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RME Fireface UC - USB-Audio-Interface

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Autor
Beitrag
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#151 erstellt: 13. Okt 2010, 11:15
Bei -10dBv habe ich auch auf den ersten Hörer etwas mehr Transparenz und Luftigkeit.

Bei der Lautstärkeregelung fällt mir auf, das bei +4dBu offenbar mehr Pegel in die Vorstufe kommt als vom CD Player vorher. Da die Vorstufe und der CDP optimal harmonieren (gleiche Firma, gleiche Serie) denke ich mir das man mit den -10dBv auch technisch gesehen besser bedient ist.

Mit den Samplingraten muss ich noch experimentieren. Bisher habe ich diese nur unter Klirren hören können. Hui, 192 Khz macht sehr viel Spaß

Es klingt irgendwie feindynamischer - irgendwie harmonischer, besser. Wobei ich nicht sagen kann, ich hätte mit meinem Hifi-Akademie DSP dumpf abgestimmt.


[Beitrag von skinner@vrisom am 13. Okt 2010, 13:18 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#152 erstellt: 13. Okt 2010, 21:28
da kann ich mich eigtl nur anschliessen. so empfinde ich es auch

(bin echt schon neugierig was die batterie bringt - warte sehnsüchtig auf den stecker )


grüsse
stoneeh
fujak
Inventar
#153 erstellt: 13. Okt 2010, 22:31
Hallo Feuergesichter,

ich habe nun mal alle Einstellungen von -10dBV bis HiGain durchprobiert. Ich kann da keine Unterschiede feststellen. Ich vermute, dass die Unterschiede mit der Eingangsstufe des angeschlossenen Amps zusammenhängen.

Insofern ist mein Fazit: Die Einstellung muss individuell ausprobiert werden. Ich habe sie nun beim mir auf -4dBv gelassen, da ich hier einen optimalen Regelbereich meines Amps habe.

@stoneeh: Finde ich toll, dass auch Du das Experiment mit der Batterie bei Deinem Fireface unternimmst. Bin schon sehr gespannt auf Deine Erfahrungen.

Grüße
Fujak
taubeOhren
Inventar
#154 erstellt: 14. Okt 2010, 09:35

ich habe nun mal alle Einstellungen von -10dBV bis HiGain durchprobiert. Ich kann da keine Unterschiede feststellen.


Ich habe auch keine Unterschiede festgestellt, ausser natürlich in der Lautstärke ...



Gruß
taubeOhren
stoneeh
Inventar
#155 erstellt: 14. Okt 2010, 10:35
mal provisorisch zum testen hergerichtet

P1010075

muss sagen, das klangbild ist einfach um einiges ruhiger/klarer jetzt. veränderungen im klangcharakter sind mir nicht aufgefallen, druck macht das gerät jetzt auch nicht mehr, der klang ist einfach nur klarer geworden, von den tiefsten tiefen bis zu den höchsten höhen

werd ich definitiv so behalten, ist wieder ein fortschritt in der hörqualität

fujak: wir stimmen nicht 100% mit unseren meinungen bzw eindrücken überein, aber ich muss sagen bei allen den dir inspirierten änderungen die ich bisher an meinem setup vorgenommen hab ist eine verbesserung rausgekommen. also wieder mal dicken respekt von meiner seite & danke dass du deine erfahrungen mit uns teilst


grüsse
stoneeh

ps: wer nicht viel herumsuchen will, der stecker zb passt und kabel ist auch gleich dran -> http://www.henri-ele...gerade_5_5_2_1mm.php


[Beitrag von stoneeh am 14. Okt 2010, 13:44 bearbeitet]
fujak
Inventar
#156 erstellt: 14. Okt 2010, 18:33
Hallo stoneeh,

danke für die Blumen. Es freut mich zu hören, dass bei Dir der Batteriebetrieb ähnliche Verbesserungen im Klangbild gebracht hat.

Übrigens noch eine kleine Ergänzung meiner Hörerfarungen mit dem Batteriebetrieb: Auch ich hatte zunächst ein provisorisches Setup wie Du. Nachdem klar war, welchen Effekt eine Batterie hat, hatte ich das ganze nach ästhetischen Gesichtspunkten in mein Setup eingebaut - insbesondere die Kabelführungen. Als ich danach wieder hörte, bemerkte ich, dass der positive Effekt des Batteriebetriebs weniger war als vorher.

Des Rätsels Lösung: Das Batteriekabel lief über 2 Meter in einem Kabelstrang mit 3 Netzkabeln. Erst als ich das Batteriekabel wieder davon getrennt führte, war der Effekt wieder in ganzer Stärke wahrnehmbar.

Fazit: Entweder geschirmte Netzleitungen bzw. geschirmtes Batteriekabel verwenden oder ausreichend Abstand zu Netzkabeln halten (so wie man das ja auch bei LS-KLabeln tun sollte).

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 14. Okt 2010, 18:34 bearbeitet]
Harald.Ernstberger
Stammgast
#157 erstellt: 23. Okt 2010, 16:22
Hallo!

Ich hätte da mal eine Bitte an die User des Fireface UC ... ;-)

Welche Systemlast (CPU Auslastung) ergibt sich bei Euch beim abspielen von 44,1khz und/oder 96khz files per Foobar?

Da ich mittlerweile einige (negative) Erfahrungen mit diversen USB und auch FireWire Audio-Interfaces in dieser Richtung hinter mir habe, und das teil bei mir zukünftig in erster Linie an der "HiFi"-Anlage zum Einsatz kommen soll, wäre mir das deshaöb wichtig, weil schlecht programmierte Treiber gerne mal bis zu 25% CPU Last bei meinem Notebook erzeugen (Dell Vostro 1720, 2x2,2Ghz CPU), und damit die Lautstärke (Lüfter) unnötig in die Höhe treiben ...

die "interne" Soundjkarte (ALC((() genehmigt sich da gerade mal 1 - 4%, und das inkl. aktivem Microsoft Virenscanner.

