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RME Fireface UC - USB-Audio-Interface

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Autor
Beitrag
fujak
Inventar
#251 erstellt: 12. Sep 2011, 14:37
Hallo Oliver,

bei längerem Betrieb von mehr als 1 Stunde wird es mehr als handwarm, aber nie so heiß, dass es unangenehm wäre, das Gerät anzufassen.

Grüße
Fujak
taubeOhren
Inventar
#252 erstellt: 12. Sep 2011, 15:41
Hallo Oliver,


nach 2,5h Musik hören ... mit einem handelsüblichen
Thermometer 35°C auf der Deckeloberfläche des Fireface.



taubeOhren
Heule
Stammgast
#253 erstellt: 12. Sep 2011, 17:49
Danke ihr zwei

Wart mal wieder die schnellsten.

Gruß Oliver.
fujak
Inventar
#254 erstellt: 13. Sep 2011, 20:14
Hallo taubeOhren,

den Tipp mit dem Fieberthermometer habe ich auch mal ausprobiert. Ergebnis bei mir: 39°C.
Tja, ich höre offenbar die heißere Musik.

Viele Grüße
Fujak
marathon2
Stammgast
#255 erstellt: 13. Sep 2011, 22:41
Hallo Fujak,

glaube ich eher nicht.
Bei 39°C liegt nämlich schon deutliches Fieber vor. Da hast Du Dir wohl einen Virus eingefangen.

Grüße
marathon2
fujak
Inventar
#256 erstellt: 13. Sep 2011, 22:54
Marathon2, nicht ich, sondern mein Fireface - nachdem ich das abgespielt hatte...

o.k., back to topic

Grüße
Fujak
dad33
Ist häufiger hier
#257 erstellt: 18. Sep 2011, 09:49
Hallo,
ein sehr interessante Thread. Vielen Dank auch an Fujak für die Schilderung seiner aufwendigen Testreihen.

Ich habe zur Zeit den RME Fireface 400 im Test und bin sehr zufrieden (Vinyl digitalisieren) Werde aber auch noch das Labornetzteil testen.

Folgende Frage :

Hat schon jemand ein alternatives Festspannungs-Netzteil

getestet als alternative für das vorgeschlagene regelbare Labornetzteil ?

Danke !!!


[Beitrag von dad33 am 18. Sep 2011, 12:33 bearbeitet]
ThiasR
Ist häufiger hier
#258 erstellt: 24. Okt 2011, 16:01
Hallo Fujak,

sehr schöne Berichte lese ich von dir über das Fireface Von RME bin ich auch überzeugt.
Deshalb ein paar Fragen.

Musik höre ich fast nur von Festplatte (HTPC mit win7), gelegentlich Schallplatte.

Ich benutze im Augenblick noch die alte RME Hammerfall DSP 9653 mit einem nicht ganz so dollen ADA von Behringer und ein paar anderen DA-Wandlern.
Danach habe ich einen Vorverstärker und einen DIY trinauralen Prozessor bevor ich in meine 3 Aktivmonitore gehe. Der "analoge Prozessor" macht nichts weiter als Stereo auf 3 Kanäle mit OPV´s zu vektorisieren:
Der Centerkanal wird ganz einfach mathematisch ermittelt:
L -> L - R/2
R -> R - L/2
C -> (L+R)/2
Für mich ist diese 3-kanalige Wiedergabe des Stereosignales ein deutlicher Fortschritt gegenüber der normalen 2-kanaligen Wiedergabe.

Ich überlege mir ernsthaft eine Fireface UC zuzulegen.
Mir stellen sich da ein paar Fragen:

1. Ist es möglich über den internen Mixer die obige Rechnung zu realisieren? (L+R)/2 müsste ja ganz einfach über einfachenen Mix gehen. L - R/2 und R - L/2 müsste doch auch möglich sein, wenn ich die Phase jeweils 180° drehe (geht das mit dem TotalMix? Beim Hammerfall-Mixer nicht) und mit dem anderen Kanal mische?

2. Ich würde den VV gern einsparen (obwohl eine schöne DIY-Röhre http://www.nubert-forum.de/nuforum/viewtopic.php?t=20078)
Was mich stört ist die fehlende Fernbedienung des Stellers an der Fireface. Kann man den Steller über Tastatur "bewegen"? Denn dann könnte ich das auch mit einer Funk-Fernbedienung.
Da die Anlage auch meine Famile bedienen möchte, will ich mit der Fernbedienung hinkommen .

3. Meine FLAC-Dateien spiele und verwalte ich über JRiver MediaCenter mit Android-Handy-Fernbedienung. Filme spiele ich auch darüber ab. Der Lautstärkesteller ist mit ASIO außer Kraft gesetzt. Schallplatte würde ich über die Analogeingänge zumischen. Kann man diese muten?

4. Ich beabsichtige acourate für die 3 berechneten Kanäle einzubinden. Kann man die Plugins oder dll´s irgendwie in der Fireface integrieren? Als Plugin im JRiver MediaCenter geht nicht, da ich 3 Kanäle benötige und Schallplatte auch mit drüber soll.

Vielen Dank...


[Beitrag von ThiasR am 24. Okt 2011, 16:20 bearbeitet]
fujak
Inventar
#259 erstellt: 24. Okt 2011, 19:30
Hallo Thias,

Zu Frage 1: Ja das geht. Die TotalMix-Software von RME kann wie bei einer Patchbay jeden Eingang auf jeden Ausgang mit beliebigem Pegel routen. Jeden Kanal kannst Du in der Phase invertieren. Das ganze kannst Du auch als Set abspeichern. Insofern kannst Du trinaural damit realisieren.

Zu Frage 2: Den Pegelsteller kann man nicht via Tastatur bewegen, man kann jeden internen Pegel über MIDI-Signale steuern. Ob es eine MIDI-Funkfernbedienung gibt, weiß ich nicht, denn dann wäre dies eine Möglichkeit.

Zu Frage 3: Jeder Kanal lässt sich muten - entweder per TotalMix-Software oder per Pegelsteller, der ja durch Drücken auf mehrere Funktionen gelegt weren kann (also z.B. als Input-Regler Kanal 1-4, KHV-Regler, Outputregler Kanal 1-8 etc.).

Zu Frage 4: Die Korrekturfilter-Files von Acourate kann man nur in einen Software-Convolver einbinden. Es braucht also entweder einen Player mit entsprechender PlugIn-Schnittstelle bzw. mit VST-Schnittstelle oder einen eigenen VST-Host im Rechner, über den man den Output des Players routet. Im Fireface ist dies leider nicht möglich.

