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finanzielle schmerzgrenze für kh

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Beitrag
johannes9999
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Okt 2015, 19:53
da ja immer mehr kh im preis von über 1000.-- € auf den markt kommen würde es mich interessieren wo eure persönliche finanzielle schmerzgrenze für einen neuen kh sind?

bei den teuren modelle der meisten fimen handelt sich ja auch vor allem um andere abstimmungen und anderes design gegenüber billigeren modellen und selten um echte neuentwicklungen.

bei mir scheint die grenze bei ca. 1400,-- zu liegen. der neue akg n90q liegt für mich schon im schmerzhaften bereich!
Horvath
Gesperrt
#2 erstellt: 27. Okt 2015, 19:55
300€.
arizo
Inventar
#3 erstellt: 27. Okt 2015, 19:59
997,38€

Ich denke, wenn man einen Kopfhörer gefunden hat, der einem einfach gut gefällt, dann ist man auch bereit, mehr dafür auszugeben, als die persönliche Schmerzgrenze eigentlich zulassen würde.

Also bei mir sozusagen um die 1000€.
Marcel21
Inventar
#4 erstellt: 27. Okt 2015, 20:21
Kommt immer drauf an

Ich würde mir schon früher oder später einen 1000€ Kopfhörer kaufen aber kann es mir derzeit schlichtweg nicht leisten.

Derzeit sind es noch ca. 200€ aber naja mal schauen was noch so kommt
meatling
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 27. Okt 2015, 20:24

johannes9999 (Beitrag #1) schrieb:
da ja immer mehr kh im preis von über 1000.-- € auf den markt kommen würde es mich interessieren wo eure persönliche finanzielle schmerzgrenze für einen neuen kh sind?


Das hängt davon ab, was für das Geld geboten wird. 1000+ Euro wären mir nicht grundsätzlich zu teuer, nur bei den gegenwärtig für diesen Preis angebotenen Kopfhörern finde ich die Relation zwischen Preis und Leistung nicht hinreichend attraktiv.

Es sei denn, Du meinst es so: Ab welchem Betrag würdet ihr sagen: Das ist mir zu teuer, auch wenn der Preis angemessen ist oder das Gerät sogar billig ist im Vergleich zum Gegenwert?

Wenn man es so versteht, dann würde ich vermutlich für einen in meinen Augen perfekten KH bis 3000 Euro ausgeben.
ispa
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 27. Okt 2015, 20:39
300€
greengeeko
Stammgast
#7 erstellt: 27. Okt 2015, 20:59
2000€ - Für den LCD3.
Blechdackel
Inventar
#8 erstellt: 27. Okt 2015, 21:03
Bei spätestens 500 €.
Aber auch erst seit ich den Beyer T 90 gehört habe.
Teuerere Kopfhörer probiere ich gar nicht erst aus.
Es ist vielleicht auch eine Frage wo die eigene verfügbare Technik Grenzen setzt, wo ein noch so teurer Hörer keine adäquate Verbesserung mehr bringt, weil dieser durch die vorhandenen Geräte(Hifi-Verstärker, KHV oder Audiokarte des PC) nicht voll zum Zuge kommt.

Als Ergänzung dazu der qualitativ interessante Bereich geht ab ca. 200 - 220 € los, was offene KH für zu Hause betrifft.

Heiko


[Beitrag von Blechdackel am 27. Okt 2015, 21:08 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#9 erstellt: 27. Okt 2015, 21:14
es ist doch sinnlos danach zu fragen, oder man muss das Einkommen mit einbeziehen.
Mitte/Ende der 80er Jahre als Student wollte ich mir unbedingt einen "ordentlichen" KH kaufen weil ich wusste, dass mich eine ähnlich gute Verstärker/Lautsprecher Kombination deutlich teurer kommen würde und ich mir das nicht leisten konnte. Nach mehreren Anläufen (Probehören, damals gab es selbst hier in der Provinz noch an jeder Strassenecke einen vernünftigen Hifi-Laden) habe ich dann festgestellt, dass ich noch etwas sparen muss um einen KH zu bekommen der bei mir keinen Ohrenkrebs verursacht. Es ist dann nach ein paar Monaten sparen ein DT990 geworden (die allererste Version, hatte zwar schon den Beyer Höhen-Peak aber nicht "so schlimm" wie die aktuellen Modelle).

Mit diesem Hörer war ich fast 20 Jahre lang glücklich! Wirklich! Ich habe nicht eine einzige Sekunde bereut damals weit über meine eigentliche Schmerzgrenze gegangen zu sein, auch wenn ich mich niemals getraut hätte meinen Eltern zu verraten, wie viel Geld ich in so einen "Spielkram" versenkt habe...

Statt 400DM Bafög (von denen 200DM für die Miete für das WG Zimmer drauf gegangen sind, dafür war es so dicht an der Uni, dass ich zu Fuß gehen konnte, an ein Auto war gar nicht zu denken) ist da heute beim Netto Gehalt eine Null mehr und ein Euro-Zeichen dahinter, Miete muss ich keine mehr zahlen und selbst die letzte Rate ist abbezahlt.

Also die 200DM (wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann habe ich den DT990 dafür im Angebot bei einer Neueröffnung von Schauland oder MediaMarkt bekommen) haben mich jedenfalls wesentlich mehr Überwindung gekostet als heute die 2000€ für einen HD800 und T1 die ich mir parallel zum Vergleich bestellt hatte. Und obwohl der HD800 der recht eindeutige Sieger war, habe ich den T1 als "Mitnehm-Hörer" auch noch behalten...

