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AKG K872 - Master reference closed-back headphones

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liesbeth
Inventar
#102 erstellt: 25. Sep 2016, 11:57
Am Stand diente ein Tascam CD Player aus dem Pro Bereich als Quelle, als Khv gab es glaub ich Lehmann Audio.

Habe aber die meiste Zeit über mein Smartphone mit dem Teak HAP 50 gehört.

Und auch wenn die Eigenschaften natürlich auch ein Resultat der geschlossenen Bauweise ist, ein Meilenstein im Kopfhörer Bau ist der K 872 sicher nicht.
FritzS
Stammgast
#103 erstellt: 25. Sep 2016, 18:55
@liesbeth
Ich sehe K812 und K872 als gleichrangige „Geschwister“- ein Jeder mit Vor- und Nachteilen.

Ich höre momentan „Bettina Wegner, Die Liebeslieder (Doppel CD)“, die Klangsignatur des K872 kommt der Sängerin sehr entgegen.

PS: Mit welchen Musikstücken hast Du getestet?
liesbeth
Inventar
#104 erstellt: 25. Sep 2016, 20:17
Ich teile da zumindest nach meinen Messeeindrücken deine Einschätzung nicht ganz.
Den K812 halte ich auch für einen sehr guten Hörer, der als Gesamtpaket sicher vielen Leuten sehr viel Spaß macht.

Der K 872 ist imo für das Geld schlicht nicht brauchbar. Einen Oppo Pm3 halte ich insgesamt für den besseren Hörer und der ist einen Tausender günstiger. Selbst meinen AT MSR 7 würde ich im Bass als sauberer bezeichnen.

Gehört habe ich hauptsächlich

Dave Matthews Band Two step live
Portishead Roads
The National Bloodbuzz Ohio
FritzS
Stammgast
#105 erstellt: 06. Okt 2016, 15:55
Nach etlichen Hörerlebnissen mit dem K872 quer durch meine CD/SACD Sammlung ein weiterer „Stimmungsbericht“

Max Lässer & Das Überlandorchester „Überländer“
..
Mit dem K872 ist es einfach ein besonderes Erlebnis diese CD zu hören.
Die natürlich klingende Stimmigkeit dieser Musik habe ich selten so gut gehört.
Keine Spur von Überbetonung des Basses oder Schärfe in den Höhen.
Das metallische klingen des Hackbretts ist authentisch - ich weiß wie ein Hackbrett live klingt.
Die Bühne breit und tief, das Geschehen plastisch wie es zu dieser Band passt und es ein Kopfhörer überhaupt wiedergeben vermag. Die Auflösung, selbst feinster Nuancen, schafft der K872 locker.

Hubert von Goisern mit den Alpinkatzen - „Wie die Zeit vergeht“ (Live Mitschnitt, 2 CDs)
..
Diese CD ist eine Live Aufnahme eines Konzertes - klatschen, pfeifen, mit singen des Publikums wird sehr plastisch, räumlich mit live Charakter wiedergegeben.
Besonderes Highlight ist das Schlagzeugsolo (CD2, Track 5) „Kren & Speck“
Knochentrockene, harte, tiefe Schläge (je nach Trommel) mal mit Punch, mal zart, räumlich plastisch (bedingt durch die Aufnahme sitzt man mitten im Kreis des Schlagzeugs drinnen).

Der K872 ist es meiner Meinung nach wert sich länger mit ihm zu beschäftigen.
Mit dem K872 kann man meiner Meinung lang ermüdungsfrei Musik hören.
Der K872 kommt mir eine Spur wärmer, intimer - der K812 kühler, analytischer vor.

