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Warum hört ihr mit Kopfhörern?

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Beitrag
JeeBee68
Stammgast
#1 erstellt: 16. Dez 2015, 21:58
Hallo zusammen,

meine Frage ist gar nicht mal provozierend gemeint, sondern aus Interesse.

- Können viele von euch nicht laut(er) Musik hören, so dass ein KH ein Muss ist?
- Oder sind aktuelle KH so gut, dass sie Preis-Leistungs-bezogen Lautsprechern mitunter vorzuziehen sind?

Meine KH sind 25 Jahre alte AKG, meine ACR-Lautsprecher sind mir aber lieber.

Von daher bin ich auf andere Sichtweisen mal gespannt.
ingo74
Inventar
#2 erstellt: 16. Dez 2015, 22:03

JeeBee68 (Beitrag #1) schrieb:
Können viele von euch nicht laut(er) Musik hören, so dass ein KH ein Muss ist?

Ja, wg Nachbarn und Kindern.


Oder sind aktuelle KH so gut, dass sie Preis-Leistungs-bezogen Lautsprechern mitunter vorzuziehen sind?

Ja, KH haben halt keine Probleme mit der Raumakustik.

Dennoch ist das Fühlen der Musik anders und körperlicher bei LS und daher höre ich auch immer noch gerne mit meinen Lautsprechern
Poe05
Stammgast
#3 erstellt: 17. Dez 2015, 00:00
Lautsprecher im Zug oder im Büro aufzustellen hat so seine Nachteile...
aureca
Stammgast
#4 erstellt: 17. Dez 2015, 00:30
Bei mir ist es vor allem dieser hautnahe Eindruck von Musik in ihrem Detailreichtum. Vielleicht habe ich einfach noch keine Boxen gehört, die gut genug sind, um es in dieser Hinsicht mit hochwertigen Kh aufzunehmen...?
Corynebacterium
Stammgast
#5 erstellt: 17. Dez 2015, 03:38
@JeeBee

Warum?

Weil das, was Kopfhörer an Detailreichtum und Freude bieten, kein Lautsprecher bieten kann.

Du fängst irgendwann - ganz langsam und mit einem festen Budget vor Augen - an und steigerst dich step by step.

Um das Klangerlebnis, das z.B. ein STAX 507 + SRM 006 bietet, mit Lautsprechern zu erreichen, bedarf es nicht nur einer fünfstelligen Summe, sondern auch einer Raumakustik, die noch einmal den vierstelligen Bereich erreicht.

Coryne


[Beitrag von Corynebacterium am 17. Dez 2015, 11:11 bearbeitet]
JeeBee68
Stammgast
#6 erstellt: 17. Dez 2015, 08:33
Ok, dann geht es ja tatsächlich in die Richtung, die ich schon erwähnte. Interessant.

Wie lange kann man denn derart hören, ohne dass der KH "lästig" wird?
Rollensatz
Stammgast
#7 erstellt: 17. Dez 2015, 10:14
Wichtig ist mMn der Tragekomfort. Wenn der nicht vorhanden ist, nutzt das einem nicht viel. Meinen (407 Stax) kann ich stundenlang tragen. Irgendwann bemerke ich den nicht einmal mehr am Kopf.

Der KH darf für dich nie "anstrengend" sein deine Musik zu genießen.

Das sind die Punkte die mMn sehr wichtig sind.
peacounter
Inventar
#8 erstellt: 17. Dez 2015, 10:24

JeeBee68 (Beitrag #1) schrieb:
Hallo zusammen,

meine Frage ist gar nicht mal provozierend gemeint, sondern aus Interesse.

- Können viele von euch nicht laut(er) Musik hören, so dass ein KH ein Muss ist?
- Oder sind aktuelle KH so gut, dass sie Preis-Leistungs-bezogen Lautsprechern mitunter vorzuziehen sind?

Meine KH sind 25 Jahre alte AKG, meine ACR-Lautsprecher sind mir aber lieber.

Von daher bin ich auf andere Sichtweisen mal gespannt.
ich hab auch acr-rp aber die hab ich halt in der bahn und in der firma nicht dabei.



JeeBee68 (Beitrag #6) schrieb:

Wie lange kann man denn derart hören, ohne dass der KH "lästig" wird?
praktisch unbegrenzt.
pro tag oft 4-6 stunden.
Lustlizard
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 17. Dez 2015, 13:03

JeeBee68 (Beitrag #1) schrieb:
....
- Können viele von euch nicht laut(er) Musik hören, so dass ein KH ein Muss ist?
.....


