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Beyerdynamic T70 & T70P

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slickride
Stammgast
#169 erstellt: 25. Aug 2011, 20:03
Na, dann ist doch gut. Hauptsache, du bist glücklich. Musik ist Entertainment, nicht mehr und nicht weniger (, wenn ich den professionellen Sektor jetzt mal auslasse.)...

Obwohl ich an sich wirklich froh bin, an der 70er Hörtestteilnahme dabei sein zu können, so dämpft der krasse Peak doch schon ordentlich die Stimmung. Ich weiß wirklich nicht, wie da ein High-hat da noch klingen soll und ob dies einfach so von einigen Personen als schön empfunden wird...

Kann doch nicht sein, dass man immer einen EQ bedienen muss, damit man zufrieden wird, oder ist dies hier leider die Regel?
My$ter¥
Stammgast
#170 erstellt: 25. Aug 2011, 22:22
Ich glaube eigentlich nicht nach KHV Klang, allerdings klingt der T70p an der Soundkarte wesentlich heller, der Beyer-Peak ist hier sehr aufdringlich. Am Ipod hingegen ist von diesem aufdringlichen, hellen Peak fast nichts zu hören. Ich brauch noch etwas Zeit, um vollständig zu klären, warum das so ist....


[Beitrag von My$ter¥ am 25. Aug 2011, 22:23 bearbeitet]
Remanerius
Inventar
#171 erstellt: 25. Aug 2011, 22:46
Unterschiedliche Impedanz?
My$ter¥
Stammgast
#172 erstellt: 26. Aug 2011, 04:13
7 vs. 10 ohm...ich kenn auch keinen Nicht-InEar, der da bisher groß anfällig wäre....

Am 10er klingt er ja sogar heller, weshalb ich das vorsichtig ausschließe...


[Beitrag von My$ter¥ am 26. Aug 2011, 04:22 bearbeitet]
My$ter¥
Stammgast
#173 erstellt: 28. Aug 2011, 03:05
Kleiner Quervergleich zum W1000x:

Der W1000x klingt für mich weniger mitreissend, man merkt sogar im Vergleich die leicht unausbalancierten Mitten. Stimmen kommen über den T70p echter rüber, selbst bei Frauenstimmen überzeugt mich der T70p mehr. Das will was heißen. Einige Leute sprachen ja von einem "Live-Charakter", den ich hier absolut bestätigen kann.
Der W1000x allerdings klingt weniger zischig, was sicherlich einige Leute bevorzugen und die "Nachteile" ausgleicht.

Der Bass ist beim T70p, aus meiner Sicht, gleichmäßiger und besser. Mir ist das wichtig, andere könnten wohl eher auf den dickeren Bass des W1000x stehen, der mehr Spaß macht.
Von der Quantität gibt es keine großartige Steigerung gegenüber einem DT 1350, qualitativ ist der T70p aber besser.

Die Bühne scheint zwischen den beiden Kontrahenten ebenbürtig zu sein, ich konnte keine großen Unterschiede beim "Raum" ausmachen. Wie es mit der Tiefenstaffelung aussieht, muss ich nochmal untersuchen.

Bei der Impulswiedergabe sehe ich, im Zweifelsfall, einen leichten Vorteil beim W1000x, aber das ist wirklich schwer zu bestimmen.

Antreiben lassen sich beide Kopfhörer, an mp3-Playern oder sonstigen, schwächeren Verstärkern, hervorragend. Der T70p geht allerdings ein wenig lauter, was an dem Impedanzunterschied (32 vs. 42 ohm) und der Tesla-Technologie liegen sollte.
Einen DT 1350 erreicht der T70p bzgl. der Lautstärke allerdings nicht, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Der Komfort des W1000x ist für mich besser, da meine kleine Ohren ohne Probleme innerhalb der Ohrpolsterung passen. Der T70p ist nicht minder-komfortabel, allerdings fühlen sich meine Ohren nicht so frei an, da diese die Innenpolsterung berühren. Dennoch, die neuen Ohrpolster, die Beyer dem T70(p) spendiert hat, ist ein dicker Pluspunkt. Ich halte ihn für bequemer als den DT 880.
Mehrstündiges tragen ist mit beiden KHs (W1000x und T70p) bei mir kein Problem.

Die Optik geht definitiv an den W1000x, die Verarbeitung würde ich als gleichwertig bewerten.

