KEF R700 und Gauder Akustik Arcona 80 (Isophon) an T+A Power Plant Balanced

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boxxenmann_ist_zurück
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 09. Feb 2013, 16:48
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Liebe Leute, liebe Hifi-Freunde!

Ich melde mich nach längerer Abstinenz erneut zurück um aktuelle und persönliche Vergleiche den Hifi-Freunden hier im Forum präsentieren zu können. Viele erinnern sich sicher noch an mich (Mr. Stereo, WilderWein etc etc.) ich habe in der Vergangenheit immer wieder polarisiert, habe Zuhause dutzende Lautsprecher getestet und meine Erfahrungen im Forum gepostet (B&W 803S, 803D, Kef diverse Modelle, Vienna Acoustics B.Baby Grand, WLM Diva, Focal 1027S , Pioneer S-3EX, Vandersteen, Sonus Faber Liuto, Dali Evidence 870, nur um einige zu nennen. Hier im Forum finden sich zu diesen LS jeweils längere Beschreibungen von mir mit Bildern etc. (auch noch unter „boxenmann“ und „boxxenmann“
Ich muss gestehen hundert Prozent glücklich bin ich nie geworden, vielleicht auch weil der Drang neues zu testen und zu besitzen mir stets Lust bereitet hat und ich halt auch recht anspruchsvoll bin. Wie sich einige vielleicht noch erinnern können: Mein Klangideal sieht ungefähr so aus: rundes, harmonisches Klangbild, ordentlichen auch druckvollen Bass, schön auflösend mit weit nach hinten gehender Bühne, wo einem das Schlagzeug nicht ins Gesicht zischt oder „drischt“. Also den Hochton eher eine Spur sanfter. Stimmschön soll das Teil natürlich auch sein….
Naja und welche Lautsprecher sind mir positiv in Erinnerung geblieben:
•Focal 1027 S ein Focal untypischer rund und voll abgestimmter LS, als Gesamtpaket incl. Verarbeitung ein super LS. (Die BE Modelle waren mir immer zu frisch!)
•Die B&W 803 D, leider eine Spur zu basslastig und mit sehr zurückgenommene Höhen (offensichtlich ist die neue D Serie ja das Gegenteil, die sind mir viel zu „scharf“ geworden.
•Und schließlich die Pioneer S-3EX ein Traumlautsprecher den ich defintiv geheiratet hätte, wenn nicht Folgendes aufgetaucht wäre: Die wurden in China Stückweise produziert, hatten keine Paarharmonie und jeder LS klang minimal anders, hab dies auch bei mehreren Tests mit meinem Händler gemeinsam getestet. Rein von der Materialschlacht toll, speziell der Koax mit Keramik Membran ein Traum, unglaubliche Räumlichkeit, da hatte ich mich doch schweren Herzens getrennt.

Naja ich will jetzt wirklich nicht sentimental werden, hier zu meinen aktuellen Babies:

KEF R700:

Was soll ich sagen, nach längerer Überbrückungszeit mit der Dali Evidence 870 (nicht schlecht aber auf Dauer einfach langweilig und mittelmäßig)….
…. eine Verbesserung…
Vorweg die bekannte Schokoladenseite:
Die R-Serie hat einen Weltklasse Koax, diese Stimmen, diese Räumlichkeit, diese geschlossene Vorstellung ist einfach absolut fantastisch und ja, alle R-Besitzer wissen wovon ich rede. Da klingen die Preisklassenbrüder von B&W und Canton bezogen auf den Mittel-Hochtonbereich schlicht arm…..
… doch jetzt muss ich bereits sehr hart mit der R700 ins Gericht gehen…es tut mir gewissermaßen auch leid das Nachfolgende so kurz, so nüchtern auf den Punkt bringen zu müssen:
Der Rest dieser Lautsprecher ist zu mittelmäßig. Hier spielt ein „Genie“ (Koax) gemeinsam mit einer Bassabteilung die schlicht nicht ansatzweise irgendwie mithalten kann. Der Bass versucht durch Straffheit zu punkten , die Wahrheit ist, das Klangbild zerfällt, der Bass ist mal sauber, mal unsauber, wenig wirklich druckvoll und ich fürchte auch das Gehäuse ist schlicht weg billig und zu kantig, was gab es bei einer XQ40 noch für ein Gehäuse –Freunde! Jetzt wird behauptet das Neue wäre zeitlos, es tut mir leid es ist einfach billiger!!!
(und alles Made in China…die Fehler und Mängel wurden hier im Forum schon ausreichend besprochen wie ich lesen durfte, mein Paar ist allerdings o.k! )
Ich denke genau aus diesen Gründen ist der LS-50 der kleine Monitor von Kef so beliebt und genial. Man verzichtet auf den großen Bass, dafür ist der LS wirklich stimmig, es ist ein Trauerspiel, aber für mich ist die Kef R700 nicht verwendbar, denn:
Die Kef R700 ist für mich ein „zerissener“ LS, der Bass ist mir nicht gut genug und hält mit dem Traum Koax schlicht nicht mit, es fehlt die wirklich geschlossene Vorstellung.
(Kef wird wohl erst in der neuen Referenz-Serie (vielleicht) den wirklich großen Wurf landen können.
Ich hatte die R700 jetzt übrigens 2 Monate bei mir, also genug Zeit, am liebsten würde ich die Koax-Chassis ausbauen und behalten, aber mein Händler war wie immer so freundlich und wird sie zurücknehmen. Vor ein paar Tagen hat er mir nun die Arcona 80 gebracht, so konnten wir die LS auch noch vergleichen, übrigens alles am T+A Power Plant Balanced und einem kleineren Denon CD-Player bzw. Arcam CD17 (weiters habe ich auch mit Golden Note Geräten getestet, die waren mir allerdings zu puristisch, keine Klangregler, die ich dringend brauche, die Loudness am T+A ist am Abend ein Muss.