Die Stärke der high end Kopfhörer ist für mich eher, dass man damit sehr leise hören kann, ohne dass irgendetwas von der Musik verloren geht. Beim konzentrierten Musik hören ist das Gehör bei niedrigen Lautsätrken viel aufnahmefähiger als bei hoher Laustärke, bei der sich das Gehirn auf bestimmte Frequenzen konzentriert und andere vernachlässigt.
peacounter
Inventar
#10 erstellt: 17. Dez 2015, 13:28
ich hör eigentlich immer so bei ca 80db.
egal ob über lautsprecher oder kh.
aber dass davon dann mit kh mehr ankommt, kann ich bestätigen.
und in der bahn ist bei längeren reisen eine säusel-beschallung bei kompletter abschottung auch schon mal ganz nett.
JeeBee68
Stammgast
#11 erstellt: 17. Dez 2015, 13:37
Gute Punkte, die mich glatt veranlassen sollten, mal einen aktuellen und hochwertigen KH auszuprobieren.
peacounter
Inventar
#12 erstellt: 17. Dez 2015, 13:58
ich muß allerdings ergänzen, dass ich mit einer unterart von kopfhörern höre.
in-ears.
da hat man halt nix auf'm kopp und auch idr einen definierteren bassdruck.
so eine präzision hab ich bei großen kh auch noch nicht wirklich erlebt.
ich hab auch mehrere gute große kh aber die nutze ich eigentlich nicht.
sollte ich mal vertickern....
was mir gut gefällt sind audeze lcd2 (den dreier mag ich dagegen garnicht und der kostet das doppelte!), k1000 (schon seit ewigkeiten nicht mehr erhältlich) und diverse staxe.
aber den präzisen bassdruck eines guten in-ears können die alle nicht.
is aber ja auch logisch.
Lustlizard
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 17. Dez 2015, 14:21

peacounter (Beitrag #10) schrieb:
ich hör eigentlich immer so bei ca 80db.
....


Ich schätze man benötigt Messgeräte um das festzustellen? Würde mich nämlich auch mal interessieren.
peacounter
Inventar
#14 erstellt: 17. Dez 2015, 14:59
mit etwas übung geht das auch ohne aber um sich die anzueignen braucht man schonmal ne app fürs smartphone oder sowas.
die kosten halten sich im rahmen.
BadPritt
Stammgast
#15 erstellt: 17. Dez 2015, 21:33
Ich komm' so gegen 17 Uhr von der Arbeit, der Kleine geht um 20 Uhr ins Bett. In der Woche geht es also nur mit Kopfhörer, wobei allerdings meine offenen Kopfhörer grundsätzlich für Unmut bei der holden Gattin sorgen. Sagen wir mal so: Musik über Lautsprecher geht in der Woche fast gar nicht, mit Kopfhörer zumindest bedingt...

Am Wochenende läuft oft die Anlage mit den Lautsprechern, wobei ich allerdings fast ausschließlich nur so nebenbei höre. Es fehlt einfach die Muße, sich hinzusetzen und einfach nur der Musik zu lauschen. Geht nicht - das werden dir viele bestätigen, die noch kleinere Kinder haben.

Ich bin eigentlich ein Lauthörer. Es muss schon was 'rauskommen, sonst wird es schnell langweilig. Das geht aber nur selten (siehe oben), was mich jetzt allerdings auch nicht veranlasst, das Hobby zu wechseln und Philatelist zu werden

Gruß

Bad
sepinho
Stammgast
#16 erstellt: 18. Dez 2015, 18:17
Ich sitze jeden Tag gut 1,5-2 Stunden im ÖPNV. Da kann ich mir entweder die Freaks angucken und -hören oder die Augen zu machen und Musik genießen. So bin ich auch zum Hobby gekommen, weil ich einfach in immer besserer Qualität hören wollte.

Zuhause höre ich viel über Lautsprecher, aber da der Musikgeschmack von meiner besseren Hälfte und mir nur eine geringe Schnittmenge aufweist, greifen wir da auch beide gelegentlich mal zu Kopfhörern.
ingo74
Inventar
#17 erstellt: 18. Dez 2015, 18:56

Corynebacterium (Beitrag #5) schrieb:
Weil das, was Kopfhörer an Detailreichtum und Freude bieten, kein Lautsprecher bieten kann.

Einspruch
Aber ich gebe dir in soweit recht, dass LS deutlich teurer sind...
Corynebacterium
Stammgast
#18 erstellt: 18. Dez 2015, 19:17
@Ingo

Bei > 15.000 Beiträgen mag ich kaum widersprechen und ich denke wir reden so über Faktor 10 - 15, was im Falle der STAX dann ein deutscher Kompaktwagen mit Abgasproblemen wäre.

Coryne
ingo74
Inventar
#19 erstellt: 18. Dez 2015, 19:20
Kommt drauf an, je nach Hörsituation klappt das schon ab 1000€ ganz gut im Nahfeld, aber unter "normalen" Bedingungen wird man sicher ein paar tausend Euro los.
Aber das ist ne andere Diskussion
Goldenes_Ohr
Stammgast
#20 erstellt: 19. Dez 2015, 05:55

ingo74 (Beitrag #17) schrieb:

Corynebacterium (Beitrag #5) schrieb:
Weil das, was Kopfhörer an Detailreichtum und Freude bieten, kein Lautsprecher bieten kann.

Einspruch
Aber ich gebe dir in soweit recht, dass LS deutlich teurer sind...


Stimme (leider) voll zu, jedenfalls für mein Gehör und Empfinden können u.a. mein STAX SR-207 und mein AKG K1000 (direkt, bzw. über Übertrager an einer Class A Endstufe) außer bei guten Kunstkopfaufnahmen klanglich - vor allem im TIEF-Ton und Hochton, auch was Präzision angeht, von der Räumlichkeit & Natürlichkeit gar nicht erst zu sprechen - nicht mit meinen Lautsprechern mithalten (DIY Magnetostaten/Bändchen Dipole + 2x38er voll aktiv, linear am Hörplatz von ~16Hz - Ultraschall ..), machen aber trotzdem mitunter große Freude, vor allem der AKG bei Musik und der STAX bei Filmen (dann etwa bei 5.1 über AV-Receiver Kopfhörer-DSP) ...
Ich würde aber sagen, dass sich das bei den allermeisten Anlagen umgekehrt verhalten dürfte, sprich in der Regel sind einigermaßen hochwertige KH vermutlich den allermeisten Lsp-Anlagen klanglich deutlich überlegen, war bei mir früher auch so.
Auch kann ich außer mit dem K1000 (der bei mir recht gut und bequem sitzt ) etwa mit dem STAX vor allem im Sommer nicht länger ungetrübt hören, heiße verschwitzte Ohren machen einfach keinen Spaß ..