Es gibt allerdings eine Alternative - nämlich die Files mit dem Korrekturfilter vorab zu konvertieren (Foobar kann das) und dann über Deinen Player abzuspielen (sogenanntes Offline-Convolving).

Ich hoffe, ich konnte Dir damit weiterhelfen.

Viele Grüße
Fujak
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#260 erstellt: 25. Okt 2011, 01:09
Moin,

zu Frage 2:
Das geht tatsächlich über die midi-steuerung. Und zwar entweder mit einem externen midikabel am Gerät, oder auch ausschließlich per Software. Beschrieben wird das hier: http://www.rme-audio.de/forum/viewtopic.php?id=3780

Die Lautstärke steuere ich auch per Funktastartur; Funktioniert problemlos.
Das Gute daran ist, dass die Ausgabelautstärke (auch ASIO - unabhängig von Windows-internen Umrechnungen) geregelt wird und das bei der sehr hohen Bittiefe, bei der das Fireface die Lautstärke herunterrechnet -> keine Klangverschlechterung bei leiser Ausgabe. Ob man die Verbesserung hört, halte ich für fraglich, aber schaden kann es sicherlich nicht.

zu Frage 4:
Hier ist die Lösung per VST-host Software sehr elegant. Eine solche ist auch in guter Qualität kostenlos erhältlich. ( http://www.hermannseib.com/vsthost.htm )

Damit könntest du auch gleich deinen Centerkanal mischen und hast auch die Möglichkeit, beliebige weitere Effekte (z.B. einen Delay oder einen richtigen (an den Raum angepassten) DRC-Filter) für jeden Kanal hinzuzufügen.

Die Prozessorbelastung auf etwas moderneren CPUs ist dabei vernachlässigbar gering und du kannst beliebige Signalquellen (einschließlich des Signals deines Plattenspielers) verrechnen lassen.

Alle Daten zu konvertieren halte ich für wenig sinnvoll, da das System nicht mehr so flexibel ist. (Bei vst-Echtzeitberechnung bedeutet eine Änderung nur wenige Mausklicks, bei vorherigen Umrechnen einer umfangreichen Sammlung gerne auch mal mehrere Tage. Und du wärst eben auch auf Musikdaten beschränkt.
ThiasR
Ist häufiger hier
#261 erstellt: 25. Okt 2011, 10:48
Hallo,

vielen dank für die schnellen Antworten

zu 1)
das freut mich, dass es geht. Ich muss mich wahrscheinlich nur richtig ín das Routing einarbeiten (wenn ich das Teil gekauft habe), allein mit dem Handbuch fehlt mir etwas das Vorstellungsvermögen. Phase invertieren und 6 dB Pegelreduzierung sind für den Ausgangsmix der 3 Kanäle also kein Problem.
Man kann einen Ausgang auch auf einen Eingang routen? Das wäre ja dann "die 2. Schleife", um eine VST-Host in die 3 Kanäle einzubinden.

zu 2)
Hm, keine Fernbedienung ist fast ein KO-Kriterium.
Fridolin, du steuerst das so über MIDI und Funktastatur? Die Tastaturbefehle kann ich ja auch mit einer Fernbedienung emulieren.
Leider bin ich englisch nicht so fit, dass ich den Thread gleich verstehe. Aber der Weg funktioniert so?

Wäre Folgendes auch eine Möglichkeit? Wenn ich für die Korrekturfilter-Files von Acourate (Plugins) einen VST-Host benötige, dann gibt es doch bestimmt auch ein Volume-Plugin, das mit Tastatur (Fernbedienung) bedienbar ist? Im TotalMix würde ich dann nur den Pegelabgleich vornehmen.

zu 3)
Das ist gut, um den Phono-Eingang zu aktivieren kann ich ruhig mal aufstehen und am Fireface den Knopf betätigen...
Da fällt mir gerade noch ein... mit den Mikroeingängen könnte man doch auch MC direkt abnehmen und über ein Plugin RIAA entzerren (ein weiterer VST-Host)

zu 4)
Mit der VST-Host-Software könnte das auch eine elegante Lösung sein. Hat das schon mal jemand so im Zusammenspiel mit Acourate realisiert? Passt das mit den Verarbeitungstiefen und Sampelfrequenzen von allen Komponenten?

Ich sehe, die Fireface ist ein sehr weites Feld zur Betätigung und ich kann bald alle meine Gräte einmotten...
fujak
Inventar
#262 erstellt: 25. Okt 2011, 16:22
Hallo ThiasR,

Zu Frage 1: Alles mit Ja beantwortbar.

Zu Frage 2: Wenn Du mittels Funk-MIDI-Signalen den Pegelabgleich im Fireface vornimmst, dann würde ich auch gleich die Gesamtlautstärke damit regeln. Alles bleibt damit in einem Gerät.

Zu Frage 3: RIAA kannst Du direkt in einen Filtersatz mittels Acourate einarbeiten. Dafür gibt es in Acourate eine spezielle Funktion, in der die RIAA-Entzerrungskurve implementiert ist.

Zu Frage 4: Dem VST-Host ist es ebenso egal wie dem Convolver, ob Du mit 16 oder 24 bit arbeitest oder mit welcher Samplerate. Beide können mindestens 32 bit verarbeiten bzw. bis 64bit einlesen.

Grüße
Fujak
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#263 erstellt: 25. Okt 2011, 18:54
Moin moin,

zu 2: Die Lautstärkeregelung funktioniert über ein Programm, das ein Nutzer eines Fireface geschrieben hat und das von RME in dem Forum offiziell empfohlen wird.

Dieses Programm liest den Status der Windows Lautstärkeregelung aus (die normalerweise vollständig vom Fireface umgangen wird) und übersetzt diese in ein Midi Signal passender Größe.
Dieses Signal kann man dann entweder über das Fireface ausgeben lassen und per Kabel wieder einspeisen (oder ganz auf das Kabel verzichten und das Midisignal über ein kostenloses Zusatzprogramm ohne Kable an das Fireface schicken.)

Dieses Midi-Signal steuert dann einen Lautstärkeregler in der Totalmix-Software passend zur Windowslaustärke.

Über die Fadergroups des Fireface lassen sich dann beliebig viele Kanäle, (auch mit unterschiedlicher Anfangslautstärke, wobei das Verhältnis zwischen den Lautstärken gleich bleibt,) gleichzeitig regeln.

Nachdem das Programm einmal richtig eingerichtet wurde, merkt man vom midi nichts mehr und jede Änderung der Windows Lautstärke (Regelbar wie bisher auch) führt zu einer entsprecheneden Änderung im Fireface.

