"Totalausfall" meiner Car-Hifi-Elektronik

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athlontakter
Stammgast
#1 erstellt: 27. Mai 2009, 12:29
Hallo,

gestern hab ich mein Auto gestartet, und es kam kein Sound. Bevor ich näher auf das Problem und meine Lösungsansätze derweilen eingehe, erstmal was ich verbaut habe:

Fahrzeug: Astra H GTC
Verkabelung: 50mm², abgesichert mit 150A hinter der Batt.
FS: Focal 165V2 an so ner 50euro-Blaupunktstufe (fliegt bald raus)
Sub: Soundstream TR112 an ner Hifonics Brutus 1100D
HU: Alpine CDA 9886R

Also das erste was ich gemacht hab, erstmal im Kofferraum alles auf (Endstufen sind in der Reserveradmulde) und Status-LEDs betrachtet. Blaupunkt befindet sich im Protect und die Hifonics hat weder die Power- noch die Protect-LED an, und auffälligerweise ist von der Beleuchtung des Logos eine von 3 LEDs an .

Wenn ich die Chinch-Kabel von der Blaupunkt ziehe, geht sie wieder aus dem Protect raus, also war meine erste Idee, dass das Radio nen Schuss hat. Ich hab mir meinen Laptop genommen und den mal an das Blaupunkt angeschlossen in der Hoffnung dass was rauskommt, aber Fehlanzeige - aber immerhin ohne Protect.

Nächste Idee war, dass irgendwas mit dem FS, oder den Kabeln dahin, also hab ich da mal durchgemessen, komm aber auf ca 3,5-4Ohm auf jeder Seite, also scheint da kein Kurzschluss zu sein.

Ich hab dann mal das Radio komplett vom Bordnetz getrennt, und die Endstufen ganz plump per Kabelbrücke von Power auf Remote gestartet -> selbes Ergebnis.

Nachdem ich dann mal alles ausführlich mit dem Multimeter durchgemessen habe (bei laufendem Motor), fiel mir auf: Bordspannung im Kofferraum liegt bei ~14V, sobald aber die Endstufen an sind, fällt sie auf ~4-5V ab. Vorne an der Batterie und im Radioschacht sinds allerdings immernoch 14V, was mich jetzt an diesem Punkt etwas ratlos macht, vorallem, da das System Monatelang ohne Stress gelaufen ist und von jetzt auf Nachher stress macht.

Hat jemand eine Idee, an was das liegen könnte?

mfG und Danke für die Mühen im Vorraus,
Julian
gisewhcs
Stammgast
#2 erstellt: 27. Mai 2009, 12:35
Guck dir mal deinen Massepunkt, die Sicherung im Halter und den eigentlichen Batterieanschluss an.
Nicht das sich da was irgendwo was gelöst hat und dann sobald die Endstufen angehen wollen der nun zu hohe Übergangswiderstand die Spannung einbrechen lässt...
athlontakter
Stammgast
#3 erstellt: 27. Mai 2009, 13:33
das hab ich alles schon durchgecheckt. Die Stromversorgung ist in Ordnung.
fwendling23
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Mai 2009, 14:15
Ich würde mal alle Kabel an den Endstufen abklemmen und dann nach und nach wieder anklemmen.Vielleicht findest du so den Fehler.

Gruß Florian
Böötman
Inventar
#5 erstellt: 27. Mai 2009, 14:26
Wenn deine Stromversorgung i.o. währe dann würde hinten die Spannung nicht auf 5 V einbrechen und falls doch dann müsste vorn die Sicherung kommen oder nicht? Überbrück NUR KURZ ZUM TESTEN deine Sicherung mit nem draht, Speziell die Glasrohrsicherungen neigen zum brechen des Sicherungselementes innerhalb der Anschlusskappen.

mfg
lombardi1
Inventar
#6 erstellt: 27. Mai 2009, 14:27
Hallo

Jede Endstufe einzeln probiert ?

mfg Karl
Böötman
Inventar
#7 erstellt: 27. Mai 2009, 14:34

lombardi1 schrieb:
Hallo

Jede Endstufe einzeln probiert ?

mfg Karl



Bei 5V wird keine Anspringen....