Nachteile der KH ist mE vor allem die Gefahr, sehr (sehr) laut zu hören, der AKG kann laut Aussage eines der Entwickler bis/über 115 dB verzerrungsfrei, der STAX - würde ich vermuten - kann auch noch lauter, theoretisch können das meine Lsp annähernd auch, ... aber dann nur in einem Einfamilienhaus ohne Mitbewohner, und da muss ich dann leider passen ...


[Beitrag von Goldenes_Ohr am 19. Dez 2015, 06:00 bearbeitet]
mgki
Inventar
#21 erstellt: 19. Dez 2015, 15:19

Nachteile der KH ist mE vor allem die Gefahr, sehr (sehr) laut zu hören

Die Gefahr besteht bei mir nicht. Als Leisehörer macht für mich die Vielzahl an Details,die schon bei geringer Lautstärke zum Vorschein kommen,die Faszination Kopfhörer aus.
Ein weiterer Vorteil von KH ist,daß man nicht immer im Sweetspot sitzen muß. Ich kann auch mal auf dem Sofa liegen oder was am Schreibtisch erledigen und habe immer die gleiche Klangqualität.
Auch fällt es im Vergleich zu Lautsprechern leichter,sich mehrere Kopfhörer für verschiedene Musikrichtungen zuzulegen.
Jetzt werden einige natürlich sagen,daß eine guter KH alles können muß. Kann er in der Regel auch. D.h. aber nicht,daß eine bestimmte Musikrichtung mit einem anders abgestimmten KH noch einen Tick mehr Spaß macht.
ingo74
Inventar
#22 erstellt: 19. Dez 2015, 15:23
Sowohl für KH als auch für LS gibt es DSP's
Schlappen.
Inventar
#23 erstellt: 19. Dez 2015, 16:46

Nachteile der KH ist mE vor allem die Gefahr, sehr (sehr) laut zu hören

Also nach Konzerten (U2, Motörhead, AC/DC, usw.) hatte ich schon oft danach ein Fiepen in den Ohren.
Bei Kopfhörern komischerweise noch nie.
Ich kenne auch keinen Kopfhörer, den man immer lauter drehen kann, ohne dass es sich irgendwann scheiße anhört.
Der alte Hifiman HE-500 war da ne Ausnahme, der konnte richtig, richtig laut, ohne zu verzerren.
Aber auch der HD650 wird dann irgendwann "unerträglich".


[Beitrag von Schlappen. am 19. Dez 2015, 16:49 bearbeitet]
Goldenes_Ohr
Stammgast
#24 erstellt: 19. Dez 2015, 17:08

mgki (Beitrag #21) schrieb:
Als Leisehörer macht für mich die Vielzahl an Details,die schon bei geringer Lautstärke zum Vorschein kommen,die Faszination Kopfhörer aus.


Das hatte ich ja schon bei Dir gelesen, leider (die Ohrenärzte können ein Lied davon singen ..) bist Du da eher die Ausnahme , und auch ich muss mich öfter zwingen, beim KH die Lautstärke wieder runter zu drehen, zum Glück für meine Ohren höre ich ja überwiegend und auch lieber über Lsp, das sind dann meist nur ca. 80-90dB .. auch nicht unkritisch fürs Gehör, wenn man nicht Ruhephasen hat, oder ansonsten auch in lauter Umgebung lebt .. trifft bei mir aber nicht zu


mgki (Beitrag #21) schrieb:
Ein weiterer Vorteil von KH ist,daß man nicht immer im Sweetspot sitzen muß. Ich kann auch mal auf dem Sofa liegen oder was am Schreibtisch erledigen und habe immer die gleiche Klangqualität.


Stimmt zum Teil .. vor allem für Tontechniker etc. ist da der KH sehr wertvoll, er muss dann nicht immer an einem Fix-Punkt vor seinem Pult sitzen, und kann auch abseits des Studios, etwa mit seinem Notebook/Mac arbeiten.
Ich habe aber auch für meine Lautsprecher die Möglichkeit über AV-Receiver zu hören, auch auf der Couch, die nicht im Sweet-Spot steht, aber der Punkt ist dort per DSP ausgemessen, bzw. korrigiert (Phase, Pegel, Freq.Gang), so dass da auch ein ganz harmonisches Klangbild entsteht.



mgki (Beitrag #21) schrieb:
Auch fällt es im Vergleich zu Lautsprechern leichter,sich mehrere Kopfhörer für verschiedene Musikrichtungen zuzulegen.
Jetzt werden einige natürlich sagen, daß eine guter KH alles können muß. Kann er in der Regel auch. D.h. aber nicht,daß eine bestimmte Musikrichtung mit einem anders abgestimmten KH noch einen Tick mehr Spaß macht.


