Stax 4040-Set und Röhrenamp - empfehlensewert?

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ViennaCalling555
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 22. Dez 2005, 12:02
Hallo zusammen

Zurzeit hängt mein Stax an einem Receiver Sherwood RV-5050; jetzt hätte ich die Gelegenheit zum Kauf eines Röhrenvorverstärkers und einer Röhrenendstufe, Marke Audio-Note, Level 1-Modelle P1 und M1.

1. Wäre dies grundsätzlich möglich?
2. Wenn ja, wär dies empfehlenswert?
3. Gibt`s diesbezüglich Erfahrungsberichte eurerseits?

Vielen Dank im voraus
Apalone
Inventar
#2 erstellt: 22. Dez 2005, 12:31

ViennaCalling555 schrieb:
... und einer Röhrenendstufe, Marke Audio-Note


Geht das überhaupt? Der Elektrostat braucht doch die Übertrager in der Stax-Röhrenendstufe. Oder?

Marko
ViennaCalling555
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 23. Dez 2005, 09:20
Hallo Marko

Danke vorerst für Dein Interesse -
vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt;

Die Röhrenendstufe des Stax wird an den LS - Ausgang meines Receivers angeschlossen. (Sherwood RV-5050 RDS).

Die von mir angeführte Röhrenendstufe P1 von Audio-Note hat sowohl einen 4 als auch einen 8 Ohmigen Output, daher müsste auch hier der Stax-Röhrenverstärker ageschlossen werden können.

Hier die technischen Daten der Audio-Tone Geräte, vielleicht lässt sich daraus ableiten, ob dies möglich ist:

M1 Preamplifier

* Avaliable in Phono and Line only versions.
* 5 Inputs.
* 2 Stereo Outputs enabling Bi-amping.
* ECC88 Phono Stage input valve.
* ECC82 Line Stage.

P1 Power Amplifier

* Pure Class A operation.
* 12Watts EL84 Push-Pull Output.
* Volume control.
* 4 and 8 Ohm Outputs.

lg. VC555
Apalone
Inventar
#4 erstellt: 23. Dez 2005, 11:35

ViennaCalling555 schrieb:
Hallo Marko

Danke vorerst für Dein Interesse -
vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt;

Die Röhrenendstufe des Stax wird an den LS - Ausgang meines Receivers angeschlossen. (Sherwood RV-5050 RDS).

Die von mir angeführte Röhrenendstufe P1 von Audio-Note hat sowohl einen 4 als auch einen 8 Ohmigen Output, daher müsste auch hier der Stax-Röhrenverstärker ageschlossen werden können.

Hier die technischen Daten der Audio-Tone Geräte, vielleicht lässt sich daraus ableiten, ob dies möglich ist:

M1 Preamplifier

* Avaliable in Phono and Line only versions.
* 5 Inputs.
* 2 Stereo Outputs enabling Bi-amping.
* ECC88 Phono Stage input valve.
* ECC82 Line Stage.

P1 Power Amplifier

* Pure Class A operation.
* 12Watts EL84 Push-Pull Output.
* Volume control.
* 4 and 8 Ohm Outputs.

lg. VC555


Ach so.Das heißt, die Endstufe wird per Lautsprecherkabel angeschlossen.
Meine SRM 006 T wird nur per Cinch oder XLR angeschlossen, da gibts keine Endstufenalternative.

Marko
dr.matt
Inventar
#5 erstellt: 25. Dez 2005, 13:23
Hallo,

der SRM-006T ist ein Hybrid-Verstärker, Vorstufe Röhren und Endstufe Transistoren.

So wie ich das verstehe, besitzt du aber keinen separaten Verstärker, sondern " nur" einen Kopfhörerübertrager (SRD 4 / 6SB / 7 ?) zum Stax-KH für den Lautsprecherausgang .

Poste doch bitte mal die Typenbezeichnungen der Stax Geräte.


Liebe Grüße,
Matthias


[Beitrag von dr.matt am 25. Dez 2005, 13:27 bearbeitet]
ViennaCalling555
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 27. Dez 2005, 13:19
Hallo Matthias

Danke für Deinen Beitrag - allerings bin ich auch jetzt noch nicht ganz im Klaren; das liegt aber AUSSCHLIESSLICH an meiner undifferenzierten Fragestellung bzw. an der Problematik, mit der ich zurzeit nicht ganz klar komme - die da wäre:

Zurzeit habe ich ein eher bescheidenes "Equipment", nämlich eine Receiver Sherwood RV5050 RDS, einen CD/DVD-Player Pioneer (ich glaube 575), in kürze einen Plattenspieler Thorens 124 und einen Kopfhörer, AKG 240 Monitor. Alles in allem nicht sehr berauschend.

