Sony VPL-VW1000ES - Spontankauf - Overkill für mein Heimkino?

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Sorka
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Jan 2019, 00:12
Hi zusammen und frohes neues Jahr!

Hab vorhin die üblichen Schweizer Auktionsportale durchforstet und bin per Zufall über einen frisch auktionierten Sony VPL-VW1000Es gestolpert und habe zugeschlagen... für 2500 CHF Sofort-Preis... Mit 800h Laufzeit.
Ich hab seitdem in den letzten paar Stunden versucht mich darüber zu informieren, ob das jetzt ein guter Deal war oder nicht.

Jedenfalls haben wir ein eher einfachen Kinoraum:
Die Eckdaten:
- 3x5m Zimmer (2.60m Deckenhöhe)
- Leinwand Adeo Professional 3m Breite (2.58m Bildbreite)
- 7.1 Set: Front + Center von Dali Zensor und Back 4x Kef T301, Sub Jamo D7 THX Ultra 2
- Sony VPL-HW55
- Schwarzer Teppich, Wände rechts und links mit Molton Vorhängen

In diesem älteren Thread hat es noch ein paar Computerzeichnungen des Raums:
http://www.hifi-foru...um_id=72&thread=6486

Nun frage ich mich:
- ist das Overkill? Wird man den Qualitätsunterschied trotz Motorleinwand und weisser Decke merken?
- kann man die VW1000ES nach wie vor upgraden?
- hätte ich besser noch 2-3 Jahre gewartet oder sind die Fortschritte bzgl. Bildqualität überschaubar geblieben?

Danke im Voraus und beste Grüsse aus der Schweiz!
Quick_silver
Stammgast
#2 erstellt: 06. Jan 2019, 21:45
Du hast ihn ja jetzt eh schon gekauft und sicher schon bei dir stehen.
Dann Vergleich doch selber, ob es dir den gewünschten Sprung nach Vorne bringt.

Wenn du mit den Einschränkungen leben kannst die es vor 6 oder 7 Jahren gab und das Bild besser ist dann sei doch zufrieden.
Was kostet eine Lampe für den 1000er eigentlich?
Sorka
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Jan 2019, 22:56

Was kostet eine Lampe für den 1000er eigentlich?

Hole ihn in knapp zwei Wochen - im Moment ist also noch der HW55 in Betrieb. Eine neue Originallampe kostet in der Schweiz ca. CHF 650 bzw. die nackte Birne CHF 350 (ka ob man dann die bestellt beim VW1000).


Dann Vergleich doch selber, ob es dir den gewünschten Sprung nach Vorne bringt.

Ja, werde ihn sicher mal installieren und testen. Soweit ich das mit dem Upgrade des Motherboards verstehe, wäre damit einfach 4K/60hz möglich. Aber da frage ich mich nach dem praktischen Nutzen, wenn ich nun einfach über Nvidia Shield Kodi, Netflix und ähnliches Filme und Serien schaue. Die heutigen 4K Filme und Serien laufen ja mit 24p, wenn ich mich nicht täusche.
n5pdimi
Inventar
#4 erstellt: 07. Jan 2019, 00:26
Da täuschst Du Dich. Die Streamingdienste laufen mit 60hz.
Pflaumen:Oscar
Stammgast
#5 erstellt: 07. Jan 2019, 00:38
Hauptsache er hat keinen Drift.
George_Lucas
Inventar
#6 erstellt: 07. Jan 2019, 01:14
Einen Farbraumdrift vermute ich weniger als einen massiven Kontrasteinbruch. Kontrolliere das vor dem Kauf besser. Es gibt Berichte vom 1000er Sony mit unter 990:1 On/Off-Kontrast.
Sorka
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 07. Jan 2019, 01:20

Hauptsache er hat keinen Drift.

Nein nein. Ich bin zuversichtlich, dass alles in Ordnung ist mit dem Ding! Bzgl. Kontrasteinbruch werde ich dann (von Auge?) darauf achten.



Da täuschst Du Dich. Die Streamingdienste laufen mit 60hz.

Oha, aber 4k Blurays oder 4K MKVs sind 24p?
Oder anders formuliert: welcher 4k content lässt sich mit dem 1000er anschauen?
George_Lucas
Inventar
#8 erstellt: 07. Jan 2019, 01:31
4K Blu-rays spielt er nicht ab, weil kein HDR und kein HDCP 2.2 unterstützt wird.

