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Allgemein: KHVs

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stereo-leo
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 11. Mrz 2006, 07:52
Hallo!

Ich beginne mich seit längerer Zeit mal wieder mit dem Gedanken zu beschäftigen, mir einen neuen Kopfhörer zu spendieren, und habe da jetzt in letzter Zeit immer mal so ein wenig in diesem Forum kreuz- und quergelesen.

Was mir dabei auffiel:
Es wird hier sehr häufig zur Verwendung eines KHVs geraten, relativ unabhängig von dem Kopfhörer, um den es gerade ging.
Ich war ja eigentlich bislang der Ansicht, daß der KH-Ausgang eines guten Stereo-Verstärkers für den Job völlig ausreichend sei.

Ist dem nicht so?

Oder beziehen sich diese Empfehlungen auf den Vergleich mit PC-/Soundkarten-Ausgängen?

Diese Frage würde mich schon interessieren, auch vielleicht eine Diskussion über empfehlenswerte Modelle, damit das Thema "KHV" ausnahmsweise einmal nicht "off-topic" ist.

Würde mich über ein paar Meinungen freuen!

Dake
Stammgast
#2 erstellt: 11. Mrz 2006, 09:19
Also ein ziemlich interessanter Thread, der sich zwar letztendlich nur noch auf den BT928 bezieht, aber trotzdem einige interessante Infos zu KHV's allgemein bietet, ist dieser hier:
http://www.hifi-foru...d=110&thread=991&z=1

Ich denke, dass sich einige Fragen klären sollten, wenn du den ganzen Thread durchgelesen hast^^
Dort sind nämlich auch einige Tests/Berichte verfasst.

MfG,

Dake
mulm
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Mrz 2006, 10:11
Ich bin der Meinung, daß der Ausgang f. KH an einer normalen HIFI Anlage völlig ausreichend ist. Wenn beides annähernd zusammen paßt, wird die Andruckkraft der jeweilig gegenüberligenden Muschel bei einseitiger Basswiedergabe wesentlich geringer, vorrausgesetzt der Mund bleibt geschlossen :-) ,soll heißen ein KHV ist hier nutzlose Geldausgabe. Soll der KH direkt an eine CD Player oder sowas angeschlossen werden, kann es aber anders aussehen.
stereo-leo
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 11. Mrz 2006, 10:32
@ Dake:

Danke für den link.
Habe mich da jetzt mal durch 6 der 17 Seiten gelesen, und dann leicht genervt aufgegeben.
Meine Frage hier war nicht, wie man sich einen KHV selbst baut, einen solchen modifiziert oder sonstwas.
Von diesen Dingen verstehe ich nichts, und für so etwas habe ich auch weder Zeit noch Lust.

Danke trotzdem!


@ mulm:
Entspricht eigentlich auch meiner Erfahrung, die aber unvollständig ist, da ich nie einen KHV besessen habe.
Da das Thema hier in beinahe jedem Thread auftaucht, scheint es da ja unterschiedliche Ansichten zu geben.
Würde mich schon mal interessieren!

tv-paule
Inventar
#5 erstellt: 11. Mrz 2006, 10:39

mulm schrieb:
Ich bin der Meinung, daß der Ausgang f. KH an einer normalen HIFI Anlage völlig ausreichend ist.


Hallo,

und gerade das ist leider nicht immer so.
Gerade im normal preislichen Bereich und besonders in jüngerer Zeit (denn "früher" war`s bedeutend qualitätsstabiler) wird bei KH-Ausgängen gespaart. D.h., deren Ausführung ist minderwertig, das Klangpotential wird "verschenkt" und insbesondere höherohmige KH kommen nicht klar damit.
Wenn Du dann z.B. einen unserer "Favoriten" - den Beyer 880 dranhängen willst, werden Klänge geboten, die weit vom machbaren Niveau entfernt sind.
Schaltest Du jetzt aber einen KHV vor, der per Stereo-Out vom Amp befeuert wird, erlebst Du dann ein "kleines bis grosses Klangwunder".

Selbstverständlich ist die allerbeste Lösung immer, wenn Du direkt an deine Quelle - also z.B. einen CDP reingehst.

Übrigens haben Hifi-Amps im höherpreisigen Bereich oftmals garkeine KLinkenausgänge mehr, es geht nur noch über die Cinch-Out.
So z.B. bei meinem grossen Primare-Amp der Fall.

Soll jetzt aber nicht heissen, dass KH`s nicht ohne KHV`s betrieben werden können, nur eben klanglich werden die Meisten erst mit einem passenden KHV optimal.

mit Gruss
Paule
SRVBlues
Inventar
#6 erstellt: 11. Mrz 2006, 11:00
Die Kernfrage ist hier wohl auch immer, ist mein Gehör gut genug um Klangunterschiede zu hören. Ich z.B. bin ohne Brille schon fast Blind, höre dafür aber etwas besser, wobei ich aber kein musikalisches Gehör habe, sprich, ich auch nicht sagen, in welcher Tonart jemand singt.

Dann muss man sich die Frage stellen, ob einem ein Klanggewinn min. 285 Euro für ein KHV wert ist.

Wer sich also im Supermarkt eine Stereo- oder Surroundanlage kauft und damit zufrieden ist, wird vermutlich keinen KHV brauchen.

Chris
stereo-leo
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 11. Mrz 2006, 11:05
Hallo tv-paule,

Ja, genau solche Meinungen interessieren mich.
Einige höherwertige Vollverstärker haben ja extra-KHVs, während die meisten wohl eher das Signal vom Weg Richtung Endstufen "abgreifen" (so stelle ich mir das zumindest, etwas laienhaft, vor).
Von Verstärkern ohne Klinken-Ausgang rede ich da jetzt nicht.
Ich kann in der Anleitung meines Technics-Boliden diesbezüglich keine Hinweise finden, was mein Interesse Richtung "separater KHV" auch ein wenig am köcheln hält...