Interessant ist weiterhin das Quellenrauschen beim T70p, das deutlich ausgeprägter ist, als beim W1000x. Das rauschen ist hier sogar stärker wahrnehmbar als bei einem Ultimate Ears TF 10, der regelrecht berüchtigt hierfür ist. Interessant wäre es zu sehen, ob wir hier einen Kandidaten hätten, der sehr anfällig auf die Ausgangsimpedanz des Verstärkers reagiert. Meine eigene Erfahrung hat das nicht bestätigt, aber ich habe auch keinen großen Untersuchungsspielraum, da meine beiden Quellen sich nur sehr gering in der Impedanz unterscheiden.

Welchen Kopfhörer würde ich also (vorerst) als Sieger sehen? Schwer zu sagen. Fest steht für mich, dass der T70p dem W1000x mindestens ebenbürtig ist und wenn man hierzu die UVP heranzieht, das klar bessere Preis/Leistung-Verhältnis aufweist. Wie immer, allerdings, entscheiden persönliche Präferenzen. Der W1000x hat mehr die "V"-Abstimmung, ist also mit angehobenen Bässen und Höhen mehr auf Spaß getrimmt. Der T70p hat bis 1000 Hz einen fast absolut linearen Frequenzverlauf, somit ist der Beyer im Bass und den (unteren) Mitten quasi neutral. Der "Live"-Charakter des Kopfhörers ist aber ein Indiz für hochgezogene Höhen, die aber vielen gefallen wird. Es ist eben ein Beyer und diese haben die Luftigkeit quasi geerbt.

Für Musikgenres wie Klassik oder Jazz ist ein T70p insgesamt besser geeignet, der sich hier übrigens gut schlägt. Vor allem die Wiedergabe von Klavierstücken, wo aus meiner Sicht viele Kopfhörer versagen, hat mich positiv überrascht. Möglichweise wäre sogar ein T70 (aufgrund "zahmeren" Höhen) hierfür (Klassik) noch besser geeignet.
Pop und Rock sind wohl eher das Metier des W1000x aufgrund des Spaß-Faktors, andere Genres hab ich bisher nicht verglichen.

Mein momentan, persönliches Fazit ist: Der W1000x ist gefährdet. Was Kopfhörer angeht, halte ich es lieber monogam. Der T70p sieht für mich nach dem besseren Partner aus.


[Beitrag von My$ter¥ am 28. Aug 2011, 03:12 bearbeitet]
Trance_Gott
Inventar
#174 erstellt: 28. Aug 2011, 11:55
Ein interessanter kleiner Vergleich, den du da mitten in der tiefsten Nacht gemacht hast.
Es sieht so aus, als ob bald ein W1000x im Verkaufsthread auftauscht.
Ehrlich gesagt habe ich auch erwartet, dass der T70 bzw. T70p für den Preis was auf den Kasten haben muss. Aber: Diesen Beyer-Höhenpeak konnte ich schon beim DT770 nicht wirklich leiden. Bin förmlich zusammengekniffen schon vor der Stelle wo er auftrat. Aber ansonsten finde ich die Beyers sehr gut. Ich würde mich nicht von meinem DT880 und DT990 (1985) trennen wollen. Diese Luftigkeit zeichnet Sie aus. Auch den DT770 empfand ich gut in Sachen Räumlichkeit, Stimmerwiedergabe, Atmosphöre. Ich habe aber gemerkt, dass ich einfach auf diese "V"-Abstimmung besser abfahre. Gestern bei The Cure, diese vordergründigen Mitten, Punch, Schnelligkeit. Sowas zaubert ein Lächeln in mein Gesicht. Mit einem DT880 kann ich das auch hören und bin nicht enttäuscht. Da überzeugt mich diese Klarheit, Luftigkeit. Aber was gar nicht geht sind halt etwas härtere Scheiben wie Megadeth. Da ist ein DT880 bei der Impulstreue überfordert.
Nächste Woche kann ich den T70(ohne p) genaustens unter die Lupe nehmen. Mal sehen, ob er mehr Atmosphäre schafft und den Raum so gestochen scharf staffelt wie der W1000x. Das was die Leute als "Live-Charakter" beschreiben interessiert mich sehr. Wenn er bei Megadeth besser ist, dann muss mein W1000x gehen
De_Witt
Stammgast
#175 erstellt: 28. Aug 2011, 12:11

Trance_Gott schrieb:
Aber: Diesen Beyer-Höhenpeak konnte ich schon beim DT770 nicht wirklich leiden. Bin förmlich zusammengekniffen schon vor der Stelle wo er auftrat.



