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RME Fireface UC - USB-Audio-Interface

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Autor
Beitrag
taubeOhren
Inventar
#201 erstellt: 07. Feb 2011, 12:36
Moin,

da ich ja immer begeistert den Ausführungen Fujak´s lausche,
habe ich letzte Woche (Do. Abend) kurzerhand das Labornetzteil Peaktech 6080 bestellt, Büschelstecker und Kabel mit Hohlstecker dazu ... Samstag brachte der Postbote alles pünktlich zum Wochenendtest.


Ergebnis:

Im Bassbereich vernehme ich etwas konturierteren Klang,
meiner Meinung nach hat auch die Raumabbildung ein klein wenig gewonnen.
Die Stimmenabbildung ist präziser und natürlicher, wobei die Präzision im Klangbild insgesamt ein wenig zugelegt hat.


Fazit: relativ kleiner Einsatz (50,-EUR) für ein Ergebnis, was ich ehrlicherweise so nicht erwartet hätte.

Glücklicherweise habe ich den Test mit der Motorradbatterie ausgelassen ... , denn diese Lösung ist mir doch wesentlich sympathischer.


P2050002

Gruß
taubeOhren


[Beitrag von taubeOhren am 07. Feb 2011, 16:36 bearbeitet]
DerLomaxx
Ist häufiger hier
#202 erstellt: 07. Feb 2011, 14:01
Danke fujak und skinner.

Handwarm klingt ja noch unbedenklich. Aber irgendwo las ich etwas von "heiß". Beruhigend, wenn es nicht so schlimm ist. Und das mit dem "Ripple" ist gut bestätigt zu wissen.

Und wenn ich dann doch umbedingt will: Gerade kommt mir eine andere Gedankenspielerei: Man könnte an eine Seite einen kleinen Kamin bauen. Im Grunde nur abgewinkeltes Luftabzugsrohr, das die Luft nach oben führt, dadurch einen Kamineffekt bewirkt und so kühle Luft auf der anderen Seite der FFUC eingesaugt wird. Ich sehe mich schon einen Miniatur-Rotationshyperboloiden bauen.


[Beitrag von DerLomaxx am 07. Feb 2011, 14:02 bearbeitet]
fujak
Inventar
#203 erstellt: 07. Feb 2011, 14:57
@taube Ohren: Freut mich zu hören, dass sich auch für Dich die Investition klanglich gelohnt hat. Danke für Deinen illustrierten Hörbericht.

@Lomaxx: Die Kühlung scheint offenbar ein sehr wichtiges Thema für Dich zu sein. Vielleicht kommen wir ja dann mal in den Genuss von Bildern, wenn Du Deinen Kühlturm über Deinem Hörzimmer errichtet hast.

Grüße
Fujak
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#204 erstellt: 07. Feb 2011, 15:34
Von Stickstoffkühlung würde ich aber abraten. Das dürfte die Lebensdauer immens verkürzen
i560
Stammgast
#205 erstellt: 07. Feb 2011, 18:01
Hi,

das sind ja super Versuche. Habe bei dem Post mit der Batterie mich eigentlich gleich nach einem Schaltnetzteil umgesehen diese waren aber sehr teuer. Hätte ich mich doch genauer umgesehen!

Mit welchem Adapter schließt ihr die Kabel vom Netzteil am Fireface an?

Grüße i560


@Taube Ohren
Hast du früher in deinem Avatar Socken dargestellt?
Wie bist du mit deiner Aktiven Lösung zufrieden?
Sehr schöner Musikraum.


[Beitrag von i560 am 07. Feb 2011, 18:02 bearbeitet]
taubeOhren
Inventar
#206 erstellt: 07. Feb 2011, 18:48
@i560

http://www.henri-ele...gerade_5_5_2_1mm.php

dazu 2 "Büschelstecker" ... fertig!

Socken im Avatar - Nee, da war meine Sehring drin.
Sehr zufrieden!!!


taubeOhren
i560
Stammgast
#207 erstellt: 07. Feb 2011, 23:26
Hallo,

Danke, dann wäre die Anschlussfrage geklärt. :

Grüße Stefan
ontheway
Hat sich gelöscht
#208 erstellt: 11. Feb 2011, 01:28
Wer nur den Stecker sucht, damit er beim Kabel Auswahl hat:
http://www.conrad.de...stecker&initial=true
relaxxer
Ist häufiger hier
#209 erstellt: 22. Feb 2011, 17:21
Hi zusammen,

sehr interessantes Gerät!

Ich suche schon lange Zeit nach einem DAC und habe nun mittlerweile 2-3 Wochen hier im Netz recharchiert, aber nun möchte ich mich auch mal zu Wort melden.

Ich bin reiner Flacler und habe meine Musik auf einem unabhängigem NAS, wecher zur Zeit noch auf meine WD live streamt. Diese wird aber bald von einem HTPC abgelöst auf dem dann XBMC und foobar laufen wird. Muss gucken, vielleicht bekommt man foobar auch in XBMC hinein integriert, aber dies ist erstmal nicht so wichtig.

Ich besitze die ADW Duetta und vollstens mit dem Klang angetan und sehr mit den Eton chassis zufrieden. Gerade der ER4 zaubert mir immer wieder ein Lächeln in mein Gesicht.

Nun bin ich also auf der Suche nach einem DAC, um entweder optisch mit der WDLive oder per USB an den HTPC gehen zu können, und nach einem Verstärker.
Der RME Fireface scheint ja echt geil zu sein, aber nun meine Frage: Ich möchte als Verstärker eine Röhre kaufen, ich mag einfach diesen Sound und konnte diesen schon ausgiebig bei meinem Vater auf seiner Duetta geniessen!
Mich interessiert also ob jemand von euch diesen RME DAC auch schonmal an einer Röhre gehört hat bzw. alternativ den Caiman von Beresford.
Ich bin sehr auf euer Feedback gespannt, ob diese Kombi DAC/Röhre Sinn macht und ob Erfahrungen da sind.
Ich danke euch sehr.
Gruss
relaxxer
Nielsen
Stammgast
#210 erstellt: 22. Feb 2011, 17:53
Ich hatte den ADI-2 eine Zeit lang an einer Raysonic SP66 Röhre. Jetzt spielt er an einem Sugden, der jetzt klanglich auch nicht soooo weit von Röhrengeräten weg liegt.