Wenn ich dich jetzt nicht mit jemand anderem verwechsele, dann meine ich von dir irgendwo gelesen zu haben, daß du einen Vincent-Röhren-KHV benutzt?
Welchen KH benutzt du dazu?

Ich persönlich interessiere mich ein wenig für diesen hier:
http://www.china-highend-hifi.com/prod0112341222.htm
Kennt den hier jemand?
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 11. Mrz 2006, 11:51

Kennt den hier jemand?


ja. in deutschland mit gut 900 euro sauteuer, der klang geht eher richtung transistor als richtung röhre, ich habe ihn als relativ hell in erinnerung. kein wirklich schlechtes gerät, aber der geforderte preis ist einfach nur lachhaft.

500 euro ist zwar schon eher erträglich, steht imho aber in keiner relation zur leistung.

zum nachdenken - hier:

http://www.hifi-foru...d=83&thread=1053&z=1

wurde am ende des ersten posts ein blindtest zwischen verstärkern für lautsprechern beschrieben. und kopfhörer sind wesentlich einfacher anzutreiben als die aufgeführten lautsprecher.

es gibt einige wirklich schlechte kopfhörerquellen, einige soundkarten, billige surroundreceiver, etc. mit einem guten stereoverstärker hast du in den meisten fällen aber schon viel potential. versuch am besten mal einen khv auszuleihen, und überprüfe selber, ob er eine verbesserung darstellt.

ich habe mich selber auch einige zeit für einen khv interessiert, aber großartige verbesserungen habe ich nicht im vergleich zu meinem amp ausgang hören können. ganz lustig wäre imho der optik halber ein schön breiiger röhren khv, aber mehr als gimmik denn als wirkliches upgrade.

PS: als KHV-Nichthörer bin ich hier in der absoluten minderheit.
tv-paule
Inventar
#9 erstellt: 11. Mrz 2006, 13:36

stereo-leo schrieb:

Wenn ich dich jetzt nicht mit jemand anderem verwechsele, dann meine ich von dir irgendwo gelesen zu haben, daß du einen Vincent-Röhren-KHV benutzt?
Welchen KH benutzt du dazu?




Hallo, Leo !

ja, der bin ich.

Also betr. dem Chinesen - sieht erst mal ähnlich, wie mein Vincent - den kenne ich, allerdings selbst noch nicht gehört.
Weiss nur soviel, dass er tatsächlich zwischen 900-1000 Euronen liegt, eigentlich ein seperater kleiner Verstärker ist, wo Du selbst ein Boxenpaar(aber nicht jede!) hinten anschliessen kannst. Mit diesem Ding kann man allerlei machen, soll jedenfalls den angeschlossenen KH`s sehr ordentlich "Dampf" machen. Ob er mehr nach Transitor statt Röhre klingt - keine Ahnung. Aber mir persönlich wäre es viel zu viel Geld - es sei denn, ich suche gerade so einen kleinen seperaten Verstärker nicht nur für KH`s.

Ich habe zwei Kopfhörer, einen Senn HD650 und meinen Liebling, den neuen AKG K701. Ursprünglich wollte ich den Senn wieder verkaufen, behalte jetzt aber beide.

Hauptsächlich der Hd650 gewinnt durch den Betrieb über meinen Vincent KHV-1, rein an einem Klinkenausgang betrieben ist er recht schwachbrüstig - weil auch durch die hohe Ohmzahl.

Betr. Vincent muss ich sagen, dass es sicher Bessere gibt, vorallem als reine Transitorlösungen.
Aber ich bin trotzdem äusserst zufrieden, vorallem auch - eigenartiger Weise -, wenn ich daran meinen AKG betreibe.
Die Geschichte des Vincent-Kauf`s ist damit begründet, dass ich an meiner Hauptanlage im Wohnzimmer mehr auf Musik stehe, deshalb dort auch der grosse Primare-Amp, ein Primare-CDP und ein Multiplayer von Denon 3910 werkeln.
Eben dieser grosse Primare-Amp hat keinen seperaten KH-Ausgang, nur Stereo-Tape-Out über Cinch bzw. digitales Tape-Out über Coax und seperate Vorverstärker-Ausgänge für Front, Center, Sub, seitl.Surround und Surround-Rear und natürlich alles Übliche.
Schwerpunkt dieser "Kiste" ist also die Wiedergabe der Musik, die er per Bypass-Funktion ausserhalb der Prozessorstufen darbringt - also ein Höchstmass an highendigem Klang.
Nun war aus verschiedenen Gründen die Verwendung eines KH`s geboten, ging eben nur über diesen Cinch-Ausgang.
Dann sah ich mal bei einem Fachhändler vor Ort so einen Vincent, den ich dann in Schwarz im Paket mit einem Senn HD 650 sehr günstig erworben habe (runtergerechnet rund 470,-).

Nun habe ich noch ein zweites Gerät, es ist das grosse Onkyo-Schlachtschiff 989 (Vorgänger vom jetzigen 5000er).
Der steht jetzt in einem anderen Raum zusammen mit einem guten Onkyo-CDP, allerdings nur kleinere LS. Und dieser Onkyo hat natürlich einen recht hochwertigen Klinkenausgang. Und da ich oft bis spät in diesem Raum am Notebook oder PC sitze und gern Musik höre, verwende ich einen KH dazu. Leider war der Senn nicht so toll, so habe ich mir den K701 gegönnt. Und der macht natürlich schon an diesem Klinkenausgang hervorragende Musik, aber unten am Vincent-KHV eben nochmal deutlich mehr!