Auf jeden Fall würde ich nach meinen Erfahrungen sagen, dass es sich lohnt sich einen ordentlichen KH zu kaufen, wie gesagt, ich habe es nie bereut. Allerdings würde ich jetzt auch keine 10.000€ für einen KH ausgeben.

Ich habe aber auch das Gefühl, dass einige Leute ihre KH nur deshalb kaufen weil sie teuer sind. Das geht bei Kids los die unbedingt mit Beats by Dre KH rumlaufen müssen und ich persönlich kann nicht verstehen, warum jemand soviel Geld in einen Audeze stecken kann. Die Dinger klingen für mich(!!!) einfach nur billig und mehr als 500€ (LCD3) würde ich für diesen Klang niemals ausgeben, da ist der T1 noch haushoch überlegen.
Die hängen dann vermutlich "ganz dekorativ" auf einem Ständer um die Leute zu beeindrucken (Holzgehäuse usw.) statt dass sie wirklich zum Musikhören genutzt werden.
greengeeko
Stammgast
#10 erstellt: 27. Okt 2015, 21:25

Mickey_Mouse (Beitrag #9) schrieb:
es ist doch sinnlos danach zu fragen, oder man muss das Einkommen mit einbeziehen.
Mitte/Ende der 80er Jahre als Student wollte ich mir unbedingt einen "ordentlichen" KH kaufen weil ich wusste, dass mich eine ähnlich gute Verstärker/Lautsprecher Kombination deutlich teurer kommen würde und ich mir das nicht leisten konnte. Nach mehreren Anläufen (Probehören, damals gab es selbst hier in der Provinz noch an jeder Strassenecke einen vernünftigen Hifi-Laden) habe ich dann festgestellt, dass ich noch etwas sparen muss um einen KH zu bekommen der bei mir keinen Ohrenkrebs verursacht. Es ist dann nach ein paar Monaten sparen ein DT990 geworden (die allererste Version, hatte zwar schon den Beyer Höhen-Peak aber nicht "so schlimm" wie die aktuellen Modelle).

Mit diesem Hörer war ich fast 20 Jahre lang glücklich! Wirklich! Ich habe nicht eine einzige Sekunde bereut damals weit über meine eigentliche Schmerzgrenze gegangen zu sein, auch wenn ich mich niemals getraut hätte meinen Eltern zu verraten, wie viel Geld ich in so einen "Spielkram" versenkt habe...

Statt 400DM Bafög (von denen 200DM für die Miete für das WG Zimmer drauf gegangen sind, dafür war es so dicht an der Uni, dass ich zu Fuß gehen konnte, an ein Auto war gar nicht zu denken) ist da heute beim Netto Gehalt eine Null mehr und ein Euro-Zeichen dahinter, Miete muss ich keine mehr zahlen und selbst die letzte Rate ist abbezahlt.

Also die 200DM (wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann habe ich den DT990 dafür im Angebot bei einer Neueröffnung von Schauland oder MediaMarkt bekommen) haben mich jedenfalls wesentlich mehr Überwindung gekostet als heute die 2000€ für einen HD800 und T1 die ich mir parallel zum Vergleich bestellt hatte. Und obwohl der HD800 der recht eindeutige Sieger war, habe ich den T1 als "Mitnehm-Hörer" auch noch behalten...

Auf jeden Fall würde ich nach meinen Erfahrungen sagen, dass es sich lohnt sich einen ordentlichen KH zu kaufen, wie gesagt, ich habe es nie bereut. Allerdings würde ich jetzt auch keine 10.000€ für einen KH ausgeben.

Ich habe aber auch das Gefühl, dass einige Leute ihre KH nur deshalb kaufen weil sie teuer sind. Das geht bei Kids los die unbedingt mit Beats by Dre KH rumlaufen müssen und ich persönlich kann nicht verstehen, warum jemand soviel Geld in einen Audeze stecken kann. Die Dinger klingen für mich(!!!) einfach nur billig und mehr als 500€ (LCD3) würde ich für diesen Klang niemals ausgeben, da ist der T1 noch haushoch überlegen.
Die hängen dann vermutlich "ganz dekorativ" auf einem Ständer um die Leute zu beeindrucken (Holzgehäuse usw.) statt dass sie wirklich zum Musikhören genutzt werden.


Das halte ich für Geschmacksache. Der LCD3 gefällt z.B. mir persönlich besser als der HD800 und er ist garantiert keine "Deko" bei mir. Wie kommst du zu so einer vermutlichen Erkenntnis das es bei Audeze Käufern so ist?
meatling
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 27. Okt 2015, 21:34

greengeeko (Beitrag #10) schrieb:
Der LCD3 gefällt z.B. mir persönlich besser als der HD800 und er ist garantiert keine "Deko" bei mir. Wie kommst du zu so einer vermutlichen Erkenntnis das es bei Audeze Käufern so ist?


Das muss das "Niveau" von Mickey Mouse sein, das nur von unten nach Arroganz aussieht
Mickey_Mouse
Inventar
#12 erstellt: 27. Okt 2015, 21:38
wie gesagt, das ist eine reine Vermutung und das habe ich doch auch deutlich zum Ausdruck gebracht?
Sorry falls ich dir damit auf die Füße getreten habe, Ausnahmen bestätigen die Regel

ich kann es mir mit meinem(!) Hörempfinden halt einfach nicht vorstellen, dass sich jemand einen LCD3 kaufen würde wenn es alleine um den Klang ginge und nicht dieser "Hype" und der "Hauch des Exklusiven" dabei wäre.
Aber dieses Gefühl habe ich bei relativ vielen Marken im HiFi Bereich!