- Ich tippe auf die Massepunkte oder ne gebrochene Sicherung -


[Beitrag von Böötman am 27. Mai 2009, 14:36 bearbeitet]
lombardi1
Inventar
#8 erstellt: 27. Mai 2009, 14:37
"sobald aber die Endstufen an sind, fällt sie auf ~4-5V ab"

Steht nirgends, das vielleicht eine von beiden nicht funktioniert.

Gibts überhaupt eine 160 Ampere Glassicherung ?

Und jetzt ?


[Beitrag von lombardi1 am 27. Mai 2009, 14:42 bearbeitet]
Böötman
Inventar
#9 erstellt: 27. Mai 2009, 14:47
Ne 160er Glas gibt es so nicht, maximal 2 80er,nur bei den Streifensicherungen gibt es verbaute 150A variante.
athlontakter
Stammgast
#10 erstellt: 27. Mai 2009, 15:08
also zur sicherung: das ist ne ANL und ne 100A, hab ich gerade gesehen.

Die Endstufen einzeln hab ich jetzt probiert, hat aber denselben Effekt des Spannungsabfalls.


Guck dir mal deinen Massepunkt, die Sicherung im Halter und den eigentlichen Batterieanschluss an.


Hab ich schon gemacht. Das macht eigentlich kein Sinn, weil die Anlage 3 Monate wunderbar ohne Zicken gelaufen ist. Massepunkt ist okay, Batterieanschluss und Sicherung auch.
Hab sowohl auf dem Pluskabel alsauch zwischen Massekabel an der Endstufe und Minuspol der Batterie nicht messbaren Widerstand (sprich unter 0,001Ohm).

Ich bin mittlerweile echt nur noch ratlos, weil von einer Sekunde auf die andere garnix mehr geht.
Böötman
Inventar
#11 erstellt: 27. Mai 2009, 15:36
Dann gib mir doch mal ne schlüssige Erklärung wie deine Betriebsspannung auf 5 V absinken kann ohne jedoch die 100 A Sicherung zu beschädigen....


Edit: Hast du die Sicherung mal testweise Überbrückt?


[Beitrag von Böötman am 27. Mai 2009, 15:37 bearbeitet]
athlontakter
Stammgast
#12 erstellt: 27. Mai 2009, 15:54

Dann gib mir doch mal ne schlüssige Erklärung wie deine Betriebsspannung auf 5 V absinken kann ohne jedoch die 100 A Sicherung zu beschädigen....


sorry, aber die Aussage is total dämlich...wüsst ich ne Erklärung, hätt ich kein Thread schreiben müssen

Überbrückt hab ich die Sicherung nicht, aber die Ersatzsicherung benutzt. Ändert auch nichts an der Situation.
Böötman
Inventar
#13 erstellt: 27. Mai 2009, 16:03

athlontakter schrieb:

Dann gib mir doch mal ne schlüssige Erklärung wie deine Betriebsspannung auf 5 V absinken kann ohne jedoch die 100 A Sicherung zu beschädigen....


sorry, aber die Aussage is total dämlich...wüsst ich ne Erklärung, hätt ich kein Thread schreiben müssen

Überbrückt hab ich die Sicherung nicht, aber die Ersatzsicherung benutzt. Ändert auch nichts an der Situation.



Wenn deine ganze Verkabelung intakt ist (wie du ja schreibst) dann kann der Fehler so wie du ihn beschreibst nicht existieren, das ist technisch unmöglich.

Relais o.ä. hast du nicht verbaut?
athlontakter
Stammgast
#14 erstellt: 27. Mai 2009, 16:08
ne da is nix besonderes verbaut.
Batterie->Sicherung->Verteilerblock->Endstufe
und auf dem Rückweg Endstufe->Karosserie

sonst nix.

Ich weiß dass das eigentlich technisch unmöglich ist. Aber wie gesagt, ich hab die Leitungen durchgemessen und ausgezeichneten Durchgang, die Sicherung hab ich getauscht, und alle Anschlüsse abgeklemmt und wieder befestigt.

ich find es persönlich auch etwas seltsam dass die Blaupunkt in Protect fährt wenn das Radio per Chinch angeklemmt ist, das sollte eigentlich auch nicht passieren...
Böötman
Inventar
#15 erstellt: 27. Mai 2009, 16:11
Das ist ja ganz klar weil sich die Blaupunkt ihr Massepotential über die Chinchleitung holt, für protect reicht´s, nicht aber zum starten des Amps.
Böötman
Inventar
#16 erstellt: 27. Mai 2009, 17:10
Achtung Parteiauftrag:

KONTROLLIERE JEDEN MASSEPUNKT deiner Endstufenverkabelung optisch und mechanisch.