Soweit meine "Geschichte" - ich würde (unter meinen Verhältnissen) immer wieder einen KHV verwenden!!

mit bestem Gruss
Paule
m00hk00h
Inventar
#10 erstellt: 11. Mrz 2006, 14:04
Also unser Yamaha Vollverstärker "greift" das Signal der Buchse auch von den Endstufen ab.
Das Problem dabie ist, dass dabei sehr hohe Widerstände (630 Ohm warens glaub ich) zu Einsatz kommen müssen.

Und das ist das Problem:
Je höher die Ausgangsimpedant, desto verfälschtet der Klang des Kopfhörers. Er wird immer wärmer, je höher die Ausgansimpedanz ist. Daher finde ich den DT880 auch am Yamaha fast unhörbar. Er bringt zwar genug leistung, um den Kopfhörer insgesamt im Griff zu haben, aber die wirklich tollen, weichen Höhen des DT880 gehen einfach verloren. Und der super trockene, auf "auf den Punkt"-Bass des DT880 wird sehr füllig und von Trocken nur noch wenig übrig...

Besser kann das der integrierte KHV im CDP von Yamaha (130 Ohm gluba ich warens), an ihm spielt der DT880 schona uf ziemlich hohen nieveau, was die klangliche Abstimmung an ihm angeht. Aber er liefert einfach nicht die Power, die der DT880 gern in der Hionterhand des verstärkers haben möchte, weshalb die Höhen schnell mal außer Kontrolle geraten und ein wenig "kreischen". Und der interne KHV ist einfach recht langsam und bringt die außerordentliche Spielfreude des DT880 nicht so wirklich gut rüber.

Am Aria hingegen (effektiv 0.1Ohm Ausgangsimpedanz) absolut keine Beschwerden. So sollte (denke ich) der DT880 klingen, mit geringer Ausgangsimpedanz und mächtig viel Power im Rücken um auch wirklich schnell genug zu spielen.

Das hört sich jetzt extrem an. Aber das Unterschied von dem CDP zum Aria ist nicht so groß, wie sich das jetzt hier anhört. Wenn man direkt umsteckt von einem zum anderen wird man den Unterschied wahrscheinlich nicht sofort merken. Man merkts, wenn man Titel hört, die man einfach am Aria gut kennt und weiß, wie sie klingen können und dann einfach irgendwie was vermisst und dann enttäuscht ist, dass alles irgendwie nicht zusammenpassen will.
Aber selbstverständlich ist auch der Ausgang CDP nicht schlecht. Nur geht es eben immer besser.

Von halbwegs guten Vollverstärkerklingen rate ich aber ab, wenn der CD-Spieler auch einen Ausgang hat!

Ach ja und vielleicht sieht das ganze schon wieder ganz anders auch, wenn einen niederohmigen Hörer hat. Oder einen Hörer, der so gut wie gar nicht von einer besseren Verstärkung profitiert.

Du solltest es einfach probieren.

m00h

Schau mal bei meier Audio vorbei, bei "tips & tricks" steht auch noch was dazu!


[Beitrag von m00hk00h am 11. Mrz 2006, 14:08 bearbeitet]
stereo-leo
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 11. Mrz 2006, 15:42
Das sind jetzt doch eine Reihe sehr interessanter Sichtweisen und Erfahrungen, vielen Dank dafür!

Verstehe jetzt den Bereich "KHV" etwas besser, und werde wohl vermutlich meinem Amp auch weiterhin den KH anvertrauen, fürs erste.

Ich denke, ich werde das Thema "KHV" erst einmal wieder etwas "nach hinten" schieben, und mich erst mal um einen neuen KH bemühen.

Ich habe hier einen DT531 von Beyerdynamic, ca 10 Jahre alt. Der war damals garnicht mal billig, erinnere mich aber nicht mehr genau. Eine Weile hat er mir sehr gut gefallen, aber irgendwann mal wurde er mir "langweilig".
Könnte garnicht mal sagen, warum und wieso.
Habe nur festgestellt, daß ich damit kaum noch gehört habe.

Das gilt es jetzt wieder zu ändern, und deshalb soll ein neuer her.

Sennheiser war nie so mein Ding, die sitzen mir einfach zu locker an den Ohren, oder so.
Den hier sehr gelobten AKG701 werde ich mir mal anhören.
Bin allerdings kein Kassik- oder gar Jazz-Fan, ich bevorzuge "Dynamik", da darf auch gern ein wenig "Druck" dahinter sein.

Na, mal sehen!

SRVBlues
Inventar
#12 erstellt: 11. Mrz 2006, 16:11
Wenn Du bis jetzt den DT531 hattest, wirst Du mit einem DT880 oder AKG K701 eine ganz neue Hörerfahrung machen.
Für mich ist der DT531 eigentlich nur für TV oder arg schlechte Aufnahmen gut zu gebrauchen.

Chris
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Mrz 2006, 17:32

Je höher die Ausgangsimpedant, desto verfälschtet der Klang des Kopfhörers.


nein. desto höher die kopfhörerimpedanz, desto:

-weniger grundrauschen hat man.

-unbedeutender wird der innenwiderstand der quelle (naja, bei einigen quellen)

-einfacher kann die quelle die potentialdifferenz aufrechterhalten.

daher sind hochohmige khs grundsätzlich einfacher anzutreiben als niederohmige. studiokopfhörer sind daher grundsätzlich hochohmig.

problematisch wird das bloß bei quellen, die nicht in der lage sind eine ausreichende spannung aufzubauen. z.b. soundkarten oder mp3 portis. in solchen fällen ist ein niederohmiger kopfhörer zu bevorzugen.
m00hk00h
Inventar
#14 erstellt: 11. Mrz 2006, 19:13

MusikGurke schrieb:

Je höher die Ausgangsimpedant, desto verfälschtet der Klang des Kopfhörers.


nein. desto höher die kopfhörerimpedanz, desto:

-weniger grundrauschen hat man.

