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Der NEUE Beyerdynamic DT-1990 Pro

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Senderson
Stammgast
#251 erstellt: 05. Nov 2017, 15:52
Leute das sind Abbildungen zu den Polstern plus Installationsvorgang. Was soll ich als Anwender, welcher schon gefühlt 20mal die Polster gewechselt hat, damit?

Ich verbuche das also einfach mal unter : Beitrag nicht genau gelesen.

Meine Anfrage von oben, ich wiederhole, eine Vergleichsmessung zwischen den beiden padvarianten da ich nur Messungen zu den balanced pads zur Verfügung habe.

Grüße
bartzky
Inventar
#252 erstellt: 05. Nov 2017, 16:15

Senderson (Beitrag #251) schrieb:
Meine Anfrage von oben, ich wiederhole, eine Vergleichsmessung zwischen den beiden padvarianten da ich nur Messungen zu den balanced pads zur Verfügung habe.

Ach Mensch Senderson, ist doch nicht so schwer: Nimm dir einfach ein Lineal und mess die Polster doch eben selbst!

Haha Spaß beiseite: Ich konnte bisher auch keine Frequenzgangmessungen auftreiben, die die Pads im Vergleich zeigen. Müssen wir wohl auf Tyll warten..
Basstian85
Stammgast
#253 erstellt: 05. Nov 2017, 16:34
Wenn er sich die überhaupt mal zulegt. Da fehlen so einige neuere Beyer. Habe auch irgendwie immer so den Eindruck gehabt, dass er an denen nicht so interessiert ist(?)...


[Beitrag von Basstian85 am 05. Nov 2017, 16:35 bearbeitet]
Senderson
Stammgast
#254 erstellt: 05. Nov 2017, 16:48

bartzky (Beitrag #252) schrieb:

Senderson (Beitrag #251) schrieb:
Meine Anfrage von oben, ich wiederhole, eine Vergleichsmessung zwischen den beiden padvarianten da ich nur Messungen zu den balanced pads zur Verfügung habe.

Ach Mensch Senderson, ist doch nicht so schwer: Nimm dir einfach ein Lineal und mess die Polster doch eben selbst!

Haha Spaß beiseite: Ich konnte bisher auch keine Frequenzgangmessungen auftreiben, die die Pads im Vergleich zeigen. Müssen wir wohl auf Tyll warten..


Wo ist denn jetzt dieser blöde stinkefingersmilie wenn man ihn mal braucht

Tyll macht die bestimmt nicht mehr... Warum er grade 1170/1990/amiron nicht gemacht hat steht wohl in den Sternen. Sonst hat er ja die beyer im Programm

Najaaaa was solls.... Ist ja eh nur aus Interesse. Mich hätte halt interessiert was sich so im mitten und hochtonbereich tut. Ich meine gewisse Unterschiede zu hören und ich frag mich ob diese vorhanden sind.

Der hersteller gibt die balanced pads ja lediglich mit einem bassboost an, äußert sich aber sonst nicht zu den anderen Bereichen.

By the way, ein wirklich sehr sehr schöner Testbericht zum dt 1990 (mit balanced pads) lässt sich auf der Seite diyaudioheaven finden. Der Inhaber der Seite misst die Kopfhörer wirklich von hinten bis vorne durch und gibt auch leicht verständliche Erläuterungen.
streifenkauz
Inventar
#255 erstellt: 05. Nov 2017, 17:08
Und gibt auch gleich den Tipp um die Höhen zu bedämpfen.
Tyll wird kein Freund der Höhenwiedergabe der Beyer-KH sein, sprich "Beyerpeak".
Senderson
Stammgast
#256 erstellt: 05. Nov 2017, 17:18
Das stimmt :D, da reagiert der gute etwas sensibel.

Ja... Das sind halt einfach diese unterschiedlichen Geschmäcker. Was will man machen.... Ich konnte ja jetzt doch endlich mal den Lcd-2 hören und der war wiederum nicht mein Bier

Klang mir zu warm und zu "voll und cremig" in den Mitten. Also genau das was die Leute an ihm lieben war wohl genau nicht meins :).

Das lag abrr irgendwie auch recht nahe... Bzw ich hab vorm ersten Hören fast schon damit gerechnet. Zum Glück weiß ich mittlerweile wie die frequenz!!! (huhu bartzky ) Messung auszusehen hat damit es für mich passt. Ich steh wohl einfach auf leichte! Badewannen. Nein, nicht die wo man Wasser einfüllt
Cebo_86
Ist häufiger hier
#257 erstellt: 07. Nov 2017, 00:39
@ Senderson
Ich habe hier mal 2 Screenshots beider Pads aus Sonarworks Systemwide übereinandergelegt (Affinity Photo, Modus: Farben nachbelichten).
DT1990 Pad Vergleich
Senderson
Stammgast
#258 erstellt: 07. Nov 2017, 01:08
Danke dir, flöff hat die mir auch schon per pm zukommen lassen. Weiß man eigentlich welche Messungen sonarworks zum erstellen der Profile herangezogen hat?

Zumindest deckt sich mal meine Einschätzung zum Bereich 1-5k. Da spielen die analytischen pads etwas voller auf.

Im Höhen Bereich hätte ich jedoch etwas anderes erwartet. Nämlich weniger db bei den analytischen. Evtl kommt mein horempfinden aber auch dadurch zustande dass die analytischen im Gesamtzusammenhang etwas neutraler aufspielen und daher die Höhen im Zusammenhang anders vom Gehör interpretiert werden.

Mir war aber klar dass die Unterschiede dennoch gering sind. Am meisten tut sich, wie beyer ja richtig angibt im Bereich des Basses.


[Beitrag von Senderson am 07. Nov 2017, 01:10 bearbeitet]
Saxler
Ist häufiger hier
#259 erstellt: 08. Nov 2017, 22:15
Hallo zusammen,

@ Senderson

Wenn du meine Beiträge etwas verfolgt hättest, dann wüßtest du, daß das "Analytische" Ohrpad das weit ausgewogenere, ausgeglichenere ist, mit dem Neutraleren Klangbild. Das ist auch so vorgesehen.

