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Der NEUE Beyerdynamic DT-1990 Pro

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badera
Inventar
#101 erstellt: 05. Mrz 2017, 04:33

keineahnunginblau (Beitrag #98) schrieb:
Ich finde es ja schon ein bisschen abartig, so viel Geld für Kopfhörer auszugeben.

Ich kann den Reiz daran ehrlichgesagt nicht ganz nachvollziehen.

Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Wofür gibst Du Dein Geld aus und wieviel? Die einen geben ihre Kohle für Autos/Tuning aus, andere für Reitsport, wieder andere für Surfbretter etc. pp. Ich kann den Reiz an diesen drei Themen auch nicht nachvollziehen, toleriere es aber und käme nie auf die Idee, es als abartig zu bezeichnen, wenn Leute in diesen Bereichen massiv Kohle raus hauen.


keineahnunginblau (Beitrag #98) schrieb:
Kopfhörer hat man ja eigentlich eher in der Öffentlichleit auf.

Traue keinem Klischee, das nicht aus Deinem eigenen Hirn stammt.


keineahnunginblau (Beitrag #98) schrieb:
Und achtet man da jetzt so sehr auf den Klang wie zuhause auf der Anlage ?

Manche mehr, manche weniger. Sagt Dir "unterschiedliche Ansprüche" etwas?


keineahnunginblau (Beitrag #98) schrieb:
Also mir reichen da meine iPhone Kopfhörer völlig aus.

Steht Dir frei.

Ich bin nicht sicher, ob Du hier einfach falsch bist oder es sich hierbei um einen plumpen Troll-Versuch handelt. Hat auf jeden Fall nichts mit dem Threadtitel zu tun.
Basstian85
Stammgast
#102 erstellt: 05. Mrz 2017, 10:53
@Troll:

Ich habe in der Öffentlichkeint nie Kopfhörer auf. Eine Anlage ist viel teurer als ein Kopfhörer, muss vernünftig aufgestellt werden können und nicht jeder ist in der Lage wann er möchte "Laut" über Lautsprecher Musik zu hören. Bei Kopfhörern gibts auch keine Raumakustischen Probleme. Es ist auch einfach etwas Anderes - Alles hat Vor- und Nachteile.

@ Flöff

Es gibt Einige Leute (mich eingeschlossen), die neutrale Hörer nicht natürlich klingend finden im Sinne von "klingt das Echt", oft fehlt etwas Bass und die Mitten sind zu stark "plärren" ein wenig. Hier auch nochmal erwähnt. Ich finde den Beyer CS zB von der Abstimmung sehr... "authentisch", "echt", den K701, der ja recht neutral ist, im Vergleich etwas zu dünn und der (Hoch-)mittelton ist etwas zu stark... Desweiteren gibts noch Kriterien wie Bühne, Ortungsschärfe etc, die sich nur bedingt mit EQ beeinflussen lassen... Andererseits könnte man sich seinen neutralen Hörer mit EQ für sich "natürlich" klingen lassen


[Beitrag von Basstian85 am 05. Mrz 2017, 10:56 bearbeitet]
Huo
Stammgast
#103 erstellt: 05. Mrz 2017, 11:30
Ich denke das Problem bei den meisten ist, dass sie nur denken, dass sie kein "neutral" mögen. Es gibt Kopfhörer die passen in die Kategorie neutral eher als andere, aber wie ich schon sagte, kein Kopfhörer ist perfekt. Und bei einem neutralen Hörer fallen Unebenheiten schnell auf. Ein Bass, der das bedeckt, kann angenehm sein. Auch haben neutrale Kopfhörer immer das Problem, dass sie technisch oft auf Tiefbass verzichten müssen. Das ist ja auch nicht im Sinne von neutral. Ein gern genommenes Vorbild sind die Etymotic. Aber streng genommen ist auch ein ER4 nicht neutral. Der hat selbst nach eigener Referenzkurve ein wenig zu viel (obere) Mitten. Das kann man durchaus als "plärrig" wahrnehmen.

Sonarworks ist mit bekannt. Bin ich auch von beeindruckt. Ich kenne auch wenige, die danach noch sagen, dass sie ihren Kopfhörer ohne EQ bevorzugen. (Aber auch die Leute gibt es.)

Hinzu kommt, dass ein neutraler Lautsprecher eigentlich auch eher warm wahrgenommen wird. Der Bass wird an Wände und Boden reflektiert und füllt den Raum. Hier macht natürlich auch jeder eigene Erfahrungen und ist anderes gewohnt. Man sagt aber grob 1 dB/Octave. Das kann man beim EQ einfach berücksichtigen. Könnte sogar sein, dass Sonarworks auch im Bass leicht kompensiert - klingt für mich zumindest so.

Jetzt kann man noch berücksichtigen, dass jeder andere Ohrenformen und deswegen eine andere HRTF hat. Bei den meisten sind die Unterschiede jedoch eher vernachlässigbar, zumindest so lange wir noch keine perfekten Kopfhörer bauen können.

Bei den meisten ist aber zu beobachten, dass je länger man sich mit dem Thema der Abstimmung beschäftigt, desto mehr bevorzugt man neutrale Abstimmungen. Die Auflösung eines Kopfhörers hängt hauptsächlich davon ab, denn nur wenn nicht bestimmte Gewürze hervorstechen, kann man alle Zutaten aus einem Gericht herausschmecken. Transparenz und Klarheit kommt hauptsächlich von der Abstimmung. Auch der Abklang im Bass ist maßgeblich davon betroffen.

