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InEar ProPhile-8: Premiere auf der CanJam Europe 2016

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legogg
Ist häufiger hier
#151 erstellt: 15. Feb 2017, 19:24

YMaxP (Beitrag #137) schrieb:
Gegen April soll ja die Custom Version folgen ;)



Die Zeit würde ich mir nehmen.

Vielleicht sind meine Ohren in der Zwischenzeit gewachsen,
so dass der pp8 passt. Ist ein paar Jahre her wo ich den SD2
hatte.
Exploding_Head
Inventar
#152 erstellt: 16. Feb 2017, 03:11

legogg (Beitrag #151) schrieb:

Vielleicht sind meine Ohren in der Zwischenzeit gewachsen,
so dass der pp8 passt.

Je jünger Du bist, desto besser die Voraussetzungen, dass der PP8 irgendwann passt. Die Ohren wachsen nämlich das ganze Leben lang...
Im schlimmsten Fall musst Du dann halt Requien hören
OberstHorst
Stammgast
#153 erstellt: 16. Feb 2017, 10:49
Hörer einsetzen und die Ohren mit einem Föhn langsam erwärmen. Vielleicht passen sie sich ja an
Neel
Neuling
#154 erstellt: 02. Mrz 2017, 19:36
S0und
Stammgast
#155 erstellt: 02. Mrz 2017, 19:59
Ist das dein Review? Meins kommt auch bald bei headfi.
Wolf352
Stammgast
#156 erstellt: 15. Mrz 2017, 19:46
Die ProPhile 8 eines lieben Forenkollegen sind heute Mittag bei mir eingetroffen.

Zunächst dachte ich, Oh Gott was ist das? Der Bass zu viel und die Höhen ebenfalls, Sibilanten ausgeprägt
Ein kurzer Check zeigte, dass die kleinen Schalter auf Badewanne standen - so ein Schelm!
Also auf "Referenz" eingestellt.

Da ich derzeit noch die Etymotic SR und XR der Rundreise hier habe konnte ich kurz mit diesen Querchecken. Wenn wir den SR als Referenz ansehen dann ist der ProPhile 8 im Modus "Referenz" im Bassbereicht immer noch ein gutes Stück betonter, mMn liegt er sogar noch "über" dem XR der immerhin 3dB zum SR drauflegt.
Das ist nur eine Feststellung und keine Wertung!

Nach gut 1,5h Stunden hören musste ich unterbrechen, da der linke IE am Anthelix unangenehm drückt. So ein Mist, irgendwas ist immer...

Sehr positiv fällt mir der geringe Mikrofone Effekt auf. Der ist bei den Etymotic deutlich und bei meinem Shure KSE1500 ein wenig schlechter.

Morgen wird weitergehört.

Nochmal ganz lieben Dank auch an dieser Stelle fürs Leihen!

fullsizeoutput_fab


[Beitrag von Wolf352 am 15. Mrz 2017, 19:47 bearbeitet]
ayran
Stammgast
#157 erstellt: 15. Mrz 2017, 20:28
Cool, schreibst du dann noch ein bisschen mehr zum Vergleich ProPhile 8 und Etymotic? Bödde bödde
XperiaV
Inventar
#158 erstellt: 15. Mrz 2017, 22:34

Wolf352 (Beitrag #156) schrieb:


Da ich derzeit noch die Etymotic SR und XR der Rundreise hier habe konnte ich kurz mit diesen Querchecken. Wenn wir den SR als Referenz ansehen dann ist der ProPhile 8 im Modus "Referenz" im Bassbereicht immer noch ein gutes Stück betonter, mMn liegt er sogar noch "über" dem XR der immerhin 3dB zum SR drauflegt.
Das ist nur eine Feststellung und keine Wertung!


Ich denke die meisten IEM's (vor allem Mehrtreiber Modelle) sind im Bassbereich hörbar betonter - was auch keine Kunst ist, da selbst der XR für einen Fun Hörer (der er ja sein soll) zeitig im Tiefton abrollt.

Und noch viel Spaß beim Hören ....
ayran
Stammgast
#159 erstellt: 16. Mrz 2017, 12:02
Wo steht, dass der ER4XR ein "Fun-Hörer" sein soll?
BartSimpson1976
Inventar
#160 erstellt: 16. Mrz 2017, 12:27
Das habe ich mich ehrlich gesagt auch gefragt, hatte mir aber einen Kommentar verkniffen.
XperiaV
Inventar
#161 erstellt: 16. Mrz 2017, 16:33

Wenn ihr "Fun" hört denkt ihr gleich an Mega-Badewanne oder?
Das ist der XR natürlich NICHT. Und das war auch nur im Vergleich zum "SR" gemeint - der doch ziemlich schwächelt was druckvolle Bässe angeht.

Original Text von der Etymotic Homepage:


ER4XR is the earphone for music lovers and hi-fi enthusiasts who want uncompromising accuracy in the midrange and high frequencies, but appreciate a bit of extra presence in the lower end. Like the ER4SR, the ER4XR is built with precision machined, anodized and laser-etched aluminum bodies and features user-replaceable detachable cables. The ER4XR also incorporates the stringent channel-matching standard used in the ER4SR. The ER4XR is ideal for anyone looking for exceptional sound quality with just the right amount of low-end enhancement.