Gauder Akustik Arcona 80: (vormals Isophon)

Ich mach es kurz, dieser LS spielt aus einem Guss, es ist im Unterschied zur Kef ein wirklich stimmiges Konzept, allerdings mit einem anderen Charakter:
•Die Arcona macht mit dem T+A einen wunderbaren, vollen, recht tiefen und vor allem druckvollen Bass
•Die Arcona hat sehr feine, niemals nervende Höhen, der AMT ist sicherlich einer der besseren Hochtöner.
•Die Mitten sind zwar fein und neutral, hier gebe ich allerdings der Kef den Punkt, die Stimmwiedergabe könnte minimal „wärmer“ sein.
•Die Räumlichkeit der Arcona ist der Kef ebenbürtig, vielleicht noch einen Tick besser.
•O.k die Preisklassen sind unterschiedlich, ich denke trotzdem Kef hat bis auf den Koax gespart, das Gehäuse und die Bassabteilung sind miner Meinung nach sehr mager ausgeführt bzw. gelungen.
•Die Arcona 80 schafft eine enorm geschlossene und harmonische Vorstellung.
•Vor allem auch leise (dies wurde im stereoplay Test bereits erwähnt) spielt die Arcona voll und saftig, dies kommt mir und meinen Nachbarn abends sehr zu gute.
•Die Kef klingt erst laut gut, bei leisen Lautstärken klingt sie blutleer, der Bass fehlt mir dann komplett.

•Das Service von Dr. Gauder ist übrigens einzigartig, habe mir die LS im Hochton um -2dB zurückschrauben lassen, den Bass um + 1,5 dB erhöhen.
•Die Fertigungsqualität ist Weltklasse, der Lack ein Hit, ich versuche meine Anlage nun generell auf chinesische Produkte auszumisten, habe in dieser Preisklasse keine Lust mehr auf schlampige Endkontrolle und fehlende Paarharmonie (allerdings waren meine Kef dahingehend ok), die Arcona ist carefully handcrafted in Germany, ebenso der T+A, den passenden CD-Player suche ich noch. Der Arcam ist keine Verbesserung zu meinem Denon. Ich bilde mir ein der Arcam ist einen Tick runder bei Stimmen und etwas knorriger im Bass, aber mir ist bewusst, dass die Unterschiede bei Cd-Playern keine generell großen sein können. Hier muss ich noch einiges testen.

LG boxxenmann-ist-zurück


[Beitrag von boxxenmann_ist_zurück am 09. Feb 2013, 16:59 bearbeitet]
picasso57
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 10. Feb 2013, 18:53
Hallo Boxxenmann,
der druckvolle und tiefe Bass bei der Arcona ist doch nur durch eine erhebliche Bassanhebung zu erklären. Schau dir mal den Amplitudenfrequenzgang der Arcona an. In den Tiefen nicht so toll. Ich habe auch schon mal über die Arcona nachgedacht aber genau wegen des Basshöckers diesen LS verworfen. Ähnliche negative Erfahrungen habe mit den SF GDP mal gemacht. Ohne Absorber ging dort nichts. Meine R 700 habe ich ebenfalls auf SSC-Absorber stehen. Das passt dann im Bass schon recht gut. Auch passt eine R 700 erstaunlich gut zu meinem a88t. Mittelhochton in dieser Kombi fast perfekt. Im Bi-Amping mit dem a88t im Mittelhochton und PM 11 im Bass passt das schon richtig, richtig gut. Was deine Kritik an der Verarbeitung chinesischer Produkte angeht, kann ich mich sehr gut anschließen. Mein a88t scheint hier eine Ausnahme zu sein.

Viele Grüße
Picasso
boxxenmann_ist_zurück
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 14. Feb 2013, 10:43
Hallo!

Hier nun mal meine weiteren Eindrücke der Arcona in Kurzfassung:

Die Arcona hat für mich nach einer guten Woche und vielen, vielen Hörsitzungen Vorteile und Nachteile ans Tageslicht gebracht:

(+ Die Verarbeitung ist absolut erstklassig)
+ Der Bassbereich ist unglaublich kräftig, geht ziemlich tief und ist sensationeller Weise immer präzise ohne Wabbern, benötigt aber auch einen großen Raum, sicher deutlich über 20m²
+ Die Räumlichkeit ist ebenfalls hervorzuheben, der Klang löst sich schön von den LS, die holographische Darstellung, mit einer soliden Ortung von Instrumenten ist gegeben.

- Mir ist die Abstimmung ein wenig zu nüchtern, die Höhen sind sehr fein, können durch den AMT aber auch sehr direkt kommen, Cymbals stehen hin und wieder etwas unnatürlich im Raum, so als ob sie nicht 100% eingebunden sind.
- Die Mitten kommen sehr neutral- muss man mögen. Speziell Stimmen sind mir eindeutig zu verhalten und eine Spur unnatürlich kühl.

Ein feiner LS für Pop und Rock, für Klassik und Jazz würde ich speziell im MT-HT sogar eine Kef R als geeigneter einstufen.

Leute die einen neutralen, feinen Ls mit ordentlicher Bassabteilung suchen sind mit der Arcona gut bedient.

Ich werde mit dem LS nicht alt, ev. wäre auch für viele die einen Arcona Klang suchen mit der Arcona 100 besser bedient, einen eigenen Mitteltöner und die daraus resultierende optionale Abstimmung durch die Firma Gauder wäre eine Überlegung wert.