Ich weiß was Harman mit AKG Wien vor hat und finde das höchst bedauerlich! Der österreichische (Wiener) Traditionsbetrieb AKG würde nächstes Jahr sein 70 Jubiläum feiern. AKG reiht sich dann in die große Schar an österreichischen und Wiener Traditionsbetrieben ein, die entweder nicht mehr bestehen oder ihre Standorte in andere Länder verlagerten. Deren Liste ist mittlerweile lang!
https://de.wikipedia.org/wiki/AKG_Acoustics

In diesem Sinne „Hubert von Goisern: A ganze Weil“
https://www.youtube.com/watch?v=Bo4rv3kxDI0
http://www.golyr.de/...anze-weil-41707.html
Killwalz
Hat sich gelöscht
#106 erstellt: 06. Okt 2016, 18:05
Danke das endlich mal echte Hörerfahrungen mitgeteilt wurden.

Alles was hier im Vergleich 812 zum neuen AKG K827 gesagt wird, habe ich genauso erwartet. Einfach nur weil der Neue geschlossen ist. Die Unterschiede zwischen offen und geschlossen sind immer ähnlich.

Was sonst in diesem Thread über AKG gesagt wird finde ich einfach blöd. Mutmassungen und schlechtreden, was hat das mit dem Klang und der Qualität eines Kopfhörers zu tun?
Selbst ein Hersteller mit schlechtestem Image kann mal einen Glücksgriff tun. Die Verkaufspolitik ist mir im großen und Ganzen wurscht, Hauptsache es hält und klingt. Zu AKG kann ich nicht viel sagen, nur zum 812, aber wenn was zu Harman gehört, dann ist die Firmen/Verkaufspolitik (nicht unbedingt das Produkt, in meinen Augen schon mal Mißt. Damit habe ich Erfahrungen (JBL).

Ich habe mich ewig nicht mehr um Kopfhörer gekümmert, brauchte aber jetzt einen den man überall anschliessen kann. Hab mir HD800, T1(.2) und K-812, jeweils in der neuesten Version kommen lassen und gleichzeitig miteinander verglichen. Für mich liefert der AKG mit Abstand das beste Klangbild, finde den geradezu phänomenal. HD800 klingt mir zu künstlich und ist schwach im tiefsten Bass, Beyer (ist ja halboffen) klingt mir schon zu zu. Wahrscheinlich wäre der "Neue" AKG deshalb auch nichts für mich. Das ist sicher Ohr und Geschmacksache. Aber auf der Firmenpolitik so rum hacken wie hier am Anfang des Threads und ein Gerät schlecht machen was man noch nicht mal gehört hat, finde ich unverschämt. Gott sei Dank hat sich das endlich geändert. Ich fand das richtig eklig soviel Gift und Galle unnütz zu verspritzen. Da waren wohl ne Menge psychische Probleme am Werk bzw. beteiligt.

PS. Tonstudios werden sicher nicht in kürzester Zeit ihre Kopfhörer ausrangieren nur weils was besseres Neues gibt. Mit den "Alten" haben die ja bisher auch ganz gut gearbeitet. Offen oder geschlossen kommt sicher auf den Anwendungsfall an. Musiker benötigen meistens geschlossene, die Qualität ist dabei nicht so wichtig. Erst beim Mischen wird die Qualität wichtig. Aber nur wenige Tonstudios arbeiten mit dem Teuersten, die müssen erstmal Geld verdienen bevor sie es ausgeben. Die Konkurrenz ist groß. Vom Feinsten ist es meistens nur bei Leuten die von Haus aus Geld haben und deren Technik und die Musik gleichzeitig dere Hobby sind. (bei Yellow (Boris Blank) war das z. B. mal so).


[Beitrag von Killwalz am 06. Okt 2016, 18:18 bearbeitet]
milio
Stammgast
#107 erstellt: 07. Okt 2016, 01:47
Hallo Killwalz,

Du schreibst schon sehr merkwürdige Dinge:
Einerseits findest Du die Firmenpolitik von AKG "Mißt", weil zu Harman gehörend, andererseits beklagst Du, dass auf der Firmenpolitik rumgehackt wird.
Dann sprichst Du davon, dass in diesem Thread immer wieder der AKG 872 schlechtgeredet wurde, was aber, wenn Du nochmal nachliest, so nicht vorkommt - es wurde die Art und Weise der Vorab-Vermarktung von FritzS kritisiert, nicht der Hörer.