Ja, da stimme ich zu, ich hatte ja schon geschrieben, dass ich je nach dem den AKG, oder den Stax bevorzuge, habe auch noch alte Staxe, wie den SR-5, der klingt dann bei einigen Aufnahmen (vor allem Jazz) „besser“ als der Stax Lambda, auch hat der „Kleine“ den Vorteil, dass ich dabei besser im Liegen auf der Couch hören kann, geht zwar mit den beiden anderen auch, aber nur recht unbequem, da die nur im Sitzen richtig auf dem Kopf sitzen, gerade den AKG kann man eigentlich nur mit aufrechten Oberkörper hören, da sich sonst – wg. seiner ganz speziellen Konstruktion – auch sein Klangbild negativ verändert.

Habe i.ü. nur deswegen die ganzen Staxe, weil der AKG zeitweise defekt war, und die Staxe günstiger zu haben waren, als ein K1000, nun, da der AKG wieder heil ist , habe ich dann den Luxus, je nach Gusto den einen oder anderen zu wählen, auch wenn ich den K1000 bevorzuge, so hat doch der Stax, vor allem im Tiiieeeef-Ton seine Vorzüge, und auch das wärmere Klangbild, der AKG natürlich die größere Bühne, analytischer, anspringender etc. da liegt klanglich i.ü. der SR-5 irgendwie dazwischen, da heller abgestimmt als der Lambda, macht der bei akustik Jazz meist mehr Spaß, außerdem kann man die KH dann wechseln, wenn einem die Ohren zu heiß geworden sind, finde ich nicht unwichtig, aber, wie gesagt, das ist beim K1000 allerdings nicht nötig.

Also, mMn gehört zu jedem ernsthaften Musikfreund neben der Hifi, oder/und AV-Anlage auch ein KH, da dieser ja meistens „besser“ klingt (das Gesagte zur Raumakustik ist da nicht ohne ..), man in Anbetracht der meist vorhanden Nachbarn/Mitbewohner mal laut hören kann, auch Nachts, und auch, nicht ganz unwichtig, ein Hören über den KH (etwa auch gerade über mobile Geräte) deutlich weniger Strom verbraucht als eine z.T. recht große und aufwendige Lsp-Anlage (gerade da sind meine Gerätschaften leider gar nicht vorbildlich .. )


[Beitrag von Goldenes_Ohr am 19. Dez 2015, 17:45 bearbeitet]
Goldenes_Ohr
Stammgast
#25 erstellt: 19. Dez 2015, 17:42

Schlappen. (Beitrag #23) schrieb:
Also nach Konzerten (U2, Motörhead, AC/DC, usw.) hatte ich schon oft danach ein Fiepen in den Ohren.
Bei Kopfhörern komischerweise noch nie.


Kann ich so leider nicht sagen, wenn ich bei meinen KH nicht aufpasse und lange sehr laut höre – manchmal geht es dann doch „mit mir durch“ - dann piepst schon leise im Ohr.

Neben dem KH (der K1000 macht laut einem der Entwickler, Heinz auf headhifi, bis zu +-3,5mm lineare Amplitude – man stelle sich das mal direkt vor dem Ohr vor …, aber der K1000 wird ja meist mehr oder weniger vom Ohr weggedreht) ist da natürlich auch der Verstärker wichtig.

Bei mir laufen die beiden großen KH an einer Class A Endstufe mit bis in etwa rechnerischen 34V unverzerrter Ausgangsspannung (max. 48V), das sind ca. 10W, und bei dem K1000 dann ca. realistische 110-114dB (max. 119-123dB) – also in der Theorie!
Es gibt aber für den K1000 auch KH-Verstärker, die haben, wenn ich recht erinnere, nur ca. 3W, das sind dann fast 5,5dB (also 105-109dB) weniger – nun der AKG ist da sicher ein Spezial Fall, aber generell ist für wirklich unverzerrtes Lauthören sicher in den meisten Fällen ein entsprechender KH-Verstärker von Nöten, außer bei In-Ears oder andere von Natur aus recht lauten KH-Exemplaren ..
ingo74
Inventar
#26 erstellt: 19. Dez 2015, 18:10
Beim K1000 - so toll ich ihn finde - denke ich jedesmal "da kann ich mir meinen Kopf auch zwischen 2 Lautsprecher stecken
Goldenes_Ohr
Stammgast
#27 erstellt: 20. Dez 2015, 20:36

ingo74 (Beitrag #26) schrieb:
da kann ich mir meinen Kopf auch zwischen 2 Lautsprecher stecken ;)


Hallo,
ja habe ich mal ausprobiert, also die Lsp nach innen, zueinander gedreht und mich genau in die Mitte gesetzt, das ergibt schon ein höchst ungewöhnliches Klangbild, ähnlich eines Riesen-Kopfhörer!
Der Klangraum lag dabei in einem großen Bogen über meinem Kopf, bei präziser Ortung, und sehr impulsfester Wiedergabe, also ähnlich dem eines KH …, aber wehe, man bewegt sich ein paar Millimeter!

Im übrigen, ich habe trotz des K1000 ein Problem damit, keine In Kopflokalisation zu haben, dass scheint individuell sehr verscheiden!
Ein Klangbild mit richtigem Raumempfinden habe ich bei KH nur bei einigen guten Kunstkopfaufnahmen, gerade beim K1000 dann absolut perfekt, täuschend echt (man dreht sich schon mal um, weil man glaubt dort sei wirklich ein Instrument, eine Stimme, etwa rechts hinter einem ..)