Der lustige Troll hier im Thread hat aber gar nicht so unrecht. In den wenigsten Studios benutzen Leute Kopfhörer über 300-500 €. Normalerweise liegt das Preislimit bei 150 €. Aber für die ist das auch kein Hobby, sondern der Kopfhörer soll eine Funktion erfüllen. Da kommt man auch ganz gut mit einem Superlux, ATH oder Fostex hin und mit EQ klingen die oft besser als das was wir für unsere Teile ausgeben.
Flöff
Stammgast
#104 erstellt: 05. Mrz 2017, 13:01

Es gibt Einige Leute (mich eingeschlossen), die neutrale Hörer nicht natürlich klingend finden im Sinne von "klingt das Echt", oft fehlt etwas Bass und die Mitten sind zu stark "plärren" ein wenig. Hier auch nochmal erwähnt. Ich finde den Beyer CS zB von der Abstimmung sehr... "authentisch", "echt", den K701, der ja recht neutral ist, im Vergleich etwas zu dünn und der (Hoch-)mittelton ist etwas zu stark... Desweiteren gibts noch Kriterien wie Bühne, Ortungsschärfe etc, die sich nur bedingt mit EQ beeinflussen lassen... Andererseits könnte man sich seinen neutralen Hörer mit EQ für sich "natürlich" klingen lassen


Glaub du weißt nicht was neutral ist (Achtung, nicht Böse gemeint :p). Ein AKG 702 ist alles andere als Neutral. Kaum Bass, zu weit angehobene Höhen. Der DT 770 mit 250 OHM ist das, was man fast neutral im Bassbereich (Bis 100 HZ) nennt und den habe ich im ersten Moment mit Sonaworks Profil als Bassbomber empfunden. Nur damit dir ein Bild machen kannst, neutral ist nicht Bassarm.

Die meisten empfinden neutral als Dumpf. Siehe Sennheiser HD 650. Weil die gewohnt stark angehobenen Höhen fehlen.;)

Wobei der leider recht bassarm ist, was ich als eine seiner einzige Schwächen sehe. Aber bevor das OT wird, DT 1990 Hust*. Ist er den jetzt eher neutral oder hat eher stark angehobene Höhen? Kumpel meint der würde mit den analytischen Ohrpolstern viel neutraler sein als mit den Standard Polstern. Liegen ja wohl zwei Paar bei.
haudegen
Stammgast
#105 erstellt: 05. Mrz 2017, 13:37
Ja, sind zwei Polster dabei. Ich habe die analytischen noch nicht ausprobiert, noch keine Lust gehabt die Pads da runter zu juckeln und andere aufzuziehen. Beim Denon war das immer ein Krampf wenn man die wechseln wollte.. mal sehen wie das bei Beyer ist.

Und ich kann dir nicht sagen was wirklich neutral ist.. der D2000 sicher nicht. Meine StageDiver 2 angeblich schon eher (?). Wobei ich dort die Mitten eher betont finde.. aber ohne eine wirklich neutrale Referenz gehört zu haben schwer zu beurteilen. Meine Adam A5x würde ich auch eher als leicht höhenbetont bezeichnen.

Der DT1990 hat nach der ersten Nacht mit den B-Pads gefühlt zuviel Bass (keinesfalls schlecht!) um für mich als Neutral zu zählen. Aber wie schon gesagt.. wie soll man (ich?) das beurteilen ohne zu wissen was wirklich neutral ist..


[Beitrag von haudegen am 05. Mrz 2017, 13:53 bearbeitet]
Flöff
Stammgast
#106 erstellt: 05. Mrz 2017, 13:58

Aber wie schon gesagt.. wie soll man (ich?) das beurteilen ohne zu wissen was wirklich neutral ist..


Garnicht, ich kanns nicht mal ohne direkt mit einem Equalizerten Hörer zu vergleichen. Ich bemerke nur das was zu dünn dargestellt wird oder zu stark, aber was genau falsch ist kann ich meistens kaum beurteilen. Höhen kann man aber recht leicht als zu spitz erkennen, einfach Kamikaze von Owl City anhören, tritt da auch nur leichtes zischeln auf, sind die Höhen einfach zu weit angehoben.:p

Polster beim DT 1990 tauschen ist total easy im Vergleich zu den alten DT modelen.;)


den K701, der ja recht neutral ist, im Vergleich etwas zu dünn und der (Hoch-)mittelton ist etwas zu stark


Joa, er ist ja auch nicht neutral


[Beitrag von Flöff am 05. Mrz 2017, 14:01 bearbeitet]
haudegen
Stammgast
#107 erstellt: 05. Mrz 2017, 14:15

Flöff (Beitrag #106) schrieb:

Polster beim DT 1990 tauschen ist total easy im Vergleich zu den alten DT modelen.;)


findest du, ja? .. abmachen ging leicht. Ich brech mir aber gerade einen ab die anderen pads aufzuziehen
Flöff
Stammgast
#108 erstellt: 05. Mrz 2017, 14:19
Einfach drum drehen, da ist nee einkärbung
haudegen
Stammgast
#109 erstellt: 05. Mrz 2017, 14:20
achsoooooooo .. man bin ich bescheuert
bartzky
Inventar
#110 erstellt: 05. Mrz 2017, 14:21

haudegen (Beitrag #105) schrieb:
Meine StageDiver 2 angeblich schon eher (?). Wobei ich dort die Mitten eher betont finde.. aber ohne eine wirklich neutrale Referenz gehört zu haben schwer zu beurteilen.