Einziger kleiner Kritikpunkt bei mir: wenn das Fireface bei Systemstart nicht angeschaltet war, muss man das Midiprogramm einmal neu starten, damit es arbeitet. Sonst funktioniert alles so wie es soll und sehr zuverlässig.

Per plugin geht das vielleicht auch, soweit ich gelesen habe, wird die Lautstärke im FirefaceUC-Chip aber sehr hochwertig berechnet. Das könnte ein Vorteil gegenüber einem Plugin sein, das mit geringerer Bittiefe rechnet.

Dadurch, dass die Lautstärke des Fireface über den sogenannten "Drehgeber" immer nur relativ verstellt wird, kann man auch ohne Lautstärkesprünge am Knopf nachregeln, nachdem man über midi die Lautstärke verändert hat.

und zu:
Man kann einen Ausgang auch auf einen Eingang routen? Das wäre ja dann "die 2. Schleife", um eine VST-Host in die 3 Kanäle einzubinden.


Das ist tatsächlich nötig und funktioniert so, dass man den "loopback" auf einem Ausgangssignal einschaltet, auf den du das Ausgangssignal geroutet hast. (beispielsweise ein ADAT kanal, SPDIF oder sonstwas, was du nicht direkt benötigst.
Dieses Signal leitet das Fireface dann auf einen entsprechenden Eingangskanal weiter (der Ausgangssignal gibt das Signal noch immer aus) und diesen benutzt du dann im VST Programm als Eingang.

Effektiv verlierst du dabei zwei Ausgangskanäle, aber es sind ja genug vorhanden

Hier zeigt sich auch wieder ein Vorteil der RME Treiber, da es auch bei sehr kleinen ASIO puffern stabil Arbeitet.

Durch das häufige Rumgeroute wird die Verzögerung dann bei zu großen Puffern (512-1024) beispielsweise irgendwann bei Filmen hörbar. Das Interface muss also so schnell und zuverlässig sein, dass dies kein Problem darstellt.
(Latenz hier unhörbar bei 256 samples, bei denen das Fireface bei mir perfekt funktioniert)

Viele Grüße
ThiasR
Ist häufiger hier
#264 erstellt: 02. Nov 2011, 01:01

fujak schrieb:
Hallo ThiasR,

Zu Frage 1: Alles mit Ja beantwortbar.



Hallo,

habe eben mein neues Fireface UC ausgepackt und angeschlossen, funktioniert sehr gut und excellenter Sound .... sauber, transparent und tiefe Bühne...

Habe auch etwas mit dem Mixer gespielt, auch sehr schön.
Nur habe ich leider ein kleines Problem die Funktionen
Links -> L - R/2
Rechts -> R - L/2
Center -> (L+R)/2
zu routen.
Die Playback-Kanäle 1 und 2 sind Links und Rechts vom Stereosignal.
Die Hardwareausgänge sind
1 Links
2 Center
3 Rechts
Der Center ist einfach zu mixen, Playback 1+2 mit -6 dB auf Ausgang 3.
Mit den Seiten hab ich ein Problem. Für Links-Ausgang (1) muss ich L (1) Playback mit dem -6 dB R (2) Phase mischen.
Das Problem: Der Phasenschalter wirkt auf alle gerouteten Ziele, ich kann also nicht nur ein Ziel invertieren.
Was kann ich da machen? Wie bekomme ich das Signal auf einen anderen Playback- (oder Hardware-?)Eingang?

Würde mich ber Tipps freuen...
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#265 erstellt: 02. Nov 2011, 01:15
Das sollte aber recht leicht funktionieren.

Stell den submix an und klick auf den Ausgangskanal. (Sofern noch nicht geschehen, sollten die verwendeten Kanäle von Stereo zu Mono umgestellt werden).

Solange der Submix aktiviert ist, ist es möglich, in den Softwarekanälen alle Lautstärken und Phasen getrennt voneinander einzustellen.
Viel Erfolg
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#266 erstellt: 02. Nov 2011, 01:47
Ah, verstehe.

Es gibt ein Problem dabei, da die Phase, anders als die Lautstärke, nicht für jeden Kanal getrennt gewechselt werden kann. Das hab ich zuvor nicht getestet, es scheint aber tatsächlich nicht zu funktionieren.

Dann schlage ich vor, gleich den VST host benutzen, mit dem das auf jeden Fall möglich ist.

Hier ist noch ein Programm, um den VST Host beim Systemstart zu minimieren und in der Taskleiste zu verstecken. http://www.heise.de/software/download/tray_it_trayit/31803
ThiasR
Ist häufiger hier
#267 erstellt: 02. Nov 2011, 01:50

Friedolin_Fuchs schrieb:

Stell den submix an und klick auf den Ausgangskanal. (Sofern noch nicht geschehen, sollten die verwendeten Kanäle von Stereo zu Mono umgestellt werden).

Solange der Submix aktiviert ist, ist es möglich, in den Softwarekanälen alle Lautstärken und Phasen getrennt voneinander einzustellen.
Viel Erfolg


hm, irgendwie stehe ich auf dem Schlauch.
Der Haken bei Submix ist gesetzt.
Kanäle sind alle mono.
Wenn ich im Softwarekanal die Phase anklicke, dann gilt das für alle Routingziele. Ich muss den Kanal aber invertiert und nichtinvertiert auf die Ausgänge routen.
Das geht aber offensichtlich von einem Softwarekanal nicht. Wie kann ich den Softwarekanal "duplizieren" d.h. ich brauche 2x den linken und rechten Stereokanal, damit ich jeweils einen invertieren kann.
ThiasR
Ist häufiger hier
#268 erstellt: 27. Nov 2011, 18:57

Friedolin_Fuchs schrieb:
Moin,

zu Frage 2:
Das geht tatsächlich über die midi-steuerung. Und zwar entweder mit einem externen midikabel am Gerät, oder auch ausschließlich per Software. Beschrieben wird das hier: http://www.rme-audio.de/forum/viewtopic.php?id=3780

Die Lautstärke steuere ich auch per Funktastartur; Funktioniert problemlos.


Hallo alleseits,
nun bin ich endlich dazu gekommen meine FF UC zu konfigurieren. Leider hat der Support mein Problem nicht verstanden oder auch nicht gewusst, dass die Inversfunktion für alle Routingziele gilt (ich denke, das ist ein bug)
Nun habe ich mich doch für den anderen Weg entschieden und VST-Host installiert und ein RSPhaseInvers-Plugin installiert, im TotalMix etwas wild geroutet....
und tatsächlich mein Trinaural funktioniert auch digital
Das finde ich natürlich super, vielen Dank für alle Tipps.

