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Pioneer A-70

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-Puma77-
Inventar
#1 erstellt: 19. Jul 2013, 13:28
Hallo Leute,

hier nun der Erfahrungsbericht zum Pioneer A-70, den ich letztlich zum Händler zurückgebracht und durch den Marantz PM 7004 ersetzt habe. Die Gründe hierfür dürften sicherlich auch andere Leser/User interessieren...

Nachdem ich den Teac Esoteric A-1000 wegen eines Defekts in der Lautstärke zurück zum Händler gebracht habe, musste ein neuer Amp her. Da ich aufgrund meines TVs und DVD-Recorders von Pioneer mit dieser Marke gute Erfahrungen gemacht habe, sollte es der A-70 sein, der von den „großen Blättern“ positiv bewertet wurde. Hifi Digital, einsnull, whathifi, Avforums und/oder hdfever haben sich ebenfalls positiv zu dem Gerät geäußert.

Nun, wie auch immer. „Selber hören macht schlau“, habe ich mir gedacht und bin zum Händler, um mir selbst ein Bild vom Gerät zu machen. Der Händler hatte gerade ein Exemplar vom A-70 reinbekommen, das ich auspacken und zur Probe hören konnte. Meine mitgebrachte CD lief dann am A-70, PD 50 Pioneer samt Heco Celan GT 302. Nun, die Abhörsituation beim Großhändler war alles andere als optimal. Irgendwie wollte mal kein Bass aus der Kette kommen. Auch der Händler war verwundert. Nun, wie auch immer, ich habe noch etwas am LS-Regler rumgedreht, um mich von der Haptik und Verarbeitung des Geräts zu überzeugen, dann wurde ein Exemplar in schwarz mitgenommen. Im Fall der Fälle steht ja bei Nichtgefallen innerhalb der Frist das Rückgaberecht zur Verfügung, habe ich mir gedacht.

Zuhause standen mir vorerst lediglich die LS meiner Freundin von ihrer Kompaktanlage zur Verfügung, die sicherlich kein geeigneter Partner für den A-70 waren. Hier wurde ich bereits stutzig, weil aus den LS ein deutliches Rauschen drang, wenn die Funktion „Pure Direct“ deaktiviert wurde. Bei Aktivierung von Loudness kam dann ordentlich Wumms aus den Schallwandlern, aber eben stetig begleitet von einem Rauschen, das aus einer Entfernung von 2m deutlich hörbar war.

Den N-30 habe ich mir später wegen der guten Kritiken und des Systemgedankens beim Händler dazu geholt. Musik aus dem Netz und vom Stick hatte mich schon lange interessiert. Letztlich kamen die Magnat Quantum 803 dazu. Hier ging der Spaß dann richtig los...

Das Rauschen nahm über die Magnat 803 drastisch zu, wenn bei deaktivierter „Direct-Funktion“ der Regler für die Höhen und Bässe über die „0-Position“ hinaus erhöht wurde. Auch in der Nullstellung war das Rauschen zu hören. Wurde die Loudness-Taste aktiviert, war das Rauschen nochmals gesteigert. Da ich das Rauschen als ausgesprochen störend empfunden habe, habe ich meinen Verkäufer und die Hotline von Pioneer kontaktiert. In beiden Fällen wurde mir mitgeteilt, dass das Problem unbekannt sei.

An der Hotline von Pioneer teilte man mir mit, dass ein technischer Defekt vorliegen müsste. Als Begründung wurde angeführt, dass der A-70 als Schaltverstärker gerade kein Rauschen über die Lautsprecher, egal in welcher Stellung sich die Regler befinden, generieren dürfte. So habe ich auch von einem Schalt/-Digitalverstärker gedacht, der als Neugerät 2012 auf den Markt kommt.

Der Amp wurde dann nach meiner Bitte mit der Problembeschreibung über meinen Händler in eine Pioneer-Fachwerkstatt nach Leipzig geschickt. Nach 3 Wochen kam der A-70 zurück .... und rauschte wie eh und je. Ich hab´ mich dann hartnäckig zum Techniker durchstellen lassen, der sich meines Amps angenommen hatte. Der freundliche Techniker, der das Gerät gründlich durchgemessen hatte, sagte mir, dass sich die gemessenen Werte im Rahmen dessen bewegen, was Pioneer für den A-70 vorgibt. Anders ausgedrückt: Pioneer definiert, wann das Rauschen im Normbereich ist und wann nicht. Mein A-70 befand sich mit seinem Rauschen ergo im „Normzustand“.

An dieser Stelle ist mir dann fast der Hörer aus der Hand gefallen. Hand auf´s Herz, was nützt mir ein Verstärker, der doch das ihm zugeführte Tonsignal lediglich verstärken soll, wenn er dem Klang ein Rauschen zufügt, das aus einer Entfernung von 2m zu hören ist? Man kann sich vorstellen, welcher Spaß aufkommt, wenn zwischen den Tracks auf einer CD eine Pause gesetzt wird, die so rauscht, als ob im Nebenzimmer Omas Küchenradio läuft, das leise surrend keinen Radiosender finden will.

Ich hab zur Überprüfung meines Problems einen Hifi-Händler in Frankfurt am Main aufgesucht. Ich konnte bei ihm einen A-70, zusammen mit dem Pioneer PD-50, an den Lautsprechern B&W CM 5 und KEF R 300 mit dem von mir mitgebrachtem Musikmaterial hören. Hier stellte sich erneut der Effekt ein, den ich in meiner Abhörsituation in den heimischen vier Wänden vernommen habe: Das Rauschen nimmt zu, wenn die „Direct-Funktion“ deaktiviert ist. Das Rauschen nahm ein derartig hohes Maß an, dass wir den Verstärker ausgeschaltet und mit dem Rotel RA 12 und dem Creek Evo 2 Amp verglichen haben, um die Klangeindrücke zu verifizieren. Keiner der Verstärker der Fremdmarken hat so ausgeprägt wie der A-70 gerauscht, wenn die Musik in vergleichbarer Lautstärke gehört wurde.