Und dann schreibst Du noch, dass hier eine Menge psychischer Probleme am Werk war . . .

Vielleicht solltest Du den ganzen Thread nochmal lesen und dann Dein Posting löschen.
FritzS
Stammgast
#108 erstellt: 21. Okt 2016, 15:30
Ein weiterer „Erfahrungsbericht“

Weltmusik

Ladysmith Black Mambazo
„Journy of Dreams“ (CD)
„Long Walk to Freedom“ (SACD

Diesen südafrikanischen Männerchor (von Paul Simon entdeckt und tritt in seinem Album „Graceland“ auf) zuhören ist mit dem K872 ein wahrer Genuss, besonders die tiefen Stimmen kommen sehr gut zur Geltung.
Die Bühne breit und tief, sehr räumlich transparent, einzelne Stimmen gut ortbar.

So tief stimmig und trotzdem klar habe ich diese CDs noch nie gehört - der Denon D7000 trägt im mittleren Bass zu viel auf, der K812 ist hier kühler „sachlicher“ am Werk.

Der K872 klingt hier nahezu räumlich offen wie der K812, man glaubt gar nicht über einen geschlossenen Kopfhörer zu hören.

Klassik

Gustav Mahler, Symphonie Nr.4, Symphonie Nr.8, Eliahu Inbal, Frankfurt Radio Symphonie Orchester, CDs Japan Pressung, eine legendäre Mahler Zyklus Aufnahme

K872 Für einen Kopfhörer räumlich perfekt, der K872 ist meiner Meinung für Gustav Mahler einer der perfekten Kopfhörer. Er bring die Schwärze die in Gustav Mahler Symphonien in manchen Passagen enthalten ist perfekt rüber ohne im Bassbereich zu dick aufzutragen. Gesangs- und Chorpassagen räumlich, einzelne Stimmen gut ortbar, gute Auflösung, gute Tiefenstaffelung.

Gute U-Musik

Ich habe mir nun einen Teil meiner Kari Bremnes CD Sammlung (1) durchgehört.
Die Räumlichkeit ist für einen Kopfhörer nahezu perfekt, gute Ortbarkeit.
„Genügend Luft“ zwischen einzelnen Instrumenten.
Die Stimme von Kari Bremnes klar und rein.

CD „Reise“ Track 8
Schlagzeugsolo - tiefe Trommeln stehen plastisch im Raum, nahezu im Halbkreis, tief, druckvoll, gut konturiert.

(1) Kari Bremnes - „Reise“, „Over en by - Kari Bremnes“, „Og så kom resten av livet“, „Erindring“, „mitt ville hjerte“, „Blå Krukke“, „30 Years' Fidelity - Kirkeling Kulturverksted“

Es bestätigt sich einmal mehr, der K872 klingt wärmer, intimer („audiophil“), das Klavier fülliger, sonorer.
Der K812 kühler, sachlicher - K812 „the swiss army knife“ für den Tontechniker.
Der K872 zum längeren Genießen von Musik.

Test CD

Ein weiteres Highlight - stereoplay „Die besten Hörtest-Aufnahmen aus 30 Jahren“
(CD, 2008, Heftbeilage, Cardsleeve)
https://www.musik-sammler.de/media/466899/