Und um es noch deutlicher klar zu stellen: der "schlechteste" KH den ich in letzter Zeit gehört habe ist der T90. Das Teil bereitet mir wirklich physische Schmerzen so grausam klingt der für mich. Ich kann da nur hoffen, dass die Leute mit diesem KH ein anderes Hörempfinden haben und sich den eben nicht nur deshalb gekauft haben, weil er gerade irgendwo günstig im Angebot war und sie ihn alleine wegen des UvP/aktueller Preis Verhältnisses gekauft haben.
Das kommt bei vielen Leuten ja auch noch dazu!
KH1 für 300€ Strassenpreis und 350€ UvP klingt sehr gut, aber sie kaufen sich einen "beschissenen" KH für 250€ statt UvP 500€ weil sie ja damit ein besseres Schnäppchen gemacht haben und 250€ statt nur 50€ "sparen". So sind viele Leute leider...
greengeeko
Stammgast
#13 erstellt: 27. Okt 2015, 21:51

Mickey_Mouse (Beitrag #12) schrieb:
wie gesagt, das ist eine reine Vermutung und das habe ich doch auch deutlich zum Ausdruck gebracht?
Sorry falls ich dir damit auf die Füße getreten habe, Ausnahmen bestätigen die Regel

ich kann es mir mit meinem(!) Hörempfinden halt einfach nicht vorstellen, dass sich jemand einen LCD3 kaufen würde wenn es alleine um den Klang ginge und nicht dieser "Hype" und der "Hauch des Exklusiven" dabei wäre.
Aber dieses Gefühl habe ich bei relativ vielen Marken im HiFi Bereich!


Und um es noch deutlicher klar zu stellen: der "schlechteste" KH den ich in letzter Zeit gehört habe ist der T90. Das Teil bereitet mir wirklich physische Schmerzen so grausam klingt der für mich. Ich kann da nur hoffen, dass die Leute mit diesem KH ein anderes Hörempfinden haben und sich den eben nicht nur deshalb gekauft haben, weil er gerade irgendwo günstig im Angebot war und sie ihn alleine wegen des UvP/aktueller Preis Verhältnisses gekauft haben.
Das kommt bei vielen Leuten ja auch noch dazu!
KH1 für 300€ Strassenpreis und 350€ UvP klingt sehr gut, aber sie kaufen sich einen "beschissenen" KH für 250€ statt UvP 500€ weil sie ja damit ein besseres Schnäppchen gemacht haben und 250€ statt nur 50€ "sparen". So sind viele Leute leider...


Findest du nicht das auch ein HD800 etwas exklusives hat? Ich finde den HD800 und den T1 z.B. eher bescheiden und nicht auf Augenhöhe mit dem LCD3 (besitze den pre Fazor). Ich halte die Aussagen für sehr gewagt, Audeze Käufer damit abzustempeln sie würden ihn quasi nur als Deko kaufen. Wie renommiert der Hörer ist, ist hinlänglich bekannt. Ob man hingegen so viel Geld ausgeben möchte, oder kann, muss jeder für sich selbst entscheiden.
RCZ
Inventar
#14 erstellt: 27. Okt 2015, 21:56
Exklusivität spielt eine wichtige Rolle. Ob es gut ist oder nicht, ist Geschmackssache. Ich finde Champagner schmeckt schei**. Trotzdem werden Flaschen für über 100,- weggesoffen. Ich sehe Leute mit Geld bis zum abwinken, die sündhaft teure Klamotten tragen, aber aussehen, als hätte sie ein Clown auf LSD eingekleidet.
Zum Kh: Bei dem T1 war die Schmerzgrenze erreicht. Wohl auch, weil ich mit ihm sehr zufrieden bin. Und mehr würde ich nicht ausgeben wollen. Ich glaube auch, dass die Teuren nur anders können, nicht besser.


[Beitrag von RCZ am 27. Okt 2015, 21:59 bearbeitet]
*Timmy*
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 27. Okt 2015, 22:01
Also mein Limit liegt bei +/- 50 Okken. Allerdings benutze ich ausschliesslich "in-Ear" Geräte. Für andere Geräte habe ich..hmm.. na ja..keine Verwendung. Zuhause brauche/benutze ich nie welche. Ausschließlich fürs Radfahren und wenn ich mich mal in ein Fitnessstudio verlaufe
Klar hatte ich mal welche auf dem Kopf zum "Ausprobieren" aber da ich ich eigendlich nur etwas brauche zum Mtb fahren, reichen mir "einfache" Modelle die auch mal n kräftigen Schweissausbruch wegstecken Da haben sich gerade die "Soften" Oberflächen mittelfristig als unbrauchbar erwiesen. Ähnlich den "Soft-Lack" Lichtschalter bei etlichen VW Modellen. Irgendwann löst sich die Beschichtung. Das ist gerade im Ohr nicht gerade angenehm