Nun habe ich nur noch ein kleines Problem.
Ich möchte die Lautstärke über MIDI und Fernsteuerung steuern.
Ich habe Volume Relay installiert, die Lautstärkeregler von win werden auch tatsächlich abgefragt (auch mit Fernbedienung) und die MIDI-Signale an die FF gegeben.
Dort kommen sie auch tatsächlich an
... allerdings nur an den Eingangskanälen im TotalMix. Mit den Pfeiltasten Channel Bank kann ich den über MIDI änderbaren Regler von AN1....AN8...SPDIF bis AS1/2 verschieben.
Wie komme ich aber zu den Hardwareausgängen bzw. Subgruppen?
Im Forum von RME ist immer nur der HDSP-Mixer dargestellt, TotalMix sieht aber anders aus.

Da steh ich wieder mal auf dem Schlauch und komme mit der Beschreibung nicht zurecht.
(Loopback habe ich zwangsweise aktiv)
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#269 erstellt: 27. Nov 2011, 22:42
Moin, sehr schön, dass das jetzt auch funktioniert.
Macht Spaß, wenn man beliebig filtern und rumspielen kann

Zu deiner Frage mit der Lautstärke: genau das Problem hatte ich auch und konnte es nur über einen Umweg lösen, der allerdings auch gut funktioniert. Der Fehler liegt vermutlich an der neuen Totalmix software, mit der das selbstgeschriebene Programm nicht zurecht kommt.

Ich habe einfach die Midisteuerung auf eine der ungenutzten hinteren Audioeingänge gelegt, diesen gemutet und mittels einer Fadergroup mit allen zu regelnden Ausgagnskanälen verbunden. Funktioniert.
ThiasR
Ist häufiger hier
#270 erstellt: 28. Nov 2011, 21:02

Friedolin_Fuchs schrieb:

Ich habe einfach die Midisteuerung auf eine der ungenutzten hinteren Audioeingänge gelegt, diesen gemutet und mittels einer Fadergroup mit allen zu regelnden Ausgagnskanälen verbunden. Funktioniert.


Hallo Fridolin,
das klingt sehr einleuchtend und logisch ... nur funktioniert es bei mir nicht.
Die MIDI Steuerung funktioniert nur bei den HardwareInputs (ganz konkret nur bei Routingziel AN1 bei 10 Kanälen)
Fadergruppen kann ich aber nur mit Umschalt-Klick in einem Bereich, also Inputs, Playback ODER Outputs bilden. Übergreifend funktioniert das aber nicht. Ich möchte die Lautstärke der Outputs aber regeln.
Kann man eine Fadergroup auch noch anders (kanalübergreifend in out) einrichten?


[Beitrag von ThiasR am 29. Nov 2011, 01:30 bearbeitet]
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#271 erstellt: 29. Nov 2011, 01:27
Ah so, mit Umschalt+Klick geht das tatsächlich nicht.

Funktioniert aber problemlos, wenn du das nur mit der Maus über den rechten Eintrag "Groups" machst -> dort auf "Edit" -> dann ganz rechts unter Fader 1-4 anklicken -> alle Fader auswählen die du zusammenschalten möchtest -> wieder auf Edit.
Ich benutze TotalMix FX version 0.95.

Viel Erfolg
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#272 erstellt: 29. Nov 2011, 01:31
Eventual dabei den "Submix" zwischendurch an oder ausschalten.

Es lassen sich über Submix auch Fadergroups einstellen, die dann nur die Lautstärke für einen Mix ändern und nicht global einen Ein- bzw. Ausgang. Das ist aber nurnoch eine Bedienungsfrage. Prinzipiell gehts wunderbar.
ThiasR
Ist häufiger hier
#273 erstellt: 29. Nov 2011, 01:44
jou, so geht das.... diese Möglichkeit hatte ich noch gar nicht gecheckt
Vielen Dank

Es ist aber schade, wenn das Programm nicht weiter gepflegt wird, ist doch eine schöne Sache das FF über win fern zu bedienen. Auf der RME Homepage ist es um dieses Thema sehr ruhig geworden. Ich hätte dann auch einen Donat übrig
ThiasR
Ist häufiger hier
#274 erstellt: 30. Nov 2011, 00:01
TotalMix

Hallo,

hier mal meine TotalMix-Konfiguration des Fireface UC:

Das Teil ist genial geeignet als DA-Wandler symmetrisch für Aktivboxen, Vorverstärker, Lautstärkesteller, Quellenwahl, Raumanpassungsplugins...

Wie schon weiter oben beschrieben höre ich 3.1 mit Aktivboxen.
Als Quellen dienen mir:

Mehrkanal: (DVD, BR) PowerDVD 11 auf Playback 1(L),2(R),3(C) als win-StandardGerät von PowerDVD angesteuert,
direkt geroutet auf die Outputs 1(L), 3(C), 5(R) (wegen der XLR-Klinke Adapter)

Stereo: JRiver MediaCenter 16 auf Playback 4(L), 5(R) als ASIO Fireface mit Kanalausgleich 3 angesteuert,
davon erzeuge ich meine 3 Kanäle (Trinaural):
Center -> (L+R)/2:
Playback 4 (L) geroutet mit -6 dB auf Output 3(C)
Playback 5 (R) geroutet mit -6 dB auf Output 3(C), damit ist der Center fertig
Links -> L - R/2:
Playback 4 (L) geroutet mit 0 dB auf Output 1(L)
Mit dem invertierten Signal wird es etwas schwieriger.
Playback 4 (L) geroutet auf Output ADAT3/4 mit Loopback auf Playback ADAT3/4
VST-Host mit Lineverbindung auf Playback ADAT5/6
von ADAT6 (-R) mit Phase -180° mit -6 dB auf Output 1(L)
Rechts -> R - L/2:
Playback 5 (R) geroutet mit 0 dB auf Output 5(R)
Playback 5 (R) geroutet auf Output ADAT3/4 mit Loopback auf Playback ADAT3/4
VST-Host mit Lineverbindung auf Playback ADAT5/6
von ADAT5 (-L) mit Phase -180° mit -6 dB auf Output 5(R)

Phono ist noch nicht realisiert, soll aber über Mic-Eingänge 1/2 und RIAA im VST-Host ebenfalls auf die 3 Kanäle aufgeteilt werden. Eine Idee brauch ich nur noch, wie ich die beiden Eingänge muten kann über MIDI und Fernbedienung.

Raumanpassung habe ich vor mit acourate für die 3 Kanäle als VST-Plugins im VST-Host. Das muss ich aber erst noch umsetzen. Dazu muss ich dann einiges umstellen und werde bald alle verfügbaren Playbackkanäle verbraten.