Wurde via „Direct-Funktion“ gehört, war das Klangbild flach, bassschwach, ausgedünnt und frei von Tiefenstaffelung. Das Rauschen war dann aber ebenfalls verschwunden. Überhaupt muss man sagen, dass der A-70 nur dann mit den genannten Amps ansatzweise mithalten konnte, wenn Loudness aktiviert war. Ein Kollege, der mich begleitete, schaute mich irritiert an, weil der Creek und der Rotel „out of the box“, also ohne Klangveränderung von Bass, Höhe etc., richtig gut klangen. Gerade mit den B&W CM 5 und der KEF R 300 klangen diese top. Der A-70 fiel klanglich deutlich zurück, weil er entweder über „Pure Direct“ lieblos vor sich hin dudelte oder aber bei „Loudness“ so in die B&W und KEF „hackte“, dass der Klang schlicht „oversized“ schien. Gerauscht hat er dann natürlich auch wieder.

Anfangs hatte ich mein Equipment als klanglichen Übeltäter in Verdacht: Netzkabel Silent Wire AC 8 und AC 5; NF-Cinch-Kabel Wireworld Luna 5, Coax Oehlbach; Lautsprecherka-bel Kimber 4 PR und Magnat Quantum 803). Die Netzleiste von Naim Audio sowie sämtliche Netzverbindungen waren und sind in Phase.

Da sich meine Klangerfahrungen mit dem A-70 beim Händler wiederholen ließen, konnte ich mein Heim-Setup für das Rauschen sodann ausschließen. Zudem kann ich sagen, dass mein neues Setup, bestehend aus Marantz PM 7004 und Marantz CD 6004, an der o.g. Peripherie wirklich top klingt. Nix rauscht, es öffnet sich eine sortierte Klangbühne, Instrumente haben ihren Platz und überhaupt zeigt sich eine hohe Informationsdichte (Hintergrundgeräusche werden hörbar), die nicht auf Kosten der Langzeittauglichkeit geht.

Der A-70 ging anschließend wieder zu Pioneer zwecks Überprüfung. Auch hier stellte sich dasselbe, ernüchternder Ergebnis ein: Das Rauschen des A-70 ist im Normbereich. By the way: Der Vintage Pioneer SA 510 meiners Vaters, weit über 20 Jahre alt, rauscht bei "Loudness“ weniger als der A-70...

Fazit:
Der A-70 bietet eine tolle Vollausstattung (D/A-Wandler, Phono MM/MC, Bi-Wiring etc.) und ist haptisch für meine Begriffe gelungen. Der Kopfhörerausgang klingt richtig gut. Leider hapert es deutlich am Klang des Gerätes. Verstärker klingen nicht? Dieser hier schon, denn bei deaktiviertem Pure Direct rauscht der A-70 so deutlich, dass es aus einer Entfernung von 2/2,5m noch deutlich hörbar ist. Wer nix rauschen hören will, drückt Pure Direct. Dann ist alles „clean“.

Dann ist aber auch von Musikgenuß nach meiner Einschätzung keine Rede mehr. Die Klangbühne schrumpft zusammen, egal, wie umfangreich mit den LS experimentiert wird. Bass ist und Höhen scheinen wie rausgekürzt aus dem Klangbild. Eine gewisse Synthetik schleicht sich in jedes Musikstück ein. Egal, ob Michael Jackson, Katy Perry oder String Quartet (Beethoven). Es klingt alles gleich, denn stets scheint die Musik durch einen „Computer-fleischwolf gepresst“ worden zu sein. Wird die Lautstärke erhöht, springt einem die Musik förmlich in´s Gesicht. Entspannt Musik hören klingt für mich anders. Sicher, mein Magnat RV 1, CEC TL 5300 R sind teurer als der Pioneer A-70. Nicht aber der Marantz PM 7004, Creek Evo, Onkyo 9911 etc. Sie alle haben nicht gerausch (ja, auch der RV 1 als Vollröhre hat nicht so gerauscht).

Noch ein Wort zum hochgelobten D/A-Wandler im A-70. Ich habe mehrfach gewechselt zwischen dem A-70 und dem N-30, die via RCA/Cinch und Coax.-Kabel miteinander verbunden waren. Fazit: Der Wandler im N-30 klingt deutlich besser, weil er mehr Details aus der Musik schält und dabei der Musik einen leicht wärmeren Klangcharakter gibt. Die ohnehin synthetische Note des A-70 (Pure Direct) wird bei Nutzung seines D/A-Wandlers nach meiner Erfahrung verstärkt, was ihm nicht gut zu Gesicht steht. Lediglich Stimmen klangen einen Hauch konturierter, als wenn der N-30 gewandelt hat.
CarstenO
Inventar
#2 erstellt: 20. Jul 2013, 08:55
Hallo Puma,

vielen Dank für den umfassenden Bericht. Sicherlich werden einige Hörergebnisse auch darauf zurück zu führen sein, dass der Pioneer A-70 als Schaltverstärker nicht mit allen Boxen (Impedanzverlauf) gleichermaßen gut harmoniert. Das Rauschen, so deutlich Du es auch im Vergleich mit dem mir bekannten Creek Evo II beschrieben hast, könnte ich auch nicht als in der Norm akzeptieren. Auch wenn ohne "Direct" weitere Bauelemente im Signalweg liegen, sollten diese bei einem 1000-EUR-Verstärker sich qualitativ nicht als Rauschgenerator einmischen.

Eine Anmerkung zum Klangvergleich "im A-70 gewandelt" vs. "im N-30 gewandelt". Es ist nicht allein das leider zu häufig werbewirksam erwähnte elektronische Bauteil "D-/A-Wandler", was den Klang beeinflussen wird, sondern auch die nachgelagerten rein analog arbeitenden Teile.

Viele Grüße,

Carsten

p.s.: Die Heco Celan 302 GT wäre mit dem Marantz PM 7004 eine meiner Favoritenkombis.


[Beitrag von CarstenO am 20. Jul 2013, 08:55 bearbeitet]
-Puma77-
Inventar
#3 erstellt: 20. Jul 2013, 11:31
Hi Carsten,

danke für dein Statement.