- Massekabel abschrauben (am Massepunkt im Kofferraum)
- die Pressungen aller Kabelschuhe auf Zugfestigkeit prüfen (sachte dran wackeln bzw mit 5 Kg dran ziehen)
- ist der Massepunkt und die Befestigungsschraube blank (Gurtschrauben sind i.d.r. zusätzlich eingeklebt)
- evtl Nacharbeiten und Kabelschuh wieder festziehen
- das ganze machst du auch nochmal im Motorraum bei der nachträglichen Masserverstärkung, am ende koschu auf die stellen und gut ist´s

mfg
athlontakter
Stammgast
#17 erstellt: 27. Mai 2009, 18:35
so...ich hab jetzt die komplette Stromversorgung auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt, jetzt gehts wieder. Ich nehm an es war irgendwo bei der Masse...

naja Danke für die Hilfe

mfG Julian
Böötman
Inventar
#18 erstellt: 27. Mai 2009, 18:41
No comment.

-> mein zweites Posting


Wenn du gewissenhaft gearbeitet hast dann dürftest du die nächsten 2 Jahre garantiert keine Probleme haben.

mfg und gut Druck
athlontakter
Stammgast
#19 erstellt: 19. Jun 2009, 16:58
Sorry, aber ich muss den Thread nochmal hochholen. Nachdem ich ein wenig expandiert hab (2 Kicker S12L5) macht mein Auto eine ganz neue Art von Zicken. Ab ca 3/4 Lautstärke schwankt der Drehzahlmesser hin und her (keine Vibration, richtige Drehzahlschwankungen) und bei Extrem Basslastiger Musik fängt das Auto an zu ruckeln.

Die Batterie ist nicht leer und extremen Spannungsabfall hab ich nicht (unter 11,7V komm ich nicht mit bösem Hip-Hop und Bassendstufe bis zum Limiter aufgekeilt).

Gibts sonst noch ne möglichkeit, wie ich die Fahrzeugelektronik killen kann, weil mich das doch extrem stört...

mfG Julian


[Beitrag von athlontakter am 19. Jun 2009, 16:59 bearbeitet]
Imp_e_dance
Stammgast
#20 erstellt: 19. Jun 2009, 17:08

athlontakter schrieb:
Sorry, aber ich muss den Thread nochmal hochholen. Nachdem ich ein wenig expandiert hab (2 Kicker S12L5) macht mein Auto eine ganz neue Art von Zicken. Ab ca 3/4 Lautstärke schwankt der Drehzahlmesser hin und her (keine Vibration, richtige Drehzahlschwankungen) und bei Extrem Basslastiger Musik fängt das Auto an zu ruckeln.

Die Batterie ist nicht leer und extremen Spannungsabfall hab ich nicht (unter 11,7V komm ich nicht mit bösem Hip-Hop und Bassendstufe bis zum Limiter aufgekeilt).

Gibts sonst noch ne möglichkeit, wie ich die Fahrzeugelektronik killen kann, weil mich das doch extrem stört...

mfG Julian


Ich würds mal mit nem mittelschweren bis Kräftigem CAP
versuchen damit wirste schnelle spikes auf den 12 V
los falls du nicht schon sowas benutzt.
gemeint ist sowas http://www.powernets...-hifi-kondensatoren/


Gruss
Rolf
athlontakter
Stammgast
#21 erstellt: 19. Jun 2009, 17:21
meinste daran liegts? kann ich mir irgendwie kaum vorstellen, weil die spannung ziemlich stabil ist eigentlich. und auch wenn ich testtöne wiedergeb etc. liegt das problem vor, obwohl da ja eigentlich keine schwankungen vorliegen.

ich hatte zunächst erst befürchtet, ich bräucht ne zweitbatterie, weil die spannung abfällt.