Für mich ergänzen sich die Geräte ganz gut. Der ADI-2 spielt schon etwas nüchterner bzw. eben recht präzise. Da kann etwas Röhren-Schmelz nicht schaden.
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#211 erstellt: 22. Feb 2011, 17:53
Die Fireface bietet eine meiner Meinung nach neutrale Ausgangsbasis. Damit dürftest du den Klangunterschied der Verstärker stärker wahrnehmen. Insofern empfiehlt sich die Fireface als Wandler grundsätzlich - unabhängig vom Verstärker. Wer allerdings mit Kombinationen spielen will, in denen jeder Teil der Kette seine Klangfarbe hat, liegt mit der Fireface nicht ganz richtig.
relaxxer
Ist häufiger hier
#212 erstellt: 22. Feb 2011, 23:37
Danke euch für die Infos, dann bin ich ja beruhigt.
Ich finds toll, was ihr so postet und ein grosses Kompliment an Fujak, der sich so viel Mühe gibt!

Mit der Röhre bin ich mir soweit sicher, welche es werden soll, aber beim DAC blick ich nicht mehr durch ;-) ich habe einfach zuviel hier im Forum gelesen und das verunsichert mich auf höchstem Niveau;-). Naja jedenfalls wäre mir der ADI2 am liebsten, aber leider kann der kein USB und USB muss einfach sein. Der fireface ist eigentlich von den Funktionen her für mich totaler Overkill, bietet aber wohl in Sachen Klang das beste Ergebnis und hat USB!
Irgendwie am attraktivsten gerade auch vom Preis scheint für mich der Caiman von Bereford zu sein....

Hmm....wenn im Leben nicht immer diese Entscheidungen wären ...
Danke an alle nochmal....
Gruss
relaxer
ontheway
Hat sich gelöscht
#213 erstellt: 23. Feb 2011, 12:22
@relaxxer
Ursprünglich dachte ich auch an USB und den Fireface UC. Da mein PC aber auch 5.1 Sound ausgeben sollte, habe ich 'ne Asus ST + 7.1 Modul verbaut. Die kann sämtliche Frequenzen bis 192 kHz per SPDIF ausgeben (was viele billigere Karten ja meistens auch können). Für das "magere" Anschlussfeld des ADI-2 habe ich mir bei "Nubert" eine Y-Peitsche (Subwooferkabel, ca. 20cm, sehr gute Qualität) als Verteiler gekauft, die es in zwei Varianten mit unterschiedlichen Anschlüssen gibt (female, male). Da hängen jetzt CD-Player und PC per coax dran, was mir das Umstöpseln spart. Natürlich sollte/kann nur ein Gerät eingeschaltet sein. Am Toslinkeingang ist der Kabelreceiver -> ergibt drei Geräte bei zwei Anschlüssen ...
snilax
Neuling
#214 erstellt: 24. Feb 2011, 11:35
guten morgen zusammen!

ich habe auch einen adi-2 und diesen mit hilfe eines signalumsetzers mit dem pc verbunden. der umsetzer ist von der firma m2tech und kann hier: http://www.digital-highend.de/start/m2tech-hiface/ ,angeschaut werden. ich glaube er sorgt auch dafür, dass der jitter etwas verringert wird.

der adi-2 ist ein guter wandler. sehr neutral, was nicht jedermans sache ist, und ehrlich. man hört nämlich z. b. auch die fehler der aufnahmen, bzw. wird auch über den zustand der cd informiert. andererseits bietet er eine wunderbare und durch nichts zu erschütternde dynamische kraft und einen weiten gut gestaffelten und luftigen raum.
fujak
Inventar
#215 erstellt: 24. Feb 2011, 12:08
Hallo Snilax,

Das ist sicher eine sehr gute Kombination (Hiface + ADI-2) und eine preiswertere Alternative zum Fireface UC, wenn man die anderen Features des Fireface nicht benötigt. Deine Klangbeschreibungen kann ich nur bestätigen - übrigens auch jene, die Du in Bezug auf den Einsatz des Hiface in Deinem anderen Posting formuliert hast.

Grüße
Fujak
ontheway
Hat sich gelöscht
#216 erstellt: 24. Feb 2011, 14:37
Das M2TECH empfiehlt sich in einigen Fällen auch für WinXP User: Z. B. lässt sich bei den Asus Soundkarten (ST, D2X) der Digitalausgang (SPDIF) nicht separat auswählen (Foobar). Es gibt unter DS und KS nur eine Option, was bedeutet, dass das Analogsignal konvertiert wird. Deshalb geben die Karten auch nur das digital aus, was sie analog können: 44.1, 48, 96 und 192 kHz. Unter Win7 hat man mehrere Optionen (KS und WASAPI) und kann SPDIF direkt anwählen. Jetzt werden auch die 88.2 und 176.4 kHz wiedergegeben (und auch DTS und DD Signale), da keine Konvertierung erfolgt. Ist übrigens klanglich hörbar besser.
Kann mir vorstellen, dass andere Karten ebenfalls betroffen sind.
Ohrnator
Stammgast
#217 erstellt: 24. Feb 2011, 14:53
Kann ich bestätigen, bei XP konnte ich das Signal der Asus Xonar D2 nicht digital am Interface vorbeischleusen. Die Einstellung ließ sich dort noch verändern, also wurde noch gewandelt. Mit Win7 ist das zum Glück vorbei, über KS digital macht das Signal keine Umwege mehr zum Adi-2 und lässt sich auch im PC nicht mehr verstellen.