Mein Bestreben ist es, mich in nächster Zeit in allen Bereichen qualitativ doch erheblich zu verbessern - allein, mir fehlt der für meine Bedürfnisse vernünftige und richtige Ansatz dazu (auch aufgrund der unterschiedlichen Meinungen in diesem Forum), vorallem aber auch bedingt durch das fehlende technische Know-How und die ebenso fehlende Erfahrung.

Kurz zum Stax: dieser steht durch einen Bekannten meinerseits zum Verkauf an, es handelt sich um das StaxSet SRS4040 in einwandfreiem Zustand, Preis € 1200,00. Zwecks Hörprobe und um Erfahrung damit zu sammeln habe ich diesen jetzt vorerst leihweise bei mir, dass ich diesen auch gerne kaufen würde, steht ausser Frage - ein wahrer Genuss. Zurzeit ist dieser an den o.a. Receiver angeschlossen... und jetzt komme ich endlich zum Kern meines Problems:

Ich hätte die Möglichkeit des Kaufes eines Röhrenvorverstärkers und einer Röhrenendstufe (allerdings keine Möglichkeit zum Probehören) Röhrengeräte klingen lt. diversen Beiträgen im Forum wärmer, intensiver etc. - wie auch immer, der persönliche Geschmack entscheidet.

Nun zu den Fragen:
1.) Ist es grundsätzlich möglich, das o.a. StaxSet mittels Röhrenamp und Preamp zu betreiben?

2.) Wäre das überhaupt sinnvoll, da ja das StaxSet an sich schon mittels dem von Dir bereits angeführten SRM006T betrieben wird? Was ich damit meine: wäre damit eine nochmalige, hörbar qualitative Verbesserung (wie subjektiv die auch immer sein mag) möglich? - oder wär die vielleicht nur bei einem dynamischen Kopfhörer möglich? - was spricht gegebenenfalls dagegen?

3.) Wäre dieser wärmere, intensivere Klang auch mit einem dementsprechenden D/A - Converter möglich? (Ich nehme an so heisst die Komponente, über welche dann ein CD-Player läuft)

4.) Wenn man auf den Klang der Röhre nicht verzichten will - ist man mit einem dementsprechenden, qualitativ hochwertigen dynamischen KH dann besser aufgehoben bzw.

5.) ist der "Röhrenklang" (falls es so etwas geben sollte) überhaupt mittels KH hörbar, oder ist dieser weitgehend oder ausschliesslich mittels LS wahrnehmbar?

.... Fragen über Fragen; je mehr ich mich mit diesem Thema auseinandersetze, umso ungelöster und unübersichtlicher scheinen die Lösungsansätze.

Dass ich aufgrund meiner Wohnverhältnisse fast ausschliesslich zum Musikgenuss mittels KH greifen muss, macht die Sache nicht unbedingt leichter - oder vielleicht doch?

Was ich jedenfalls vermeiden will ist, dass jede Menge Euronen investiert werden um dann vielleicht vor der Tatsache zu stehen, dass durch den einen oder anderen Denkfehler eine qualitative Verbesserung gar nicht möglich war (ist).

Für etwaige Lösungsansätze wäre ich Dir (Euch) sehr dankbar,

lg. VCC
ViennaCalling555
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 27. Dez 2005, 13:24
EDIT:
zum vorhergehenden Beitrag, falls noch bezüglich der Hörgewohnheiten Fragen auftauchen sollten: vorallem Klassik und Jazz - grundsätzlich aber quer durch alle Stilrichtungen.

VCC
dr.matt
Inventar
#8 erstellt: 27. Dez 2005, 13:27
Hallo,


ich werde dir heute Abend ausfürlich antworten, da momentan wenig Zeit.


Liebe Grüße,
Matthias
ViennaCalling555
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 27. Dez 2005, 13:36
Hallo Matthias

Danke für Deine Mühen -

lg. VCC
dr.matt
Inventar
#10 erstellt: 27. Dez 2005, 21:33
Hallo,

erlaube mir bitte, auf nachfolgende Art dir zu antworten.


1.) Ist es grundsätzlich möglich, das o.a. StaxSet mittels Röhrenamp und Preamp zu betreiben?