Wieviel kapazität sollte der cap haben? (Beide Endstufen zusammen ca 1200W leistung)

mfG Julian
Imp_e_dance
Stammgast
#22 erstellt: 19. Jun 2009, 17:27
1200 watt das sind etwa 100 A wenn du die Spannung mitm Multimeter bei 11,7 misst können da durchaus extreme
Einbrüche drauf sein die du nicht sehen kannst.
Ein Multimeter ist dafür viel zu Langsam.
Ein dicker Elko würde diese Einbrüche wegbügeln.
Ich bin da recht zuversichtlich weil die Endstufe halt
den Strom nicht gleichförmig zieht sondern Pulse
besonders der Bass
ich denke schon das ist dein problem
Rolf
Imp_e_dance
Stammgast
#23 erstellt: 19. Jun 2009, 17:32
Achja ich denke mal 100 A da würd ich doch 0,5-1 Farad
nehmen
schollehopser
Inventar
#24 erstellt: 19. Jun 2009, 17:43
Allein ein Cap wird hier nicht reichen.. denn die Spannung muss ja stabil sein und es muss auch genug Strom von der Batterie bzw. Lima kommen. Wenn die Bordspannung so runter geht reicht es nichtmit nem einfachen Cap...
Wie stark ist denn die verbaute Batterie (also AH und kaltstrom)??? Evtl brauchste ne kleine Zusatzbatterie (20-30 Ah) und musst ab und an nachladen.
Imp_e_dance
Stammgast
#25 erstellt: 19. Jun 2009, 17:56

schollehopser schrieb:
Allein ein Cap wird hier nicht reichen.. denn die Spannung muss ja stabil sein und es muss auch genug Strom von der Batterie bzw. Lima kommen. Wenn die Bordspannung so runter geht reicht es nichtmit nem einfachen Cap...
Wie stark ist denn die verbaute Batterie (also AH und kaltstrom)??? Evtl brauchste ne kleine Zusatzbatterie (20-30 Ah) und musst ab und an nachladen.
:prost


Naja ich ging mal davon aus das er nicht 100 % der
Endtufenleistung fährt und das immer wenn er fährt
im integral sollte das doch deutlich weniger sein.

Zusatzbatterie geht natürlich auch am besten direkt vor den Verstärkern etwa aus nem Motorrad probieren kannste das evtl. mal kurzzeitig mit nem 12V Accu zb ausm 12V Accuschrauber aber bitte richtig Polen und nicht auf dauer sondern nur fürn test.
athlontakter
Stammgast
#26 erstellt: 19. Jun 2009, 18:02
also ich hab ne 44Ah Batt mit 210A Kaltstrom.

und ich find ehrlich gesagt 11,7V ohne laufenden Motor als Spannungstiefpunkt wirklich nicht viel, kann mir kaum Vorstellen, dass das der Grund ist.

Oder ist die Bordelektrik wirklich auf minimum 12V angewiesen?

mfG Julian
schollehopser
Inventar
#27 erstellt: 19. Jun 2009, 18:05
Wenn die Spannung unter 11,8 V ist gilt eine Batterie schon als leer...
eine normale LL-Spannung liegt bei 12,6 V bis 13,8 V.Ladespannung bis 14,4 Volt (Batterie-Gasungsspannung)

Deine Batterie ist definitv etwas schwach...
Imp_e_dance
Stammgast
#28 erstellt: 19. Jun 2009, 18:11

athlontakter schrieb:
also ich hab ne 44Ah Batt mit 210A Kaltstrom.

und ich find ehrlich gesagt 11,7V ohne laufenden Motor als Spannungstiefpunkt wirklich nicht viel, kann mir kaum Vorstellen, dass das der Grund ist.

Oder ist die Bordelektrik wirklich auf minimum 12V angewiesen?

mfG Julian


nur leider ist 11,7 nicht der tiefpunkt sondern der mittelwert desswegen die aussetzer da biste sicher kurzzeitig unter 9V ein Cap mit nem Farad sollte locker
100mS überbrücken.
lombardi1
Inventar
#29 erstellt: 19. Jun 2009, 18:58
Ein Cap in dieser Situation ist absoluter Quatsch.

Eine 44 Ah Batterie ist klein.
Wie alt ist sie eigentlich ?
Wie dick ist das Massekabel der Batterie ?

Was leistet die Lichtmaschine?
Bewegst Du das Auto im Kurzstreckenbetrieb ?

mfg Karl
Imp_e_dance
Stammgast
#30 erstellt: 19. Jun 2009, 21:59
Findet man mit der Suchfunktion im Forum
danke an Maschinchen
soviel zu absoluter Blödsinn
Rolf

Kondensatoren und Batterien

Viele User haben trotz optimaler Kabel Probleme mit der Stabilität ihrer Spannungsversorgung. Große Subwooferverstärker lassen die Beleuchtung im Takt der Musik flackern und die Batterie wird von der Anlage in Rekordzeit geleert.