Mfg


[Beitrag von *Timmy* am 27. Okt 2015, 22:02 bearbeitet]
CentralBK
Stammgast
#16 erstellt: 27. Okt 2015, 22:08
Ich habe meinen HD800 hier im Forum gebraucht für 700,00 € gekauft und ich denke meine Grenze liegt bei ca. 800,00 €.
Mickey_Mouse
Inventar
#17 erstellt: 27. Okt 2015, 22:20
ich versuche es mal so zusagen:
mich interessieren "Marken" überhaupt nicht, da stehe ich drüber und das ist "meine Arroganz"

ich brauche eine neue Winterjacke. Da sage mir doch vorher nicht: maximal 500€, wenn ich noch absolut gar nicht weiß was es im Moment so gibt und wieviel aktuelle Jacken/Mäntel kosten, vielleicht bekomme ich etwas für 300€, vielleicht muss ich auch 1000€ ausgeben. Ich gehe ich in die Stadt in verschiedene/verschiedenste Geschäfte und gucke mir an was mir gefällt. Wenn ich das "Optimum" gefunden habe, dann gucke ich nach was das kostet. Wenn das deutlich mehr ist als ich mir vorgestellt habe, dann gucke ich mir die zweitbeste Wahl an und überlege mir ob die Preis-Differenz das wert ist usw.
Wenn ich anschließend für manche Leute aussehe wie von einem "Clown auf LSD eingekleidet", ist mir das völlig shice egal solange ich mich wohl fühle!

Genauso höre ich mir Lautsprecher und KH am liebsten so an, dass ich gar nicht weiß welcher das ist und schon gar nicht wie viel sie kosten.

Ich habe überhaupt gar kein Problem damit, wenn jemandem der HD800 nicht gefällt! Im Gegenteil, ich kaufe meine Geräte doch danach wie sie MIR gefallen und das Recht hat jeder andere doch auch!
Nur stelle ich in Frage, ob sich die Leute ihre Geräte wirklich alleine(!) nach dem Geschmack kaufen oder ob sie nicht doch sehr stark (unterbewusst) vom "Hype" und dem Preis beeinflusst sind?!?
ZeeeM
Inventar
#18 erstellt: 27. Okt 2015, 22:29

Mickey_Mouse (Beitrag #17) schrieb:
iNur stelle ich in Frage, ob sich die Leute ihre Geräte wirklich alleine(!) nach dem Geschmack kaufen oder ob sie nicht doch sehr stark (unterbewusst) vom "Hype" und dem Preis beeinflusst sind?!?


Solange die Leute Menschen sind.....
Mickey_Mouse
Inventar
#19 erstellt: 27. Okt 2015, 22:41
wie gesagt, ich nehme mich davon bestimm nicht aus, auch wenn ich nicht die Jacobs Krönung kaufe wenn jemand zu Besuch kommt, wie es meine Oma noch getan hat

Genau deshalb höre ich am liebsten wirklich "blind" zur Probe! Ich will gar nicht wissen was da im Moment spielt sondern einfach nur einen KH gereicht bekommen und den dann anschließend nur als "C" oder "3" benennen und mit "A" und "B" vergleichen und NICHT mit dem für 500€ oder dem für 800€!
*Timmy*
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 27. Okt 2015, 22:41
Ich denke das sich sehr viele Menschen von einem Hype leiten lassen. Ist aber normal in unserer Gesellschaft.

Ich kaufe Kh immer nach Nutzen. Ich fahre viel Rad, also welche für in die Ohren. Ich denke alles andere Rutscht mir vom Kopf wenn es mal in das Gelände geht und würde mich nur stören. Das ist eine rationale, kostenoptimierte Lösung für die Fragestellung : "Wie beim Biken günstig und aktzeptabel Musik hören?"

Aber oft ist rational sehr weit weg bei der Entscheidungsfindung. Da gibt es sicher sehr viele Menschen die sich von Trends und Hypes leiten lassen. Persöhnliche eigenheiten mal aussen vor gelassen

Edit: Mit meinen aktuellen In-Ear für 30 Okken bin ich sehr zufrieden. Sie erfüllen ihren Zweck, sind bequem zu tragen auch über Stunden und es kommt Musik raus


[Beitrag von *Timmy* am 27. Okt 2015, 22:44 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#21 erstellt: 27. Okt 2015, 22:49
also ich war schon davon ausgegangen, dass wir über "HiFi" Kopfhörer zum Hören zuhause reden?!?
wenn ich auf Dienstreise im Flieger sitze nehme ich etwas anderes als beim Joggen oder Fahrradfahren und schonmal etwas völlig anderes als zuhause um Musik zu genießen!
Da kann man dann darüber streiten, ob man mit einem guten KH alle relevanten Musik Genres und auch noch Film/Heimkino abdecken kann oder nicht.
Ich denke einer sollte reichen, wenn er wirklich passt.
*Timmy*
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 27. Okt 2015, 23:01
Da bin ich dann wohl etwas am Thema vorbeigeschossen
War nur meine Sicht zum Thema.. Für den Hausgebrauch brauche ich schlichtweg keine Kopfhörer

Mfg
Mickey_Mouse
Inventar
#23 erstellt: 27. Okt 2015, 23:13

*Timmy* (Beitrag #22) schrieb:
Da bin ich dann wohl etwas am Thema vorbeigeschossen

Nö, wieso?
du benötigst KH zum Fahrradfahren und da sind die 30€ "Stöpsel" für dich die optimale Wahl, das ist doch völlig OK!
sakana
Stammgast
#24 erstellt: 27. Okt 2015, 23:22
Kopfhörer sind ja v.a. auch Geschmackssache was den individuellen Sound angeht und hat zunächst ja nicht viel mit dem Preis zu tun.
Es gibt sowohl in den unteren Preisklassen Spitzenhörer (Beyer DT 880, AKG 7*** etc.) als auch natürlich weit darüber.