Wenn du möchtest, schicke ich dir mal eine EQ-Datei (Equalizer APO) für den SD2

Vom kurzen Hören auf dem CanJam hatte ich den Eindruck, dass der 1990 schon relativ neutral ist - zumindest im Vergleich zu den sonstigen Kreationen mit mächtigem Beyer-Peak. Ein bisschen viel Bass und Hochton hat er aber wohl dennoch..
Basstian85
Stammgast
#111 erstellt: 05. Mrz 2017, 15:10

Flöff (Beitrag #104) schrieb:
Glaub du weißt nicht was neutral ist (Achtung, nicht Böse gemeint :p).

ist schon gut, man (oder ich zumindest) weiß ja mittlerweile selbst auch nicht mehr was man bzgl. "Neutral" glauben soll je mehr man hier liest... Vor einigen Jahren war der Konsens bzgl. "Neutral" hier noch so, dass man sich über deine Argumente lustig gemacht hätte (Dt770 im Bass neutral, HD650 zu wenig Bass, K701 alles andere als neutral)


[Beitrag von Basstian85 am 05. Mrz 2017, 15:11 bearbeitet]
haudegen
Stammgast
#112 erstellt: 05. Mrz 2017, 15:43
ich habe die letzte Stunde mit den analystischen Pads gehört. Hut ab an Beyer - das ist echt eine tolle Sache. Hätte nicht gedacht das man mit zwei verschiedenen Velourpads den Klang so beeinflussen kann.

Der Bass ist deutlich gezähmt mit den A-Pads. Dadurch wirkt alles viel aufgeräumter.. gefällt mir erstaunlich gut, hätte ich nicht gedacht. Würde zwar nicht sagen, dass er dadurch mehr höhen bekommt, aber warscheinlich kommt einem das durch den zurückgenommen Bass so vor.

Man müsste mal mal probieren ob man mit einem Locher selber mehr von diesen Drucklöchern in die Pads stanzen kann und ob das den selben Effekt hat. Für mich wäre eine Mischung aus A- und B-Pad optimal (analytisch mit einem ticken mehr Bass). Wenn der 1990 mit den A-Pads linear sein soll, dann gefällt mir die Klangrichtung ganz gut


[Beitrag von haudegen am 05. Mrz 2017, 15:44 bearbeitet]
Flöff
Stammgast
#113 erstellt: 05. Mrz 2017, 16:08
@ Basstian85

Wollt dich nicht angreifen, ich selbst würde neutral auch falsch empfinden wenn ich keinen Referenz Vergleich hätte.;)

Aber ja, es haben sich schon einige über mich lustig gemacht.


ich habe die letzte Stunde mit den analystischen Pads gehört. Hut ab an Beyer - das ist echt eine tolle Sache. Hätte nicht gedacht das man mit zwei verschiedenen Velourpads den Klang so beeinflussen kann.


Polster machen Kopfhörer, nicht nur was den Tragekomfort angeht. Ich selbst hab auf meinem Superlux HD 681 die Velour Pads statt die Kunstleder Pads drauf. Der EQ von Sonaworks passt damit zwar nicht mehr 100 %, aber hört sich für mich mit minimal angehobenen /Mitten/Höhen irgendwie geiler an. Aktionreicher, macht Spaß. Total neutral ist zwar auch angenehm, aber ein wenig mehr Aktion/Sounding darf es für mich schon sein.:)


[Beitrag von Flöff am 05. Mrz 2017, 16:16 bearbeitet]
haudegen
Stammgast
#114 erstellt: 05. Mrz 2017, 16:42
Da schaut man einmal zu Hype-Fi rüber und siehe da - natürlich hat da schon jemand mit den Drucklöchern experimentiert.

Werde meine aber höchstens mal zukleben, aber nicht stanzen - zumindest solange es noch keine Ersatzpads günstig zu kaufen gibt.

Jetzt wird aber erstmal nur ordentlich Musik gehört.. keine Experimente vorläufig
fernhörer
Hat sich gelöscht
#115 erstellt: 05. Mrz 2017, 22:26
Solche Mods kann man machen, weiß man aber nie genau, wie u. wie stark die Auswirkungen sind. Ich halte davon nicht allzu viel. Was diese Mods in deinem Link bringen sollen....
Entzerrung über einen EQ (EQ APO zB) ist immer weitaus zielführender.
Der DT1990 hat auch ein Peak bei 8kHz. Den kann man schon mal absenken. Auch mit den analytischen Pads hat der KH noch mächtig Druck im unteren FB, haben auch nur im unteren FB Auswirkungen (Löcher). Die senken den unteren FB zwar ein paar dB ab, ist im Sinne von Neutral aber immer noch zu hoch im Pegel. Das klingt anfangs fulminant. Mir war es schnell immer noch zuviel des Guten.
Ich bekam nach längerer Hörzeit (> 30min) vor der Entzerrung im unteren FB immer Schmerzen im Innenohr, mit den analytischen Pads ging es etwas länger. Das ist nun vergessen. Jetzt klingt der 1990 richtig gut.


[Beitrag von fernhörer am 05. Mrz 2017, 22:51 bearbeitet]
haudegen
Stammgast
#116 erstellt: 12. Mrz 2017, 16:10
so, nach einer Woche ziehe ich dann mal mein Fazit. Der DT1990 wird bleiben. Verarbeitung und Tragekomfort sind überragend, da habe ich nichts zu meckern. Tonal trifft er auch genau meinen Geschmack. Ich bevorzuge ganz klar die Analytischen Pads - das Klangbild ist da einfach stimmiger. Bass vermisse ich damit nicht, habe immer das Gefühl noch ausreichend Reserven zu haben. Überhaupt spielt er schön trocken und präzise, kein Vergleich zum Denon D2000.

Es gibt nur zwei kleine Kritikpunkte - und der erste ist auch wirklich von den Aufnahmen abhängig. Mir fällt das auch nur bei wenigen Bands aus dem ProgMetal Bereich auf bei denen das Schlagzeug sehr im Vordergrund spielt. Die Hihat und Crash-Becken klingen manchmal zu scharf. Durch den kleinen Buckel bei 8kHz des Beyer werden die dann etwas zu spitz. Mit Equalizer APO habe ich einen peaking Filter auf 8kHz mit -3db gelegt, fertig - perfekt. Mein Traumhörer.