Lautstärkereglung geht nun nach Anfangsschwierigkeiten sehr schön mit Fernbedienung (MCE RemoteControl) über den von Windows Volume Relay abgefragten Lautstärkesteller, der die MIDI-Daten an das FF schickt. Da das Programm nur noch die Inputs ansteuern kann, habe ich die MIDI-Bank auf den Kanal AN8 mit Routingziel 1 geschoben und eine Fadergroup mit den 3 Ausgängen gebildet (geht nur mit Group-Fenster rechts!)

Ich denke damit ist das Fireface ganz gut ausgenutzt und stellt nicht nur eine Soundkarte dar

Vielleicht kann diese Konfiguration anderen weiterhelfen, die das Fireface einsetzen wollen....

Über Tipps zum integrieren mit acourate werde ich mich in Zukunft sicher sehr freuen...


[Beitrag von ThiasR am 30. Nov 2011, 00:08 bearbeitet]
o_OLLi
Inventar
#275 erstellt: 11. Dez 2011, 01:51
Da ich seit kurzen auch stolzer Besitzer eines Fireface UC bin, wollte ich mich hier kurz zu Wort melden.

Über die Qualität ist ja eigentlich schon alles gesagt worden. Absolut genial das Gerät, sowohl Sound als auch Bedienung!

Da ich das Fireface auch in 2.1 Konfiguration mit Acourate Filtern an Foobar betreibe habe ich in einem anderen Thread eine kurze Anleitung geschrieben, wie das zu bewerkstelligen ist. Für diejenigen unter euch, die wie ich da nicht so bewandert sind könnte das unter Umständen interessant sein.

Die Anleitung findet sich hier!


[Beitrag von o_OLLi am 11. Dez 2011, 01:52 bearbeitet]
ThiasR
Ist häufiger hier
#276 erstellt: 27. Dez 2011, 16:09
Hallo allerseits,

Nun habe ich die Konfiguration meines FF UC fast vollendet und höre schon längere Zeit mit vollster Zufriedenheit.

Das FF ist eine richtig eierlegende Wollmilchsau geworden.

Folgende Funktionalitäten erfüllt dieses Kästchen für mich:

1. DA-Wandler
Über die Qualität, das Jitter-verhalten usw. ist ja schon genug gesagt worden.

2. Vorverstärker
Ich verwende aktive Studiomonitore, das FF hat symmetrische Ausgänge, passt also direkt. Dank standardisierter Studiopegel passt also auch die Anpassung.

3. Quellenwahl
Meine Musiksammlung spiele ich aus FLAC über das JRiver MediaCenter ab. DVD und BR über PowerDVD.
Über den internen Mischer TotalMix lassen sich die Quellen beliebig mischen. Da brauche ich also nichts umzuschalten.

4. Lautstärkesteller
Der eingebaute Lautstärkesteller lässt sich auf beliebeige Kanäle programmieren und hat eine sehr hohe interne Auflösung, die keine hörbaren Verluste bringt. Leider ist da keine Fernbedienung direkt möglich.
Aber durch ein kleines Programm, welches den Windows-Lautstärkesteller abfragt und in MIDI-Befehle wandelt, ist das auch möglich. http://www.rme-audio.de/forum/viewtopic.php?id=3780
Das Schöne daran: Ich kann an der Fernbedienung, am PDA zur JRiver-Steuerung, am Bedienknopf des HTPC, an der Funktatstatur usw. die Lautstärke ändern und Dank MIDI-Befehle ändert TotalMix die FF-Lautstärke am Ausgang. Nur am FF ist es dann nicht mehr so gut, da der nächste MIDI-Befhle sie wieder zurück springen lässt.

5. PhonoVorverstärker
An die beiden Mic-Eingänge habe ich direkt und Symmetrisch meinen MC-Tonabnehmer angeschlossen und dieses Signal wird rauscharm um 60 dB verstärkt und anschließend in sehr guter Qualität und Auflösung AD-gewandelt. Mit dem Convolver falte ich die gewünschte RIAA-Kennlinie

6. Trinauraler Prozessor
Das Teil ist ganz simpel digital integriert (als Standgeräte kostet das Teil über 2 T€, als DIY 200 €)
Es sind zwar ein paar kleine Tricks erforderlich, aber Dank VSTHost lassen sich aus 2 problemlos 3 Kanäle erstellen und ganz sensibel justieren.

7. Raumkorrektur
Nicht zuletzt habe ich einen Convolver mit FIR-Raumkorrekturfiltern für 3 Kanäle eingebunden. Die Filter werden mit acourate erstellt und stellen eine beeindruckende Kanalgleichheit in Amplitude und Zeit am Hörplatz her. Die räumliche Abbildung gewinnt enorm an Schärfe und Tiefe.

In das kleine Kästchen sind also enorm viele Funktionen reingepackt und ich denke die Funktionalität ist gebühren ausgenutzt.
Hier das Routingschema:
TotalMix FF UC
Im Augenblick fallen mir keine Optimierungen meiner Anlage mehr ein


[Beitrag von ThiasR am 27. Dez 2011, 16:10 bearbeitet]
fujak
Inventar
#277 erstellt: 27. Dez 2011, 21:12
Hallo Thias,

besten Dank für Deine ausführliche Dokumentation insbesondere mit dem Routingschema. Das so transparent darzustellen, kostet eine Menge Arbeit. Hut ab.
Das wird anderen eine Menge Arbeit ersparen, die eine ähnliche Konfiguration vorhaben. Einen Fehler meine ich entdeckt zu haben in Deiner Grafik: Bei den Playback Software Ausgängen müsste der "RIAA R" auf "AN7" und nicht auf "PH7" laufen.

Übrigens eine sehr elegante Möglichkeit, Deine Phono-Quelle über die beiden Mic-Inputs laufen zu lassen und die RIAA-Entzerrung gleich über Acourate laufen zu lassen. Uli hatte mir das mal vor ein paar Monaten auf einem Workshop erklärt.

Freut mich, dass Du Fireface so vielseitig nutzen kannst. Der Begriff des Schweizer Taschenmessers bestätigt sich wieder einmal mehr.

Viel Spaß also beim Hören.

Fujak


[Beitrag von fujak am 27. Dez 2011, 21:15 bearbeitet]
ThiasR
Ist häufiger hier
#278 erstellt: 28. Dez 2011, 13:40

fujak schrieb:
Einen Fehler meine ich entdeckt zu haben in Deiner Grafik: Bei den Playback Software Ausgängen müsste der "RIAA R" auf "AN7" und nicht auf "PH7" laufen.


Hallo Fujak,
in meiner Softwareversion ist PH7 identisch mit Playback Kanal 7 (AN7 gibt es gar nicht bei mir).
Das Routingschema war nötig, da ich selber den Überblick verloren habe...