Zum Jitter werde ich dagegen keine Meinung abgeben, da landet man hier schnell im Minenfeld. Nur bin ich skeptisch, ob das ein guter Kaufgrund für das M2Tech ist, da bereits die Jitterunterdrückung des Adi-2 vorzüglich sein soll. Die USB-Anbindung eines Laptops macht natürlich schon Sinn, vllt. teste ich das Teil auch mal für meine DJ-Schiene.
ontheway
Hat sich gelöscht
#218 erstellt: 24. Feb 2011, 15:08
Das ist auch ein wesentlicher Vorteil des M2TECH, die Mobilität: USB hat (fast) jeder Computer, einen SPDIF-Out dagegen nicht. Die RME Teilchen sind ebenfalls transportabel ..., weshalb ich mir eine Anschaffung des M2TECH überlege.
relaxxer
Ist häufiger hier
#219 erstellt: 24. Feb 2011, 15:13
Japp,

ich überlege auch an einem M2TECH RCA stick.

Das universelle reizt mich, gerade weil viele DACs einen nicht so guten USB ANschluss haben und man daher oft bessere Ergebnisse am KOAX oder optischen Anschluss erfährt.
Nur beim DAC habe ich mich noch nicht entschieden.
Gruss
relaxer
Nielsen
Stammgast
#220 erstellt: 02. Mrz 2011, 11:08
Das Labornetzteil tut im Übrigen auch dem RME ADI-2 sehr gut. Ich finde, dass insbesondere der Bassbereich an Qualität gewinnt. Auf jeden Fall ein lohnendes und zumal noch kostengünstiges Upgrade.

Der ADI-2 muss allerdings leider aufgrund mangelnder All-in-One-Lösung (wie beim Audiolab 8200CDQ) trotzdem gehen. Wer also einen reinen Spitzenwandler aka ADI-2 + Labornetzteil + Zubehör kostengünstig haben möchte, kann ich sich gerne bei mir melden.
ontheway
Hat sich gelöscht
#221 erstellt: 23. Mrz 2011, 13:58
Hi,
wie regelt man denn die Ausgangsspannung beim Fireface UC, wenn es direkt über die Endstufe des Verstärkers läuft?
Beim ADI-2 versetzt man auf der Platine zwei Jumper, dann läuft das Signal zusätzlich über den Drehpoti auf der Vorderseite. Damit lässt es sich dementsprechend stufenlos regeln. Klingt wirklich besser/anders als über die Vorstufe des Verstärkers. Den Effekt, dass es neben der Lautstärke auch Klangunterschiede zwischen Hi Gain & +4dBu gegenüber -10dBV gibt, habe ich trotzdem, wenn auch nur minimal. Könnte am OpAmp im Ausgang liegen, bei dem wahrscheinlich verschiedene Eingangsspannungen beim Umschalten anliegen (?). Vor dem Blick auf die Platine dachte ich, das wird nur über Widerstände geregelt ... Beim Fireface UC sieht das eigentlich ähnlich aus wie beim ADI.
Wer übrigens einen guten Softwareplayer sucht, sollte mal den StealthAudioPlayer probieren. Aus meiner Sicht klingt er besser als Foobar, ist allerdings nicht so komfortabel.
Grüße!
fujak
Inventar
#222 erstellt: 23. Mrz 2011, 17:05
Hallo ontheway,


ontheway schrieb:
wie regelt man denn die Ausgangsspannung beim Fireface UC, wenn es direkt über die Endstufe des Verstärkers läuft?

Beim Fireface läuft es wie beim ADI-2 über den Front seitigen Drehgeber. Durch Drücken des Drehgebers wird zwischen "Mode" und "Value" umgeschaltet. In der "Mode"-Stellung wird dem Drehgeber eine Funktion zugewiesen (in Deinem Falle Analog-Output), durch nochmaliges Drücken scjlatet man in die "Value"-Stellung, dort wird dann der Lautstärke-Wert eingestellt. Auch nach dem Ausschalten des Fireface bleiben die Einstellungen erhalten.


ontheway schrieb:
Den Effekt, dass es neben der Lautstärke auch Klangunterschiede zwischen Hi Gain & +4dBu gegenüber -10dBV gibt, habe ich trotzdem, wenn auch nur minimal. Könnte am OpAmp im Ausgang liegen, bei dem wahrscheinlich verschiedene Eingangsspannungen beim Umschalten anliegen (?).

Ich kann diesen Unterschied nicht bestätigen. Es liegt möglicherweise an der Eingangsstufe des Verstärkers, inwieweit diese darauf reagiert. Es gibt etliche User, die einen Unterschied feststellen und etliche, die ihn nicht feststellen. Es muss also am Amp liegen.


ontheway schrieb:
Wer übrigens einen guten Softwareplayer sucht, sollte mal den StealthAudioPlayer probieren. Aus meiner Sicht klingt er besser als Foobar, ist allerdings nicht so komfortabel.
Grüße!

Auch wenn dieses Thema OT ist, so möchte ich nur kurz Deine Feststellung bestätigen - er ist neben cmp² der am saubersten spielende Player.

Grüße
Fujak
ontheway
Hat sich gelöscht
#223 erstellt: 24. Mrz 2011, 18:30
Danke für die Antwort, fujak!

Also benötigt man für die Einstellungen beim Fireface UC wie beim ADI-2 keine Software, interessant. Wenn ich mal viel Geld habe, besorge ich mir auch noch so ein Teil - hat doch einige Funktionen, die ich beim ADI vermisse. Momentan benutze ich z. B. den H2-Zoom zum Aufnehmen ...

Was ich am SAPlayer so mag ist, dass er sich durch andere Prozesse scheinbar klanglich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Vorher achtete ich darauf, dass das System nicht so "fett" ist, der Prozessortakt nicht schwankt, ...
Ist jetzt lockerer

Grüße!
skinner@vrisom
Hat sich gelöscht
#224 erstellt: 18. Apr 2011, 19:43
Hallo Fujak, du bist in deiner Funktion als Forenmitglied vorbildlich - und so musste ich heute auch eine Autobatterie anschließen, um die Fireface klanglich auszureizen.