Ebenfalls habe ich schon dargelegt, daß die von Werk aufgezogenen "Balanced" bezeichneten Ohrpolster mehr baßbetont, der heutigen Mode des Beats-Affinen Klangbildes wohl geschuldet sind. Denn der Baß ist deutlich angehoben. In meinen Augen überbetont.

Deine Empfindungen im Bezug auf die Höhen stimmen ebensolch mit meinen überein. Bei dem analytischen Ohrpolster sind die Höhen deutlich "samtiger", Brillanter. Vermutlich wird dies durch Rücknahme des Baß erreicht, da mehr Spiel vorhanden ist, es klingt einfach Freier, ist etwas schwierig in Worten auszudrücken. Es steht auch deutlich in der BDA, daß der Baß beim "Balanced" Ohrpolster deutlich angehoben wurde und was der Unterschied zwischen den beiden ist.

Alles in allem kommt das "Analytische" Ohrpolster bzw. die Charakteristik des Analytischen Ohrpolsters der vielzitierten Neutralität eines Klangbildes ziemlich nahe.

So long....
Gebirgskuchen
Ist häufiger hier
#260 erstellt: 24. Dez 2017, 01:15
Ich persönlich bin vom 1990er zum 990er zurückgewechselt.
Ersterer klang für meinen Geschmack einfach ZU analytisch und auch zu dünn. Für Studio-Arbeit definitiv geeignet, aber für den alltäglichen Konsum von Film und Musik weitaus weniger.

Interessant war aber die Erfahrung, wie beschissen gewisse Musikalben klingen, welche schlecht produziert/gemischt wurden. DAS erkennt man mit dem 1990er direkt und schonungslos.

Ob man das will, ist eine andere Frage...
Saxler
Ist häufiger hier
#261 erstellt: 25. Dez 2017, 23:12
Hallo zusammen,

@ Gebirgskuchen

Erlaube mir die Frage, mit welchem Ohrpolster fandest du den Klang des 1990 Pro zu Analytisch? Es ist halt so eine Sache, ob man die Musik so Hören will, wie sie eben ist.Oder eben ob etwas "aufgetragen" soll. Wie z. b. bei Beats Kopfhörern vor allem im Baß der Fall ist.

Es ist halt auch eben speziell bei Kopfhörern vieles Subjektiv. Ich bin ein Freund des natürlichen, Neutralen Klangbildes. Also z. b. daß Baß da ist, wenn er auch im Stück vorhanden ist, möglichst getreu.

Mit dem von Werk aufgezogenen Polster ist der Baß betont, teils in die Mitten hinein reicht. Aber der Baß ist da trotzdem qualitativ besser als beim 990er. Was mir auch aufgefallen ist, der Wirkungsgrad ist deutlich besser. Kenne keinen 250 Ohm Hörer der so einen guten Wirkungsgrad hat.

Aber ist gleichwohl doch okay, daß dir der 990er mehr zusagt. Ist ja kein schlechter Hörer. Jedem das Seine eben.

So long...
Huo
Inventar
#262 erstellt: 26. Dez 2017, 00:50

Saxler (Beitrag #261) schrieb:
Es ist halt so eine Sache, ob man die Musik so Hören will, wie sie eben ist.Oder eben ob etwas "aufgetragen" soll. Wie z. b. bei Beats Kopfhörern vor allem im Baß der Fall ist.

Das gilt aber auch für andere Frequenzbereiche als Bass. Und der DT1990 Pro trägt 100 Pro besonders in den oberen Mitten und unteren Höhen zu viel auf.
Gebirgskuchen
Ist häufiger hier
#263 erstellt: 26. Dez 2017, 02:42
[quote="Huo (Beitrag #262)"][quote="Saxler (Beitrag #261)"]Es ist halt so eine Sache, ob man die Musik so Hören will, wie sie eben ist.Oder eben ob etwas "aufgetragen" soll. Wie z. b. bei Beats Kopfhörern vor allem im Baß der Fall ist.[/quote]
Das gilt aber auch für andere Frequenzbereiche als Bass. Und der DT1990 Pro trägt 100 Pro besonders in den oberen Mitten und unteren Höhen zu viel auf.[/quote]

Kann ich so unterschreiben und war einer der Hauptgründe für den Umstieg auf den 990er.


[Beitrag von Gebirgskuchen am 26. Dez 2017, 02:43 bearbeitet]
Saxler
Ist häufiger hier
#264 erstellt: 26. Dez 2017, 22:48
Hallo zusammen,

@ Gebirgskuchen & Huo

"Das gilt aber auch für andere Frequenzbereiche als Bass. Und der DT1990 Pro trägt 100 Pro besonders in den oberen Mitten und unteren Höhen zu viel auf."

Nochmals, es ist davon abhängig, mit welchem Hörpolster ihr hört bzw. welches Hörpolster ihr nutzt. Die Frage, von welchem Hörpölster Eure Eindrücke kommen, habt ihr immer noch nicht beantwortet.

Und im übrigen liegt ihr beide Falsch, zumindest auf das Analytische Hörpolster bezogen, mit demselben kommt der 1990 Pro dem vielzitierten Neutralen Klangbild extrem nahe.

Mit dem Analytischen Hörpolster wird lediglich der Baß zurück genommen, er spielt nicht mehr in die Mitten rein, was beim Balanced-Hörpolster der Fall war bzw. ist. Vielleicht deshalb Euer Empfinden, die Obenren Mitten wären Überrepräsentiert. An den Höhen hat sich hingegen gar nichts geändert mit dem Analytischen. Der sogenannten Beyer-Peak ist im übrigen beim DT 1990 Pro überhaupt nicht vorhanden. Dies ist jedenfalls mein Empfinden.

So long....