Bei mir persönlich beginnt die Schmerzgrenze was ich für einen Kopfhörer bereit bin auszugeben bei 600-700 Euro, mehr muss aus meiner Sicht einfach nicht sein. Das ist aber wiederum meine persönliche Schmerzgrenze und ich freue mich für jeden der Spass an Hörern jenseits dieses Preisbereichs hat und lese durchaus auch gerne die Reviews von doppelt und dreifach so teuren Kopfhörern

Wahrscheinlich bin ich auch zu stark von einer Zeit geprägt als die "großen Drei" des Kopfhörerhimmels maximal 200-300 Euro kosteten.
*Timmy*
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 27. Okt 2015, 23:29
Ja das ist für meinen Anwendungsfall richtig. Nur du sagtest ja, das es um Hifi-Kh für den Hausgebrauch geht Klar, der Vergleich meiner "günstigen" Stöpsel zu einem gut verarbeiteten Kh hinkt ein wenig, aber ich bin einmal mit "On-Ears" mit dem Rad ausgefahren.. War nicht so angenehm ^^

Ich habe mal darüber nachgedacht mir einen Kh für zuhause zu kaufen, um eventuellen Diskussionen mit den Nachbarn über den Lautstärepegel aus dem weg zu gehen, aber ich kann es einfach nicht. Selbst Geräte die sich sehr angenehm tragen lassen, geben mir nach sehr kurzer Zeit das Gefühl "eingeengt" zu sein. Mit Stöpseln habe ich das Problem nicht, aber bei der anderen Kategorie fühle ich mich einfach nicht wohl. Mag komisch klingen, aber das war nach einigen Versuchen nie eine Option für mich.

Aber für meine Bedürfnisse bin ich mit Stöpseln happy
greengeeko
Stammgast
#26 erstellt: 27. Okt 2015, 23:38

Mickey_Mouse (Beitrag #17) schrieb:
ich versuche es mal so zusagen:
mich interessieren "Marken" überhaupt nicht, da stehe ich drüber und das ist "meine Arroganz"

ich brauche eine neue Winterjacke. Da sage mir doch vorher nicht: maximal 500€, wenn ich noch absolut gar nicht weiß was es im Moment so gibt und wieviel aktuelle Jacken/Mäntel kosten, vielleicht bekomme ich etwas für 300€, vielleicht muss ich auch 1000€ ausgeben. Ich gehe ich in die Stadt in verschiedene/verschiedenste Geschäfte und gucke mir an was mir gefällt. Wenn ich das "Optimum" gefunden habe, dann gucke ich nach was das kostet. Wenn das deutlich mehr ist als ich mir vorgestellt habe, dann gucke ich mir die zweitbeste Wahl an und überlege mir ob die Preis-Differenz das wert ist usw.
Wenn ich anschließend für manche Leute aussehe wie von einem "Clown auf LSD eingekleidet", ist mir das völlig shice egal solange ich mich wohl fühle!

Genauso höre ich mir Lautsprecher und KH am liebsten so an, dass ich gar nicht weiß welcher das ist und schon gar nicht wie viel sie kosten.

Ich habe überhaupt gar kein Problem damit, wenn jemandem der HD800 nicht gefällt! Im Gegenteil, ich kaufe meine Geräte doch danach wie sie MIR gefallen und das Recht hat jeder andere doch auch!
Nur stelle ich in Frage, ob sich die Leute ihre Geräte wirklich alleine(!) nach dem Geschmack kaufen oder ob sie nicht doch sehr stark (unterbewusst) vom "Hype" und dem Preis beeinflusst sind?!?


Zunächst mal ist es doch völlig legitim das man sich ein gewisses Budget setzt. Es gibt halt Leute die nicht mehr als 300€ zur Verfügung haben oder ausgeben wollen. Die Frage ist ja auch wie viel ist mir dieses Hobby Wert?
Der HD800 geniesst ja auch bereits seinen Kult Status und hat seinen "Hype". Wenn der HD800 oder ein anderer Hörer klanglich besser gewesen wäre hätte ich z.B. den anstatt des LCD3 gewählt, ganz sicher. Für mich kommt erst der Klang, dann Tragekomfort, dann die Optik. Und ich habe mir auch einen preislichen Rahmen gesetzt.
AG1M
Inventar
#27 erstellt: 27. Okt 2015, 23:44
Eigentlich eine sinnlose Frage... was man ausgeben möchte und was man ausgeben kann, sind auch zwei wichtige Unterschiede bei dem Thema. Entweder man gönnt sich was (getreu "scheiss aufs Geld") , oder man kann es sich nicht gönnen und ist mit weniger zufrieden (Vernunft siegt "günstigere Lösung"). Ist wie mit jedem anderem Hobby/Interesse, wie viel man bereit ist auszugeben, oder was man überhaupt ausgeben kann, hängt von vielen Faktoren ab, nicht nur ob man jetzt mal 2 Scheine über hat für einen neuen tollen Kopfhörer.
ZeeeM
Inventar
#28 erstellt: 27. Okt 2015, 23:47
Manchmal ist es nicht uninteressant eine Ausgabe und die zu erwartende Nutzungsdauer mit anderen Ausgaben in Beziehung zu setzen.
johannes9999
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 27. Okt 2015, 23:53
sorry wenn einige die frage als unsinn sehen.

nach ein wenig nachdenken hätte ich die frage auch anders formulieren können:

wieviel seit ihr bereit höchstens für einen kh auszugeben?