*Ja, kein Problem.
Zuerst gehst du mit den Cinch-Kabeln des CD-Payers in den Eingang des Stax Verstärker (Line1), danach vom Ausgang des Stax in den Verstärker/Preamp.




2.) Wäre das überhaupt sinnvoll, da ja das StaxSet an sich schon mittels dem von Dir bereits angeführten SRM006T betrieben wird? Was ich damit meine: wäre damit eine nochmalige, hörbar qualitative Verbesserung (wie subjektiv die auch immer sein mag) möglich? - oder wär die vielleicht nur bei einem dynamischen Kopfhörer möglich? - was spricht gegebenenfalls dagegen?

*Na ja sinnvoll, da es sich bei der 006T um einen vollwertigen Verstärker handelt, solltest du diesen nach Möglichkeit auch einzeln ansteuern / betreiben.
Bei dieser Methode mußt du halt immer die Cinch-Kabel separat anschließen, oder dein CD-Player hat 2 Ausgänge.




3.) Wäre dieser wärmere, intensivere Klang auch mit einem dementsprechenden D/A - Converter möglich? (Ich nehme an so heisst die Komponente, über welche dann ein CD-Player läuft)

* Mittels einen externen D/A-Wandler ist sicherlich nochmals eine Klangsteigerung möglich, wobei ich dir einen CDP alleinig nur für den Stax empfehlen würde, da der DVD-Player klanglich sicherlich nicht das Stax-Set ausreizen dürfte.




4.) Wenn man auf den Klang der Röhre nicht verzichten will - ist man mit einem dementsprechenden, qualitativ hochwertigen dynamischen KH dann besser aufgehoben bzw.

*Nein, absolut nicht. Die SRS-4040 ist ein absolutes Weltklasse-Set, welches nur schwerlich zu übertreffen ist.
Desweiteren ist ja der SRM-006T ein Hybrid, d.h. die Endstufe ist dort eine Röhre.




5.) ist der "Röhrenklang" (falls es so etwas geben sollte) überhaupt mittels KH hörbar, oder ist dieser weitgehend oder ausschliesslich mittels LS wahrnehmbar?

*Natürlich stellt sich dieser Klangcharakter auch via Kopfhörer ein, dies ist z.B. auch der Hauptgrund, weshalb ich mir in Kürze einen SRM-717 (Transistor) "gönnen" werde.

*Ich kann dich beruhigen, das SRS-4040 Set ist was ganz feines und du solltest den Kauf auch nie bedauern.




Liebe Grüße,
Matthias


[Beitrag von dr.matt am 28. Dez 2005, 08:39 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 27. Dez 2005, 21:43
Hallo,


Desweiteren ist ja der SRM-006T ein Hybrid, d.h. die Vorstufe ist dort eine Röhre.


Der SRM-006T ist zwar ein Hybrid, benutzt die Doppeltrioden aber in der AUSGANGSSTUFE. Es ist demnach genau "andersherum". So wie du es beschreibst, würde es in einem ELS Kopfhörerverstärker auch keinen tieferen Sinn machen.
Die 1000Vpp kommen also "direkt" aus den Röhren.
dr.matt
Inventar
#12 erstellt: 27. Dez 2005, 21:49
Hi Scope,

danke dir, war ein Fehler meinerseits, du hast vollkommen recht.




Liebe Grüße,
Matthias
S3V3N
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 27. Dez 2005, 21:58
Hallo,

wie auch immer.

Klanglich ein top System, welches jedoch im Bereich Verarbeitung einiges besser machen könnte (knarrzende Konststoffbuchsen zwischen den Hörmuscheln und dem Kopfbügel).

Meine persönliche Meinung: Stax kaufen und das Thema Kopfhörer hat sich erledigt!

Also viel Spass.

Gruß

S3V3N
Apalone
Inventar
#14 erstellt: 28. Dez 2005, 07:31

S3V3N schrieb:
Hallo,

wie auch immer.

Klanglich ein top System, welches jedoch im Bereich Verarbeitung einiges besser machen könnte (knarrzende Konststoffbuchsen zwischen den Hörmuscheln und dem Kopfbügel).

Meine persönliche Meinung: Stax kaufen und das Thema Kopfhörer hat sich erledigt!

Also viel Spass.