[Beitrag von Saxler am 26. Dez 2017, 22:50 bearbeitet]
Senderson
Stammgast
#265 erstellt: 27. Dez 2017, 00:18
Es kommt erstens drauf an auf welche Messung man sich bezieht (die meinem Gehör am nächsten kommende ist die von diyaudioheaven.wordpress.com), zweitens natürlich die subjektive Wahrnehmung.
Letzten Endes kann man aber die Fakten nicht ignorieren. Der breitbandige kleine bassbuckel mit den b pads geht strikt genommen nicht mehr unter neutral durch. Mit den A pads sieht es wieder anders aus. Beide pads sind aber ab 8khz bis 20khz weit weit weg von neutral. Sodele das war mein Senf dazu
Huo
Inventar
#266 erstellt: 27. Dez 2017, 15:23

Saxler (Beitrag #264) schrieb:
Nochmals, es ist davon abhängig, mit welchem Hörpolster ihr hört bzw. welches Hörpolster ihr nutzt. Die Frage, von welchem Hörpölster Eure Eindrücke kommen, habt ihr immer noch nicht beantwortet.

Und im übrigen liegt ihr beide Falsch, zumindest auf das Analytische Hörpolster bezogen, mit demselben kommt der 1990 Pro dem vielzitierten Neutralen Klangbild extrem nahe.


Hier ist mein ausführlicher Bericht. Da stehen auch die Unterschiede, die ich zwischen den Polstern bemerkt habe, und warum ich die analytischen Pads vorziehe. Der Artikel wurde allerdings in Revision geschickt, damit das Urteil diplomatischer ausfällt und die Schwächen nicht zu sehr betont werden. Meine ehrliche Meinung ist aber noch vorhanden.

Hier ist übrigens eine Messung von Sonarworks:
Sonarworks DT 1990 A

Die Zielkurve von Sonarworks ist übrigens relativ tolerant bei 3kHz und drüber. Meiner Meinung nach schießt der DT 1990 da schon leicht über Referenz hinaus. Ab 5 kHz ist der Pegel einfach nur brutal. Die Schärfe würde bei Lautsprechern keiner tolerieren, da bin ich mir ziemlich sicher.
RunWithOne
Stammgast
#267 erstellt: 27. Dez 2017, 15:31
Ich habe den 1990 auch auf Grund meines subjektiven Eindruck verkauft. Die Messungen bestätigen dann am Ende das gehörte.
Was anfangs begeistere (z.B. hohe Auflösung oder doch nur die Dominanz verschiedenener Frequenzbereiche) nervte mich später. Am Ende bin ich eben doch Musikliebhber, kein Produzent. Man muss sich halt immer vor Augen halten wofür der KH eigentlich konstruiert wurde. Wem es gefällt, der hat einen super Hörer.
Hatte auch den Shure 1840 probiert. Grundsätzlich das gleiche Bild, auch wenn er meiner Meinung nach nicht an den 1990 heran reicht.


[Beitrag von RunWithOne am 27. Dez 2017, 15:35 bearbeitet]
Senderson
Stammgast
#268 erstellt: 27. Dez 2017, 17:13
ach....es ist halt wies is....

klar wenn ich den ´typischen Lautsprecherklang´ suche greife ich auch direkt zu meinem LCD 2 und krieg an sich auch alle Informationen. Die Transparenz und Klarheit, die Abweisenheit jeglichen Schleiers über der Musik kann der jedoch auch nicht bieten, da punktet dann wieder der DT1990. Das ist halt ne glasklare Wiedergabe, wenn man es denn so nennen will. Das passt je nachdem mal besser, mal schlechter zum verlangten Genre.

Wer natürlich von ´Mrspeakers neutral´, vom aeon oder von den ether Varianten kommt, der wird die Hochtonenergie sehr deutlich bemerken und wahrscheinlich dementsprechend auch negativ auslegen. Und wer von der dunklen Seite der Macht kommt^^ der kriegt natürlich erstmal nen Schock.

Aber auch mal abseits von der reinen Tonalität hat der DT1990 in Punkto Instrumentenseperation, Impulstreue, Räumlichkeit, Tiefe, Bassdefinition ein absolutes Lob verdient. Das ist schon wirklich Spitze für den Preis, oder meinetwegen einfach dem Preis (500-550€) angemessen, was ich persönlich von nicht jedem Kopfhörer überhalb von 1000€ behaupten kann.

Und die HD800, AKG 812, T1 Liebhaber gibt es eben auch in der Szene. . Da wird auch ordentlich gekleckert im Hochton und im oberen Mittenbereich.

Ach, das muss einfach jeder selber für sich wissen. Ich kann beide Seiten irgendwo verstehen, die Liebhaber und die die damit nicht klar kommen.
Huo
Inventar
#269 erstellt: 27. Dez 2017, 20:52
Ich habe schon eine ziemlich genaue Vorstellung von dem was neutral ist. Ich versuche meine Subjektivität stark einzuschränken, indem ich auch Literatur und entsprechende Forschungen verfolge, die man schlussendlich auch in Messwerten kollektiv festhalten kann. Ich würde nie behaupten, dass ein LCD2, HD800 oder T1 linear wären oder zumindest als Referenz herhalten könnten. Und wie sehr ich den K812 nicht mag, habe ich schon mehrmals ausgesprochen.

Richtig, da es keinen perfekten Kopfhörer gibt, stimme ich dir zu, jeder muss für sich selber wissen, was er will. Mir ging es nur darum aufzuzeigen, dass der DT 1990 nicht natürlich oder neutral klingt. Weniger warm und nicht zu viel Bass, ja, aber dafür hat er andere Schwächen. Für den Preis noch völlig OK, vor allem in Anbetracht der Verarbeitung und dem hohen Komfort.
Senderson
Stammgast
#270 erstellt: 27. Dez 2017, 21:52
das Herauslassen der Subjektivität und die Inbezugnahme von Fachliteratur begrüße ich sehr.