Die ursprüngliche Frage zu Sinn und Zweck von KH muss man im Grunde sehr weit differenzieren, etwa nach KH Typen, den näheren Umständen etc. (In-Ear, offen, geschlossen, Funk, Kabel, Home, Studio, unterwegs, nach Musikrichtung, Hörumfeld, Studio, zu hause, Wohnsituation, Laut- Leise Hörern, den vorhanden Lsp, Heimkino etc. pp..)

Und dann kann das jeder nur im konkreten Einzelfall für sich beantworten, unterwegs würden jedenfalls die allermeisten einen KH einem Gettoblaster auf der Schulter vorziehen (obwohl letzteres auch noch gelegentlich zu sehen und hören ist ..), aber in einem Top akustisch optimierten Studio, mit einer Top-Anlage incl. Ordentlichen Bass-schub und auch der Möglichkeit so laut, oder Leise - wie auch immer gewünscht zu hören (ohne andere zu stören, oder selbst durch Umweltgeräusche gestört zu werden) würde sicherlich fast Jeder diese Wiedergabekette einem auch noch so guten KH vorziehen, oder etwa nicht?

Also, das ist alles sowohl individuell als auch gemäß der konkreten Umstände zu betrachten, mMn gehören gute KH aber zum ernsthaften Musikhören einfach dazu!


MfG
MuRd0ck
Stammgast
#28 erstellt: 23. Dez 2015, 01:52
Ich nutze meine KH (Superlux HD681b und Beyerdynamic Custom One Pro) primär am PC (an der Asus Xonar Essence One) zum zocken damit ich bei der Verwendung von Teamspeak nicht den Ton von den Lautsprechern ins Mikro bekomme und Echos erzeuge.

Allerdings auch immer mehr zum Musik hören am PC (besonders den Beyer) weil der Klang halt doch 'ne Ecke detaillierter ist als mit den KEF Q300 bei suboptimaler Aufstellung und Raumakustik.

Insgesamt höre ich doch lieber ohne KH weil mich ein KH auf Dauer stört (warme Ohren, Druck auf den Ohrmuscheln etc.), aus akustischer Sicht und weil ich um mich herum niemanden damit belästige sehe ich aber durchaus Vorzüge beim Einsatz eines KH und lege hier ebenso wie bei Lautsprechern natürlich Wert auf ein gewisses Maß an Qualität.

Was ich noch gar nicht probiert habe ist KH in der U-Bahn oder so weil ich da auch recht selten unterwegs bin, wenn doch erwische ich mich aber immer wieder dabei dass ich mich ärgere keinen dabei zu haben
70erDisco
Gesperrt
#29 erstellt: 12. Jan 2016, 04:28
lautsprecherboxenpaare kosten bei gleicher qualität das 20-fache eines kh. wer mag da nicht mitmachen?
ingo74
Inventar
#30 erstellt: 12. Jan 2016, 09:17
Sicher, dass es nicht das 21-fache ist.?
70erDisco
Gesperrt
#31 erstellt: 12. Jan 2016, 15:25
hey - vielleicht aber wenn irgendjemand mal einen preis-leistungs vergleichstest gemacht hat würde mich das interessieren. das 20-fache war es ende der 70/anfang der 80er jahre.
Ixioideae
Stammgast
#32 erstellt: 12. Jan 2016, 22:15
ich denke es ist schon alles gesagt worden - ich für meinen Teil höre mit KH, weil ich mir mit der Kombi K701 + Nuforce Icon hdp einen Klang erkaufe, den ich mit Lautsprechern mir nicht leisten könnte... Und in einer GrossWG kommt dazu, dass nicht jeder meine Musik mag...
70erDisco
Gesperrt
#33 erstellt: 15. Jan 2016, 00:41

Lustlizard (Beitrag #9) schrieb:

Die Stärke der high end Kopfhörer ist für mich eher, dass man damit sehr leise hören kann, ohne dass irgendetwas von der Musik verloren geht. Beim konzentrierten Musik hören ist das Gehör bei niedrigen Lautsätrken viel aufnahmefähiger als bei hoher Laustärke, bei der sich das Gehirn auf bestimmte Frequenzen konzentriert und andere vernachlässigt.

sorry, dass ich diesen kurzen beitrag wieder aufgreife, hatte ihn bereits verloren geglaubt und jetzt wiedergefunden:

gerne würde ich mehr darüber erfahren, insbesonders weshalb das gehör bei niedrigen lautstärken viel aufnahmefähiger ist und auf welche frequenzen es sich bei hoher lautstärke beschränkt bzw. vernachlässigt. vielleicht schaut lustlizard ja nochmal hier herein. selbst höre ich in sehr geringer lautstärke, verwende dabei um den ursprünglichen klangeindruck zu bewahren die variable loudness von yamaha, wozu es seit kurzem bereits ein eigenes thema gibt in "Stereo » Elektronik » Verstärker/Receiver", hier der link :

http://www.hifi-foru..._id=108&thread=17561


[Beitrag von 70erDisco am 15. Jan 2016, 00:48 bearbeitet]
captain_carot
Inventar
#34 erstellt: 15. Jan 2016, 14:33
Hängt erstmal davon ab, welche KH und wo.

in Ears nutze ich eigentlich nur, wenn ich mit dem Fahrrad an der Straße fahre oder z.B. im Garten arbeite. Letzteres dann aber fast nur, wenn ich mit (elektro-) motorisierten Geräten arbeite. Im Zweifelsfall noch zzgl. Mickymäusen.zen bis zum Spülen
Die Anforderungen an Klangqualität bei in Ears sind bei mir deswegen ziemlich niedrig. Wichtiger ist, dass sie nicht übermäßig stören, die Umgebungsgeräusche dämpfen aber nicht restlos ausblenden, robust und leicht zu ersetzen sind. Kurzum, bis maximal ca. 20,-€ und immer öfter mit Beipackhörern ist das Lastenheft schon erfüllt. Ein Mittelklasse in Ear oder was wirklich teures wäre rausgeschmissenes Geld. Manche schirmen auch schon zu gut ab, zumindest fürs Rad.