Zur Stabilisierung sind neue Batterie(n) und Kondensator(en) geeignete Mittel. Diese werden parallel zu Spannungsversorgung geschaltet (s.o.).

Ein Kondensator (Cap (von engl.: Capacitor)) speichert nur genug Energie, um für Bruchteile einer Sekunde die Stromversorgung sicherzustellen. Dafür wird der Strom durch den geringen Innenwiderstand (bei guten Caps <2mOhm) extrem schnell "geliefert". Der Innenwiderstand ist somit (neben der tatsächlichen Kapazität) das entschiedene Kaufargument.
Achtung: Ein Cap ist kein Allheilmittel bei Problemen mit der Spannungsversorgung!

Eine Batterie hat eine wesentlich höhere Kapazität als ein Kondensator, ist konstruktionsbedingt aber wesentlich träger (langsamer)(Innenwiderstand um 5mOhm, zudem meistens lange Kabelwege). Trotzdem kann man eine Batterie zur gezielten Verbesserung der Stromversorgung einsetzen. Entweder man ersetzt seine Starterbatterie durch eine Batterie mit höherer Kapazität und höherem Kurzschlussstrom, oder man ergänzt zusätzlich eine Batterie (z.B. im Kofferraum(im Autoinnenraum nur Gasfreie Batterien verwenden)). Spezielle Autohifi-Batterien (z.B. Exide, Optima, Sonnenschein...) sind für solche Zwecke entworfen!

Optimal ist eine Kombination aus einem hochwertigen Kondensator UND leistungsfähiger Batterie an einer guten Verkabelung!
Eine feste Regel, ab welcher Leistung man Kondesatoren bzw. Zusatzbatterien einsetzen sollte, gibt es nicht. Man macht es immer vom individuellen Anlagenkonzept abhängig.

Zur größeren Batterie, größerer Lichtmaschine und Ladung der Batterie(n):
Eine Batterie kann problemlos größer gewählt werden, ohne dass Probleme entstehen! Die Lichtmaschine muss nur angepasst werden, wenn dauerhaft mehr elektrische Leistung im gesamten Auto umgesetzt wird als die Lichtmaschine liefert (P=U*I) und man nicht ständig zu Hause nachladen will.
athlontakter
Stammgast
#31 erstellt: 19. Jun 2009, 22:39
Die Batterie ist ca 2 Jahre alt - wie das Auto. Ich hab grad ma genauer gesehen, die Halterung im Motorraum ist noch etwas größer, ich denk ich werd da mal ne Nummer größer wählen und die 44er in die Reserveradmulde verfrachten. Hoffe, dass das dann die Probleme löst.

Danke für die Hilfe.

mfG Julian
zuengeln
Stammgast
#32 erstellt: 19. Jun 2009, 22:51
würde nicht auch einfach eine Zusatzbat das wieder geradebiegen?
Oder ist es wirklich besser erstmal vorne eine neue reinzumachen?
Ich hab jetzt auch 1200 rms an 4 Leistung anliegen und hab mir zu meiner normalen Bat ne HX 80 geholt und hab absolut KEINE Stromprobleme mehr ;-).
Imp_e_dance
Stammgast
#33 erstellt: 19. Jun 2009, 22:58

zuengeln schrieb:
würde nicht auch einfach eine Zusatzbat das wieder geradebiegen?
Oder ist es wirklich besser erstmal vorne eine neue reinzumachen?
Ich hab jetzt auch 1200 rms an 4 Leistung anliegen und hab mir zu meiner normalen Bat ne HX 80 geholt und hab absolut KEINE Stromprobleme mehr ;-).


geht sicherlich auch
lombardi1
Inventar
#34 erstellt: 19. Jun 2009, 23:06
Nochmal :
ein Kondensator zaubert keine Spannung her , wenn sie sowieso schon zu niedrig ist
Alex_DeLarge
Stammgast
#35 erstellt: 19. Jun 2009, 23:10

athlontakter schrieb:
... und die 44er in die Reserveradmulde verfrachten. ...

Wenn das eine Säurebatterie ist, ist das keine gute Idee.