in diesem sinne bitte die bis jetzt, für mich, recht interessante diskussion weiterführen


[Beitrag von johannes9999 am 27. Okt 2015, 23:55 bearbeitet]
AG1M
Inventar
#30 erstellt: 27. Okt 2015, 23:59
Das ändert nichts an meiner Antwort, wenn das Geld stimmt gibt es für mich keine Grenze, da ist auch ein Orpheus für 30 Scheine drin, wenn das passende Kleingeld auf dem Konto stimmt, da ist dann nur ein Tropfen auf den heißen Stein am Ende des Monats. Und nein ich habe nicht das passende Kleingeld.
ZeeeM
Inventar
#31 erstellt: 28. Okt 2015, 00:05
Die Grenze ist höchst individuell ...
Ein Bekannter gibt >> 10k fürs Fahrradfahren aus, Klamotten, Equipment .. Er hat Spaß drann, an der Technik, Profi ist er nicht, er ist nichtmal sonderlich sportlich, 100 für einen KH findet er aber vollkommen absurd und selbst mit Vernunft nicht argumentierbar.
So sind halt Menschen.
Meine Schmerzgrenze ist so ein komischer irrationaler Zeiger mit Engelchen und Teufelchen drann.
meatling
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 28. Okt 2015, 00:18

AG1M (Beitrag #27) schrieb:
Entweder man gönnt sich was (getreu "scheiss aufs Geld") , oder man kann es sich nicht gönnen und ist mit weniger zufrieden (Vernunft siegt "günstigere Lösung").


AFAIC fehlt da eine dritte Möglichkeit: Es gibt kein Missverhältnis zwischen Preis und Leistung, man hat auch das Geld, aber kauft sich trotzdem was billigeres. Geht mir häufig so.


[Beitrag von meatling am 28. Okt 2015, 00:22 bearbeitet]
AG1M
Inventar
#33 erstellt: 28. Okt 2015, 00:24
Ja diese Phase die du da beschreibst hat bei mir auch fast 2 Jahre gehalten, dann war es vorbei, war komisch am Anfang, aber tat dann doch nicht so weh wie immer gedacht Aber ja vollkommen richtig, der innere Schweinehund ist auch ein weiter Punkt bei dem Thema, keine Frage.


[Beitrag von AG1M am 28. Okt 2015, 00:25 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#34 erstellt: 28. Okt 2015, 00:36

ZeeeM (Beitrag #31) schrieb:
Meine Schmerzgrenze ist so ein komischer irrationaler Zeiger mit Engelchen und Teufelchen drann. :D

und auch da hängt es doch extrem vom aktuellen Kontostand (und natürlich was ansonsten noch an Investitionen ansteht) ab, wie sehr dich die Engelsstimmen einlullen oder Taufelchen's Spieß piekt!
Dieselrocker
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 28. Okt 2015, 00:54
Alle meine Anschaffungen lagen über meiner Schmerzgrenze. Bin von Natur aus ein Geizkragen.
Firschi
Stammgast
#36 erstellt: 28. Okt 2015, 12:13

ZeeeM (Beitrag #31) schrieb:
Meine Schmerzgrenze ist so ein komischer irrationaler Zeiger mit Engelchen und Teufelchen drann. :D

Perfekt zusammengefasst

Nach "oben" hin wird das Verhältnis von Preis und Leistung aus Sicht des Konsumenten immer schlechter. Wenn man sich mit einer Anschaffung egal welcher Größenordnung nicht finanziell übernimmt und die Ausgabe vor dem eigenen Gewissen rechtfertigen kann, ist jede Summe möglich. Vor meinem ersten Hifi- Kopfhörer fand ich die Anschaffungskosten für einen neuen K701 in Höhe von 164€ sehr hoch. Eineinhalb Jahre später investiere ich 280€ in Materialkosten und zig Arbeitsstunden in einen DIY KHV, den ich überhaupt nicht brauche. Zeiten und Ansichten ändern sich


[Beitrag von Firschi am 28. Okt 2015, 12:14 bearbeitet]
Anarion
Stammgast
#37 erstellt: 28. Okt 2015, 12:55

ZeeeM (Beitrag #28) schrieb:
Manchmal ist es nicht uninteressant eine Ausgabe und die zu erwartende Nutzungsdauer mit anderen Ausgaben in Beziehung zu setzen.


yep.

Smartphones, Grafikkarten (sofern man spielt), Tablets, gar TVs (heutzutage zumindest)
seifenchef
Inventar
#38 erstellt: 28. Okt 2015, 13:07
Hi,


ZeeeM (Beitrag #31) schrieb:
Meine Schmerzgrenze ist so ein komischer irrationaler Zeiger mit Engelchen und Teufelchen drann. :D


Köstlich!

Da ist schon was dran. Und wer wolle schon behaupten die Haptik oder das 'haben wollen' würde ganz und gar nichts ausmachen .....

Ich bin immer versucht dem Teufelchen durch Ratio zu widerstehen, und schieße dabei genug Eigentore.

Hab meinen T70, und nicht nur den, aus der Bucht als Vorführware zu 249,- € mit paar kleinsten Kratzerchen die mir Wurst sind, da ich eh 'ständig' selber daran rumbastele ....