"Früher" - im Betreib solcher Gerätschaften in meinem Heim-Studio - war mir das nicht so wichtig ... , aber so ...

Ausserdem hat Foobar (bzw. das ASIO-PlugIn) die unangenehme Eigenschaft bei meiner RME HDSP9632 (im "Büro"-PC) beim wechsel von samplingraten zu meckern, dass sich die ASIO Kanalzahl verändert hätte (ADAT Schnittstelle), und jedsmal ein Neustart des ASIO-Treibers nötig wird.

Beim Fireface 800 lassen sich die ADAT schnittstellen im Treiber ja abschalten, beim Fireface UC jedoch auf S/P-DIF umschalten.

Reicht das aus, um dieses Chaos zu vermeiden?

Da bei mir Files in 6 Samplingraten auf der HD liegen, ist das echt ein Killer Kriterium für mich ... ;-)

Würde mich über entsprechende Infos freuen!

Grüsse
Harald


[Beitrag von Harald.Ernstberger am 23. Okt 2010, 16:40 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#158 erstellt: 23. Okt 2010, 17:02
sind denn die lüfter des laptops so laut?

in winamp hab ich mit einem 44khz mp3 file 5-15% gesehen und bei einem 96khz und 24bit FLAC file 2-12%. dazu muss man aber sagen dass ich die files vom server abspiele und die netzwerkkarte üblicherweise auch ein paar % von der CPU frisst. fireface war auf 512 samples latency und 192khz sampling frequenz eingstellt, cpu ist ein intel dualcore 3,6ghz

am besten würd ichs aber einfach selbst ausprobieren, es gibt bei online bestellungen ein gesetzliches rückgaberecht (mind. 2 wochen wenn ich mich recht entsinne), das ist schon genug um so ein gerät mal gründlich durchzutesten und bei bedarf zurückzuschicken

(edit: in vista und 7 brauchst du ASIO übrigens nicht)


grüsse
stoneeh


[Beitrag von stoneeh am 23. Okt 2010, 18:03 bearbeitet]
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#159 erstellt: 23. Okt 2010, 17:22
2x 1,6 Ghz am Notebook, Intel ICH8 Chipsatz, wenn mich nicht alles täuscht (ist wichtig für USB Betrieb).

Streaming vom Server per LAN. CPU Last 1 % beim abspielen. 68 Samples zur Sicherheit, mit 48 geht es auch. Foobar meckert mit dem ASIO Plugin, das ist richtig. Man muss im Foobar Plugin RECHTS und LINKS wieder neu zuordnen, wenn sich die Kanalanzahl ändert.

Ich habe mich aber nicht näher damit beschäftigt, weil bei mir nur 44,1 Khz vorliegt.


[Beitrag von skinner@vrisom am 23. Okt 2010, 17:24 bearbeitet]
fujak
Inventar
#160 erstellt: 23. Okt 2010, 21:39
Hallo Harald,

ich betreibe das Fireface UC an einem Netbook mit Intel Atom Prozessor mit 1,6 GHz. Das ist bei 192 KHz-Samplingrate gerade eben zu bewältigen. Der Lüfter ist allerdings so leise, dass er auch bei vollen Touren nur ein leises Geräusch erzeugt, was bei Musik völlig verschwindet. Bis 96.0 KHz ist der Lüfter auch bei Stille unhörbar.

Grüße
Fujak
Harald.Ernstberger
Stammgast
#161 erstellt: 24. Okt 2010, 11:34
Hallo!

Erst mal vielen Dank für die Antworten!
Soweit ich das so beurteilen kann, liegten die Treiber des Fireface UC damit eher auf der performanten Seite, und dürften dann auch bei mir - hoffentlich - vernünftige Performance bieten.



stoneeh schrieb:

am besten würd ichs aber einfach selbst ausprobieren, es gibt bei online bestellungen ein gesetzliches rückgaberecht (mind. 2 wochen wenn ich mich recht entsinne), das ist schon genug um so ein gerät mal gründlich durchzutesten und bei bedarf zurückzuschicken


Am Ende werde ich natürlich um einen solchen Test im eigenen System nicht herumkommen, bevor ich eine endgültige Entscheidung treffe.
Da ich aber bereits so meine Erfahrungen mit Audio-Interfaces machen durfte ... ..., und z.B. ein TC Studio Konnekt 48 recht schnell wieder (zu Thomann) zurückgeschickt habe, versuche ich erst mal im Vorfeld abzuklären, was überhaupt Sinn macht.


stoneeh schrieb:

(edit: in vista und 7 brauchst du ASIO übrigens nicht)


Für Stereo ist das sicherlich kein problem, aber evtl. möchte ich (später) auch 5.1 Files mit einbinden.


Und zum Lüftergeräusch:

Da ich auch recht viel Klassik höre, stört mich schon das kleinste Surren und Rauschen. Ich bin da wohl etwas überempfindlich ...

Bei meinem Dell (was ja auch nicht gerade ein "HighEnd notebook ist ...), bleiben im normalen betrieb die Lüfter meist ganz aus, und es ist nur noch das leise Rauschen der Festplatte zu hören.
Für später möchte ich evtl. einen "All-In-One" PC mit Touchscreen nutzen, habe mich da aber noch nicht festgelegt (in der neuen C't ist m.W.n. wieder ein test solcher geräte, mal sehen).

Also nochmals vielen Dank für Eure Beiträge, ich weis es zu schätzen!

Grüsse
Harald

P.S.:
Dieser Thread ist übrigens auch im RME Forum als Testbericht verlinkt ...
das.ohr
Inventar
#162 erstellt: 24. Okt 2010, 22:34
Hallo Harald,
ich nutze den Resampler in Foobar2000, um beim Asiobetrieb nicht immer mit den Problemen kämpfen zu müssen !