Gruß

S3V3N :)


Habe gerade noch einmal intensiv die Kombi AKG K 701 mit Lake People G 99 im Vergleich mit der Stax 4040 Kombi gegen gehört. Ergebnis: Stax deutlich besser, wirklich kein Vergleich. Der Mehrpreis ist es wert.

Marko
dr.matt
Inventar
#15 erstellt: 28. Dez 2005, 08:50
Hallo Marko


Dank dir für die obigen Zeilen.

Bei dem ganzen Hype um AKG 701 / CEC HD53, scheinen manche etwas die realen Vergleichsmaßstäbe aus den Augen verloren zu haben.


Liebe Grüße,
Matthias
Chamix
Stammgast
#16 erstellt: 28. Dez 2005, 12:31

dr.matt schrieb:
Hallo Marko


Dank dir für die obigen Zeilen.

Bei dem ganzen Hype um AKG 701 / CEC HD53, scheinen manche etwas die realen Vergleichsmaßstäbe aus den Augen verloren zu haben.


Liebe Grüße,
Matthias


Hallo Matthias,

wir wollen hier doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, oder?
Erstens ist der Lake People nicht der HD53 und zweitens sind die Geschmäcker glücklicherweise unterschiedlich. Für mich ist Stax genauso auf Weltklasseniveau wie ein eingespielter AKG K701 am C.E.C. HD53R auch. Den passenden Verstärker muß man natürlich bei beiden Systemen voraussetzen. Hier hat sich Stax seit langem das Hochpreissegment gesichert und niemand stellt dort in Frage, über 1.000,-€ allein für den passenden Verstärker auszugeben.

Liebe Grüße

Frank
Apalone
Inventar
#17 erstellt: 28. Dez 2005, 12:48

Chamix schrieb:

dr.matt schrieb:
Hallo Marko


Dank dir für die obigen Zeilen.

Bei dem ganzen Hype um AKG 701 / CEC HD53, scheinen manche etwas die realen Vergleichsmaßstäbe aus den Augen verloren zu haben.


Liebe Grüße,
Matthias


Hallo Matthias,

wir wollen hier doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, oder?
Erstens ist der Lake People nicht der HD53 und zweitens sind die Geschmäcker glücklicherweise unterschiedlich. Für mich ist Stax genauso auf Weltklasseniveau wie ein eingespielter AKG K701 am C.E.C. HD53R auch. Den passenden Verstärker muß man natürlich bei beiden Systemen voraussetzen. Hier hat sich Stax seit langem das Hochpreissegment gesichert und niemand stellt dort in Frage, über 1.000,-€ allein für den passenden Verstärker auszugeben.

Liebe Grüße

Frank


Yep. Der Stax kostet ziemlich genau 1.000 € mehr als die 701/99 Kombi. Mit der sind auch 95 % sehr zufrieden. Aber wer einmal den 4040 gehört hat...

By the way: Es ist durchaus möglich, dass der Stax einfach besser gefällt, der 701 aber durchaus den lineareren F-gang hat. Der Bereich obere Mitten/untere Höhen -so ca. 4 - 6 KHZ scheint präsenter als beim 701 zu sein, der Bass recht weiter runter/möglicherweise auch leicht angehoben.
Wegen der Schwierigkeit, als Hobbyanwender die Frequenzgänge v KH zu ermitteln, ist das messtechnisch nur eingeschränkt überprüfbar. Ich werde mir mittelfristig mal einen "amtlichen" Equalizer anschaffen (Terzband-EQ BSS o.ä.), um gezielt Frequenzgangbeeinflussungen vornehmen zu können. Im DTS-KH-Zweig meines Heimkinos ist im Main-Einsatz ein Behringer DEQ 1024, der die Tendenzen schon gut aufzeigt, in der Qualität aber eher "Behringer-like" ist.
Letzter Testlauf war "High-Hopes" auf der Pink Floyd "Division Bell": im Vergleich hatte 701/99 wirklich keine Schnitte, viel schönere Darstellung des 4040.
Absolut ist die Kombi sehr gut; aber das Bessre ist nun mal ...

Viele Grüße
Marko
Chamix
Stammgast
#18 erstellt: 28. Dez 2005, 15:41

Apalone schrieb:


Yep. Der Stax kostet ziemlich genau 1.000 € mehr als die 701/99 Kombi. Mit der sind auch 95 % sehr zufrieden. Aber wer einmal den 4040 gehört hat...



