AKG K872 - Master reference closed-back headphones

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Pilotcutter
Administrator
#52 erstellt: 08. Apr 2016, 20:04
'n Abend zusammen!

Die Moderation hat da so ihre Zweifel ob die jüngst gestellten Fragen wirklich dem Threadthema dienlich sind...

Bleibt bitte beim Thema und macht hier keinen allgemeinen KH Thread raus.

Danke und Gruß. Olaf
MasterKenobi
Hat sich gelöscht
#53 erstellt: 09. Apr 2016, 09:02

pointe (Beitrag #43) schrieb:
Bei www.audiopro.de gibt es den für 1.749€
Finde ich echt teuer. Da reicht mir mein k712 für knapp 300€ auch schon.



Gute Einstellung von dir, mach den Wahnsinn dieser Branche nicht mit. Ein viel zu absurder Preis mal wieder. Aber wundert es einen, nein. Gerade der Bereich Hifi bzw speziell bei den Sparten Lautsprecher und Kopfhörer sind die Margen extrem hoch in Relation zum eigentlichen Wert des Produktes. 300-400% sind keine Seltenheit.
Da gibt man dann sein wohl verdientes Geld für allerlei Blödsinn wie Werbung/Marketing/Vertriebskosten, Gewinnmaximierung des Herstellers, Markenaufschlag, usw aus. Ein echtes Preis/Leistungs Verhältnis gibt es kaum noch im Bereich Lautsprecher und Kopfhörer.

Mach ich da noch mit? Ja, aber nur noch, wenn ein echtes und gutes Preis/Leistungsverhältnis vorherrscht.

Es müsste viel öfter eine faire und nachvollziehbare Kalkulation stattfinden. Am schlimmsten und am absurdesten wird es dann bei Produkten, welche die Hersteller mit aller Gewalt in den sogenannten High End Status heben wollen. Diese Produkte bekommen dann nochmal extra einen saftigen High End Schwurbel Aufschlag, von dem weder ich noch du, noch Herr Müller oder alle anderen Käufer etwas von haben.


[Beitrag von MasterKenobi am 09. Apr 2016, 09:18 bearbeitet]
MPosti
Ist häufiger hier
#54 erstellt: 09. Apr 2016, 16:48
1750€ sind definitiv vollkommen übertrieben. Wenn man den Kopfhörer haben will, sollte man ohnehin warten bis die Produktion von Österreich nach Slowakei verlagert wird und der Preis locker um ein Drittel weniger wird. So war es doch bis jetzt immer bei AKG.

Als Österreicher (wie ich) ist es aber natürlich ganz besonders, wenn man seinen Kopfhörer "Made in Austria" hat.

Interesssant finde ich jedoch, dass der K812 anfangs mit 1800 angesetzt war und der K872 nun "nur" 1750 kostet. Warscheinlich, weil größtenteils die selbe Technik verwendet wurde.
FritzS
Stammgast
#55 erstellt: 09. Apr 2016, 17:45
Was raunzt Ihr über die Preise von K812 oder K872 und dass diese in der Slowakei gefertigt werden. Seht Euch doch andere Spitzenkopfhörer an, woher diese überall her kommen. Etliche davon werden in China gefertigt. Bei Hifiman, Denon, usw. kümmert es niemand.

Warum versucht Ihr immer nur bei AKG ein Haar in der Suppe zu finden.
Ich als AKG Fan meckere doch auch nicht ständig über Beyer, Sennheiser & Co.

Jene die mit dem K812 zufrieden sind, kümmert das alles nicht, genau so wird es beim K872 sein.

Wartet doch mal einfach ab, bis Ihr den K872 zu hören bekommt, kritisieren oder zustimmen könnt Ihr dann danach.
Wenn man den Aufbau und die Verarbeitung von K812 und K872 kennt, kommt einen der Preis doch nicht so hoch vor.


[Beitrag von FritzS am 09. Apr 2016, 17:46 bearbeitet]
Don_Tomaso
Inventar
#56 erstellt: 09. Apr 2016, 17:56
@Fritz: Warum versuchst du eigentlich ständig, denen, die ganz berechtigte und sachliche Kritik äußern, den Mund zu verbieten?
milio
Stammgast
#57 erstellt: 09. Apr 2016, 18:13
@Fritz:
Du hast in diesem Thread immer wieder andere zum "Abwarten" aufgefordert in dem Sinne, dass sie noch keine Meinung äussern sollten. Andererseits hast Du den 872er bisher ja auch nicht gehört (zumindest habe ich das nicht gelesen).

Vielleicht kannst Du auch mal ein bißchen "abwarten"? Wenn er dann schon von ein paar Leuten gesehen und gehört wurde, diskutiert es sich doch viel eher an Tatsachen orientiert. Obwohl . . .

Schönen Abend.
MPosti
Ist häufiger hier
#58 erstellt: 09. Apr 2016, 18:56

@Fritz: Warum versuchst du eigentlich ständig, denen, die ganz berechtigte und sachliche Kritik äußern, den Mund zu verbieten?

Das frage ich mich auch...


Was raunzt Ihr über die Preise von K812 oder K872 und dass diese in der Slowakei gefertigt werden. Seht Euch doch andere Spitzenkopfhörer an, woher diese überall her kommen. Etliche davon werden in China gefertigt. Bei Hifiman, Denon, usw. kümmert es niemand.

Wer hat denn bitte über die AKG-Preise "geraunzt"?
Der Mann über meinen Post brachte nur zum Ausdruck, dass die Preise im HighEnd-Bereich oftmals extrem überteuert sind.
Das spricht mir aus der Seele, weil die Aufpreise im höheren Preissegment ja echt lächerlich sind.
Er hat jedoch mit keiner Silbe geschrieben, dass dies nur bei AKG so ist.

Ich habe dann anschließend erwähnt, dass man, wenn man den Kopfhörer günstiger haben wolle, nur auf die Slowakeiische Produktion warten solle.
Mehr nicht. Es war keine Kritik. Es hat sich niemand über AKG beschwert.