Frank


[Beitrag von das.ohr am 25. Okt 2010, 11:42 bearbeitet]
fujak
Inventar
#163 erstellt: 25. Okt 2010, 08:06
Hallo Frank,

das ist sicher ein ordentlicher Workaround, wenn auch nicht unumstritten. In dem Fall von Harald müsste er permanent auf die höchste Samplerate resampeln, die in seinem Repertoire vorhanden ist. Das bedeutet - zumindest für mich hörbare - Klangverluste, besonders dort, wo die höchste fest eingestellte Samplerate keiner ganzzahligen Vielfachen des abgespielten Musikfile entspricht.

Er sollte ausprobieren, ob er die Unterschiede zwischen Original-Samplerate und Resampling hört. Falls nicht: Glück gehabt. Falls doch, dann würde ich darauf verzichten oder doch zumindest den klanglich besseren Sox-Resampler als PlugIn in Foobar einsetzen. Er hat auch noch einige Einstellmöglichkeiten, um den Resampling-Prozess zu justieren.

Grüße
Fujak
Harald.Ernstberger
Stammgast
#164 erstellt: 25. Okt 2010, 12:08
Hallo Frank!

Das mit dem Upsampling zur Umgehung des "Foobar-ASIO"-Bugs ist mir auch schon mal in den Sinn gekommen.
Ich habe es dann allerdings doch wieder verworfen, da ich mir nicht so recht sicher bin, ob es bei mir (6 verschiedene Samplingraten) Zielführend wäre.
Zudem kommen - neben der evtl. "angekratzten" Qualität beim Upsampling-Prozess - noch die Bedenken dazu, dass ich dann wieder einen deutlich höheren CPU-Aufwand hätte, und damit wieder einen "Fön" im Laptop (oder AllInOne-PC).

Aber danke für Deine Hilfe!

Grüsse
Harald
perfect_pitch
Stammgast
#165 erstellt: 06. Nov 2010, 12:17
Falls jemand noch ein neuwertiges RME Fireface benötigt....

HIER werdet ihr fündig

Viele Grüße,

perfect_pitch

marathon2
Stammgast
#166 erstellt: 06. Nov 2010, 20:02
Warum verkaufst du den RME denn?
Hast du ein besseres Gerät gefunden?
perfect_pitch
Stammgast
#167 erstellt: 06. Nov 2010, 20:43

Warum verkaufst du den RME denn?
Hast du ein besseres Gerät gefunden?


Nein, "besser" sicherlich nicht, sondern nur "anders". Mich reizen schon seit langem die Geräte von Audio-GD. Mal sehen, welcher DAC es wird, wenn das Fireface verkauft ist.

Von der Gesamtqualität hat mich das Fireface absolut zufriedengestellt - jetzt geht es nur darum, mal wieder etwas "Neues" auszuprobieren!!

Viele Grüße,

perfect_pitch

eassun
Neuling
#168 erstellt: 20. Nov 2010, 23:48
hallo leute,

habe mir vor kurzem ein FF UC zugelegt und bin sehr zufrieden damit.
habe in einer 3 tages jam total mix in fast allen facetten kennengelernt und auch schon erfolgreich vocals im studio aufgenommen.

heute war der tag der wahrheit. zu meinen fragen habe ich erstmal nichts in der forumsuche gefunden.
mein großvater, orchester musiker im ruhestand, besitzt eine hervorragende hi-end-hi-fi anlage.
er gibt nicht viel auf "in-vollmond-geweihte"-kabel sondern lässt in A/B-vergleichen entscheiden.
nun ließ ich es mir nicht nehmen, einer einladung seinerseits zu folgen, um mal die DA qualität des FF UC aufs korn zu nehmen.

hier kurz sein setup:
marantz PM17-mkII
NAD C 541i (Herstellerangaben: 24 bit sigma-delta mit 8-fach Oversampling, Dynamikumfang: 98 dB, Signal-Rauschabstand:108 dB)
Canton RC-L

FF UC rev.111 und Treiber 0.938

die aufstellung der lautsprecher ist wandnah und der raum mit 25qm normal groß. nun folgendes scenario:

FF UC mit mitgeliefertem optischem TOSLINK an den CD-player(cinch war belegt :-) ). total mix entsprechend am rechner vom eingang an die ausgänge 1+2 geroutet, 0dB überall eingestellt.
im setup mit interner clock auf 44,1k gestellt. ins und outs auf home-hi-fi-mäßige -10dbV gestellt, consumer SPDIF format.
mein bestes nicht-studio-kabel von öhlbach (alle kabellängen im test um 30cm) mit unsymmetrischen klinke adaptern nur (fehlerquelle?) halb reingesteckt, da sonst die symmetrieschaltung zu hören ist.

nun ein test mit einem klarinettenkonzert von mozart. eine hervorragende aufnahme von !1967!. in ihr spielt auch der klarinettenlehrer meines großvaters mit.
Klarinettenkonzert KV 622- Oscar Michallik

das FF war ca. 6dB leiser! da die aufnahme sehr dynamisch ist, kam ich mit dem nachregeln am ausgang bei spitzenpegeln schnell ins clipping.
regelte ich auf dem line des verstärkers die lautstärke nach, so fiel mir auf, dass der cd player die hallfahnen und die breite im panorama hörbar besser abbilden konnte.

nun die zusammenfassung:
-bekomme ich ein phasenproblem, wenn ich beide klinkenstecker nur halb reinstecke? dies ist doch ganz nach direct out manier eines insert-mixer-anschlusses. zudem die symmetrieschaltung zu hören war.
-weder internal-clock (test mit 44,1kHz; 88,2kHz; 192kHz) noch ext-TOSLINK-clock haben einen unterschied gemacht
-hätte ich den verstärker auch mit +4dBV anfahren können? mein verstand sagt mir nein, da line signale mit 220mV und dem home hifi-pegel 0,321V betrieben werden!
-sowohl im rechnerbetrieb als auch im stand alone betrieb kein unterschied- was auch sinn macht.
-der SPDIF über cinch hätte ja wohl das gleiche ergebnis liefern sollen?!?
-ist das viel zu lange TOSLINK -kabel schuld?
-liegt es am "billigen" 40€ oehlbach kabel?
-userfehler??