-unbedeutender wird der innenwiderstand der quelle (naja, bei einigen quellen)

-einfacher kann die quelle die potentialdifferenz aufrechterhalten.

daher sind hochohmige khs grundsätzlich einfacher anzutreiben als niederohmige. studiokopfhörer sind daher grundsätzlich hochohmig.

problematisch wird das bloß bei quellen, die nicht in der lage sind eine ausreichende spannung aufzubauen. z.b. soundkarten oder mp3 portis. in solchen fällen ist ein niederohmiger kopfhörer zu bevorzugen.


Das zwei Aspekte, die miteinander nichts zu tun haben.
Und man sollte nicht vergessen, dass Vollverstärker normalerweise bereits über 4-8 Ohm die Spannung aufrechterhalten. Demnach sind bereits 16 Ohm kein Problem sein, sollte sogar recht entspannend für den Verstärker sein, da er viel weniger Strom liefern muss.

Und hochohmige Kopfhörer sind nicht leichter anzutreiben, sie sind leichter zu betreiben. (glaube, du meintest es auch so, weil du es schonmal so geschrieben hast, vor einer Weile! )
Um sie nämlich genauso adäquat anzutreiben wie niederohmige, muss die Quelle viel mehr Spannung zur verfügung stellen, wenn beide Kopfhörer etwa gleich effizient sind. Andersrum verursachen niederohmige Kopfhörer eine hohe Stromstärke, die der Verstärker auch zur Verfügung stellen muss. Und kleinere Verstärker (wie du schon sagtest, MP3 ect.) schaffen entweder eins von beiden oder beides nicht...

In wie weit die Impedanz des KHs was mit der Wirkung der Ausgangsimpedanz hat, kann ich nich sagen.

m00h
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 11. Mrz 2006, 19:23
gehen unsere meinung bezüglich diesem punkt doch nicht so weit auseinander.
m00hk00h
Inventar
#16 erstellt: 11. Mrz 2006, 19:35
Nein, nein.
Wir verstehen uns doch sonst auch recht gut und das letzte ich möchte ist einen virtuellen Streit vom Zaun brechen.

Also:


m00h
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 11. Mrz 2006, 19:57


PS: habe heute mal die neuen modelle von beyer gehört, garnicht mal übel das teil, tragekonfort und klang gehen absolut in ordnung. die optik... warum verbaut man metall so, dass es wie billiges plastik wirkt?
stereo-leo
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 11. Mrz 2006, 20:47

SRVBlues schrieb:
Wenn Du bis jetzt den DT531 hattest, wirst Du mit einem DT880 oder AKG K701 eine ganz neue Hörerfahrung machen.


Das höre ich nicht ungern.

Irgendwie so war ja auch "der Plan"...
Nickchen66
Inventar
#19 erstellt: 12. Mrz 2006, 13:33
Nachdem ich den Thread komplett durchgelsen haben (diagonal zwar nur, aber immerhin), möchte ich noch folgenden Senf dazu geben:

Vollverstärker ist nicht gleich Vollverstärker!

Viele der überzeugten "Nicht KHV'ler" fahren kiloschwere, solide konstruierte Altgeräte aus den 80ern (z.B. Gurke seinen Maranz), die tatsächlich locker mit einem KHV mithalten können. Mein Yamaha AX450 von ~1987 steht meinem KHV auch in nichts nach.

Sobald es aber neuer wird, am besten im Verbund mit Surround-Spielereien und Fernsteuerungen, geht die Leistung der KH-Buchse massiv in die Knie. So ist z.B. der KH-Klang des Yamaha RX350 von ~1995, den meine Frau mit in die Ehe brachte, für den Arsch.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 12. Mrz 2006, 14:19
einspruch - mein marantz modell ist jetzt erst am auslaufen, das nachfolgemodell ist nicht schlechter.
m00hk00h
Inventar
#21 erstellt: 12. Mrz 2006, 15:01
Deswegen wurde ja auch irgendwo von "neueren mittelmäßigen" Vollverstärkern gesprochen...

Zwar vielleicht nicht explizit, aber erwähnt wurde es irgendwo...

Aber gut, dass Nickchen das nochmal explizit hinschreibt.

m00h
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 12. Mrz 2006, 15:08
Das es auch schrott auf dem markt gibt, werde ich nicht bestreiten
Apalone
Inventar
#23 erstellt: 13. Mrz 2006, 11:39

Nickchen66 schrieb:
Nachdem ich den Thread komplett durchgelsen haben (diagonal zwar nur, aber immerhin), möchte ich noch folgenden Senf dazu geben:

Vollverstärker ist nicht gleich Vollverstärker!

Viele der überzeugten "Nicht KHV'ler" fahren kiloschwere, solide konstruierte Altgeräte aus den 80ern (z.B. Gurke seinen Maranz), die tatsächlich locker mit einem KHV mithalten können. Mein Yamaha AX450 von ~1987 steht meinem KHV auch in nichts nach.

Sobald es aber neuer wird, am besten im Verbund mit Surround-Spielereien und Fernsteuerungen, geht die Leistung der KH-Buchse massiv in die Knie. So ist z.B. der KH-Klang des Yamaha RX350 von ~1995, den meine Frau mit in die Ehe brachte, für den Arsch.


meine 1.500 € T+A Vorstufe hat zwar einen Klinkenausgang, der aber von einem Lake People G 99 locker getoppt wird...
Wer auf Qualität steht, braucht auf jeden Fall einen KHV!