Mir kommt es so vor, als WILLST du unbedingt einen Grund finden, weshalb du wieder rumjammern kannst, wie gemein doch alle sind.

- Dieser Beitrag wurde verfasst, während ich meinen Lieblingshörer, den K812, trug.


[Beitrag von MPosti am 09. Apr 2016, 18:57 bearbeitet]
FritzS
Stammgast
#59 erstellt: 09. Apr 2016, 19:55
Ja, ich habe den K872 schon kurz gehört, aber zu einem Zeitpunkt wo er noch nicht endgültig fertig entwickelt war. Daher auch keine Wertungen dazu.
Wertungen und Hörberichte (hier vom K872) kann es von mir erst dann geben, wenn ich einen Kopfhörer auf längere Zeit bei mir @home zur Verfügung habe und ihn mit meiner bevorzugten Musik hören kann. Zudem will ich ihn mit anderen KH vergleichen können.

PS: Warum Ihr plötzlich so manches umdreht kann ich nicht sagen, bitte liest mal eure eigenen Kommentare.
liesbeth
Inventar
#60 erstellt: 09. Apr 2016, 20:30
Das ist echt sensationell, da schreiben verschiedene Leute genau die Gründe, warum AKG so einen negativen Beigeschmack mittlerweile hat und Du fragst warum denn Grundlos auf AKG rumgehackt wird...

Kannst oder willst Du die voranstehenden Argumente nicht wahrnehmen?

Du bist doch irgendwie im AKG MArketing involviert, was sagen denn deine Kontaktleute bei AKG zu diesen nicht gerade neuen Geschichten? Einfach weiter einen auf doof machen und es kaufen schon genug Leute den Krempel?
score_P.O
Stammgast
#61 erstellt: 10. Apr 2016, 00:03

FritzS (Beitrag #44) schrieb:
Ich ersuche Dich um etwas Zurückhaltung und mehr Laissez-faire. Ich will nicht schon wieder einen moderierten Thread erleben.

Eben, aber auch keinen gefärbten, in dem kritische Beiträge (unter anderem auch meine) "zurückgegeben", oder User gleich ganz gesperrt werden,
nur weil sie Kritik geübt haben. Realität des legendären K812-Threads.
Mittlerweile sehe ich die damalige Enwicklung positiv, weil sie (teils notgedrungen) eine neue Community enstehen ließ.
Natürlich wird jetzt das Thema Tonalität und gerechtfertigte Rhetorik aufkommen.
Aber letztlich liest man von dir eben nichts ausser wenn AKG-Produkte der Markteinführung bedürfen.
Das mag so mancher als Zufallsbefreit beurteilen und du hast jede Möglichkeit dich in die beleidigte Opferrolle zu begeben.

Edit: Wo ist eigentlich Hifi-Tom, es geht ihm doch hoffentlich gut?


[Beitrag von score_P.O am 10. Apr 2016, 00:52 bearbeitet]
Class_B
Hat sich gelöscht
#62 erstellt: 10. Apr 2016, 11:23
Selbst die Ignoranzabteilung von AKG wird irgendwann zur Kenntnis nehmen, dass StöckchenFritz mehr schadet als nutzt.
FritzS
Stammgast
#63 erstellt: 10. Apr 2016, 17:21

liesbeth (Beitrag #60) schrieb:
Du bist doch irgendwie im AKG MArketing involviert, was sagen denn deine Kontaktleute bei AKG zu diesen nicht gerade neuen Geschichten? Einfach weiter einen auf doof machen und es kaufen schon genug Leute den Krempel?


Ich bin nicht in der AKG Marketing Abteilung involviert! Solltest meine Beträge eben lesen.


Class_B (Beitrag #62) schrieb:
Selbst die Ignoranzabteilung von AKG wird irgendwann zur Kenntnis nehmen, dass StöckchenFritz mehr schadet als nutzt. ;)


Was soll dies nun? Kommt einmal runter!
Kann man den hier nicht positiv über einen neuen AKG Hörer berichten ohne dass Einige über einen herfallen und die unmöglichen Dinge behaupten?

Mich wird es deshalb auch nicht abhalten gegebenenfalls einen Testbericht nach meiner Fassung zu veröffentlichen.
liesbeth
Inventar
#64 erstellt: 10. Apr 2016, 19:38

FritzS (Beitrag #63) schrieb:

liesbeth (Beitrag #60) schrieb:
Du bist doch irgendwie im AKG MArketing involviert, was sagen denn deine Kontaktleute bei AKG zu diesen nicht gerade neuen Geschichten? Einfach weiter einen auf doof machen und es kaufen schon genug Leute den Krempel?


Ich bin nicht in der AKG Marketing Abteilung involviert! Solltest meine Beträge eben lesen.



Du könntest sowohl K812 als auch den K 872 vorab hören und berichtest in allen relevanten Foren darüber , bist aber nicht in die Marketing Abteilung von AKG involviert...

Entweder du hältst hier echt alle für völlig bescheuert oder du bist echt so naiv, dass du Dich von AKG vor den Karren spannen lässt...
Schlappen.
Inventar
#65 erstellt: 10. Apr 2016, 20:19
Zumal die Produktion des K872 erste Ende Mai startet...

Da hat Fritz wohl - ganz exklusiv - einen Prototypen/Vorserienmodell bekommen.
vanda_man
Inventar
#66 erstellt: 11. Apr 2016, 00:08
Jungs, alle mal etwas runterkommen.
Ob Fritz klangliche Eindrücke von einem früheren Prototyp sammeln konnte, kann man glauben oder nicht.
Solange der KH nicht aufm Markt ist und wir mehrere Reviews online haben, glaube ich erstmal an gar nichts.
score_P.O
Stammgast
#67 erstellt: 11. Apr 2016, 00:39

vanda_man (Beitrag #66) schrieb:
Solange der KH nicht aufm Markt ist und wir mehrere Reviews online haben, glaube ich erstmal an gar nichts.