ich stehe etwas hilflos da, auch wenn die karte nicht primär für den hi-fi-bereich gemacht ist, sollte doch ein vergleich mit einem CD-Player zumindest gleichwertige ergebnisse liefern.
in anderen threads lese ich, dass ein RME ADI-2 feiner und höher aufgelöst als der C541i.

gruß,
nf


[Beitrag von eassun am 20. Nov 2010, 23:49 bearbeitet]
fujak
Inventar
#169 erstellt: 21. Nov 2010, 22:33
Hallo eassun,

ein Klangvergleich ist erst dann aussagekräftig, wenn zumindest die Anschlüsse ordnungsgemäß sind. Mit halb eingesteckten Klinken ist das Setup sicher suboptimal. Wenn Du Adapter (Monoklinken auf Cinch) verwendest, wird intern auf asymmetrische Klangführung geschaltet. Damit ist der Klang für alle Verstärker mit Cinch-Eingängen ausreichend optimal geschaltet, soweit sie normale Eingangsimpedanzen aufweisen.

Grüße
Fujak
eassun
Neuling
#170 erstellt: 22. Nov 2010, 14:46
Mit "klinkestecker halb reingesteckt" meinte ich das Prinzip, wwelches man bei Mischpulten nutzt, um aus einem Insert einen Preout zu machen. Wenn ich den Stecker ganz reinstecke, dann knackerts in den Höhen. Der Stecker ist ein unsymmetrischer Klinkestecker->Cinch.
Knackern tut er an meinem Mackie-Mixer am symmetrischen Eingang ja auch nicht. Kann der Ausgang am FF defekt sein? Ich werde mal 3+4,5+6,7+8 testen.
Vielleicht kann es auch an der FF-internen clock liegen, die nicht synchron auf den CD player lief?!? wobei ich erst die Stecker auf halb gezogen habe und dann auf den CD-Player gesynct habe.

Jedoch sollte laut Aussagen hier im Thread selbst bei -10dbV schon ein Unterschied zu hören sein.
galac
Schaut ab und zu mal vorbei
#171 erstellt: 30. Nov 2010, 02:18
@fujak

schaltest Du Dein Fireface ab (also mit dem Powerschalter auf der Rückseite) während der CTEK lädt?

Gruß
Galac
fujak
Inventar
#172 erstellt: 30. Nov 2010, 09:02
Hallo Galac,

ja, mein Fireface schalte ich mit seinem Powerschalter immer nur dann ein, wenn ich Musik höre, ansonsten bleibt das Gerät ausgeschaltet, denn sonst würde es ja ständig laufen (und den Akku leeren).
C-Tek, Batterie und Fireface sind parallel verschaltet (siehe das Bild meiner Anlagen-Info).

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 30. Nov 2010, 09:06 bearbeitet]
galac
Schaut ab und zu mal vorbei
#173 erstellt: 01. Dez 2010, 02:42
Alles klar - dann geh ich mir mal nen Hohlstecker besorgen

p.s. Gegen das Fireface ist mein altes FireWire 410 einfach nur Murks ^^
ontheway
Hat sich gelöscht
#174 erstellt: 09. Dez 2010, 01:34
Hi,
hier gibt es eine höherwertige Steckerversion (Klinke-Cinch), die nicht gleich ihren Geist aufgibt, wenn der Stecker häufiger bewegt wird ... (Monacor NTA-175M). Werkelt bei mir am ADI-2 mit Oehlbach NF214 Kabeln.

http://www.amazon.de...?ie=UTF8&me=&seller=

Monacor NTA-175M


[Beitrag von ontheway am 09. Dez 2010, 01:50 bearbeitet]
ontheway
Hat sich gelöscht
#175 erstellt: 09. Dez 2010, 17:01
@ skinner@vrisom: Bei -10dBv habe ich auch auf den ersten Hörer etwas mehr Transparenz und Luftigkeit.

... also anders ist es ohne Zweifel (ADI-2). Bei mir klingt es mit zunehmenden Widerstand "trockener", was ich daran festmache, dass der Tief- und Mitteltonbereich nicht mehr so präsent sind. Da ich momentan in einigen Ecken meines Zimmers leichte Dröhneffekte habe, ließ sich das gut feststellen -> bei -10dBv gibt es diesen Effekt nicht mehr. Allerdings bin ich mir z. Z. nicht sicher, ob es jetzt besser als vorher klingt - präziser allemal.
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#176 erstellt: 09. Dez 2010, 17:04
Ich habe mittlerweile keine Vorstufe mehr, sondern höre nur noch über Fireface und Endstufe.

Da macht es nur den Unterschied der Lautstärke.
ontheway
Hat sich gelöscht
#177 erstellt: 09. Dez 2010, 20:11
Das habe ich auch schon probiert. Allerdings ist mein h/k AVR 7500 dann zu basslastig und breiig. Der benötigt anscheinend eine Vorstufe ...
fujak
Inventar
#178 erstellt: 09. Dez 2010, 21:57
@ skinner@vrisom:

Interessant, dass nun alle Unterschiede bei den Gain-Einstellungen verschwunden sind. Das deckt sich mit meiner Äußerung vor ein paar Wochen hier im Thread:

fujak schrieb:
ich habe nun mal alle Einstellungen von -10dBV bis HiGain durchprobiert. Ich kann da keine Unterschiede feststellen. Ich vermute, dass die Unterschiede mit der Eingangsstufe des angeschlossenen Amps zusammenhängen.


Grüße
Fujak
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#179 erstellt: 09. Dez 2010, 22:04
Wenn meine Vorstufe bei 6V klirrt wie wild, weil sie auf max. 1,25 V eingestellt ist, klar klingt es dann luftiger bei -10dBV.

Aber jetzt ist ja nur noch die Endstufe dazwischen, da zählt ja nur die Effektivspannung am Eingang. Bei 1,25 V ist halt Vollausteuerung, da fliegt hier aber auch schon alles weg, daher...