In der Realität zeigt sich halt dass viele Begriffe total zusammenhanglos und fast schon willkürlich benutzt werden. Auflösung, Dynamik, Neutralität..etc...neulich wollte jemand einen "schönfärbenden" Kopfhörer

ich bin mittlerweile auch schon vorsichtig geworden wenn es heißt "Ich suche leicht bassbetont", oder "Ich suche ne leichte Badewanne". So viele Herrschaften suchen auch möglichst "neutral" und suchen es letzten Endes eben doch nicht.
Saxler
Ist häufiger hier
#271 erstellt: 27. Dez 2017, 21:57
Hallo zusammen,

@ Huo & Gebirgskuchen

Als erstes Mal ein Sorry dafür, daß ich mein Empfinden, meine Höreindrücke, meine Befindlichkeiten, als Universal einzig richtig hingestellt habe, jedenfalls mehr oder weniger. Das ist zwar nicht meine Intention gewesen, aber beim 2.ten Lesen meines Beitrags ist mir selbst aufgegangen, daß dies so verstanden werden kann und auch so herüber kommt.

Daher an Euch im Speziellen meine aufrichtige Entschuldigung, ihr könnt an meinen vorhergehenden Beiträgen ja Erkennen, daß ich schon dargelegt habe, daß bei sowas immer einen Subjektive Schiene dabei ist. Alleine von daher ist eine meinerseitige Entschuldigung in der Sache unabdinglich. Nochmals Sorry. Das war nicht meine Intention bzw. so sollte es nicht herüber kommen.

"Weniger warm und nicht zu viel Bass, ja"

Also mein Empfinden mit dem "Balanced" Hörpolster war bzw. ist so, daß er relativ warm klingend ist. Und der Baß überbetont ist. Für mich als Anhänger eines Baß, der auf den Punkt spielen sollte, Trocken und eben dann einsetzend, wenn es das Stück verlangt, ein No Go. Ich hatte Früher schon die SACD Peter Gabriel "Plays Live", hier das Stück "Biko" genannt. Mit dem Analytischen Polster kommt der Baß absolut auf den Punkt. Mit dem "Balanced" hingegen völlig aufdringlich und zu Fett.

Wenn ich noch etwas zu AKG, speziell einem 812er Sagen darf, mit AKG bin ich ziemlich durch, weil die mir einfach viel zu Kühl Klingen, gar kalt. Von Sennheiser bin ich schon einiges länger weg, weil die Verarbeitung da in keiner Relation mehr steht.

Doch wie gesagt, dem einen gefällt es, dem anderen nicht. Gerade bei Kopfhörern ist immer eine Subjektive Komponente im Spiel. Grundsätzlich bin ich sowieso komplett Old-School. Ich höre meine Musik mit einem Sony DTC 77 ES DAT Recorder überwiegend z. b..

Ansonsten wünsche ich allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr, sowie Glück und vor allem beste Gesundheit in demselben und möchte mich auch für die Prima Diskussionskultur mit Euch bedanken an der Stelle.

So long...


[Beitrag von Saxler am 27. Dez 2017, 22:00 bearbeitet]
Senderson
Stammgast
#272 erstellt: 27. Dez 2017, 22:14
Dass der Bass mit den b pads nicht ganz so auf den Punkt ist wie mit den analytischen ist absolut korrekt. Das kommt dir, saxler, also nicht nur subjektiv so vor, sondern es entspricht einfach der Tatsache. Die balanced pads betonen nämlich nicht punktuell sondern schaffen eine breitbandige Erhöhung über den kompletten bassbereich hinein in den Grundtonbereich. Damit einhergehend verliert der Bass etwas an trockener Kontur und Definition, wirkt etwas weicher und aufgeblähter.
Joe1911
Schaut ab und zu mal vorbei
#273 erstellt: 18. Jan 2018, 18:22
Bin ich der einzigste hier der den DT1990 auf Dauer extrem anstrengend findet im Hochtonbereich? Zugegeben, ich höre auch stundenlang und bin altersmäßig noch im ersten Quartal des Jahrhunderts, dennch ist das ein absolutes no go für mich. Spätestens beim Blick auf den Frequenzgang war mir dann alles klar.
Eure Meinung?
RunWithOne
Stammgast
#274 erstellt: 18. Jan 2018, 19:16

Joe1911 (Beitrag #273) schrieb:
Bin ich der einzigste hier der den DT1990 auf Dauer extrem anstrengend findet im Hochtonbereich?... altersmäßig noch im ersten Quartal des Jahrhunderts...
Eure Meinung?

Mir ging es genauso. Obwohl ich schon locker ein Quartal mehr als du drauf habe, fand ich den 1990 auch sehr anstrengend bisweilen nervend. Auch Drums und manche Gitarren bei Rockmusik sind auf Dauer nicht hörbar gewesen. Polster hin oder her, habe beide Varianten probiert. Am End habe ich den 1990 wieder abgegeben. Er ist ja auch nicht für den Musikliebhaber konzipiert.
Nach einigen KH von bd bzw. Headphonecampany und madooma (letztere versenden Probe-KH gegen Kaution) ist es dann der Focal Elear geworden. Habe gerade wieder einen Silberling gehört und bin immer noch schwer begeistert vom Franzosen.


[Beitrag von RunWithOne am 18. Jan 2018, 19:17 bearbeitet]
Senderson
Stammgast
#275 erstellt: 18. Jan 2018, 19:58
8khz musste ich 5db wegnehmen... Stimmt schon. Stimmen sind zu aggressiv und zu scharf. Mit dieser Änderung hab ich ihn aber geliebt
RunWithOne
Stammgast
#276 erstellt: 18. Jan 2018, 21:06

Senderson (Beitrag #275) schrieb:
...Mit dieser Änderung hab ich ihn aber geliebt


Hast ihn geliebt oder liebst du ihn immer noch?
Senderson
Stammgast
#277 erstellt: 18. Jan 2018, 21:44
"hab", er ist weg. Bin im Moment dem audeze LCD Classic erlegen dem ich ein sanftes Badewannen eq verpasst habe.
Flöff
Stammgast
#278 erstellt: 18. Jan 2018, 22:36
[quote]Hier ist übrigens eine Messung von Sonarworks[/quote]


Das ist keine Messung sondern ein fertiges EQ Profil bei dem das Target von Sonaworks mit drin ist. Wäre das eine Messung würden die den Hörer ja linearisieren was nicht im Interesse des Hörers wäre und den Hörer nicht neutral machen würde was aber ja das eigentliche Ziel ist.