Gruß Alex
Imp_e_dance
Stammgast
#36 erstellt: 19. Jun 2009, 23:23

lombardi1 schrieb:
Nochmal :
ein Kondensator zaubert keine Spannung her , wenn sie sowieso schon zu niedrig ist

aber er glättet spikes
zieh mal 100 Ampere aus deiner Batterie und miss die Spannung
nach3-4 Minuten
vorallem bei ner 44AH

und noch ein allgemeiner Hinweis zum einbau einer zweiten Batterie ist ein trennrelais bzw. eine shottky trennung nicht ganz falsch Brandgefahr
lombardi1
Inventar
#37 erstellt: 19. Jun 2009, 23:27
"und noch ein allgemeiner Hinweis zum einbau einer zweiten Batterie ist ein trennrelais bzw. eine shottky trennung nicht ganz falsch Brandgefahr"

Schon wieder Q....

Bei Dir ist also die Spannung zw., 11.7 - Normale Betriebsspannung ein Spike ?

Alles klar.

mfg Karl
Imp_e_dance
Stammgast
#38 erstellt: 19. Jun 2009, 23:29

lombardi1 schrieb:
"und noch ein allgemeiner Hinweis zum einbau einer zweiten Batterie ist ein trennrelais bzw. eine shottky trennung nicht ganz falsch Brandgefahr"

Schon wieder Q....

Bei Dir ist also die Spannung zw., 11.7 - Normale Betriebsspannung ein Spike ?

Alles klar.

mfg Karl

lies Bitte deine Signatur
lombardi1
Inventar
#39 erstellt: 19. Jun 2009, 23:31
Die kenne ich, ändert aber nichts an Deiner Aussage.

Dann erklär mir mal was ein Relais oder eine Diode mit der Brandgefahr zw. 2 Batterien zu tun hat., BITTE

mfg Karl
ff701
Inventar
#40 erstellt: 19. Jun 2009, 23:40
Der Lombardi hat schon recht.

Mit nem 1F Hifonics blingbling cap ist hier keinesfalls geholfen, auch wenn er für manch einen schön aussieht.

Ist zwar nett dass du helfen willst, ob deine Vorschläge Hand und Fuß haben solltest du aber noch überdenken.
Imp_e_dance
Stammgast
#41 erstellt: 19. Jun 2009, 23:47

lombardi1 schrieb:
Die kenne ich, ändert aber nichts an Deiner Aussage.

Dann erklär mir mal was ein Relais oder eine Diode mit der Brandgefahr zw. 2 Batterien zu tun hat., BITTE

mfg Karl


was passiert wohl wenn bei einer Batterie ne Zelle Kurzschliest?
Jetz sag bitte nicht das passiert nicht das dürfte einer der häufigten Batteriefehler sein!
alles klar jetzt?
lombardi1
Inventar
#42 erstellt: 19. Jun 2009, 23:50
Und das Relais mit Diode verhindert das ?

Jetzt hör aber auf, sonst muss ich annehmen das bei Dir nicht alles klar ist.

mfg Karl
ff701
Inventar
#43 erstellt: 19. Jun 2009, 23:56

Imp_e_dance schrieb:

lombardi1 schrieb:
Die kenne ich, ändert aber nichts an Deiner Aussage.

Dann erklär mir mal was ein Relais oder eine Diode mit der Brandgefahr zw. 2 Batterien zu tun hat., BITTE

mfg Karl


was passiert wohl wenn bei einer Batterie ne Zelle Kurzschliest?
Jetz sag bitte nicht das passiert nicht das dürfte einer der häufigten Batteriefehler sein!
alles klar jetzt?


Ein Trennrelais hat aber nur den Sinn dass dir eine große Zusatzbat nicht die Hauptbat ausleert.
Imp_e_dance
Stammgast
#44 erstellt: 20. Jun 2009, 00:10

lombardi1 schrieb:
Und das Relais mit Diode verhindert das ?

Jetzt hör aber auf, sonst muss ich annehmen das bei Dir nicht alles klar ist.

mfg Karl


Lieber Karl,
ich glaube das problem hat sich eigentlich schon gelöst
und wie ja in der Anleitung von Maschienchen steht auch welche möglichkeiten es giebt sowas in den griff zu kriegen.