Du hast nicht zuviel versprochen - genau die Punkte, die du wahrgenommen hast, kann ich exakt bestätigen. Konturierterer Bass, man kann etwas lauter hören, insgesamt sauberer und aufgeräumteres Klangbild, definiertere und klarere Höhen.

Das Netzteil wird somit bestellt.
fujak
Inventar
#225 erstellt: 19. Apr 2011, 06:57
Hallo skinner@vrisom,

freut mich zu hören. Langsam könnte ich bei Peaktech eine Provision verlangen.

Deine Erfahrungen mit der Autobatterie bestätigen aufs Neue, dass die Stromversorgung eine der am meisten unterschätzten Komponenten eine Wiedergabekette darstellt.

Dann wünsche ich Dir audiophiles Hörvergnügen mit sauberem Strom.

Grüße
Fujak
uweskw
Stammgast
#226 erstellt: 19. Apr 2011, 20:06

fujak schrieb:
Hallo ontheway,


ontheway schrieb:
wie regelt man denn die Ausgangsspannung beim Fireface UC, wenn es direkt über die Endstufe des Verstärkers läuft?

Beim Fireface läuft es wie beim ADI-2 über den Front seitigen Drehgeber. Durch Drücken des Drehgebers wird zwischen "Mode" und "Value" umgeschaltet. In der "Mode"-Stellung wird dem Drehgeber eine Funktion zugewiesen (in Deinem Falle Analog-Output), durch nochmaliges Drücken scjlatet man in die "Value"-Stellung, dort wird dann der Lautstärke-Wert eingestellt. Auch nach dem Ausschalten des Fireface bleiben die Einstellungen erhalten.
.....

Grüße
Fujak


Kann man so 4 Kanäle gleichzeitig regeln?
Also Endstufen ran und Bass / Höhen links sowie rechts zentral regeln?
Wäre suuuuper!!
Sind die Ausgangsstufen zum Antrieb von Endstufen geeignet oder gibts da wie beim CD-Player oft Impedanzprobleme¿



Greetz
Uwe
fujak
Inventar
#227 erstellt: 19. Apr 2011, 20:22
Hallo Uwe,

es lassen sich mit dem Drehgeber nur zwei Kanäle verlinken. Das im Mixing-Bereich übliche sogenannte Ganging (Gruppierung mehrerer Kanäle) ist leider nur mit der Mixing-Software via PC/Laptop möglich.

Ein preiswerter Workaround könnte ein Cinch-Y-Kabel darstellen. Denn:

Zu Deiner anderen Frage: Ich kenne eine Reihe von Fireface-Nutzern, die ihre Aktiv-Lautsprecher direkt am Fireface angeschlossen haben und beste Erfahrungen damit haben. Einer von ihnen hatte vorher den SPL-Regler in Betrieb, den er nach einem direkten Hörvergleich verkaufte.

Man kann beim Fireface auch den im Studio üblichen Hochpegel-Output einstellen, was für eine potente Ausgangsstufe spricht. Das lässt auch meinen o.g. Workaround durchaus realistisch erscheinen.

Grüße
Fujak
uweskw
Stammgast
#228 erstellt: 19. Apr 2011, 20:38
Hi Fujak

danke für die prompte Antwort..
Ein Y-Kabel wird mir nichts bringen, da ich 4 verschiedene Signale brauche: Bass links + rechts und HT links + rechts.
Momentan höre ich mit nem Caiman an Aktiv-LS. Der ist als Vorstufe bei Kabellängen von 5m klar überfordert. Ist mir allerdings auch erst aufgefallen als ich ihn spasshalber über den Fixed Output und eine kleine Pro-ject Vorstufe gehört habe. Mit Vorstufe waren die Instrumente deutlich besser Ortbar. Auch im Bass Verbesserungen. Dafür weniger Auflösung. Naja, ist auch keine teure Vorstufe.
Denke irgend etwas passiert beim Caiman mit der Phase...

Greetz
Uwe
fujak
Inventar
#229 erstellt: 20. Apr 2011, 07:21
Hallo Uwe,

alles klar, jetzt habe ich es verstanden: Du betreibst eine X/O für aktiven Betrieb. Hast Du als Abspieler und X/O einen PC oder nutzt Du als X/O spezielle Hardware (z.B. Behringer)?

Grüße
Fujak
Joefox
Ist häufiger hier
#230 erstellt: 26. Mai 2011, 13:19
Hallo Fujak, ich möchte mich an dieser Stelle mal bedanken, dass Du Deine vielseitigen Erkenntnisse hier federführend allen zur Verfügung stellst - großes Lob für diese Arbeit! So habe ich auch davon profitiert und bin ebenso aus der Caiman-Begeisterung zu RME aufgestiegen und hab mir das abgespeckte Fireface UC - das Babyface zugelegt. Es übertrifft meine Erwartungen in puncto Sound um Größenordnungen, dort hat man nicht abgespeckt. Ich hatte mir das Gerät vor allem zugelegt, um endlich mal die symmetrischen Eingänge meines Verstärkers nutzen zu können. Doch auch der Kopfhörersound, die Mixerfunktionen incl. DIGICheck und A/D wandeln zu können, ist ein gewaltiger Gewinn.

Leider lässt sich das Gerät nicht stand-alone betreiben. Die externe Versorgungsspannung will es ohne USB-Anschluss gar nicht wissen. - Aber über einen gespeisten Hub angeschlossen, behält es alle Mixer-Einstellungen auch nach Abziehen des USB-Kabels bis zum nächsten Spannungsausfall...

Weiterhin habe ich das gleiche Problem, wie das Fireface UC: Nach Abspielen von höheren Sampleraten über Foobar ändert sich die Channel Map und Foobar bringt einen Fehler. Das geht am schnellsten zu vermeiden, indem man die Fireface USB Settings (Schnellstartleiste) öffnet und dort (Foobar im STOP) die Sample Rate wieder auf 44,1 / 48 kHz setzt, damit stimmt auch die Channal Map wieder. Vielleicht kommt da von Foobar oder RME (z.B. 2kanalig fest einstellen) mal eine Lösung. So ist's ziemlich nervig - aber es gibt schlimmeres und das funktioniert bei RME alles bestens.