Eben.
Aber ein bissl banal ist das schon. Marketing startet intern zwischen April und Juni. Dann ist durch Sommerpause das Thema auf Eis, Mitte September gehts dann wieder intensiv los, Produktion dann im Oktober in den Gängen, Intensivschwurbel, Auslieferung November/Dezember.
Wenn man davor noch "freiwillige Helfer" hat ist das natürlich schön und kostengünstig...

Edit: Alle Behauptungen rein fiktiv und meiner blühenden Fantasie entspringend.


[Beitrag von score_P.O am 11. Apr 2016, 00:46 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#68 erstellt: 11. Apr 2016, 09:12
Guten Morgen, werte Herren Diskutanten!

Ich würde vorschlagen, Ihr überlegt Euch einmal wie es hier im Thread nun weitergehen soll. Euer Eifer in Ehren, aber mit Mutmaßungen über einen KH, der dem Markt noch nicht zur Verfügung steht, gefolgt von persönlichen Querelen könnt Ihr diesen Thread nicht wirklich aufrecht erhalten.

Ich würde sagen, alle Industriespione zurückpfeifen, alle Glaskugeln wieder einpacken und abwarten.
Ansonsten kann ich den Thread gerne schließen und der erste Besitzer des K872 meldet sich mit einem Hör- und Messbericht bei mir und ich öffne wieder.

Mit der Bitte um Beachtung und Gruß.

Olaf
HiFi-Forum Moderationsteam
Class_B
Hat sich gelöscht
#69 erstellt: 11. Apr 2016, 09:20
Schließen wäre gut
Schlappen.
Inventar
#70 erstellt: 11. Apr 2016, 11:43
Och, von mir aus kann der Thread aufbleiben; ich lese die Beiträge vom Fritz immer sehr gerne.
Hörfunk
Stammgast
#71 erstellt: 11. Apr 2016, 12:02
Ich hatte die Gelegenheit den K872 vor ein paar Tagen auf der Prolight zu hören und gegen alle dort ausgestellten KH vergleichen. Zum Glück auch mit eigenen und bekannten Musik. Mein Fazit: zu viel Bass und dadurch nicht neutral. Wie auch K812 und K712. Damit völlig uninteressant. Abgesehen von em völlig irrem Preis.
Schlappen.
Inventar
#72 erstellt: 11. Apr 2016, 12:26
Aber das muss ein Vor-Serienmodell gewesen sein, oder?
Angeblich soll der ja noch gar nicht "serienreif" sein...
FritzS
Stammgast
#73 erstellt: 11. Apr 2016, 12:48
@Hörfunk
Laut meiner Information wurde mit der nun produzierten Abstimmung des K872 den Wünschen des US Marktes Rechnung getragen. Den dortigen Profis gefällt dies besser. Mir hätte die schlankere Abstimmung auch besser gefallen.

Den K812 selbst halte ich nicht als Bass betont (schlanker als K872), den K812 bezeichne ich eher als neutral und er verzeiht keinerlei Aufnahmefehler.
K712 ist eine Spur dunkler. Der alte K501 hat jene Klangausgewogenheit eines K1000 und auch K812, natürlich nicht jene Auflösung.
Ich habe mich nahezu stundenlang mit diesen Vergleichen befasst. Mit Sidestepps zu Beyer T1, Beyer T90 Review - Beyer T90, Denon AH D7000, etc.

Der D7000 weist einen mehr als hörbaren Bassbuckel auf. Ich selbst bevorzuge auch eine schlankere Abstimmung und man keinen Katzenbuckel im Bereich 100 - 400 Hz.

Wie ich schon mehrmals anmerkte, kenne ich durch die Wiener head-fi Gruppen Treffen, so ziemlich alle Kopfhörer von Rang und Namen.

Und - ich bin und war kein AKG Mitarbeiter.

@Schlappen
Jene auch der Messe gezeigten Modelle sind meiner Information Vorserienmodelle mit der endgültigen Abstimmung.


[Beitrag von FritzS am 11. Apr 2016, 12:57 bearbeitet]
derSchallhoerer
Stammgast
#74 erstellt: 11. Apr 2016, 17:39

FritzS (Beitrag #73) schrieb:

Wie ich schon mehrmals anmerkte, kenne ich durch die Wiener head-fi Gruppen Treffen, so ziemlich alle Kopfhörer von Rang und Namen.

Ich hoffe nicht, dass damit die Edelgruppe rund um den Spinner Nomax gemeint ist.

Ich habe schon die generellen Lobhymnen auf den 812er nicht nachvollziehen können. Für 400-500€ wäre das sicherlich eine gute Alternative gewesen, aber die Preispolitik vom 812er habe ich nicht verstanden. Der sieht doch klanglich gegen die Elite ab 1200€ aufwärts kaum Land.


[Beitrag von derSchallhoerer am 11. Apr 2016, 17:40 bearbeitet]
MPosti
Ist häufiger hier
#75 erstellt: 12. Apr 2016, 00:44

Ich habe schon die generellen Lobhymnen auf den 812er nicht nachvollziehen können. Für 400-500€ wäre das sicherlich eine gute Alternative gewesen, aber die Preispolitik vom 812er habe ich nicht verstanden. Der sieht doch klanglich gegen die Elite ab 1200€ aufwärts kaum Land.


Geschmackssache.
Ich bevorzuge den K812 zu anderen Modellen der Preisklasse wie den HD800.
Hörfunk
Stammgast
#76 erstellt: 12. Apr 2016, 08:51

Den K812 selbst halte ich nicht als Bass betont (schlanker als K872), den K812 bezeichne ich eher als neutral und er verzeiht keinerlei Aufnahmefehler.


Doch, er ist bassbetont. Und "eher neutral" ist ein Gummibegriff. Klar, neutraler als Beats ist er schon. Mach eine Aufnahme von Stimmen die du sehr gut kennst (Familie, Freunde, Kollegen) und höre sie durch den 812, 872, 712. Du wirst hören, wie bassbetont und unnatürlich alles ist.
Schlappen.
Inventar
#77 erstellt: 12. Apr 2016, 11:13
Es ist ja nicht nur der Bass, sondern ebenso die unnatürlich angehobenen Höhen beim AKG.
Zu den neutralsten Kopfhörern auf dem Planeten gehören nun mal Sennheiser HD600/650, mit Tendenz zum 650, da beißt die Maus nun mal keinen Faden ab.
Leider aber haben die meisten High-Ender mit dicker Brieftasche dafür nur ein müdes Lächeln übrig. Was sooo billig ist, kann einfach nicht "High-End" sein.