4K Demos laufen aber.

Das 3000-Euro-Upgrade gibt es schon lange nicht mehr.
Sorka
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 07. Jan 2019, 01:48
Zum Glück schaue ich hauptsächlich Demos :3

Meine ganze Filmsammlung ist in Full HD, solange ich da ein besseres Bild im Vergleich zum Hw55 haben werde passt das schon. Wäre einfach interessant gewesen, zwischendurch mal 4k zu sehen. Aber ist kein Muss.
Quick_silver
Stammgast
#10 erstellt: 07. Jan 2019, 11:10
Jetzt weißt zumindestens wieso das Ding keiner haben wollte....

Wäre klüger vom Kauf Abstand zu nehmen und evtl in ein 260er z.B. zu investieren.
George_Lucas
Inventar
#11 erstellt: 07. Jan 2019, 11:18
Bezüglich Schärfe und Detailzeichnung ist der Sony VPL-VW1000 besser.
Wenn der VW1000 noch seinen vollen Kontrastumfang haben sollte - also so um die 20.000:1 - dann wird er den HW55 zweifelsfrei übertreffen. Zumal ich davon ausgehe, dass auch der HW55 mittlerweile stark gedriftet ist, wird der VW1000 eine deutlich bessere Farbreproduktion besitzen.

Wenn der native Kontrastumfang des VW1000 nur noch auf DLP-Niveau liegt, resultiert daraus ein miserabler Schwarzwert, der auf dem Niveau der DLP XPR-Shift-Projektoren liegt.

In der Summe würde ich lieber in den VW270 investieren, als in einen potentiell kontrastschwachen Projektor mit veralteter HDMI/HDCP-Technik. Immerhin willst du ein paar Jahre damit Spaß haben; und dazu gehören für dich zukünftig ja auch 4K-Blu-rays.
Sorka
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 07. Jan 2019, 11:29
Überrascht mich jetzt ein bisschen, dass man davon ausgehen muss, dass die Sony Modelle von damals so stark abgeben mit der Zeit bzw. diese Fehler aufweisen werden.
Ich bin gestern öfters über das Thema gestolpert, aber ich dachte, das betrifft einen kleinen Prozentanteil der ausgelieferten Geräten.
Bei meinem HW55 ist mir bisher nichts negativ aufgefallen. Kann man ohne Equipment testen, ob noch alles in Ordnung ist?

Angenommen der VW1000 wäre in Ordnung, würde er das bessere FHD bild darstellen als beispielsweise ein JVC X7900, den es hier ab CHF4400 gibt? Ich nehme an, dieser würde problemlos alle 4K Formate abspielen.
George_Lucas
Inventar
#13 erstellt: 07. Jan 2019, 11:45

Sorka (Beitrag #12) schrieb:
Kann man ohne Equipment testen, ob noch alles in Ordnung ist?

Mit einer guten Referenz ist das durchaus möglich.



Bei meinem HW55 ist mir bisher nichts negativ aufgefallen.

Das ist ja genau das Problem. Der Farbraumdrift des HW55 geschieht "schleichend". Ähnlich wie bei einer KFZ-Bremse fällt die "Abnutzung" kaum auf. Ab einem gewissen Punkt ist sie dann sichtbar. Spätestens wenn Rot nur noch Magenta aussieht.



Angenommen der VW1000 wäre in Ordnung

Das bezweifle ich.



würde er das bessere FHD bild darstellen als beispielsweise ein JVC X7900, den es hier ab CHF4400 gibt

Der Bildeindruck wäre in der Summe sicherlich sehr ähnlich, wenn beide Geräte quasi im Neuzustand sind - mit den Hersteller spezifischen geringen Unterschieden in Auflösung/Kontrast.



Ich nehme an, dieser würde problemlos alle 4K Formate abspielen.

Der JVC DLA-X7900 gibt alle 4K/HDR-Bildformate wieder.
Ich habe mir bereits den zweiten X7900 gekauft, weil ich die Wartezeit bis zur neuen N-Serie von JVC "überbrücken" möchte - und dafür das beste Preis/Leistungsverhältnis haben wollte. In den mir wichtigen Punkten finde ich den X7900 großartig. Im direkten Vergleich mit einem Sony VPL-VW270 war der JVC der Sieger. Aber auch hier waren die Unterschiede nicht "weltbewegend", sondern eher dezent und teilweise persönlicher Geschmack.
Sorka
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 07. Jan 2019, 12:29

Mit einer guten Referenz ist das durchaus möglich.