Ich konnte bis gerade für etwa 1 Std. wieder entspannt Musik hören. Nach insgesamt 8 Wochen (!) ohne Verstärker weiß ich das zu schätzen.

Gehört habe ich den A-70 ausgiebig in den heimischen 4-Wänden an meinen Magnat Quantum 803. Beim Händler dann mit einem anderen A-70 die Heco Celant GT 302 und beim Händler in FFM die B&W CM 5 und KEF R 300 mit wiederum einem dritten A-70.

Als positiv beim A-70 muss ich noch das Phonoteil (MC) nennen. Das hat wirklich gute Arbeit geleistet.

Für mich hatte der A-70 dadurch deutlich an Attraktivivtät verloren, weil über den Pioneer N-30 das Musiksignal, wenn es analog zugeführt wurde, schlicht besser klang. Sicherlich mögen hier noch andere Faktoren als der bloße D/A-Wandler eine Rolle spielen.

Dann blieb noch die Zuspielung vom Mac über das USB-Kabel, dass der A-70 ja problemlos annahm. Sicherlich ein nettes Feature, von dem ich anfangs regen Gebrauch gemacht habe. Später dann wurde mir das ständige Hochfahren des PCs für´s Musikhören doch zu aufwendig. Somit haben sich die Nutzungsmöglichkeiten des A-70 für mich doch recht bald verkleinert.

Das K.O.-Kriterium war letztlich das unverhältnismäßig hohe Rauschen des Amps und die "desolate Klangbühne" im DIrect-Modus. Fein ist der Bass, der bei Elektro mal kräftig Gas gibt. Eine gesunde Dosierung von Bass ist mir aber bis zum Ende nicht gelungen.
schbbizzz
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 16. Sep 2013, 19:41
Hallo,

ich kann das nicht nachvollziehen, dass Dein Verstärker 70 so stark rauscht. Ich bin mit meinem A 70 sehr zufrieden.
Ich hatte vorher einen Yamaha A-S 1000 und bin umgestiegen, weil ich DAC und Vollverstärker unter einem Hut haben wollte.
Der Pioneer hört sich lebendiger und kraftvoller an als der Yamaha.
Nach Deinem Beitrag habe ich, bei eingeschaltetem Loudness, direkt mit meinen Ohren an den Hochtöner hingestellt und hatte dann das Rauschen erkannt, aber bei einem Abstand von ca. einem halben Meter ist das Rauschen nicht mehr wahrzunehmen.
Bei "Direkt" war überhaupt kein Rauschen zu vernehmen.

Ich hab mich auch noch nie so direkt vor den Boxen plaziert und kann damit auch nicht sagen, ob der Yamaha auch leicht gerauscht hatte.

Also ich kann alle beruhigen und kann voller Überzeugung mitteilen, dass der Pioneer ein toller Verstärker ist.
-Puma77-
Inventar
#5 erstellt: 16. Sep 2013, 21:00
Hi,

lass dir den Spaß mit deinem A-70 nicht nehmen.

Meine Erfahrungen waren leider negativ, sodass ich in der Konsequenz andere User hier "warnen" wollte.

Welche LS betreibst du?

U.u. gibt es eine Serienstreuung, was das Rauschen angeht.

Auch bei mir rauschte der A-70 nicht, wenn Pure Direct aktiviert war. Bei mir war dieser Modus aber untauglich, um dauerhaft Musik zu hören.

Auch bei Nullstellung der Regler (Pure Direct deaktiviert) rauschte der Amp. Das Rauschen nahm besonders zu, wenn ich "High" erhöht habe.

Bei meinem PM 7004 verhält es sich zum Glück anders.

Der DAC und die Phonopre sind Merkmal, die mich damals auch angesprochen haben.
schbbizzz
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Sep 2013, 07:58
Ich betreibe den A-70 mit Canton Jubilee. Was ich auch bis jetzt gelesen habe, dass der Verstärker relativ schlank abgestimmt ist kann ich nicht zustimmen. Zm Vergleich zum A-S 1000 hat er in den unteren Lagen mehr Druck.
3nter66
Neuling
#7 erstellt: 31. Dez 2013, 16:45
Hallo,
auch ich möchte mal meinen Senf dazu geben und hier meinen ersten Comment abgeben.

Also ich habe eine kleine Odyssee hinter mir, um hier in meinem Wohnzimmer
endlich wieder guten Klang zu bekommen.
Zur Geschichte:
Mein Wohnzimmer ist 3,5m breit und ca 7,5m lang und am Ende laufen zwei Wände
zu einer Spitze aufeinander zu und der Boden ist mit Laminat ausgelegt.
Ich hatte ca 20 Jahre einen Kennwood Stereo Receiver KRA 5050 (mit 2x 90 Watt Sinus an 8 Ohm)
an einem Satteliten-System von Mainhattan Acustic, mit einem Sub und 2 Satteliten laufen,
die dann durch Bose Acoustimass 5 SE III getauscht wurden.
Boah, wusste garnicht was in dem alten Kennwood steckte
Dann wurde ich gierig,- ein neuer Receiver sollte her, mit digital Eingängen-
Kennwood RA 5000 und der Schuss ging nach hinten los!
Das Bose Dings klang garnicht mehr so toll und ich hatte mehr Bass im Schlafzimmer, also
nebenan, als im Wohnzimmer und überhaupt weiß ich nicht was mich geritten hat, das ich das Teil nicht
sofort wieder zurück geschickt habe.