Ich habe die 4040 schon häufiger gehört und gebe dennoch mein Geld lieber für dynamische Kopfhörer aus. Du siehst also, mit Pauschalaussagen ist auch nicht jedem gedient.


Der_Handballer
Inventar
#19 erstellt: 28. Dez 2005, 16:06

dr.matt schrieb:
Hallo,

erlaube mir bitte, auf nachfolgende Art dir zu antworten.


1.) Ist es grundsätzlich möglich, das o.a. StaxSet mittels Röhrenamp und Preamp zu betreiben?

*Ja, kein Problem.
Zuerst gehst du mit den Cinch-Kabeln des CD-Payers in den Eingang des Stax Verstärker (Line1), danach vom Ausgang des Stax in den Verstärker/Preamp.


Doch, das ist ein Problem! Der Vergleich mit Preamp und ohne hat bei mir dazu geführt, dass ich meinen Burmester 877 MkII schnellstmöglich verkauft habe!
Apalone
Inventar
#20 erstellt: 28. Dez 2005, 16:10

Chamix schrieb:

Apalone schrieb:


Yep. Der Stax kostet ziemlich genau 1.000 € mehr als die 701/99 Kombi. Mit der sind auch 95 % sehr zufrieden. Aber wer einmal den 4040 gehört hat...



Ich habe die 4040 schon häufiger gehört und gebe dennoch mein Geld lieber für dynamische Kopfhörer aus. Du siehst also, mit Pauschalaussagen ist auch nicht jedem gedient.


:prost


Na ja, wo werden denn hier Pauschalaussagen getätigt?
Neben dem 4040 habe ich aktuell in Eigentum/auf Dauer zur Verfügung

Sennheiser HD 270, 485, 600
Fostex T 50 RP
Beyerdynamic DT 770 (80 und 250 Ohm), 880
AKG K 240 DF, 501, 701, 1000
Behringer HPS 5000
Koss Porta Pro

nebst KHV

SPL Grapevine
Lake People G 99
Audiovalve RKV
Audiotechnika HA 2
HDB Audio HA 48
Thomann HP 1
Behringer 8000
Fostex PH 50

mehrere Endstufen mit angehängtem Adapter Klinke - Lautsprecherausgang

und kann mir ein differenziertes nicht pauschaliertes Urteil über dynamische Kopfhörer durchaus erlauben...

Viele Grüße
Marko

PS: Nachtrag: Ich habe einen von den Pfleiderer TPS-entzerrten Kopfhörerverstärkern geschossen, die kürzlich bei Ebay offeriert wurden (inkl. dem passenden AKG K 260). Bin mal sehr gespannt auf die Umsetzung des Themas. Das Buch "HiFi auf den Punkt gebrahct" v Pfleiderer habe ich bereits sehr lange. Spannend, die dort vorgebrachten Theorien jetzt auch real am Gerät prüfen zu können.


[Beitrag von Apalone am 28. Dez 2005, 16:15 bearbeitet]
ViennaCalling555
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 29. Dez 2005, 01:13
Hallo an die Community

Vorerst einmal recht herzlichen Dank für Euer Interesse und die Ratschläge, hier im Besonderen an Matthias, der sich viel Zeit genommen hat.

Es ist immer wieder erstaunlich und höchst amüsant, mit welcher Leidenschaft die eigenen Vorlieben und Erfahrungen zum Ausdruck gebracht werden; schlussendlich gelangt man als aussenstehender Beobachter zu der Erkenntnis, dass wohl JEDER hier für sich genommen in seiner Beurteilung richtig liegt. Jedem sein Hörverhalten, sein Anspruch, seine Philosophie ...
Dieses Phänomen zieht sich im übrigen durch alle Foren der verschiedensten Bereiche, nicht nur hier.

Ich für meine Teil jedenfalls werde mich für das StaxSet 4040 entscheiden. Unverschämt wie ich nun mal bin, würde ich gerne noch eine Fragen in den Raum stellen:

Gibt es einen Verstärker bzw. einen CDP im Preissegment bis 1000 €, welche auch einen Stax ausreizen könnten?


lg. VCC
Apalone
Inventar
#22 erstellt: 29. Dez 2005, 07:36

ViennaCalling555 schrieb:
Hallo an die Community

Vorerst einmal recht herzlichen Dank für Euer Interesse und die Ratschläge, hier im Besonderen an Matthias, der sich viel Zeit genommen hat.