Viele Grüße
Marko
SRVBlues
Inventar
#24 erstellt: 13. Mrz 2006, 11:50
Weder mein 17 Jahre alter mittelklasse Yamaha Vollvertärker noch der 5 Jahre alte Yamaha A2 können mit dem Aria mithalten. OK, den Unterschied zum alten Yamaha höre ich auch nur in einer ruhigen Umgebung, im liegen mit geschlössenen Augen, aber es gibt auf jeden Fall eine Verbesserung durch den KHV.

Chris
Silent117
Inventar
#25 erstellt: 13. Mrz 2006, 18:27
ich möchte zum thema khv beitragen:

Ich bin überzeugt davon das man auch highend klang erreichen kann OHNE kopfhörerverstärker. Ich bewege mich zwar zur zeit noch im mid-fi bereich (ca. hd6xx niveau , siehe sig) aber ich komme auch gut ohne KHV aus. Es gibt noch immer genug produkte die nicht von einem KHV profitieren , das ist und bleibt bei mir noch immer ein kaufkriterium

ich bin aber auch überzeugt das es produkte gibt die wirklich einen KHV brauchen (vor allem hochohmige) , nur ich denke das man die auch umsegeln kann...

passt vllt nicht ganz ins threadkonzept aber bevor jetzt jeder neuling für nen hd485 sich nen KHV kauft und ein klangwunder erhofft, wollte ich das mal dazu schreiben...
MarGan
Stammgast
#26 erstellt: 13. Mrz 2006, 19:01

Silent117 schrieb:

Ich bin überzeugt davon das man auch highend klang erreichen kann OHNE kopfhörerverstärker. Ich bewege mich zwar zur zeit noch im mid-fi bereich (ca. hd6xx niveau , siehe sig) aber ich komme auch gut ohne KHV aus. Es gibt noch immer genug produkte die nicht von einem KHV profitieren , das ist und bleibt bei mir noch immer ein kaufkriterium


Ob ein KHV notwendig ist muß jeder für sich selber abwägen. Gefährlich ist die Pauschalaussage, dass ein KHV den Klang auf jeden Fall verbessert. Nach meiner Erfahrung gibt es keine Klangsteigerung zwischen Klinke am Vollverstärker und KHV, abgesehen vielleicht vom N/SR. Deswegen kann ich nur zum Selbsttest raten, um eine Entscheidung zu fällen.

MarGan
tv-paule
Inventar
#27 erstellt: 13. Mrz 2006, 20:42
Richtig !

Letztendlich entscheidet nur der Hörtest zu Hause an Euren Anlagen, ob jemand einen KHV benötigt oder ob er ohne zufrieden ist.

Aber, lieber MarGan,
es ist eben nicht richtig, ohne Einschränkungen zu sagen, dass Klinkenausgang-Klang = KHV-Klang ist!
Und leider bei heutigen Geräten im Normalpreissegment gleich garnicht - Ausnahmen bestätigen die Regel !
Wobei man jetzt drüber streiten könnte, was ich unter "Normalpreissegment" verstehe.

In diesem Thread haben wir als Anwender von KHV`s ja garnicht bestritten, dass man Hifi-Klang auch ohne KHV erreicht. Wir haben aber gesagt, dass es eine Reihe von KH`s gibt, die ihre Klangentfaltung erst per KHV so richtig betreiben können. Und das der Klinkenausgang von Vollverstärkern oftmals zu einem "Rotstiftabschnitt" geworden ist usw. usw.

Und schliesslich dann, wie in meinem eigenen konkreten Fall, an den Verstärker überhaupt keine Klinkenausgänge mehr eingebaut werden.....!

Kurzum, KHV`s haben Ihre Berechtigung.
Sie bringen viele KH erst richtig in Schwung und ermöglichen manchen überhaupt erstmal das Betreiben eines KH`s.


mit Gruss
Paule
Silent117
Inventar
#28 erstellt: 14. Mrz 2006, 13:36
@paule

dies sollte nur zum schutz der neulingen dienen , wollte euch damit nicht angreifen , deswegen auch der absatz mit dem inhalt das es bei manchen geräten wirklich hilft.

@margan

bei meinem equipment ist es tatsächlich so das sich _nur_ die lautstärke ändert , dafür sind sowohl die um2 als auch mein a900 bekannt..
MarGan
Stammgast
#29 erstellt: 14. Mrz 2006, 18:26

tv-paule schrieb:

Aber, lieber MarGan,
es ist eben nicht richtig, ohne Einschränkungen zu sagen, dass Klinkenausgang-Klang = KHV-Klang ist!

In diesem Thread haben wir als Anwender von KHV`s ja garnicht bestritten, dass man Hifi-Klang auch ohne KHV erreicht. Wir haben aber gesagt, dass es eine Reihe von KH`s gibt, die ihre Klangentfaltung erst per KHV so richtig betreiben können.


Deswegen habe ich ja auch geschrieben nach meiner Erfahrung. Ich habe z.B. mal den Senn 600 an einem Class A Studioverstärker (Grapevine) und an verschiedenen Vollverstärkern, AV-Receivern betrieben und konnte außer dem Rauschpegel oder der maximal erzielbaren Lautstärke keine Unterschiede hören. Und gerade der Sennheiser 600 soll ja von einer niedrigen Ausgangsimpedanz profitieren. Damit scheidet für mich ein KHV zum Tuning aus.

Aus ökonomischen Gründen könnte aber ein KHV schon interessant sein. Wenn man sehr viel über KH hört ist es nicht gerade effektiv z.B. einen 7.1 Kanal AV-Receiver für die paar benötigten mW zu betreiben. Endstufen die im Leerlauf nur als Wärmequelle dienen usw. Bei den treibenden Strompreisen ist das nicht zu vernachlässigen.