Ich denke trotzdem, die Arcona Serie wird einige Freunde finden.

Na ja und wie geht es bei mir weiter:

Ich erwarte in ca. 10 Tagen den T+A Music Player bal. als Ergänzung zum Power Plant bal., bin mit dem T+A sehr glücklich, ein durchaus endgültiger Verstärker.

und als LS werde ich die PSB Synchrony One nehmen, bin schon gespannt wie diese sich gegen die Arcona schlägt, sind ja zwei komplett unterschiedliche Konzepte, dafür diesmal exakt die selbe Preisklasse. (uvP) von 4600 Euro

Also demnächst ein Vergleich schwarz gegen weiß (die PSB gibt es neben schwarz nur in dunkler Kirsche- nicht mein Ding)

Picasso: Die Kef R700 ist kein schlechter LS, der eine Teil davon scheint mir sogar absolute Spitzenklasse zu sein, mir fehlte irgendwie die geschlossene Vorstelllung, bei leisen und mitlleren Lautstärken eine unglaubliche Dominanz vom Koax ausgehend und sonst blutleer, bei ordentlichen Lautstärken ständig wechselnder Bass, mal präzise, mal unpräzise,... sehr schade eigentlich, die Arcona spielt unter der selben Bedingungen einen wunderbar vollen, druckvollen und stets konturierten Bass.

Wie auch immer hier demnächst;

Arcona 80 gegen PSB Synchrony One

MfG
Boxxenmann


[Beitrag von boxxenmann_ist_zurück am 14. Feb 2013, 10:47 bearbeitet]
Bananenkrümmer
Inventar
#4 erstellt: 07. Mrz 2013, 08:47
Kenne Deinen älteren Tests nicht und bin auf der Suche nach Infos zu Gauder hier gelandet. Interessanter Weise der Test hier an einem bei mir in der engeren Wahl befindlichen Power Plant balanced. Auch an weiteren Infos bin ich interessiert, wenn Du denn den Music Player balanced eingebunden hast.

Bei mir geht die Tendenz eher zur Vescova - habe mir die Arcona aber auch schon angelesen.
Werde kurzfristig wohl beide mal (zunächst im Hörraum) antesten. Ebenfalls an einem PPb.

Alternative (wenn man auch über eine Streaming-Lösung nachdenkt) wäre wohl ein Linn Majik DSM, die preislich sogar noch unter der T+A-Kombination liegt. Oder halt die nächste Stufe bei Linn.

Wenn Du schreibst, dass Herr Dr. Gauder den Lautsprecher nun für Dich angepasst hat, so hast Du ihn wohl käuflich erworben oder bist Du Händler und konntest das auf dem Wege realisieren lassen?! Wonach bist Du da vorgegangen? Zuhause gehört und die ´Probleme´ mit ihm besprochen? Er hat das dann korrigiert? Wenn der Kontakt besteht, was sagt er denn zu Deinem Problem mit der Arcona in den Mitten?
boxxenmann_ist_zurück
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 15. Mrz 2013, 19:03
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Hallo!

Ja, inzwischen hat sich bei mir wieder einiges verändert. Der T+A Music Player ist eingezogen, außerdem habe ich meine WLM Passiv Control (Bassentzerrung) wieder im Spiel. Ich denke das Thema Elektronik ist für mich ageschlossen, die Möglickeiten der individuellen Anpassungsmöglichkeiten an meinen Hörgeschmack sind vielfältig, als Netzwerplayer ist der T+A für mich nun absolut ausreichend, ich höre damit auch Internet Radio und UKW.

Zur Gauder Arcona:

Das Thema Gauder ist für mich abgeschlossen, ich würde (wenn) erst bei einer Arcona 100 einsteigen:
Die Arcona 80 hat keinen eigenen Mitteltöner, sie ist im Bass kräftig und druckvoll-sauber, in den Höhen eher spritzig (der Hochtöner wird nach einer Einspielzeit noch würziger) er nervt nicht wirklich ist aber doch sehr klar und es entgeht kein Detail, viele Cds etc werden dadurch eher mühsam, wenn du verstehst was ich meine. Die Arcona 100 würde ich mir von Dr. Gauder im Hochton um 3dB zurücknehmen lassen und die Mitten um 1,5 dB anheben lassen, dann hätte man vermutlich einen sehr guten LS, vorausgesetzt man steht auf diesen doch recht neutralen Klang.
Obwohl mir die Firma sehr sympathisch ist, würde ich dort wohl erst bei einer Cassiano einsteigen, Die AMT-Hochtöner sind nicht 100% mein Ding. Die Vesscova würde ich keinesfalls nehmen, die ist extrem linear abgestimmt, wäre für mich nervig und langweilig.

Zu meinen aktuellen LS: PSB Synchrony One

In Kürze:

Ein komplett untypischer Sound für die heutige Zeit und könnte daher auch viele Freunde finden:

Das Klangpanorama wird vom Fundament nach oben aufgebaut, Der Bass ist weltklasse, geht sehr tief und ist unglaublich kräftig, auch der Grundton ist voll da, wenn Fairaudio (Test) schreibt: ein erdig abgestimmter LS, kann ich da zu 100% zustimmen. Eine riesen Bühne, ein sehr besonderer LS, der Hochtöner ist sehr zurückhaltend abgestimmt, klingt aber trotzdem noch klar und relativ transparent.