Der zweite Punkt betrifft die beiden Kabel. Das Spiralkabel ist eh nichts für mich, finde ich zu schwer. Das normale Kabel ist mir zu Steif, das dreht sich immer zu sehr auf.. mag sein dass sich das noch legt, aber ich habe mit mit dem Kabel abhilfe geschaffen.
Flöff
Stammgast
#117 erstellt: 12. Mrz 2017, 17:19
Ja nice. Super das der gefällt. Schon cool was Polster mit einem Kopfhörer machen können.
T:omic
Ist häufiger hier
#118 erstellt: 14. Mrz 2017, 14:02
Vom Denon D2000 ist es ein schöner Schritt. Habe ich auch hinter mir, allerdings mit Umweg über D5000 und Sennheiser HD 800. Der Sennheiser wird allerdings kaum noch genutzt, ich habe einfach auch nach vier Monaten immer noch mehr Lust auf den DT1990. Die einzige Schwäche ist für mich manchmal der Bassbereich. Auch mit den analytischen Pads etwas zu kräftig und nicht ganz mit dem Tiefgang des HD 800. Aber sonst bin ich restlos zufrieden, auch mit dem Peak kann ich gut leben.
doofernickname
Stammgast
#119 erstellt: 14. Mrz 2017, 16:19
Kleine Frage in die Runde, hat jemand schonmal die DT 1990 pads auf den 990 Pro gezogen?
Saxler
Ist häufiger hier
#120 erstellt: 15. Mrz 2017, 01:09
Hallo zusammen,

als erstes, für alle die Probleme haben mit dem Aufziehen bzw. Austauschen der Hörpolster beim Beyerdynamic DT 1990 Pro, hier eine wunderbare Video-Anleitung:

https://www.youtube.com/watch?v=JXpuyCIJEPg

Es ist Total Easy. RatzFatz sind die Hörpolster gewechselt.

@ haudegen

Du bringst es ziemlich auf den Punkt. Das Analytische Hörpolster unterscheidet sich gegenüber dem vom Werk installierten vor allem dadurch, daß der Baß zurück genommen wurde. Aber eben nicht so, daß dieser jetzt fehlen würde. Sondern vielmehr bringt der Baß es jetzt regelrecht auf den Punkt, wo er hingegen beim anderen Polster zuviel Volumen implementierte.

Dadurch daß der Baß jetzt eher auf den Punkt kommt, ist das Klangbild insgesamt deutlich ausgewogener. So wirkt es jedenfalls. Alles ist tonal da, nichts wirklich überdimensioniert. Man kann das sehr gut mit einem Stück wie "Die Tänzerin", von Ulla Meinecke, Eruieren.

Höhen und Mitten sind genauso wie bei dem von Werk installierten Hörpolster. Dadurch daß der Baß jetzt die Dinge Trocken auf den Punkt bringt, wirkt er richtig Ausgeglichen.

@ fernhörer

Ich hatte bisher durch die Bank mit allen Kopfhörern nach einiger Zeit Kopfschmerzen, Druckschmerzen. Den DT 1990 Pro kann ich aber ohne jede Probleme 4-5 Stunden am Stück Nutzen. Und habe nicht die geringsten Probleme. Das habe ich so bisher noch nie erlebt mit einem Kopfhörer und ich hatte sogar teils deutlich Teurere als den 1990 Pro - den habe ich bei der Amazon Aktion im Dezember für 450 € Erstanden -. Alles in allem, in der Summe insgesamt, der beste Kopfhörer den ich je hatte.

So long...


[Beitrag von Saxler am 15. Mrz 2017, 07:29 bearbeitet]
fernhörer
Hat sich gelöscht
#121 erstellt: 15. Mrz 2017, 06:39

Saxler (Beitrag #120) schrieb:
@ fernhörr

Ich hatte bisher durch die Bank mit allen Kopfhörern nach einiger Zeit Kopfschmerzen, Druckschmerzen. Den DT 1990 Pro kann ich aber ohne jede Probleme 4-5 Stunden am Stück Nutzen. Und habe nicht die geringsten Probleme. Das habe ich so bisher noch nie erlebt mit einem Kopfhörer und ich hatte sogar teils deutlich Teurere als den 1990 Pro - den habe ich bei der Amazon Aktion im Dezember für 450 € Erstanden -. Alles in allem, in der Summe insgesamt, der beste Kopfhörer den ich je hatte.


Was hattest du denn bisher für KH, die solche Kopfschmerzen bereiteten? Resultierte der Schmerz vom druckvollen Bass o. durch den Anpressdruck? Ich hatte mal nen Teufel Aureol Massive, der drückte auch im unteren FB mächtig auf die Trommelfelle/Innenohren. Kopfschmerzen würde ich das nicht nennen. Ansonsten hatte ich mit keinem KH in dieser Beziehung Probleme.
Saxler
Ist häufiger hier
#122 erstellt: 15. Mrz 2017, 07:29
Hallo zusammen,

@ fernhörer

Ich hatte z. b. einen Stax Lambda SR404. Bei diesem war es der Anpreßdruck. Grado 325e, der hingegen war mir zu Locker an den Ohren, allerdings konnte ich den deutlich länger Tragen als den Stax. Wobei der Klang des Stax mir auch nach einiger Zeit Probleme machte. Dem Grado heule ich im Grunde nach, wenn der den Tragekomfort des 1990 Pro gehabt hätte, hätte ich den heute wohl noch.