Ähnlich argumentieren auch andere IEM-Hersteller mit ihren Bass-betonten Exemplaren.

Nicht immer alles auf die Goldwaage legen ....
SotF1971
Stammgast
#162 erstellt: 21. Apr 2017, 13:32
Da ich jetzt einen Fiio X5 III besitze mal eine Frage in die Runde: machen Balance-Kabel am PP8 Sinn?
AG1M
Inventar
#163 erstellt: 21. Apr 2017, 18:09
Würde ich vermeiden in dem Fall beim FiiO X5 3rd Gen, bringt zwar eine bessere Kanaltrennung, aber dafür geht die Ausgangsimpedanz von 1 Ohm auf 3 Ohm hoch, das wird sicher mehr negative als positive Effekte mit sich bringen wo dieTonalität vom PP8 verändert wird.
bartzky
Inventar
#164 erstellt: 21. Apr 2017, 19:03
Ich schließe mich da AG1M an

Der X5 III hat meines Wissens nach keinen intern symmetrischen Aufbau. Von daher geht es tatsächlich rein um die symmetrische Signalübertragung über das (sehr kurze) Kabel. Da ist es extrem fraglich, ob auf der kurzen Distanz wirklich Störeinflüsse wirken, die durch die symmetrische Übertragung eliminiert werden können. Ich nehme an du wohnst nicht im Umspannwerk?
Anhand der technischen Daten kann man für den symmetrischen Ausgang weniger Leistung ablesen, höhere Ausgangsimpedanz und einen schlechteren Rauschabstand und zudem noch eine höhere Ausgangsimpedanz, wie AG1M das schon gesagt hat.

Abgesehen von marketingtechnischen Gründen liegt m.M.n. der einzig wirkliche Sinn des symmetrischen Ausgangs des X5 III darin, keinen Adapter zu brauchen oder Kabelwechsel durchführen zu müssen, wenn man einen symmetrisch verkabelten Hörer hat
Huo
Stammgast
#165 erstellt: 23. Mai 2017, 15:16
Mittlerweile kann ich sagen, dass der PP8 bei mir im Langzeittest weiterhin sehr überzeugt. Eine Kaufempfehlung auszusprechen, fällt mir trotz des hohen Preises ziemlich einfach.

Kritik oder Diskussionsbedarf möchte ich nur im unteren Mittelton erlauben. Gerade wenn man mit wärmeren Abstimmungen, wie den Andromeda oder VE8 vergleicht, wirkt der PP8 hier sehr schlank. Die Fülle der Stimme ist nicht im gleichen Maße vorhanden, was vor allem etwas Intimität von Stimmen nimmt. Bassquantität insgesamt wird jedoch nicht vermisst, Punch und auch Tiefbass sind voll da.
Der Bassschalter ändert hierbei gar nichts (siehe bartzkys Messung). Der Schalter verstärkt wirklich nur den Bass selber, was ich zu seiner Zeit in meinem Review als sehr löblich bewertet habe. Es gibt halt etwas mehr Kick bei z.B. elektronischer Musik ohne die Tonalität auffällig zu verändern.
Das klingt jetzt zwar erstmal verwundernd, aber ich glaube es wäre fast nicht verkehrt gewesen, wenn man bei Zuschaltung des Bass-Boosts bis in die Mitten mit rein verfärbt hätte. So geht die Konkurrenz mit der Bassverstärkung vor und wie man an Lievens Review vom VE8 sieht, kommt das sehr gut an. Auch The Headphone List haben den Andromeda als neutral bewertet. Für meine Ohren ist die Verfärbung gut zu hören, aber es zeigt trotzdem, dass homogene Bassbetonung und warme Mitten nicht unbedingt als solche wahrgenommen werden.

Glücklicherweise hat jedoch eine höhere Ausgangsimpedanz der Quelle genau diesen Effekt. Das funktioniert für mich besser als tatsächlich den Schalter umzuwerfen. Vielleicht kann bartzky das mal kurz bestätigen oder widerlegen. Kann auch sein dass ich mich da täusche.
Am iPhone habe ich mit dem PP8 intimere Stimmen (negativ formuliert: dicker, dumpfer), was für mich aber sehr gut für Rock und Rap funktioniert. Vereinzelt auch gerne bei Vocals. Das funktioniert bei mir auch schon beim Wechsel von Ultra zu High am iEMatch. Jedenfalls bevorzuge ich dies tatsächlich gegenüber dem Bassschalter. Der Hochtonschalter macht in diesem Falle auch schon wieder mehr Sinn um der Wärme entgegenzuwerfen, die sonst vom Bass kaum berührt wird.