Übrigens bestätigt mich die Fireface mit jedem anmachen in ihren Kauf.

PS: Ich werde mir diesen Monat Acourate bestellen, weil ich hören durfte, wieviel es bei mir noch bringt.


[Beitrag von skinner@vrisom am 09. Dez 2010, 22:06 bearbeitet]
ontheway
Hat sich gelöscht
#180 erstellt: 09. Dez 2010, 22:18
Jo, so ähnlich sehe ich das auch. Bei Hi-Gain wird die Vorstufe überfordert sein, bei +4 dBV liegt man immer noch über dem "Normallevel" der meisten HiFi-Komponenten, -10dBV sind dann wohl etwas "zuwenig". Werde mal die Jumper versetzen, die ich aus Garantiegründen erstmal nicht angetastet habe. RME hat mir aber per Email-Antwort zugesichert, dass die Garantie erhalten bleibt (auf einer der Gehäuseschrauben befindet sich der Garantieaufkleber). Begründung: Im Handbuch wird explizit auf die Option hingewiesen ... Dieser Hinweis war auch Bestandteil meiner Anfrage. Sicher ist sicher.
ontheway
Hat sich gelöscht
#181 erstellt: 10. Dez 2010, 12:41
So, Jumper versetzen bringt klangtechnisch nichts. Der Ausgangspegel läßt sich halt differenzierter (stufenlos) regeln.

Dafür kenne ich jetzt das Innenleben des ADI-2:
DA-Wandler ist ein AKM AK4396, AD-Wandler AKM AK5385B. Die OP-AMPs sind gleich zum FireFace UC (JRC 4580), also auch Standardware.
uweskw
Stammgast
#182 erstellt: 29. Dez 2010, 20:24

fujak schrieb:
Hallo zusammen,

Es gibt wieder Neuigkeiten von der DAC-Front, dieses Mal zum Thema Stromversorgung....

Stromversorgung durch Motorradbatterie:


.....

Grüße
Fujak


Auf diese Art habe ich meinen Caiman aufgewertet, ist schon erstaunlich was die Stromversorgung ausmacht.

!!!!!! ABER BITTE: WICHTIG !!!!!!

!! Baut eine 5 oder 10A Autosicherung ein, direkt am Plus-Pol !!


Schon mal gesehen was eine 18Ah Batterie im Falle eines Kurzschlusses mit einem 2,5mmª Kabel anstellt? ... glühendes sich verflüssigendes Metall!


Aber zum Fireface:
Ich habe vor mir Acourate anzuschaffen und per Fireface meine alten Spendors zu aktivieren.
Hat hier schon jemand damit Erfahrungen gemacht oder kann mir sagen wo ich fündig werde?

Greetz
Uwe
fujak
Inventar
#183 erstellt: 30. Dez 2010, 08:46
Hallo Uwe,

das ist in der Tat ein wichtiger Sicherheitshinweis; besten Dank dafür! Ich habe zu diesem Zweck ein Kabel mit integriertem Sicherungshalter aus dem KFZ-Bereich genommen (gibt's bei Ebay). Sicherungswert ist bei mir 2A (träge).

Interessant übrigens, dass der Beresford Caiman (der mein erster DAC war) auch so davon profitiert. Das ist der Vorteil, wenn das Netzteil extern ist, dann lässt sich dieses "Modding" ohne größere Eingriffe bewerkstelligen.

Zu Deinem Acourate-Thema. Du bist ja auch Mitglied im Acourate-Forum bei Yahoo. Das wäre für mich die erste Anlaufstation. Ansonsten gibt es ja hier noch den "Fortsetzungsroman" Wer hat Interesse an DRC ...?. Außerdem gibt es im Forum Aktiv-Hören sehr kompetente Leute, die mit Aktivierung von Passivboxen Erfahrung haben. Insgesamt ist DRC ja noch immer ein "Minderheitenthema" und die Fachleute dünn gesät. Aber vielleicht wirst Du bei den Adressen ja fündig. Die Spendors sind meiner Meinung nach sehr gute LS, für die sich ein solcher Schritt lohnen würde.

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 30. Dez 2010, 08:49 bearbeitet]
harman68
Inventar
#184 erstellt: 04. Jan 2011, 22:52
hallo, klinke mich mal kurz ein hier, auf die gefahr hin, das das bereits beantwortet wurde....

kann man die 800'er oder sogar die 400'er rme auch als dj nutzen ? - brauche ja dann 4 kanäle zum externen mixen/vorhören und eine recht hohe latenzverträglichkeit.

im moment benutze ich eine m-audio firewire, möchte aber gerne klanglich aufrüsten


[Beitrag von harman68 am 04. Jan 2011, 22:53 bearbeitet]
eassun
Neuling
#185 erstellt: 09. Jan 2011, 19:59
Ja, kann man. Mit Kopfhörern am Interface kannst du auch Vörhören, ohne externen mixer.
Es lässt sich alles über totalmix routen.
harman68
Inventar
#186 erstellt: 09. Jan 2011, 20:46
kann ich auch mit zwei stereo-kanälen in's mischpult gehen um dort vorzuhören?
und gibt es rein klanglich gesehen noch eine adäquate alternative zur (doch recht teuren) RME?
fujak
Inventar
#187 erstellt: 09. Jan 2011, 23:25
Hallo harman68,

das Fireface besitzt 8 Eingänge und 8 Ausgänge, die man alle über den internen Software-Mixer und die Matrix-Patchbay beliebig (digital wie analog) zuordnen/routen bzw. auch zu Subgruppen zusammenfassen kann. Zudem kann man auch verschiedene komplette Scenes in Form von Presets abspeichern, wie bei einem normalen Mischpult. Dabei kann man auf die Kopfhörer-Outputs alle In- und Outputs legen. Die Flexibilität ist enorm.

Alternativen sehe ich in der Qualitätsstufe nur in Form von Hardware-Mixern (preislich allerdings wesentlich höher).