Bei Over Ears sieht das schon ganz anders aus. Das reicht von Abends keinen stören bis zum konzentrierteren, weitestgehend raumakustikbefreiten Hören. Entspanntes Hören im Liegen oder Sitzen bis zum Spülen. Da es auch noch sein kann, dass andere Personen im gleichen Raum sind fahr ich hier mit einem geschlossenen und einem offenen ganz gut.
Unterm Strich ist der Unterschied zwischen Anlage und Kopfhörer dann aber zu groß, als dass KH für mich die Lautsprecher ersetzen könnten.
70erDisco
Gesperrt
#35 erstellt: 17. Jan 2016, 04:04
mit kopfhörer zu hören - am besten ohne den einsatz eines vollverstärkers - spart auch energie, siehe dazu auch unser neues thema: "Energie- und Wassersparen gegen den Klimawandel spart nicht nur Geld!"
http://www.hifi-foru...rum_id=324&thread=46


[Beitrag von 70erDisco am 17. Jan 2016, 04:14 bearbeitet]
Goldenes_Ohr
Stammgast
#36 erstellt: 17. Jan 2016, 18:38

Goldenes_Ohr (Beitrag #24) schrieb:
.. und auch, nicht ganz unwichtig, [dass] ein Hören über den KH (etwa auch gerade über mobile Geräte) deutlich weniger Strom verbraucht als eine z.T. recht große und aufwendige Lsp-Anlage (gerade da sind meine Gerätschaften leider gar nicht vorbildlich ..)

Hallo 70er..,
ja mit dem Stromsparen, das stimme ich Dir ja zu (s.o.) .. aber ich spare da an anderer Stelle (der KH läuft leider an einem Class A Stromfresser .. ), und auch die Belastung der Umwelt durch Strom ist verglichen mit der Ökobilanz von der Fortbewegung (Auto, vor allem Flieger etc.); Heizung, Landwirtschaft etc. mMn überbewertet .. aber das gehört ja nicht in diesen Thread!

Werde mir bei Gelegenheit mal ein mobiles (Batterie) Speiseteil für meine Staxe kaufen, dann kann ich die etwa mit Walkman, Handy, etc. betreiben.

MfG
70erDisco
Gesperrt
#37 erstellt: 18. Jan 2016, 07:18
für lustlizards beitrag #9 habe ich ein neues thema eröffnet:
http://www.hifi-foru...um_id=43&thread=1239
LaVeguero
Inventar
#38 erstellt: 19. Jan 2016, 11:56
Bei mir war es vor allem die Musik. Ich hatte zuletzt einen eigenen, recht großen Hörraum, indem ich im absoluten Nahfeld ein paar Klein+Hummel O300 stehen hatte. Stereodreick so bei 1,5m bei einer Raumgröße von 50qm. Nur so war ich in der Lage, die Raumeinflüsse zu minimieren.

Leider habe ich am Ende eigentlich nur noch das Equipment gehört und nicht mehr die Musik. Ich habe mich viel zu sehr auf Details versteift. Ich denke, diesen Verlauf kennen viele HiFi-Enthusiasten. Viele "downsizen" dann. Ich habe mich für Kopfhörer entschieden.

Ich habe den Krempel dann also verkauft und einen LCD2 gekauft. Seitdem muss ich mich nicht mehr um Raumakustik kümmern und habe eine Auflösung, die man in einem LS/Raum-Setup nur sehr schwer und sehr teuer umsetzen kann. Aber das wichtigste: Bei KH achte ich (ich weiß nicht warum) viel mehr auf die Musik selbst. Irgendwie kann ich da befreiter mit hören.

Das einzige, was mir wirklich fehlt, ist eine echte Stereobühne. Leider ist die Technik hier noch nicht soweit bzw. noch zu teuer. Ein weiterer Nachteil ist der nicht vorhandene Körperschall.
captain_carot
Inventar
#39 erstellt: 19. Jan 2016, 13:12
Der Körperschall bleibt ein Problem.
Die räumlich korrekte Wiedergabe könnte man prinzipiell in einem Maß umsetzen, das bei Lautsprechern in der Praxis zu einer enormen Materialschlacht führen würde.
In gewissem Rahmen gibt es das schon. Die Technik ist alt. Natürlich die binaurale Aufnahme. Auf der Wiedergabeseite spiel die persönliche HRTF noch eine entscheidende Rolle.
Ebenso Kopfbewegungen. Wobei wirklich reaktionsschnelles Headtracking und entsprechende Umrechnung heutzutage prinzipiell machbar sind.

Mal ein böses Youtubevideo.