Bei mir traten vor allem im vorderen Kopfbereich Probleme auf. Wie gesagt, beim 1990 Pro ist da keinerlei Problematik vorhanden. Auch nicht vom Klangbild beim längeren Hören. Was nämlich beim AKG K712 Pro auch der Fall war.

So long...
badera
Inventar
#123 erstellt: 15. Mrz 2017, 10:25

fernhörer (Beitrag #121) schrieb:
Ansonsten hatte ich mit keinem KH in dieser Beziehung Probleme.

Kopfformen sind unterschiedlich, deshalb kann niemand von sich auf andere bzgl. Tragekomfort schließen.

Was ich immer noch zu ergründen versuche ist, worin die Unterschiedes zwischen dem DT1990 und dem Amiron home bestehen.
Saxler
Ist häufiger hier
#124 erstellt: 15. Mrz 2017, 22:14
Hallo zusammen,

@ badera

Selbstverständlich kann niemand von sich auf andere Schließen im Bezug auf den Tragekomfort. Ich gehe mal davon aus, dies ist jedem auch geläufig. Die meinerseitigen Problematiken jeweils bezogen auf einen der aufgeführten Hörer habe ich auch nur deshalb Explizit dargelegt, weil der Kollege @ fernhörer auch genau hiernach fragte.

Zu deiner Frage nach dem Unterschied zwischen 1770 Pro und 1990 Pro, ich kenne jemanden, der den 1770 Pro hatte. Und ihn wieder her gab. Zuerst war er begeistert. Dann nach längerem Hören nervten ihn die Mitten. Diese müssen wohl Überproportional heraus gehoben sein, so daß eine breitere Bühne entsteht.

So jedenfalls hat es der Kollege dargelegt, den ich kenne. Ich selbst kenne den 1770 Pro nicht. Kann mir aber äußerst gut vorstellen, daß alleine schon durch die verschiedenen Hörpolster der 1990 Pro einem größeren Kreis zugänglich sein sollte. Meine Vermutung geht dahin, daß der 1770 Pro ähnlich klingt wie der 1990 Pro mit dem von Werk aufgezogenen Hörpolster. Meine Vermutung geht derzeit also dahin, daß speziell durch das Aufziehen des Analytischen Hörpolsters der 1990 Pro deutlich Ausgewogener Respektive des 1770 Pro klingt.

Der Kollege hat auch Sonaworks. Von daher bin ich schon sehr gespannt darauf, wenn das Profil für den 1990 Pro erscheint. Habe ihm schon gesagt, daß er mir Bescheid Sagen soll und die Unterschiede darlegen soll, wenn dieses veröffentlicht wird. Denn ich bin da auch sehr gespannt drauf, wo die Objektiven Unterschiede zwischen den beiden klanglich liegen.

So long.....


[Beitrag von Saxler am 15. Mrz 2017, 22:17 bearbeitet]
Flöff
Stammgast
#125 erstellt: 15. Mrz 2017, 22:56
Es wurde eigentlich nach dem unterschied zwischen dem DT 1990 und Amiron gefragt.

Ich denke nicht das Sonaworks so schnell neue Profile veröffentlicht. Hatten ja letztens erst neue Average Profile mit eingebaut.
Thiuda
Inventar
#126 erstellt: 16. Mrz 2017, 00:07

Schlappen. (Beitrag #4) schrieb:
Dann kommt ja auch bestimmt bald der neue DT-1880 Pro. Der Nachfolger des 880. ;)

Auf den warte ich auch immer noch, bis dahin bleibt der DT880...

Abgesehen von der Verarbeitung hatte mich der 1990 Pro jetzt nicht vom Stuhl gehauen.
Etwas zu viel Badewanne, im oberen Mitten Bereich etwas zu harsch und im Bass etwas zu unsauber.
Waren aber auch die B Pads drauf und ich konnte nicht tauschen.


[Beitrag von Thiuda am 16. Mrz 2017, 00:08 bearbeitet]
Saxler
Ist häufiger hier
#127 erstellt: 16. Mrz 2017, 01:28
Hallo zusammen,

@ Flöff

Sorry, mein Fehler, habe Amiron mit 1770 Pro verwechselt. Allerdings habe ich schon öfter gehört, daß der Amiron mit dem 1990 Pro nicht mithalten kann, insbesondere nicht so Ausgewogen klingt, deutlich kühler agiert. Übrigens etwas, was mir sofort beim 1990 Pro aufgefallen ist, daß er nämlich relativ Warm spielt.

@ Thiuda

Ganz besonders die sogenannte "Badewanne" ist beim 1990 Pro nicht vorhanden. Insbesondere in Relation zu den anderen Modellen von Beyerdynamic, wo dies zu Recht kritisiert wird. Erst Recht bei den analytischen Hörpolstern kann hiervon keinerlei Rede sein. Keinesfalls nachvollziehen kann ich die von dir beschriebenen mit "harsch" betitelten Oberen Mitten.

Ebenfalls klingt der Baß sogar mit dem von Werk aufgezogenen Hörpolster sehr Sauber. Das kann man dem defintiv nicht Anlasten. Der 1990 Pro klingt im Verhältnis ziemlcih ausgewogen. Besonders im Baßbereich war ich Positiv überrascht.

Wieso konntest du die B Pads nicht Tauschen? Hast du ihn nur "Probe-gehört"? Wenn man einen Hörer "Probe-hört" sollte man immer seine bevorzugten Stücken Testen. Jedenfalls habe ich es so immer gehalten, da man dann am ehesten beurteilen kann, was zuviel oder zuwenig ist.