Rational finde ich die Angabe die weiter oben auch schon zweimal genannt wurde ziemlich zielführend weil sie einfach den Stand der Technik gut widerspiegelt:

300,- € wobei ich einen Pi x Fensterkreuz-Spielraum von etwa 2 als Multiplikator oder Divisor ansetzen würde.


gruß seifenchef


[Beitrag von seifenchef am 28. Okt 2015, 13:09 bearbeitet]
aureca
Stammgast
#39 erstellt: 28. Okt 2015, 15:52

Firschi (Beitrag #36) schrieb:
Vor meinem ersten Hifi- Kopfhörer fand ich die Anschaffungskosten für einen neuen K701 in Höhe von 164€ sehr hoch. Eineinhalb Jahre später investiere ich 280€ in Materialkosten und zig Arbeitsstunden in einen DIY KHV, den ich überhaupt nicht brauche. Zeiten und Ansichten ändern sich ;)


So ist mir das auch schon oft ergangen. Wenn ich überlege, dass ich erstmalig ins In-Ear-Thema eingestiegen bin, während der TF10 für 109€ oder so (oder gar nur 99€?) von Logitech selbst rausgefeuert wurde UND MIR DER ZU TEUER WAR...Habe ihn mir dann später für 180€ gebraucht gekauft und fand P/L super
Schlappen.
Inventar
#40 erstellt: 28. Okt 2015, 16:57
Meine "Schmerzgrenze" lag am Anfang, also vor etwa 5 Jahren, als ich mit KHs anfing, bei etwa 250-300,- EUR.
Kurze Zeit später bei ca. 450-500,- EUR.
Noch ein wenig später bei ca. 1000,- EUR (LCD2)
Ganz kurz auch mal bei 1500,- EUR (gebrauchter LCD3)

Mittlerweile wieder bei 300 - 400,- EUR.
seifenchef
Inventar
#41 erstellt: 28. Okt 2015, 17:00
Hi Schlappen.

Na das ist ja mal ne interessante Meldung!

Wer ist nun Dein Favorit?

Soll das heißen es lohnt nicht?

Würde es mir nix bringen wenn ich jetzt an meine HRTF-EQ-Kombination noch einen 1200,-Euro KH (den ich mir momentan gar nicht leisten kann) hängen würde?

....ich meine einen Unterschied zwischen DT990 und T70 ist bspw. ja immer noch feststellbar....wenn auch nur marginal....

gruß seifenchef


[Beitrag von seifenchef am 28. Okt 2015, 17:01 bearbeitet]
Schlappen.
Inventar
#42 erstellt: 28. Okt 2015, 17:12
Tja, ob sich das "lohnt" kann nur jeder für sich selbst entscheiden.

Ich denke, am Anfang ist es bei vielen so, dass sie einfach mal austesten wollen, was in Sachen Kopfhörer-Klang möglich ist. Und dann gehen die Wünsche bzw. die "Schmerzgrenzen" auch schnell nach oben. Reine Neugierde. Vorausgesetzt, man hat die finanziellen Möglichkeiten. Und gerade auch, wenn man in einem Forum aktiv ist (Fremdmeinung).

Wenn man dann so ziemlich alles mal gehört, und auch mit seinem persönlichen Hype weitestgehend abgeschlossen hat, kann man sich besser ein Gesamturteil bilden. Man ist dann einfach wieder etwas "geerdeter". So war es jedenfalls bei mir.

Ich persönlich brauche kein "Auflösungs-Monster" als Kopfhörer für meine Rock-Mugge.
Ich möchte nur einfach möglichst "nerv-frei" Musik über KH hören, auch bei höheren Lautstärken.
Manche KHs können das nicht.
Und so ein Audeze ist zwar hübsch und klingt toll usw. aber eben auch nicht wirklich praktikabel, da zu schwer und unbequem.
Ich brauchte länger, um mir das einzugestehen. Mittlerweile weine ich ihm keine Träne mehr nach.

Davon abgesehen, ich glaube, vielen, die sich so einen teuren KH leisten, geht es gar nicht mal vorrangig um "Verbesserung des Klangs".
Sie sind einfach scharf auf was Neues. Auf eine neue Klangsignatur. Auf neue Polster, neues Design, usw. Wollen mal wieder dieses NTS haben. Mal wieder etwas schönes/neues in den Händen halten.
Just my 5 Taler.


[Beitrag von Schlappen. am 28. Okt 2015, 17:16 bearbeitet]
seifenchef
Inventar
#43 erstellt: 28. Okt 2015, 17:22
Hi,

Danke für Dein Statement!

gruß seifenchef
Marcel21
Inventar
#44 erstellt: 28. Okt 2015, 17:23
Ja eben da muss man immer schauen was man braucht.

Die großen 3 waren ja nicht umsonst jahrelang das Beste was man so bekommen konnte, und wenn es heute nicht noch bessere Kopfhörer gäbe würde diese kaum einer vermissen...wobei das ja immer so ist und ein solches Denken nur den Fortschritt verhindert, sonst hätten unsere Rechner immer noch Lochkarten.

Allerdings bedeutet dieser Fortschritt auch dass aktuelle High-End-Kopfhörer langsam günstiger werden müssen...ich denke nicht dass Preise jenseits der 1000€ noch in irgendeiner Form mit Material- und Entwicklungskosten gerechtfertigt werden können, da geht es einfach um Prestige, Sennheiser könnte den HD800 genau so gut für 400€ verkaufen und würde immer noch verdienen - vermutlich mehr als jetzt, denn die 400€ würde Ich mir sogar zusammenkratzen und den holen, da wäre ich sicher nicht der einzige.