Viel Spaß beim Hören habe ich

Eine Frage stellt sich mir aber nun doch noch:
Die Phonokanäle mute ich im PlaybackAusgang AN6/PH7, um keine analogen Störgeräusche des Tonabnehmers in den Mix zu bekommen.
Dazu verwende ich einen zweiten Snapshot. Diesen könnte ich auch mit MIDI umschalten (HEX 36/37)
Meine Frage:
Wie kann ich mit Tastatur (bzw. Fernbedienung und EventGhost) diesen MIDI-Befehl erzeugen und an die FF schicken? Gibt es da ein kleines Programm, welches im Hintergrund läuft wie die Lautstärkeabfrage?
fujak
Inventar
#279 erstellt: 28. Dez 2011, 23:07
Hallo Thias,

ein solches Programm ist mir nicht bekannt - vielleicht im RME-Forum? Falls Du fündig wirst, wäre ich Dir für eine Mitteilung dankbar.

Bezüglich PH7 verstehe ich das so, dass Du hier auf den linken Kopfhörer-Kanal geroutet hast (was ja prinzipiell möglich ist, da es ja um die internen Routings geht.).

Grüße
Fujak
donutman
Stammgast
#280 erstellt: 19. Jan 2012, 12:22
Mit grossem Intersse verfolge ich die Threads zum Thema DAC´s. Hab mir damals den Stage DAC aufgrund des Tests von Fujak gekauft.

Da ich aktuell echt am Überlegen bin auf das Fireface zu wechseln, hätte ich noch eine Frage. Ist es mit dem Fireface auch möglich Känale zu Filtern. Also für Biamping jeweils nur die hohen oder tiefen Signale an eine Buchse zu senden.

gruß
Michael
fujak
Inventar
#281 erstellt: 19. Jan 2012, 18:13
Hallo Michael,

ich nehme an, Du meinst eine Art aktiver Frequenzweiche. Die gibt es im Fireface UC nicht. Was möglich ist, eine solche Frequenzweiche in Form eines Convolvers im PC zu "bauen" und die einzelnen Wege dann via ASIO an unterschiedliche Outputs des Fireface zu senden.
Dazu braucht es allerdings eine Software, welche solche Crossover-Filter berechnet - z.B. Acourate.

Grüße
Fujak
DerLomaxx
Ist häufiger hier
#282 erstellt: 23. Jan 2012, 19:13
Es gibt was neues von RME:

Fireface UCX + Advanced Remote Control

http://www.rme-audio.de/products_fireface_ucx.php
http://www.rme-audio.de/products_advanced_remote.php

Ich muss mich erst einmal da reinlesen, was genau die Neuerungen/Unterschiede sind, aber ich dachte, den ein oder anderen hier wird es interessieren. ;o)
fujak
Inventar
#283 erstellt: 23. Jan 2012, 20:59
Hallo Lomax,

Danke für Deinen Hinweis. Dieses neue Fireface UCX ist eine abgespeckte Variante des UFX und damit im Hifi-Bereich sicher ebenfalls oversized.

Auch das Fireface ist ja in Hinsicht auf seine Ausstattung bereits für die meisten zu viel des guten. Da würde sich für viele eher das Babyface anbieten, welches die gleiche hochwertige Wandler-Sektion wie das Fireface UC aufweist.

Grüße
Fujak
DerLomaxx
Ist häufiger hier
#284 erstellt: 23. Jan 2012, 21:22
Hi Fujak.

Ich gebe Dir teilweise recht. Sicherlich ist das UCX in Bezug auf reines HIFI-Hören ein dicker Brocken, der mehr kann als man braucht.
Allerdings fallen mir vier Dinge ein, die mich doch daran interessieren:

- Dem FFUC fehlen die DSP-Effekte, die ich mir durchaus als hilfreich in Bezug auf Raumkorrektur vorstellen kann. ("Pro Kanal stehen 3-Band parametrischer Equalizer, einstellbarer Low Cut, Auto Level, Compressor, Expander, MS Processing und Phase zur Verfügung. Die Reverb- und Echo-Effekte stehen allen Kanälen über einen Stereo-Send und Return-Bus zur Verfügung.)

- Das Babyface hat zwar diese DSP-Effekte, aber dafür weniger analoge Ausgänge. Ich hätte da lieber so viele Ausgänge wie bei dem FFUCX (FFUC), da ich mit dem Gedanken spiele früher oder später das System zu einem Surround-Setup zu erweitern.

- Die ARC (Advanced Remote Control) könnte auch interessant sein. Ich habe noch nicht den Überblick, ob das so geht wie ich es mir wünsche, aber es wäre schön, wenn man mit der richtigen Programmierung einen kleinen Monitor-Controller realisieren könnte.

- Der CC-Modus (Class-Compliant-Modus) könnte mich als Linux-User interessieren. Wobei ich hier auch noch nach Informationen suche, welche Einschränkungen er mit sich bringt. Es gibt zwar eine Erläuterung auf der Homepage von RME, aber dort wird vor allem das IPad behandelt. Und daher bin ich mir nicht sicher, welche Einschränkung durch den CC-Modus und welche durch das iPad verursacht wird.


[Beitrag von DerLomaxx am 23. Jan 2012, 21:54 bearbeitet]
fujak
Inventar
#285 erstellt: 23. Jan 2012, 23:58
Hallo Lomaxx,

für ernsthafte Raumkorrektur (d.h. nicht nur Frequenzgang sondern auch Phase linearisiert) halte ich den internen DSP nicht geeignet. Denn mit einer reinen PEQ-Korrektur handelt man sich jede Menge Phasen-Probleme ein - am ehesten wäre eine PEQ-Korrektur vielleicht noch zur Behandlung von Raummoden im Bassbereich geeignet.

Insofern wäre aus meiner Sicht für Deine Surround-Pläne das FFUC die bessere Wahl. Und das gesparte Geld würde ich dann lieber in Acourate investieren, welches die z.Zt. beste Raumkorrektur bietet.

Grüße
Fujak
DerLomaxx
Ist häufiger hier
#286 erstellt: 24. Jan 2012, 12:23
Zumal von dem CC-Modus als Linux-Kompatibiltäts-Modus wohl weniger zu Erwarten ist, als ich das in den ersten Stunden der Euphorie erhofft hatte.

Somit fällt der Punkt als Argument auch weg. Schade.
donutman
Stammgast
#287 erstellt: 26. Jan 2012, 16:15
Also was jetzt machen Corda Stage Dac mit Hiface Evo verkaufen und Fireface kaufen .