So long...
L1nos
Neuling
#128 erstellt: 16. Mrz 2017, 01:39
Flöff
Stammgast
#129 erstellt: 16. Mrz 2017, 01:43
Das ist 99 % Marketinggeblubber.
Thiuda
Inventar
#130 erstellt: 16. Mrz 2017, 01:52

Saxler (Beitrag #127) schrieb:

@ Thiuda

Ganz besonders die sogenannte "Badewanne" ist beim 1990 Pro nicht vorhanden. Insbesondere in Relation zu den anderen Modellen von Beyerdynamic, wo dies zu Recht kritisiert wird. Erst Recht bei den analytischen Hörpolstern kann hiervon keinerlei Rede sein. Keinesfalls nachvollziehen kann ich die von dir beschriebenen mit "harsch" betitelten Oberen Mitten.


Im Vergleich zum DT880 empfand ich die Mitten, besonders bei männlichen Stimmen etwas zurückgenommen, es fehlte etwas Präsenz.
Badewanne ist sicherlich etwas übertrieben, es ist nicht so schlimm wie beim 990, aber eben auch nicht so linear wie der 880.
Die oberen mitten waren mir bei manchen Stücken, z.B. mit Piano oder Gittare etwas zu harsch im Vergleich zum 880.
So als ob der BeyerPeak in abgemilderter Form etwas nach unten gerutscht ist und ich wollte doch so gerne vom Equalizer weg...

Das kannst du gerne anders sehen, aber so war nunmal mein Eindruck.


Saxler (Beitrag #127) schrieb:

Ebenfalls klingt der Baß sogar mit dem von Werk aufgezogenen Hörpolster sehr Sauber. Das kann man dem defintiv nicht Anlasten. Der 1990 Pro klingt im Verhältnis ziemlcih ausgewogen. Besonders im Baßbereich war ich Positiv überrascht.


Auch hier kann ich nur sagen, ich empfand den Bass mit den B Pads etwas zu vordergründig und ich hatte das Gefühl er strahlt ein wenig in die Mitten.



Ich sage ja nicht das ich den 1990 Pro schlecht finde, aber den Mehrwert zum 880 Pro hat er mir nicht gebracht, sonst stünde er jetzt hier.
Ich suche immer noch nach einem Nachfolger für den 880 Pro...


[Beitrag von Thiuda am 16. Mrz 2017, 02:19 bearbeitet]
Saxler
Ist häufiger hier
#131 erstellt: 16. Mrz 2017, 07:35
Hallo zusammen,

@ Thiuda

Wenn ich einen 880 Pro gehabt hätte, wäre der 1990 Pro in Relation zum Aufpreis auch nicht in Frage gekommen. Ehrlich gesagt hätte ich dann erst gar nicht mehr nach einem anderen Hörer geschaut.

Du mußt eben aber auch Bedenken, daß ab einem gewissen Preisgefüge, um hörbar besseres zu bekommen bzw. hörbar besseres zu Erreichen, unverhältnismäßig Geld auf den Tisch gelegt werden muß bzw. der Aufwand in keiner Relation steht zum Ergebnis. Das ist speziell bei Hifi so.

Wenn man ein gewisses Level an Klang hat, geht es ab einem gewissen Punkt nur noch in Nuancen hörbar besser und dafür legt man tierisch was auf den Tisch. Das war immer so. Und wird auch so bleiben. Wobei Ausnahmen nicht die Regel bestätigen, die gibt es nämlich speziell bei Elektronik auch immer mal wieder.

Ich habe den DT 1990 Pro für 450 € bei der Amazon-Weihnachtsaktion Erstanden. Für den Vollen Preis hätte ich nicht zugeschlagen. Soviel ist sicher.

Mit dem Analytischen Hörpolster ist der 1990 Pro einer der Ausgewogensten Kopfhörer, den ich je hatte. Und wie schon dargelegt, ich hatte schon einige, einige auch richtig Teure. Sogar Teurere. Mit den Analytischen Hörpolstern ist der Baß auf den Punkt gebracht, Trocken. Anspieltipp kann ich Peter Gabriel "Plays Live" SACD das Stück "Biko" geben. Dabei hört man den Unterschied Exorbitant.

Mit dem "Balanced" Hörpolster war mir der Baß definitiv Übertrieben. Aber eben trotzdem noch Sauber. Er hatte unnatürlich viel Körper. Wohingegen das "Analytische" Hörpolster Trocken und auf den Punkt spielte, der Baß war dann da, wenn er gefordert wurde, sozusagen. Und mit dem Analytischen Hörpolster wirken die Mitten auch anders. Wobei diese gerade mit dem "Balanced" Hörpolster für mich eingeengt Klingen. Weil der Baß nämlich in die Mitten rein haut. So jedenfalls mein Eindruck.

So long....


[Beitrag von Saxler am 16. Mrz 2017, 07:49 bearbeitet]
badera
Inventar
#132 erstellt: 16. Mrz 2017, 08:03

Saxler (Beitrag #124) schrieb:

@ badera

Selbstverständlich kann niemand von sich auf andere Schließen im Bezug auf den Tragekomfort. Ich gehe mal davon aus, dies ist jedem auch geläufig.

Meine Antwort galt fernhörer, der das nicht zu wissen scheint und einen verständnislosen und überflüssiges Einwand schrieb.


Saxler (Beitrag #124) schrieb:
Zu deiner Frage nach dem Unterschied zwischen 1770 Pro und 1990 Pro

Ich fragte nach dem Unterschied zwischen dem DT1990 und dem Amiron home.
Thiuda
Inventar
#133 erstellt: 16. Mrz 2017, 08:49

Saxler (Beitrag #131) schrieb:

@Thiuda

Du mußt eben aber auch Bedenken, daß ab einem gewissen Preisgefüge, um hörbar besseres zu bekommen bzw. hörbar besseres zu Erreichen, unverhältnismäßig Geld auf den Tisch gelegt werden muß bzw. der Aufwand in keiner Relation steht zum Ergebnis. Das ist speziell bei Hifi so.