Grüße
Fujak
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#188 erstellt: 10. Jan 2011, 19:25
fujak, ich wollte mich nochmal bei dir für den ausführlichen Erfahrungsbericht bedanken.

Vor Monaten schon kaufte ich meine Fireface, wie einige Posts zuvor zu sehen ist.

Aber mittlerweile habe ich auch Acourate und besitze die Visaton Concorde mit einer Hifi Akademie Endstufe. Die Fireface stellt ihre Qualitäten täglich unter Beweis. Ich habe sogar schon mit einer befreundeten Band ein bisschen was aufgenommen. Auch zur Recording Session mit kleinerer Besetzung zeigt das Gerät absolut keine Schwächen.

Egal was ich also mit Ton und Klang mache, die Fireface ist immer dabei. Das tut sie nicht wie "von allem ein bisschen", sondern geht bei jeder Anwendung "in die vollen". Es ist immer wieder erstaunlich.


[Beitrag von skinner@vrisom am 10. Jan 2011, 19:26 bearbeitet]
fujak
Inventar
#189 erstellt: 11. Jan 2011, 01:11
Hallo skinner@vrisom,

danke für Deine Rückmeldung; soetwas freut mich natürlich.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude mit dem "Feuergesicht"

Grüße
Fujak
DerLomaxx
Ist häufiger hier
#190 erstellt: 21. Jan 2011, 00:08
Hallo allerseits. Meine Frage betrifft zwar eher den Surroundbereich, aber da ich auf der Suche von FF UC Besitzern mit Erfahrung bin, klinke ich mich hier einmal kurz ein.

Ich untersuche derzeit, ob das Fireface UC in meine Planung passt. Wer näheres dazu wissen möchte kann es hier nachlesen.

Dass das UC prinzipiell auch für Spiele geeignet ist, steht hier. Auch wenn ich mich frage, wie performant sie dabei ist, wenn sie schon im Stereobetrieb bei 192khz einen Atom ausreizt. Sicher, bei Spielen käme es mir wohl nicht auf die 192khz an. Jedenfalls sollte sie prinzipiell somit auch in einer Surround-Anwendung bei Spielen und Filmen einsetzbar sein.

Nun zur eigentlichen Frage: Ich würde im Stereobetrieb gerne den Frequenzbereich der 2 Studiomonitore mit einem Subwoofer erweitern. Dazu müsste der linke und rechte Kanal jeweils zu den Monitoren und beide Kanäle zu dem Subwoofer geroutet werden. Im Surroundbetrieb würde ich den Subwoofer aber gerne für den LFE-Kanal verwenden. Ist ein entsprechendes Routing mit der FF UC möglich ohne, dass ich den Subwoofer umstecken müsste? Vielleicht sogar so, dass man nicht jedesmal eine andere Router-Konfiguration auswählen müsste? Vielleicht ginge es auch so, dass man den LFE-Kanal auf die beiden für Stereo geplanten Ausgänge lenkt
, dort den Subwoofer an das FF anschliesst und die beiden Monitore an den Subwoofer anschliesst.
Auch der Center-Kanal müsste auf die vorderen Boxen umzulenken sein.

Des weiteren hätte ich noch gerne die Möglichkeit den Pegel aller Boxen mit einem realen Regler abzusenken (anders gesagt: einen globalen Lautstärkeregler. Kann man den Regler an der FF so programmieren (meine Vermutung: nein)? Analog wäre mir das noch lieber, aber dazu bräuchte ich dann wohl ein Zusatzgerät.

Hmnjgnh...ich plane schon wieder zu viel gleichzeitig...ich schliesse an dieser Stelle besser ab.
fujak
Inventar
#191 erstellt: 21. Jan 2011, 22:37
Hallo Lomaxx,

zur CPU-Auslastung. RME empfiehlt zum Betrieb einen modernen Dual-Core Prozeesor (siehe Specs auf deren Product-Page) - allerdings wenn man alle Features (Mehrkanal und ggf. MIDI) ausreizen möchte und geringe Latenzen anstrebt.

Zu den Fragen des Soundroutings: Alle von Dr beschrieben Sound-Routings sind mittels eingebauter Mixer-Software möglich. Dazu lassen sich im internen Mixer durch Prsets verschiedene Routing-Konfigurationen inklusive individuelle Pegele-Einstellungen erstellen und mittels Presets abspeichern und wieder aufrufen. Um mehrere Kanäle in ihrer Gesamtlautstärke zu regeln, kann man Subgruppen erstellen, die man mittels des Drehreglers am Gehäuse oder per Mixer-Software regeln kann.

Um mal einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten zu bekommen, empfehle ich Dir, auf der RME-Page die Bedienungsanleitung runterzuladen.

Grüße
Fujak
DerLomaxx
Ist häufiger hier
#192 erstellt: 22. Jan 2011, 15:15
Ich danke für die Antwort, fujak.

Als Lautstärke-Regelung muss ich mir wohl dennoch etwas einfallen lassen, auch wenn nach Deiner Aussage das Regeln mehrere Kanäle über den physischen Drehregler möglich ist. Es ist mir einfach zu riskant die Monitore und den Subwoofer direkt an die FF anzuschliessen und nur software-technisch zu regeln. Wenn da mal der Treiber oder irgend ein Programm spinnt und akustische Seltsamkeiten mit voller Signalstärke rausgejagt werden, könnte das den Monitoren schaden.
Leider gibt es immer noch nicht viele passive Lautstärkeregelungen. Die Mpatch-Geräte sagen mir nicht wirklich zu. Auch die anderen, die ich fand nicht. Vielleicht muss ich mir selber was basteln oder basteln lassen. Einen einfachen Schaltplan habe ich ausfindig gemacht:

http://www.dact.com/8-channel_passive_preamp.pdf

Vielleicht noch um einen separaten Stereo-Ein-/Ausgang erweitert um den Kopfhörer zu regeln. Ein separater regelbarer Kopfhörer-Verstärker ist natürlich auch eine Lösung, aber ich denke nicht unbedingt nötig.