Die Aufnahme ist zwar betreffend Räumlichkeit etwas 'effekthascherisch' und das Ergebnis auch in gewissem Rahmen vom jeweiligen Kopfhörer abhängig. Aber generell ist ist bei der räumlichen Darstellung mit KH eine Menge machbar.
Reinhard
Inventar
#40 erstellt: 19. Jan 2016, 14:43

mgki (Beitrag #21) schrieb:

Nachteile der KH ist mE vor allem die Gefahr, sehr (sehr) laut zu hören

Die Gefahr besteht bei mir nicht. Als Leisehörer macht für mich die Vielzahl an Details,die schon bei geringer Lautstärke zum Vorschein kommen,die Faszination Kopfhörer aus.


Ich bin oft verunsichert und traue mich kaum, länger zu hören, weil man ja praktisch kaum ohne größeren Aufwand messen kann, mit welcher Lautstärke man dies tut.

Jemand, der mehrere Stunden am Tag hört und kein Leisehörer ist, gefährdet nach zahlreichen Fachmeinungen massiv sein Gehör. Zwei HNO-Ärzte haben auf mein Befragen unabhängig voneinander DRINGEND abgeraten, jedwede Art von Kopfhörern zu nutzen eben weil die Gefahr besteht, dass man nicht einschätzen kann, ob man sich schon jenseits der allgemein als ungefährlich bezeichneten 85dB-Marke befindet und meist zu laut hört.

Da Kopfhören gerade in ist, gibt es hierzu fast nirgends Beiträge, auch die "Fachmagazine" verschweigen das Thema ganz oder spielen es runter.
peacounter
Inventar
#41 erstellt: 19. Jan 2016, 14:48

Reinhard (Beitrag #40) schrieb:

mgki (Beitrag #21) schrieb:

Nachteile der KH ist mE vor allem die Gefahr, sehr (sehr) laut zu hören

Die Gefahr besteht bei mir nicht. Als Leisehörer macht für mich die Vielzahl an Details,die schon bei geringer Lautstärke zum Vorschein kommen,die Faszination Kopfhörer aus.


Ich bin oft verunsichert und traue mich kaum, länger zu hören, weil man ja praktisch kaum ohne größeren Aufwand messen kann, mit welcher Lautstärke man dies tut.
doch kannst du.
wenn du die am KH eingestellte lautstärke nach gefühl über lautsprecher einstellst und das dann mit einer smartphone-app für nen euro nachmißt, bekommst du einen hinreichend genauen anhaltspunkt.
70erDisco
Gesperrt
#42 erstellt: 19. Jan 2016, 14:58
sind denn die smartphone apps wenigstens etwas genau, sagen wir mal um +3 db -2 für den angezeigten pegel? und a-bewertetung wäre nicht schlecht.
captain_carot
Inventar
#43 erstellt: 19. Jan 2016, 15:00
Naja.
Wenn es danach geht, an stärker befahrenen Straßen müsste man sich eigentlich mit Gehörschutz bewegen. Im PKW auf der Autobahn kann es frequenzabhänig auch extrem laut werden.

Die 'Fachmagazine' reden übrigens auch bei Lautsprechern nicht drüber. Wichtig ist da dann eher eine empfohlene Verstärkerleistung mit der man selbst wirkungsgradschwache Lautsprecher problemlos im gehörschädigenden Bereich betreiben kann.
Sehr hohe Töne kann man auch schlecht im Pegel einschätzen, niederfrequentes ohnehin. Reinen Tiefton kann ich dazu bringen, dass er die Bude wackeln lässt während ich mich noch ganz normal unterhalten kann.

Tatsache, gerade mit geschlossenen KH kann man auch einfach mal prima leise hören.

Das Problem in dem Zusammenhang dürfte eher sein, dass ein Kopfhörer gerne ersatzweise zum laut hören genutzt wird. Dank meist geringer Verzerrungen und mangelndem Körperschall hört man in dem Fall dann wahrscheinlich wirklich noch lauter als ohnehin schon.

Ich kenne übrigens auch eine Person, die fast nur Musik per Kopfhörer hört. Nur eben nicht laut. Vorzugsweise sogar in absolut ruhiger Umgebung. Und eben jene Person hat ein ausgezeichnetes Gehör. Eben wegen der Art, wie in dem Fall mit KH gehört wird.
70erDisco
Gesperrt
#44 erstellt: 19. Jan 2016, 15:04

Reinhard (Beitrag #40) schrieb:
DRINGEND abgeraten, jedwede Art von Kopfhörern zu nutzen eben weil die Gefahr besteht
daher am besten sehr oder besser extrem leise hören und zum ausgleich etwas loudness rein. dei hno ärzte haben recht mit der gefahr dass man es dann nicht merkt. und den kh einpegeln mite ls vergleich lässt einen dann später auch zweifeln ob die einstellung noch so stimmt usw
70erDisco
Gesperrt
#45 erstellt: 19. Jan 2016, 15:08

captain_carot (Beitrag #43) schrieb:
Eben wegen der Art, wie in dem Fall mit KH gehört wird.
mein reden
peacounter
Inventar
#46 erstellt: 19. Jan 2016, 15:18

70erDisco (Beitrag #44) schrieb:

Reinhard (Beitrag #40) schrieb:
DRINGEND abgeraten, jedwede Art von Kopfhörern zu nutzen eben weil die Gefahr besteht
daher am besten sehr oder besser extrem leise hören und zum ausgleich etwas loudness rein. dei hno ärzte haben recht mit der gefahr dass man es dann nicht merkt. und den kh einpegeln mite ls vergleich lässt einen dann später auch zweifeln ob die einstellung noch so stimmt usw
das kann man doch jederzeit wiederholen.
mit ein bischen erfahrung kann man die lautstärke eh ganz gut selber einschätzen.
einfach öfter mal messen, dann bekommt man ein gefühl dafür.
70erDisco
Gesperrt
#47 erstellt: 19. Jan 2016, 16:18
und wennman die musik leise mit dem kopfhörer hört, dann kann man mehr heraushören als bei lauter, so paradox das nun erstmal klingen mag, dazu der link:

http://www.hifi-foru...um_id=43&thread=1239


[Beitrag von 70erDisco am 19. Jan 2016, 16:37 bearbeitet]
LaVeguero
Inventar
#48 erstellt: 19. Jan 2016, 16:33

captain_carot (Beitrag #39) schrieb:

In gewissem Rahmen gibt es das schon. Die Technik ist alt. Natürlich die binaurale Aufnahme. Auf der Wiedergabeseite spiel die persönliche HRTF noch eine entscheidende Rolle


Ja, da liegt natürlich großes Potential. Allerdings wird bis auf nerdige Ausnahmen nie ein echtes Angebot an Musik mit Kunstkopfaufnahmen bestehen. Das lässt auch die moderne Produktionstechnik gar nicht zu, es wird ja im Grunde fast ausschließlich mit Overdubs aufgenommen. Da stehen ja nicht wie früher alle Bandmitglieder im Studio und spielen gleichzeitig den Song live ein.

Ich dachte da eher an eine Softwarelösung, von mir aus auch als Hardware. So was wie der Smyth Realiser, wenngleich der eigentlich schon zuviel kann.


[Beitrag von LaVeguero am 19. Jan 2016, 16:33 bearbeitet]
captain_carot
Inventar
#49 erstellt: 19. Jan 2016, 16:48
Hab das gestern Abend sogar mal spaßeshalber Q&D mit Smartphone gemessen. Da kam ich auf Spitzenpegel von 71 dB. Das war jetzt weder gezielt leise noch laut.

Edit: Da komm ich mit Lautsprechern auch in einen ähnlichen Bereich.


LaVeguero (Beitrag #48) schrieb:

captain_carot (Beitrag #39) schrieb:

In gewissem Rahmen gibt es das schon. Die Technik ist alt. Natürlich die binaurale Aufnahme. Auf der Wiedergabeseite spiel die persönliche HRTF noch eine entscheidende Rolle


Ja, da liegt natürlich großes Potential. Allerdings wird bis auf nerdige Ausnahmen nie ein echtes Angebot an Musik mit Kunstkopfaufnahmen bestehen. Das lässt auch die moderne Produktionstechnik gar nicht zu, es wird ja im Grunde fast ausschließlich mit Overdubs aufgenommen. Da stehen ja nicht wie früher alle Bandmitglieder im Studio und spielen gleichzeitig den Song live ein.

Ich dachte da eher an eine Softwarelösung, von mir aus auch als Hardware. So was wie der Smyth Realiser, wenngleich der eigentlich schon zuviel kann.


Generell ist da viel machbar. Für Vertreter der reinen Lehre vllt. ein Alptraum, aber im Idealfall gäbe es vermutlich etwas positionsbezogene Daten, persönliche Kopfdaten und Headtracking.
Generell wird das reine umrechnen ja auch längst gemacht.
Käme der Sektor mehr aus der Nische würde sich da vermutlich auch mehr tun.


[Beitrag von captain_carot am 19. Jan 2016, 16:55 bearbeitet]
UncutGamer
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 19. Jan 2016, 17:00

ingo74 (Beitrag #2) schrieb:

JeeBee68 (Beitrag #1) schrieb:
Können viele von euch nicht laut(er) Musik hören, so dass ein KH ein Muss ist?

Ja, wg Nachbarn und Kindern.


Oder sind aktuelle KH so gut, dass sie Preis-Leistungs-bezogen Lautsprechern mitunter vorzuziehen sind?

Ja, KH haben halt keine Probleme mit der Raumakustik.



Kann ich so unterschreiben, dem möchte ich noch hinzufügen, das es vergleichsweise viel mehr Klang für's Geld gibt

70erDisco
Gesperrt
#51 erstellt: 19. Jan 2016, 17:00
ja, über db werte kann man trefflich unterschiedlicher auffassung sein.

ich persönlich gehe nicht über 60 db(a), wegen der auswirkungen auf das vegetative nervensystem, wo bei diesem wert die fingerpulsamplitude bereits deutlich reagiert (hatte ich mal in jean pütz "hihi, ultraschall und lärm ende der 70erDisco zeiten dort gelesen.

und zur smartphone app: gut, wenn es nicht die db(a) werte anzeigt. ein preiswertes einfaches analoges messgerät gab es mal bei conrad, meines ist dieses voltcraft soundd level meter best nr 100609 wohl nicht mehr im programm mit für musik praxisgerechter analoger anzeige. dies soll keinesfalls irgendeine schleichwerbung sein sondern nur ein beispiel für jemanden, der so etwas verwenden will. dann kann man die lautstärke noch "aussteuern" wie man es früher bei den tape decks gemacht hat. leider meldet sich im dortigen thread niemand mehr.

besser, ma misst über smartphone app als gar nicht. wegen der ungenauen messung damit würde ich persönlich aber keinesfalls über maximal 70 gehen. meine private meinung


[Beitrag von 70erDisco am 19. Jan 2016, 17:04 bearbeitet]
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