Es gibt immer noch Menschen, die meinen, je teurer ein Kopfhörer ist, desto "natürlicher" bzw. "realistischer" klinge dieser. Und kaufen sich dann für über 1000 Euro einen Grado PS1000, oder einen Fostex TH900 oder einen Pioneer Master-1 oder eben einen K812...

Ich will ja gar nicht abstreiten, dass diese Kopfhörer "toll" klingen, allerdings sind sie eben auch "gesoundet", mehr oder weniger.
Dies zumindest sollte man sich eingestehen, ohne Angst zu haben, dass man dabei sein Gesicht verliert.
High-End hat in diesem Fall nichts, aber auch gar nichts mit "natürlichem" oder gar "neutralem" Klang zu tun.
MPosti
Ist häufiger hier
#78 erstellt: 12. Apr 2016, 14:55

Ich will ja gar nicht abstreiten, dass diese Kopfhörer "toll" klingen, allerdings sind sie eben auch "gesoundet", mehr oder weniger.
Dies zumindest sollte man sich eingestehen, ohne Angst zu haben, dass man dabei sein Gesicht verliert.
High-End hat in diesem Fall nichts, aber auch gar nichts mit "natürlichem" oder gar "neutralem" Klang zu tun.


Vollkommen richtig. Gerade dieses Sounding ist es doch, wofür im HighEnd bereich ordentlich bezahlt wird. Ein Kopfhörer sollte einem klanglich zusagen, egal ob er neutral, warm oder badewannenmäßig spielt. Geschmäcker sind halt sehr verschieden.
Für mich spielt der HD650 schon wieder ein klein wenig zu neutral und deswegen auf Dauer etwas zu langweilig.


Mach eine Aufnahme von Stimmen die du sehr gut kennst (Familie, Freunde, Kollegen) und höre sie durch den 812, 872, 712. Du wirst hören, wie bassbetont und unnatürlich alles ist.


Natürlichkeit ist nicht unbedingt ein Kriterium für angenehmen Klang, wie oben bereits geschrieben.
Gerade die Stimmwiedergabe ist der Grund, wieso ich hier einen K812 habe und keinen anderen Hörer.
FritzS
Stammgast
#79 erstellt: 15. Sep 2016, 15:51
Da nun dieser Thread wieder offen ist - danke vielmals!

K872 ist nun auch eingelangt, Testberichte kommen nach

AKG-K872-in-case-1 AKG-K872-in-case-2 AKG-K872-side-view
FritzS
Stammgast
#80 erstellt: 15. Sep 2016, 16:10
Zur Ausführung des K872:
Der Anpressdruck ist beim K872 etwas geringer, kann dies aber nicht nachmessen.
Die Außendämpfung ist sehr gut. Ich höre kaum das Auf- und Zufahren der CD Lade gleich neben mir.
Die Halterung der Ohrpads und die Abdeckung des Wandlers ist gegenüber dem K812 verändert.
Die Ohrpads kann man nur mehr mittels eines kleinen beigelegten Werkzeuges entfernen - der Grund ist die geforderte Dichtheit.
Der K872 soll, so wurde mir versichert, mit angesteckten Kabel in das Case passen, habe dies aber noch nicht probiert.

...... ......

Erste CD (nach rund einer Stunde Einspielzeit):
Pink Floyd, The Final Cut
tssss … Zischen des Schlagzeug Beckens scheint eine winzige Spur weniger als beim K812 konturiert - K812 klingt hier seidiger, manchmal aber auch schärfer aber mit einem Tick mehr Feinauflösung. Kann aber auch eine Folge einer kleinen Erhöhung im oberen Frequenz-Bereich des K812 sein. Meines Wissens wurde beim K872 diese Erhöhung bedämpft.
Der K812 hat eine Spur mehr Luft zwischen den Instrumenten.
Die Breite und Tiefe der Bühne, die Position der Instrumente, Sänger scheinen in etwa gleich zu sein.

Am Ende von Track 13 (two suns in the sunset) kann man beim Saxophon kaum einen Unterschied zwischen den beiden Kopfhörern feststellen.
......

K872 - Hörte mit Genuss und nicht angestrengt vergleichend:
„YIDDISH BLUES“
Vom Schtetl bis New York
Vokal: Joana Feroh Sternwasser
Piano: Nikos Pogonatos
Saxophon: Vera Rausch
CD im Eigenverlag

http://www.joana-feroh.at/
http://www.joana-feroh.at/yiddish/j_yiddish.html

https://www.youtube.com/watch?v=YOlBKpttxGo&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/results?search_query=Joana+Feroh

Vera Rausch
http://www.grammofox.at/Vera_Rausch.html

Nikos Pogonatos
http://www.musikergilde.at/de/mitglieder/Nikos-Pogonatos

Nach den ersten Musikstücken habe ich fast den Eindruck man kann mit dem K872 länger unangestrengt und entspannter hören, dies ohne zu ermüden.
......

Ich spiele generell nicht sehr laut, schon meinen Ohren zuliebe.

Es scheint mir, dass die Techniker beim K872 die Erhöhungen (wie beim K812) im Frequenzgang eine Spur mehr gedämpft haben.
......

Magic of Himalayas
Tr. 01 Sacred Book (und der Rest dieser CD) - DIE Reverenz in Sachen Tiefbass!

K872 zeigt hier spürbar mehr Druck im Tiefbass - was mir insofern klar ist, der K872 ist geschlossen, der K812 offen.
Nur mehr der D7000 bringt hier noch mehr Druck und hat aber den Nachteil einer für mich unnatürlichen Bassbetonung.

Der Tiefbass ist druckvoll, trocken und nicht aufgebläht.