Es ist immer wieder erstaunlich und höchst amüsant, mit welcher Leidenschaft die eigenen Vorlieben und Erfahrungen zum Ausdruck gebracht werden; schlussendlich gelangt man als aussenstehender Beobachter zu der Erkenntnis, dass wohl JEDER hier für sich genommen in seiner Beurteilung richtig liegt. Jedem sein Hörverhalten, sein Anspruch, seine Philosophie ...
Dieses Phänomen zieht sich im übrigen durch alle Foren der verschiedensten Bereiche, nicht nur hier.

Ich für meine Teil jedenfalls werde mich für das StaxSet 4040 entscheiden. Unverschämt wie ich nun mal bin, würde ich gerne noch eine Fragen in den Raum stellen:

Gibt es einen Verstärker bzw. einen CDP im Preissegment bis 1000 €, welche auch einen Stax ausreizen könnten?


lg. VCC


Ein Marantz oder Denon CD-Player für 250 - 350 € + der RME Adi-2 Wandler!

Marko
Chamix
Stammgast
#23 erstellt: 29. Dez 2005, 09:26
Guter Lösungshinweis von Marko, wobei ich den Wandler nicht kenne.
Als überragenden Wandler, sogar mit USB, für einen unglaublich günstigen Preis halte ich nach wie vor den USB/2 von AQVOX http://www.aqvox.de/products_de.html
Achtung, in zwei Tagen wird der wohl deutlich teuerer. Momentan noch für 649,-€ direkt bei AQVOX zu haben. Als Laufwerk wird sich dann schon etwas passendes finden, da der USB/2 alle digitalen Eingänge bietet.
Apalone
Inventar
#24 erstellt: 29. Dez 2005, 09:32

Chamix schrieb:
Guter Lösungshinweis von Marko, wobei ich den Wandler nicht kenne.
Als überragenden Wandler, sogar mit USB, für einen unglaublich günstigen Preis halte ich nach wie vor den USB/2 von AQVOX http://www.aqvox.de/products_de.html
Achtung, in zwei Tagen wird der wohl deutlich teuerer. Momentan noch für 649,-€ direkt bei AQVOX zu haben. Als Laufwerk wird sich dann schon etwas passendes finden, da der USB/2 alle digitalen Eingänge bietet.


Hallo zusammen,
den Adi-2 habe ich konkret gegen gehört mit folgenden Wandlern:
Thorens 2000
Sony CDP 777 ES
Parasound 1500

Der Adi mit Abstand der Beste.

Der aqvox soll sehr gut sein, habe ich selbst aber noch nicht probiert.

ich würde eine getrennte Laufwerk-Wandler-Lösung auf jeden Fall bevorzugen, damit man besser aufrüsten kann.

Marko
ViennaCalling555
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 29. Dez 2005, 20:40
Hallo Marko, hallo Chamix

Danke für die Infos;

... und wieder eine mir unbekannte Perspektive, an einen Wandler hab` ich nicht gedacht ...

Sehe ich das richtig, dass der Wandler den Verstärker (Receiver)ersetzt und das Quellgerät direkt am Wandler angeschlossen wird?

Seh`ich das weiters richtig, dass der Wandler die Musik sehr geradlinig, nuanciert, analytisch darstellt und somit ein vielleicht "warmer", Röhrenanlicher Klang gar nicht erst möglich ist?

Bestünde bei einem Wandler die Gefahr, dass z.B. ein Chopin, ein Verdi etc. vielleicht - wie soll ich es ausdrücken - zu "kalt" , zu "mechanisch" klingen könnte?

Ließe sich gegebenenfalls z.B. beim RME Adi-2 (dieser würde für mich in Frage kommen, diverse Berichte im Netz sind ja beinahe euphorisch bezüglich seines Preis/Leistungsverhälnisses) ein Plattenspieler anschliessen?

Wo würde man hier den SRM-006T anschliessen?

vielen Dank,
lg. VCC
Apalone
Inventar
#26 erstellt: 30. Dez 2005, 07:57

ViennaCalling555 schrieb:
Hallo Marko, hallo Chamix

Danke für die Infos;

... und wieder eine mir unbekannte Perspektive, an einen Wandler hab` ich nicht gedacht ...

Sehe ich das richtig, dass der Wandler den Verstärker (Receiver)ersetzt und das Quellgerät direkt am Wandler angeschlossen wird?

Seh`ich das weiters richtig, dass der Wandler die Musik sehr geradlinig, nuanciert, analytisch darstellt und somit ein vielleicht "warmer", Röhrenanlicher Klang gar nicht erst möglich ist?