Tiefe kräftige Trommelschläge (Children Of Sanchez, Knock Out) werden genau so präzise und räumlich wieder gegeben, wie Gesangs-Stimmen und alle anderen Instrumente. Die Balance Tiefen, Mitten, Höhen klingt bei dieser Aufnahme perfekt, keine Ausreißer zu merken.
.
dici2
Ist häufiger hier
#109 erstellt: 13. Nov 2016, 01:35
Hallo Forum,

ich besitze den AKG K872 jetzt 2 Wochen und ich gebe auch einmal meinem Senf dazu.
Ich wollte ihn schon wieder zurück senden und mir einen anderen HighEnd Kopfhörer holen. Er hat nicht den besten Sitz auf meinem Haupt, bewegen sollte man sich nicht groß, weil er durch seinen lockeren Sitz immer vom Kopf rutscht. Ob es den Anpressdruck nicht unnötig erhöhen soll weiß ich nicht, aber für einen Kopfhörer im Studio wohl nicht so sehr geeignet. Zu Hause beim Musik geniesen allerdings geht es.
Als ich ihn Ausgepackt habe, wurde er an einen KHV Bayerdynamik A2 angeschlossen und natürlich habe ich ihn aufgesetzt. Der Klang war nicht gut, überspitzte Höhen und überdrehten Mittelton, Bass war annehmbar. Gut, ich habe ihn dann erst einmal 3 h einspielen lassen. Der Klang verbesserte sich nur marginal. Wenn es so bleibt dann sende ich ihn zurück, denn dann ist er sein Geld nicht wert.
Nach 1 Woche täglich ~ 2 h gespielt, hört er sich immer besser an. Fantastische Auflösung und ein Klang der sehr authentisch ist. Er bleibt jetzt hier und ich gewinne ihn von Tag zu Tag immer mehr.
Sollte jemand diesen Hörer kaufen und seine Erwartungen werden nach den ersten Takten enttäuscht, gebt ihn eine Chance. Er brauchte bei mir eine langen Einspielzeit. Nein das Gehör hat sich an den Klang nicht gewöhnt, wie man jetzt vielleicht annehmen könnte.
Ich glaube die Ohrpolster werden im Sommer problematisch werden, wenn die sommerlichen Temperaturen herrschen und der Schweiß fließt.

dici2
Firschi
Stammgast
#110 erstellt: 13. Nov 2016, 01:38

dici2 (Beitrag #109) schrieb:
Nein das Gehör hat sich an den Klang nicht gewöhnt, wie man jetzt vielleicht annehmen könnte.

Woran machst du das fest?
kopflastig
Inventar
#111 erstellt: 13. Nov 2016, 01:42
Das würde mich auch brennend interessieren.
FritzS
Stammgast
#112 erstellt: 13. Nov 2016, 12:22
@dici2
Freut mich, dass ich mit meiner Meinung nicht so ganz alleine dastehe!
Hörschnecke
Inventar
#113 erstellt: 13. Nov 2016, 12:48

dici2 schrieb:

Als ich ihn [AKG K872] Ausgepackt habe, wurde er an einen KHV Bayerdynamik A2 angeschlossen und natürlich habe ich ihn aufgesetzt. Der Klang war nicht gut, überspitzte Höhen und überdrehten Mittelton, Bass war annehmbar.


Dein AKG K872 hat 36 Ohm, der KHV A2 eine wählbare Ausgangsimpedanz von 0 Ohm oder 100 Ohm. Mit welcher Ausgangsimpedanz hast Du den K872 in Deinem Hörtest betrieben? Hast Du zudem sichergestellt, daß dabei kein zweiter KH in den Ausgangsbuchsen steckte? (denn die sind laut Datenblatt nur parallel geschaltet)
dici2
Ist häufiger hier
#114 erstellt: 13. Nov 2016, 19:50
[/quote]
Dein AKG K872 hat 36 Ohm, der KHV A2 eine wählbare Ausgangsimpedanz von 0 Ohm oder 100 Ohm. Mit welcher Ausgangsimpedanz hast Du den K872 in Deinem Hörtest betrieben? Hast Du zudem sichergestellt, daß dabei kein zweiter KH in den Ausgangsbuchsen steckte? (denn die sind laut Datenblatt nur parallel geschaltet)
[/quote]
[/quote]
Woran machst du das fest?
[/quote]