Der ProPhile bleibt weiterhin ein extrem gelungener Monitor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich persönlich in nächster Zeit das Gefühl habe nochmal investieren zu müssen. InEar sollte aber wirklich langsam mal eine limitierte S Edition ohne Schalter und schöner Faceplate starten!
bartzky
Inventar
#166 erstellt: 23. Mai 2017, 17:18
Für mein Empfinden macht dieser "entschlackte" untere Mittelton auch gerade den Charakter des PP8 aus. Er klingt dadurch auch einfach etwas feiner und weniger fett als ein Hörer mit präsenten unteren Mitten. Aber klar: Wärmere, kräftige untere Mitten haben auch ihren Reiz


Huo (Beitrag #165) schrieb:
Glücklicherweise hat jedoch eine höhere Ausgangsimpedanz der Quelle genau diesen Effekt. Das funktioniert für mich besser als tatsächlich den Schalter umzuwerfen. Vielleicht kann bartzky das mal kurz bestätigen oder widerlegen. Kann auch sein dass ich mich da täusche.
Am iPhone habe ich mit dem PP8 intimere Stimmen (negativ formuliert: dicker, dumpfer), was für mich aber sehr gut für Rock und Rap funktioniert. Vereinzelt auch gerne bei Vocals. Das funktioniert bei mir auch schon beim Wechsel von Ultra zu High am iEMatch. Jedenfalls bevorzuge ich dies tatsächlich gegenüber dem Bassschalter. Der Hochtonschalter macht in diesem Falle auch schon wieder mehr Sinn um der Wärme entgegenzuwerfen, die sonst vom Bass kaum berührt wird.

Was ich bestätigen kann ist, dass der PP8 mit zunehmender Ausgangsimpedanz dunkler spielen wird. Etwas genauer sieht man das in der Abbildung:

InEar ProPhile 8 web

Die gelbe Linie repräsentiert 0 Ohm = keine Veränderungen durch die Ausgangsimpedanz. Darunter folgen 2, 4, 8, 16, 32 und 64 Ohm.

Mit den konkreten 6 Ohm von Huo's iPhone 6s+ und dem Frequenzgang des PP8 sieht das ganze dann so aus:

PP8 0 vs 6 Ohm web

Gelb: PP8 an 0 Ohm
Grün: PP8 an 6 Ohm

Am unteren Mittelton verändert sich streng genommen also nichts. Trotzdem wird der PP8 leicht wärmer klingen. Ich tippe mal, dass es dieser Effekt war, den du gehört hast


Huo (Beitrag #165) schrieb:
InEar sollte aber wirklich langsam mal eine limitierte S Edition ohne Schalter und schöner Faceplate starten! ;)

+ schönem Bullshit-Kabel
Huo
Stammgast
#167 erstellt: 24. Mai 2017, 08:59
Da habe ich mich wohl von den Effekten der Psycho-Akustik reinlegen lassen. Ich war absolut der Meinung, dass das iPhone den Bass aufdickt. Also habe ich das gestern Abend nochmal genauer untersucht.

Ich habe in ruhiger Umgebung zwischen iPhone und iEMatch hin und her gewechselt und konnte schlanken Bass oder fehlende Wärme überhaupt nicht mehr attestieren. Eher im Gegenteil, sogar etwas zu druckvollen Bass aus beiden Quellen.

Dann habe ich den ADI-2 Pro mit hinzugenommen. Der Treble-Regler lässt sich identisch zur Messung programmieren und so habe ich des Rätsels Lösung gefunden: Pegelungleichheit! Mit mehr Hochton möchte ich die Gesamtlautstärke runter drehen.
Bei höherer Lautstärke sind mehr Bassvolumen und vollere Mitten vorhanden.
Allerdings wirkt sich das in ruhiger Umgebung nicht sehr auffällig aus. Gestern war ich im Café als ich zu den Eindrücken kam und da wurde wohl 'untenrum' etwas verschluckt, das den Eindruck verstärkt hat.

Aus bartzkys Messung lese ich auch, dass der PP8 mit zugeschalteten Treble-Boost quasi den iEMatch obsolet macht. Er gleicht fast genau das aus was durch die höhere OI verloren geht. Gut zu wissen!


[Beitrag von Huo am 24. Mai 2017, 09:04 bearbeitet]
milio
Stammgast
#168 erstellt: Gestern, 10:52

Huo (Beitrag #167) schrieb:
Da habe ich mich wohl von den Effekten der Psycho-Akustik reinlegen lassen. Ich war absolut der Meinung, dass das iPhone den Bass aufdickt. Also habe ich das gestern Abend nochmal genauer untersucht.

Und im Gegensatz zu vielen anderen HiFi-"Enthusiasten" bist Du bereit, das analytisch anzugehen und kommst auf ==> Pegelungleichheit.

Wahrscheinlich ist Pegelungleichheit einer der häufigsten Gründe für unterschiedliche Bewertungen von DACs, USB-Kabeln und der Bedeutung des im KHV verwendeten Lötzinns.

@Huo, bartzky, AG1M, . . . und einige weitere Forenten in anderen Threads:
Das schätze ich sehr an diesem Forum, dass hier nicht dauernd die Schwurbler die Oberhand haben.

Schönen Tag.
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