Aber naja manchmal muss man die Hersteller zum ihrem Glück zwingen, wir sollten sofort aufhören so viel Geld in entsprechende Produkte zu stecken und zack werden sie günstiger-
seifenchef
Inventar
#45 erstellt: 28. Okt 2015, 17:57
Hi,


Mickey_Mouse (Beitrag #17) schrieb:
Nur stelle ich in Frage, ob sich die Leute ihre Geräte wirklich alleine(!) nach dem Geschmack kaufen oder ob sie nicht doch sehr stark (unterbewusst) vom "Hype" und dem Preis beeinflusst sind?!?


Sicher.
Man könnte natürlich noch wohlwollend auch die Hoffnung auf ein höheres Klangerlebnis, bzw. die Sucht danach ergänzen, oft vermutlich mit ziemlicher Unwissenheit/Hilflosigkeit wie mman denn nun zu einem guten Hörerlebnis kommt .....

Als ich die nackte 'ultralinear' Headzone gekauft hatte war ich total ohnmächtig und enttäuscht, und habe hilflos schnell ein paar Kopfhörer bis T1 durchprobiert, in der Hoffnung da tut sich was, bis ich dann lernte: "daran liegt es gar nicht!"
Es lag am Konzept, soll heißen an der Kette im Ganzen.....


gruß seifenchef
hAbI_rAbI
Inventar
#46 erstellt: 28. Okt 2015, 18:26
Schmerzgrenze für KH definiert sich bei mir durch meine subjektives Empfinden beim Anhören, meine Liquidität und meinen Bedarf. Ich halte das persönlich auch für die einzige vernünftige Herangehensweise an das Thema.

Meine aktuelle Schmerzgrenze wurde durch den Stage 7 wieder etwas nach oben verschoben. Vorher wurde sie durch meinen LCD-2 definiert und davor durch meine Westone W4R.


[Beitrag von hAbI_rAbI am 28. Okt 2015, 18:27 bearbeitet]
mgki
Inventar
#47 erstellt: 28. Okt 2015, 21:10
Meine Schmerzgrenze für einen Kopfhörer liegt bei 1200,-€. Allerdings war ich bereit,so eine Summe zweimal auszugeben. Ist vielleicht seltsam,aber für einen Hörer hätte ich niemals 2400,-€ hingelegt. Für 2 Stück fand ich das ganz ok.
So hab ich zwei Traumkopfhörer,die sich für mich und meinen Musikgeschmack perfekt ergänzen.


Und wer wolle schon behaupten die Haptik oder das 'haben wollen' würde ganz und gar nichts ausmachen .....

Ausschlaggebend ist natürlich immer der Klang. Allerdings muß ich zugeben,daß oben erwähnte Faktoren bei meiner Neuerwerbung (Fostex TH-900) schon eine große Rolle gespielt haben. Um ehrlich zu sein,hätte mir der kleine Bruder auch gereicht. Aber das Leben ist einfach zu kurz für Kompromisse.
kopflastig
Inventar
#48 erstellt: 28. Okt 2015, 21:37
Meine persönliche Wohlfühlzone geht bis 600 Euro. Damit ich darüber nachdenke, deutlich darüber hinauszugehen, muss mir das Gesamtpaket schon einiges bieten; dann nehmen Sachen wie Haptik, Service und Ersatzteilverfügbarkeit (sowie deren Preisgestaltung) deutlich größeren Raum ein. Ein T1 mit für mich annehmbarem Klang wäre so ein Kandidat.
Mehr als 999 Euro würde ich aber nicht für einen Kopfhörer ausgeben. Never ever.
MacFrank
Inventar
#49 erstellt: 29. Okt 2015, 01:05
So für mich nicht zu beantworten. Hängt viel zu sehr von meinen finanziellen Möglichkeiten und dem Objekt der Begierde ab.
Ein Beispiel: Ein teures "Schnäppchen", bei dem ich zuschlagen würde, ist, wenn ein Hörer zwar absolut betrachtet teuer, relational zu anderen Hörern derselben Leistungsklasse/zum üblichen Preisniveau gesehen aber immer noch günstig ist. Das setzt aber voraus, dass ich das Ding auch haben wollen würde. Ein Ultrasone Edition 10 um 1000€ neu ist supergünstig. Würde ich dennoch nicht geschenkt wollen. Ein HD800 um 800€? Würde sofort gekauft.

Ich denke, ich entscheide also stets nach zwei Gesichtspunkten: 1.) ist der Hörer nach meinen Vorlieben als "preiswert" einzustufen, und 2.) verfüge ich über genügend freie Mittel? Die tatsächliche Summe ist dann eher sekundär. Das Verfahren gilt sowohl für 20€ Inears, wie auch für 1000€ fullsize Hörer.
Martneck
Stammgast
#50 erstellt: 29. Okt 2015, 01:53
Meine Schmerzgrenze für einen DAC, KH-Amp oder Kopfhörer liegt bei 1000,- je Gerät.
Darüber müsste schon ALLES passen um einen Kaufreiz auszulösen.
Preisgestaltungen wie bei dem HE-1000 oder LCD-4 kann ich nur mit einen müden Lächeln und Kopfschütten abtun. Das muss aufhören!
Poe05
Stammgast
#51 erstellt: 03. Nov 2015, 01:16
Im Selbstversuch habe ich ermittelt, dass meine Schmerzgrenze um die 500 EUR liegt:

SE215 für 120: Check
Um Pro 30 für 200: Check
W4R für 200: Check
SE535 für 220: Check
Stagediver SD2 für 360: Check
SE846 für 1000: Autsch!!! Eindeutig drüber.
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