Viele Grüße - joefox
v_erich
Ist häufiger hier
#231 erstellt: 26. Mai 2011, 14:11
Hi,

man kann die Gruppierung aber am PC vornehmen und den Drehregler dieser Gruppierung zuweisen, dann gehts auch mit dem Regler alleine.

Gruß,
Erich
Joefox
Ist häufiger hier
#232 erstellt: 26. Mai 2011, 14:26
Hallo Erich, danke für Deinen Hinweis. - Aber das scheint am Babyface nicht zu gehen, oder ich hab es noch nicht gefunden. Wo stellst Du das ein?

Grüße - joefox
v_erich
Ist häufiger hier
#233 erstellt: 26. Mai 2011, 14:34
Oh, Ihr habe das Babyface gemeint, sorry.
Ich ging vom Fireface aus.

Tschau,
Erich
fujak
Inventar
#234 erstellt: 26. Mai 2011, 17:04
Hallo Joefox,

danke für Deine Rückmeldung. Von Daniel Fuchs (Chefentwickler von RME) weiß ich, dass die Wandlerbauteile die gleichen sind wie im Fireface UC und sich somit das Abspecken in erster Linie auf bestimmte Ausstattungsmerkmale bezieht - wie z.B. die fehlende Stand-alone-Funktionalität. Aber mit dem Hub hast Du ja einen workaround gefunden.
Das Problem mit dem Channel-Mapping finde auch ich nervig. Ich kenne einige Nutzer, die über das Sox-Resampler-PlugIn alles auf 192.0 KHz resamplen und damit beim Ändern der Samplerate kein Remaping mehr notwendig ist. Allerdings höre ich bei einer 44.1 KHz-Datei auf 192.0 upgesampelt eine gewisse Klangeinbuße (der Höhenbereich ist leicht verschliffen). Wer damit leben kann, hätte damit einen Workaround. Eleganter wäre sicherlich ein Button, mit dem die ASIO-Funktionalität auf 2 Spuren Stereo begrenzt wird.

Ich wünsche Dir weiterhin besten Hörgenuss mit Deinem neuen Baby(gesicht).

Viele Grüße
Fujak
Joefox
Ist häufiger hier
#235 erstellt: 26. Mai 2011, 21:13
Hallo Fujak, danke für Deine Antwort. Die Samplerate-Geschichte bleibt leider im Raum stehen. Einen Resampler werde ich nicht einsetzen, dazu bin ich zu puristisch veranlagt ;-). - Aber ganz im Ernst, alle Vielfachen von 44,1 kHz lassen sich nicht wirklich auf Vielfache von 48 kHz wandeln? - Deswegen sicher die Klangeinbuße. - Und die ständige Last der 192 kHz - Ausgabe führt dann auch schon mal zu Aussetzern (Atom-Netbook 1,6GHz). Solange das mein einziges wirkliches Manko bleibt, ist das Baby immer noch ein absolutes Highlight!

Viele Grüße - Joefox
Nimron
Stammgast
#236 erstellt: 26. Mai 2011, 21:38
Hallo Joefox

Wenn Du noch Rückgaberecht beim Babyface hast, könntest Du auch über die Kombination RME ADI-2 + M2Tech Hifeace (Evo) nachdenken. Ist zwar etwas teurer, aber dafür hast Du keinerlei Probleme bei wechselnden Sampleraten. Das Labornetzteil passt auch dort und wir wüssten auch schon eine weitere Optimierung

Gruß

Manuel
Joefox
Ist häufiger hier
#237 erstellt: 26. Mai 2011, 22:05
Hallo Nimron, danke für Deine Antwort. Ja - Rückgaberecht wäre noch. Auch vom puristischen Standpunkt wäre der ADI-2 mit Hiface die saubere Lösung - aber, wie soll ich sagen, das Baby ist mir doch schon etwas ans Herz gewachsen. So z.B. der Vorteil, dass man einfach einen Kopfhörer anschließt und Musik vom Netbook genießt - ohne Netzkabel - hat was. Wie RME die Qualität USB-powered hingekriegt hat, bleibt technisch betrachtet ohnehin ein Rätsel.

Soviel 192kHz-Material habe ich ja auch nicht wirklich und dann will ich mich ja noch verbessern können... ;-)

Viele Grüße - Joefox
fujak
Inventar
#238 erstellt: 26. Mai 2011, 22:26

Nimron schrieb:
(...)und wir wüssten auch schon eine weitere Optimierung


Manuel, da bin ich aber neugierig (doch nicht etwa der "Großglockner"?).

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 26. Mai 2011, 22:27 bearbeitet]
galac
Schaut ab und zu mal vorbei
#239 erstellt: 07. Jun 2011, 00:23
@ Fujak

Bevor ich jetzt noch weiter grüble und im Inet nix finde, hab ich mir gedacht, da fragst doch einfach mal Captain Fireface UC persönlich

Ich hab mir zum Spaß mal ne Squeezbox Touch geshoppt, per Spdif an das UC angeschlossen und bin soweit auch sehr zufrieden (auf jeden Fall besser als die Notebook-Lösung vorher!). Aber ich hatte immer so Knackser, ähnlich wie die wenn man beim Fireface die Buffer zu gering einstellt. Naja, alle Fehlerquellen ausgeschlossen (Buffer max., Kabel gechecked usw.) -> keine Änderung. Erst als ich die Clock von Intern auf den Spdif aufgeschaltet habe, war alles prima.

Du hast im Aktiv Forum über viele eigene Tests berichtet und da hatte ich es so verstanden, dass man bei Spdif Coax auch die interne Clock des UC verwenden kann (oder sogar soll), oder ???

Zweitens noch ne kleine Verständnisfrage: Da kann man doch dieses TMS-Häckchen bei Spdif aktivieren. Ist das nur für nen Kabel von AES auf SPDIF-Coax oder bewirkt das noch irgendwas positves?