Und dann muss ich noch schauen, wie ich meine Wunsch nach einer Linux-Integration einbinden kann. Ich glaube, dass es in dem Fall die Fireface 400 sein muss, da für diese Linux-Treiber zumindest in Aussicht sind. Für die FF UC kommt da wohl nichts, wie es im RME-Forum herauszulesen ist.

Passende Alternativen zu der FF 400 bzw. UC, egal ob über FW, USB, PCI oder PCI-E habe ich bisher noch nicht gefunden - sei es bei RME selber oder anderen Firmen.


[Beitrag von DerLomaxx am 22. Jan 2011, 15:16 bearbeitet]
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#193 erstellt: 22. Jan 2011, 15:27

Wenn da mal der Treiber oder irgend ein Programm spinnt und akustische Seltsamkeiten mit voller Signalstärke rausgejagt werden, könnte das den Monitoren schaden.


Verlass dich auf die RME. Ich regele auch Digital und habe eine 500 Watt Endstufe dahinter. Noch nie was gewesen seitens der Elektronik.

Ich war auch erst skeptisch. Aber gerade die Treiber sind sehr zuverlässig. Du regelst die Lautstärke nicht direkt mit Windows, sondern das macht die Karte selbst. Da kann kein Programm spinnen. Windows Audio und ASIO sind unabhängig vom Total Mix FX Programm. Ich habe Windows Audio auf 100 %, das kriegt dann die Total Mix Software. Und dort wird dann im Gerät nochmal nachgeregelt, also eine "über-alles" Regelung. Und die arbeitet sehr zuverlässig und exzellent.
fujak
Inventar
#194 erstellt: 03. Feb 2011, 22:00
Hallo zusammen,

ich möchte über ein Update zum Thema optimierte Stromversorgung meines DAC berichten. In meinem Posting #140 in diesem Thread berichtete ich über meine positiven Erfahrungen mit einer Motorradbatterie an meinem DAC RME Fireface UC. Die deutlich verbesserte Performance hatte allerdings immer den Wermutstropfen des notwendigen Ladevorgangs - auch wenn ich dieses durch ein vollautomatisches Ladegerät der Firma C-Tek in Verbindnung mit einer Zeitschaltuhr bewerkstelligte.

Ich recherchierte weiter und wurde auf die norddeutsche Firma Peaktech in Ahrensburg aufmerksam, die für knapp 50,- € ein Labornetzteil herstellt, welches so recht nach meinem Geschmack ist ☼:

Peaktech 6080



Technische Daten:
► Ausgangsspannung: 0 - 15 V DC (stufenlos regelbar)
► Ausgangsstrom: 0 - 3 A DC (stufenlos regelbar)
► Ausgangsleistung: 45 W
► Restwelligkeit (U) 0,5 mV eff
► Restwelligkeit (I) 3 mA eff
► Große (16mm) digitale Anzeigen von Volt und Ampere
► Überlastschutz und kurzschlussfest
► Kompakte Abmessungen (BxHxT) 95 x 160 x 225 mm
► Gewicht: 2 kg

Ich bestellte das Gerät bei Reichelt Electronic. Letzte Woche traf es ein und wurde gleich ausgepackt.

Verarbeitung:
Ich hob ein 2kg schweres und solide verarbeitetes Gerät aus der Verpackung, welches oben in seinem perlweißen Metallgehäuse einen Transport-Griff angebracht hat und an seiner Unterseite vier rutschfeste Gummi-Füße. Die beiden Regler für U und I lassen sich mit angenehmem R bewegen. Drehregler, Netzschalter und die Anschlussbuchsen für + und - machen einen soliden Eindruck, nichts wackelt oder macht sonstwie einen schwachbrüstigen Eindruck. Das Display ist groß und auch aus seitlicher Perspektive ausreichend gut ablesbar. Hinten befindet sich ein großes Kühlblech, was allerdings auch nach einer Stunde Betrieb unter 50°C bleibt - das Gehäuse selbst bleibt handwarm, nach etwa 3 Stunden leicht darüber.

Betrieb:
Ich habe das Gerät mit dem beigelegten Netzkabel auf der Input-Seite angeschlossen und die Output-Seite mittels einer selbstkonfigurierten Leitung mit dem DAC verbunden. Diese Leitung besitzt auf der Netzteil-Seite sogenannte Büschelstecker, auch Bananenstecker genannt, und auf der DAC-Seite einen sogenannten Hohlstecker.
Nach dem Einschalten habe ich das Gerät in Bezug auf Spannung und Stromstärke eingestellt. Da das Fireface mit einer Bandbreite von 9V bis 20V klarkommt, habe ich 12V. Klanglich gibt es übrigens keinen Unterschied zwischen 10 V und den maximal erhältlichen 15V am Output. Ampere sind auf 1,5 A eingestellt. Im Betrieb zeigt das Display ca. 0,8A an.

Klang:
Wie klingt nun das Netzteil? Nun, eigentlich überhaupt nicht. Will heißen, es brummt oder summt nichts. Wie wirkt es sich klanglich auf den DAC aus? Nach den ersten Testdurchgängen kann ich vermelden: Es besteht kein Unterschied zu der Batterie-Variante, wohl aber in positiver Hinsicht zum Schaltnetzteil der Firma RME (wie ich in meinem Posting weiter oben bereits beschrieben hatte). Das Netzteil bleibt also bei mir stehen, und die Batterie wird einem anderen würdigen Einsatzzweck zugeführt.

Fazit:
Eine klanglich optimierende und zugleich preiswerte Alternative zum Hersteller-Schaltnetzteil (sicher auch bei anderen DACs) - und natürlich auch eine Alternative für alle, die ihre Autobatterie nicht immer zum sauberen Musikhören ausbauen und zum Autofahren wieder einbauen wollen.