Okay. Einfach mal Testbilder mit Farbpalette/Graustufen einblenden und sehen, ob da etwas auffällt? Oder vergleichen mit bspw. dem Laptop daneben?


Das bezweifle ich.

Aber wie kommst du zu dieser Annahme? Um zu bezweifeln, dass das Gerät in Ordnung ist, müssten ja die Mehrheit der Geräte von den Drifts bzw. Kontrastverlusten betroffen sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Fall ist.

Bezüglich dem 4K habe ich gestern noch gesehen, dass es Umwege über diese Fury HD Geräte gibt, um Blu-Rays abzuspielen. Anscheinend gab es dadurch aber neue Probleme in der Bilddarstellung. Ich habe schlussendlich nicht genau verstanden, ob das nun wirklich eine praktikable Lösung darstellt, da es in den Foren sehr technisch zu- und her ging.


[Beitrag von Sorka am 07. Jan 2019, 12:57 bearbeitet]
oto1
Inventar
#15 erstellt: 07. Jan 2019, 12:59

Sorka (Beitrag #14) schrieb:
Um zu bezweifeln, dass das Gerät in Ordnung ist, müssten ja die Mehrheit der Geräte von den Drifts bzw. Kontrastverlusten betroffen sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Fall ist.

glaubst du wirklich das die geräte die einen drift haben montagsgeräte sind? das ist stand der technik und kein gerät kann davon verschont bleiben!
ebi231
Inventar
#16 erstellt: 07. Jan 2019, 13:20
Jepp. Das trifft leider für die alten Generationen zu. Bei den neuen fehlen die Erfahrungswerte - oto geht ja davon aus, dass der Prozess nur verlangsamt wurde. Mein Kenntnisstand besagt zwar nichts zur Dauer aber zu den Änderungen, welche durchgeführt wurden. Und ja - es wurden Änderungen durchgeführt.
oto1
Inventar
#17 erstellt: 07. Jan 2019, 13:24

ebi231 (Beitrag #16) schrieb:
Mein Kenntnisstand besagt zwar nichts zur Dauer aber zu den Änderungen, welche durchgeführt wurden. U.

oh, raus damit, welche waren das? mir wurde davon ja auch berichtet, nur nicht was, sondern was damit erreicht wurde
aber vieleicht lässt sich daraus ein wenig mehr information rauslesen!
ebi231
Inventar
#18 erstellt: 07. Jan 2019, 13:46
Nope, gerne per PM.
*Mori*
Inventar
#19 erstellt: 07. Jan 2019, 15:07

Sorka (Beitrag #14) schrieb:
Um zu bezweifeln, dass das Gerät in Ordnung ist, müssten ja die Mehrheit der Geräte von den Drifts bzw. Kontrastverlusten betroffen sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Fall ist.

Ein VW1000 hat mit allergrösster Sicherheit einen Gammadrift, falls dieser vorgängig nicht durch einen Fachmann korrigiert wurde. Das gilt übrigens auch für ältere JVC
Speziell beim VW1000 ist, dass viele Berichte von Kontrasteinbrüchen auftauchten, welche leider nicht korrigierbar waren. Die ganze Problematik wurde lange Zeit kaum thematisiert und erst mit den HW50 (dank C4H) öffentlich in grösserem Rahmen diskutiert. Leider wird häufig nicht zwischen einzelnen Modellen unterschieden. Gemäss Lars Mette verschleissen ausserdem beim VW1000 auch die 400 W Lampen aussergewöhnlich schnell. IMHO ist das Licht gealterter Lampen (Lampenpreise ;-) ; Sparer leben gefährlich) besonders aggressiv für die Panels, was den Kontrasteinbruch fördert. Angeblich soll Sony schon länger entsprechende Massnahmen ergriffen haben, um dem entgegen zu wirken.

IMO ist also ein VW1000 eine Wundertüte. Der kann zwar durchaus ein tolles Bild liefern und auch kein Overkill. Trotzdem hätte ich den nicht gekauft, sondern eher einen VW260 oder VW270. Ich hatte 3 Jahre einen VW300: kein Kontrasteinbruch, keine Farbraumeinbruch und den Gammadrift konnte ich problemlos korrigieren. Der vorherige HW50 hingegen hatte schon nach kurzer Zeit neben Gammadrift inkl. auch einen verkleinerten Farbraum (noch leicht korrigierbar). Deshalb würde ich nach wie vor von allen HW Geräten grundsätzlich abraten. Genauso wie von einem VW1000, vor allem wenn ich ihn nicht vorher gesehen hätte.