Genau so geht es mir auch! Bei meinem DT770 pro und DT880 pro hat mich das nie gestört. Erst jetzt bei meinem T1 geht es ohne Equalizer gar nicht. Mit EQ ist es jedoch der beste Sound den ich je gehört habe. Da ich aber noch einen KH für die Arbeit suche und dort kein EQ habe, bin ich auf die Testaktion den T70(p) sehr gespannt, wie ich es jedoch rauslese ist er wohl doch nichts für mich.
Trance_Gott
Inventar
#176 erstellt: 28. Aug 2011, 12:16

De_Witt schrieb:
Erst jetzt bei meinem T1 geht es ohne Equalizer gar nicht.

Dann hast du wohl noch die ältere Version des T1. Bei der neueren Version soll Beyer den Peak in den Griff bekommen haben wie ich gehört habe.
ZeeeM
Inventar
#177 erstellt: 28. Aug 2011, 12:31
Ich denke mal, das der Peak je nach Musikgenre und persönlicher Anatomie, mehr oder weniger tolerierbar sein wird. Wenn man Tylls Messungen glauben darf, dann hat der W1kx auch bei 10K einen Peak und zwar den linken vom Buchstaben W. Insgesamt fällt der Gesamtfrequenzgang des AT eher ab um dann aus der Tiefe zu seine Peak zu kommen, während der T70 eher horizontal bleibt.
De_Witt
Stammgast
#178 erstellt: 28. Aug 2011, 15:15

Trance_Gott schrieb:

De_Witt schrieb:
Erst jetzt bei meinem T1 geht es ohne Equalizer gar nicht.

Dann hast du wohl noch die ältere Version des T1. Bei der neueren Version soll Beyer den Peak in den Griff bekommen haben wie ich gehört habe.


Ich hatte den T1 bei Beyerdynamic und als er wieder kam war es viel besser. Jedoch bei manchen Interpreten bzw. einzelnen Lieder immer noch nicht gut. Abgesehen vom Höhenpeak spielt der T1 mit EQ rundum für meinen Geschmack besser.
Dennoch werde ich den T70p testen. Vielleicht hab ich ja Glück und er trifft meinen Geschmack. Wenn nicht, hole ich mir noch einen DT880 für die Arbeit. Mit diesem bin ich auch sehr zufrieden.
My$ter¥
Stammgast
#179 erstellt: 28. Aug 2011, 20:16
Da die Diskussion mit dem Peak aufkommt....es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man sich an sowas gewöhnt....

Als ich den T70p das erste mal auf hatte, bin ich regelrecht zusammengezuckt, aufgrund der scharfen Höhen...ich war das einfach nicht mehr gewohnt....mittlerweile aber betreibt mein Hirn wohl seinen eigenen EQ und blendet das ein wenig aus...was noch auffällt sind noch die zischigen S-Laute...was ich aber verschmerzen kann....
Wie man sich denken kann, fällt das bei leiseren Lautstärken weniger auf...extrem laute Lautstärken gehen nicht nur auf die Ohren, sondern bringen den Beyer-Peak schön zur Geltung.

Ich bin sehr gespannt auf den Vergleich von Trance_Gott des W1000x gegen den T70.
My$ter¥
Stammgast
#180 erstellt: 30. Aug 2011, 08:56
Nochmal was zum Bass...wie ich bereits geschrieben hatte, sehe ich ihn hier dem HD 800 nicht unähnlich....heißt, der Bass wird so wiedergegeben, wie es (denke ich) vorgesehen ist....vor allem der Tiefbass beeindruckt hier sehr....sehr präzise mit Erschlagungspotenzial, wenn es die Musikquelle es hergibt...vor allem bei Pop, in Kombination mit dem Live-Charakter und der tollen Stimmendarstellung, macht das sehr viel Spaß....