Eigentlich abgestimmt wie ein LS aus den 80ern oder 90ern.
Der große Unterschied zum 80er Sound sind die Mitten, diese sind zu meinem Leidwesen ebenfallls recht zurückhaltend und nicht sonderlich fein abgestimmt, hat wohl auch mit den fehlenden Hochtonanteilen zu tun. Frauenstimmen klingen eng und ein bisschen künstlich. Für Freunde von Rock und Pop vielleicht der perfekte LS, ich höre Jazz, Klassik und Weltmusik, da fehlen mir die schönen Stimmen und die Feinfühligkeit!!!

Fazit: Kef R700, Arcona 80, PSB Synchrony One.

In Kurzfasssung;

Die Arcona 80 nimmt nun letzendlich für mich doch die Position des Schlusslichts ein.

Die Kef R700 mit dem Bass einer PSB wäre ein TraumLS ohne wenn und aber.

Die Kef R700 macht die schönsten Stimmen und die glaubwürdigste Räumlichkeit.

Die PSB den besten Bass und auch viel Spass!

Also Kef und PSB unentschieden mit leichter Tendenz für die Kef!

Nachdem ich nun wirklich eine gute Elektronik habe mit vielen Einstellmöglichkeiten etc. möchte ich nun Seite an Seite die PSB gegen die Kef R900 testen, vielleicht ist die größere Kef mehr mein Fall, mal sehen.

Tatsache ist, LS mit Koax sind für mich den meisten anderen Systemen überlegen. Es scheint allerdings schwierig zu sein diesem fantastischem Chassis einen ebenbürtigen Bass zu ergänzen.

Demnächst also hier PSB gegen Kef R900

LG
Boxxenmann
Bananenkrümmer
Inventar
#6 erstellt: 16. Mrz 2013, 09:54
Zur Erinnerung noch mal kurz die Statements zur Gauder Arcona 80 von oben:

dieser LS spielt aus einem Guss, (...) stimmiges Konzept (...):
•Die Arcona macht (...) einen wunderbaren, vollen, recht tiefen und vor allem druckvollen Bass
•Die Arcona hat sehr feine, niemals nervende Höhen, der AMT ist sicherlich einer der besseren Hochtöner.
•Die Mitten sind zwar fein und neutral (...), die Stimmwiedergabe könnte minimal „wärmer“ sein.
•Die Arcona 80 schafft eine enorm geschlossene und harmonische Vorstellung.
•Vor allem auch leise (dies wurde im stereoplay Test bereits erwähnt) spielt die Arcona voll und saftig (...)
•(...) habe mir die LS im Hochton um -2dB zurückschrauben lassen, den Bass um + 1,5 dB erhöhen.


Jetzt aber:

Das Thema Gauder ist für mich abgeschlossen


Die AMT-Hochtöner sind nicht 100% mein Ding.


Die Arcona 100 würde ich mir von Dr. Gauder im Hochton um 3dB zurücknehmen lassen und die Mitten um 1,5 dB anheben lassen, dann hätte man vermutlich einen sehr guten LS, vorausgesetzt man steht auf diesen doch recht neutralen Klang.


Da komme ich nicht ganz mit. Du schwärmst von sehr feinen und niemals nervenden Höhen. Lässt die aber zugleich um -2dB zurück nehmen. Am Ende ist Dir das immer noch too much und mühsam? Erst ist der AMT einer der besseren Hochtöner und nun (trotz ´Kastration´ um 2 dB) sind sie nicht Dein Ding?

Plötzlich ist die Arcona 80 das Schlusslicht?!

Aber OK. Dinge entwickeln sich.


Obwohl mir die Firma sehr sympathisch ist, würde ich dort wohl erst bei einer Cassiano einsteigen, Die AMT-Hochtöner sind nicht 100% mein Ding. Die Vesscova würde ich keinesfalls nehmen, die ist extrem linear abgestimmt, wäre für mich nervig und langweilig.

Die Gauders sind ja alle so abgestimmt mit den Keramik-Chassis. Bei der Arcona sind Dir die Höhen zu kräftig und die lässt sie zurück nehmen. Den eh schon kräftigen Bass hebst Du an. Damit greifst Du ja nicht unerheblich in den Klangcharakter ein. Für die 100er Arcona sollen es gleich - 3dB in den Höhen und +1,5 dB in den Mitten werden?! Da bleibt aber von einer Gauder nicht mehr viel Gauder übrig?!
Keepsake
Stammgast
#7 erstellt: 16. Mrz 2013, 10:21
Ich habe just diese Woche eine Arcona 80 gegen eine Vescova probegehört, die an Cyrus-Elektronik angeschlossen waren.
Für mich war die Arcona der überzeugendere Lautsprecher. Er macht nicht wirklich etwas falsch und spielt sehr harmonisch und entspannt. Das ist auch gleichzeitig etwas das Manko, denn bei manchen Stücken war mir das zu reserviert bzw. zu kontrolliert. Teilweise fehlte es mir ein wenig an Dynamik und Spritzigkeit. Das Beste am Lautsprecher ist der Bass! Der Hörraum war sehr gross (ca. 80m2) und sehr hoch, aber der Bass war trotzdem knackig und präsent. Bei Pop, Rock, Hip Hop ein super Lautsprecher. In Summe ein sehr empfehlenswerter Lautsprecher!
Die Vescova hatte die feineren Höhen und detailreicheren Mitten, aber der trockene Bass war nicht meins. Die gesamte Abstimmung war nicht meins.

Gehört habe ich die Lautsprecher bei Hifi Pur im Hinterhof in HH. Ich möchte hier noch einmal besonders Herrn Rosenberg erwähnen, den angenehmsten und sympathischsten High-End-Händler in HH. Man wird kompetent beraten (kein Kabel- un Netzleisten-Geschwurbel) mit aller Zeit der Welt und in einer herzlichen Atmosphäre. Einfach spitze!