[Beitrag von *Mori* am 07. Jan 2019, 16:49 bearbeitet]
Sorka
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 08. Jan 2019, 21:38

Ein VW1000 hat mit allergrösster Sicherheit einen Gammadrift, falls dieser vorgängig nicht durch einen Fachmann korrigiert wurde. Das gilt übrigens auch für ältere JVC

Ja, ich habe den Verkäufer kontaktiert und anscheinend wurde der Projektor bei der Einrichtung vom Fachmann kalibriert. Ich bin gespannt.


Mit einer guten Referenz ist das durchaus möglich.

Ich hab das spontan mal versucht...einfach per youtube (jeweils über Shield TV) in FHD dargestellt. Einmal auf dem Panasonic Plasma VTW60 im Schlafzimmer und einmal auf dem Projektor im Kinoraum. Dann fotografiert mit dem Note9 im "Pro" Modus (ich denke aber gewisse Einstellungen wurden trotzdem automatisch angepasst).

Gibt dieser "Test" in irgendeiner Weise Aufschluss darüber, ob mit dem HW55 etwas nicht in Ordnung ist? Falls ja, könnte ich dann ja das gleiche Verfahren beim VW1000 anwenden, um das grob beurteilen zu können.

VTW60:
p1p2p3

Sony HW55:
s1s2s3
ebi231
Inventar
#21 erstellt: 08. Jan 2019, 22:12
Ich denke, das kannst du selbst anhand deiner Bilder beantworten...

Nachtrag: Ja - es ist davon auszugehen, dass dein HW55 weder über ein gescheites Gamma, noch gescheite Farben (und ggf. eingeschränkten Kontrast) verfügt. Das Bild sieht im Vergleich zum TV sehr ausgewaschen und farbarm aus - hier solltest du mal nachmessen oder das Gerät Jemandem zeigen, der es nachmessen kann. Sorry, nur meine bescheidene Meinung!


[Beitrag von ebi231 am 08. Jan 2019, 22:27 bearbeitet]
Pflaumen:Oscar
Stammgast
#22 erstellt: 09. Jan 2019, 01:40
Das Bild vom HW sieht grausam aus. Schlimmer als jeder billig DLP.
hajkoo
Inventar
#23 erstellt: 10. Jan 2019, 04:28
Erstens glaube ich nicht dass die Bilder vom Smartphone das wiedergeben was man vor Ort sehen kann, zweitens kenne ich keinen Fall wo durch den Farbraumdrift die maximale Sättigung von Blau schlechter wurde. Da das blaue Shirt auch blasser wirkt muss man hier vorsichtig mit Schlussfolgerungen sein.

so long...
Sorka
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 10. Jan 2019, 14:39
Habe den Test wiederholt und dabei genauer auf die Kameraeinstellungen geachtet bzw. dieses Mal für beide Fotos die gleichen Einstellungen verwendet... Nun entsprechen die Kamerabilder eher, wie es wirklich angezeigt wird:

Oben hw55, unten vtw60
20190109_222107
Armin289
Stammgast
#25 erstellt: 10. Jan 2019, 14:57
Beim Bild des HW55 ist augenfällig die typische Blau-Verschiebung zu erkennen die mit den Jahren bei den meisten Sony-Beamern immer ausgeprägter wird.

Diese Verschiebung ist mit dem Sony-Tool Image Director in weiten Bereichen sehr gut korrigierbar. Ebenso lässt sich der Gamma-Verlauf wieder gut auf 2.2 einstellen.

Das bedeutet aber Einarbeitung in das Thema Kalibrierung und ein nicht zu gering anzusetzender Zeitaufwand.

Unwiederbringlich ist der Verlust des über die Jahre sich verschlechternden nativen Kontrasts, denn Schwarzbilder, bzw. die Helligkeiten von 0-10 Prozent, bleiben aufgehellt und blaustichig. Dennoch ist mit den Anpassungen wieder ein sehr gefälliges Filmbild erzielbar. Das selbe gilt im wesentlichen für den VW-1000.