Zur Lautstärke am IPod Touch ohne Lautstärkebegrenzung lässt sich noch sagen, dass dieser genug Kraft für den T70p hat, um sich die Ohren wegzublasen.
Wenn ihr allerdings eure Musik auf 89db normalisiert, wird es sehr knapp mit höheren Lautstärken und ihr kommt wohl nicht um einen KHV herum....
Trance_Gott
Inventar
#181 erstellt: 30. Aug 2011, 13:33
So wie du den Bass beschreibst erinnert mich das an den T1. Auch keine Tiefbassschwäche und geht tief runter wenn er muss. Dünn aufgenommene Stücke (dünn im Bass) klingen dann aber auch dünn. Alphavilles Album Forever Young klingt dann ebenso wie es ist. Doch es gefällt mir über den W1000x deutlich besser.
Wahrscheinlich kommt der T70 am Do. bei mir an.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#182 erstellt: 30. Aug 2011, 13:44
Der T70 hat meiner Meinung nach eine Winzigkeit mehr Tief-Tief-Tiefbass als der T1. Beispiel (bitte nicht schlagen für den Musikgeschmack): "Sk8er Boy" von Avril Lavigne. Ziemlich am Anfang, bei 0 min 13 sek. Da ist ein ganz tiefer Ton mit einem Peak um die 30Hz. Der drängt sich beim T70 ein bisschen mehr in den Vordergrund als beim T1.

Deswegen ist der T70 aber beileibe kein Tiefbassmonster.

Viele Grüße,
Markus
petitrouge
Inventar
#183 erstellt: 30. Aug 2011, 13:54
Dürfte ich Dich mal um einen kurzen Vergleich bitten versus Deinem T1?

Wäre sehr nett von Dir!



Grüsse Jens
My$ter¥
Stammgast
#184 erstellt: 02. Sep 2011, 01:11
Nun sind auch die Messungen zum T70 aufgetaucht....Klick mich :D
chi2
Stammgast
#185 erstellt: 02. Sep 2011, 09:16
Interessant. Während sich die Messungen von T70/P auf InnerFidelity kaum unterscheiden, zeigt der von GoldenEars gemessene T70 gg. dem T70P einen etwas reduzierten Höhenpeak - insbesondere relativ zum Pegel im Bass:

T70P:
T70P

T70:
T70
My$ter¥
Stammgast
#186 erstellt: 02. Sep 2011, 10:01
Würde auch zur Aussage einiger Leute passen, die meinen, dass der T70 weniger höherbetont, bzw. "relaxter" klingt.
[bjarne]
Stammgast
#187 erstellt: 02. Sep 2011, 10:17
Tyll meinte knapp, dass ihm der Klang des T70 nicht passt. Das ist ja alles schon wieder sehr kontrovers und macht auf jeden Fall noch mehr Lust auf den Test.
My$ter¥
Stammgast
#188 erstellt: 02. Sep 2011, 10:26
Geschmäcker sind wie immer verschieden...bisher vernahm ich mehr Lob als Kritik....

Bin meinerseits gespannt, wie sich der T70p gegen den T1 schlägt...
Elhandil
Inventar
#189 erstellt: 02. Sep 2011, 11:03
Mein T70 ist jetzt gestern auch angekommen.

Hab gestern nur ca. 5 Stunden gehört, daher hier nur ein kurzer Abriss mit den ersten Eindrücken.

Quelle : FLACs über einen Yulong D100

Gehörte Genres: Fast alle Rock Spielarten, Soundtracks, ein wenig Jazz

Bass -> Von der Menge her zwischen DT-880 und T1 aber imho mit mehr Kontur als die beiden. Kommt immer genau zu richtigen Zeit richtig dreckig, wenn man ihn braucht und super kontrolliert wenn der Song an an sich zum dröhnen neigt. Erinnert mich sehr an den Sony MDR-Z1000.

Mitten -> Meiner Meinung nach das Beste, was Beyer bisher überhaupt bei einem Kopfhörer abgeliefert hat. Schön voll mit tollen Klangfarben und unglaublich detailreich. Der erste Beyer KH, der mir bei den Keyboards von ELP's "Jerusalem" nicht die Ohren wegsägt.

Höhen -> Der Beyer Peak ist da, war ja klar, aber insgesamt wesentlich angenehmer als früher und auch bei höheren Lautstärken nicht nervig. Insgesamt nicht so "sparky" wie der T1 aber dafür relaxter.

Bühne, Räumlichkeit -> Für einen geschlossenen KH gute Bühnenbreite aber hörbar weniger als DT-990 / T1. Tiefenstaffelung okay.