Schon mal Danke im Voraus und vor allem für Deine tollen Berichte
Gruß
Galac

p.s. Ich bin mit meinem UC sehr zufrieden - insb. seit 3 kleine Gel-Batterien dranhängen
pp.s. Ich nutze soundchecks touch mod's
fujak
Inventar
#240 erstellt: 07. Jun 2011, 21:02
Hallo Galac
galac schrieb:
Aber ich hatte immer so Knackser, ähnlich wie die wenn man beim Fireface die Buffer zu gering einstellt. Naja, alle Fehlerquellen ausgeschlossen (Buffer max., Kabel gechecked usw.) -> keine Änderung. Erst als ich die Clock von Intern auf den Spdif aufgeschaltet habe, war alles prima.

Du hast im Aktiv Forum über viele eigene Tests berichtet und da hatte ich es so verstanden, dass man bei Spdif Coax auch die interne Clock des UC verwenden kann (oder sogar soll), oder ???

Die Symptome klingen ganz nach einem Synchronisationsproblem. Die Squeezebox möchte offenbar ihren eigenen Takt behalten und ist nicht bereit, sich von der Fireface-Clock mastern zu lassen. Insofern ist SPDIF-Sync die einzig mögliche Einstellung


galac schrieb:
Zweitens noch ne kleine Verständnisfrage: Da kann man doch dieses TMS-Häckchen bei Spdif aktivieren. Ist das nur für nen Kabel von AES auf SPDIF-Coax oder bewirkt das noch irgendwas positves?

Das ist nur relevant, wenn Du Channel Status Daten und Track Marker Informationen aus einem AES/EBU-Input-Signal übertragen möchtest/musst. Für Dich und Dein Setup also ohne Relevanz.

Weiterhin viel Hörgenuss wünscht Dir Captain Fireface


[Beitrag von fujak am 07. Jun 2011, 21:03 bearbeitet]
galac
Schaut ab und zu mal vorbei
#241 erstellt: 07. Jun 2011, 23:12
Hoi Fujak,

danke für die Info. Das mit dem Synchronisationsproblem ist plausibel. In den Settings sprang das Fireface im Sekundentakt immer von "lock" zu "sync" und zurück.

Gruß
Galac
xlupex
Inventar
#242 erstellt: 28. Jun 2011, 14:24
Hallo zusammen!
Ich besitze noch immer den Aqvox DAC der 1. Generation.
Da ich mir am PC womöglich einen guten (Nahfeld)Hörplatz aufbaue, vermutlich mit Genelecs, wäre da ein aktuellerer Wandler eine wahrnehmbare Verbesserung?

(Ich hatte bisher nie was an dem Aqvox auszusetzen, hatte allerdings auch keine hochwertige Anlage (und Hörsituation) mehr. Ein Freund hat mir den Floh ins Ohr gesetzt, der Aqvox würde zwar schön klingen, aber deutlich Details unterschlagen.
Er hat nen Wandler in seinem Audio-Net CD-Player eigebaut, mit dem er verglichen hat.

Was meint ihr.
Grüße
Ralf
taubeOhren
Inventar
#243 erstellt: 28. Jun 2011, 14:49

Ein Freund hat mir den Floh ins Ohr gesetzt, der Aqvox würde zwar schön klingen, aber deutlich Details unterschlagen.


Vergleich doch mit dem Wandler des Freundes, wenn Dir keine Details fehlen, lass die Flöhe, Flöhe sein ....




taubeOhren
fujak
Inventar
#244 erstellt: 28. Jun 2011, 18:43
Hallo Ralf,

neben der Antwort von TaubeOhren, die ich als einzige zieführend für Dein Anliegen finde, möchte ich noch folgendes zu bedenken geben:

Das Geld, welches Du mehr ausgeben müsstest, um einen hörbar besseren Wandler zu erwerben, ist vielleicht besser in hochwertigere Lautsprecher investiert. Im Studiomonitor-Thread habe ich von Deinen Experimenten mit K+S Tiny und Genelec gelesen. In der von Dir offenbar anvisierten Preisregion würden einige 100 Euro möglicherweise klanglich mehr bewirken, als das gleiche Geld in besseren Wandler zu stecken.

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 28. Jun 2011, 18:43 bearbeitet]
xlupex
Inventar
#245 erstellt: 29. Jun 2011, 14:17
However.

Habe gerade zum Babyface im Recordingforum folgende Zitate gefunden:


Zudem bietet dir das Babyface als erstes RME Interface DSP Effekte an, die direkt in dem Gerät berechnet werden (Qualität bleibt abzuwarten) und für ALLE I/O´s, laut RME Ausführungen zu Verfügung stehen.



Das Fast Track Ultra ist allenfalls günstige Einsteigerklasse.

RME setzt mit dem Babyface da ganz klar auf ´n ganz anderes Klientel.

Die Wandler haben bereits Mastering Klasse, das kannst du beim M-Audio so nicht erwarten, zumindest nicht bei den Fast Tracks, die 2626, bzw610er sind schon PreAmp mässig höher angesiedelt.


Uff, verstehe ich das richtig, dass das Babyface locker nen EQ implementieren kann, z.B. um ne Raumkorrektur vorzunehmen oder ne Loudnessfunktion zu speichern?

Grüße
Ralf
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#246 erstellt: 23. Aug 2011, 15:42
Moin,

vor zwei Wochen habe ich mir, nachdem ich mich zweieinhalb Jahre lang mit einem "Focusrite Saffire Pro 40" herumgeärgert und dieses anschließend in Zahlung gegeben habe, auch ein Fireface UC zugelegt.

Hier folgt mein Erfahrungsbericht :

Auf subjektive klangbeschreibungen Verzichte ich bewusst, da zwischen Fireface UC und "Focusrite Saffire Pro 40" bis auf technisch eindeutige Unterschiede (Rauschen, Knakser) keine Klangunterschiede auszumachen waren.