Hier findest Du meinen Erfahrungsbericht/Anleitung zum Tool Image Director 3.1. Der Link zum Download der Software hat sich allerdings geändert - siehe meinen letzten Beitrag im Thread.

http://www.hifi-foru...m_id=105&thread=3482

Für die Messungen und die Kalibrierung benötigt man noch das kostenfreie Tool HCFR und einen Sensor (z.B. Spyder5 von Datacolor oder einen geeigneten Sensor von der Fa. X-rite)

Gruß
Armin


[Beitrag von Armin289 am 10. Jan 2019, 15:29 bearbeitet]
hajkoo
Inventar
#26 erstellt: 10. Jan 2019, 16:33
Danke Sorka für die neuen Bilder so lässt sich das schon deutlich besser bewerten. Diese beiden Bilder könnten künftig durchaus eine Musterbeispiel Funktion bekommen.

so long...
Quick_silver
Stammgast
#27 erstellt: 19. Jan 2019, 08:44
Was ist denn jetzt aus dem Projektor geworden? Hast du ihn schon in Betrieb!?
Sorka
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 19. Jan 2019, 20:16
Hi Leute!

Also, ist nun alles ein bisschen anders gekommen. Jedenfalls hab ich seit heute den VW1000 und einen neuen X7900 in meinem Heimkino stehen zum Vergleich.

Den Sony habe ich auf der kalibrierten Referenzeinstellung belassen.
Die Abholung war übrigens sehr erfreulich. Der Projektor hat noch weniger Stunden als erwartet und der Verkäufer hat mir noch sein Heimkino vorgeführt... das war ja mal was (VW760 hat er als Nachfolger). Zudem hat er mir noch 4 Sony 3D-Brillen mitgegeben.

Den JVC habe ich einfach mal auf die User 1 Einstellung gestellt.

Ich schildere einfach mal meine Beobachtungen:
- Der Sony wird wohl in einem guten Zustand sein: das Bild ist hell, farbig und scharf.
- Der JVC macht ein schönes schwarz und allgemein ist der Bildeindruck gut. Aufgefallen ist mir nur, dass er weniger scharf ist.
- Vorallem ist der JVC im hohen Lampenmodus aber laut! Habe ich nicht erwartet nach dem was ich so über das Gerät gelesen habe.
- Ich kann nicht abschliessend beurteilen, welches Bild mir besser gefällt, vielleicht müsste ich mir dazu mehr Zeit nehmen oder allenfalls beide mal nebeneinander laufen lassen auf der gleichen Leinwand? Wäre das was?
- Ich habe gemerkt, dass ich beim JVC die 4K-Auflösung im Shield TV Menu nicht anwählen kann. Habe die Shield dann mal mit einem kürzeren HDMI direkt an den JVC angeschlossen und promt hat es das Problem gelöst. Liegt also entweder an meinem veralteten 10m oder 15m HDMI-Kabel oder aber am Pioneer SC-LX76.
- Bei HDR-Inhalten wechselt der JVC in den HDR-Modus. Dabei wird das Bild schon sehr dunkel und wechselt auch nicht in den User 1 Modus zurück, wenn man die Wiedergabe beendet. Muss das Bild im HDR-Modus so dunkel sein?

Ich denke mal, ich werde schon den JVC behalten. Mit Netflix, Prime Video und den neuen Blurays gibt es doch schon einiges an 4K Material.

Es reut mich ein bisschen, den Sony wegzugeben (hätte schon einen Käufer gefunden, mache Gewinn).
Ist halt schon ein feines Gerät. Aber die befürchteten Mängel könnten ja nach wie vor noch eintreten, und wie beschrieben, die Sache mit dem 4K halt.

Was denkt ihr so :)?

Liebe Grüsse aus der Schweiz!
George_Lucas
Inventar
#29 erstellt: 19. Jan 2019, 20:52
Ich würde den Projektor da behalten, der mir das insgesamt bessere Bild macht.


Muss das Bild im HDR-Modus so dunkel sein?

Nein. Das geht sehr viel besser als im Werksmodus. In meinem Blog habe ich ausführlich beschrieben, wie ein HDR-Bild auf Spitzenniveau erzielt werden kann.
Eine Zusammenfassung an dieser Stelle ist zu lang.



- Ich habe gemerkt, dass ich beim JVC die 4K-Auflösung im Shield TV Menu nicht anwählen kann. Habe die Shield dann mal mit einem kürzeren HDMI direkt an den JVC angeschlossen und promt hat es das Problem gelöst. Liegt also entweder an meinem veralteten 10m oder 15m HDMI-Kabel oder aber am Pioneer SC-LX76.