[Beitrag von Flöff am 18. Jan 2018, 22:37 bearbeitet]
Huo
Inventar
#279 erstellt: 18. Jan 2018, 23:06
Die blaue Kurve ist die Messung, allerdings nach Sonarworks-Target kompensiert. D.h. im Tiefbass wird gut was abgezogen und eine breitbandige Anhebung bei 3,5 kHz von etwa 12 dB sind bereits kompensiert.
Die türkise Kurve ist wie Sonarworks mit dem EQ eingreift und die lila Kurve ist das was dabei rauskommen soll. Ob das 100% neutral ist, ist eine andere Frage. So oder so lässt sich aber erkennen, dass der DT1990 ab 5kHz ordentlich zulagt und das oberhalb von dem was natürlich klingen kann. Das hatte ich aber schon lange im Review festgehalten - lange bevor es Messungen zum Hörer gab
Joe1911
Schaut ab und zu mal vorbei
#280 erstellt: 19. Jan 2018, 00:34
Schön zu hören, dass es nicht nur mir so geht.
Im direkten Duell hat mir dann mein Sennheiser HD580 auch besser gefallen, weshalb der Beyer wieder gehen musste.
Eigentlich schade, denn die Verarbeitungsqualität und Optik des DT1990 sind absolut spitze!
Flöff
Stammgast
#281 erstellt: 19. Jan 2018, 01:01

Huo (Beitrag #279) schrieb:
Die blaue Kurve ist die Messung, allerdings nach Sonarworks-Target kompensiert. D.h. im Tiefbass wird gut was abgezogen und eine breitbandige Anhebung bei 3,5 kHz von etwa 12 dB sind bereits kompensiert.
Die türkise Kurve ist wie Sonarworks mit dem EQ eingreift und die lila Kurve ist das was dabei rauskommen soll. Ob das 100% neutral ist, ist eine andere Frage. So oder so lässt sich aber erkennen, dass der DT1990 ab 5kHz ordentlich zulagt und das oberhalb von dem was natürlich klingen kann. Das hatte ich aber schon lange im Review festgehalten - lange bevor es Messungen zum Hörer gab ;)


Ich finde das ehrlich gesagt noch ok. Ein bisschen weniger wär aber besser das stimmt. An sich finde ich sind die balanced Pads aber eher besser als die analytischen.

DT1990 balanced Pads

minimal weniger Bass und durch die leichte Anhebung im Bass stechen die Höhen weniger hervor. Meinen DT 1770 finde ich sogar ziemlich angenehm, evtl. sind meine Ohren aber schon was down im Hochton, muss mal ein Audiogramm machen lassen.

Verwende ich die Kalibrierung von Sonaworks für meinen DT 1770 finde ich ihn etwas dumpf vom Klang.

Wobei das Target von Harmann passt wenn ich auf das Equalize. Da hab ich nicht mehr das Gefühl das es zu dumpf ist.


[Beitrag von Flöff am 19. Jan 2018, 01:16 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#282 erstellt: 27. Jan 2018, 14:13
Bin jetzt auch Besitzer des dt1990 (gebraucht für €420,- , Kaufdatum war 11/2017, also eigentlich neu).

meine Messung im Urzustand mit den hellgrauen Polstern:
dt1990 ohne eq

Danach mit APO EQ am PC diese Kurve erreicht:
dt1990 mit EQ

Die Einstellung mit EQ klingt für mich deutlich angenehmer.

Im Bassbereich finde ich aber im Verglich meinen M1060 immer noch besser...mal sehen ob der dt1990 bleibt.

ciao
sealpin
Saxler
Ist häufiger hier
#283 erstellt: 28. Jan 2018, 23:42
Hallo zusammen,

@ sealpin

Auch hier gilt wieder, für welches Ohrpolster gilt deine Wahrnehmung, daß der Baßbereich beim M1060 besser klingt?

@ Huo

Ich bin ein großer Freund des Analytischen Hörpolsters. Wie ich schon mehrmals darlegte. Das einzige Manko ist für mich, daß bei den Höhen der "Glanz, die Spritzigkeit, das Quirlige" feht Die Höhen aber weitgehend Samtig Klingen. Und nicht Überzogen. Wobei mein Gehör noch ganz gut ist im Höhenbereich.Ich konnte bisher noch nicht Eruieren, wieso ich dies so wahrnehme.

@ Flöff

Also ich empfinde die Balanced-Hörpolster so, daß der Baßbereich die Mitten einengt bzw. in die Mitten hinein spielt. Und der Baß überbetont, gar Aufgeblasen klingt. Es ist in Songs Baß da, wo er gar nicht sein sollte, vom Song nicht gewünscht ist. Und als Nebenprodukt klingen die Mitten damit auch noch gleich eingeengt. So jedenfalls meine Empfindung. Beim Analytischen Hörpolster ist das Spiel schlichtweg Freier. Luftiger. Vor allem die Mitten. Wohingegen der Baß überwiegend auf den Punkt aufspielt, er ist da, wo er sein sollte vom jeweiligen Stück her.

@ Joe1911

Bin ich der einzigste hier der den DT1990 auf Dauer extrem anstrengend findet im Hochtonbereich?

Kann es sein, daß auch das Tesla-Konzept hier reinspielt? Ich werfe diese Frage auf, weil ich direkt beim ersten Anspielen des Kopfhörers feststellte, daß er einen irren Pegel hat. Ich habe noch nie einen 250 Ohm Hörer erlebt, der einen solchen Wirkungsgrad hat. Und ich kann mir gut vorstellen, daß das bei dem einen oder anderen, auf lange Sicht betrieben, in Anstrengung für das Gehör ausartet bzw. sich bemerkbar macht.