Was mir aufgefallen ist, ist das beide Lautsprecher auf Elektronik reagieren. Mit Yamaha war es dröge und mit Cyrus wurde es lebendiger. Ich werde die Lautsprecher auch mal an Mcintosh und Trigon testen. Es könnte auch sein, dass die E-Serie nicht optimal mit der Gauder harmoniert.

Ich selbst besitze die R-Serie von T+A und fand diese damals an einer KEF XQ40 auf Dauer zu grell. So toll die Räumlichkeit und Stimmwiedergabe war, so enttäuschend war der Bass und die Höhen taten manchmal schon weh....
Die Form und die Verarbeitungsqualität der KEF R- Serie finde ich grenzwertig, weil es an Klipsch erinnert...


[Beitrag von Keepsake am 16. Mrz 2013, 10:52 bearbeitet]
boxxenmann_ist_zurück
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 16. Mrz 2013, 18:39
Hallo!

Um auf einige Punkte einzugehen:

Da ich öfter gefragt werde ob ich ein Händler bin: nein würde mich eher als Musikliebhaber und Freak bezeichnen.

Meine Philosophie ist nicht der lineare LS, den dieser ist vielleicht der mit den meisten Punkten aber gleichzeitig der LS, mit dem dann 90% meiner Musiksammlung in der Keller wandern müsste. Ich stehe nun mal auf einen minmal zurückhaltenden Hochton und ich verwende sehr gerne sämtliche zur Verfügung stehende Regler um mir den KLang so angenehm wie möglich einrichten zu können. Wenn ich bei mir in Wien ins Konzerthaus gehe, oder in den einmaligen Jazz-Club-Porgy and Bess, dann kann ich genießen und das will ich Zuhause auch. Die Aufnahmen, der Raum etc. lassen in vielen Fällen ein linearen LS langweilig und hell klingen.

Meine Passiv Control von WLM ist bspw. eine ergänzende Spaßbox, die Bassentzerrung bringt eine ums x-fache gesteigerte Räumlichkeit, Volumen und sauberen Bass, sogar die Stimmern profitieren von dem mehr an Volumen, der 10khz schalter, bringt den Schuss Freiheit nach oben ohne zu nerven....eine feine Sache. Bei schlechten Aufnahmen (die platt und langweilig abgemischt sind, aber trotzdem zu meiner Lieblingsplatten gehören) verwende ich oft die Loudness am T+A etc., etc.

Ich bin also die Fraktion Klangverbieger, denn

Spaß an der Musik (und Boxen testen) ist meine Leidenschaft, ich möchte keine Erbsen zählen, insofern:

Ergänzung zur Arcona:

Ich muss gestehen ich war doch sehr überrascht wie der Hochtöner der Arcona mehr und mehr (noch nach zwei Wochen) erst so richtig zum Vorschein getreten ist, ich hätte da noch ein paar Tage mit den ersten Höreindrücken abwarten sollen, um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen, der AMT ist sicher ein tolles Chassis, aber offensichtlich schwer mit einem konservativen Mitteltöner zu kombinieren, da müsste ein vollwertiger AMT-Koax vielleicht besser passen, der AMT ist dermaßen hochauflösend, dass einem der MT schlicht leid tut, ich würde nicht einmal sagen nervig, ich sagen viele meiner Tonträger werden mühsam zu hören und das ist bereits ein NO-GO.

Trotzdem die Arcona macht einen tollen Bass und ist sicher eine Hörprobe wert!

Der Koax der Kef ist für mich als Chassis perfekt, die Anbindung mit den Bässen bei der R700 ist nicht ideal gelungen, mein Händler meinte wir probieren die R900 (mit Bassentzerrung), angeblich soll das mehr an Volumen der 900er doch einiges bringen, auch ist der Innenaufbau doch aufwendiger, vier statt zwei Bassreflexrohre sollen auch mehr Spielraum bieten, ich lass mich natürlich gerne überzeugen und probiere die Teile mal aus!

Lg an Alle

Boxxenmann
Keepsake
Stammgast
#9 erstellt: 16. Mrz 2013, 18:53
Danke dür Deine Ergänzungen.

Mit der E-Serie von T+A hast Du Komponenten, die einen Hochton unter Umständen verstärken können. T+A klingt sehr klar, mit grosser Brillianz und vielen Leuten geht da die Wärme etwas ab.

Ich finde sehr gut, dass Du lange testest und so kann sich ein Höreindruck auch ändern. Am wichtigsten ist, dass Du einen Lautsprecher findest, der zu Dir passt.

Viel Freude beim weiteren Testen!
boxxenmann_ist_zurück
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 16. Mrz 2013, 19:08
Hallo!
Ich habe die T+A Geräte gegen verschiedene andere Geräte bei meinem Händler getestet. Sowohl der Power Plant bal. als auch der Music Player bal. sind etwas runder abgestimmt als die Vorgänger, mir gefällt speziell im Bass die Durchzugskraft und die Präzision. Generell kann ich so oder so keine riesen Unterschiede zwischen Elektronik Komponenten ausmachen, der LS ist hier meiner Meinung nach zu 90% ausschlaggebend.
Mir gefällt die Ausstattung, die Verarbeitung, die Leistungsreserven, die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten. Auch die Klangregelung ist aufwendiger ausgeführt als bei vielen Konkurenzprodukten. Die Loudness finde ich super, höre viel am Abend und kann damit "voll" hören ohne die Nachbarn belästigen zu müssen...

Melde mich wenn ich die Kef R900 an den T+A's testen kann, kommen Anfang der kommenden Woche in der Ausführung nussbaum.