MarGan
Jazzy
Inventar
#30 erstellt: 14. Mrz 2006, 19:04
Hi!
Auf jeden Fall sollte man zuerst einen gescheiten KH kaufen.
Den dann an der vorhandenen Quelle ausprobieren.
Und bei Bedarf oder HiFi-Wachstum dann einen KHV probehören.
_Scrooge_
Inventar
#31 erstellt: 15. Mrz 2006, 16:02
Was mir zu dem Thema einfällt ist, ist, daß man die KHV umbenennen muß...

Denn was mir beim Testen aufgefallen ist, daß mir die maximale Lautstärke (zumindest am PC und bei alten analogen Aufnahmen) einfach nicht ausreicht...
Bei keinem KHV...
Da kann ein normaler Verstärker wesendlich lauter...

Wozu nun ein KHV, wenn die Verstärkung nicht so viel Reserven hat, daß man ihn auch an den PC anschließen, oder zum Schallplatten hören wirklich verwenden kann


Mag ja von mir aus sein, daß meine Ohren nicht mehr so gut sind wie früher, aber selbst das sollte ein KHV ausgleichen können...
Sonst ist der der Zusatz "Verstärker" im Namen Kopfhörerverstärker überflüssig und irreführend...


Ist aber wie immer nur meine persönliche Meinung...



_Scrooge_
m00hk00h
Inventar
#32 erstellt: 15. Mrz 2006, 16:20

_Scrooge_ schrieb:

Sonst ist der der Zusatz "Verstärker" im Namen Kopfhörerverstärker überflüssig und irreführend...


Wie willst du es denn dann nennen, ohen das "Verstärker"?
Kopfhörer?...Nein, Moment...da gabs doch schon was, das so heißt...

Außerdem hat der Mensch sowas wie "Phonovorverstäker" efunden.

Und ich hatte noch nie Probleme mit der max. Lautstärke des Aria, wenn er nicht gerade über USB gespeist wird.

m00h
_Scrooge_
Inventar
#33 erstellt: 15. Mrz 2006, 16:39

Wie willst du es denn dann nennen, ohen das "Verstärker"?


Kopfhörerklangverschönerer

Nein, mal ganz im ernst...
Wenn der Aria wirklich genug verstärkt, freut mich das...

Aber wenn der KHV noch nen Vorverstärker braucht, kommt man da nicht mit nem Vollverstärker mit Phonoeingang besser weg...
Es ist ja auch eine Frage des Preises!!!

Und warum hat so ein Mid-Fi-Gerät, wie der Philips-KHV, genügend Lautstärke??? Auch für alte LP's und für 08/15-Soundkarten...

Fragen über Fragen...
m00hk00h
Inventar
#34 erstellt: 15. Mrz 2006, 16:46

_Scrooge_ schrieb:

Aber wenn der KHV noch nen Vorverstärker braucht, kommt man da nicht mit nem Vollverstärker mit Phonoeingang besser weg...
Es ist ja auch eine Frage des Preises!!!


...es gibt auch genügend Vollverstärker, die für Phono einen Vorstärker brauchen.
So ein älteres Sony-teil steht bei meinem Eltern im Schlafzimmer.


_Scrooge_ schrieb:

Und warum hat so ein Mid-Fi-Gerät, wie der Philips-KHV, genügend Lautstärke??? Auch für alte LP's und für 08/15-Soundkarten...


Ich würde eher sagen, das liegt an der geringen Impedanz und dem hohen Wirkungsgrad des Philips-KHs!
Was der KHV von Philips mit einem DT880 anstellt, würde mich mal interessieren.
(Nicht dass ichs ihm nicht zutraue..)

Außerdem gehts ja bei KHVs gar nicht in erster Linie um mehr Lautstärke.

m00h
SRVBlues
Inventar
#35 erstellt: 15. Mrz 2006, 16:55
Ein KHV ist ja echt kein Phonoverstärker und welche KHV hast Du an der Soundkarte getestet, die Dir zu leise sind?
Auch wenn der Aria über USB bei einem 250Ohm KHV etwas leiser ist, so ist die Max-Lautstärke doch schon Gehör schädigend

Chris
m00hk00h
Inventar
#36 erstellt: 15. Mrz 2006, 16:58

SRVBlues schrieb:

Auch wenn der Aria über USB bei einem 250Ohm KHV etwas leiser ist, so ist die Max-Lautstärke doch schon Gehör schädigend


...ohne "V".

Und ich seh das genauso.
Selbst superleise CDs sind weit über dem Lautstärkeniveau, das man als "gesund" bezeichnen kann.

m00h


[Beitrag von m00hk00h am 16. Mrz 2006, 09:09 bearbeitet]
_Scrooge_
Inventar
#37 erstellt: 16. Mrz 2006, 08:46
Ich habe den Sennheiser HD 650 am Philips KHV...

Und der bringt zusammen mit dem Senn eine Lautstärke, die jenseits der Schmerzgrenze liegt...
Ohne zu verzerren!!!
Und auch an Soundkarten...

Getestet habe ich: Rega Ear, Creek, Heed, Porta Corda, und Lake People...

Wirklich gut empfand ich nur den LP G99, den ich aber wegen optischer Beleidigung wieder weggegeben habe...
Der Rest schafft etwa die Hälfte der Lautstärke des Philips...
Was ich dem Porta Corda, bei der geringen Größe, noch nachsehen kann...

Und wenn ich dann die Preise vergleiche...

Das Philips-Set kostet ca. 160 Euro... Wovon der KH mit 100 Euro zu Buche schlägt...
Der KHV also theoretisch nur 60 Euro...
Und für dieses Geld leistet das Gerät echt erstaunliches...

