kunden wenn die User älter werden.

MFG Günther
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