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Foobar: Lautstärkereduzierung=Qualitätsverlust?

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Autor
Beitrag
svelte
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 05. Jan 2011, 20:38
Wer kann mir erklären, inwieweit und warum die Lautstärkereduzierung über Foobar Qualitätseinbussen nach sich zieht?

Bzw. ob die Lautstärkeregelung überhaupt noch funktioniert, wenn ich den ASIO-Output aktiviere. Hängt das von der verwendeten Soundkarte bzw. deren Treiber ab?

Ich habe zu beiden Fragen schon div. Antworten gefunden, aber letztlich gibt es immer widersprüchlich(st)e Aussagen dazu.

Hintergrund meiner Frage: Ich bastle gerade an einer Oberfläche für einen Touchscreen-PC, ich würde schon gerne damit auch die Lautstärke regeln können, natürlich ohne Qualitätsverlust.

VG S!
HiLogic
Inventar
#2 erstellt: 06. Jan 2011, 01:57
Mach Dir keinen Kopf darüber...
Ja, die Lautstärke funktioniert mit Asio immernoch. Nein, es interessiert und hört kein Mensch.

Der ganze Bullshit um Qualitätsverlust spielt sich einzig um allein im Hirn ab. Nirgenwo sonst.


[Beitrag von HiLogic am 06. Jan 2011, 01:57 bearbeitet]
svelte
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 08. Jan 2011, 16:17
Hallo HiLogic,

danke für deine Meinung. Nun ist es aber so, dass ich die Lautstärke ziemlich deutlich reduzieren muss, um direkt Aktivlautsprecher zu betreiben.

Vielleicht habe ich die ganze Problematik nicht richtig verstanden, so wie ich es jedenfalls aufgefasst habe fällt 1 Bit Auflösung bei 6 db Lautstärkereduzierung weg. Wenn ich von 16-Bit CD-Qualität ausgehe und die Lautstärke um 48 db reduziere, kommt am Ende nur noch ein "auflösungstechnisch mit 8-Bit vergleichbares" Signal am Wandler an? Oder mache ich hier einen Denkfehler?

Wahrscheinlich wird es nicht nötig sein, um 48 db zu reduzieren, dennoch wollte ich mal wissen, was dann passiert. Ich habe daher einen Song auf 8 Bit umgerechnet und zum Testen mit Audacity ein WAV gebastelt, in dem ich in einem festen Takt - also alle xx Sek. - zwischen der 8-Bit und 16-Bit Version umschalte. Ich habe mittlerweile vergessen ob ich mit 8- oder 16-Bit-Material angefangen habe - und heraushören kann ich es nicht! Ich bin echt geschockt - entweder habe ich so schlechte Ohren, oder die ganze Diskussion ist - insbesondere über hochauflösende Formate, ist entsprechend noch grösserer - Bullshit (um mal deine Wortwahl aufzugreifen).

Für alle Superohren habe ich mal ein anderes Lied konvertiert, war im Original ein Flac in CD-Qualität und darf durch CC-Lizenz verbreitet werden:

Winterspelt - Crawl Inside (lizensiert unter
CC BY-NC-ND 2.0)

Download

VG S!


[Beitrag von svelte am 08. Jan 2011, 16:28 bearbeitet]
Butti2
Stammgast
#4 erstellt: 08. Jan 2011, 16:51
Hier gibts ein Tool zum Spielen.

Song nach WAV konvertieren, laden --> abspielen und in Echtzeit die Auflösung reduzieren. Bei ABX stellst du A-B ein, dann kannst du dir die Differenz zu Gemüte führen.

Ansonsten empfehle ich diesen Beitrag von Herrn Reim von der Firma Lake People.

Grüße
Werner_B.
Inventar
#5 erstellt: 08. Jan 2011, 17:01
Ich setze hier mal ein paar weitere Querverweise ohne weitere Kommentare:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-100-1580.html

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=1642
HiLogic
Inventar
#6 erstellt: 08. Jan 2011, 17:40

svelte schrieb:
Ich bin echt geschockt - entweder habe ich so schlechte Ohren, oder die ganze Diskussion ist - insbesondere über hochauflösende Formate, ist entsprechend noch grösserer - Bullshit (um mal deine Wortwahl aufzugreifen).

Keine Sorge, Deine Ohren sind völlig in Ordnung denn mir gehts genauso. "Bullshit" trifft es nunmal ganz gut...
Ich für meinen Teil bin diese ewigen Diskussionen um Pseudo-Qualität leid. Besonders weils es hier viele gibt die lediglich glauben etwas zu wissen...

Deine Rechnung mit der Bit-Reduktion ist übrigens richtig. Der Witz an der Sache ist: Je leiser Du drehst, desto weniger könntest Du einen theoretischen Unterschied heraushören. Korrekte Implementierung vorrausgesetzt und das ist bei Foobar der Fall.

Fürs Gewissen kannst Du den Output noch auf 24-Bit konfigurieren, falls es die Hardware hergibt. Sollte man ohnehin tun und obendrein schaffst Du damit noch einen zusätzlichen "Gewissens-Puffer": Du könntest nämlich bis -48dB regeln (das ist fast schon "stille") bevor überhaupt die 16Bit Quelle angekratzt wird.

In Summe überwiegen für mich persönlich die Vorteile digitaler Lautstärkeregelung gegenüber der analogen massiv. Wenn Du Dich mal im Studio-Bereich umschaust wirst Du auch feststellen, dass digital-Mixer schon lange nicht mehr auf analoger Summierung und Regelung basieren.


[Beitrag von HiLogic am 08. Jan 2011, 18:02 bearbeitet]
svelte
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 08. Jan 2011, 18:36

HiLogic schrieb:
Fürs Gewissen kannst Du den Output noch auf 24-Bit konfigurieren, falls es die Hardware hergibt. Sollte man ohnehin tun und obendrein schaffst Du damit noch einen zusätzlichen "Gewissens-Puffer"...


Ja, so in etwa hatte ich das vor. Prinzipiell ist bei 8-Bit in leisen Passagen ein Rauschen zu hören, störend wird das aber erst bei hoher Lautstärke, was in der Konstellation ja gar nicht vorkommen kann/wird - und wenn müsste man wohl eher die Gesamt-Konfiguration überdenken als die digitale Regelung.



HiLogic schrieb:
In Summe überwiegen für mich persönlich die Vorteile digitaler Lautstärkeregelung gegenüber der analogen massiv. Wenn Du Dich mal im Studio-Bereich umschaust wirst Du auch feststellen, dass digital-Mixer schon lange nicht mehr auf analoger Summierung und Regelung basieren.


Ja, genau, ich bin auch schon am Überlegen, die Potis in den Adam Monitoren zu überbrücken

VG S!
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