Lg und einen schönen Abend wünscht

boxxenmann
Bananenkrümmer
Inventar
#11 erstellt: 16. Mrz 2013, 19:22
Beim Power Plant balanced stimme ich Dir uneingeschränkt zu. Ein Kraftpaket zu einem wirklich guten Preis. Da kann die R-Serie meines Erachtens nicht mithalten. Zumindest für Coax-Systeme habe ich mit dem Power Plant balanced deutlich bessere Klangqualität in allen Belangen erzielen können. Test an den Gauders steht für mich noch aus. Hatte bisher lediglich die Piegas gehört.

Daß man Unterschiede in der Elektronik respektive beim Verstärker kaum bis gar nicht hört (Stichwort Verstärkerklang) habe ich bis vor wenigen Wochen auch gedacht. Gerade die Coax-Lautsprecher offenbaren da aber ganz neue Erfahrungen. Ist der Power Plant balanced wirklich klasse, so offenbarte ein Audionet DNA2.0 an den großen Piegas nochmal eine ganz andere Dimension. Aber natürlich auch zu einem entsprechenden Preis. Liegt beim Doppelten verglichen mit der T+A-Kombination. Dafür aber auch bis auf das i-Tüpfelchen ausgereift. Auch von der App her.

Wenn Du auf einen zurückhaltenden Hochton stehst, dann bist Du bei den Gauders und wahrscheinlich auch bei den Piegas falsch. Wie wohl bei den meisten Bändchensystemen. Zumindest sollte es als Ausgleich dann wirklich einen separaten Mitteltöner geben, wie es eine Gauder Arcona nicht hat, aber auch eine Vescova nicht. Somit wäre der nächst bessere Schritt wahrscheinlich wirklich die Arcona 100 oder halt die Cassiano. Die dürften das ingesamt etwas runder machen.

Alternativ Piega Coax 70.2 oder 90.2.

Damit kommen wir aber langsam in schwindelnde Höhen, was den Preis angeht.
Meister75
Stammgast
#12 erstellt: 16. Mrz 2013, 19:57
Sehr interessante Berichte!

Wie wäre es denn mal mit einem Test der Geithain ME-150 oder ME-160!!??
...nur mal so als Vorschlag!
Keepsake
Stammgast
#13 erstellt: 16. Mrz 2013, 20:39
Die genannten Geithein sind sicher tolle Lautsprecher, die laut Tests selbst mit schwierigen Räumlichkeiten klar kommen.
Optisch sieht es schon wieder anders aus...der WAF könnte hier echt ins Straucheln kommen...:-)
boxxenmann_ist_zurück
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 06. Apr 2013, 17:23
Hallo Alle!

Zur Info:
Nachdem ich inzwischen die Kef R900 bekommen und eingespielt habe, werde ich einen ausführlichen neuen Thread eröffnen, mit dem Ursprungstitel hat meine aktuelle Anlage ja nicht mehr viel gemeinsam.

LG
Boxxenmann
i.car
Stammgast
#15 erstellt: 05. Jun 2013, 23:21

picasso57 (Beitrag #2) schrieb:
Hallo Boxxenmann,
der druckvolle und tiefe Bass bei der Arcona ist doch nur durch eine erhebliche Bassanhebung zu erklären. Schau dir mal den Amplitudenfrequenzgang der Arcona an. In den Tiefen nicht so toll. Ich habe auch schon mal über die Arcona nachgedacht aber genau wegen des Basshöckers diesen LS verworfen. Ähnliche negative Erfahrungen habe mit den SF GDP mal gemacht. Ohne Absorber ging dort nichts. Meine R 700 habe ich ebenfalls auf SSC-Absorber stehen. Das passt dann im Bass schon recht gut. Auch passt eine R 700 erstaunlich gut zu meinem a88t. Mittelhochton in dieser Kombi fast perfekt. Im Bi-Amping mit dem a88t im Mittelhochton und PM 11 im Bass passt das schon richtig, richtig gut. Was deine Kritik an der Verarbeitung chinesischer Produkte angeht, kann ich mich sehr gut anschließen. Mein a88t scheint hier eine Ausnahme zu sein.

Viele Grüße
Picasso




Mir ist heute von einem Händler gesagt worden, dass KEF die Reference und die R-Serie in UK fertigen lässt und dass es sich dabei eben nicht um Made in China-Zeugs handelt (alles andere von KEF schon...) ....... wat nun?
i.car
Stammgast
#16 erstellt: 05. Jun 2013, 23:30
Apropos, eine andere Preisliga: Ich habe heute bei einem KEF-Händler eine R700 probehören dürfen und war an sich überzeugt vom guten Gesamteindruck (daheim habe ich jetzt zwei bald 20-Jahre alten JBL LX9, die zwar wunderbar rund -besonders Akustikthemen- klingen aber ich sie einfach sattgesehen habe.....) doch danach habe ich eine Reference 207 gehört für € 15.000,-- das Paar. Nun weiss ich erst, was es heisst, wie auf einem Konzert in der 2. oder 3. Reihe zu sitzen. Glasklarer Sound, authentisch, natürlich, als wäre alles Live gespielt und gesungen worden ...... die Elektronik war dabei beide Male von Musical Fidelity, die ich auch nicht kannte ....... Nein, mehr als € 15 Mille muss man für LS nicht ausgeben .......
picasso57
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 06. Jun 2013, 11:51
Hallo i.Car,
meine Feststellung zur Verarbeitung beziehen sich nur auf meinen Cayin a88t. An den Kefs habe ich nichts zu kritisieren was die Verarbeitung angeht.