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 03. Feb 2011, 22:02 bearbeitet]
DerLomaxx
Ist häufiger hier
#195 erstellt: 03. Feb 2011, 23:19
Ich frage mich immer, ob ich bei diesen Feintuningmaßnahmen auch einen Unterschied hören würde.

Bei der Voltregelung kann man ja maximal bis 15V gehen, was somit nicht für die FF gefährlich werden kann, wenn sie bis 20V frisst. Aber was würde im Extremfall passieren, wenn man beim Staubwischen den Regler auf 3A dreht ohne, dass man es merkt und die FF längere Zeit damit liefe? Zieht die nur soviel wie sie braucht?


[Beitrag von DerLomaxx am 03. Feb 2011, 23:25 bearbeitet]
fujak
Inventar
#196 erstellt: 04. Feb 2011, 16:06
Hallo Lomaxx,

man kann auch den Regler auf 3A drehen, ohne dass etwas passiert. Der A-Regler ist als Begrenzer zu verstehen, der ab höherem Stromhunger den Ausgang abschaltet. Das Fireface nimmt sich aber immer nur so viel, wie es braucht, egal wo der Regler steht. Den Regler auf 1,5A zu drehen ist eher eine theoretische Vorsichtsmaßnahme bei Kurzschlüssen. Die Schutzschaltung spricht dann evtl. (!) schneller an.
Das RME verträgt also ohne Probleme beide Regler auf.

Zu Deinem anderen Gedanken: Ob Du solche Tuningmaßnahmen hörst oder nicht, kann letztlich nur (D)ein eigener Hörtest klären. Für das Netzteil hast Du ja ein Rückgaberecht.

Grüße
Fujak
Nick11
Inventar
#197 erstellt: 06. Feb 2011, 21:35
Danke Fujak, dass Du hier am Ball bleibst und uns an Deinen Erfahrunge teilhaben lässt. Und das auch nochvorbildlich dargestellt.

50,- sind in Relation ja nicht allzu viel, außerdem kann man das Teil bei Nichtgefallen zurückgeben.
DerLomaxx
Ist häufiger hier
#198 erstellt: 06. Feb 2011, 22:04
Gehe ich recht in der Annahme, dass es kontraproduktiv ist zwischen den Ausgang eines solchen Labornetzteils und der FirefaceUC einen PC-Gehäuse-Lüfter anzuschliessen, weil man sich dadurch wieder Störungen in die zuvor geglättete Restwelligkeit einfängt?

Hintergrund: Ich hatte Gedankenexperimente begonnen, ob es praktikabel ist den Luftstrom eines herunter geregelten, im Idealfall unhörbaren 12mm-PC-Lüfters durch eine selbst gebaute Trichter-Konstruktion zu so leiten, dass dieser in die seitlichen Lüftungsschlitze der FFUC strömt. Oder alternativ einen 14-16 mm-Lüfter (die FFUC hat ja die Maße 265 x 165) irgendwie dicht über das Gehäuse zu setzen, der zumindest das Gehäuse von außen kühlt.

Prinzipiell ist die FFUC ja für den lüfterlosen Betrieb ausgelegt, aber ich hörte, dass sie doch recht heiß wird und erhoffe mir von einer Zusatzlüftung eine Lebensdauerverlängerung weit über die Garantie hinaus.

Bisher ist das aber, wie alles FFUC-bezogene bei mir, nur theoretische Planung. Die fehlende Linux-Unterstützung ist doch ein K.O.-Kriterium für mich (ein Dual-Boot-System mit Windows und Linux ist geplant), obwohl sie mich sehr reizt.
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#199 erstellt: 06. Feb 2011, 22:11
Wird tatsächlich handwarm. Aber bspw. Computerfestplatten laufen bei 38-40 °C am Längsten. Ich würde derartige Modifizierungen unterlassen und die Fireface lediglich frei aufstellen. Man bedenke, die Wärmeentwicklung und das Ding ist gedacht für Rackeinbau!
fujak
Inventar
#200 erstellt: 06. Feb 2011, 23:06
Hallo zusammen,

@Nick11: Danke für die Blumen!

@Lomaxx: skinner@vrisom kann ich hier nur zustimmen. Das FFUC ist für solche Temperaturen ausgelegt - und höhere (Rackeinbau plus zusätzliche Auslastung durch MIDI-Einsatz). Das FFUC verbraucht im normalen Hifi-Einatz gemessene 9,6W (bei 12V 0,8 A). Bis 15 W ist es spezifiziert.

Zudem verursacht ein paralleler Lüfter genau das, was Du vermutest: Ripple von seiner schönsten Sorte. Wenn Du wirklich einen Lüfter einsetzen möchtest: Es gibt in Ebay Steckernetzteile für knapp 4 Euro. Dann bist Du auf der sicheren Seite in Bezug auf Temperatur und in Bezug auf sauberen Strom.

Grüße
Fujak
taubeOhren
Inventar
#201 erstellt: 07. Feb 2011, 12:36
Moin,

da ich ja immer begeistert den Ausführungen Fujak´s lausche,
habe ich letzte Woche (Do. Abend) kurzerhand das Labornetzteil Peaktech 6080 bestellt, Büschelstecker und Kabel mit Hohlstecker dazu ... Samstag brachte der Postbote alles pünktlich zum Wochenendtest.


Ergebnis:

Im Bassbereich vernehme ich etwas konturierteren Klang,
meiner Meinung nach hat auch die Raumabbildung ein klein wenig gewonnen.
Die Stimmenabbildung ist präziser und natürlicher, wobei die Präzision im Klangbild insgesamt ein wenig zugelegt hat.


Fazit: relativ kleiner Einsatz (50,-EUR) für ein Ergebnis, was ich ehrlicherweise so nicht erwartet hätte.

Glücklicherweise habe ich den Test mit der Motorradbatterie ausgelassen ... , denn diese Lösung ist mir doch wesentlich sympathischer.


P2050002

Gruß
taubeOhren


[Beitrag von taubeOhren am 07. Feb 2011, 16:36 bearbeitet]
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