Gerade alte analoge Monoaufnahmen (von denen ich noch viele habe) bekommen, durch den Surround, eine ganz neue Weite und Dynamik...
Aber auch die normale Stereoausgabe ist durchaus brauchbar...

Ich achte immer darauf, ob Kosten und Nutzen sich die Waage halten...
Und das ist bei den meißten (nicht allen) KHV leider nicht der Fall...

Wenn das allerdings von jemanden anders gesehen wird, dann bin ich der Letzte, der dagegen etwas sagt...




_Scrooge_
Jazzy
Inventar
#38 erstellt: 16. Mrz 2006, 19:33
Hi!
Es kommt nicht darauf an,das der KHV dir das Gehör zerstören kann,um gut zu sein.
Das ist kein sinnvolles Kriterium.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 16. Mrz 2006, 19:59
wenn ein khv bei durchschnittslautstärke aber schon an seine grenzen kommt... und das bei den preisen...
_Scrooge_
Inventar
#40 erstellt: 16. Mrz 2006, 20:43
Das ist genau die Problematik...

Wenn ein KHV nicht einen HD 590 (120 Ohm - 97 dB) bis zur Schmerzgrenze treiben kann, egal an welcher Quelle, was wäre dann mit einem Kopfhörer ala K1000???

Mit dem könnte man nur hören, wenn man alle Kinder in der Nachbarschaft knebelt, oder in einem Wald ohne Vögel wohnt...

Oder wie

Ich will mein Gehör nicht zerstören (zumindest nicht mit absicht), aber ich erwarte von solchen Hochleistungsgeräten, daß die über gewisse Reserven verfügen...

Mit einem Porsche fährt man auch nicht die ganze Zeit 300 km/h, aber man kommt doch sehr schnell an einem Trecker vorbei... Vielleicht ist dieser Vergleich bildlicher...

Ab einer bestimmten Preisgrenze erwarte ich einfach eine entsprechende Leistung... Ich habe fertig


_Scrooge_
m00hk00h
Inventar
#41 erstellt: 16. Mrz 2006, 21:37
Richtig, das erwartest du.
Aber die meisten, die einen KHV kaufen, haben völlig andere Erwartungen an so ein Gerät. Und auch solch kleine Schmieden wie Lehmann Audio oder Meier Audio brauchen eine Zielgruppe um Umsatz und Gewinn zu machen.
Bei aller Liebe zur Community und zum Hobby muss in der heutigen Gesellschaft auch die Kasse stimmen...
Logisch. Und daher sind die Geräte für die Leute ausgelegt, die den größten Marktanteil darstellen, so wie überall in der Wirtschaft. (Auch wenn der Markt eher klein ist...).

Und ich wiederhole mich gern, ich kann meinen DT880 weder am Yamaha VV, am CDP noch am Aria voll aufdrehen, da schmerzen mir definitiv vorher die Ohren.
Aber vielleicht hast du einfach nicht so Empfindliche Ohren ("Bauart"bedingt?) oder bist einfach viel höhere Pegel gewöhnt?

Und wenn es mit dem Philipps ein Produkt gibt, das dir passt, ist doch alles OK!

Dass wir alle glücklich sind, ist doch die Hauptsache.

m00h


[Beitrag von m00hk00h am 16. Mrz 2006, 21:40 bearbeitet]
SRVBlues
Inventar
#42 erstellt: 16. Mrz 2006, 22:16

_Scrooge_ schrieb:
Mit einem Porsche fährt man auch nicht die ganze Zeit 300 km/h, aber man kommt doch sehr schnell an einem Trecker vorbei... Vielleicht ist dieser Vergleich bildlicher...

Ab einer bestimmten Preisgrenze erwarte ich einfach eine entsprechende Leistung... Ich habe fertig

Mit Sicherheit bekommst Du für den Preis eines neuen Porsches auch einen KHV gebaut, der genügend Leistung für Deine Ohren hat. Auch mal ganz bildlich gesprochen.

Chris
m00hk00h
Inventar
#43 erstellt: 16. Mrz 2006, 22:29
Habs gerade probiert:
Aria an X-fi mit DT880; "Outcast (Big Boi) - Speakerboxx(/The Love Below) - Intro".

Wenn ich den Aria voll aufdrehe erreiche ich die Physikalischen Grenzen des DT880, die Spule schlägt an (zumindest hört es sich von weitem so an, den Hörer KANN man bei dieser Lautstäre nicht aufsetzen..).
Vorher verzerrt der Hörer, auf gerade noch so für ganz kurze Zeit hörbarer Lautstärke.

DAS sollte allemal reichen...!

m00h
_Scrooge_
Inventar
#44 erstellt: 17. Mrz 2006, 09:25

Mit Sicherheit bekommst Du für den Preis eines neuen Porsches auch einen KHV gebaut, der genügend Leistung für Deine Ohren hat. Auch mal ganz bildlich gesprochen.


Das kann ich mir auch vorstellen... Und ich würde das Geld (wenn ich es denn hätte) auch lieber für einen KHV ausgeben, als für nen Auto...


Dass wir alle glücklich sind, ist doch die Hauptsache.

Dem stimme ich voll und ganz zu...


Vorher verzerrt der Hörer, auf gerade noch so für ganz kurze Zeit hörbarer Lautstärke


Das habe ich mit meinen beiden Senn's nicht mal Ansatzweise geschafft... Keine Verzerrung wegen hoher Lautstärke in sicht... Deswegen doch meine Verwirrung der Lautstärke wegen...

Vielleicht sollte ich den Aria auch mal ausprobieren...