Da bei dieser CD der Höhenanteil geringer ist, habe ich dem K872 etwas mehr Power gegeben. ;-)
......

Concord Jazz, SADC, Sampler Vol. 2
Tr. 3 The Real Blues - The Ray Brown Trio .... da machen „Die Ohren Große Augen“ das swingt und fetzt abgrundtief ....!!!
Den Rest der SACD kurz angespielt, leider zu wenig Zeit zum Verweilen.
......

The Ray Brown Trio, Live at the Loa, Summer Wind
Tr. 3 Li'l Darling - das Streichen mit dem Besen ist sehr „naturnah“ und klingt eine Spur „fülliger“ als beim K812.
Bass und Piano sehr authentisch.
Den Rest der SACD kurz angespielt, leider auch hier zu wenig Zeit zum Verweilen.

Die kurze Schärfe, die beim K812 manchmal kurz „aufflackert“ scheint beim K872 „gezügelt“.
K872 zeigt auch eine Spur mehr an Wärme.

Im direkten Vergleich zum K812 scheinen die Instrumente etwas näher zu sein.
......

Eva Cassidy, Nightbird (Neuauflage von Live at Blues Alley)

Auch hier zeigt sich die Tendenz zu einer Spur mehr Wärme.
Die Neigung des K812 bereits auf der Aufnahme vorhandene Schärfe hervorzuheben, ist beim K872 etwas gezügelt.
Eva Cassidy scheint sich etwas näher zum Hörer zu befinden.
......

Generell - die Bühne ist genauso breit aufgefächert wie beim K812, der Eindruck der Tiefe scheint in etwa gleich dem K812.
Das Klanggeschehen scheint etwas dichter (weniger Luft zwischen den einzelnen Schallquellen) - was eine Ursache der Geschlossenheit ist.

PS: Ich betone immer bei solchen Hörtests, es sich meine Eindrücke die ich damit erfahren habe, es ist daher kein absolutes Maß. Ich beziehe mich bei meinen Hörtests immer auf dezidierte Musikstücke.
FritzS
Stammgast
#81 erstellt: 17. Sep 2016, 18:59
Nächster Test:

Allan Tailor, Leaving at Dawn (SACD, Stockfish Records)
&
Esther Fellner, Via del Campo (Meyer Records no.156)

Einfach nur entspannen und genießen, genießen, .....

Via del Campo, Tr.4 das harzige Knarren des Violoncellos klingt sehr authentisch.
......

Meyer Records Vol 2 - no.160
Track 1 - Fågel utan bo - Esther Fellner & Jan Erik Lundqvist
Track 13 - Resan ut - Jan Erik Lundqvist

Für mich eine einfach eine (nahezu) perfekte Wiedergabe, alles im richtigen Maß, perfekter Bass, Stimmen mit richtigen Timbre, Räumlichkeit (Gänsehauteffekt inbegriffen). Das gilt auch für die beiden vorherigen CDs.
......

Quincy Jones - Back on the Block
Fetzt so richtig, kräftiger druckvoller Bass ohne spürbare Überbetonung.
Chor sehr räumlich, breite Bühne, geht auch in die Tiefe.
Stimmen, Instrumente sind beim K872 eine Spur näher als beim K812.
Keine Schärfe merkbar.
......

meena, try me (Ruf Records) [österreichischer Blues vom Feinsten]
Track 1 - try me
und einige Tracks mehr
Diese CD ist keine technisch perfekte Aufnahme, die Fehler (obere Mitten, Höhen) werden vom K872 nicht so „überspitzt“ wie beim K812 dargestellt.
Die Klangausgewogenheit leidet mit dem K872 keinesfalls, ganz im Gegenteil. Das Zischen des Beckens ist nun natürlich (authentisch) ohne Verlust an Feinheiten zu hören.
Diese CD habe ich bewusst gerade deshalb in meinen Hörtest vorgezogen.
......

Loreena McKennitt - An Ancient Muse
Sehr präzise Wiedergabe, räumlich gut ausgewogen. Einzelne Instrumente sehr gut konturiert (z.B. Finger über die Saiten streifen).
......

Der K872 ist eine Spur wärmer als der K812 abgestimmt, keine Spur von hervorstechender Schärfe (es sei denn diese wäre schon auf der Aufnahme hervorstechend) feststellbar. Auch wenn der K872 fast wie ein offener Kopfhörer klingt, ein offener Kopfhörer wird immer eine Spur freier, luftiger klingen, außer jemand greift tief in die Trickkiste und kompensiert dies elektronisch.

Beim direkten Vergleich (einfach nur umstöpseln) stelle ich fest, dass der K872 lauter als der K812 ist, 2dB Unterschied sind merkbar.

http://www.akg.com/de/k812-professionelle-kopfhoerer#specs
Kopfhörertypopen-back
Nennbelastbarkeit300 mW
Audio-Übertragungsbereich5 bis 54000 Hz
Kopfhörer-Empfindlichkeit110 dB SPL/V
Nennimpedanz36 Ohms

http://www.akg.com/de/p/k872
Kopfhörertypgeschlossen
Nennbelastbarkeit300 mW
Audio-Übertragungsbereich5 bis 54000 Hz
Kopfhörer-Empfindlichkeit112 dB SPL/V
Nennimpedanz36 Ohms

Mit dem K872 kann man lange unangestrengt hören, obwohl ich nicht zu laut höre ist meinen Ohren zuliebe heute mal Schluss. Das ist auch der Grund warum ich nicht einen einzigen Report schreibe, denn es dauert bis ich die mir wichtigsten CDs durchgehört habe.