Es gibt preiswerte Lichtleiter-Kabel für rund 52,- Euro, die 15 Meter mit 18 Gbit übertragen können.
Beispielsweise das:
ATZEBE HDMI 2.0 Glasfaser Kabel -15m, HDMI 4k Kabel unterstützt 4K@60Hz, YUV4:4:4,3D, HDR, HDCP 2.2

Dass ein Sony 4K-Projektor eine bessere/höhere Auflösung besitzt, habe ich auch schon festgestellt. Da kann ein JVC DLA-X7900 leider nicht ganz mithalten. Der besser Kontrast macht das IMO wieder wett. Hier geht es letztendlich um persönliche Befindlichkeiten.


Nimm für den JVC mal den Bildmodus "Natürlich". Der ist ab Werk schon sehr gut eingestellt.
User 1 funzt am besten mit Farbprofil Custom 2 (Rec.709), Gamma 2,4 und CMD auf Niedrig. Schärfe 5. Alle anderen Regler im Schärfemenü auf 0 setzen, weil die Weichzeichner deutlich Schärfe kosten.


[Beitrag von George_Lucas am 19. Jan 2019, 20:56 bearbeitet]
Sorka
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 20. Jan 2019, 01:10
Wir haben vorhin den ersten Film auf dem VW1000 geschaut (FHD). Im Vergleich zum Hw55 ist mir besonders die Schärfe des Bildes positiv aufgefallen.
Nach dem Film wollte ich aber bestimmte Szenen mal noch mit dem JVC anschauen. Dafür habe ich dann noch die Bildeinstellungen entsprechend den Empfehlungen deines (GL) Tests angepasst.

Wow! Ich war richtig begeistert. Das Bild hatte eine grössere Tiefe und ein richtig dunkles Schwarz. Aber am meisten hat mich die Zwischenbildberechnung beeindruckt.

Sieht so aus, als müsste ich dem VW1000 doch nicht nachtrauern :)!

Die HDR Einstellungen sehe ich mir dann an, wenn die neuen Kabel angekommen sind. Der LX76 sollte mit seinem 4K Passthrough der ganzen Geschichte mit HDR etc. nicht im Weg stehen, oder?

Was ich mich noch gewundert hab:
Da mein Vogels EPW 6565 gemäss Herstellerangaben nur 10kg tragen sollte, habe ich mich noch einen Deckenhalter besorgt. Allerdings scheint der JVC nur über die Gewinde bei den Füssen an einen Halter montierbar zu sein. Die Arme des Halters sind für die Abstände zu gering. Im Internet habe ich nichts spezifisches dazu gefunden (ausser eine Grobi-Halterung mit Platte).
Sollte man für solche Kaliber besser ein Gestell verwenden?
George_Lucas
Inventar
#31 erstellt: 20. Jan 2019, 01:35

Sorka (Beitrag #30) schrieb:

Nach dem Film wollte ich aber bestimmte Szenen mal noch mit dem JVC anschauen. Dafür habe ich dann noch die Bildeinstellungen entsprechend den Empfehlungen deines (GL) Tests angepasst.

Wow! Ich war richtig begeistert. Das Bild hatte eine grössere Tiefe und ein richtig dunkles Schwarz. Aber am meisten hat mich die Zwischenbildberechnung beeindruckt.

Freut mich, dass ich helfen konnte bei den Einstellungen.
Matzinger_P3D
Inventar
#32 erstellt: 20. Jan 2019, 16:27

Sorka (Beitrag #30) schrieb:

Da mein Vogels EPW 6565 gemäss Herstellerangaben nur 10kg tragen sollte, habe ich mich noch einen Deckenhalter besorgt. Allerdings scheint der JVC nur über die Gewinde bei den Füssen an einen Halter montierbar zu sein. Die Arme des Halters sind für die Abstände zu gering. Im Internet habe ich nichts spezifisches dazu gefunden (ausser eine Grobi-Halterung mit Platte).
Sollte man für solche Kaliber besser ein Gestell verwenden?


Es gibt natürlich Deckenhalter welche für die JVC's geeignet sind aber man könnte z.B. auch ein Brett oder eine Plexiglasplatte mit vier Gewindestangen unter der Decke montieren. Das passt dann für jeden Projektor und kostet nicht viel.
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