Tragekomfort -> Sitzt locker auf den Ohren, für meinen Geschmack schon ein wenig zu locker. Ein Headbanger ist der T70 nicht. Aber verrutschen tut auch nix, daher auch hier Daumen hoch.

Insgesamt hat Beyer hier ein super Gesamtpaket geschnürt, was imho jeden Cent wert ist. Sehr musikalisch, sehr relaxed aber trotzdem nie lahmarschig. Ich weiß nicht, wie Beyer weiterhin die 900 € für den T1 rechtfertigen will. Der T70 ist keinesfalls schlechter, sondern ein wenig anders. Nur in der Räumlichkeit muss man ein wenig Abstriche machen, dafür gefallen mir die Mitten deutlich besser.
My$ter¥
Stammgast
#190 erstellt: 02. Sep 2011, 11:14
Netter Kurz-Bericht.

Bestätigt im Grunde was ich mir dachte....ein geschlossener T1 :D. Bist aber nicht der erste der das behauptet. Erfahrene User wie Skylab (von Head-Fi, auch wenn der von Burn-in quatscht :.) bestätigen deinen Eindruck. Bin mal gespannt, ob ich es selbst so sehen werde...
Elhandil
Inventar
#191 erstellt: 02. Sep 2011, 12:52
Nee, nicht ganz. Er hat schon ein etwas anderes Klangbild als der T1, aber qualitativ auf absoluter Augenhöhe.

Die Isolation ist übrigens auch gut gelungen. Wenn Musik auf moderater Lautstärke läuft, muss deine Frau schon unmittelbar neben dir stehen und dich anschreien, damit du was hörst.
Kakapofreund
Inventar
#192 erstellt: 02. Sep 2011, 14:11
Also ist der T70 -kurz und knapp- die bessere Ergänzung zum HD800... ?

...wobei ich den T1 nicht unbedingt als Ergänzung ansehen würde, dann doch eher den LCD-2...
Elhandil
Inventar
#193 erstellt: 02. Sep 2011, 14:44
Nee, als Ergänzung nicht sondern eher als Alternative wenn einem der HD800 zu steril klingt.

Ich glaub, du kommst ja aus Bamberg. Wenn du mal in Nürnberg unterwegs bist, kannst du gerne mal zum Hören vorbeikommen.
Kakapofreund
Inventar
#194 erstellt: 02. Sep 2011, 14:59
Ja, ich stecke im Augenblick in Bamberg fest...

Danke für Dein Angebot , aber in der nächsten Zeit werde ich wohl nicht mehr nach Nürnberg kommen.

Ein netter Kerl hier aus dem Forum leiht mir aber in ein paar Wochen evtl. seinen T70... bin schon gespannt...

Leviticus
Stammgast
#195 erstellt: 02. Sep 2011, 16:51
Von dem was man an ersten Eindrucken so ließt, bin ich richtig froh darüber bei der Testaktion teilnehmen zu dürfen.

Zumindest scheint er wirklich interessant zu sein.
Mal schauen wie weitere Eindrücke zum T70 ausfallen werden

MfG Levi
My$ter¥
Stammgast
#196 erstellt: 02. Sep 2011, 18:16

Nordwestlicht schrieb:

Ein netter Kerl hier aus dem Forum leiht mir aber in ein paar Wochen evtl. seinen T70... bin schon gespannt...


Ich glaube als Klassik-Fan könnte er dir gefallen....

Bzgl. der Isolation...mir ist es wichtiger, dass weniger nach draußen dringt....paar Tests bestätigen die gute Isolation, dennoch ist die gehörte Musik nicht komplett zu überhören...aber der T70p ist leider eh zu groß, um damit draußen rumzulaufen...:D
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#197 erstellt: 02. Sep 2011, 18:18

Nordwestlicht schrieb:
Ein netter Kerl hier aus dem Forum leiht mir aber in ein paar Wochen evtl. seinen T70... bin schon gespannt...

Nicht "eventuell" ... versprochen ist versprochen.