Bestünde bei einem Wandler die Gefahr, dass z.B. ein Chopin, ein Verdi etc. vielleicht - wie soll ich es ausdrücken - zu "kalt" , zu "mechanisch" klingen könnte?

Ließe sich gegebenenfalls z.B. beim RME Adi-2 (dieser würde für mich in Frage kommen, diverse Berichte im Netz sind ja beinahe euphorisch bezüglich seines Preis/Leistungsverhälnisses) ein Plattenspieler anschliessen?

Wo würde man hier den SRM-006T anschliessen?

vielen Dank,
lg. VCC


Na, da müssen wir aber Grundlagenarbeit leisten

Der Wandler ist die Schnittstelle zwischen Digital und Analog. der Digital/Analog Wandler! Das hat mit Verstärkung und Platte erstmal gar nichts zu tun.
Der CD-Player wird digital mit SP/DIF Cinch out (der orange) oder per Lichtleiter -Cinch ist besser!- mit dem Wandler verbunden und der per Stereo-Cinchout (= analog weiß rot) mit dem Eingang des SRM 001 T.
Die Gerätekombi CD-Player - Wandler ersetzt den eigentlichen CD-Player. Die beschriebene Kombination ersetzt den dann überflüssigen aber immer noch vorhandenen Wandler im CD-Player - der ja nicht genutzt wird, weil man digital raus geht. Aber der Adi ist halt um einiges besser als der eingebaute Wandler eines 350,- Spielers.
Nun kannst du sagen, warum sollte ich eine Lösung favorisieren, bei der ich von vornherein Komponenten nicht nutze? Nun, du kannst dir statt eines CD-Players ein reines CD-Laufwerk kaufen; die sind aber um einiges teurer und mittlerweile selten.
Vom Preis-Leistungsverhäktnis bist du wirklich auf der sicheren Seite mit der beschriebenen Kombi. Du wirst dir einen Satz heiße Ohren holen, weil du fassungslos stundenlang unter dem 4040 hängst...

Viele Grüße
Marko
Der_Handballer
Inventar
#27 erstellt: 30. Dez 2005, 10:11

Apalone schrieb:
Du wirst dir einen Satz heiße Ohren holen, weil du fassungslos stundenlang unter dem 4040 hängst...


Richtig! Und zwar ohne Vorstufe!
Gruß Klaus
ViennaCalling555
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 30. Dez 2005, 11:18
Hallo aus Wien

Danke für die Grundlagenarbeit, die ist nämlich tatsächlich noch notwendig

lg. und noch einen guten Rutsch, VCC
effjay
Neuling
#29 erstellt: 31. Dez 2005, 03:44
Huhu

zunächst mal meinen Glückwunsch zu einem super Kopfhörer. Ich selber bin seit einigen Jahren bereits glücklicher Besitzer eines Stax SRS-3030 Classic Sets und habe mich noch lange nicht sattgehört.

Ich habe allerdings nirgends extra Röhren-Vorverstärker oder Röhrenendstufen, und das ganz ohne dass ich was vermissen würde. Erstaunlich :-)

Was ich aber eigentlich noch dazu sagen wollte: Die Staxe brauchen auf jeden Fall eine erstklassige Quelle, blöde Wandler oder billige Kabel merkt man im Vergleich sofort. Mir ist das speziell bei dem CD-Player aufgefallen. Zunächst hatte ich an einem 600EUR Revox gehört und war begeistert. Danach probierte ich es an meinem eigenen Yamaha CDX-580 (halber Preis und wesentlich älter) und es fehlte gleich ein Stück der Magie die eben noch da war.

Meine Lösung war dann auch ein D/A Wandler (hoer-wege), an dem das ganze nun wieder perfekt klingt, mit soooo einer breiten Soundstage um den Kopf *armeausbreit*. Für meine Ohren jedenfalls.

Also was auch immer du tust, ob du einen super CD Player kaufst oder einen normalen CD Player mit vernünftigem Laufwerk + externem Wandler, eines davon solltest du tun. Denn wenn schon, denn schon :-).

Was die Röhrenvor-end-sonstigen-stufen Ideen angeht habe ich leider keine Ahnung. Ich würde sagen probier es aus, ob es tatsächlich eine hörbare Verbesserung ergibt. Ich selbst bin noch skeptisch, kann mir schwer vorstellen, dass eine Röhre eine dem Preis entsprechende Verbessung gegenüber dem jetzt bereits hervorragenden Setup darstellt.