Als Köpfhorer benutze ich AKG K240 MKII (55Ohm). Die Lautsprecher sind Eigenbauten mit Kort-Elektronik Weiche und Chassis sowie Monacor Chassis. Ein kleinerer B&W Lautsprecher, der an der Raumrückseite hängt, wird mit einem gefalteten, verzögerten Signal angesteuert und verbessert damit subjektiv die Raumakkustik. Verstärker ist marke Eigenbau mit Hypex Bausteinen und Schaltnetzteil. Auf den Raum eingemessen wurde mit Beyerdynamics MM1. Zwischen dem Fireface und den Lautsprechern befindet sich nur die Endstufe (allerdings mit Lautstärkebegrenzung der einzelnen Kanäle über Potis).

Das neue Gerät ist hervorragend verarbeitet und wirkt professionell (festes Metallgehäuse mit soliden Neutrik-Buchsen). Nicht ganz ideal finde ich, dass der USB-Anschluss und der Netzstecker nicht verrigelbar sind. Dafür halten die Anschlüsse aber recht fest und sind dann kompatibel zu allen Standardkabeln (und es gibt auf der Rückseite eine Metallschlaufe, an der die Kabel mit Kabelbinder gesichert werden können.)
Auch der Drehgeber, mit dem die Lautstärken geregelt werden können, wackelt etwas. Das lässt sich aber vermutlich bei einem Endlosdrehknopf mit Tasterfunktion nur schwer vermeiden.

Einen besseren mit den Funktionen hab ich auch noch nicht in den Fingern gehabt, aber ein leicht wackelnder Knopf vermindert doch die Wikung des sonst ziemlich unzerstörbar scheinenden Aufbaus. Da wäre vielleicht ein seperater Drehknopf und daneben ein Taster stabiler gewesen. Bei Drehung rastet der Knopf aber sehr angenehm auf den diskreten Positionen ein. Die Lautstärkeregelung ohne Computer geht sehr schnell und intuitiv.

Die Rackohren und Bügel lassen sich übrigens einfach abschrauben, so dass sich die Optik etwas HiFi-Konformer gestalten lässt.
Die Blau-silberne Front wirkt sehr professionell (leider auch in der Hinsicht, dass die Oberfläche wohl auf gute Lesbarkeit und weniger auf ansprechende Optik optimiert wurde.) Ich persönlich finde die Farben ziemlich hässlich. Da die Front aber aus Aluminium mit Aufdruck besteht, ließe sie sich sicher auch abschleifen, polieren oder anderweitig veredeln. Durch midi lässt sich das Gerät (Beispielsweise mit der PC-Tastatur) auch komplett fernsteuern und ließe sich irgendwo verstecken.

Die Treiber sind tatsächlich so stabil und flexibel, wie überall beschrieben.
Die Wichtigkeit dieser sollte man nicht unterschätzen. Meine alte Soundkarte, die auch nicht als unstabil gilt, hat (an verschiedenen Computern) mal Knakser Produziert, nach kurzer Zeit die Synchronisation verloren, Probleme mit PCI-Latenzen gehabt - lief an einem Firewirechip garnicht - usw. usf. Und das alles trotz korrekter Treiberinstallation, hoher Latenzen, optimierung der Betriebssysteme für Audioanwendungen und einem einmaligen Austausch des Firewirechips in der Soundkarte.


Mit dem neuen Gerät läuft alles mit 256 Samples auch bei stärkster Computerbelastung und eingeschliffenen, CPU berechneten VST Effekten mit Raumkorrektur-Faltung knackfrei. Treiberprobleme gab es bisher nicht die geringsten, Aufnahmen waren immer störfrei.

Eine Verzögerung kann ich damit subjektiv auch bei Filmen und Computerspielen nicht feststellen. Es gibt auch eine Anzeige im Treiber, wenn Samples verloren wurden, so dass man auftretende Probleme sofort sehen kann.)
Es war sehr erfreulich, bei der Treiberinstallation zu lesen: "Möchten sie den ... Gerätetreiber von Diplom-Physiker Uwe Kirst installieren". So etwas habe ich sonst nur bei unbezahlbaren physikalischen Messgeräten kleiner Serie gesehen.
Alle "Konsumprodukttreiber" wurden sonst immer von irgendwelchen unbekannten Auftragsprogrammierern aus Indien oder Taiwan geschrieben. Solche kleinen Qualitätsmerkmale finden sich überall in der Software.
Die Betriebsanleitung ist wie erwartet hervorragend und angenehm zu lesen (auch wenn die Gerätesteuerung weitestgehend selbsterklärend ist.)

Klanglich hab ich noch keinerlei schwächen festgestellt. Das Rauschen an den Ausgangskanälen ist auch mit den sehr wirkungsgradstarken Lautsprechern (Hornhochtöner) und den minimal rauschenden Hypex-Ditalendstufen nicht heraushörbar. Es brummt oder surrt auch bei längeren Kabellängen garnichts. (8m Multicorekabel zwischen Fireface UC und 6-Kanal-Endverstärker). Kabelloopback Messungen zeigen auch keinerlei Brummstörungen. Der Symmetrische Aufbau ist wohl hochwertig ausgeführt.
Der Kopfhörerverstärker ist sehr kräftig, so dass man sicherlich auch wirkungsgradschwache Kopfhörer prima benutzen kann. Auch die Mikrofonverstärker sind sehr rauscharm. Leise Signale lassen sich beispielsweise (zusammen mit Rode NT-5 Mikrofonen) lauter Aufnehmen, als man diese in Natura hört, ohne das das geringste Rauschen auf der Aufnahme hörbar wird. Ich freue mich schon auf die Aufnahme leiser Sinfonieorchesterpassagen.
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#247 erstellt: 23. Aug 2011, 15:45
Bei einem, durch die Diskussion hier angeregten, schwerzhaften Versuch (mit einem, dem Preis nach, völlig Highendgeeigneten FUG-Labornetzteil als Stromquelle habe ich keinerlei Unterschied zum Standardnetzteil von RME gehört. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sich keine Unterschiede von Interesse messen lassen.