-------
Nachbemerkung: Die Wiedergabe erfolgte diesmal mit meinem modifizierten Verstärker WNA MKII, in dem ich nun anstelle der beiden OPA627 zwei Supreme Sound Opamp V5 S verwende.
http://www.ssaudio.com.au/products/supreme-sound-opamp-v5/
http://www.bursonaudio.com/products/supreme-sound-opamp-v5/
Kapsul
Ist häufiger hier
#82 erstellt: 17. Sep 2016, 21:28
Hallo Fritz,
hab da eine Frage. Wenn ich mich richtig erinnere hast du damals beim K 812 geschrieben, dass
er nicht scharf klingt wenn es nicht auch auf der Aufnahme vorhanden ist. Beim
K872 schreibst du, dass der 812 schärfer klingt. Welcher der beiden spielt denn richtiger?
FritzS
Stammgast
#83 erstellt: 18. Sep 2016, 09:47
Da die Original-Abmischung nicht bekannt ist, dazu müsste man vor den Studiomonitoren des Toningenieurs sitzen, kann ich nur mutmaßen.
Der K812 deckt in dieser Hinsicht Schwächen schonungslos auf, der K872 reagiert da nicht so pingelig.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, müsste man von Beiden die Frequenzgänge kennen. Ein kleiner Peak in den oberen Mitten oder Höhen kann diesen Effekt verstärken. Auch eine leichte Anhebung im unteren Bereich kaschiert manches im oberen Bereich.

Dahingehende Messungen werden vermutlich in nächster Zeit im Internet erscheinen.

Bei guten Aufnahmen ist keine Schärfe beim K812 merkbar.


[Beitrag von FritzS am 18. Sep 2016, 09:51 bearbeitet]
Schlappen.
Inventar
#84 erstellt: 18. Sep 2016, 09:54

Kapsul (Beitrag #82) schrieb:
Wenn ich mich richtig erinnere hast du damals beim K 812 geschrieben, dass
er nicht scharf klingt wenn es nicht auch auf der Aufnahme vorhanden ist. Beim
K872 schreibst du, dass der 812 schärfer klingt. Welcher der beiden spielt denn richtiger?

Es geht eben immer nur darum, das aktuelle Modell zu beschwurbeln. Da kommt es schon mal vor, dass ein älteres Modell plötzlich schlechter dasteht, als damals. So funktioniert Marketing.
FritzS
Stammgast
#85 erstellt: 18. Sep 2016, 16:39

Schlappen. (Beitrag #84) schrieb:

Es geht eben immer nur darum, das aktuelle Modell zu beschwurbeln. Da kommt es schon mal vor, dass ein älteres Modell plötzlich schlechter dasteht, als damals. So funktioniert Marketing. ;)

off topic

Bitte fang nicht schon wieder mit dem Unterton an, wegen welchen dieser Thread gesperrt wurde.
Bitte halte eine sachliche Diskussion ein und unterlass Unterstellungen.
Danke!

on topic

Hörtest eines bestimmten Modells, in diesem Fall der K872, befassen sich mit Stärken und Schwächen eben dieses Modells.

Ich habe mich bez. der manchmal auftretenden Schärfe beim K812 doch ziemlich deutlich ausgedrückt und diese nur bei gewissen Aufnahmen bemerken können.
Der K872 ist etwas anders abgestimmt und die vorhandene Schärfe tritt nicht hervor bzw. es kommt der Verdeckungseffekt zum tragen. Ich habe nicht gesagt, dass sie gänzlich verschwunden seien.

Zur genauen Analyse muss man beide Frequenzgänge kennen.

PS: Schlappen wie wärs wenn Du selbst mal einen Tread mit einem Testbericht beginnen würdest?


[Beitrag von FritzS am 18. Sep 2016, 16:54 bearbeitet]
Kapsul
Ist häufiger hier
#86 erstellt: 18. Sep 2016, 16:44
@FritzS
Ich bin grade auf der Suche einem Upgrade zu meinem AKG K 702 würdest du
den 872/812 zum probe hören empfehlen? Ich weiß, dass sich probe hören an sich
immer lohnt aber wenn die beiden nicht den Charakter des 702 haben lohnt es sich
nicht für mich.
FritzS
Stammgast
#87 erstellt: 18. Sep 2016, 16:52
@Kapsul
Ich rate Dir suche Dir einen AKG Händler in der Nähe der Beide lagernd hat und mache Dir einen Hörtermin aus.
Nimm Deinen K702 und eventuell auch Dein restliches Equipment plus einige Test CDs mit.

Wenn Du ein Wiener wärst könnte ich Dir mit Tips per PM helfen.
Oder Du kommst zum head-fi Treffen nach Wien.


[Beitrag von FritzS am 18. Sep 2016, 16:53 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#88 erstellt: 18. Sep 2016, 18:37
Wie reagiert K872 auf unterschiedliche Elektronik?
Schlappen.
Inventar
#89 erstellt: 18. Sep 2016, 20:14

FritzS (Beitrag #85) schrieb:

Bitte fang nicht schon wieder mit dem Unterton an, wegen welchen dieser Thread gesperrt wurde.

Unsinn. Der Thread wurde temporär auf Eis gelegt, weil es zum damaligen Zeitpunkt nichts konkretes zum Modell zu schreiben gab, da er noch lange nicht ausgeliefert war. Das hatte nichts mit irgend einem "Unterton" zu tun.
Aber wenn Du haufenweise Unsinn schreibst, wie auf der Seite zuvor, dann möchte ich mir das Recht herausnehmen, darauf zu reagieren.

Bitte halte eine sachliche Diskussion ein

Wenn Du mal endlich anfangen würdest, über einen Kopfhörer zu "diskutieren", dann hätte man schon viel erreicht. Das, was Du hier (und per copy &paste auch in allen anderen Foren) seit Jahren machst, ist nichts anderes, als die Werbetrommel für AKG zu rühren, und das weiß mittlerweile jeder, der nicht mit dem Klammerbeutel gepudert ist, als hör doch mal auf, die Leute für dumm zu verkaufen, lieber Fritz.

P.S. Es gibt hier haufenweise excellenter Kopfhörer-Reviews (inkl. anschließender Diskussion), die kannst Du Dir mal durchlesen, vielleicht merkst Du ja den Unterschied.