Die Frau wird wohl schimpfen, aber hilft ja nix

Gabs eigentlich noch eine Verbesserung mit dem Hiface und dem Fireface in Kombie.

Wenn ich beides verkaufe könnte das Geld ja fast herin sein
fujak
Inventar
#288 erstellt: 26. Jan 2012, 19:05
Hallo Donutman,

Im Direktvergleich Fireface UC und StageDac hat ersteres eindeutig den besseren Klang (siehe meine Vergleichstabelle).

Inwieweit das Hiface Evo hier den StageDac gleichziehen oder überholen lässt, kann nur ein Vergleichstest in dieser Kombination beantworten.

Das normale Hiface erbringt keinen Unterschied am Fireface UC zum eingebauten USB-Anschluss. Ob das mit dem Evo anders wäre, weiß ich nicht (auch hier wäre ein Vergleichstest notwendig).

Eine eindeutige Verbesserung erbringt hingegen das externe Labornetzteil am Fireface UC (siehe weiter vorne in diesem Thread).
Dieses ist allerdings nicht ohne weiteres beim StageDac verwendbar, da er ein eingebautes Netzteil hat.

Daher Vorschlag: Mal das Fireface beim Händler vor Ort ausleihen und austesten.

Grüße
Fujak
donutman
Stammgast
#289 erstellt: 26. Jan 2012, 23:40
Ich bestell mir morgen mal das fireface zum testen und werd dann mal einen vergleich schreiben.
donutman
Stammgast
#290 erstellt: 30. Jan 2012, 10:44
So jetzt hab ich das ganze mal mit dem Fireface im Vergleich zum Stage DAC mit Hiface Evo getestet.

Setup:

1. Fireface UC mit Peaktech Stromversorgung und USB
2. Fireface UC mit Peaktech und Hiface Evo Batterie Betrieben
3. Corda Stage DAC mit Hiface Evo Batterie
(4. Corda Stage DAC mit Hiface Evo Peaktech betrieben)

Hab mir zu meinem Tests noch einen Freund eingeladen, also die zweite Meinung, dieser wusste auch nicht was gerade lief.

zu Punkt 1: per USB ist es immer schlechter wie mit einem Hiface Evo dazwischen. Da ich vorher auch ein normales Hiface hatte muss ich hier gleich anmerken, dass man einen deutlichen Unterschied zwischen Hiface und der Hiface Evo Version hört.

zu Punkt 2: ausgezeichneter Klang, mir allerdings zum Teil etwas zu spitzig. getestet habe ich sowohl den optischen als auch den coaxialen Eingang.

zu Punkt 3: mein Gewinner im direkten Vergleich, auch nach wirklich 10 mal Umstecken, teilweise Fireface an einer Box und Stage Dac an anderer Box und umgekehrt (gleicher Kanal).
Für mich war hier der Klang ausgewogener, als im Vergleich zum Fireface.

zu Punkt 4: aufs erste würde ich sagen, dass das Peaktech Netzteil seine Arbeit genau so gut macht wie die Batterie, also kein Unterschied zu Punkt 3.

Für unentschlossene lohnt auf jeden Fall ein direkter Vergleich. Vorteile beim Fireface klar die Möglichkeiten mit AD Wandlung usw...

gruß
Michael
donutman
Stammgast
#291 erstellt: 30. Jan 2012, 11:09
getestet wurde übrigens auf einem MAC mit Amarra als Player Software.
fujak
Inventar
#292 erstellt: 30. Jan 2012, 16:36
Hallo Michael,

besten Dank für den aufschlussreichen Test. Daran kann man wieder einmal sehen, wie sehr der DAC von einem sauberen digitalen Signal-Input profitiert, und wie sehr dies wiederum von einer geglätteten Stromversorgung abhängt.

Genau aus diesem Grunde habe ich den digitalen Teil meiner Wiedrgabekette (Hiface, Big Ben, Fireface) an einer externen sauberen Stromversorgung hängen.

Lediglich Dein Ergebnis, dass in Verbindung mit dem Hiface Evo der StageDac besser als das Fireface klingt, entspricht nicht meinem Hörvergleich. Ich habe beiden DACs zwar nicht ein Hiface Evo vorgeschaltet aber ein Hiface / Big Ben. Von der Detailauflösung und Räumlichkeit (vor allem bei Klassik und Jazz, wo es um natürliche Wiedergabe von Naturinstrumenten geht) höre ich das Fireface um Längen vor dem StageDac.

Da Du in erster Linie aus tonalen Gründen den StageDac gegenüber dem Fireface UC bevorzugst, würde mich Deine Erfahrung auch in Bezug auf die beiden von mir genannten Kriterien interessieren (Räumlichkeit, Detailauflösung).

Viele Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 30. Jan 2012, 16:40 bearbeitet]
donutman
Stammgast
#293 erstellt: 30. Jan 2012, 16:56
Hi Fujak,

zum Thema Räumlichkeit und Detailauflösung konnte ich mit meiner Konfiguraiton kaum Unterschiede feststellen. Bis auf die spitzigere Darstellung durch das Fireface, kann sein, dass auch etwas mehr Details zu hören waren, aber runder Klang für mich der Stage DAC.

Du solltest dir mal ein Evo zum testen zusenden lassen. Hab mir jetzt gerade noch das Clock Modul zum testen bestellt. Bin mal gespannt.
donutman
Stammgast
#294 erstellt: 31. Jan 2012, 15:53
noch ein kleiner Nachtrag. Hab mir erst vor zwei Wochen einen Netzfilter mit TDK Lambda Filtern gebaut. Mir kam es so vor, als ob der Stage DAC hier an Auflösung gewonnen hat. Vielleicht liegts daran, hatte vorher lediglich geschirmte Netzkabel.