Viele Grüße,
Markus
Elhandil
Inventar
#198 erstellt: 02. Sep 2011, 18:53
Höre gerade Cochise von Audioslave. Immer wenn man sich denkt "Hmm, ein Klacks mehr Bass wäre vielleicht doch nicht verkehrt", klickt man auf so ein Lied und kriegt dermaßen brutal die Fresse poliert, dass man kein Land mehr sieht.
SaschaS
Stammgast
#199 erstellt: 02. Sep 2011, 19:00
Da bin ich echt gespannt wie gut der T70 mit Doublebass und Dani Filth's "Gesang" klarkommt. Da kann er beweisen wie schnell er ist.
Elhandil
Inventar
#200 erstellt: 02. Sep 2011, 19:01
Also Amon Amarth hat er eben locker bewältigt.
SaschaS
Stammgast
#201 erstellt: 02. Sep 2011, 19:07
"Bloodbath - Resurrection Through Carnage" hast du nicht zufällig da, oder?
Diese CD neigt sehr stark zum Dröhnen. Wenn du sie hörst, weißt du warum.
Kakapofreund
Inventar
#202 erstellt: 02. Sep 2011, 23:09

Bad_Robot schrieb:

Nicht "eventuell" ... versprochen ist versprochen.

Viele Grüße,
Markus


pietcux
Schaut ab und zu mal vorbei
#203 erstellt: 02. Sep 2011, 23:35
Ich habe seit letzer Woche den T70p. Ich bin nachhaltig beeindruckt. Habe mir erlaubt auf Headfi ein wenig zu posten. Tyll hat dann orakelt daß die Meßwerte vom T70p, die er ja schon länger veröffentlicht hatte, auch nicht alles sind.
Da hatte ich jedoch schon in der Bucht zugeschlagen. Ich denke dieser Hörer ist ein sehr guter Allrounder für alle Musikarten und sogar fürs Video Gaming. Nachdem Skylab seine ersten überaus positiven Eindrücke gepostet hat, hat Tyll heute wieder orakelt, daß er vom T70 250 Ohm enttäuscht ist. Hab das dann auch auf Headfi gepostet und Skylab hat tapfer dagegengehalten weil er noch beeindrukter ist als am Anfang. Also ich kann glaube ich mit dem T70p langfristig sehr gut leben, habe Ihn auch im Büro Abends gern auf, wenn keiner mehr stört. Ansonsten schließe ich mich den posotiveb Erfahrungen meiner Vorredner gerne an. Werde mir höchstwarscheinlich die Filztransporttasche vom T5p bei Beyer im shop kaufen, da paßt dann auch noch der Player und die Kabel mit rein. Die mitgelieferte Tache ist so groß, daß man schon von einem kleinen Koffer sprechen kann.
My$ter¥
Stammgast
#204 erstellt: 02. Sep 2011, 23:35
Nochmal ein kleiner Einschub....für eine verbesserte Tiefe der Bühne kann man den Bügel Richtung Stirn schieben....vielleicht kann das jemand nochmal austesten und bestätigen...
pietcux
Schaut ab und zu mal vorbei
#205 erstellt: 02. Sep 2011, 23:51
ja das bringt die Systeme dann in die Ultrasone Position vorne unten, es brigt mehr Bühne, fühlt sich aber nicht so gut an, oder? Hab Ihn grad auf.
My$ter¥
Stammgast
#206 erstellt: 02. Sep 2011, 23:56
Ich merke keine Verschlechterung des Komforts....sitzt sogar bei mir stabiler auf dem Kopf....ich bilde mir auch ein, dass es die Höhen ein wenig mildert...aber ist wohl Placebo....
zuglufttier
Inventar
#207 erstellt: 03. Sep 2011, 12:05

pietcux schrieb:
Werde mir höchstwarscheinlich die Filztransporttasche vom T5p bei Beyer im shop kaufen, da paßt dann auch noch der Player und die Kabel mit rein. Die mitgelieferte Tache ist so groß, daß man schon von einem kleinen Koffer sprechen kann.