Ich besitze noch den T1 zum Vergleich. Vor kurzem hatte ich noch den T90 als Zweithörer, den habe ich verkauft.
Den A2 schalte ich jedesmal um, AKG 0 Ohm und den T1 100 Ohm und ich betreibe sie Solo an den Anschlüssen, weil der eine, in dem Falle AKG, sonst zu laut wäre. Den T1 werde ich auch an einem Freund veräußern, er freut sich schon darauf.
Ich bleibe vorerst beim AKG, bis sich etwas besseres findet. Denn bei unseren Hobby gibt es ja nie Stillstand

dici2
FritzS
Stammgast
#115 erstellt: 14. Mrz 2017, 20:04
Für Jene die sich trauen ihren K872 zu modifizieren.
Und sich getrauen ein anderen Forum zu besuchen!

http://www.open-end-...36225&postcount=3844

http://up.picr.de/28588014gu.jpg

http://www.open-end-...36255&postcount=3850

http://www.open-end-...36270&postcount=3855

Im Ernst, die beiden Schaumstoffringe mal entfernen und den Unterschied hören!
Das Werkzeug mit Anleitung wie man die Pads wieder montieren kann muss jeden K872 beiliegen.

PS: Es fehlt nur mehr umgekehrt das Mash-Netz des K872 für den K812. Das würde diesen die manchmal auftretende Schärfe in den Höhen nehmen.


[Beitrag von FritzS am 14. Mrz 2017, 20:08 bearbeitet]
Alternativeshoeren
Schaut ab und zu mal vorbei
#116 erstellt: 15. Mrz 2017, 01:50
Das Entfernen des Diffusors verringert also Interferenzen und die Höhen klingen danach seidiger und sogar der Bass dröhnt weniger? Interessant. Ich reiße am besten meine ganzen Absorber und Teppiche aus meinem Wohnzimmer und überprüfe diese Theorie mal.
milio
Stammgast
#117 erstellt: 15. Mrz 2017, 03:21

FritzS (Beitrag #115) schrieb:
Im Ernst, die beiden Schaumstoffringe mal entfernen und den Unterschied hören!

Ist es nur ein Unterschied oder willst Du damit bedeuten, dass eine Klang-Verbesserung erreicht wird?
Deine Formulierung ist, sagen wir mal - speziell.

Sollte dadurch eine Klang-Verbesserung erreicht werden, würde das ja bedeuten, dass die AKG-Ingenieure komplette Loser sind - so sad.

Diese Branche erstaunt mich manchmal, aber die Fans erstauenen mich wesentlich öfter.
FritzS
Stammgast
#118 erstellt: 15. Mrz 2017, 08:51
Wer einen K872 hat und experimentierfreudig ist, soll es selbst mal ausprobieren, es kann dabei (wenn man vorsichtig agiert) nichts kaputt gehen.
Mehr wollte ich damit nicht sagen!
Und - dieser Schaumstoffring dient zur Abstimmung der Balance zw. Tiefen und Höhen, auf Denglish Tuning genannt.

Der K872 klingt dann dem K812 ähnlicher aber ohne Schärfe in den Höhen (die bei manchen Musikstücken auftritt).
Würde man dem K812 dasselbe Mash-Gitter wie es der K872 aufweist gönnen, dann wäre er auch „sanfter“ in den Höhen.
Genau das hat ja Sennheiser beim HD800S vorgeführt, ohne dem Netz klingt der HD800S dem HD800 ähnlich.

Ich habe etwas Einblick in die Konstruktiven Details von KH gewonnen.

PPS: Bitte die ätzenden Bemerkungen ersparen, „wir“ sind hier in einem Forum u.a. auch der Erfahrungsaustausches. Und die AKG Leute wissen sehr wohl was sie tun, nur gibt es spezielle Sound-Präferenzen in den verschiedenen Märkten - USA, Europa, Asien.