Dann beim örtlichen Medimax immer mal wieder geschaut und da standen plötzlich ein paar
Canton Chrono SL 590.2, als Ausstellungsstücke zum Schnäppchenpreis.
Es sollten dann genau diese werden und zu Hause zeigten Die mir dann welche Defizite
der Kennwood RA 5000 wirklich hat.
Bassboost auf 10 und trotzdem Kofferradio-Sound.
Also ein anderer AV Receiver musste her, mit digital Eingängen, damit ich meinen Tv
LG LM 55 620s auch anschließen kann und Bumms sollte er haben.
Denon AVR X 2000 sollte es raus reißen.
Der Denon war schon echt nicht schlecht, wobei ich immer das Gefühl hatte das was fehlt
und der Klang irgendwie nicht so war wie ich es gerne hätte.
Also, eine Nummer höher gehen und den größeren
Denon AVR X 3000 bestellt.
Eingemsssen mit diesem Odyssey Dings und die Canton klangen schon wieder besser,
allerdings war Bass da wo er nicht sein sollte, teilweise grollend abgrundtief, aber auch
teilweise unangenhem und man hatte keinen Eingriff auf das zuvor eingemessene,
um vielleicht die Eqalizer Kurve etwas zu verändern.
Man konnte nur eine manuelle Kurve einstellen und das gelang mir überhaupt nicht damit einen
guten Klang zu erreichen.
Dann zum örtlichen Mediamarkt, Beratung und Canton SLS (also nicht meine, aber vergleichbar)
an einem reinen Stereo Amp von Denon (PMA 1520ae) Probe gehört.
Da war mir klar was ich brauchte!
Beraten lassen und gelesen und überall geschaut und es sollte der
Pioneer A-70-K werden, den ich dann online auch noch für unter 800,- bekommen habe.
Was soll ich sagen?
Ich bin total begeistert von dem Teil! Ich glaube nicht das es mit irgendetwas Anderem besser
gehen würde hier in meiner Wohnung.
Habe mir jetzt auch den Netzwerkplayer Pioneer N-50-K dazu bestellt und endlich hat
meine Odyssee ein Ende!
Das oben beschriebene Rauschen ist bei mir nur zu hören wenn ich bis auf 30cm an die Boxen heran
gehe.
Ich höre sehr breit gestaffelt Musik, also von alt bis neu und von ACDC bis ZZ-Top oder auch Zucchero
und habe nun nie das Gefühl das was Fehlt, oder zu wenig Reserven vorhanden wären.

Ein klasse Gespann kann ich nur sagen!

mfG


[Beitrag von 3nter66 am 31. Dez 2013, 16:56 bearbeitet]
AllgäuDSL
Stammgast
#8 erstellt: 04. Feb 2014, 22:50
Betreibe den A-70 mit dem N-50 an den Little Princess von ADW, da rauscht überhaupt nichts!
Matzio
Inventar
#9 erstellt: 05. Feb 2014, 01:02
Habe bisher auch kein Rauschen festgestellt, weder über Lautsprecher (Nubert NuLine 264 in Bi-Wiring) noch an der im Übrigen sehr guten Kopfhörerbuchse.
Wie ich finde, ein hervorragend klingender Amp. Mit anspringendem, "schnellem" Sound, ohne jemals ins Harsche, Kühle abzudriften.
Auch die Bühnendarstellung ist einwandfrei, die Instrumentenortung gelingt sehr gut.
Eine klasse Abstimmung haben die da hinbekommen!
Füttere ihn in erster Linie mit ALAC-Kost per Audirvana Plus (ohne Upsampling etwas härter, dynamischer, mit Upsampling feiner, weicher, IMHO) über USB am Mac mini.

P.S.: Habt Ihr gemäß Anleitung das originale ZWEIPOLIGE Netzkabel verwendet?
Dabei auch auf die richtige Lage der "heißen" Phase achten (üblicherweise - wie hier - auf dem Gerätestecker gekennzeichnet).
Ansonsten lagen bei meinem A-70 in AUSGESCHALTETEM Zustand AFAIR stolze 90 V an....
Nils-Fidelity
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 04. Apr 2014, 09:13
Moin.
Ich habe eine Frage zum A-70. Kann ich die Lautstärke vom PC aus regeln, wenn der Rechner per USB mit dem Verstärker verbunden ist? Sprich, hat der eingebaute DAC eine Lautstärkeregelung?
-Puma77-
Inventar
#11 erstellt: 04. Apr 2014, 11:13

Nils-Fidelity (Beitrag #10) schrieb:
Moin.
Ich habe eine Frage zum A-70. Kann ich die Lautstärke vom PC aus regeln, wenn der Rechner per USB mit dem Verstärker verbunden ist? Sprich, hat der eingebaute DAC eine Lautstärkeregelung?


Ja.

Das hat aber nichts damit zu tun, dass der DAC des A-70 eine Lautstärkeregelung hat, da die Regelung der Lautstärke ja vom Quellgerät ausgeht (PC, Mac).
Nils-Fidelity
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Apr 2014, 15:07
Aha. Vielen Dank für die Info!

Und ich dachte bislang immer, dass nur die Musikdaten mit einem festen Pegel, vergleichbar mit einem CD-Spieler, übertragen werden. Dann müsste natürlich neben den Musikdaten noch ein Steuersignal übertragen werden, dass direkt die Lautstärke des Verstärkers regelt (und dann auch zum Beispiel dazu führt, dass sich der Lautstärke-Regler am Verstärker anpasst.)

Und jetzt noch mal zum besseren Verständnis: wenn ich die Musik auf dem PC mit MediaMonkey und dem WASAPI oder ASIO Treiber per USB-Kabel an den A-70 ausgebe, kann ich die Lautstärke in MediaMonkey (bzw. per Fernbedienungs-App MonkeyMote) steuern. Der Verstärker steht also auf maximale Lautstärke und bekommt einfach ein extrem leises Signal. Kann jemand sagen, ob die Klangqualität – je nach eingestellter Lautstärke – Einbußen hat?
AllgäuDSL
Stammgast
#13 erstellt: 04. Apr 2014, 16:32
Glaube mir, Du brauchst den Verstärker nicht auf maximale Lautstärke zu stellen, an meinem A-70 steht der Lautstärkeregler auf 11 Uhr, wenn ich dann am PC die Lautstärke steuere, ist alles über der 30%-Lautstärke nicht mehr nachbarschaftsverträglich.