Die Clock zum Evo ist auch bereits auf dem Weg, werd dann nochmal einen Test schreiben, vielleicht nochmal mit dem Fireface, sind ja noch fast 4 Wochen Rückgaberecht bei Thomann.
Ich werde wenn ich mal wieder Zeit finde, den Stage DAC auf externe Spannungsversorgung umbauen.

gruß
Michael
ingo74
Inventar
#295 erstellt: 04. Mai 2012, 20:43
ich steh gerade etwas auf dem schlauch (hoffe ich) und brauch deswegen hilfe.

ich plane das fireface uc zwischen einem avr und einer mehrkanalendstufe zu setzen um das 5.1 signal mit einer software zur frequenzgangkorrektur (dirac) zu korrigieren.

das fireface hat ja 6,3mm eingänge (insgesamt und 8 6,3mm ausgänge. der avr hat cinch ausgänge.

jetzt mein problem - kann ich mit dem fireface überhaupt 5.0 bzw 5,1 anschließen..?



es gibt 2 verschiedene kabel
das hier:
http://www.kirstein....m-2-x-Cinch-3-m.html

und das hier:
http://www.deejaylad...Cinch-CFU-15-PC.html

also 6,3mm stereo oder 6,3mm monokabel.


wenn ich das stereokabel nutzen kann, dass cinch rot und weiß auf 6,3mm stereo klinke, dann ist ja alles ok, wenn ich aber das andere kabel (cinch rot/weiß auf 6,3mm rot/weiß) nehmen muss, dann brauch ich wohl ein 10 eingänge und ausgänge interface und kann somit das firecace uc nicht nutzen..



hoffe, ich hab mich verständlich ausgedrückt und einer kann mir dazu antworten
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#296 erstellt: 06. Mai 2012, 16:01
Moin,
besonders verständlich fand ich den Post jetzt nicht, aber ich kann in etwa erahnen, worum es geht

Das Fireface hat tatsächlich 8 analoge Mono-Eingänge und 8 Ausgänge. Von den Ausgängen sind aber nur Kanal 1-6 "normale" 6,3mm Klinken Ausgänge.
Ausgang 7 und 8 stecken als unsymmetrisches stereosignal im Mikrofonausgang. Dieser lässt sich aber glücklicherweise auch im Maximalpegel verändern.

Mehr als 8 analoge spuren (mono) kannst du also analog nicht aus dem Gerät herausholen.
Für 5.1 würden aber schon 6 Spuren ausreichen.

Der Mikrofonausgang funktioniert mit dem zweitern verlinkten Kabel
http://www.kirstein....m-2-x-Cinch-3-m.html
wunderbar und Du bekommst dadurch zwei monospuren (= 1*Stereo)

Die anderen Ausgänge sind symmetrisch aufgebaut, benutzen Stereostecker, geben aber nur ein monosignal aus. Hier kannst du für eine unsymmetrische Verbindung (auf Chinch ist unsymmetrisch) das zweite verlinkte Kabel benutzen http://www.deejaylad...Cinch-CFU-15-PC.html Insgesamt maximal 6 kanäle. Der Pegel ist einstellbar, so dass mit deinem Receiver auch keine Probleme auftreten sollten.
heidegeistlicher
Ist häufiger hier
#297 erstellt: 03. Jun 2012, 00:12

Friedolin_Fuchs schrieb:
Ausgang 7 und 8 stecken als unsymmetrisches stereosignal im Mikrofonausgang. Dieser lässt sich aber glücklicherweise auch im Maximalpegel verändern.


Nur mal so, ohne direkt ins Thema einzusteigen: Ich bin sicher, dass Du vom Kopfhörerausgang sprichst.
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#298 erstellt: 03. Jun 2012, 02:10
Jap, richtig, Kopfhörerausgang
uweskw
Stammgast
#299 erstellt: 17. Sep 2012, 14:01
Mittlerweile sind die Qualitäten von RME auch in den einschägigen Hi-Fi Magazinen angekommen.
Stereoplay:
http://www.stereopla...im-test-1292821.html

Wenn ich es richtig sehe sind die klanglich relevanten Teile und Signalführung bei USB identisch mit dem Fireface UC.

Greetz
U.S.
fast-surfer
Stammgast
#300 erstellt: 06. Okt 2012, 12:58
Hallo zusammen,

kürzlich hab ich ein fireface uc recht günstig geschossen.

Es soll zunächst wie folgt eingesetzt werden:
PC, Quelle jRiver --> ASIO digital in das UC (ADAT? in) --> dazwischen acourate convolver. Der Convolver soll das Signal digital vom UC abnehmen, falten und dann wieder an das UC geben -> dann soll es von dort digital out spdif an den Verstärker (digital Eingang als Quelle).

ich bin stand heute mit der Komplexität des Fireface UC echt überfordert. Mir sagen da viele Begriffe einfach noch nichts. Das Handbuch habe ich rauf und runter gelesen. Aber es setzt aus meiner Sicht Studiowissen voraus, welches ich (noch) nicht habe. Man steigt irgendwie mittendrin ein, dass ist das Problem.

Ist das was ich möchte mit dem Fireface UC möglich und falls ja, was muss ich im Fireface (Mixer) konfigurieren und vor allem wie stelle ich das im Detail an? Das Routingkonzept bekomme ich einfach nicht in den Kopf. Mir fehlen einfach Konfigurationsbeispiele (Step by Step) aus der Praxis, um mit der Materie warm zu werden.
Wie ich in jRiver einen Ausgang für ASIO Fireface UC festlege ist mir klar, wie ich im Acourate Convolver (der neue mit Flow) die Filter einbinde, ASIO Eingang und Ausgang des UC festlege ist auch ein Kinderspiel.
Aber wie bringe ich dem TotalMixer vom Fireface UC bei, dass die im Convolver angegebenen Eingänge dem Signal von jRiver nachgeschaltet werden sollen um das Signal vor der Ausgabe nach spdif erst noch aufzubereiten ?

Gruß Erwin


[Beitrag von fast-surfer am 06. Okt 2012, 12:59 bearbeitet]
perfect_pitch
Stammgast
#301 erstellt: 11. Nov 2012, 13:13
Hallo zusammen,

vor kurzem habe ich mir die wirklich feine Kombi RME ADI 2 inkl. Peaktech Netzteil gegönnt.

So, nachdem alles angeschlossen ist, geht es jetzt an die "Feineinstellungen".

Aktuell speise ich digital ein via coax digital. Mittels zwei Adaptern gehe ich via (Standard) Chinch analog raus in meinen Kopfhörerverstärker. Soweit sogut.

Die Lampe vorne blinkt konstant bei coax konstant. Auch korrekt.

Nun habe ich folgende Fragen...

1. Kann es sein, daß ich den Eingangspegel des digitalen Signals nicht beeinflussen kann? Egal obHigh Gain, +4 oder -10dBV - es klingt alles gleich.
2. Den Bersich Clock/Samplefrequenz benötige ich in der Regel doch nicht, oder? Beim ersten Anschluss läuft alles. Da möchte ich eigentlich nichs verstellen...
3. Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe das Gefühl, daß ich bei einer Anpassung des analogen Ausgangspegels auf High Gain und voll aufgedrehtem Poti per Cinch einen"volleren" Klang wahrnehme. Das muss ich aber noch testen..... Generell ist es aber hoffentlich korrekt, daß das Poti am RME voll aufgedreht ist und alles weitere am Poti des Kopfhörerverstärkers geregelt wird, oder?

Viele Grüße,

perfect_pitch


[Beitrag von perfect_pitch am 11. Nov 2012, 13:14 bearbeitet]
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