[Beitrag von FritzS am 15. Mrz 2017, 09:08 bearbeitet]
milio
Stammgast
#119 erstellt: 15. Mrz 2017, 13:16
Ich wollte genau nicht gegen die AKG-Leute ätzen, sondern (etwas ironisch) anmerken, dass diese eine solch einfache Verbesserungsmöglichkeit für den Klang sicher nicht ungenutzt gelassen hätten,
Aber nachdem Du inzwischen präzisiert hast, dass es mehr experimentell um die Möglichkeit einfacher und reversibler klanglicher Änderungen ging und nicht um objektive "Verbesserung", passt das ja.
Schönen Tag.
i.car
Stammgast
#120 erstellt: 15. Mrz 2017, 14:33

FritzS (Beitrag #118) schrieb:

PPS: Bitte die ätzenden Bemerkungen ersparen, „wir“ sind hier in einem Forum u.a. auch der Erfahrungsaustausches. Und die AKG Leute wissen sehr wohl was sie tun, nur gibt es spezielle Sound-Präferenzen in den verschiedenen Märkten - USA, Europa, Asien.


Seit wann stellt eine Weltunternehmen wie AKG seine Produkte nicht auf die einzelnen Kunden in EU/Asia/USA ab oder ist das schon zuviel verlangt?

Ist das wirklich ernst gemeint gewesen? Mich wundert es immer weniger, dass angesichts der lebhaften Konkurrenz ein solches Verhalten bestraft wird und das Unternehmen vom Markt verschwindet bzw. Platz machen muss für Andere.


[Beitrag von i.car am 15. Mrz 2017, 14:40 bearbeitet]
FritzS
Stammgast
#121 erstellt: 15. Mrz 2017, 16:46
Dass HiFi Audio Produkte (speziell Lautsprecher Kopfhörer) auf verschiedene Märkte und deren Hörpräferenzen abgestimmt werden, dürfte mittlerweile auch in das HiFi Forum durchgesickert sein - das ist doch schon ein uralter Hut.

Ich weiß definitiv, dass beim K872 US Hörer schlussendlich dessen Abstimmung bestimmten.
KH Firmen entwickeln einige verschieden abgestimmte Beta-Testmuster die dann verschiedenen Hörern zum Beurteilen vorgelegt werden.

Im konkreten Fall beeinflusst, meines Wissens, der Schaumstoffring den Raum zwischen der Kopfhörer Konstruktion mit dem Treiber und dem Ohr, speziell der Ohrmuschel und damit die dort auftretende Resonanzen. Da in diesem Bereich alle Menschen verschieden sind, muss man das Verhalten beim Entfernen dieses Schaumstoffringes bei jedem Menschen testen - was bedeutet jeder K872 Kopfhörerbesitzer muss das selbst ausprobieren, ob ihm das mit oder ohne Schaumstoffring besser gefällt.

Lautsprecher abzustimmen hat primär mit den beim Hörer zu erwartenden Räumen zu tun (die sind weltweit unterschiedlich).
Kopfhörer abzustimmen hat mit den jeweilig hörenden Menschen primär zu tun und das ist umso schwieriger da das Ohr jedes Menschen verschieden ist und sich zudem im Laufe seines Lebens verändert. Das erklärt auch auch die unterschiedlichen Beurteilungen ein und desselben Kopfhörers durch verschiedene Menschen.


[Beitrag von FritzS am 15. Mrz 2017, 18:18 bearbeitet]
i.car
Stammgast
#122 erstellt: 15. Mrz 2017, 19:49
Wenn ich richtig verstehe, ist doch genau dies hier seitens AKG nicht passiert, sondern EU-Kunden müssen selbst Hnd anlegen, die Hörmuscheln aufbrechen und Schaumstoffringe entfernen, das Teil kosten übrigens €1.500,-- .... korrekt? Da frage ich mich schon........ der Wahnsinn!!
FritzS
Stammgast
#123 erstellt: 15. Mrz 2017, 21:37
Wie kommst du auf aufbrechen? Die Pads von KH abnehmen ist ein ganz normaler Vorgang.