Also, warum den Verstärker übermäßig in Anspruch nehmen, wenn es nicht notwendig ist?
Nils-Fidelity
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 04. Apr 2014, 17:24
Hast Recht. Und wie sieht es mit der Qualität des Signals aus, wenn am PC die Lautstärke auf zum Beispiel 20 - 40% geregelt ist? Hab mal irgendwo gelesen, dass dann weniger „Auflösung“ des Audiosignals da ist und der Klang entsprechend schlechter wird.
AllgäuDSL
Stammgast
#15 erstellt: 04. Apr 2014, 19:40
...ist genauso eine Mär, wie die, dass man vom Onanieren einen krummen Rücken bekommen soll!
Nils-Fidelity
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 05. Apr 2014, 21:44
Hab ihn heute gekauft. Juchu!
AllgäuDSL
Stammgast
#17 erstellt: 06. Apr 2014, 00:49
Glückwunsch, ist wirklich ein feines Teil!
ATC
Inventar
#18 erstellt: 06. Apr 2014, 21:06

AllgäuDSL (Beitrag #15) schrieb:
...ist genauso eine Mär, wie die, dass man vom Onanieren einen krummen Rücken bekommen soll! :.


Anscheinend den Selbsttest gemacht , was .
AllgäuDSL
Stammgast
#19 erstellt: 06. Apr 2014, 21:23

meridianfan01 (Beitrag #18) schrieb:
Anscheinend den Selbsttest gemacht , was .


War nicht nötig, ich konnte ja auf Deine Erfahrung zurückgreifen!
ATC
Inventar
#20 erstellt: 06. Apr 2014, 21:28
Soso,
bin erst 12, was meinst du mit "meine Erfahrungen?
Jacco1212
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 16. Mai 2014, 00:40
Hallo,
das ist ja alles sehr interessant was Ihr schreibt.Ich bin auf der Suche nach einem neuen Verstärker und so
langsam bin ich total genervt.Bei NAD sagt man das sie Verarbeitung mist ist.Bei Pioneer rauscht es angeblich.
Bei Denon ist die Lautstärkereglung nicht gut.Yamaha ist auch nicht so doll.Selbst getestet.Yamaha A S1000.Jetzt habe ich nen Onkyo ins Auge gefasst A9000R oder A9070.Ich selber habe ein Pioneer A717 MKII in einem Top Zustand.Aber man will ja auch mal was Neues.Aber was?????
Nils-Fidelity
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 16. Mai 2014, 01:05
Moin.

Ich hab den A-70 mit den B&W 683 S2 und habe mich nach dem Kauf durch einige Kommentare hier im Forum auch verunsichern lassen. Klar hört man ein leises Rauschen, wenn das Ohr 30 cm vor den Hochtöner der Boxen gehalten wird. Am Hörplatz dann aber nicht mehr. War dann noch mal beim Händler und habe auch bei ein paar anderen Verstärkern Rauschen gehört.

Der Klang ist präzise (Direct). Bei schlechteren Aufnahmen oder miesen MP3 kann das auch etwas stören. Ein Grund, warum ich gerade sämtliche CDs noch mal als FLAC rippe.

Außerdem ist da, wo ich bei meiner alten Hifi-Anlage ordentliche Bässe gehört habe, plötzlich gar nichts mehr, was brummt. Ich gehe davon aus, dass bei diesen Aufnahmen eigentlich auch nichts brummen soll und die alte Kombo einfach unsauber gespielt hat. Liegt wohl mehr an den ebenfalls neuen Boxen. Ist trotzdem ungewohnt.

Der Pioneer könnte ein paar mehr Digitaleingänge vertragen. Offensichtlich möchte der Hersteller, dass man auf jeden Fall noch einen Netzwerkplayer dazu kauft, wenn neben dem Computer noch andere Zuspieler angeschlossen werden sollen. Darauf habe ich aber bislang verzichtet. Stattdessen ist der Verstärker per USB am PC angeschlossen. Dazu sei noch darauf hingewiesen, dass der Pioneer wie eine externe Soundkarte funktioniert und alles wieder gibt ... Youtube, Systemsounds etc. Das kann man gut oder schlecht finden. Musik hören und gleichzeitig ein Spiel am Computer scheidet somit aus.

Ich würde den Pioneer wieder kaufen ... auch, weil es in der Preisklasse meiner Meinung nach einfach nichts besseres gibt.
Jacco1212
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 16. Mai 2014, 01:26
Vielen Dank für Deine Antwort.Es wird auch nur noch zwischen dem Pioneer und dem Onkyo A9000R
entschieden.Ich muss trotzdem noch meine externe Soundkarte zwischen schalten da ich viel mit Vinyl noch auflege und meine Scheiben mit Sony Sound Forge bearbeite.Ich habe mir extra ne neue Focusrite gekauft.damit kann man in Stereo aussteuern.Also rechts und links seperat aussteuern.Und der Klang der Soundkarte ist der Hammer.Glasklar.
franz_peter
Neuling
#24 erstellt: 19. Jul 2014, 08:47
hallo A50/A70 Verunsicherte!

das vermeintliche "Lautsprecherrauschen" bei allen möglichen
Lautsprecherkombinationen,
Laustärken,
Arten von Musik,
und so weiter, etc.

HAT EINEN EINFACHEN = EIMALIGEN GRUND.

beide Verstärker erzeugen im Gehäuse aufgrund der Class-D Technik
einen mittel-hochfrequenten - " aggressiv - anmutenden" - Ton!

legen sie ihr Ohr an das Gehäuse (oben, rechts, A50 eher links) - und schalten
ein-aus-ein-aus.
und lesen dann meine Rezension bei "Amazon" zum A-50.

fragen, wünsche,beschwerden = gerne im Forum!
franz peter


[Beitrag von franz_peter am 19. Jul 2014, 09:36 bearbeitet]
-Puma77-
Inventar
#25 erstellt: 20. Jul 2014, 20:27
Das Rauschen, von dem ich hier ausführlich berichtet habe, kam über die LS. - Nicht primär vom Verstärker, als das es am Gerät selbst zu hören gewesen wäre.

Franz Peter:

Dein Beitrag liest sich kryptisch. Verständlicher wird es, wenn Beiträge, Erfahrungen etc. hier im Forum nachvollziehbar geschildert werden. Hinweise zu Amazon & Co. sind da weniger hilfreich.