Ich habe hier schon mehrmals gelesen, daß der ein oder andere den DT 1990 Pro als anstrengend waahrnimmt, besonders über langere Zeit bzw. wenn er eine längere Zeit getragen bzw. genutzt wird am Stück. Und hege ich zumindest den Verdacht, daß da einiges mit dem doch relativ hohen Grundpegel her rührt.

So long...


[Beitrag von Saxler am 29. Jan 2018, 02:05 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#284 erstellt: 28. Jan 2018, 23:47
Egal mit welchen Polster am DT1990, mir gefällt mir der Bass vom M1060 besser.
DarkWanderer
Ist häufiger hier
#285 erstellt: 09. Feb 2018, 16:16
Habe ebenfalls den DT 1990 Pro. Die Verarsbeitung ist erstklassig. Da wackelt nichts, die verbauten Materialien lassen wenig bis keine Wünsche offen(bis auf ein Problem aber dazu gleich). Als jemand der von Beyerdynamic auch den MMX300 (zum zocken an der Konsole) als auch den T51p(für untwerwegs) besitzt, bin ich allerdins auch nichts anderes gewohnt.

Klanglich ist im Grunde schon alles gesagt worden. Der Bass ist trocken und geht schön tief. Die Mitten sind nicht so präsent wie zum Beispiel bei einem HD700 aber weit davon entfernt unter zu gehen, und die Höhen sind schön luftig, und (man staune), der Beyerpeak bleibt aus. Es sollte einem auch klar sein, dass man hier nicht mit einer niedrig codierten MP3 ankommen sollte. Da wird der 1990 gerne mal zum Richter gnadenlos, und zeigt ohne mit der Wimper zu zucken auf, welche Qualität man ihm da gibt. Das ist natürlich sinnig, wenn man bedenkt, dass der Kopfhörer für den Gebrauch im Studio vorgesehen ist. Und da ist so eine Klanglupe natürlich von Vorteil.

Ist er für das gebotene Geld also perfekt? Fast. Und est tut mir ein wenig weh das schreiben zu müssen, aber leider hat der 1990 Pro einen Makel den man nicht übersehen kann: Er ist für längere Hörsessions schlicht zu schwer. Nach einer Stunde setzten dezent Kopfschmerzen ein, und wenn man dann zum Vergleich den MMX 300 aufsetzt wirkt dieser im Vergleich leicht wie eine Feder. Warum er das so ist, lässt sich leicht erklären. Wo beim Headset mit Plastik gearbeitet wird, sind die Ohrmuscheln beim 1990 aus Metal. Das trägt zum Gewicht bei. Nebst dem Anpressdruck selbst bei mir (und ich habe nun wirklich keine große Rübe) auf Dauer ein Problem darstellt.

Fazit: Klanglich ist der 1990 Pro einer der besten Kopfhörer bis 1000 Euro. Wer ihn mit etwas mehr Spaß will, nimmt die ab Werk installierten Pads. Wer völlige Durchhörbarkeit will, nimmt die B-Pads.
Die Verarbeitung ist ohne Tadel, jedoch sollte man den Kopfhörer über mehrere Stunden testen. Wenn man bereits nach kurzer Zeit Probleme ob des Gewichts bekommt, bringt einem auch der schönste Klang nichts.

Bei mir wird er deshalb wahrscheinlich schweren Herzens verkauft. Mal hören wie sich dagegen ein T1 so schlägt. Immerhin sagt Beyerdynamic selbst der 1990 Pro wäre eine Mischung aus einem T1 und einen DT 880.
Senderson
Stammgast
#286 erstellt: 09. Feb 2018, 16:20
Andersrum, wer völlige Durhhörbarkeit will nimmt die A-Pads, nicht die B-Pads

Und das Gewicht.....ohje, was sollen da die Audeze Leutchen sagen^^. Aber der Anpressdruck ist schon heftig, stimmt.
DarkWanderer
Ist häufiger hier
#287 erstellt: 09. Feb 2018, 16:23
Deshalb kauf ich ja auch keinen Audeze. Aber wahrscheinlich ist der Anpressdruck für den Studiogebrauch nicht unwichtig. So ein Teil sollte möglichst nicht bei jeder Kopfbewegung runter rutschen, wenn man mit ihm arbeitet.
RunWithOne
Stammgast
#288 erstellt: 09. Feb 2018, 19:41
Habe ja beide schon auf dem Kopf gehabt. Alle Studio KH von bd haben eine kräftigen Anpressdruck. Diese lässt später nach oder man biegt den Bügel etwas auf. So war es zumindest bei meinem 770. Beim LCD2 muss man ruckartige Kopfbewegungen vermeiden.
sealpin
Inventar
#289 erstellt: 10. Feb 2018, 14:15
Nach der Testphase habe ich mir jetzt die Vollversion von True-Fi für den PC/Mac lizensiert und habe das Profil für den dt-1990 geladen (minimal personalisiert).
Jetzt klingt der KH Teil so wie ich mir das vorstelle.

Ich habe versucht, dass mit APO EQ nachzustellen, ist aber mühsamer als per Knopfdruck in True-Fi, daher hab ich mir die Software gekauft.

Den recht hohen Anpressdruck des DT-1990 fühle ich auch, aber scheinbar ist mein Dickschädel recht unempfindlich: auch nach 2 Std. ist das für mich noch ok.
Was ich am DT-1990 (und generell an allen von mir bisher genutzten Beyer KH) gut finde: die ändern bei mir nicht den Klang, wenn sie etwas verrutschen. Das ist recht praktisch, da ich öfters auch mal im Liegen KH höre und den Bügel eher auf die Stirn packe.