[Beitrag von Schlappen. am 18. Sep 2016, 20:17 bearbeitet]
mcleod1689
Stammgast
#90 erstellt: 18. Sep 2016, 20:50
Für mich ist der Fritz ein großartiger Kabarettist, der den elitären Audiophilen in der Nussschale (kann man das ins Deutsche eigentlich so übersetzen :D) einfach in Perfektion verkörpert. Ich verfolge ihn schon seit Jahren hier und drüben bei Hype-fi. Ich kann mich auch noch lebhaft an sein K712 Programm erinnern. Das ist doch Realsatire par excellence. Und auf Hype-fi in Englisch sogar noch ein bisschen lustiger.


Mit dem K872 kann man lange unangestrengt hören, obwohl ich nicht zu laut höre ist meinen Ohren zuliebe heute mal Schluss. Das ist auch der Grund warum ich nicht einen einzigen Report schreibe, denn es dauert bis ich die mir wichtigsten CDs durchgehört habe.


Jetzt mal ehrlich, wie gut ist das denn?! Darüber musste ich minutenlang lachen.

Ich glaube ja auch noch, dass der Schlappen da als sein Sidekick irgendwie involviert ist, quasi Badesalz für die feine audiophile Gesellschaft.

In diesem Sinne, weiter so FritzS!


[Beitrag von mcleod1689 am 18. Sep 2016, 20:53 bearbeitet]
score_P.O
Stammgast
#91 erstellt: 19. Sep 2016, 00:09
Ich werde den K872 auf der CanJam mal antesten.
Die (mir zur Vefügung stehenden) Meinungen einiger anderer "early birds" gehen ja sehr auseinander.
Ich lasse das mal so stehen und werde mir ein Urteil bilden.

Der K812 und ich waren ja nie große Freunde.
FritzS
Stammgast
#92 erstellt: 19. Sep 2016, 07:50

ZeeeM (Beitrag #88) schrieb:
Wie reagiert K872 auf unterschiedliche Elektronik?


Ich habe hier nur meinen KH Verstärker WNA MKII und den KH Ausgang meines Marantz Players zur Verfügung.

Der WNA hat 15 Ohm Innenwiderstand.
Meines Wissens ist beim Marantz ein relativ „kleiner“ Elko in Serie (da müsste ich wieder mal das Servicemanual „ausgraben“)

Ich werde mich diesem Thema demnächst widmen.

Wenn Du mal zufällig in Wien bist, wenn das head-fi Treffen stattfindet, kannst „uns“ mal besuchen, dort sind fast alle Kopfhörer und Kopfhörerverstärker von „Rang und Namen“ zu sehen und zu hören.
http://www.head-fi.o...-8th-of-october-2016

PS: Einschließlich dem „Roten Tuch“ von so manchem hier - Nomax - aber keine Angst der beißt nicht.

Offtopic: CanJam
http://www.canjam-europe.com/de/exhibitors/akg-acoustics/
AKG ACOUSTICS, Stand 58, Foyer in Ebene 1


[Beitrag von FritzS am 19. Sep 2016, 08:19 bearbeitet]
KugelLurch
Ist häufiger hier
#93 erstellt: 19. Sep 2016, 08:52
@FritzS
Bist es nicht allmählich leid dir immer wieder die gleichen Sachen unterstellen zulassen?
FritzS
Stammgast
#94 erstellt: 19. Sep 2016, 10:08
@KugelLurch
Das bin ich schon gewohnt, es ist jedes mal ähnlich, zuerst wird geunkt, 1/2 Jahr später findest dann einige die den Kopfhörer für gut befunden und vielleicht sogar gekauft haben.

Mein Stil von Hörberichten ist eben Blog artig auf die jeweilige Hörsession und die gehörte Musik bezogen. Es muss ja nicht immer alles nach dem Schema F ablaufen.
Schlappen.
Inventar
#95 erstellt: 19. Sep 2016, 20:53

mcleod1689 (Beitrag #90) schrieb:

Ich glaube ja auch noch, dass der Schlappen da als sein Sidekick irgendwie involviert ist, quasi Badesalz für die feine audiophile Gesellschaft.

Selbstverständlich. Ich werde schließlich auch von AKG gut bezahlt dafür, dass ich des Fritzels Threads regelmäßig aus dem Quotentief hole. Ohne meine Schlappschen Ergüsse würde das doch überhaupt keiner mehr lesen hier.
FritzS
Stammgast
#96 erstellt: 23. Sep 2016, 18:09
Nun eine Reihe von CDs angehört (am KHV WNA MKII und wieder mit OPA627)
Meyer Records Vol1 (no. 140); Meyer Records Vol2 (no. 160); Ester Fellner Via del Campo (Meyer Records no. 156); Allan Taylor, Leaving at Dawn (Stockfish); Jan Erik Lundqvist, Leonard Cohen auf Schwedisch #2 (Meyer Records no. 148); Hans Theessink, homecooking;
Grieg: Peer Gynt Suites, Holberg Suite, Sibelius: Finnlandia - Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker, DG;
Gustav Mahler, Symphonie No.1, Blumine, Tonhalle Orchestra Zurich, David Zinman, SACD;

Sägerinnen/Sänger: Klar, der jeweiligen Tonlage entsprechend, besonders bei Ester Fellner und Jan Erik Lundqvist sehr ausdrucksstarke Wiedergabe.

Orchester: Breit gestaffelt; gute Ortbarkeit; Höhen nicht aufdringlich, gut aufgelöst; Mitten keine negativen Auffälligkeiten; Bassbereich druckvoll, trocken, nicht aufdringlich, Pauken und Trommeln können bei Gustav Mahlers Symphonie No.1 schon eine Brachialgewalt entwickeln, Celli und Bassgeigen füllig aber nicht aufgebläht.

..................

Dimitri Schostakowitsch, Symphonie Nr.8, Royal Concertgebouw Orchestra, Bernard Haitink, DECCA
Track 3 „Allegro non troppo“
Übergänge und Ortbarkeit - Violinen, Bratschen, Celli, Bassgeigen werden sehr gut wiedergegeben.
Gute Tiefenstaffelung - Trommeln, Pauken, Becken.
In den Fortissimo Passagen ist die Brachialgewalt des Orchesters sehr gut spürbar.
Bassbereich druckvoll und reicht tief hinunter, ist aber nicht aufdringlich oder überzeichnend.