[Beitrag von -Puma77- am 20. Jul 2014, 20:27 bearbeitet]
Jacco1212
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 29. Aug 2014, 02:03
Hallo,
ich wollte mir nächste Woche den A70 kaufen aber franz peter hat mich total entmutigt das Gerät zu kaufen
AllgäuDSL
Stammgast
#27 erstellt: 29. Aug 2014, 08:15
Kauf ihn Dir, ist ein gutes Gerät, habe ihn seit 6 Monaten in Betrieb und bin begeistert!

In Verbindung mit meinen ADW Little Princess kann ich kein Rauschen bestätigen!

Teste den A-70 einfach selber, bei einem Online-Kauf kannst Du ihn ohne Probleme retour senden, beim Kauf im regionalen Handel kannst Du vor dem Kauf eine eventuelle Rücknahme vereinbaren.

Außerdem hat der User "franz_peter" seine subjektive Erfahrung mit dem A-50 gemacht, weiterhin konnte ich im Internet so gut wie keine weiteren negativen Rezensionen zum A-70 entdecken, "-Puma77-" kritisiert ein LS-Rauschen durch den A-70 und "franz_peter" einen "mittel-hochfrequenten - " aggressiv - anmutenden" - Ton aufgrund der Class-D Technik"!

Verlasse Dich nur auf DEINE OHREN!!!


[Beitrag von AllgäuDSL am 29. Aug 2014, 08:42 bearbeitet]
ATC
Inventar
#28 erstellt: 29. Aug 2014, 09:02

Jacco1212 (Beitrag #26) schrieb:
Hallo,
ich wollte mir nächste Woche den A70 kaufen aber franz peter hat mich total entmutigt das Gerät zu kaufen


Moin,
es gibt ja genug Alternativen wenn du Zweifel hast und den Selbsttest nicht machen kannst oder willst.


Jacco1212 (Beitrag #26) schrieb:
Das oben beschriebene Rauschen ist bei mir nur zu hören wenn ich bis auf 30cm an die Boxen heran
gehe.


Nils-Fidelity (Beitrag #22) schrieb:
Ich hab den A-70 mit den B&W 683 S2 und habe mich nach dem Kauf durch einige Kommentare hier im Forum auch verunsichern lassen. Klar hört man ein leises Rauschen, wenn das Ohr 30 cm vor den Hochtöner der Boxen gehalten wird.



+ puma77 + franz Peter, da würde ich sicher nicht ohne Widerrufsrecht kaufen, den Einen stört es, den Anderen nicht.

Gruß
-Puma77-
Inventar
#29 erstellt: 29. Aug 2014, 11:18

Jacco1212 (Beitrag #26) schrieb:
Hallo,
ich wollte mir nächste Woche den A70 kaufen aber franz peter hat mich total entmutigt das Gerät zu kaufen


Alternativ kannst du dir den Marantz 7005 anschauen. Er hat ebenfalls einen intergrierten D/A-Wandler (DAC) und verfügt über optische und koaxiale digitale Eingänge und einen USB-B-Anschluss, somit kann der PM7005 direkt mit einem Computer verbunden werden.

Er ist kein Schaltverstärker, hat also nicht mit dem für Digitalverstärker typischen Rauschen zu kämpfen.

Nochmal: Es waren im Wesentlichen 2 Punkte, die mich zur Rückgabe des Gerätes veranlasst haben. Der synthetische Klang. Musik klang für mich stets wie durch einen metallischen Eimer gespielt. Keinen Hauch von Wärme, Schmelz oder Räumlichkeit. Schlicht wie eine Maschine, die versucht, musikalisch zu sein.

Außerdem das Rauschen, das deutlich wahrnehmbar über die LS zu hören war. Das galt für 2 verschiedene Paar LS bei mir zu Hause, die ich jeweils unterschiedlich verkabelt hatte. Das Rauschen und der synthetische Klang waren zudem beim Händler in Ffm bei einem anderen A-70 an anderen LS ebenfalls zu hören.

Das Rauschen wurde mir vom Techniker bestätigt, der das Gerät mehrfach gemessen hat. Die Krux bei der Sache ist, dass sich das Rauschen in dem Toleranzbereich bewegt, den Pioneer als annehmbar definiert. Im Fall der Fall mag es der genauer Hörer anders einstufen.

Ich meine, dass Pioneer die Schaltverstärkertechnik beim A-70 (und wohl beim A-50) noch nicht im Griff hat. Im Bereich der Mehrkanaler scheint mir die Sache anders zu liegen.

Die Geräte A-30 etc. (normaler Analogverstärker) halte ich wiederum für empfehlenswert.

Soll es denn der A-70 werden, würde ich sehr darauf achten, dass mir ein Rückgaberecht eingeräumt wird.

Übrigens ist das Rauschen, das mit dem A-70 auftritt, keinesfalls ein typisches Problem von Pioneer. Auch Nubert räumt bei seinen aktiven LS ein Rauschen ein, das aus der Verwendung der Digitalverstärkertechnik resultiert.

Dass Schaltverstärker wiederum synthetisch und bisweilen recht eigenwillig klingen, ist hinlänglich bekannt und tritt auch bei Geräte anderer Marken auf, s. Onkyo 9755 = http://www.hifi-forum.de/viewthread-32-46745.html
ATC
Inventar
#30 erstellt: 29. Aug 2014, 12:40
Rauschen bei Aktivlautsprechern ist nicht ursächlich durch Digitale Endstufen verursacht,
das ist mit analogen zum allergrößten Teil identisch, gerauscht wird da fast immer
M4L0iK
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 07. Sep 2014, 12:05
Bezüglich des A-70 hätte ich da ein paar Fragen:

1. Wie sind die Phono-Eingänge? Taugen die was?

2. Wie ist der KH-Ausgang? Taugt der was? Kann man da auch hochohmige KH betreiben?


So wie's aussieht, kann man an den A-70 keine Aktivboxen anschließen.
Jacco1212
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 08. Okt 2014, 19:48
Hallo,ich wollte mir eigentlich den Pioneer A70 kaufen.Aber ich habe mich für ein anderes Gerät enrsschieden.Ich war in einem Hifi geschäft wo der Pioneer stand.Mein bester freund war auch mit.Wir haben uns das Gerät vor Ort auch mal anhören können.Und das war garnichts.Total schlapp.
Wir waren maßlos enttäuscht.kein bums.Ich höre nunmal kein Classic oder Jazz.Ich höre House,Techno und Hip Hop.Und für den Preis.geht garnicht.Ich habe mich für eine preiswerterer Lösung entschieden.und zwar für den Yamaha R-S700.Das Gerät hält was es verspricht.Klarer Sound und ordentliche Bässe.Dazu noch den CD-N 500.Einfach top.Ich muss leider noch dazu sagen das es meiner Meinung nach nur ein Verstärker gibt der mit meinem Pioneer A717 MKII mithalten kann und das ist der NAD C375BEE.
Aber von der Verarbeitung sind alle naja mittelmäßig bis schlecht.Alles Plastikknöpfe.Das gibt es bei dem Pioneer nicht und der hat seiner Zeit 1000DM gekostet.Der NAD soll 1300 Euro kosten.Geht garnicht.
Ach ja um den Pioneer A70 nicht ganz so schlecht da stehen zu lassen.Also nen brummen oder sowas in der Art war nicht zu hören.
Jacco1212
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 08. Okt 2014, 20:20
Ich fand den Preis für den Pioneer A70 ganz klar zu hoch.Dafür kommt aus der Kiste einfach zu wenig raus.Der Yamaha kostet die Hälfte und hört sich 1000mal besser an.Aber es ist auch immer eine Geschmackssache.Wie gesagt wenn es um kraftvollen klaren Sound geht kann es keiner mit meinem alten Pioneer A717 MKII aufnehmen.Aber ich wollte einfach was Neues haben.Und NAD ist zu teuer so wie das Gerät verarbeitet ist.
Matzio
Inventar
#34 erstellt: 09. Okt 2014, 13:11
Einem HiFi-Händler und seiner Vorführung würde ich niemals trauen, er kennt Mittel und Wege, das Gerät mit der größten Marge am besten klingen zu lassen. Bestell ihn Dir online und teste ihn zuhause in den eigenen vier Wänden an Deinen Lautsprechern in aller Ruhe (oder Dein Händler ist so fair und überlässt ihn Dir übers Wochenende). Ich meine, alles andere taugt bei den heutigen Alternativen nix.

Übrigens taugt m. E. sowohl der Phono-Eingang als auch der Kopfhörer-Ausgang überraschend gut, der A-70 kommt sogar mit dem LCD-3F (110 Ohm, Magnetostat), dem K-1000 (120-200 Ohm, 74 dB) und dem T1 (600 Ohm) zurecht, auch mit niederohmigen Kopfhörern gibt es keine Probleme. Hätte ich auf diesem Level gar nicht erwartet, da ein Kopfhörerausgang meistens bloß nette/billige Dreingabe bei Vollverstärkern ist. Als äußerst hilfreich und sinnvoll bei sehr unterschiedlich wirkungsgradstarken Kopfhörern hat sich der "Attenuator" erwiesen, der den Lautstärke-Regelbereich verändert.

Um BTW aber richtig "audiophil" über Kopfhörer zu hören, bringt Pioneer jetzt den U-05 S nach Europa, einen DAC mit ESS Sabre und symmetrischen Kopfhörer-Ausgängen, den es schon länger in Japan gibt. Scheint ein spannendes Gerätchen (lediglich 30 cm breit) zu sein.

Zum Betrieb von Aktivlautprechern bedarf es eigentlich keines Vollverstärkers, da reicht ja eine Vorstufe. Der A-70 ist leider nicht auftrennbar, er kann mittels Schalter lediglich als Endstufe umfunktioniert werden, indem eine Vorstufe davor gehängt wird, über die dann die Quellen gewählt werden und die Lautstärke geregelt wird.
Jacco1212
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 09. Okt 2014, 14:04
Also bei mir lief es mit Händler wie geschmiert und die Geräte sind einwandfrei.Mir ist aufgefallen das gerade hier im Hifi Forum fast alle Verstärker brummen.Irgendwas ist immer.
-Puma77-
Inventar
#36 erstellt: 10. Okt 2014, 12:20
Kein Verstärker ist perfekt. Sicher.

Dass aber alle Amplifier "brummen", trifft nicht zu. Pioneer hat hingegen mit seinen neuen Verstärkern eine Gerätegruppe auf den Markt geworfen, die scheinbar oft über die Eigenschaft verfügt (besonders Schaltverstärker, A-50 / 70).
ATC
Inventar
#37 erstellt: 10. Okt 2014, 12:25
meine Verstärker brummen alle nicht,
sowas kommt sehr oft NICHT ursächlich vom Verstärker
Jacco1212
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 10. Okt 2014, 12:57
Seh ich genau so.Ich hatte nch nie ein Verstärker mit brummen.Eine Brummschleife ja die hatte ich schon aber das liegt nicht am Gerät sondern daran was alles an der Steckdose angeschlossen ist.Aber brummen von Verstärkern habe ich selber und von mein Bekannten und Freunden noch nie gehört.
loewe_1010
Stammgast
#39 erstellt: 13. Nov 2014, 15:39
Moin,
hier haben ja doch einige eine positive Meinung zum A70. Ich auch !
Bei mir brummt und rauscht nix, außer ich schraub die Masse vom PS ab.....

Eine Frage, die mir auf den Nägeln brennt:
Wie hoch ist die Eingangskapazität bei Phono MM ? Dazu finde ich nirgends was. Beim A 30 sind es wohl 440 pF. Wieviel pF sind es beim A 70? Wäre für die Tonabnehmerwahl wichtig !
foeddie67
Neuling
#40 erstellt: 24. Jan 2015, 12:48
Hallo, nun möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben
Ich habe auch den A-70 in Verbindung mit den B&W 683S2, und kann eindeutig sagen:

bei mir rauscht nix!