Bei anderen KH führt das bei mir zu teils deutlichen Klangveränderungen oder ist mechanisch gar nicht möglich (z.B. beim HD800 ...).

ciao
sealpin
DarkWanderer
Ist häufiger hier
#290 erstellt: 10. Feb 2018, 18:35
Mit einem HD 800 würde ich mich auch nicht auf die Couch legen können. .
Wie gesagt bei Zeiten mal gucken ob wie sich der T1 so schlägt. Eine andere Baustelle wäre noch mein Soundblaster X7. Der ist als Verstärker zum zocken eigentlich ganz geil...Aber auf A2 schiele ich schon länger, weil der wohl so gut wie kein Klirren hat. Aber der Preis...
milio
Stammgast
#291 erstellt: 10. Feb 2018, 18:42

DarkWanderer (Beitrag #290) schrieb:
Aber auf A2 schiele ich schon länger, weil der wohl so gut wie kein Klirren hat.

Ehrlich gesagt, ich habe noch nie einen Kopfhörer-Verstärker "klirren" gehört, ich weiss deshalb nicht einmal, wie sich das beim Hören äussern soll.
Kann man tatsächlich "in Echt", mit den eigenen Ohren, den Unterschied im Klirren zwischen dem von Dir angeführten A2 und einem deutlich billigeren KHV hören?
DarkWanderer
Ist häufiger hier
#292 erstellt: 10. Feb 2018, 18:52
Das kommt vermutlich auch darauf an, bei welcher Lautstärke man zwei Verstärker gegeneinander testen würde.Laut Messungen hat mein X7 , der ja eigentlich eine externe Soundkarte ist einen Klirrfaktor von 0.0024. Der A2 schafft wohl einen von 0,001.Um zu wissen welcher von beiden besser abschneidet, müsste ich ihn wohl mal für länger Probe hören. Andererseits ist es natürlich richtig, dass das menschliche Gehör seine Grenzen hat, die Flöhe husten wird wohl niemand können.
Flöff
Stammgast
#293 erstellt: 10. Feb 2018, 19:01
Also laut Wikipedia ist Klirr unterhalb von 0,1 % nicht mehr wahrnehmbar.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klirrfaktor


Hifi-Verstärker sind heute meistens so konstruiert, dass der von ihnen erzeugte Klirrfaktor in weiten Bereichen völlig unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegt (Klirrfaktoren unter 0,1 %), es sei denn, man nähert den Verstärker seiner Leistungsgrenze.



Das menschliche Gehör ist, in Abhängigkeit von der Frequenz, empfindlich für Verzerrungen (Klirr). Verzerrungen im Bassbereich (bis 150 Hz) mit 5 % Klirrfaktor sind meistens nicht wahrnehmbar; dagegen können Verzerrungen im Präsenz- bzw. Brillanzbereich (1 bis 4 kHz), in dem das Gehör am empfindlichsten ist, unter bestimmten Bedingungen auch noch unter 0,5 % hörbar sein.


0,5 % ist auch noch weit von 0,0024 % entfernt. Wie das ganze bei Last aussieht, ka. Denke aber nicht das der Verstärker auch bei voller Belastung wahrnehmbaren Klirr erzeugt.
DarkWanderer
Ist häufiger hier
#294 erstellt: 10. Feb 2018, 19:04
Naja, spart zumindest Geld. Was bei dem Hobby ja nicht so einfach ist.
Saxler
Ist häufiger hier
#295 erstellt: 14. Feb 2018, 23:49
Hallo zusammen,

@ DarkWanderer

Dem Anpreßdruck des DT 1990 Pro kann mit relativ leichten Mitteln Abhilfe geschaffen werden, sogar vom Beyerdynamic Support der Unbedenklichkeit bescheinigt.

Einfach den Hörer über Nacht mit einem oder mehreren Büchern aufgespannt. Je nachdem, ganz einfach länger oder kürzer oder auch über mehrere Nächte. Mittels dieser Methodik sollte der Anpreßdruck Respektive dem eigenen Befinden gestaltet werden können.

Auf meine Wenigkeit bezogen muß ich Sagen, daß der DT 1990 Pro der erste Hörer ist, bei dem ich nach zig Stunden - Beispiel 4-5 Stunden locker - keinerlei Probleme habe, wie z. b. Kopfschmerzen oder Druckbeschwerden, wie es bisherig bei sonst jedem Kopfhörer der Fall war.

Der Trick mit den Büchern zum Aufspannen kommt im übrigen vom Beyerdynamic Support himself. Man muß sich da auch keine Gedanken wegen der Garantie machen. Wegen dem Anpreßdruck würde ich jedenfalls den Hörer da nicht abgeben, weil man den Anpreßdruck eben mittels der beschriebenen Methodik angepaßt bekommt.

Ansonsten habe ich auch noch nie einen Verstärker "Klirren" gehört. Aber es kommt vielleicht auch auf die Qualität derselben an. Wenn also jemand einen Verstärker "Klirren" hört, dann sollte das einem ganz schön zu Denken Geben im Hinblick auf die Qualität desselben, jedenfalls ist ein solcher dann eher nicht geeignet zum Musikhören, erst Recht nicht zum entspannten Hören auf längere Zeit.

Ansonsten bin ich ganz deiner Meinung, in der Klasse bis 1000 € ist der DT 1990 Pro einer der besten Kopfhörer. Die Verarbeitung ist meines Erachtens nahezu konkurrenzlos in dieser Preisklasse und was vergessen wird oft, der Support von Beyerdynamic. Ich kann da nur Bestes berichten und so bin ich das von keiner anderen Firma in dem Bereich gewohnt. Wenn man da anruft, sind auch keine Warteschlangen oder dergleichen. Sehr sehr angenehm und wie gesagt, von anderen Herstellern ist man da anderes gewohnt und trägt zum Gesamteindruck bei.

So long...


[Beitrag von Saxler am 14. Feb 2018, 23:51 bearbeitet]
DarkWanderer
Ist häufiger hier
#296 erstellt: 15. Feb 2018, 12:42
Danke für den Tipp. Werde das mit den Büchern mal ausprobieren. Wie gesagt, klanglich ist er eine absolute Referenz in der Preisklasse( 5 Euro für's Phrasenschwein, ich weiß), und nimmt es sogar mit dem T1 auf, der nochmal 400 Euro teurer daher kommt(Der Unterschied ist vor allem die Bühne und die noch bessere Seperation von Instrumenten).