Soweit meine Meinung zum Thema, viel Spaß mit den Staxen
Daniel
Sugano-san
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 13. Jan 2006, 18:52

ViennaCalling555 schrieb:
Wo würde man hier den SRM-006T anschliessen?


Bei meiner Antwort gehe ich davon aus, dass Du deswegen immer wieder nach einem "Verstärker" fragst, weil Du auch mit Lautsprechern (und nicht nur mit Kopfhörern) hören möchtest.

Ich gehe auch davon aus, dass Du mehr als eine Quelle benutzen möchtest (zB CD, Plattenspieler, Radio, Recorder, etc.). Diese Quellen würden dann an die verschiedenen Eingänge des Verstärkers angeschlossen. Mittels des Wahlschalters am Verstärker würdest Du zwischen diesen Quellen auswählen.

Dieses vorausgeschickt, lautet mein Rat, den SRM-006t an den Ausgang "Tape Out" (manchmal auch "Record") des Verstärkers anzuschließen, nicht jedoch an einem "Line Out" o.ä. benannten Vorverstärker-Ausgang. Falls Du einen Recorder benutzen solltest, führst Du ein zweites Kabel von dem SRM-006t zu dem Eingang des Recorders.

Wenn Du diesem Vorschlag folgst, sicherst Du Dir zwei Vorteile:

1. Du kannst mittels des Wahlschalters zwischen den verschiedenen Quellen wählen, auch bei Kopfhörerbetrieb. Wenn Du hingegen eine einzige Quelle direkt mit dem Kopfhörerverstärker verbindest (wie weiter oben für den CDP vorgeschlagen wurde), kannst Du über Kopfhörer nur diese eine Quelle hören, ohne die Verkabelung jedes Mal zu ändern.

2. Das Signal der jeweils gewählten Quelle wird "nur" über Kabel zu dem Kopfhörerverstärker geleitet, wodurch eine evtl. negative Beeinflussung des eingehenden Signals durch einen dazwischengeschalteten Vorverstärker vermieden würde (in diese Richtung verstand ich die Bemerkung re Burmester weiter oben).

Vielleicht erübrigt sich jetzt auch die Frage nach dem "Betreiben" der (gesamten) Stax-Kombination "mit einem Röhrenverstärker". Es findet kein solches "Betreiben" statt. Die Signale aus der jeweiligen Quelle werden lediglich durch den Verstärker hindurch an den Eingang des SRM-006t weitergeleitet. Das Signal, das bei dem SRM-006t ankommt, passiert auf diese Weise keinerlei Verstärkungsbauteil des Verstärkers, nur den Wahlschalter und die Anschlussbuchsen und die Kabel. Aus diesem Grund ist es auch egal, ob der "Verstärker" mit Röhren arbeitet.

Im übrigen ist der SRM-006t selbst ein (hybrider) Röhrenverstärker, welcher es sehr wohl verstehen sollte, der damit verstärkten Musik eine sehr angenehme Note zu verleihen. Zudem sollten prinzipiell keine unnötigen Verstärkungsstufen zwischen Quelle und Eingang des SRM-006t liegen. Wozu auch?!?

So halte ich es mit meinem 007t, und das hat sich bewährt.

Wenn Du allerdiungs ausschließlich mit Kopfhörern (d.h. ohne Lautsprecher) hören oder falls Du nur eine einzige Quelle benutzen solltest, wäre meine o.a. Antwort etwas zu modifizieren.

Hoffe, diese Antwort ist hilfreich.
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MaWe25 am 31.10.2007  –  Letzte Antwort am 31.10.2007  –  10 Beiträge
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Deukalion am 12.12.2004  –  Letzte Antwort am 21.12.2004  –  42 Beiträge
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jensl am 16.12.2007  –  Letzte Antwort am 12.12.2009  –  222 Beiträge
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klatschie am 11.01.2008  –  Letzte Antwort am 11.01.2008  –  2 Beiträge
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Deukalion am 02.01.2006  –  Letzte Antwort am 08.01.2006  –  5 Beiträge
STAX 4040 (SR404) rauscht links leicht
forst09 am 24.04.2006  –  Letzte Antwort am 10.05.2006  –  5 Beiträge
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Moonchild am 22.12.2008  –  Letzte Antwort am 08.01.2009  –  30 Beiträge
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