Gruß
Picasso
Prince_Yammie
Stammgast
#18 erstellt: 08. Jun 2013, 15:55
Die 207 werden ja nicht umsonst als Referenz bei der Audio genutzt und zwar seit vielen Jahren obwohl die noch teurere Teile rumstehen haben.
An den Geräten hört man eben auch erst wirklich die Unterschiede zwischen etwa gleich teuren Verstärkern oder CD Playern.
Bei DAC's ist das übrigens ähnlich, nur andersrum. Je besser die Quelle ist aus der die digitalen Files zugespielt werden um so deutlicher setzen sich die besseren meist teureren DAC's von den schon sehr guten simpleren DAC's ab.
Musical fidelity passt super zu KEF.
Ich finde rein vom Verstärker Bau aus ist Michael Anthiony ganz weit vorn. Im bezahlbaren Bereich sowieso. Schon der M3i klingt an den LS-50 einfach herrlich offen, großformatig und auf den Punkt musikalisch. Da Besondere an den Verstärkern und dem Haus Sound von Musical Fidelity ist aber die anmachende dynamische zeitrichtige Darstellung von musikalischen Ereignissen, sowohl was Details angeht wie auch das Timing und die Klangfarben...damit meine ich die Art, wie jeder Ton Echos und Rückkoppelungen erzeugt durch die akustik im Aufnahme Raum. Daher sind die Verstärker stets besonders gut bei Live aufnahmen !
Da trennt sich die Spreu vom Weizen ! Was die Verstärker nicht sind....Klangverbieger !!!
i.car
Stammgast
#19 erstellt: 19. Jun 2013, 09:28

Prince_Yammie (Beitrag #18) schrieb:
Die 207 werden ja nicht umsonst als Referenz bei der Audio genutzt und zwar seit vielen Jahren obwohl die noch teurere Teile rumstehen haben.
An den Geräten hört man eben auch erst wirklich die Unterschiede zwischen etwa gleich teuren Verstärkern oder CD Playern.
Bei DAC's ist das übrigens ähnlich, nur andersrum. Je besser die Quelle ist aus der die digitalen Files zugespielt werden um so deutlicher setzen sich die besseren meist teureren DAC's von den schon sehr guten simpleren DAC's ab.
Musical fidelity passt super zu KEF.
Ich finde rein vom Verstärker Bau aus ist Michael Anthiony ganz weit vorn. Im bezahlbaren Bereich sowieso. Schon der M3i klingt an den LS-50 einfach herrlich offen, großformatig und auf den Punkt musikalisch. Da Besondere an den Verstärkern und dem Haus Sound von Musical Fidelity ist aber die anmachende dynamische zeitrichtige Darstellung von musikalischen Ereignissen, sowohl was Details angeht wie auch das Timing und die Klangfarben...damit meine ich die Art, wie jeder Ton Echos und Rückkoppelungen erzeugt durch die akustik im Aufnahme Raum. Daher sind die Verstärker stets besonders gut bei Live aufnahmen !
Da trennt sich die Spreu vom Weizen ! Was die Verstärker nicht sind....Klangverbieger !!!



Apropos Klangverbiegen .... kann man das alles nicht auch dadurch erreichen, dass man die mp3 oder meinetwegen die WAV-Dateien mittels Software (Magix und wie sie alle heissen) entsprechend präpariert ..... und sich dadurch eine (allzu-)teuere LS-Wahl vermeiden lässt?
oneforall
Stammgast
#20 erstellt: 01. Jul 2013, 19:20
i.car ...... das wäre ja Revolutionär
jd17
Inventar
#21 erstellt: 02. Jul 2013, 12:32

boxxenmann_ist_zurück (Beitrag #1) schrieb:
Der Bass versucht durch Straffheit zu punkten , die Wahrheit ist, das Klangbild zerfällt, der Bass ist mal sauber, mal unsauber, wenig wirklich druckvoll...
[...]
Die Kef R700 ist für mich ein „zerissener“ LS, der Bass ist mir nicht gut genug und hält mit dem Traum Koax schlicht nicht mit, es fehlt die wirklich geschlossene Vorstellung.


bei ordentlichen Lautstärken ständig wechselnder Bass, mal präzise, mal unpräzise,...

bei alldem hast du bisher nicht mal daran gedacht, dass vielleicht der raum und nicht der lautsprecher schuld ist...?

die KEF regt wohl einfach den raum anders an, als z.b. die PSB, deren bass dir gefällt.


warum testest du die KEF nicht einfach mal mit einer ordentlichem raumkorrektur um den bass in den griff zu kriegen..?
Audyssey MultEQ XT32 oder ein Anti-Mode 2.0 Dual Core z.b....


Die Loudness finde ich super, höre viel am Abend und kann damit "voll" hören ohne die Nachbarn belästigen zu müssen...