Ahoi,

ich kann die Tasche vom T5p nicht empfehlen. Bringt ähnlich viel wie ein Beutel aus Filz, wenn es darum geht die Sachen zu schützen. Wenn du allerdings nur was suchst, um die Geräte zu verstauen, ist das ne schicke Sache.
Remanerius
Inventar
#208 erstellt: 03. Sep 2011, 15:28
Tachchen,
einen schönen Gruß von der IFA!
Ich war gerade beim Beyer-Stand und konnte sowohl den T70 als auch den T70p hören. Den T70p direkt am Ipod Touch 3G, den T70 über den A1 sowohl an einer unbekannten Quelle als auch an meinem Ipod. Die Mitarbeiterin war so freundlich, den anzuschließen, auch wenn dann alle meine Musik ertragen mussten
So konnte ich jedenfalls mir bekannte Stücke anwählen. Vorweg: Die Testbedingungen auf Messen sind natürlich suboptimal, aber trotzdem mal mein kurzer Eindruck: Die p-Version stinkt gewaltig ab. Der T70 hat mir zugesagt, die Bühne war erstaunlich surroundmäßig und der Gesamteindruck war klar - Vorhang weg - mit leicht spaßigem Touch. Dagegen hat mich der T70p erschüttert: Monoartige Bühne mit viel Härte und Schärfe. Er hat auf den zweiten Blick zwar auch ein paar technische Fähigkeiten offenbart, aber der erste Eindruck ging in Richtung nicht entschärfter Chinakracher. Das ist der Beyerpeak in extremer Ausführung: Frank Sinatras ganzer Schmalz war verflogen und seine Stimme klang hart, gequält und quälend.
Außerdem geht der T70p am Ipod auch nicht so sehr laut. Ich hatte ungefähr auf 2/3. Für einen Leisehörer wie mich reicht's. Wie es bei anderen aussieht, weiß ich nicht. Es könnte aber eng werden.
So far
My$ter¥
Stammgast
#209 erstellt: 03. Sep 2011, 16:00
Der T70 also am A1...dann sollte klar sein, warum du einen solch großen Unterschied ausmachst...:D
Remanerius
Inventar
#210 erstellt: 03. Sep 2011, 19:02
Wie darf ich das verstehen?
Intraaural
Inventar
#211 erstellt: 03. Sep 2011, 19:27

Remanerius schrieb:
den T70 über den A1

[...]

Der T70 hat mir zugesagt, die Bühne war erstaunlich surroundmäßig

[...]

Dagegen hat mich der T70p erschüttert: Monoartige Bühne mit viel Härte und Schärfe.


Schönen Gruß vom A1, der macht nämlich den "Surround-Klang".

Die Aussage basiert auf meinen Erfahrungen aus der T1/A1-Teastaktion und Vergleich mit 2 anderen pKHV.
Kakapofreund
Inventar
#212 erstellt: 03. Sep 2011, 19:31
100-Ohm-Widerstand auf 0-ohmigen-KHV packen und schon hat man einen größeren Raumeindruck. Ist bei mir jedenfalls so, aber nicht direkt mit dem T70, denn den kenne ich noch nicht, sondern eher eine allgemeine Beobachtung mit anderen Kopfhörern.
Remanerius
Inventar
#213 erstellt: 03. Sep 2011, 20:05
Ich habe den A1 nicht vergleichen können, insofern kann ich dazu nivhts sagen.
Trotzdem tut das den Eindrücken keinen Abbruch: Der T70p ist nun einmal für den mobilen Gebrauch direkt am tragbaren Gerät gedacht und der T70 nun einmal nicht. Der ist praktisch die Zuhausevariante, meistens mit KHV. Insofern finde ich den Vergleich fair, wenngleich mich nun natürlich ein anderer KHV zum Vergleich interessieren würde.
Den T70 habe ich bewusst nicht direkt an den Ipod gesteckt. Es testet ja auch niemand einen T1 am Clip+, um ihn dann zu beurteilen.
Nichtsdestotrotz war es nicht nur die monoartige Bühne beim T70p, sondern auch der Rest, der mich gestört hat: Angestrengte Härte, Schärfe und auch extremes Zischeln bei Becken.
pietcux
Schaut ab und zu mal vorbei
#214 erstellt: 03. Sep 2011, 20:31
Ich habe den T70p. Also wenn ich bei meiner Xonar Essence mit Dolby Headphone spiele hab ich auch ganz ordentliche Räumlichkeit. Aber dann geht halt viel von den Details verloren. Das kann der A1 mit Sicherheit besser. Zum Vergleich hättest Du den T70p dann auch mal am A1 anschließen lassen müssen. Außerdem ist der Ipod Touch 3G auch nicht das Maß aller Dinge wenn es um guten Klang geht.
Trance_Gott
Inventar
#215 erstellt: 03. Sep 2011, 20:45

Nordwestlicht schrieb:
100-Ohm-Widerstand auf 0-ohmigen-KHV packen und schon hat man einen größeren Raumeindruck. Ist bei mir jedenfalls so, aber nicht direkt mit dem T70, denn den kenne ich noch nicht, sondern eher eine allgemeine Beobachtung mit anderen Kopfhörern.