Camille Saint-Saëns, Orgel-Symphonie No.3, Berliner Philharmoniker, James Levine, Orgel: Simon Preston, Deutsche Grammophon
Track 3: 2. Allegro moderato - Presto - Allegro Moderato
Track 4: 2. Maestoso - Allegro - Molto allegro - Pesante
Ortbarkeit der einzelnen Orchestergruppen sehr gut, genügend Raum dazwischen, die Breite der Bühne entspricht einen guten Platz im Konzerthaus, Tiefe für einen Kopfhörer gut.
Orgelpassage gute Durchzeichnung, druckvoll, massiv.
Bei den Bläsern konnte ich nichts bemängeln, druckvoll aber in Balance zu den restlichen Instrumenten.
Paukenschläge druckvoll, trocken.
Was ich oben bei Schostakowitsch, Symphonie Nr.8 schrieb, gilt auch hier.

Paul Dukas, Der Zauberlehrling, Berliner Philharmoniker, James Levine, Deutsche Grammophon (von der obigen CD)
Track 5: Der Zauberlehrling
Dieses Stück bestätigt meine obigen Eindrücke vollauf.
Bassbereich wird trocken und nicht überzeichnet wiedergegeben.
Schlappen.
Inventar
#97 erstellt: 23. Sep 2016, 18:47
Hast Du dieses Stück schon mal über den K872 gehört.?
Wie machen sich die Bläser dort.?

https://www.youtube.com/watch?v=SFD7p9PNUeM
BadPritt
Stammgast
#98 erstellt: 23. Sep 2016, 19:41
Mist, ich hab' mir das angehört. Jetzt krieg' ich den Müll nicht mehr aus dem Schädel....
liesbeth
Inventar
#99 erstellt: 24. Sep 2016, 20:16
So habe mir den Hörer jetzt auch auf der CanJam mal genauer angehört.
Die Konstruktion ist genau die gleiche wie beim 812. Damit haben die Lauscher schon viel Platz und der Hörer ist auch genauso erstklassig verarbeitet.

Beim Hören sind mir zwei Sachen aufgefallen. Positiv habe ich die Wiedergabe von Männerstimmen empfunden. Das ist wirklich Referenzklasse.
ABER
Er ist viel zu bassig abgestimmt und leider auch mit einem leicht brummig schwammigen Bass versehen.
Die Höhen könnten dem ein oder anderen auch zu harsch sein, ich bin da nicht sonderlich empfindlich und finde es noch gerade ok.

Für den Preis leider eine schon deutliche Enttäuschung.


[Beitrag von liesbeth am 24. Sep 2016, 20:18 bearbeitet]
Quantum_Luke
Ist häufiger hier
#100 erstellt: 25. Sep 2016, 03:02
War ja auch eigentlich nicht anders zu erwarten, da wie es aussieht der Aufbau vom 812er 1:1 übernommen wurde.
Jeder, der nen offenen KH besitzt und schonmal die Muscheln mit den Händen zugehalten hat, weiß was ich meine.
Der K812 hat ja schon nen grundsoliden Bass, manche empfinden ihn vielleicht schon als einen Ticken zu prägnant.
Dass der K872 nur ein Kompromiss wird, war daher mehr oder weniger schon im Vorfeld klar bzw stark anzunehmen.
FritzS
Stammgast
#101 erstellt: 25. Sep 2016, 09:49

liesbeth (Beitrag #99) schrieb:

Beim Hören sind mir zwei Sachen aufgefallen. Positiv habe ich die Wiedergabe von Männerstimmen empfunden. Das ist wirklich Referenzklasse.
ABER
Er ist viel zu bassig abgestimmt und leider auch mit einem leicht brummig schwammigen Bass versehen.
Die Höhen könnten dem ein oder anderen auch zu harsch sein, ich bin da nicht sonderlich empfindlich und finde es noch gerade ok.

Der Höhenpeak wurde gegenüber dem K812 etwas gedämpft, wenn die Frequenzschriebe im Internet auftauchen wird man das sicherlich sehen können.
Ich habe bewusst ein paar CDs gehört, bei denen mir diese Überbetonung vom K712 ausgefallen ist, nur ist dies bereits auf der Aufnahme zu hören und auch mit dem D7000 oder der K/Q7xx Serie merkbar. Beim K812 Hörtest bin ich sogar bewusst auf eine komplett andere CD / KHV Kette ausgewichen um diesbezügliche Einflüsse auszuschalten.

Was Männerstimmen und dunklere Frauenstimmen (z.B. Ester Fellner) betrifft bin ich ganz auf deiner Linie.

Gewiss ist der Bass etwas stärker ausgeprägt, ich habe nun schon etliche meiner CDs angehört, der Bass kommt mir nicht zu überbetont vor. Der D7000 bläht da schon kräftig auf.

Welcher Verstärker, welche Quelle wurde da am Stand verwendet?
Mein KHV weist am Ausgang absichtlich einen Innnenwiderstand (Ausgangsimpedanz) von 15 OHM auf.

Dass bei vollkommen geschlossener Kopfhörer irgendwo Kompromisse geschlossen werden müssen, wird wohl klar sein.
Das gilt auch für vollkommen offene Kopfhörer im Stil eines K1000, dem ja etwas der Druck im Bass fehlt.
Trotzdem gilt der K1000 noch immer als Meilenstein im Kopfhörerbau.


[Beitrag von FritzS am 25. Sep 2016, 09:53 bearbeitet]
liesbeth
Inventar
#102 erstellt: 25. Sep 2016, 11:57
Am Stand diente ein Tascam CD Player aus dem Pro Bereich als Quelle, als Khv gab es glaub ich Lehmann Audio.

Habe aber die meiste Zeit über mein Smartphone mit dem Teak HAP 50 gehört.

Und auch wenn die Eigenschaften natürlich auch ein Resultat der geschlossenen Bauweise ist, ein Meilenstein im Kopfhörer Bau ist der K 872 sicher nicht.
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