Wenn man ein gewisses Level an Klang hat, geht es ab einem gewissen Punkt nur noch in Nuancen hörbar besser und dafür legt man tierisch was auf den Tisch. Das war immer so. Und wird auch so bleiben. Wobei Ausnahmen nicht die Regel bestätigen, die gibt es nämlich speziell bei Elektronik auch immer mal wieder.


Das ist mir schon klar, deshalb sind meine Hauptköpfhörer ja auch STAX L700.

Ich besitze die DT800 nun schon so viele Jahre, ich will mal wieder was neues und hatte auf den DT1990 gebaut.
Bei Head-Fi hatte ich gelesen das angeblich kein DT1880 kommen wird, schauen wir mal...


[Beitrag von Thiuda am 16. Mrz 2017, 09:00 bearbeitet]
fernhörer
Hat sich gelöscht
#134 erstellt: 16. Mrz 2017, 09:06

badera (Beitrag #132) schrieb:
Meine Antwort galt fernhörer, der das nicht zu wissen scheint und einen verständnislosen und überflüssiges Einwand schrieb.


So...so. Wenn mich nicht alles täuscht schrieb ich (völlig verständnislos u. überflüssig):


Ansonsten hatte ich mit keinem KH in dieser Beziehung Probleme.


Worauf von dir kam:


Kopfformen sind unterschiedlich, deshalb kann niemand von sich auf andere bzgl. Tragekomfort schließen.


Ich wollte erst gar nix drauf schreiben, da ich deine Antwort in Bezug auf meinen Beitrag nicht nachvollziehen kann, ich mich also gar nicht so recht angesprochen fühlte. Da du's aber nun nochmal erwähnst...wenn ich keine Probleme mit anderen KH hatte, wieso schließe ich da auf andere? Ich bin nur ich! Ich lese da nix von anderen. Wo du?


[Beitrag von fernhörer am 16. Mrz 2017, 09:10 bearbeitet]
badera
Inventar
#135 erstellt: 16. Mrz 2017, 09:46
Vergiss es, Du verstehst es eh nicht und wäre hier off-topic.
fernhörer
Hat sich gelöscht
#136 erstellt: 16. Mrz 2017, 19:40
Ja...ne...is klar. Du schreibst unverständliches, überflüssiges Zeug u. ich bin doof. Tolle Argumentation. Irgendwie kommt mir das sehr bekannt vor.
Und dann ist es schnell mal OT


[Beitrag von fernhörer am 16. Mrz 2017, 19:48 bearbeitet]
haudegen
Stammgast
#137 erstellt: 17. Mrz 2017, 00:55
Mit einem schönen Whisky zusammen macht der DT1990 übrigends unglaublich viel spaß.. man kommt aus dem Grinsen gar nicht mehr raus
badera
Inventar
#138 erstellt: 17. Mrz 2017, 12:04
@haudegen:
Hattest Du den mal mit dem Amiron Home vergleichen können?
haudegen
Stammgast
#139 erstellt: 17. Mrz 2017, 13:33
habe ich nicht. Der 1990 sollte der erste neue zum Probehören werden. Da er mir so gut gefallen hat, habe ich keine weiteren ausprobiert. Evtl hilft dir das Review weiter?
badera
Inventar
#140 erstellt: 17. Mrz 2017, 13:58
Danke, ich schaue mal.

Hier hat ja glaube ich Huo einen Bericht zu seinem Vergleich geschrieben. Aber so richtig weitergeholfen hat er mir nicht.
Huo
Stammgast
#141 erstellt: 17. Mrz 2017, 14:09
Nö, mit dem Amiron habe ich nicht verglichen.
Flöff
Stammgast
#142 erstellt: 17. Mrz 2017, 14:26
Also was ich bisher raus gelesen habe klingt der Amiron wohl dunkler als der DT 1990. Könnte weniger Höhen haben. Außerdem werden andere Polster verwendet so wie beim T90 damals. Vom Tragekomfort her waren die extrem bequem, nur leider haben die auch Staub und allem möglichen Dreck magisch angezogen. Musste die von meinem T90 nach einem Jahr ersetzen so wie auch das Kopfband
Blechdackel
Stammgast
#143 erstellt: 18. Mrz 2017, 16:47
Bei mir sind Polster und Kopfband des T 90 nach 15 Monaten immer noch wie neu(allerdings bei geschätzten 35 Hörstunden - Zeit müsste man haben, mehr Zeit). Ich finde die Polster nicht übermäßig staubempfindlich und der Hörer kommt immer sofort wieder in seine Tasche.

Heiko
Flöff
Stammgast
#144 erstellt: 18. Mrz 2017, 17:15
Meine war immer abends 4 Stunden im Einsatz und wurde nie verstaut.
RunWithOne
Stammgast
#145 erstellt: 18. Mrz 2017, 18:55
Meine beiden neuen (DT 1770 und DT 1990) werden auch nicht verstaut, keine Staubprobleme.
Flöff
Stammgast
#146 erstellt: 18. Mrz 2017, 18:58
Die haben auch andere Polster;)
Frarie
Schaut ab und zu mal vorbei
#147 erstellt: 18. Mrz 2017, 21:04
Beschreib bitte mal die klanglichen Unterschiede oder Gemeinsamkeiten von1770 und 1990. Ich habe den 1770 und frage mich, ob der 1990 sich als Ergänzung lohnt.
RunWithOne
Stammgast
#148 erstellt: 19. Mrz 2017, 13:45

Beschreib bitte mal die klanglichen Unterschiede oder Gemeinsamkeiten von1770 und 1990. Ich habe den 1770 und frage mich, ob der 1990 sich als Ergänzung lohnt.