Ich habe den T70 mit einem 120Ohm Widerstand an meinem LPA-2a laufen lassen. Die scharfen Höhen werden etwas gedämpft genauso wie die S-Laute. Jedoch rückt die Bühne hörbar zusammen und ich habe das Gefühl der T70 spielt nicht mehr so frei auf wie vorher. Also mit Surroundverbesserung kann ich da nichts feststellen. Aber ich kann z.B. auch nichts mit Ultrasones S-Logic anfangen.


[Beitrag von Trance_Gott am 03. Sep 2011, 20:45 bearbeitet]
Remanerius
Inventar
#216 erstellt: 03. Sep 2011, 20:58

pietcux schrieb:
Zum Vergleich hättest Du den T70p dann auch mal am A1 anschließen lassen müssen.

Man kann vieles machen. Wie man aber an den Impedanzen und auch schon am Namen sieht, ist der T70p für den Gebrauch an mobilen Geräten konzipiert. Wenn ich etwas für zuhause will und es mit KHV gebrauche, ist der T70 für mich da. Insofern habe ich den T70p in Bezug auf seinen gedachten Verwendungszweck getestet. Und dort hat er (für mich) absolut versagt.


pietcux schrieb:
Außerdem ist der Ipod Touch 3G auch nicht das Maß aller Dinge wenn es um guten Klang geht.

Unter den mobilen Musikquellen ist er das AFAIK sehr wohl. Dort sind die Touchs und Phones der 3. und 4. Generation Musterknaben.
Wie es allgemein aussieht, weiß ich nicht. Aber das hat dann ja nichts mehr mit dem Einsatzzweck des T70p zu tun.
My$ter¥
Stammgast
#217 erstellt: 03. Sep 2011, 21:00

Trance_Gott schrieb:

Die scharfen Höhen werden etwas gedämpft genauso wie die S-Laute.


Das wird wohl der Punkt sein. Der T70 ist nur um Nuancen "besser" als die p-Variante in diesem Bereich.


Remanerius schrieb:

Unter den mobilen Musikquellen ist er das AFAIK sehr wohl. Dort sind die Touchs und Phones der 3. und 4. Generation Musterknaben.
Wie es allgemein aussieht, weiß ich nicht. Aber das hat dann ja nichts mehr mit dem Einsatzzweck des T70p zu tun.


Ich respektiere dich für deine Meinung, will aber anmerken, dass ich eine weit positiveren Eindruck habe, bei gleichem Equipment. Jedem das Seine....:)

Edit:

Ich hab den T70p mal an einem AV-Receiver mit KHV betrieben....die Ausgangsimpedanz des Anschluss sollte in den 100-ohm-Regionen liegen....Schärfe ist quasi nicht vorhanden, keine zischelnden S-Laute wahrnehmbar...das Klangbild deutlich wärmer, überraschendweise vornehme ich kaum ein rauschen...gefällt es mir? Eher nicht...ich hab fast das Gefühl, eine Wolldecke würde sich über den Kopfhörer legen...da lege ich lieber selbstständig Hand am EQ an...

T70p


[Beitrag von My$ter¥ am 04. Sep 2011, 08:05 bearbeitet]
pietcux
Schaut ab und zu mal vorbei
#218 erstellt: 04. Sep 2011, 15:28
Kannst Du mir bitte mal erklähren wie der Frequenzgang im Hintergrund des Programmfensters zu verstehen ist? Wie wurde dr gemessen? Oder ist das nur der frequenzgang der laufenden Musik?
My$ter¥
Stammgast
#219 erstellt: 04. Sep 2011, 15:37
Laufende Musik mit Auswirkungen meines EQs....

Die Auswirkungen des EQs sind nur ganz dezent...dennoch ist der Unterschied vor allem in Stimmen und s-Lauten zu spüren, ohne die Charakteristik des Kopfhörers zu verfälschen....
Nur die Senke bei 8 KHz basiert auf dem Kopfhörer, dennoch übt sie wohl einen großen Einfluss aus, da z.B. auch Tyll Herstens von "zuviel Hochtonenergie" spricht....weswegen ihm der T70 auch missfällt...er hört wohl zu oft mit dem LCD-2...:D


[Beitrag von My$ter¥ am 04. Sep 2011, 15:38 bearbeitet]
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