Und AKG weise ich da keine Schuld zu. Abstimmungen sind ein Prozess bei dem mehr Leute mit unterschiedlichen Hörgewohnheiten mitreden.

Mein Posting ist nur als Hinweis für einen persönlichen Test zu verstehen um herauszufinden welche Variante besser gefällt!
Wer sich nicht traut der soll es eben so wie ausgeliefert belassen!

PS: Ich verstehe die Aufregung über meinen Tip ganz und gar nicht!
i.car
Stammgast
#124 erstellt: 15. Mrz 2017, 21:43
Ich dachte, man muss ins Innere der Hörmuschel gelangen, wenn's aber nur die Pads sind hält sich die Aktion in Grenzen.
FritzS
Stammgast
#125 erstellt: 15. Mrz 2017, 21:45
Jedem K872 liegt eine Anleitung mit Werkzeug für den Pads-Wechsel bei.


[Beitrag von FritzS am 15. Mrz 2017, 21:45 bearbeitet]
Alternativeshoeren
Schaut ab und zu mal vorbei
#126 erstellt: 15. Mrz 2017, 23:34

Dass HiFi Audio Produkte (speziell Lautsprecher Kopfhörer) auf verschiedene Märkte und deren Hörpräferenzen abgestimmt werden....


KH Firmen entwickeln einige verschieden abgestimmte Beta-Testmuster die dann verschiedenen Hörern zum Beurteilen vorgelegt werden.


Wieviele Varianten der AKG Hörer gibt es denn dann? Oder entscheiden eine Handvoll über den Geschmack der ganzen Welt? Und wenn ja, beisst sich das dann nicht mit der Aussage, das alle Menschen anders sind und unterschiedlich hören?

Ist in der Anleitung ein Hinweis darauf zu finden, dass der Kunde seinen Hörer über die Schaumstoffringe selbst abstimmen kann?
FritzS
Stammgast
#127 erstellt: 16. Mrz 2017, 21:45
@Alternativeshoeren
Wenn du das willst, musst du deinen Kopfhörer auf deinen Ohren ausmessen lassen und dir eine Blackbox anschaffen (eine solche gibt es) die das korrigiert!

Kopfhörer werden primär an genormten künstlichen Ohren ausgemessen und abgestimmt, der Rest ist eher Geschmacksache.
Es ist grad bei Kopfhörern unmöglich jedem gerecht zu werden, denn die bei jedem Menschen anders geformten Ohrmuscheln beeinflussen bei Kopfhören das Endergebnis.

Ich kenne nur eine Firma (den Namen habe ich vergessen) die unterschiedliche Dämpfungfließe mitliefert.
haudegen
Stammgast
#128 erstellt: 16. Mrz 2017, 21:57

FritzS (Beitrag #127) schrieb:

Ich kenne nur eine Firma (den Namen habe ich vergessen) die unterschiedliche Dämpfungfließe mitliefert.


Beyerdynamic legt bei dem neuen DT1990 zwei verschiedene Pads bei. Einmal eine Balanced version mit deutlich mehr Bass und etwas steifer in der Polsterung und einmal die analystischen Pads für ein ausgewogenenes, stimmiges Klangbild. Der Unterschied ist schon sehr deutlich zwischen den beiden Pad Varianten.
FritzS
Stammgast
#129 erstellt: 17. Mrz 2017, 11:21
Für Jene die keine Anleitung zum Padwechsel haben und nicht wissen wozu dies kleine Werkzeug gehört bzw. wie dies handzuhaben ist:
http://www.head-fi.org/t/803263/akgs-new-k872/360#post_13346704
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