Ich denke besser als Maschienchen kann man sowas nicht erklären.
Die optimale Lösung lautet also sowohl als auch CAP und neue
bzw. stärkere Batterie.
Was bitte ist daran falsch?
Und bitte nicht Relais mit Diode sondern anstatt das beweist das dir nicht klar ist um was es mir ging abgesehen davon stand da "nicht falsch" und nicht unbedingt erforderlich.
Ich wünsche dann noch allen eine Gute Nacht
Rolf
Imp_e_dance
Stammgast
#45 erstellt: 20. Jun 2009, 00:11

ff701 schrieb:

Imp_e_dance schrieb:

lombardi1 schrieb:
Die kenne ich, ändert aber nichts an Deiner Aussage.

Dann erklär mir mal was ein Relais oder eine Diode mit der Brandgefahr zw. 2 Batterien zu tun hat., BITTE

mfg Karl


was passiert wohl wenn bei einer Batterie ne Zelle Kurzschliest?
Jetz sag bitte nicht das passiert nicht das dürfte einer der häufigten Batteriefehler sein!
alles klar jetzt?


Ein Trennrelais hat aber nur den Sinn dass dir eine große Zusatzbat nicht die Hauptbat ausleert.


Das auch
lombardi1
Inventar
#46 erstellt: 20. Jun 2009, 00:17
"Was bitte ist daran falsch?"

Du pflegst anderen das Wort im Munde umzudrehen.
ENDE
athlontakter
Stammgast
#47 erstellt: 20. Jun 2009, 10:11
wo liegt das Problem mit einer Säurebatterie im Kofferraum?
Ob die jetzt im Motorraum oder im Kofferraum ist, rumgeschüttelt beim Fahren wird sie so oder so. Die Gel-Batterien sind mir einfach verhältnismäßig viel zu teuer.

mfG Julian
Imp_e_dance
Stammgast
#48 erstellt: 20. Jun 2009, 10:30

athlontakter schrieb:
wo liegt das Problem mit einer Säurebatterie im Kofferraum?
Ob die jetzt im Motorraum oder im Kofferraum ist, rumgeschüttelt beim Fahren wird sie so oder so. Die Gel-Batterien sind mir einfach verhältnismäßig viel zu teuer.

mfG Julian


Die könnte Gasen je nachdem wenn da z.B. wie bei einem Kombi
offen zum Fahrgastraum ist macht das keinen Spass
da hat Alex schon Recht.
Gruss
Rolf
Hifi-Freaky
Inventar
#49 erstellt: 20. Jun 2009, 10:57

athlontakter schrieb:
wo liegt das Problem mit einer Säurebatterie im Kofferraum?
Ob die jetzt im Motorraum oder im Kofferraum ist, rumgeschüttelt beim Fahren wird sie so oder so. Die Gel-Batterien sind mir einfach verhältnismäßig viel zu teuer.

mfG Julian

bei dem was du schon in die anlage investiert hast muss auch einfach einiges an geld in eine gescheite stromversorgung fleißen sonst wird das nur ne halbe sache.

ist ähnlich wie mit dem Dämmen ohne gscheite Dämmung auch wenns für manche "zu teuer" ist schenkst du unnötig potential deiner anlage her.

übrigens bin ich der meinung nur ein cap reicht da nichta us ne kleine zusatzbat dazu und am bestn auch ne bissl größere starterbat.
wenn das dann nicht reicht noch nen cap vor dem supamp und gut ist.
Imp_e_dance
Stammgast
#50 erstellt: 20. Jun 2009, 11:04

Hifi-Freaky schrieb:

athlontakter schrieb:
wo liegt das Problem mit einer Säurebatterie im Kofferraum?
Ob die jetzt im Motorraum oder im Kofferraum ist, rumgeschüttelt beim Fahren wird sie so oder so. Die Gel-Batterien sind mir einfach verhältnismäßig viel zu teuer.

mfG Julian

bei dem was du schon in die anlage investiert hast muss auch einfach einiges an geld in eine gescheite stromversorgung fleißen sonst wird das nur ne halbe sache.

ist ähnlich wie mit dem Dämmen ohne gscheite Dämmung auch wenns für manche "zu teuer" ist schenkst du unnötig potential deiner anlage her.

übrigens bin ich der meinung nur ein cap reicht da nichta us ne kleine zusatzbat dazu und am bestn auch ne bissl größere starterbat.
wenn das dann nicht reicht noch nen cap vor dem supamp und gut ist.


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