Aber ihr könnt doch meine Irretation verstehen, wenn ein B-Tech für 35 Euro, genau so laut kann, wie ein 300 Euro KHV und der dann mit nicht mal 10 Euro Umbaukosten auch noch ähnliche Klangqualitäten hervorbringt...

_Scrooge_
m00hk00h
Inventar
#45 erstellt: 17. Mrz 2006, 10:16

_Scrooge_ schrieb:

Aber ihr könnt doch meine Irretation verstehen, wenn ein B-Tech für 35 Euro, genau so laut kann, wie ein 300 Euro KHV und der dann mit nicht mal 10 Euro Umbaukosten auch noch ähnliche Klangqualitäten hervorbringt...


Ja.

m00h
-resu-
Inventar
#46 erstellt: 17. Mrz 2006, 11:28

m00hk00h schrieb:

_Scrooge_ schrieb:

Aber ihr könnt doch meine Irretation verstehen, wenn ein B-Tech für 35 Euro, genau so laut kann, wie ein 300 Euro KHV und der dann mit nicht mal 10 Euro Umbaukosten auch noch ähnliche Klangqualitäten hervorbringt...


Ja.

m00h



Habe ja gerade beide Geräte hier - in der Tat ist die Lautstärke an beiden Geräten, bei gleicher Poti-Stellung, gleich laut.

ICH will nicht, dass einer der beiden "mehr Reserven" hat!
Warum? Weil ich dann nicht mehr so genau die Lautstärke regeln könnte - so wie´s im Moment ist, wird der 880 ausgereizt, so dass er anfängt zu verzerren!

Ich schätze, dass die Lautstärke der Geräte mit dem Poti zusammen hängt. Es gibt schliesslich Poti´s mit versch. Widerständen.
Oder die Lautstärke wird mittels Widerständen vorher runtergregelt (bei jedem KHV) um das ganze auf ein ordentliches Niveau zu bringen.
Und bedengt: einige KHV haben 4 Watt oder mehr und fette Netzteile - da wird´s doch nicht an Power mangeln, oder !?

So far...
Frank


[Beitrag von -resu- am 17. Mrz 2006, 11:28 bearbeitet]
tv-paule
Inventar
#47 erstellt: 17. Mrz 2006, 13:15
Hi,

mein Vincent z.B. wiegt so knapp 4 Kilo.
Ich glaube schon, dass bei diesem Gewicht ein recht ordentliches Netzteil drin ist.

Übrigens betr. Lautstärke habe ich keinerlei Probleme, eher umgekehrt. Ich brauche den LS-Regler (Ihr glaubt garnicht, wie sehr ich in diesem Fall die fehlende FB vermisse! ) am Vincent nur wenig aufzudrehen und da kommt schon super Power bei meinen KH`s an.

Mehr habe ich noch garnicht probiert, will mein Trommelfell ja noch behalten!


mit Gruss
Paule
ax3
Inventar
#48 erstellt: 17. Mrz 2006, 13:33

_Scrooge_ schrieb:

Mit Sicherheit bekommst Du für den Preis eines neuen Porsches auch einen KHV gebaut, der genügend Leistung für Deine Ohren hat. Auch mal ganz bildlich gesprochen.


Das kann ich mir auch vorstellen... Und ich würde das Geld (wenn ich es denn hätte) auch lieber für einen KHV ausgeben, als für nen Auto...

_Scrooge_


Nie und nimmer würde ich den Gegenwert eines Porsche in einen KHV investieren. Nie nicht.

Deine Erfahrungen mit dem Philips KHV kann ich voll bestätigen. Für den Preis fast unglaublich. In Eindhoven habe ich mal spaßeshalber, als ich an einem Hifi-Geschäft vorbei ging, einen KHV von Linn mit K701 gehört.
Fand ich, auch wenn es kein AB Vergleich war, nicht besser als meine Lösung mit KH an LS-Ausgang.
Wobei ich hier schon mit dem Poti vorsichtig regeln muss, damit mir die KH nicht um die Ohren fliegen.

Auf jeden Fall hat man so immer genügend Reserve, egal welcher Hörer dann dran hängt und das Wort KH-Verstärker hat dann eine ganz andere Bedeutung.
Aber auch der Philips ist mir schon laut genug, wenn es um den reinen Pegel geht.
-resu-
Inventar
#49 erstellt: 17. Mrz 2006, 20:33
Hallo,
nochmal kurz zur Lautstärke Amity vs. B-Tech:

Im Original-Zustand hatten ja beiden EXAKT die gleiche Lautstärke bei gleicher Potistellung.
Nach dem Tausch sämtlicher Widerstände spielt der B-Tech wesentlich lauter - hätte also Vorteile bei einigen Kopfhörern....

Beim Amity 12 Uhr ist beim B-Tech nun etwa 10 Uhr !
Zum Schluss hin wird´s beim B-Tech dann pervers ^^

Gruss
Frank
m00hk00h
Inventar
#50 erstellt: 17. Mrz 2006, 20:40
Ich hätte echt sowas von Bock, mal einen Blindtest durchzuführen mit noch einigen Forenmitgliedern...
Also KHV-Blindtest. Wäre sowas von gespannt, ob einige echt sagen können, welcher von denen der Teuerste/Beste ist...

m00h
saturnfan
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 17. Mrz 2006, 22:34

Ich hätte echt sowas von Bock, mal einen Blindtest durchzuführen mit noch einigen Forenmitgliedern...
Also KHV-Blindtest. Wäre sowas von gespannt, ob einige echt sagen können, welcher von denen der Teuerste/Beste ist...


Jaaaa, ich aauuch. Schade, daß Ihr alle so weit weg wohnt Der untere Niederrhein scheint kein HiFi-Mekka zu sein.

Gruß, Peter
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