auch hier müsste ein AVR mit MultEQ XT32 eine offenbarung für dich sein, der Dynamic EQ ist der loudness von T+A nämlich haushoch überlegen.
emerson_fittipaldi
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 23. Okt 2014, 23:06
Nachdem die Gauder Arcona Kompakt LS in der neuen HiFi gelobt wurden habe ich noch mal ein wenig im Web gegooglet, um an mehr Infos zu kommen und bin so auf den alten Fred zurückgekommen. Boxen testen ist wohl deine Leidenschaft ß gerade das finde ich am mühsamste. Bei verstärkern oder Quel geräten weiss man meist direkt ob einem die jetzt besser gefallen als das was man eh schon jat. an boxen klang muss ich mich hingegen immer erst gewöhnen. Dann müssen sich die treiber noch durchkneten lassen und dann weiss man oft doch erst nach 3 oder 4 Monaten welcher LS jetzt gefälliger klingt. besser oder schlechter gibt es bei den meisten Herstellern mit erfahrung und renomme im selben Preis segment kaum. Alles subjektiv halt.
Was ich aber gerade an deiner gauder kritik schlimm finde ist, dass du den LS direkt nach irgendwelchen Theorie verbiegen um dann am ergebnis rumzumäkeln.Der Diktor gauder hat sich beim frequenzgang und der abstimmung was gedacht und das sollte man goutieren oder eben nicht.
Fakt ist, dass man für 4 is 5 tausend keine wirklich perfekt klingende Lautsprecher Paare bekommt.
Um in diese Gefilde zu gelangen muss man schon 10 oder 15 Tausend euro einkalkulieren. Selbst dann ist noch Luft nach oben.
Plus der Hör raum und die elektronik muss mitspielen.
Ineressant dürfte für Dich wohl die neue Reference Serie 3 sein. Die 5er kostet knapp 10 oder 8 Mile und die 3er hat halt 2 Chassis weniger und weniger Material Einsatz. doch ist der tolle Coax mit drin und somit kann man schon was großes erwarten , gerade für normal geräumige Räume .
Soweit ich mich erinnere warst du auch ein fan der Luito ß Die lympica 1 oder 2 dürfte auch was für dich sein..
Steven2007
Stammgast
#23 erstellt: 24. Okt 2014, 05:27
Sehr schöner Bericht von dir! Macht schon viel Spass sich mit neuen Produkten zu beschäftigen, auspacken, probehören. Ich hab den weiteren Verlauf von dir nicht gefunden. Ich hatte auch die R900 2 Jahre zu Hause. Toller Lautsprecher in der Preisklasse. Mir kamdie Abstimmung auch sehr entgegen.

Bin dann irgendwann über die Sonus Faber Olympica gestolpert. Das war der für mich perfekte Lautsprecher, optisch und akustisch. Hab dann mein Budget auch weit überschritten und mir die 3er gegönnt. Nach dem was du schreibst würde die 2er oder 3er auch top zu dir passen. Die 3er hat halt noch mehr Fundament. Ich wünsche dir das du bald "ankommst"' irgendwann will man ja auch mal in Ruhe Musikhören ohne übe Veränderung nachzudenken.
oneforall
Stammgast
#24 erstellt: 29. Okt 2014, 20:35

emerson_fittipaldi (Beitrag #22) schrieb:

.....Der Diktor gauder hat sich beim frequenzgang und der abstimmung was gedacht und das sollte man goutieren oder eben nicht...


......das macht er sogar so konsequent, dass er seine ganzen Produkte von Bandpass auf Bassreflex umstellt.
bmw_330ci
Inventar
#25 erstellt: 15. Nov 2014, 21:44

boxxenmann_ist_zurück (Beitrag #5) schrieb:

Nachdem ich nun wirklich eine gute Elektronik habe mit vielen Einstellmöglichkeiten etc. möchte ich nun Seite an Seite die PSB gegen die Kef R900 testen, vielleicht ist die größere Kef mehr mein Fall, mal sehen.

Demnächst also hier PSB gegen Kef R900

LG
Boxxenmann


Und, wie sieht es aus?
Die R900 schon getestet?
beamerzicke
Stammgast
#26 erstellt: 01. Dez 2014, 19:36
Hallo Boxenmann,

grundsätzlich finde ich ja deine Passion Boxen zu testen ganz nett. Das kann aber auf Dauer kein befriedigendes Geschäftsdmodell sein
Hoffentlich stellt dir dein Händler nicht irgendwann mal den Stuhl vor die Tür
Wenn man sich wirklich einen aussägefähigen Eindruck verschaffen will, müssen die lieben kleinen aber entsprechend lange eingespielt werden. Das kann schon mal echt lange dauern. Meine Focal Diablo Utopia 3 zum Beispiel haben da mal so locker 300 Stunden benötigt.
Hätten man sie nach nur 30 Stunden zum Vergleichstest antreten lassen, dann hätte man wohlmöglich einen fantastischen Lautsprecher zu unrecht verurteilt und sicher falsche Schlüsse gezogen. Das sollte mann immer bedenken.
Noch viel Spaß beim Testen!

Grüsse
beamerzicke
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 02. Dez 2014, 11:58

beamerzicke (Beitrag #26) schrieb:
Meine Focal Diablo Utopia 3 zum Beispiel haben da mal so locker 300 Stunden benötigt.


und wie hast du das festgestellt wenn man fragen darf?
beamerzicke
Stammgast
#28 erstellt: 07. Dez 2014, 07:27
1. Gehör
2. Immer mal wieder beim Händler hereingehört, der ein neues Paar vor Ort hat
3. Ein Blick in die Empfehlungen des Herstellers
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 07. Dez 2014, 07:38
das gehör gewöhnt sich dran und empfindet das gewöhnte angenehmer. der glaube macht den rest.
bei boxen kann man das noch zum teil verstehen, es gibt aber auch leute die einen verstärker einspielen.
oneforall
Stammgast
#30 erstellt: 07. Dez 2014, 15:10

das gehör gewöhnt sich dran und empfindet das gewöhnte angenehmer.


..das Einspielen des Zuhörer gehört natürlich auch dazu
bigahuna
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 09. Dez 2014, 11:59

oneforall (Beitrag #30) schrieb:

das gehör gewöhnt sich dran und empfindet das gewöhnte angenehmer.


..das Einspielen des Zuhörer gehört natürlich auch dazu :D


Es gibt sogar Shops, die einen professionellen "burn-in-service" für Kabel bieten
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 09. Dez 2014, 12:05
es gibt auch shops die so was verkaufen
http://www.loftsound...Equalizer::5332.html
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