Dann will ich es mal versuchen. Ich bin kein analytischer Hörer der pendantische Vergleiche anstellt. Musik muss für mich einfach gut klingen und darf auch mal Spaß machen. Ich höre zu 95% Rock-Hard Rock-(Symphonic) Metal, selten mal Klassic oder aktuellen Radio Main Stream. Ich hoffe du kannst meine Meinung dann besser einordnen.

Der 1770 macht richtig Spaß, er trägt unten im Bass etwas auf ohne bei den Höhen zu nerven. Aber ich mag das, gerade ältere Produktion gewinnen dadurch. Die Bühne ist für einen geschlossenen KH sehr gut. Details sind sehr gut hörbar, aber nicht so gut wie beim 1990. Man könnte sagen hier dominiert die Wärme ein wenig. Der 1770 spielt präziese, ich kann keinen Matsch wahrnehmen.

Der 1990 hat bauartbeding die größere Bühne. Die Anordnung der Instrumente ist luftiger. Ich empfinde den Sound insgesamt klarer/heller. Der Bass ist beim 1990 etwas zurück genommen. Hatte dazu mal mit BD telefoniert, da mich der Unterschied anfangs doch irretiert hatte. Wenn man den 1990 unten um ca. 3dB anhebt, dann kommt er in die Region des 1770, so die Aussage von BD. Dann verliert er aber etwas von seiner Luftigkeit und Klarheit. Inzwischen komme ich gut ohne EQ klar.

Bei neuen Produktion, die enorm gesoundet sind, hat der 1990 die Nase vorn. Dann trägt der 1770 zu dick auf, Bespiele währen die aktuellen Silberlinge von Delain oder Nightwish. Ich bereue den Kauf beider KH nicht, habe immer die Wahl. Wenn ich meine Familie nicht stören will, dann greife ich sowieso zum 1770. Bin ich allein im Raum, habe ich je nach Musik die Wahl. Zum Geniessen kommt dann meist der 1990 auf den Kopf. Bei älterer Rockmusik dann wieder den 1770, z.B Ronnie James DIO oder Def Leppard. Aber auch wenn ichs mal richtig Krachen lassen will.
Frarie
Schaut ab und zu mal vorbei
#149 erstellt: 19. Mrz 2017, 14:35
Danke für den Vergleich. Nun habe ich eine gute Vorstellung davon,was mir ein1990 bringen kann. Mit welchen Polster hörst Du den1990?
RunWithOne
Stammgast
#150 erstellt: 19. Mrz 2017, 14:56
Bin ja eher der spaßige(re) Hörer. Ich habe die ausgewogenen Pads drauf gelassen. Hatte die analytischen anfangs ausprobiert, das war jedoch nicht so meins. Es fehlte mir dann teilweise an Leben in den Rock Songs. Sieht bei Klassik möglicherweise ganz anders aus. Wollte immer noch mal die Pads auf dem 1770 welchseln, sicher geht er dann Richtung 1990. Leider hat ich noch nicht ausrechend Zeit, um das zu probieren. Wird sicher auch nicht der Tage werden.
Am Ende hast Du in der Regel 30 Tage Rückgaberecht. Bestimmt ausreichend Zeit zum Probe hören. Weißgar nicht ob es z.Z Angebote gibt. Habe für meine beiden DTs 878€ bezahlt. Da habe ich glatt den alten 770 behalten.


[Beitrag von RunWithOne am 19. Mrz 2017, 15:03 bearbeitet]
Saxler
Ist häufiger hier
#151 erstellt: 19. Mrz 2017, 21:10
Hallo zusammen,

@ RunWithOne

Der DT 1990 mit dem Balanced Ohrpolster geht im Baß stark in den Mittenbereich. Er trägt eindeutig zu Dick auf. Er klingt mit diesem nicht so Ausgewogen.

Wohingegen mit dem Analytischen Ohrpolster der Baß dann da ist, wenn dies vom Stück gefordert ist. Ich habe Stundenlange Vergleiche beider Hörpolster hinter mir. Das von mir dargelegte Verhalten ist Extremst gut nachzuvollziehen bei Stücken wie von Ulla Meinecke "Die Tänzerin", sowie noch viel mehr, von Peter Garbiels SACD "Plays Live", dem Stück "Biko".

Speziell bei "Biko" fällt auf, daß der Baß mit dem Balanced-Hörpolster da ist, wenn es gar nicht vorgesehen ist. Wohingegen man bei dem "Die Tänzerin" noch viel stärker feststellen kann, wie sehr der Baß die Mitten beschneidet.

Wenn man dann hingegen das Analytische Hörpolster aufzieht, ist dies beinahe ein Unterschied wie Tag und Nacht. Man merkt sofort, daß das Balanced Hörpolster alles andere als Neutral ist. Wohingegen das analytische Extrem Ausgewogen klingt. Alles spielt dann, wenn es weithin gefordert ist. Die Mitten sind viel Ausgewogener, möglicherweise für den ein oder anderen noch zu wenig. Aber es ist eben alles dann da, wenn es gefordert ist. Die Höhen sind nicht überspitzt. Sondern sehr natürlich.

Das Balanced-Hörpolster ist dem heutigen Beats-Kopfhörerklang geschuldet. Mit dem Unterschied, daß der Baß des 1990 Pro eben Welten Präziser, Schneller, nicht Topfig ist und die Höhen nicht vernächlassigt wurden über alle Maßen.

Als Equipment habe ich einen Superben Sony DTC 77 ES genommen, der einen Phantastischen Kopfhörerausgang intus hat.

So long...


[Beitrag von Saxler am 19. Mrz 2017, 21:15 bearbeitet]
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