Das beiliegende Netzteil ist also völlig ausreichend und sinnvoll dimensioniert. Auch ein Netzteil für viele tausend Euro ändert am Klang garnix. (Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn von RME ein Netzteil geliefert würde, das den Klang der hochwertigen Soundkarte versaut, wenn sich schon für 60€ ein weit besseres Netzteil mit Gehäuse, Anschlüssen und regelbarer Spannung bauen ließe )
Man darf also meiner Meinung nach ruhig mit dem Standardnetzteil zufrieden sein, ohne immer Sorge zu haben, die große klangliche Erleuchtung zu verpassen.
Wenn man aber als Hobby gern an der Stromversorgung herumbastelt und den kleinen "klanglichen" "Verbesserungen" auf der Spur ist, wünsche ich damit viel Vergnügen. Schaden wird es sicherlich auch nicht (solange die Spannung nicht zu weit aufgedreht wird.)
fujak
Inventar
#248 erstellt: 23. Aug 2011, 16:17
Hallo Friedolin Fuchs,

schöner detaillierter Bericht über das RME Fireface, doch warum soviel Polemik und Seitenhiebe - vor allem am Ende in puncto Labornetzgerät?

Wenn selbst Herr Fuchs von RME, mit dem ich darüber vor einigen Monaten sprach, diese Zusammenhänge kennt, dann sollte man m.E. hier mit Polemik etwas vorsichtiger sein.

Ich kann darüber immer nur wieder den Kopf schütteln, wie mit Hörerfahrungen umgegangen wird, die nicht den eigenen entsprechen. Wer subjektive Wahrnehmungen zum objektiven Maß erhebt ("das beiliegende Netzteil ist also völlig ausreichend..."), anstatt es als subjektive Meinung oder Erfahrungswert zu kennzeichnen, disqualifiziert sich imho selbst.

Ob und welche Unterschiede man hört oder auch nicht hört, hat nicht immer etwas mit Einbildungen zu tun, sondern auch mit der Qualität der Wiedergabekette, der physischen Hörfähigkeit, der Gehörschulung (die nicht immer gleichbedeutend mit Musikalität ist) und einigen anderen Faktoren.

Übrigens: Gemeinsame Hörerfahrungen mit Gleichgesinnten sensibilisieren nach meiner Erfahrung dafür, wie groß die Bandbreite an Hörempfindungen in der Realität sein kann. Das führt zu mehr Respekt gegenüber Anderswahrnehmenden - ein Respekt, den ich bei Deinem Bericht an den entscheidenden Stellen leider vermisse.

Gruß
Fujak
Friedolin_Fuchs
Stammgast
#249 erstellt: 23. Aug 2011, 21:51
Hallo Fujak,

dass Herr Fuchs als Entwickler der Hardware diese Zusammenhänge kennt, sollte wohl zu erwarten sein. Die Frage ist nur, zu welchem Ergebnis er kommt .

Aber ich habe auch absichtlich die Netzteildiskussion von meinem Erfahrungsbericht mit dem Fireface getrennt. Polemik finde ich in meinem Bericht nicht und die Seitenhiebe kommen erst im zweiten Post.
Es gibt auch keinen Grund, geziehlt zur Seite zu hauen, denn persönliche Schwierigkeiten habe ich mit Niemandem hier im Forum. Wenn schon Seitenhiebe, dann nur gezielt auf die Behauptung, es würde sich viel ändern.
Darüber sollte man hier im Forum wohl diskutieren können, denn das ist ja nun auch ein Stück weit der Sinn des Forums.


Die Erfahrungen mit dem Netzteil sind eben für mich sehr eindeutig ausgefallen. Ich hör nix - und das trotz guter Ohren, einer Wiedergabekette, die dafur geeignet ist und häufiger Gehörschulung (Sowohl musikalisch, als auch im Fehlersuchen bei Aufnahmen, vergleichen von digitalen filtern, diverser Musikanlagen sowie der Eigenbau von verschiedenen HiFi-Komponenten ...)
Da gehe ich dann schon davon aus, dass die Verbesserungen durch ein anderes Netzteil auch objektiv nicht gravierend sind. Wenn Du etwas hörst, umso besser.
Das Netzteil reicht mir aber dennoch völlig aus .

Wir sind uns doch vermutlich auch in vielen Punkten einig, sonst hätten wir nicht einen ähnlichen Aufbau der HiFi Anlage mit PC-gestützter Filterung aufgebaut. Da weis ich durch das Forum über Dich mehr, als umgekehrt, bin mir aber sicher, dass die Herangehensweise ähnlich ist.


Eine andere Meinung ist schon etwas anderes als Polemik.
Und dass der Respekt an "entscheidender" Stelle fehlt, kommt dir wohl übertrieben stark so vor, da die entscheidende Stelle eben deine subjektiven Eindrücke sind.

Dass jemand daran herummäkelt findest Du natürlich nicht gut. Das kann ich mir gut vorstellen und auch nachempfinden. Ich möchte in einem öffentlichen Forum aber trotzdem nicht drauf verzichten, andere Meinungen in Frage zu stellen.

Mach doch einfach eine Mikrofonaufnahme mit und ohne verbessertem Netzteil. Vielleicht sieht man ja im Musiksignal eine Veränderung, die ich nicht höre. (Keinen Vorhang bewegen, oder das Mikro verrücken )
Heule
Inventar
#250 erstellt: 12. Sep 2011, 12:58
Hallo Jungs,
hat jemand vo euch eine Ahnung wie warm
oder heiss das Fireface im Betrieb wird?
Bitte auch mal testen wenn es unter Last
arbeitet.

Gruß Oliver.
fujak
Inventar
#251 erstellt: 12. Sep 2011, 14:37
Hallo Oliver,

bei längerem Betrieb von mehr als 1 Stunde wird es mehr als handwarm, aber nie so heiß, dass es unangenehm wäre, das Gerät anzufassen.

Grüße
Fujak
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