Wenn das Rauschen vorkommen sollte, dann ist da eine heftige Serienstreuung im Markt!
Ich habe ein Vorführgerät für 698€ erstanden, kann sein das der Händler ein Extrem Rauscharmen als
Vorführgerät ausgewählt hat und ich diesen bekommen habe.

Bei einem Bekannten habe ich einen A-70 mit Nubert Lautsprechern probe gehört, dort hat er auch nicht gerauscht.
Der Verstärker ist für den Preis einfach Spitze, um die letzten Zweifel auszuräumen, da auch ich die "Basslastigkeit" meiner alten
Verstärker (Pioneer A-91D, AKAI AM-69) vermisst habe, habe ich mir den Onkyo A-9070 zur Probe bestellt.
Eindeutiges Urteil, der Onkyo war eine Enttäuschung, gleich den A-70 wieder an die B&W angeschlossen und alles war wieder gut
Ich muss dazu auch anmerken, das wohl nicht jeder Verstärker mit jedem Lautsprecher kann, das Set A-70 und 683S2 passt Top
Nils-Fidelity
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 24. Jan 2015, 14:20
Hey foeddie67,

die Kombi aus Pioneer A-70 und B&W 683S2 hab ich auch und bin ebenfalls super zufrieden.

Musik kommt per USB vom Rechner. Bedienung bequem vom Sofa per iPad. Bassarm ist die Kombi auch nicht. Der Bass ist halt da, wo er hin gehört. Ich würde mir die Komponenten wie kaufen.
terminal3000
Gesperrt
#42 erstellt: 22. Feb 2015, 09:13

Jacco1212 (Beitrag #32) schrieb:
Hallo,ich wollte mir eigentlich den Pioneer kaufen. Wir waren maßlos enttäuscht.kein bums.Ich höre nunmal kein Classic oder Jazz.Ich höre House,Techno und Hip Hop.Und für den Preis.geht garnicht.


Geht gar nicht? Wieso geht der gar nicht? War der kaputt oder warum ging der nicht?
Bronco79
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 12. Mrz 2015, 12:45
Hat jemand zufällig den A70 (oder A50) an den B&W CM10 hängen oder testen können? Passt das?
elia77
Stammgast
#44 erstellt: 15. Mai 2015, 01:13
hallo,

ich meinte in der bedienungsanleitung des a-70 gelesen zu haben das die lautstärkeregelung (wenn über usb an pc angeschlossen) nur über den pc geregelt werden kann, könnt ihr das auch so bestätigen?
fänd ich irgendwie nicht so der hit...
zum andern würde mich noch intressieren ob bi-wiring bei class d ebenfalls im bereich des `bringt nichts` angesiedelt ist.

gruß
elia77
-Puma77-
Inventar
#45 erstellt: 15. Mai 2015, 01:20
ella77,

bi-amping hat bei mir nichts "Hörbares" gebracht. Leider.
loewe_1010
Stammgast
#46 erstellt: 15. Mai 2015, 10:59
Moin Elia 77,
es ist genau anders herum. Du installierst auf dem PC einen Treiber von Pioneer, der dafür sorgt, dass die interne Soundkarte umgangen wird. Deshalb kannst Du die Lautstärke dann nur über den A 70 regeln. Bi-Wiring habe ich nicht getestet. Versuch macht klug !
AllgäuDSL
Stammgast
#47 erstellt: 28. Mai 2015, 20:01
Komisch, ich kann die Lautstärke sowohl am PC, wie auch am A-70 regeln...

Pioneer

...siehe auch: http://www.hifi-foru...ad=2107&postID=13#13


[Beitrag von AllgäuDSL am 28. Mai 2015, 20:10 bearbeitet]
Jone1973
Stammgast
#48 erstellt: 13. Dez 2015, 15:42
Hallo in die Runde,

hat jemand mit dem A-70 und unter Windows 7 (64bit) Probleme gehabt bei der Erkennung über USB?

Habe hier einen A-70 und habe an zwei unterschiedlichen Rechnern, aber mit gleichem Betriebssystem das selber Problem. USB-Gerät wird nicht erkannt, Treiber lassen sich nur bis zum Punkt installieren, bis das Gerät verbunden werden soll, was aber eben nicht funktioniert wegen der Erkennung.

Habe für mein Mainboard die Treiber aktualisiert und auch sonst schon alle gegoogelten Vorschläge probiert, bringt aber alles nichts. Alle anderen USB-Geräte werden problemlos erkannt, darunter auch ein Pio N-50A.

Gehe mittlerweile von einem Defekt am A-70 aus, da es sich an zwei Rechnern unabhängig voneinander gleich verhält. Hat jemand Tipps bzw. gleiches Problem gehabt?

Gruß
Joachim
wbLL
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 17. Jan 2016, 06:56
ein leichtes grundrauschen hat der 70 a wohl, welches nicht schlimmer wird wenn man den regler auf max dreht. die "geringe" leistung rechtfertigt nicht den preis. schön anzusehen ja und schwer auch
AllgäuDSL
Stammgast
#50 erstellt: 17. Jan 2016, 12:31

Jone1973 (Beitrag #48) schrieb:
Hallo in die Runde,

hat jemand mit dem A-70 und unter Windows 7 (64bit) Probleme gehabt bei der Erkennung über USB?...


Späte Antwort, habe in diesem Thread schon lange nicht mehr nachgeschaut!

Ich hatte weder unter Windows 7 (64Bit), noch unter Windows 10 (64Bit) irgendwelche Probleme gehabt!
Jone1973
Stammgast
#51 erstellt: 17. Jan 2016, 15:33
Danke für deine Antwort. Nach absoluter Erfolglosigkeit habe ich das Gerät zurück gehen lassen, und wie ich gehört habe, hat der Händler das Gerät zur Überprüfung weg geschickt. Ich gehe daher mal davon aus, dass an dem Verstärker ein Defekt vorlag. War ja aber auch ein Aussteller- bzw. Leihgerät, da kann im Vorfeld alles mögliche passiert gewesen sein.
Mittlerweile habe ich einen A-70DA hier, der am PC sofort erkannt und installiert wurde. Lag damit also sicher nicht an meinem PC.

Gruß
Jochen
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