Der Soundblaster X7 an dem der 1990 zur Zeit läuft ist ja im Grunde kein klassischer Kopfhörersverstärker, sondern eine Allrounder, der mit den verschiedensten Ein und-Ausgängen, sowie Zuspielmöglichkeiten ausgestattet ist.

Nun ist so ein Allrounder aber natürlich nie so gut wie ein Spezialist. Wenn ich den 1990 also doch behalten sollte, werde ich ihm bestimmt nochmal einen dedizierten Amp zur Verfügung stellen, damit er auch am Limit aufspielen kann.
Beyerdynamic selbst stellt ja sowohl den A20 als auch den A2 bereit. Von der Verarbeitung her werden sich die beiden wahrschienlich nicht viel geben(Da ist auf die Heilbronner eigentlich immer verlass). Allerdings frage ich mich, ob der klangliche Unterschied tatsächlich so groß ist, dass der A2 die 1000 Euro Aufpreis tatsächlich rechtfertigt. Hören konnte ich bisher keinen der beiden mit dem 1990. Der einzige offensichtliche Vorteil des A2 wäre die Fernbedienung. Das klingt banal,aber da ich immer rund 3 Meter von meinem Setup entfernt sitze, möchte ich nicht immer aufstehen um die Lautstärke zu justieren( First World Problems, ich weiß).

Woran betreibt ihr den 1990 Pro denn so?

Gruß
RunWithOne
Stammgast
#297 erstellt: 15. Feb 2018, 12:55
Der A2 hat einen zusätzlichen 0 Ohm Ausgang. Der A20 nur den mit 100Ohm. KA ob es auch einen Leistungsunterschied gibt. Der A20 hat genug Power für den KH, aber eben 100Ohm, die den Klang verändern. Hatte das alles schon mal zu Hause. Bin auf deine Erfahrungen gespannt.
sealpin
Inventar
#298 erstellt: 15. Feb 2018, 13:01
Bei Musik vom Notebook betreibe ich den dt1990 an einem Speaka DSD USB KHV (baugleich zu dem hier)

Bei Musik von der Anlage nutze ich einen Funk LPA 2a.
DarkWanderer
Ist häufiger hier
#299 erstellt: 15. Feb 2018, 13:05
Bis ich das nötige "Kleingeld" (hust) für den A2 hätte, würde es noch bis Anfang April dauern. Da muss ich mich noch in Geduld üben. Sollte der A20 aber tatsächlich den Klang so sehr verändern wäre, das eher suboptimal. Immerhin soll der 1990 ohne klangliche Veränderung angetrieben werden. Aber das sehe ich dann, wenn ich die beiden mal Probe hören kann.

Was den Service von Beyerdynamic angeht, der ist wirklich sehr gut. Alleine dass mein MMX300 (was für Multiplayer genutzt wird) eine Garantie von satten 5 Jahren und bis heute keinen Kratzer hat, sagt einiges. Selbiges kann ich auch zum T51p sagen, der ebenfalls sehr gut verarbeitet ist. Insofern wäre alleine dass schon ein Grund beim Verstärker ebenfalls bei Beyerdynamic zu bleiben.
Saxler
Ist häufiger hier
#300 erstellt: 15. Feb 2018, 21:42
Hallo zusammen,

@ DarkWanderer

Ich betreibe den DT 1990 Pro beim Musikhören an einem Luxman L525 Verstärker, dies wenn ich z. b. per Tapedeck Pioneer CT-S 830 S oder CD Player Kenwood DP 7010 entsprechendes Material geniesse. Wenn ich hingegen DAT höre, dann schließe ich den 1990 Pro direkt an meinen Sony DTC 77 ES DAT Recorder an, da dieser einen Superben Kopfhörerausgang hat, der auch für seine Qualität bekannt ist.

Als reinen Kopfhörerverstärker solltest du dir mal den Marantz HD DAC1 zu gemüte Führen. Für seinen Klang ist der sehr günstig. Mein Fachhändler hatte mir den mal zum Testen mit nach Hause gegeben, damit ich mit meinem L525 u. DTC 77ES vergleichen kann.

Also bevor du zu einem A2 greifst, hör dir lieber mal den Marantz HD DAC1 an. In der Preisklasse wirst du nichts besseres Finden. Hier der Link:

https://www.amazon.d...B6rerverst%C3%A4rker

Und hier von Marantz selbst:

https://www.marantz....ers&productid=hddac1

Geh zu dem Händler deines Vertrauens mit deinem Kopfhörer und Material, welches du so hörst und Probiere ihn aus. Wenn du Stammgast bist bei deinem Händler, frag ihn ob er ihn dir zum Probieren mit gibt. Immerhin bist du ein Potentieller Käufer.

Unterschiede zwischen solchen hochwertigen Verstärkern kannst du nur mit entsprechend hochwertig aufgenommener Musik eruieren. Auf der anderen Seite zeigen dir solche hochwertigen Teile aber gnadenlos die Schwächen einer Aufnahme auf. Grundsätzlich muß bei solch hochwertigem Equipment eben die Kette auch hochwertig sein um das Potenzial ausschöpfen zu können.

So long....


[Beitrag von Saxler am 15. Feb 2018, 21:52 bearbeitet]
RunWithOne
Stammgast
#301 erstellt: 15. Feb 2018, 22:21

Saxler (Beitrag #300) schrieb:

Also bevor du zu einem A2 greifst, hör dir lieber mal den Marantz HD DAC1 an. In der Preisklasse wirst du nichts besseres Finden.


An dem war ich auch mal dran. Weißt du welche Impedanz der am KH-Ausgang hat? Habe damals in den TD von Marantz nichts gefunden und irgendwo gelesen das er ganz gut Ohm haben soll?
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